Malaria Prophylaxe für Kenya
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Hallo alle zusammen,
MIR GEHT ES NICHT UM MALARIA PROPYHLAXE ABER NACHDEM MEINE FRAGE GESPERRT WURDE, VERUSCH ICH ES HIER NOCHMAL.
wir fliegen diesen Sommer das erste Mal nach Kenia (Afrika überhaupt) und sind gerade etwas schockiert, nachdem wir die Informationen des Auswärtigen Amtes gelesen haben.
Wir haben eine Safari Masai Mara mit Tsavo West, Nairobi, Amboseli und Lake Naivasha gebucht, anschließend wollen wir noch 5 Tage im Baobab Beach entspannen.
Jetzt lese ich, dass man sich für Gelbfieber und Malaria impfen muss. Das ist kein Problem, aber weiter steht, dass eben in der Gegend auch die ostafrikanishce Schlafkrankheit und das Denguefieber weit verbreitet sind, gegen die es aber keine Impfung gibt.
Wie "gefährlich" ist es denn tatsächlich? Es wird zu langer Kleidung und Mückenschutz geraten, auch im Strandhotel?! Würde mich über Tipps und Erfahrungen aller Art freuen, da ich gerade etwas verunsichert bin!
Viele Grüße und schonmal Danke
Simi -
Hallo alle zusammen,
MIR GEHT ES NICHT UM MALARIA PROPYHLAXE ABER NACHDEM MEINE FRAGE GESPERRT WURDE, VERUSCH ICH ES HIER NOCHMAL.
wir fliegen diesen Sommer das erste Mal nach Kenia (Afrika überhaupt) und sind gerade etwas schockiert, nachdem wir die Informationen des Auswärtigen Amtes gelesen haben.
Wir haben eine Safari Masai Mara mit Tsavo West, Nairobi, Amboseli und Lake Naivasha gebucht, anschließend wollen wir noch 5 Tage im Baobab Beach entspannen.
Jetzt lese ich, dass man sich für Gelbfieber und Malaria impfen muss. Das ist kein Problem, aber weiter steht, dass eben in der Gegend auch die ostafrikanishce Schlafkrankheit und das Denguefieber weit verbreitet sind, gegen die es aber keine Impfung gibt.
Wie "gefährlich" ist es denn tatsächlich? Es wird zu langer Kleidung und Mückenschutz geraten, auch im Strandhotel?! Würde mich über Tipps und Erfahrungen aller Art freuen, da ich gerade etwas verunsichert bin!
Viele Grüße und schonmal Danke
SimiJambo Simi,
deine Anfrage wurde geschlossen, weil es schon einen Thread hier gibt. Nun bist du ja richtig

Gegen Malaria wird nicht geimpft - dagegen nimmt man Tabletten. Gelbfieber ist für Kenya nicht vorgeschrieben. Ansonsten solltest du dich besser vom Arzt/Tropenmediziner beraten lassen. Müssen muss man gar nichts....
Mückenschutz ist immer ratsam - lange Kleidung (Hosen, oder eine warme leichte Fleecejacke) bieten sich auf Safari an, da es in den Morgen - und Abendstunden kühl sein kann. Tagsüber kannst du in kurzen Hosen/T-Shirts, Tops rumlaufen - dies gilt selbstverständlich auch für den Aufenthalt im Hotel/Strand. Mach dich nicht "huschig" und freu dich auf Kenya.
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Jambo Simi,
deine Anfrage wurde geschlossen, weil es schon einen Thread hier gibt. Nun bist du ja richtig

Gegen Malaria wird nicht geimpft - dagegen nimmt man Tabletten. Gelbfieber ist für Kenya nicht vorgeschrieben. Ansonsten solltest du dich besser vom Arzt/Tropenmediziner beraten lassen. Müssen muss man gar nichts....
Mückenschutz ist immer ratsam - lange Kleidung (Hosen, oder eine warme leichte Fleecejacke) bieten sich auf Safari an, da es in den Morgen - und Abendstunden kühl sein kann. Tagsüber kannst du in kurzen Hosen/T-Shirts, Tops rumlaufen - dies gilt selbstverständlich auch für den Aufenthalt im Hotel/Strand. Mach dich nicht "huschig" und freu dich auf Kenya.
Hallo Dubhe,
danke schon mal für die Info. Das mit Malaria wusste ich, jetzt hat mir eine Freundin für Malaria eine Stanby Prophylaxe empfohlen... Ist so etwas sinnvoll?
