Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
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Putenrollbraten mit Champignon-Füllung
Zutaten :
150 g Champignons
1 Bd. Frühlingszwiebeln
4 EL Öl
Salz, Pfeffer
1,5 kg Putenrollbraten
200 g Doppelrahm-Kräuterfrischkäse
Paprika, edelsüss
4 Knoblauchzehen
1 kl. Zweig Rosmarin
6 Zweige ThymianZitronenspaltenZubereitung :
- Pilze abreiben, putzen, Frühlingszwiebeln abbrausen, putzen. Beides grob hacken und in 2 EL Öl heissem Öl ca. 3 Min. anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Putenfleisch abbrausen, trockentupfen. Mit Frischkäse bestreichen und die Füllung darauf verteilen.
- Ofen auf 175 Grad vorheizen. Putenfleisch aufrollen. 2 EL Öl, Salz, Pfeffer und Parikapulver verrühren, Braten damit bepinseln. Knoblauch abziehen, in Scheiben schneiden, Kräuter abbrausen, trockenschütteln. Das Fleisch damit belegen, mit Küchengarn umwickeln und fest zusammenbinden.
- Braten im Ofen 50 – 60 Min. garen. Herausnehmen, aufschneiden, mit Zitronenspalten belegen. Mit Beilagen nach Wahl servieren.
Dieses Rezept hab ich noch in meiner« Sammlung » gefunden, leider bisher noch nicht ausprobiert. Es ist ein Foto dabei und das Ganze sieht wirklich lecker und saftig aus.
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Ein schwäbisches Mundart-Gedicht
Ihr liabe Leit, i kas Eich saga
des schlägt oim ganz schee auf da Maga,
wenns in dr liaba Weihnachtszeit
dia haufa Weihnachstmärkte geit!
Sisch halt so Sitte, was willsch macha - se deand wiad Sau, sischt grad zum Lacha, bis jedes Kuhdorf, jeda Stadt da oigne Marktstand aufgschdellt hat. Ma sorgt für viele Attraktiona, der Aufwand, der sott sich doch lohne. Ma will verkaufa, des isch dr Zweck der Kruscht vom letzta Johr sott weg. Sgeit Karusell, Tombola
ond au der Nikolaus isch da.
Wachsengel, Schdrohschdern, Kerzahalter,
Pullover, Handschuh, Filzpantoffla,
panierte Schnitzel, Brotkartoffla,
mei, da dengscht ja grad du spennst,
wenn da so aufm Markt rumrennst.
Der mit de Schi stemmt heitt nix me,
der wartet ällweil no auf Schnee.
Recht sauer isch der guate Ma,
weil er heit nix verkaufa ka.
In oim Eck do schdot käsweiß
a Kerle mit ra nassa Goiß
ond bettelt fier des arme Vieh.
Er zuit sich dWollkapp ieber dOhra
der isch gewiß schau halb verfrora,
der däd au besser ebbes schaffa
als nix doa und bloß dLeit agaffa! Dr zwischa dappet a paar rom dia hand zvil Gliahwei ghett
und send jetzt bsoffa,
dass dia et Auto fahret,
kascht bloß hoffa!
Nach Erdöl´schdinkst ond
noch verbrennter Wurscht,
a Vatter der verhaut sein Burscht.
Am Bronna schbielt jetzt a Orchester
a Liad von Frieda ond glücklicher Zeit
ma muas halt hoffa, dass es des au no geit.
Bloß glaub i, in all dem entsetzlicha Trubel,
dem organisierta Weihnachtsjubel
vergißt ma vor lauter "halli" und "hallo"
den armseliga Schdalll ond des Kend auf`m Stroh! -
Thema: wer macht was an den Feiertagen - im Kollegenkreis erörtert
Die Tradition wird noch bei vielen groß geschrieben, wie ich während einer Kaffee- / Teepause feststellen konnte. Einige probieren aber auch jedes Jahr was anderes aus, eben etwas, was man sonst nie isst. Wieder andere lieben den guten alten Braten oder das Filet, was jeder gern isst.
Kartoffelsalat mit Würstchen am Heiligen Abend, das hörte ich öfters, ebenso Fondue
Enten am ersten Weihnachtstag, mit Schwiegermamas Füllung, Gott sei’s gedankt überliefert
Sauerbraten Rheinische Art, aber vom Pferd
Rinderrouladen mit Rotkohl
Schweine- und Rinderbraten mit Salaten und Gemüse
Wild, aber jedes Jahr etwas anderes
Gans, mit Maronen gefüllt
Puter, mit Äpfeln und Pflaumen gefüllt …
Über die Art, wie man Rotkohl kocht entstanden hitzige Debatten!Kollegin Elli, 53 Jahre alt, ewig verheiratet, Teilzeithausfrau und Mutter zweier erwachsener Kinder, erzählte diese Woche, dass sie noch nie Rindfleischsuppe gekocht hat. Ihre Schwiegermutter, Ende 80, macht diese für das große Weihnachtsessen am Ersten Weihnachtstag immer noch selbst. Sie macht dann das Fleisch für den Hauptgang, die Schwägerin Salat und Dessert.
