Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
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Humor zu Weihnachten
Brief an das Christkind
In Nürnberg lebte eine alte Frau,
für sie war das Leben einsam und grau,
mit Ihrem Einkommen war es schlecht
bestellt,
mit einem Wort – sie hatte kein Geld.Sie überlegte angestrengt hin und her,
woher denn Geld zu kriegen wär'.
Ihr kam ein Gedanke – oh, wie fein,
so schrieb sie ein Brief an das
Christkindlein.LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM,
DAS GELD IST ZU WENIG, ICH BITTE ERBARM,
DRUM SCHICKE MIR SCHNELLSTENS 100 EURO,
SONST MüßTE ICH HUNGERN UND WÄR NICHT MEHR
FROH.EINE ANDERE HILFE WEIß ICH NICHT MEHR,
DENN OHNE MONETEN ISTS DOCH RECHT SCHWER,** **ABER BITTE BEEILE DICH MIT DEM GELD,** **SONST ISTS NICHT MEHR SCHÖN AUF DIESER
WELT.Der Brief wird frankiert, in den Kasten
gesteckt,
der Postbote ihn dann morgens entdeckt,
er liest die Adresse – was soll er nur
machen,
„AN DAS CHRISTKIND“ – das ist ja zum Lachen.Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein,
der kommt ins Fach vom Finanzamt hinein.
Am nächsten Tag dort angekommen,
wird er vom Beamten in Empfang genommen.Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen
Brief,
oh, so ist das nicht, da liegen Sie schief,
er liest die Adresse und denkt gleich daran,
wie man der alten Frau helfen kann.Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz,
es gibt beim Finanzamt mal jemand mit Herz,
ihm kommt ein Gedanke, und das ist fein,
das könnt für die Frau eine Hilfe sein.Er fängt gleich an durch die Büros zu
wandern
und sammelt recht fleißig von einem zum
andern.
Doch leider war er über den Erlös nicht ganz
froh,
statt 100, bekam er nur 70 Euro.Aber diese wurden dann verwandt
und an die arme Frau gesandt.
Diese freute sich sehr, man kann's kaum
ermessen,
dass das Christkind hat sie nicht vergessen.So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief,
in Eile sie zum Postamt lief.
Sie schrieb ans liebe Christkindlein
dieses nette Briefelein:LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO,
VIELEN DANK FÜR DIE 70 EURO.
DOCH SOLLTEST DU MAL WIEDER AN MICH DENKEN,
UND SO GÜTIG MIR WIEDER WAS SCHENKEN,
DANN MÖCHTE ICH DICH NUR UM EINES BITTEN,
DAS GELD NICHT ÜBER DAS FINANZAMT SCHICKEN.
DENN DIE LUMPEN HABEN UNGELOGEN,
VON DEN 100 EURO 30 ABGEZOGEN. -
Schneefall
Es war am Weihnachtstag, ein kalter Abend. Ich verbrachte meine Zeit in einer Gastschänke, bis sie gegen zweiundzwanzig Uhr geschlossen wurde.
Ich war zufrieden mit meinem Leben, auch wenn es sich häufig einsam gestaltete.
Ich fühlte mich als Einzelgänger wohl. Nur zu Weihnachten überkam mich manchmal ein wenig die Melancholie, aber nach ein paar Gläsern Bier war ich eigentlich immer recht vergnügt. Ich habe mich schon damals in meinen jungen Jahren nicht besonders viel mit anderen Menschen abgegeben. Den Gründen dafür bin ich bis heute nicht nachgegangen. Vielleicht fürchtete ich etwas um meine Freiheit.Ich wünschte dem Wirt noch frohe Weihnachten und trat auf die Straße hinaus.
Es schneite bereits seit Stunden. Ich schaute in eine richtige Winterlandschaft.
Die Straßenlaternen leuchteten schwach und die Schneeflocken fielen dick und gemächlich durch das weiche Licht. Als ich so dahin ging, wurde mir nach einer
Weile eigenartig zumute. Ich dachte an meine Kindheit zurück und spürte, dass
ich mich ein bisschen nach einer Hand sehnte. Ich schüttelte widerwillig den
Schnee von meinem Kopf und ging etwas schneller weiter.Ich war steif und kalt, als ich nach einiger Zeit an der Mauer des Friedhofs vorbei kam. Der Weg durch den Friedhof bedeutete eine Abkürzung zu meiner Wohnung
Ich war nie ängstlich, also bog ich ab und trat durch das geöffnete Tor.