Gibt es denn empfehlenswerte Mückenschutzmittel da ja gerade in der Gegend von Mombasa ja die Tsetse-Fliege sehr verbreitet ist und diese ja sowohl Denguefieber als auch die ostafrikanische Schlafkrankheit verbreitet? Und gegen beides gibt es bisher ja keine Impfung..Ansonsten bin ich schon etwas beruhigter

Viele Grüße und einen schönen Feiertag noch,
Simi -
Jambo Simi,
sorry, aber ganz bestimmt werde ich dir nicht raten, was du tun sollst.... ob nun Malaria Proph oder als Stand by... das musst du ganz allein entscheiden. Wir nehmen nach Kenya Autan mit - auch kannst du Anti Brumm benutzen - die Mücken sind nicht wählerisch
Noch mal: mach dir keine Sorgen - ich war jetzt mehr als 20x in Kenya und lebe auch immer noch. 
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Hallo Dubhe,
danke schon mal für die Info. Das mit Malaria wusste ich, jetzt hat mir eine Freundin für Malaria eine Stanby Prophylaxe empfohlen... Ist so etwas sinnvoll?
Gibt es denn empfehlenswerte Mückenschutzmittel da ja gerade in der Gegend von Mombasa ja die Tsetse-Fliege sehr verbreitet ist und diese ja sowohl Denguefieber als auch die ostafrikanische Schlafkrankheit verbreitet? Und gegen beides gibt es bisher ja keine Impfung..Ansonsten bin ich schon etwas beruhigter

Viele Grüße und einen schönen Feiertag noch,
SimiHey,
Standby musst Du selber wissen, ob Du das machen willst. Ihr seid lange auf Safari, in der Pampa wird es schwieriger sein eine Malaria zu diagnostizieren, und das muss die erstmal bevor Du ein Standby Mittel einsetzen kannst.Kauf Dir Mückenschutz mit Deet Anteil, Dengue ist in Kenia nicht sehr verbreitet, Antibrumm, Nobite, Autan Tropical oder die Care Plus Produkte enthalten Deet in unterschiedlichen Anteilen.
Gegen die Tsetse Fliege bist Du relativ machtlos, mich hat sie 3x erwischt, immer in der Mara und durch die Kleidung die abends eingesprüht war, mit 70% Deet. Ich habe das Gefühl das juckt die nicht.Du kannst Dich nicht gegen jede Eventualität absichern, das ist unmöglich.
Also, mal entspannt dran gehen und einen schönen Urlaub haben.
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Hallo Simi!
Muß meinen Senf auch noch dazu geben. Meine Vorschreiber haben alle Recht. Die Entscheidung mußt Du selber treffen. Höre auf Deinen "tropenmedizinisch gebildeten" Hausarzt. Die Tsetsefliege überträgt kein Denguefieber (Überträger sind tag- und dämmerungsaktive Mücken, die auch Gelbfieber und Zika übertragen können.), wäre mir neu, aber die Schlafkrankheit reicht ja schon aus. Die Tsetsefliege ist tagaktiv. Ich trage auf Safari, egal in welchem Land in Ostafrika, immer lange und relative dicke Trekkingkleidung, die mit dem üblichen chemischen Mückenschutz präpariert ist.
Einheimische und auch Fachleute aus Europa sagten mir, daß blaue und schwarze Kleidung Tsetsefliegen stärker anzieht. Auch wenn es nicht Pflicht ist, eine Gelfieberprophylaxe hält ein Leben lang. Die Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Mücken übertragen, also evt. am Abend auch lange Kleidung tragen und unbedeckte Hautstellen mit Mückenschutz behandeln. Klar, es verschreckt einen schon etwas, was da alles auf einen zukommen kann, aber lasse Dir dadurch bloß nicht Angst und Bange machen, ein bisschen gesunden Menschenverstand einsetzen und es wird für Dich ein unvergesslicher Urlaub werden.Schönen Urlaub!
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Vielen Dank Stueppi und Steffen für eure Tipps und Info.
Werde mich denke ich gegen Gelbfieber impfen lassen und auch Malaria Prophylaxe nehmen. Bzgl. Kleidung und Mückenschutz. In den Hotels am Strand nach der Safari, muss ich mich da dann am Pool/ Strand auch ständig mit Mückenschutz einsprühen?