Nun, was ich essen möchte, muss ich schon selbst kochen. Daher habe ich auch schon früh Rezepte aus meiner Familie „an Land gezogen“.
Für alle Rindfleischsuppenkochanfänger, egal wie alt sie sind, hier das Rezept:
Rindfleischsuppe
Suppenfleisch o.
Beinscheibe
evtl. Knochen
mit kaltem Wasser aufsetzen.1 Zwiebel
ungeschält, dazu geben. Mit2 TL Salz
Pfefferkörnern
2 Nelken
1 Lorbeerblatt
gerebeltem Kerbel
Liebstöckel
würzen.1 Knoblauchzehe
schälen, dazu geben.2 Möhren
schälen.2 St. Porree
putzen, in Ringe schneidenSellerie
putzen, in Stücke schneiden. Einen Teil der Sellerie aufheben,
ca. 3-4 Stücke mit dem anderen Gemüse in die Suppe geben.
Wenn die Suppe aufgekocht ist, auf der kleinsten Stufe einige
Stunden ziehen lassen.Gemüsebrühwürfel
zum Abschmecken dazu geben sowie spätergehackte Petersilie.
Eierstich als Suppeneinlage:
Zwei Eier mit 125 ml Milch, Kräutern, etwas Muskat und Salz
verschlagen, in eine Tasse tun, diese mit Alufolie abdecken,
in einen Topf setzen, am besten in einen, der eh schon aufsteht.
Stocken lassen.
Masse aus der Tasse nehmen, in Stückchen schneiden.Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie Grieß- oder
Marklößchen selbst gemacht habe. Vielleicht hat hier der eine oder
andere ein leckeres Rezept für die Bällchen....
LG
Charlotte -
Wenn man sich hier durchliest, scheint es so, dass wirklich kein anderes Fest so geprägt ist von Traditionen wie das Weihnachtsfest. Zum Thema Suppe muss ich sagen, dass auch meine Mutter jahrelang eine kräftige Fleischsuppe mit allem Zipp und Zapp gekocht hat. Super lecker! Ansatzweise kriege ich das auch hin, aber Mark-bzw. Griessklösschen kaufe ich immer zusammen mit dem Suppenfleisch beim Metzger, habs also auch noch nie selbst zubereitet. Bei uns ist es allerdings auch so, dass am 1. Feiertag, wenn sich die ganze Großfamilie (ohne meine inzwischen verstorbenen Eltern)
trifft, nicht so sehr das Essen im Vordergrund steht, sondern das gemeinsame Beisammensein und da wird geredet und vor allem Gesellschaftsspiele gespielt und gespielt und gespielt .... -
Ich
wünsche
Euch noch eine
harmonische Advent-
zeit und ein frohes Weihnachts-
fest. Dazu ein paar Tage Gemütlichkeit
mit viel Zeit zum Ausruhen und Genießen zum
Kräfte - Sammeln für ein glückliches Neues Jahr. Ein
Jahr ohne Seelenschmerz und ohne Kopfweh, ein Jahr
ohne Sorgen, mit genau soviel Erfolg, wie man braucht, um zu-
frieden zu sein und nur so viel Stress, wie man verträgt, um gesund
zu bleiben, mit so wenig Ärger, wie möglich und so viel Freude, wie nötig,
um 365 Tage rundum glücklich zu sein.
C h r i s
widmet Euch
von ganzem
H e r z e n
„Den Baum derguten Wünsche“
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Adventfreude
Wir freuen uns auf traulich schöne Tage,
wenn Tannenduft und warmer Kerzenschein
vertreibt das Grau der kühlen Wintertage.
Advent uns lädt mit neuer Hoffnung ein.Die Freude auf das Glück wächst im Erwarten
- wir treffen Menschen, die dem Herzen nah. Was sonst verwehrten Arbeit, lange Fahrten - an Weihnachten sind unsre Lieben da.Gemeinsam feiern wir das Fest der Liebe,
in Christi Namen ist es uns geschenkt
und alles, was sonst nichtig oder trübe,
verblasst jetzt ganz und wird weit weg gedrängt.So schenkt Familie in der kalten Zeit
in ihrem trauten Schoß Geborgenheit. -
Leider gab es bei uns zu Weihnachten nie Fondue. Unsere älteren Herrschaften waren immer strikt dagegen. Also nutzen mein Mann und ich ab und an die Gunst der Stunde an Silvester.