Eine berührende Stille lag über dem Friedhof. Auf den Gräbern brannten Kerzen, überall leuchtete es ein wenig, beinahe feierlich kam es mir vor. Selbst meine Schritte waren im frisch gefallenen Schnee nicht zu hören.Ich befand mich alleine auf dem Friedhof, jedoch sah ich nach einigen Schritten eine Gestalt an einem Grab stehen; einen älteren Herrn erkannte ich beim Näherkommen. Er musste schon längere Zeit so da stehen. Auf seinem etwas armseligen Mantel lag bereits eine Menge Schnee. Sein Hut war beinahe nicht mehr zu erkennen.
Ich weiß bis heute nicht, weshalb mich dieser alte Mann neugierig gemacht hatte, jedenfalls tat ich so, als besuchte ich das Grab direkt gegenüber von ihm. Ich blieb eine Zeit lang so da und betrachtete ihn unauffällig. Er war noch älte.r als es erst den Anschein auf mich gemacht hatte. Etwas gebückt und bewegungslos stand er da. Seine Hände lagen wie zum Gebet gefaltet ineinander. Irgendwie tat er mir leid, aber ich wusste nicht warum.Ich wollte mich schon abwenden und weitergehen, als er mit seiner ruhigen, etwas rauhen Stimme fragte, ob ich Feuer hätte. Etwas überrascht bejahte ich seine Worte und ging zu ihm hinüber. Er holte einen Sternspritzer, eine Wunderkerze, oder wie man Dinger nennt, aus seiner Manteltasche hervor und hielt sie mir mit zitternden Fingern entgegen. Ich nahm meine Streichhölzer aus der Hosentasche, riss eines an und hielt die Flamme an seine Wunderkerze.
Als sie brannte, hob er sie über das Grab und sagte leise: „Wissen Sie, Martha mochte die Wunderkerzen sehr am Weihnachtsabend.“
Wir schwiegen eine Weile und dann bat ich ihn um eine Wunderkerze. Abwechselnd zündeten wir eine nach der anderen an, bis alle aufgebraucht waren. Später nahm er mich mit zu sich nach Hause. Er erzählte mir von Martha und seinem Leben mit ihr und ich hörte ihm zu. - Gernot Jennerwein -Baileys-Kugeln
20 Löffelbisquits
75 ml Baileys Irish Cream
40g r Puderzucker
125 gr Créme fraiche
40 gr Butter, weich
100 gr Vollmilch- Schokolade - geschmolzen-
100 gr weiße Schokolade - geschmolzen -Bis auf Löffelbisquits alles gut verrühren und dann die zerbröselten Löffelbisquits unterkneten und mindestens 1 Std. kalt stellen.
Kugeln formen und nach Belieben in Schokoflocken, Kokosflocken o.ä. wälzen und anschließend in Papierförmchen setzen. -
Wenn es kalt wird und dann Glocken klingen,
wenn Kinder frohe Lieder singen,
wenn das Eis ans Fenster Blumen malt,
wenn überall Kerzenlicht erstrahlt,
wenn Tannen-, Zimt- und Kekseduft allerorts liegt in der Luft,
wenn nachts fleißige Engelchen schon fliegen,
sich Schneeflöckchen im Winde wiegen,
dann wird es uns, trotz "Frostalarm",
ums Herz herum wohlig und warm –
dieses Gefühl ein jeder kennt. . .
kalter Winter – herzerwärmender Advent! -
Die trotzige Adventskerze
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"Nein", sagte die honiggelbe Kerze
am Adventskranz, als sich ihr eine Hand mit
einem brennenden Streichholz näherte.
"Ich will nicht brennen, schmelzen,
zerfließen, weinen, schrumpfen, bis nichts
mehr von mir übrig geblieben ist." Sie
schüttelte sich und sie wehrte sich so sehr,
dass ihr Docht das Feuer nicht anzunehmen
vermochte.
"Autsch", schrie eine
Menschenstimme, als das Streichholz
abgebrannt war. "Nun habe ich mich
verbrannt." Ein zweites Streichholz
zischte auf, und wieder näherte sich eine
heiße Feuerflamme der Kerze.