Danke schonmal für eure ganzen Tipps und Infos für mich Afrika-Neuling
LG und schönen Sonntag noch -
Hallo Simi!
Gute Entscheidung!!!

Am Strand und am Pool des Strandhotels wirst Du mit Einschränkung keine Mückenplage haben. Dort hatte ich jedenfalls nie Probleme mit anfliegenden Mücken und die Tsetse lebt in der Savanne. Mücken mögen keinen Wind. An den Pools der Lodges kann es doch zu einem vermehrten Auftreten von Mücken kommen, wenn es die Möglichkeit der Vermehrung im Umland gibt (stehende Gewässer, Pfützen, Autoreifen, Regenwassertonnen). In den Zimmern und Restaurants im Strandhotel sieht es schon anders aus und ich habe nachts immer(!!!) das Moskitonetz und die Klimaanlage genutzt.Schönen Sonntag noch!
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So ich möchte nun auch nochmal meinen Senf dazu geben.
Wir waren im Dezember 2016 bei einem Reisearzt der uns gegen Gelbfieber impfen sollte. Dies hat er auch getan und uns gleich noch ordentlich wegen Malaria aufgeklärt. Soweit so gut. Nach dem Gespräch waren wir beiden so verunsichert das wir eigentlich gar nicht mehr nach Kenia wollten. Er erzählte uns das selbst in Deutschland die Leute an Malaria gleich sterben obwohl sie behandelt wurden usw usw. Wir haben dann eine Packung Malarex in der Apotheke geholt und wollte es mal 2-3 Tage zu Hause ausprobieren um die evtl. Nebenwirkungen zu sehen.
Gestern waren wir nochmals bei unserer Hausärztin die auch eine erfahrene Kollegin in der Praxis hat. Dieses hat uns nun erzählt das in Ihrer Reisegruppe 8 von 12 Teilnehmern durch die Malarone und Lariam Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen bekommen haben, was auf einer Safari natürlich nicht so super war. Die Ärztin selber hatte Malarone nur als Stand By dabei und hat eben auf konsequenten Mückenschutz soweit möglich geachtet.
Wir haben uns nun gegen die Prophylaxe und für Malarex als Stand By entschieden da meine Frau sowieso für Nebenwirkung bei Tabletten sehr anfällig ist. Wir werden versuchen soweit es in unserer Macht steht gegen Mücken mit NoBite Haut & Kleidung vorzubeugen.
Letztendlich muss man es für sich selbst entscheiden welches Risiko man eingehen kann und will......
Grüße
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So ich möchte nun auch nochmal meinen Senf dazu geben.
Wir waren im Dezember 2016 bei einem Reisearzt der uns gegen Gelbfieber impfen sollte. Dies hat er auch getan und uns gleich noch ordentlich wegen Malaria aufgeklärt. Soweit so gut. Nach dem Gespräch waren wir beiden so verunsichert das wir eigentlich gar nicht mehr nach Kenia wollten. Er erzählte uns das selbst in Deutschland die Leute an Malaria gleich sterben obwohl sie behandelt wurden usw usw. Wir haben dann eine Packung Malarex in der Apotheke geholt und wollte es mal 2-3 Tage zu Hause ausprobieren um die evtl. Nebenwirkungen zu sehen.
Gestern waren wir nochmals bei unserer Hausärztin die auch eine erfahrene Kollegin in der Praxis hat. Dieses hat uns nun erzählt das in Ihrer Reisegruppe 8 von 12 Teilnehmern durch die Malarone und Lariam Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen bekommen haben, was auf einer Safari natürlich nicht so super war. Die Ärztin selber hatte Malarone nur als Stand By dabei und hat eben auf konsequenten Mückenschutz soweit möglich geachtet.
Wir haben uns nun gegen die Prophylaxe und für Malarex als Stand By entschieden da meine Frau sowieso für Nebenwirkung bei Tabletten sehr anfällig ist. Wir werden versuchen soweit es in unserer Macht steht gegen Mücken mit NoBite Haut & Kleidung vorzubeugen.
Letztendlich muss man es für sich selbst entscheiden welches Risiko man eingehen kann und will......
Grüße
Nichts für ungut, aber wenn bei "8 von 12 Teilnehmern", bei unterschiedlicher Medikation (Malarone & Lariam), Magen-Darm-Erkrankungen in der beschriebenen Form entstehen, fällt mir bei diesem üblichen Phänomen eher ein Mangel an Hygiene bei der Essenzubereitung ein bzw. inadäquate Lagerung von Lebensmitteln (z.B. der Klassiker "Buffet").
