Malaria Prophylaxe für Kenya
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Das wird Dir wohl niemand 100%-ig beantworten können Susanne...
Hast Du mal nach Re-Importen gefragt in Deutschland? Ich habe Malarone nie genommen, daher kenne ich die Preise hier nicht.
Bei Deiner Krankenkasse hast Du nachgefragt? -
Ich habe gerade in der Apotheke, nach Lariam und Malarone. Für mich hat sich Lariam besser angehört, dass muss man nur 1x Pro Woche nehmen und 8 Tabletten bekommt man für ca 48€. Zudem sind diese Tabletten auch bei einen Malariainfektion als akute Notfalltabletten geeignet, wenn man nicht mehr am gleichen Tag zu Arzt gehen kann.
Was gefällt euch an Malarone besser?
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Jambo seulit,
es ist doch eigentlich ziemlich egal, ob du die Tabletten nun 1x die Woche nimmst, oder jeden Tag... Lariam "soll" wesentlich mehr Nebenwirkungen haben, als Malarone (wobei.... ICH nehme auch Lariam und hatte noch nie was an Nebenwirkungen!!!) Lariam sollte man nicht nehmen, wenn man Probleme mit dem Herzen hat, oder tauchen gehn möchte.....
Hast du mal bei deiner KK gefragt oder geguckt, ob die die Kosten übernehmen? Dann zahlst du nur die Praxisgebühr...Ansonsten lass dich von einem guten Arzt oder Tropenmediziner beraten - wir hier können nur Empfehlungen von dem weitergeben, was wir selbst nehmen - das ersetzt aber keinen Arzt!
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Ich finde es schon einen Unterschied, ob ich täglich 1 Malarone nehmen muss oder wöchentlich 1 Lariam (und das meine ich nicht nur preislich).
Klar, die Nebenwirkungen muss man einkalkulieren, wobei wir eigentlich nicht sehr anfällig sind.Das mit der KK ist ein guter Tipp.
Meinst du mit tauchen richtig tauchen oder auch schnorcheln? -
Malarone gilt ganz einfach als verträglicher.
Auch Malarone lässt sich als Standby nutzen, nicht nur Lariam.
Ich nehme selber auch Lariam, Nebenwirkungen hatte ich noch nie bislang. Die wöchtentliche Einnahme ist schon praktisch, aber auch kein Grund für mich Lariam zu nehmen.Ab zum Arzt mit Dir, diese Diskussionen sind hier schon zig mal geführt worden und natürlich ohne Ergebnis, weil es einfach keins geben kann...die Prophylaxe, egal welche,
kann Leute aus der Bahn schmeissen, es ist nunmal ein Sauzeug, daher ist eine ärztliche Beratung zwingend notwendig!!! -
Vielen Dank für die Antworten. Die Entscheidung Malarone zu nehmen fiel selbstverständlich nach der Beratung durch einen Tropenmediziner.
Die Überlegung ist jetzt halt nur, wo ich es am günstigsten bekomme. Die Antwort der Kostenübernahme durch meine Krankenkasse steht noch aus. Die Krankenkasse meines Freundes übernimmt definitiv keine Malariaprophylaxe. Wenn Malanil von den Inhaltsstoffen identisch mit Malarone ist und ich es vor Ort in einer vertrauenswürdigen Apotheke für € 20,00 bekomme, holen wir den Rest der Tabletten natürlich vor Ort.
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Ich persönlich vertrage Lariam überhaupt nicht. Mit Malarone habe ich überhaupt keine Probleme.
Meine Krankenkasse erstattet mir die Tabletten bis auf 10 % Eigenanteil. Ich bin letztes Jahr 2 Mal nach Kenya geflogen. Auch dann gibt es keine Probleme mit der Kostenübernahme. Für mich wäre es ein Grund die Krankenkasse zu wechseln bei Nichtübernahme.
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... das wäre vielleicht eine Maßnahme, wenn man weiß, dass man öfter nach Kenya fliegt, Anja... aber beim ersten Mal Kenya würde ich schon in den sauren Apfel beissen und halt die Kosten für die Prophylaxe tragen - ob nun für Lariam oder Malarone.
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Die Inhaltsstoffe sind identisch, es ist auch das identische Produkt, nur in einer anderen Verpackung. Selbst die Blister sind identisch, entweder auf der selben Maschine verpackt oder auf einer gleichen.
Wenn du früh morgens in Kenia eintrudelst, reicht es auch aus, dir dort erst die Malarone zu besorgen. Bis zum Abend hast du dann schon einigermassen Schutz und sparst dir die teuren Malarone aus D (mach ich immer so).
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@Malini
Wie jetzt, ein Tag oder doch zwei Tage - oder vieleicht nur 12 Stunden?Hier mein Beweggrund für die Aussage:
Malarone schützt nur zu ca. 70 % vor einer Infektion.
Eine Infektion müsste schon direkt nach Verlassen des Flugzeuges erfolgen, damit es überhaupt einen Sinn macht, das Medikament vorab zu nehmen.Ein Schutz erfolgt durch die Konzentration des Wirkstoffes im Blut. Wenn man denn wirklich der Meinung ist, dass man sofort von einer infizierten Mücke gestochen wurde, kann man auch als Erstdosis mit zwei Tabletten anfangen, um die Wirkstoffkonzentration im Blut schneller aufzubauen.
Der Malariaerreger muss sich nach einer Infektion erst mal vermehren können - man hindert diesen auch dann daran, wenn man noch nicht die volle Konzentration im Blut hat.
Bitte bedenken: Das Medikament hilft auch noch nach einer Infektion.
Und: Die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Malaria zu infizieren liegt bei unter 0,1 % wenn man keine Prophylaxe nimmt.
Man sollte die Malariagefahr nicht unterschätzen, aber auch nicht so darstellen, dass man tot umfälllt, wenn man den Flieger ungeschützt verlässt.
Unter Berücksichtigung all dieser Punkte bin ich der Meinung dass eine Prophylaxe mit Ankunft in Kenia ausreichend ist. Ich betone: ICH
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Dann musst DU das so machen...
Diese Diskussionen bringen nichts hier, das Medikament gibt die Einnahmeempfehlungen vor, und wie bei vielen anderen Medikamenten
auch gibt es im Netz viele mehr oder weniger gute Gründe und Rechtfertigunen
es anders zu machen...dies ist eine never ending story die keinen weiterbringt,
genauso wenig wie die Frage Prophylaxe ja oder nein und welche Art von
Prophylaxe... -
@Stueppi
Welche Disskusion? Ich stelle hier einfach eine preiswerte Möglichkeit zur Malariaprophylaxe dar, die für alle, welche sich für Malarone entschieden haben, bzw. deren Arzt zu diesem Medikament geraten hat, eine Alternative zum teuren Bezug in Deutschland/Holland/Reimport dar.Das Ganze mit minimalster, kaum rechenbaren Risikoerhöhung. Wer diese Risikozunahme im zehntel Promillbereich als gefährlich ansieht, sollte Malariagebiete gänzlich meiden, denn wie schon geschrieben, selbst mit Malariaprophylaxe wird das Infektionsrisiko nur um 70% gemindert.
Also, statt 0,1% Infektionen auf 0,07% Restrisiko.
Ne, mal ehrlich, wenn die nachgemacht sind, dann gucken die jedenfalls sehr professionell aus.