All ihre Kraft musste die Kerze sammeln, um
sich gegen die Flamme zu wehren, bis auch das
zweite Streichholz abgebrannt war und die
Menschenstimme wieder "Au!" und
"Blöde Kerze!" rief. Doch schon
flammte das dritte Streichholz auf. Nichts.
Wie durch ein Wunder blieb der Docht
unversehrt. Auch beim vierten, fünften,
sechsten und siebten Streichholz. Vergebens.
Kein Adventslicht erhellte den Raum.
Die Kerze freute sich. "So ist´s
Recht", murmelte sie. "Nun werde
ich für immer und ewig hier im Zimmer stehen
können. Wie schön."
"Wie gemein!", sagte eine
Kinderstimme traurig. "Nun haben wir nur
einen Adventskranz mit drei Kerzen."
"Nichts da!", schimpfte die
Menschenstimme wieder. "Diese Kerze
taugt nichts. Wir ersetzen sie durch eine
neue.“
Und ehe sich die Kerze versah, wurde sie aus
dem Adventskranz gerissen und aus dem Fenster
geworfen. Sie landete auf der Straße vor dem
Hund Timmi, der auf der Suche nach etwas
Essbarem durch die Straßen streunte.
Timmi zögerte nicht lange. Er roch an der
Kerze, hob sie auf und machte sich auf den
Weg in die wintertrübe Laubenkolonnie. Dort
saß Herr Franke, der vor einigen Monaten
seine Arbeit verloren hatte, frierend und
traurig in einer halb zerfallenen Hütte im
Dämmerlicht und grübelte.
"Oh, eine Kerze!", rief er, als
Timmi die Hütte betrat, und seine Augen
fingen an zu strahlen. "Was für eine
Überraschung! Danke, Timmi." Er
streichelte vorsichtig über den honiggelben
Bauch der Kerze und flüsterte: "Danke,
kleine Kerze."
Dann zündete er mit zittrigen Fingern ein
Streichholz an. Zisch!!!
Zisch? Die Kerze erschrak. Aber jetzt mochte
sie sich nicht mehr wehren. Zu sehr freute
sie sich über das glückliche Gesicht des
Mannes. Zisch - nahm ihr Docht die Flamme an.
Ein sanftes Licht erhellte nun die schäbige
Hütte und das leise Lächeln des Mannes, der
in das Kerzenlicht blickte.
"Siehst du, Timmi", sagte Herr
Franke, während er den Hund kraulte,
"nun ist auch zu uns die Weihnachtszeit
ein bisschen näher gekommen. Es gibt sie
noch, die kleinen Wunder..." -
Der kleine Wichtel
Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf
gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken.
Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.
So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus
der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der
vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien
und Freunde. Die meisten kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch
die Straßen.
Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch
keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die
Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?
Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt
aus der überfüllten Stadt hinaus zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist.
Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist
die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten.
Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins
Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit
immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe.
An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen.
Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.
Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachts -
baum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und
sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und
der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten
es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachts-
kiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste
gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.
Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemein-
samen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander.Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute
durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemein-
sam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas.
Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.
Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.
Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise
und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.Der "abg`speckte" Weihnachtsmann
Von draußen vom Walde komm ich her,
ich muss Euch sagen – ich bin zu schwer.
Hätt' nicht im Traum daran gedacht,
dass mir das mal Probleme macht.
Dank meiner üppigen Gestalt
war mir im Winter niemals kalt,
und mein roter Mantel mit weißem Fell
in EXTRAGROSS - in XXXL
war eigentlich immer mein Markenzeichen,
doch jetzt sollen meine Kilos weichen,
denn Rentier Rudolph, diese Mimose klagt
schon über Gelenkarthrose und sagt:
"Ich zieh' Deinen Schlitten nicht!
Reduzier' Du erst mal Dein Gewicht!"Und damit ich mit meinem rundlichen Leibe
nicht irgendwann im Kamin stecken bleibe,
wurde ich zu Weight Watchers geschickt.
Ganz ehrlich - ich war nicht beglückt.
Doch der Trend zum schlanken Weihnachtsmann
ließ mir keine Wahl und so fing ich an.
Seit meiner" ersten Treffen Stunde"
kämpfe ichnun und es purzeln die Pfunde.
Nachts träum' ich von ProPoints und Kalorien.
Meinen Schlitten muss ich jetzt selber ziehen.Doch bin ich ganz froh, dass ich das jetzt kann,
dafür schreib' ich mir Aktivpunkte an,
die setz' ich dann im Bedarfsfall ein
für ein Plätzchen und einen Dominostein.