Und nicht das im Allgemeinen sehr gut verträgliche Malarone... -
ich verfolge nun schon einigen Tagen, das Problemthema der Vorbeugung von Malaria hier.
Sicher gibt es Menschen, die von dem einen oder anderen Medikament Probleme bekommen, sind
ja nicht alle Menschen gleich. Der eine ist extrem empfindlich, der andere macht das Beste daraus.So was lese ich aber nun zum ersten mal, das man zuhause erst mal alle Malaria Medikamente testet
und nach drei Tagen die nächste Sorte. Da freut sich aber der Körper, wenn er alle paar Tage mit einer
anderen Sorte Tabletten kämpfen soll, da wundert es mich nicht, das der dementsprechend reagiert.Zudem, machen viele Touristen den Fehler, da es doch sehr warm ist in Kenia in der richtigen Jahreszeit,
man rennt an die Strandbar und bestellt sich ein eiskaltes Getränk und wenn möglich noch mit Eiswürfeln
und trinkt das auf Ex.
Da kann man buchstäblich sich schon mal langsam auf den Weg Richtung Zimmer/Bungalow machen, das
bei dem durchschlagenden Erfolg des kalten Getränkes man schon mal die Toilette im Auge hat und vor allem,
das sie frei ist. Das sind so typische Anfängerfehler der Kenia Reisenden beim ersten Urlaub dort.Kalt und Eiswürfel von nicht abgekochtem Wasser. Ebenso frischer Rohkostsalat am Buffet, schön mit Leitungswasser
gereinigt. Ich spreche aus Erfahrung, haben wir bei unserem ersten Urlaub in Kenia genau so gemacht und haben
daraus gelernt. Vor allem, das der schwarze Tee am Nachmittag Wunder wirkt und er schmeckt auch noch.Wir nehmen schon seit langen Jahren Lariam ein, einmal die Woche eine Tablette und wir vertragen das sehr gut.
Beim ersten Besuch in Kenia 1978, hatten wir Fansidar genommen, hatten davon leichte Magenschmerzen bekommen,
was nicht angenehm war aber wir konnten damit leben. Deswegen haben wir uns den Urlaub nicht vermiesen lassen.
Danach sind wir umgestiegen auf Lariam und nehmen es heute noch wenn wir nach Kenia reisen.Wir sind auch nicht empfindlich, wir gehen ins Dorf und essen bei den Kenianer an den Ständen oder bei den
Einladungen in ihre Hütte im Busch. War alles sehr gut, nach anfänglicher Scheu vor manchen unbekannten Speisen
es war nie was schlechtes dabei und es hat sehr gut geschmeckt. -
ich verfolge nun schon einigen Tagen, das Problemthema der Vorbeugung von Malaria hier.
Sicher gibt es Menschen, die von dem einen oder anderen Medikament Probleme bekommen, sind
ja nicht alle Menschen gleich. Der eine ist extrem empfindlich, der andere macht das Beste daraus.So was lese ich aber nun zum ersten mal, das man zuhause erst mal alle Malaria Medikamente testet
und nach drei Tagen die nächste Sorte. Da freut sich aber der Körper, wenn er alle paar Tage mit einer
anderen Sorte Tabletten kämpfen soll, da wundert es mich nicht, das der dementsprechend reagiert.Zudem, machen viele Touristen den Fehler, da es doch sehr warm ist in Kenia in der richtigen Jahreszeit,
man rennt an die Strandbar und bestellt sich ein eiskaltes Getränk und wenn möglich noch mit Eiswürfeln
und trinkt das auf Ex.
Da kann man buchstäblich sich schon mal langsam auf den Weg Richtung Zimmer/Bungalow machen, das
bei dem durchschlagenden Erfolg des kalten Getränkes man schon mal die Toilette im Auge hat und vor allem,
das sie frei ist. Das sind so typische Anfängerfehler der Kenia Reisenden beim ersten Urlaub dort.Kalt und Eiswürfel von nicht abgekochtem Wasser. Ebenso frischer Rohkostsalat am Buffet, schön mit Leitungswasser
gereinigt. Ich spreche aus Erfahrung, haben wir bei unserem ersten Urlaub in Kenia genau so gemacht und haben
daraus gelernt. Vor allem, das der schwarze Tee am Nachmittag Wunder wirkt und er schmeckt auch noch.Wir nehmen schon seit langen Jahren Lariam ein, einmal die Woche eine Tablette und wir vertragen das sehr gut.
