Alles zu Änderungen bei Flügen nach Reisebeginn
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Nehmen wir an, es wäre eine 14tägige Reise für € 5000:
Bei einer Verspätung von 10h sind sodann € 107,14 zu erstatten, max. € 500 für den falschen Flughafen und noch einmal € 200 für den Mehraufwand der eigenmächtigen Heimreise ...
Dafür streitet kein Mensch sich lange und wirkt das Verlangen einer kompletten Erstattung des Reisepreises einigermaßen grotesk. -
Pauschi0815:
"... Eigentlich sollte ein Reiseveranstalter für eine solch Nicht-Leistung von sich aus den vollen Reisepreis zurück erstatten. ..."*************************************************Sollten die Freunde auf dieser "Basis" argumentieren, garantiere ich, daß der "längere Kampf" noch deutlich länger andauern wird.
Solche "Äußerungen" würden die Freunde als komplett ahnungslos outen und für ein sofortiges Umschalten in den Modus "Das sind cerebral Entkernte...die warten jetzt erstmal und werden anschließend geerdet!" sorgen. -
Das wäre ja auch die Forderung aus der Emotion heraus.Diese Forderung werden sie natürlich nicht stellen. Ich werde ihnen das Modell "von Schmeling" empfehlen, also dafür nochmal recht herzlichen Dank.
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Sofern die Reklamationsschwelle von 4% der Betroffenen überschritten wird würde ich genau diese Maßnahme ebenfalls befürworten!
Immerhin ergäbe dies ein realistisches Verhältnis von Entschädigungsanspruch und tatsächlichem Ticketpreis ...
Edit
@Sokrates
Du irrst, die VO(EG)261/04 entschädigt den Fluggast ohne Nachweis der tatsächlichen Schadenshöhe pauschal auf der Grundlage der Entfernung - mindestens.
Ab einer Ankunftsverspätung von mehr als 5h kann die Erstattung eines nachweislich höherpreisigen Tickets verlangt werden. -
...... und wie ist das mit Nicht-EU-Airlines?
LG
Sokrates
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Genauso, sofern die Verspätung am Abflugort EU verursacht wurde!
Und je beherzter den EU basierten Airlines Bürden auferlegt werden (welcher Art auch immer), desto signifikanter werden sich bürdefreie in Sachen Preis/Leistung abheben können.
Prima! Jedenfalls für EU basierte Fluggäste ... -
Was der Einzelne scheinbar nicht erkennt:
Kostenintensive Risiken müssen von zur wirtschaftlichen Performance verpflichteten Unternehmen entsprechend aufgeteilt werden. Hier auf die Ticketpreise.
Und dann warte ich (vermutlich vergebens?) mal auf den gemeinen Steuerzahler, der an die Decke springt vor Begeisterung hinsichtlich einer landläufigen Verteilungsstrategie ... -
Ein ausgezeichnete Idee!
Es bliebe der Fluggast von etlichen mutwillg verursachten Verspätungen verschont, man ersparte sich Schmähkritiken, und seien wir doch mal realistich: Bei sooo vielen Bolzen wird´s doch auf den einen nicht ankommen?!
Eine solche Maßnahme scheint dem Fluggastwunsch optimal zu entsprechen - liest man doch in nur jeder etwa 10 000sten Verspätungsarie von Dankbarkeit für die überobligatorische Sicherheitsfürsorge, hingegen sind Prädikate wie "Sauladen" oder "unfähiger Verein" recht häufig vorzufinden ... -
Mich würde die Reaktion der vielen von den Fluggesellschaften veraxxxten und immer wieder betrogenen Beschwerdeführer auf folgendes (imaginäres) Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Lufthansa interessieren:
"Herr Spohr, können Sie nach wie vor garantieren, dass die Mitarbeiter Ihres Unternehmens das Menschenmögliche tun, um die Sicherheit und Unversehrtheit ihrer Passagiere zu gewährleisten?"
"Nun, nach reiflicher Überlegung und vielen fruchtbaren Diskussionen mit unseren Mitarbeitern und Fachleuten aus der Luftfahrtbranche halten wir diese Philosophie für überholt. Wir konzentrieren uns vielmehr auf ausdrücklichen Kundenwunsch auf die absolute Priorität der Pünktlichkeit unserer Flüge. Wir gehen davon aus, dass auch die meisten anderen Fluggesellschaften vor allem in Europa unseren neuen Denkansatz bald übernehmen werden".