Überhaupt ist Bewegung das A und O.
Ich kann jetzt 3 x täglich auf's Klo.
Da sitz' ich dann in aller Stille und freu' mich- ich pass wieder auf die Brille.
Ich trinke täglich 2 1/2 Liter - mal Bier,
mal Wein , mal Magenbitter.
Ich hätte nie gedacht, dass Weight Watchers so lustig macht!
Ich bin motiviert - es hat mich erwischt,
ich kämpfe bis zum Zielgewicht und bevor noch das letzte
Adventskerzchen brennt, erreiche ich meine 10 Prozent.
Nächstes Jahr Weihnachten bin ich schlank.
Rentier Rudolph meint: "Gott sei Dank!
Jetzt kann ich mit Dir auf dem Schlitten fliegen,
ohne `nen Bandscheibenvorfall zu kriegen."
Ich kann zufrieden mit mir sein.
Das Ziel ist erreicht und Glück stellt sich ein
und ich sing' fröhlich vor mich hin: "Ich will so bleiben wie ich bin."Selbstbewusst - mit neuer Figur betret' ich die
Weihnachtsmann-Job-Agentur und rufe laut:
Advent Advent! Ich bin jetzt schlank - liegvoll im Trend!" Worauf man mir dnn unverhohlen sagt: "Der dicke Weihnachtsmann ist wieder gefragt." Ja gibt's das denn auch - ich glaube es nicht. Jetzt habich mein Idealgewicht und bin trotzdem - wie im letzten Jahr -
als Weihnachtsmann nicht einsetzbar.Das ist doch wirklich nicht zu fassen! Ich werd' mich jetzt operieren lassen:
Ein paar längere Ohren, eine breitere Nase, dann bewerb' ich mich als Osterhase. - ich pass wieder auf die Brille.
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Wintersonnenwende!
Nacht ist nun zu Ende!
Schenkest, göttliches Gestirn,
neu dein Herz an Thal und Firn!O der teuren Brände!
Hebet hoch die Hände!
Lasset uns die Gute loben!
Liebe, Liebe, Dir da droben!Wintersonnenwende!
Nacht hat nun ein Ende!
Tag hebt an, goldgoldner Tag,
Blühn und Glühn und Lerchenschlag!O du Schlummers Wende!
O du Kummers Ende!- Christian Morgenstern - -
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§§__________§§Die ausgelöschte Kerze
Ein Mann hatte eine kleine Tochter. Sie war
sein
einziges und innig geliebtes Kind. Er lebte
nur für sie
– sie war sein Leben. Als das Kind krank
wurde und
diese Krankheit den Bemühungen der besten
Ärzte weit
und breit widerstand, wurde er fast besessen
in seinen
Versuchen, Himmel und Erde in Bewegung zu
setzen um
ihre Gesundheit wiederherzustellen.Doch alles Bemühen half nichts und das
Mädchen starb.
Der Vater war total untröstlich. Er wurde zu
einem
bitteren Einzelgänger, der sich von seinen
vielen
Freunden abschottete und jede Aktivität
verweigerte,
die ihn wieder ins Gleichgewicht hätte
bringen können.Doch eines Nachts hatte er einen Traum. Er
war im
Himmel und wurde Zeuge eines Festumzuges
aller kleinen
Kinder dort. Sie marschierten in einer
scheinbar
endlosen Reihe am Thron des höchsten Gottes
vorbei.
Jedes Kind im weißen Kleid trug eine Kerze.
Da bemerkte
er, dass die Kerze eines einzigen Kindes
nicht
angezündet war. Dann sah er, dass dieses
Kind
mit der
unangezündeten Kerze sein kleines Mädchen
war. Er eilte
zu ihr und der Festumzug stockte. Er schloss
sein
kleines Mädchen in die Arme, streichelte es
sanft und
fragte dann: “Wie kommt es, mein Schatz,
dass
deine
Kerze als einzige nicht brennt?” – „Vater,
sie zünden
sie ganz oft wieder von neuem an, aber deine
Tränen
löschen sie immer wieder aus.“Genau in diesem Moment erwachte er aus
seinem
Traum.