Beim ersten Besuch in Kenia 1978, hatten wir Fansidar genommen, hatten davon leichte Magenschmerzen bekommen,
was nicht angenehm war aber wir konnten damit leben. Deswegen haben wir uns den Urlaub nicht vermiesen lassen.
Danach sind wir umgestiegen auf Lariam und nehmen es heute noch wenn wir nach Kenia reisen.Wir sind auch nicht empfindlich, wir gehen ins Dorf und essen bei den Kenianer an den Ständen oder bei den
Einladungen in ihre Hütte im Busch. War alles sehr gut, nach anfänglicher Scheu vor manchen unbekannten Speisen
es war nie was schlechtes dabei und es hat sehr gut geschmeckt.Hallo,
wir holen uns zusätzlich noch immer Kleidung, die insektenabweisend ist. Weiß nicht ob ich die Marke hier nennen darf? Sind auf jeden Fall immer super zufrieden. Muss nur ein bisschen wegen der Farbe gucken.
Wir halten es da wie Benjamin Franklin "Vorbeugen ist besser als Heilen." -
Hallo Alle zusammen,
wir fliegen nächste Woche
sind total aufgeregt. Dieses Forum hat mich überzeugt sich impfen zu lassen und auch die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Wir wollen es nicht drauf ankommen lassen und sich bei jeden Mückenstich Gedanken zu machen. Möchten es einfach genissen. -
Hallo Alle zusammen,
wir fliegen nächste Woche
sind total aufgeregt. Dieses Forum hat mich überzeugt sich impfen zu lassen und auch die Malaria Prophylaxe zu nehmen. Wir wollen es nicht drauf ankommen lassen und sich bei jeden Mückenstich Gedanken zu machen. Möchten es einfach genissen. -
Hallochen,
also wir waren gerade in Kenia - jetzt 2017 Ende März bis Anfang April - u. nahmen KEINE Prophylaxe.
Wollten uns zwar ein Paket mitnehmen, dass man auch notfalls hinterher einnehmen kann (ging aber nicht,
da rezeptpflichtig u. Arzt zu kompliziert).
Wir waren in Nyali-Beach (also 15 km nördl. v. Mombasa) - u. machten Safari - Tsavo West - Amboseli.
Wir trafen nicht eine Mücke.
Aber gut, die Regenzeit fing gerade erst leicht an.
Jedenfalls waren überall Netze über dem Bett - Ventilatoren ... Geckos u. sehr gute "Putzteufel".Wir hatten viel zuviel Langärmliges mitgenommen - u. ich nahm nur Minzöl statt Parfüm. Allerdings dufteten die ganzen Schwarzafrikaner zum Abendessen SEHR stark nach Parfüm (das bekanntlich die Mücken anzieht!).
Wir nahmen auch deshalb keine Prophylaxe, da wir es nicht vertragen (in Südafrika ausprobiert) - u. alle, die wir kannten u. die schon mal dort waren - rieten ab. Einschließlich die Kenianer - offizielle Stellen. Man hängt dann nur schlapp am Pool herum - u. das Risiko ist sehr gering, da sich diese Mücken/Krankheit - vorwiegend in den Slums u. bei stehendem (schmutzigem) Wasser aufhalten.
Nicht mal mein Mückenstecker - od. Autan brauchte ich.Das mit dem Essen u. Trinken - ist viel schlimmer! Da kommt man wohl nicht drum herum.
Ich saß auch ein paar Tage auf dem WC .... u. weiß bis heute nicht, wieso. Es sind wohl einfach die Bakterien, die in der Luft herumfliegen, sich auf alles setzen - od. der Weißwein! Der Salat - war es keines Falles - u. auch nicht der mit Eis gekühlte Drink.Das Hotelpersonal war überall derart bemüht, uns zu schützen - es uns recht zu machen ... die rissen sich wirklich ein Bein aus
und beruhigten uns gleich eingangs - auf meine Nachfrage: Kein Problem im Moment. HIER - nicht!
Die Hotels sind heutzutage offensichtlich SEHR auf Gäste angewiesen und tun ALLES, damit man wiederkommt.