Die Saucen rührte ich immer selbst. Der absolute Favorit meines GöGa ist die
Teufelssauce
Hier das Rezept:
3 EL Olivenöl
4 EL Ketchup
1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
50 g Tomatenpaprika (Glas), fein gehackt
1 EL Zitronensaft
Salz
1 Prise Zucker
1 EL gehackte Petersilie
1 EL Schnittlauchröllchen
1 TL Worcestersauce
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
CayennepfefferGut kommt beim Fondue auch immer die Eiersauce an.
Diese macht man aus
Mayonnaise
Milch
Salz
Pfeffer
Maggi
Essig
Senf
1 kl. Schuss Sherry
Eier, hart gekocht und ganz klein geschnittenLG
Charlotte
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Eine schöne Beilage zum Fondue oder auch zu Pellkartoffeln beim Raclette ist der
Schnittlauch-Radieschen-Salat
1 EL Mayonnaise
150 g Joghurt (1 Becher)
glatt rühren.1 Bund Radieschen
putzen, waschen, sehr fein schneiden.1 Bund Schnittlauch
waschen, trocken tupfen, sehr fein schneiden.Beide Zutaten in die Sauce geben, mit
Salz + Pfeffer
Paprika edelsüß
würzen.Kam immer gut an.
LG
Charlotte
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Merry Christmas allerseits
When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When is Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the WeihnachtszeitEvery Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt,
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And then jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With tatü tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas now is in the arsch.Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits! -
Kinderglück am „Heiligen Nachmittag“
Als Kind freute ich mich immer riesig, wenn Geschichten erzählt oder vorgelesen wurden. In der Regel wurden dafür die Omas „eingeflogen“, was leider selten genug vorkam.
Aber am Nachmittag des Heiligen Abend bekam ich in meiner Kindheit mehrmals das erste Geschenk: Mein Vater hatte Zeit für mich und leistete mir in der Küche Gesellschaft. Er beaufsichtigte meine Malereien, erzählte von „früher“ und las gelegentlich auch Geschichten vor. Natürlich nur um mich abzulenken, da meine Mutter in der Zeit im Wohnzimmer den Tannenbaum schmückte und alles für die Bescherung vorbereitete. Hörte ich Geräusche, hielt er mich von der Türe ab. „Das Christkind möchte nicht gestört werden. Es geht wieder, wenn Du es nicht in Ruhe lässt.“
Ich glaubte ihm natürlich in meiner Begeisterung, und es fiel mir auch gar nicht auf, dass ich die Mama schon länger nicht mehr gesehen hatte!
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Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, das man hörte, wie die Kerze seufzte: "Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden". Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch. Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen sehen meist nur das Negative und wollen nicht glauben. " Ein Luftzug brachte die Kerze zum Erlöschen. Traurig und leise meldet sich die dritte Kerze: "Ich heiße Liebe, aber ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen sehen nur noch sich selber und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen." Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen Da kam ein Kind ins Zimmer herein und fing fast an zu weinen: "Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!" Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: "Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!" Da nahm das Kind diese Kerze und zündete mit ihrer Flamme die anderen Kerzen wieder an!
Ich wünsche allen eine schöne Weihnacht..
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Das Christkindl -- Ursprung und Brauchtum -
Das Christkindl spielte zeitweilig eine tragende Rolle in der Geschichte des Weihnachtsfestes.
Einst eine Erfindung, um den Glauben an den Nikolaus
als Gabenbringer zu verdrängen, hat das Kind mit den Engelsflügeln heutzutage fast nur noch in katholischen Glaubenskreisen eine feste Bedeutung.Einst war der Nikolaus der Geschenkebringer...
Lange vor dem uns bekannten Weihnachtsmann, der übringens in seiner heutigen Form - mit rotem Mantel und weißem Rauschebart - eine Erfindung des Getränkeherstellers Coca Cola ist, galt der heilige Nikolaus als der Gabenbringer an Weihnachten.Dann kam das Christkind ...
Die Kunstfigur des Christkindls, welches auf Bildern meist mit Engelsflügeln dargestellt wird, wurde seinerzeits vom Kirchenreformator Martin Luther erfunden. Luther wollte damit sein Vorhaben untermauern, den heiligen Nikolaus abzuschaffen. Aufgrund seines Einflusses wurde so vielerorts das Christkindl zum Gabenbringer.Eltern erzählten ihren Kindern von da an, dass das Christkind die Geschenke heimlich in der Dämmerung des 24. Dezembers bringt und wenn man genau hinhört, kann man sein silbernes Glöckchen läuten hören. Das ist gemeinhin ein Zeichen dafür, dass das Christkindl schon da war und die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet hat.