Die Lektion war glasklar und hatte sofortige
Auswirkungen. Von dieser Stunde an war der
Mann kein
Einzelgänger mehr, sondern traf sich
bereitwillig und
freudig wieder mit seinen früheren Freunden
und
Kameraden. Er würde nicht länger der Grund
dafür sein,
dass die Kerze seines kleinen Lieblings
durch
seine
nutzlosen Tränen ausgelöscht würde.- Autor unbekannt
Einen lieben Gruss EDITH* -
Edith, eine sehr zu Herzen gehende Geschichte!
Danke!Nur noch einige Stunden und das „Fest der Liebe“ – Weihnachten -
steht vor der Tür!Ich wünsche Euch besinnliche Stunden und harmonisches Beisammensein.
Ich habe jetzt noch was für Euch - viel Freude beim Ansehen**:**
http://www.youtube.com/watch?v=D__kV5CrU4k.... und noch ein kleines Gedicht:
Der Weihnachtsbote
Wer ziehet still durch alle Straßen,
wenn niemand sonst mehr draußen geht?
Wenn die Plätze sind verlassen
und Sternenglanz das Land durchweht.
Wenn die Kinder unterm Baume
packen die Geschenke aus
Kerzenschein in jedem Raume
leuchtet auf den Festtagsschmaus.
Wenn die Eltern nach viel Hetze
haben füreinander Zeit
und genießen diese Schätze,
die die Weihnacht hält bereit.
Wenn die Alten mit den Jungen
sind zusammen in heit’rer Ruh.
Wenn den Kindern nach viel spielen
fallen bald die Augen zu!
Niemand hat ihn je erblicket,
der nun tritt an jedes Haus
und die Weihnachtsbotschaft schicket
dort hinein und Ärger raus.
Was im Stroh bei Ochs und Rind
in der Krippe ohne Sünden
Marias liebes Jesuskind
auf der Erde will verkünden,
der da geht im milden Schein,
Glanz im Flügel und ums Haar.
kann nur der Weihnachtsengel sein!
Kommt zu uns, wie jedes Jahr!und jetzt noch etwas "lustiges"! - Viel Spaß dabei! http://steffi-line.de/archiv_text/Allerletzte_neu/weih_weiss.htm
-
Chris
auch Danke
finde es auch so schön, von Dir zu lesen..
und wünsche allen
…..... /)
…... ( , )
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¨˜“გª¤.¸::.¸.¤ªგ“˜¨¨
¤.¸*¸.¤ª“˜გ¨¨¨……
¸.¤ªგ“˜¨¨ ……Ein frohes und gesundes Weihnachtsfest
sowie alles Gute fürs das Neue Jahr -
URTEILE NIE ZU SCHNELL ! !
Ihr Lieben, ich möchte Euch eine rührende Kurzgeschichte erzählen:
Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menü-Karte und fragt nac
h, was sie denn bestellen möchte.Die alte Dame fragt „Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte“?
Die Kellnerin antwortet „5 Euro“
Die gebrechliche alte Dame holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder „Und wie teuer ist bei ihnen ein einfaches Stück Kuchen?“
Die Kellnerin war etwas gestresst, da sie ja noch viele Tische bedienen musste und antwortete sehr ungeduldig: „4 Euro“.
„Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen.“ Antwortete die alte Dame.
Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte gleich die Rechnung hin. „Immer diese geizigen Leute“, murmelte sie leise vor sich hin.
Die alte Dame aß ganz langsam und genussvoll den Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging.Als die Kellnerin nun den Tisch aufräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte zerbrechliche Dame ihr 1 Euro Trinkgeld hingelegt hat.
Sie bekam vor Rührung Tränen in die Augen. Aber es war zu spät um sich bei der alten Dame zu entschuldigen. Sie begriff schmerzhaft und sich schrecklich mies fühlend, dass die alte Dame sich mit einem einfachen Stück Kuchen begnügte, um der Kellnerin Trinkgeld zu schenken!
Ihr Lieben,
diese rührende Geschichte zeigt uns deutlich, dass wir nicht vorschnell urteilen dürfen. Diese Zeilen eines unbekannten Autors bringen es auf den Punkt:
„Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg, durchlaufe die Straßen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude. Durchlaufe die Jahre, die ich ging, stolpere über jeden Stein, über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe genau dieselbe Strecke weiter, genau wie ich es tat. - Und erst dann kannst Du urteilen.“
Denn bevor Du über jemanden urteilst, schau hinter seine Mauern. Erkenne seine Ängste und Sorgen. Dann wirst Du sehen, wie zerbrechlich der Mensch hinter der Maske ist!