Die nahmen nur GUTES Wasser für Kaffee od. Eis, das sahen wir.Grüner Tee - erwies sich als äußerst hilfreich für den Magen und überhaupt. Ich hatte kleine Allergien, Wasserflohstiche - wohlgemerkt auf offener See - IM Wasser - Indischen Ozean - weit ab von der Zivilisation!
- Der Tee neutralisiert wohl irgendwie. Jedenfalls bewirkte der - was weder mein Pfefferminztee - noch Buscopan od. Imodium zustande brachten.
Und es gab ihn überall in den Hotels - bis ich ihn endlich trank (zwar höchst bitter) - u. danach war ich geheilt!!!
Meine Empfehlung: Bloß nicht verrückt machen!
Sie dürfen den Menschen dort schon vertrauen - die sind wirklich höchst bemüht um das Wohl ihrer Gäste! -
Jambo sonne707,
ich nehme diese Aussage zur Malariaprophylaxe mal als "euren Erfahrungswert" - denn diese Aussage auf andere Touristen zu verallgemeinern ist unverantwortlich! Das Risiko für Malaria besteht in Kenya das ganze Jahr über - egal ob man eine Mücke sieht, oder nicht.
Dass ein Kenyaner keine Prophylaxe nimmt ist wohl klar - der lebt dort!
Was ist das für ein Arzt, der "kompliziert" ist, um ein Stand-By Mittel zu verschreiben? Natürlich ist eine Prophylaxe verschreibungspflichtig - manche KK erstatten die Kosten zurück. Selbst wenn nicht, sollte man sich trotzdem überlegen, wie wichtig einem die Gesundheit ist.
"alle die wir kannten rieten ab....." Es gibt hier jede Menge Leute, die wer weiß wie oft nach Kenya fliegen, eine Prophylaxe machen und NICHT abraten werden. Und glaube mir, man "hängt bei einer Malaria nicht nur schlapp am Pool herum" ! Eine Freundin von mir ist an Malaria gestorben! Und glaubst du ernsthaft, die Mücken halten sich wirklich nur in den Slums und an schmutzigen Gewässern auf??? Wissen die Mücken das auch???
Ob jemand eine Prophylaxe machen sollte oder nicht kann jeder selbst entscheiden. Ein vorheriges Gespräch mit dem Arzt/Tropenmediziner sollte auf jeden Fall erfolgen! In einer Sache gebe ich dir allerdings Recht: man sollte sich nicht verrückt machen.P.S. auf die anderen Aussagen möchte ich erst gar nicht eingehen.....
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Jambo sonne707,
ich nehme diese Aussage zur Malariaprophylaxe mal als "euren Erfahrungswert" - denn diese Aussage auf andere Touristen zu verallgemeinern ist unverantwortlich! Das Risiko für Malaria besteht in Kenya das ganze Jahr über - egal ob man eine Mücke sieht, oder nicht.
Dass ein Kenyaner keine Prophylaxe nimmt ist wohl klar - der lebt dort!
Was ist das für ein Arzt, der "kompliziert" ist, um ein Stand-By Mittel zu verschreiben? Natürlich ist eine Prophylaxe verschreibungspflichtig - manche KK erstatten die Kosten zurück. Selbst wenn nicht, sollte man sich trotzdem überlegen, wie wichtig einem die Gesundheit ist.
"alle die wir kannten rieten ab....." Es gibt hier jede Menge Leute, die wer weiß wie oft nach Kenya fliegen, eine Prophylaxe machen und NICHT abraten werden. Und glaube mir, man "hängt bei einer Malaria nicht nur schlapp am Pool herum" ! Eine Freundin von mir ist an Malaria gestorben! Und glaubst du ernsthaft, die Mücken halten sich wirklich nur in den Slums und an schmutzigen Gewässern auf??? Wissen die Mücken das auch???
Ob jemand eine Prophylaxe machen sollte oder nicht kann jeder selbst entscheiden. Ein vorheriges Gespräch mit dem Arzt/Tropenmediziner sollte auf jeden Fall erfolgen! In einer Sache gebe ich dir allerdings Recht: man sollte sich nicht verrückt machen.P.S. auf die anderen Aussagen möchte ich erst gar nicht eingehen.....
Lieber Dubhe,
das mit deiner Freundin - tut mir natürlich sehr leid.