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Um es mal klar zu formulieren:
Ich bin der Ansicht, dass es mehr Rechtssicherheit hinsichtlich einiger Grauzonen der Fluggastrechteverordnung geben muss - für beide Seiten.
Hierzu gehören eben auch die erweiterten zeitlichen Rahmen der Clearings - ansonsten wird meiner unmaßgeblichen Meinung nach den EU basierten Airlines eine weitere Ungleichbehandlung aufgebürdet, was sich letztlich nicht zum Besten des Fluggastes auswirken dürfte.
Anstatt einen Sieg der Verbraucher aushäusig zu bejubeln halte ich es für richtig, die möglichen Folgen ins Bewusstsein zu rufen - und die sind beleibe nicht nur bejubelnswert.Fakt ist, dass - zumindest in Deutschland - schon lange praktisch homogen im Sinne der aktuellen EuGH Entscheidung geurteilt wurde und hier ergo nicht etwa ein "Meilenstein des Verbraucherschutzes" zu feiern ist.
Auch hat diese Entscheidung nicht den mindesten Einfluss auf die Verhandlungen hinsichtlich der tendenziös als "airlinefreundlich" dargestellten Änderungen im Bezug auf die Clearing Zeiträume zu tun, da gibt´s noch reichlich Baustellen!Und wie sagte der CEO der MartIna Air neulich so treffend in einem Interview zum Bestehen seines kleinen Unternehmens gegen die staatlich gepamperten Sandkastenairlines:
"Mit Hermès und Veuf verhindern wir 99% aller Beschwerden!"
Also - alles eine Frage der richtigen Partnerschaften!
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Hi, wir sind vor ein paar Tagen von Frankfurt nach Bangkok geflogen. Abflugszeit war ursprünglich 22 Uhr, auf Grund eines Defektes an der Maschine wurde der Flug auf 12:30 mittags am nächsten Tag verschoben. Der Anschluss in Abu Dhabi wurde auf 24 Stunden nach hinten verschoben, so dass wir mit 24 Stunden Verspätung in Bangkok gelandet sind. Etihad hat uns sowohl in Frankfurt als auch in Abu Dhabi ein Hotel zur Verfügung gestellt, das ändert ja aber nichts an der möglichen Entschädigung, oder? Wie macht man diese denn am einfachsten geltend und was passiert mit den Hotelkosten für die geplante erste Nacht in Bangkok? Stornieren oder ändern ging nicht mehr.... danke für euer Feedback.
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Am besten auf dieser Seite ...
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Liebe Alle,
wir haben vor einigen Monat Dahab mit der Turkish Airlines (VIE-IST-SSH) gebucht. Aufgrund des Unglücks mit der russischen Maschine, hat TK seine Flüge so auch unseren storniert. Da Pegasus Airlines noch nach Sharm fliegt, haben wir umgebucht. Nach über eine Woche hin und her hat das auch am Dienstag (erst unter Androhung eines Komplettstornos, drei von acht sind bereits abgesprungen) geklappt und aktzeptieren auch, dass wir einen Tag früher retour fliegen müssen (erhalten auch eine Kleinigkeit über 15 EUR retour dafür). Nun habe ich am Mittwoch bereits online eingecheckt um zu sehen, dass wir auf die niedrigste Klasse gebucht wurden. Das bedeutet ein "Downgrading" von
minus 20kg Freigepäck p.p. (TK wären 40kg Freigepäck)
minus Essen
minus freie Sitzplatzwahl.Pegasus hätte aber noch andere Klassen (25kg, Essen, freie Sitzplatzauswahl bzw. noch dazwischen 20kg, Essen, freie Sitzplatzwahl) zur Verfügung. Leider habe ich das nicht ursprünglich gebucht (kleine Gruppenreise), aber ich bin ziemlich sicher, dass der RV nicht bei meiner Kollegin auf die verschiedenen Klassen hingewiesen, sondern sich einfach die billigste rausgesucht und gebucht hat. Ich finde das unverschämt und hätte gerne eine Kompensation dafür. Ich verstehe natürlich, dass die nicht einfach 40kg hervorzaubern können und für uns den Aufpreis zahlen, aber wie gesagt - es hätte ja andere Möglichkeiten gegeben. Haben wir da irgendeine Chance?
Ich habe den Veranstalter auch gleich angeschrieben (Mittwoch abend), der mich bis dato ignoriert.
Danke für Eure Unterstützung.
Katrin