Mit diesen Gedanken wünsche ich Euch und Euren Lieben einen wunderschönen 4. Advent
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Geschenk für den Weihnachtsmann
Der Weihnachtsmann hat sich verfahren
Er wird wohl schusslig mit den Jahren
Der Vater flucht, die Kinder weinen
Die Mutter tröstet ihre KleinenDer Vater flucht: "Ja, hat der Mann
Womöglich gar kein Navi dran?"
Und dann beginnt er nachzudenken
"Ich glaub, wir sollten ihm eins schenken!"
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Der geklaute Weihnachtsbaum
Vom Walde draussen bin ich her, ich wusste gleich, es weihnachtet sehr,
als dieser Kerl mit Beil und Schlitten verdächtig um mich rumgeschlichen.
Jetzt fängt er an, mich umzuhauen - auh!, das tut weh! Der will mich klauen!
Der wird sich wundern, hat er mich zu Haus, denn leider gehn mir die Nadeln aus. Der Förster meint, das kämvom sauren Regen -
so schlimm wie dies Jahr - sei`s noch nie gewesen.Nun schmeisst er mich auf seinen Schlitten und zurrt mich fest.
Jetzt schnell noch eine Minitanne ausgerissen, damit zum Fest
die Oma auch ein Bäumchen hat und nichts wie weg.
Womöglich macht zu dieser Stunde der Förster grade seine Runde
und dem möcht er nicht in die Arme laufen.
Er hastet eilig durch den Wald, inzwischen ist ihm lausig kalt.
Fliegt über eine Wurzel hin und schrammt sich auf das Doppelkinn.
Bleibt stehn , um etwas zu verschnaufen und merkt, jetzt hat er sich verlaufen. Sucht fluchend nun am Waldesrand, bis er sein Auto wiederfand. Wirft mich, er hats gefunden kaum, samt Schlitten in den Kofferraum
und startet ...aber, tuck, tuck, tuck,das Auto macht nicht einen Ruck.
Wär nicht ein netter Mensch gekommen, der ihn in`s Schlepptau hat genommen,
er stünde noch dort sicherlich - ja, Weinachtsbäume klaut man nicht.
- Jutta Gnädig - -
Bei diesem Thread muss ich immer an unsere Cherete mit ihren lebendigen Schilderungen denken.

Alle Jahre wieder ...
kaufen wir unseren Weihnachtsbaum. Da ich kein mickriges Bäumchen haben möchte, wird fast immer ein großes Exemplar gekauft. Und dann kommt das Schwierige: Der Baum muss in den Ständer, und zwar kerzengerade und standfest! Der Herr des Hauses hat den Ehrgeiz, dass dies mit unserem uralten Christbaumständer gehen muss, noch ohne Seilzug. Es ist immer wieder spannend, wie oft der Baum droht, umzukippen. Bleibt er stehen, ist er gerade? Mit vereinten Kräften und Hilfe unserer Kids haben wir es auch dieses Jahr wieder geschafft. Der Baum steht wie eine eins, die Lichterkette funktioniert - sieht schön aus!Ich wünsch euch allen ein frohes Weihnachtsfest!
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@Reiselady, auch wenn uns meine Mutter die Weihnachtsbaumgeschichte nicht jedes Jahr erzählen würde, müsste ich daran denken, wie mein Mann und meine Mutter schätzungsweise 50 Bäume anschauten. Zu Hause angekommen, sahen sie, dass sie sich für den allerschlechtesten entschieden haben. Er hatte nämlich zwei Spitzen. Eine Spitze abschneiden ging nicht, aber wo steckst jetzt die Spitze hin.
In solchen Fällen gibt es nur eins - Schleiferl. 
Frohe Weihnachten für Euch alle.