Nur ... trifft das nicht auf ALLE Menschen zu.Wir leben heute - leider - aber nun mal de facto - in einer "Internet-Welt" - in der die Kontinente
zusammenfließen.
"Einzelschicksale - interessieren hier nicht".
Sorry
Jeden Tag sterben - 1000de von Menschen. - überall. Auch - od. gerade - in Kenia.Wenn sich jemand - aus Europa - nach Afrika begibt
möchte ich - als ... immerhin jemand, der sich ein wenig auskennt
dazu beitragen
dass.... sich die Menschen - abgesehen von der Politik
dennoch verstehen.
Und - oh Wunder! - sie tun es.
Ein normaler Afrikaner in Kenia - ist genauso gut - wie ein normaler Angestellter in Deutschland.
DAS sind die Werte - um die es geht.Und dass die Leute aus Europa - GERN nach Kenia fliegen.
Es stirbt - jeden Tag - überall - irgendjemand.
Sorry - aber ... das ... ist nun mal der Lauf des Lebens.Ich halte diese Malaria-Prophylaxis - aus GUTEN Gründen - mehrjähriger Erfahrung
für Schwachsinn - bwz. eine unnötige Zusatzbelastung für den menschlichen Körper.Bist du Pharmazeut? - Arzt - ? der anderen "NOT" verkaufen will?
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Lieber Dubhe,
das mit deiner Freundin - tut mir natürlich sehr leid.
Nur ... trifft das nicht auf ALLE Menschen zu.Wir leben heute - leider - aber nun mal de facto - in einer "Internet-Welt" - in der die Kontinente
zusammenfließen.
"Einzelschicksale - interessieren hier nicht".
Sorry
Jeden Tag sterben - 1000de von Menschen. - überall. Auch - od. gerade - in Kenia.Wenn sich jemand - aus Europa - nach Afrika begibt
möchte ich - als ... immerhin jemand, der sich ein wenig auskennt
dazu beitragen
dass.... sich die Menschen - abgesehen von der Politik
dennoch verstehen.
Und - oh Wunder! - sie tun es.
Ein normaler Afrikaner in Kenia - ist genauso gut - wie ein normaler Angestellter in Deutschland.
DAS sind die Werte - um die es geht.Und dass die Leute aus Europa - GERN nach Kenia fliegen.
Es stirbt - jeden Tag - überall - irgendjemand.
Sorry - aber ... das ... ist nun mal der Lauf des Lebens.Ich halte diese Malaria-Prophylaxis - aus GUTEN Gründen - mehrjähriger Erfahrung
für Schwachsinn - bwz. eine unnötige Zusatzbelastung für den menschlichen Körper.Bist du Pharmazeut? - Arzt - ? der anderen "NOT" verkaufen will?
Zitat:
@sonne707 sagte:
[Blablub]...
Ich halte diese Malaria-Prophylaxis - aus GUTEN Gründen - mehrjähriger Erfahrung
für Schwachsinn - bwz. eine unnötige Zusatzbelastung für den menschlichen Körper. ...Tja, und die Fachleute wie Tropenmediziner haben dazu i.d.R. eine völlig andere, differenziertere Meinung, die sich auf Wissen und Kompetenz gründet. Aber für sogenannte "Impfgegner", "Freunde des natürlichen Lebens" und Homöopathiegläubige u.ä. reicht dann eben der Genuss grünen Tees + viel Glaube.
Für kognitiv Normalbegabte ist es, denke ich, unzweifelhaft anerkannt, sich Informationen und ggf. tropenmedizinischen Rat unter Berücksichtigung der Umstände (Land, Jahreszeit, Reisaart, persönliche Umstände etc.) zu holen. Sei es durch ärztliche Sprechstunde oder mittels Auswertung frei verfügbarer, ernstzunehmender Quellen z.B. Internet.
Und genau das ist es, was meiner Meinung nach auch für Tropenreisende empfehlenswert ist. -
Wenn man sich mit dem Thema mal länger befasst, dann kommt man zum Schluss zu einem eigenen Entschluss.
Ich selbst kenne keinen einzigen Expat, der in Kenia eine Prophylaxe nimmt. So dumm, wie Ihr die "Sonne" darstellt ist sie gar nicht.
Malaria tritt immer verstärkt in Slums auf, wo viel Menschen unter wenig günstigen Bedingungen auf einem Haufen leben. Schließlich muss der Erreger ja von einem Wirt zum anderen gebracht werden und das Leben und die Reichweite einer Mücke sind sehr begrenzt.