... und dann der Weihnachtsmann
In den evangelischen Kreisen wurde das Christkind später durch den Weihnachtsmann als Geschenkebringer ersetzt. Der heute bekannte Weihnachtsmann, mit langem, weißen Rauschebart und rotem Mantel sowie roter Mütze, ist allerdings eine relativ junge Erfindung des Getränkeherstellers Coca Cola und wurde allein für Marketingszwecke so gestaltet. Allgemein hat sich aber genau diese Darstellung des Weihnachtsmannes durchgesetzt.In der katholischen Kirche gilt das Kind mit den Engelsflügeln dagegen auch heute noch als Bringer der Geschenke und zündet in der Dämmerung des heiligen Abend die Kerzen am Weihnachtsbaum an.
Schon gewusst?
Als ein echtes Christkindl bezeichnet man vielerorts auch all jene, die am 25. Dezember Geburtstag haben.
Nehme an, Ihr hattet alle einen harmonischen Hl. Abend und ich wünsche Euch noch schöne und entspannte Feiertage
Herzliche Grüße
Chris -
Ich greife mal vor.
Zur Weihnachtszeit gehört ja irgendwie auch die Zeit „zwischen den Jahren“ und Neujahr…
Eine schöne Tradition in unserem Freundeskreis ist mittlerweile das Grünkohlessen bei Freundin Marianne am frühen Neujahrsabend. In ihrer Familie gab es das immer am Neujahrstag. Marianne kommt aus Hamburg, ihre Kinder teilen die Leidenschaft zum Grünkohl nicht, da sind wir Freunde eben „notgedrungen“ eingesprungen!
Hier das Rezept:
Schmalz
auslassenZwiebelwürfel
anschwitzenGrünkohl
darin schmoren. Am besten schmeckt er, wenn er schon mal gefroren war.Gemüsebrühe
angießen.Mettwürstchen
durchwachsener Speck
dazugeben, den Kohl leise köcheln lassen. Das Gericht schmeckt am besten, wenn es tags vorher bereits zubereitet wurde und gewärmt wird. Ach ja, natürlich mit Salz und Pfeffer abschmecken.Ein mageres Kasselerstück braucht nur noch mit erwärmt werden. Ein fettigeres Nackenstück kann mit gekocht werden.
Damit der Grünkohl sämig wird, reibt man ein paar rohe Kartoffeln darunter.
Dazu gibt es Salzkartoffeln, ein gutes Pils und bei Marianne danach eine Linie! So fängt das neue Jahr doch gut an!!!

LGCharlotte
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Australische Weihnacht
-Känguruh und Kängurine -In Australien sieht so manches anders aus,
schon im Sommer kommt da der Nikolaus.
Auch Pfingstfrösche kennt dort ein jedes Kind,
obwohl sie bei uns noch recht unbekannt sind.
Zu Weihnachten gibts dort nie Schnee und Eis,
die australische Weihnacht ist brüllend heiß.Zur vergangenen Weihnacht wars tierisch warm,
Kängurine nahm lieb ihren Mann in den Arm,
und flüsterte ihm in sein Känguruhohr,
"heut Abend hab ich was ganz tolles vor.
Unser Weihnachtsfest wird das schönste auf Erden,
weil wir zusammen sehr glücklich sein werden."
"Wenn du meinst", sagte der Känguruhmann,
"dann fang ich geschwind mit dem wichtigsten an."
Schon hoppste er los in Richtung Wald,
weils dort einen Christbaum zu finden galt.
Únd er bracht einen Baum, wohl 3 Meter groß.
"So", sagte er stolz, "jetzt geht das Fest los."
"Aber nein mein Schatz", sagte die Känguruhfrau,
"das wichtigste fehlt, ich weiß es genau !"
"Du hast recht", rief Kängu "jetzt fällt es mir ein,
unser Tannenbaum darf doch nicht ungeschmückt sein."
Einen Strohstern steckte er auf die Spitze,
und verzierte die Zweige mit goldener Litze.
Dazu Kugeln und Kerzen, bis es weihnachtlich war.
"Jetzt können wir feiern, jetzt ist alles klar!"
"Aber nein mein Schatz", sagte die Känguruhfrau,
"das wichtigste fehlt, ich weiß es genau !"
"Ja, natürlich", rief Kängu, "du hast völlig recht,
ein Weihnachtsfest ohne Gebäck,das wär schlecht !"
Für den Teig nahm er Mehl und auch Weihnachtsgewürze,
für die Plätzchen Dosen, für sich selbst eine Schürze.
Und dann gings ans Backen ! Fast 10 Dosen voll !
"Ich bin fertig", rief Kängu, "jetzt feiern wir toll !"
"Aber nein mein Schatz", sagte die Känguruhfrau,
"das wichtigste fehlt, ich weiß es genau !"Sie zog aus dem Beutel geschwind,
ein süßes, ein kleines Känguruhkind.
Denn zur Weihnacht gehören die Kinder dazu,
beim Menschen genau wie beim Känguruh !