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Es war einmal ein Junge… Er war hübsch & war der totale Mädchenschwarm, er war also beliebt. Ab
er seine Mutter hatte nur ein Auge & war die Putzfrau von seiner Schule. Niemand wusste es. Eines Tages wollte die Mutter die Noten von ihrem Sohn wissen. Also kam Sie in die Schule & fragteden Lehrer. Alle sagten “Bähh,
ist das deine Mutter?” Dem Jungen wurde das total peinlich weil seine Mutter nur ein Auge hat. Als er nach Hause kam, beleidigte er seine Mutter. Er sprach nie wieder mit ihr. Er machte seine Schulefertig & zog aus. Er wurde nach vielen langen Jahren steinreich. Er hatte 2 Kinder & eine tolle Frau. Er dachte nicht mal eine Sekunde an seine Mutter aber die Mutter machte sich Sorgen umihn. Also beschloss sie sein Haus zu suchen & hinzugehen. Als sie kam & klopfte, kamen 2 Mädchen. Sie sagten “Papa, Hilfe, da ist ein Monster!” Ihr Sohn kam & scheuchte seine Mutterwieder weg. Die Mutter ging mit Tränen im Gesicht nach Hause. Nach vielen langen Monaten sah der Junge seine Mutter in seinem Traum. Er beschloss ihr einen Besuch abzustatten & sich zuentschuldigen. Er klingelte aber niemand machte auf. Er fragte die Nachbarn & einer von ihen erzählte ihm: “Du weißt es also nicht? Deine Mutter ist vor zwei Wochen gestorben. Sie hat dir einenBrief hinterlassen.” Der Junge las den Brief: “Mein Sohn. Du hasst mich immer gehasst & beleidigt. Ich habe dich aber nie gehasst, ich habe dich immer geliebt. Ich wollte immer, dass du glücklichwirst. Ich muss dir was erzählen, ich hätte dir das eigentlich schon vor längerer Zeit erzählen sollen: Als du noch ein kleines Baby warst, hattet Du & dein Vater einen schweren Autounfall. DeinVater starb & du verlorst ein Auge. Ich wollte das nicht, also gab ich dir mein Auge. Du hast die ganze Zeit mit meinem Auge in die Welt geblickt. Ich liebe dich. Deine Mutter.” Der Sohn heulteJahre lang er vermisste seine Mutter.. -
K A T E R W E I H N A C H T E N

In jedem Jahr packt mich das Grauen -
die Dosenöffner rastenaus -
um mir vier Wochen zu versauen.
Nichts stimmt dann mehr bei uns zu Haus.Vom Januar bis zum November
öffnen sie Dosen für mein Essen,
doch dann, bis Ende vom Dezember,
passiert es oft, dass sie’s vergessen.Sie rennen rum wie angestochen,
schleppen fast täglich Sachen an,
benehmen sich in diesen Wochen,
dass ich es kaum beschreiben kann.Sie machen Päckchen mit viel Schleifen,
es raschelt ständig hier im Haus.
Wie soll ein Kater das begreifen?
Und bitte schön, wie hält er’s aus?!Normal kann man das doch nicht nennen.
In ihrem Schrank fehl`n doch die Tassen!
Sie sind nicht wieder zu erkennen,
doch hilft hier nichts, man muss sie lassen.Hab’s mal versucht, doch mit Entsetzen
schrien sie mich an, als wär’ich taub.
Ich dürft die Päckchen nicht zerfetzen
und was ich mir denn da erlaub.Sie hol`n sich Bäume in das Zimmer!
Ist das nicht schon Schizophrenie?!
In allen Räumen riechts dann immer
so, wie im ganzen Jahr sonst nie.Ein Baum ist doch gemacht zu Klettern!
Selbst wenn mit Firlefanz behangen.
Nicht auszuhalten wie sie wettern,
wenn ich grad damit angefangen.Was soll ich daraufhin noch sagen?
Seh’ den Verrückten einfach zu,
wie sie rumwetzen und sich plagen.
Denk mir - ab Januar ist Ruh.Im nächsten Jahr ich schwörs - ich wett,
werden sie wieder hier entgleisen.
Drum bitte, schickt mir ein Billet -
ich möchte einfach dann verreisen. -
Es war einmal...
...vor einer kleinen Ewigkeit, genau zu dieser Zeit, als ein Engel zur Erde gesandt wurde. Er sollte die Menschen auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besinnen.
Er schenkte ihnen drei Gaben: Wärme, Besinnlichkeit und Liebe.
Die Menschen bekamen drei Tage Zeit, um seine Gaben dankbar anzunehmen. Drei Tage, in denen das Leben stillstand,
Menschen näher zusammenrückten und ein friedlicher Schleier über der Erde lag.Der Engel blickte zufrieden auf sein Werk, dieses Geschenk sollten die Menschen von nun an jedes Jahr bekommen. Er gab dieser Zeit den Namen Weihnachten und nun, nach vielen, vielen Jahren,zelebrieren wir dieses Fest auch heute noch.