Ich Hotelanlagen findet man so gut wie keine TzeTze und diese eine muss erst mal jemanden gestochen haben, der an Malaria erkrankt ist und dann ich den nächsten paar Stunden einen Touristen treffen ;-), der vorzugsweise in einem geschlossenen Raum mit Klima schläft und sogar noch ein Netz über sich hat.
Also, das Risiko an Malaria in den Hotelanlagen und bei normalen Touren, auch in einheimische Dörfer am Tag ist sehr gering. Wenn man es noch weiter verringern will, dann kann man natürlich ein Mittelchen schlucken, das dann die Wahrscheinlichkeit nochmals um 70% reduziert. Kann man machen - man kommt dann von 1:100.000 auf 1:250.000
Meine Empfehlung:
- do it or leave it aber versuch nicht, anderen irgendwas aufzuschwatzen
- Verzichte auf Standby - ist der größte Schwachsinn, denn bei einer echten Malaria kommen andere Mittel zur Anwendung
- Im Falle von Symptomen sofort in eine Klinik fahren - in Kenia sind alle auf Malaria vorbereitet, zurück in Deutschland auf Reise hinweisen, denn nicht alle Ärzte kennen sich aus.
Statistik:
Zwischen 500 bis 600 Malariafälle werden jedes Jahr in Deutschland gemeldet:
523 Malariafälle mit 3 Todesfällen in 2009, 617 mit 2 Todesfällen in 2010 und 562 mit einem Todesfall in 2011.So, und nun entscheidet fröhlich für euch selbst.
PS Eine Tasse Tee kann in keinem Fall schaden und die beruhigende Wirkung überträgt sich auch auf Magen und Darm

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Wenn man sich mit dem Thema mal länger befasst, dann kommt man zum Schluss zu einem eigenen Entschluss.
Ich selbst kenne keinen einzigen Expat, der in Kenia eine Prophylaxe nimmt. So dumm, wie Ihr die "Sonne" darstellt ist sie gar nicht.
Malaria tritt immer verstärkt in Slums auf, wo viel Menschen unter wenig günstigen Bedingungen auf einem Haufen leben. Schließlich muss der Erreger ja von einem Wirt zum anderen gebracht werden und das Leben und die Reichweite einer Mücke sind sehr begrenzt.
Ich Hotelanlagen findet man so gut wie keine TzeTze und diese eine muss erst mal jemanden gestochen haben, der an Malaria erkrankt ist und dann ich den nächsten paar Stunden einen Touristen treffen ;-), der vorzugsweise in einem geschlossenen Raum mit Klima schläft und sogar noch ein Netz über sich hat.
Also, das Risiko an Malaria in den Hotelanlagen und bei normalen Touren, auch in einheimische Dörfer am Tag ist sehr gering. Wenn man es noch weiter verringern will, dann kann man natürlich ein Mittelchen schlucken, das dann die Wahrscheinlichkeit nochmals um 70% reduziert. Kann man machen - man kommt dann von 1:100.000 auf 1:250.000
Meine Empfehlung:
- do it or leave it aber versuch nicht, anderen irgendwas aufzuschwatzen
- Verzichte auf Standby - ist der größte Schwachsinn, denn bei einer echten Malaria kommen andere Mittel zur Anwendung
- Im Falle von Symptomen sofort in eine Klinik fahren - in Kenia sind alle auf Malaria vorbereitet, zurück in Deutschland auf Reise hinweisen, denn nicht alle Ärzte kennen sich aus.
Statistik:
Zwischen 500 bis 600 Malariafälle werden jedes Jahr in Deutschland gemeldet:
523 Malariafälle mit 3 Todesfällen in 2009, 617 mit 2 Todesfällen in 2010 und 562 mit einem Todesfall in 2011.So, und nun entscheidet fröhlich für euch selbst.
PS Eine Tasse Tee kann in keinem Fall schaden und die beruhigende Wirkung überträgt sich auch auf Magen und Darm

@Rostnagel sagte:
Ich Hotelanlagen findet man so gut wie keine TzeTze und diese eine muss erst mal jemanden gestochen haben, der an Malaria erkrankt ist und dann ich den nächsten paar Stunden einen Touristen treffen ;-),
Was bitte haben Tsetse-Fliegen mit Malaria zu tun