In diesem Sinne wünschen ich Euch - Frohe Weihnachten!
Danke an alle Menschen, die einfach da sind!
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Begegnung mit dem Weihnachtsmann
ich war gerade so schön am Glühwein kochen,
da hörte ich es an der Türe pochen.
ich ging nach draussen und schaute wer dort
stand, es war der Weihnachtsmann mit ner
Pulle in der Hand. er hatte schon reichlich
einen
geladen und verlor bei seinen texten ständig
den
Faden. er fragte mich mit meinen 25 Jahr,
ob ich auch immer schön artig war.
ich bat ihn herein, wir setzten uns nieder
und sangen erstmal ein paar Kneipenlieder.
dann testeten wir ab und an, ob man den
Glühwein auch trinken kann. Dazwischen
Schluckte er ganz auf die schnelle,
3 doppelte Korn und 2 kleine helle. und als
der Glühwein war ausgesoffen, hat sein
blick den Whiskey getroffen.
"er tät ganz gern ein kleinen kosten,
sonst
würden ihm bei der Kälte die Glieder
frosten".
und so probierten wir nebenbei
Kirsch, Fernet, Pfeffi und Wodka mit ei.
und zwischen den ganzen gläsern – den
leeren,
fällt ihm ein, er muss ja noch die Brandt´s
bescheren.
Ich hab ihn dann vor die Tür gebracht, dort
gröhlte er das Lied von der heiligen Nacht.
davon wurde die Nachbarschaft munter und
warf als dank Blumen samt Töpfen herunter.
so geht das nun schon jedes Jahr...
der Weihnachtsmann ist auch nicht mehr
das, was er mal war!!!!!!!!! -
Ich wünsche Euch allen von Herzen, dass Ihr ein wunderschönes Weihnachtsfest habt! Mir habt Ihr mit Euren Beiträgen wieder eine riesengroße Freude bereitet! Dafür möchte ich Euch sehr, sehr herzlichen Dank sagen.
Mit allen guten Wünschen für das kommende Jahr
Heidi -
Heidi, schön von Dir zu lesen und daß Dir unsere Beiträge gefallen haben.
Wünsche Dir samt Familie noch entspannte Weihnachtsfeiertage und ein
"gutes Hinüberkommen" ins neue Jahr!
Weihnachtsmarkt
Wieder hat die Weihnachtszeit
unbarmherzig zugeschlagen,
und nun sieht man weit und breit
alle schwere Taschen tragen.Ein Gewimmel wie noch nie
schiebt sich durch die engen Gassen.
Selbst im Pferch das liebe Vieh
würde hier vor Neid erblassen.Kinder schreien im Gedränge,
dort platzt gar ein Wasserrohr,
unabsehbar wälzt die Menge
sich zum stadtbekannten Tor.Selbst noch in der engsten Straße
reiht sich weiter Stand an Stand,
stets gefüllt in hohen Maße
mit Getränken, Schnuck und Tand.Stark durchnäßt sind schon die Socken
und beschmutzt von Match und Schnee,
Wermutsbrüder sieht man hocken,
lauthals singt die Heilsarmee.Überall stinkt es nach Würsten,
die zur Hälfte schon verkohlt,
viele überkommt das Dürsten,
so daß schnell man Glühwein holt.Saure Drops und Karamellen,
Türkenhonig und Lakritz
sieht man aus den Taschen quellen
auf des Autos Hintersitz.Und die einst so guten Lüfte,
die voll Stolz man in sich sog,
sind voll penetranter Düfte,
so daß sich die Lunge bog.Hier schleppt einer eine Fichte,
die die Nadeln schon verlor,
dort liest einer gar Gedichte
aus dem Dadaismus vor.Und der Mief gebrannter Mandeln
zieht uns tief in das Gebein,
alldieweil das Licht der Kandeln
flackert wie ein Glorienschein.Wie ein Esel hoch beladen
schleppt man sich durch den Verkehr,
unten schmerzen schon die Waden
und die Arme werden schwer.Doch zu Hause angekommen
fühlt man endlich sich befreit.
Dreimal Hoch der ach so frommen,
ruhevollen Weihnachtszeit.
- Trutzhart Irle -