Auslands-Krankenversicherung
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ich möchte in bestimmten oder sogar vielen ländern nicht krank werden.
hatte selbst mal eine auslands KV. zum glück musste ich sie nie anwenden.
bei kleinigkeiten, die schnell zu behandeln sind ist es ok. trotzdem muss man den betrag erst mal vorstrecken und bekommt ihn dann bei einreichung der rechnung von seiner versicherung zurück.
wenn man allerdings in einem dementsprechenden urlaubsland einen schlimmen unfall hat, ins krankenhaus muss, event. noch ne op und rückführung wird der "spass" richtig teuer.
auch wenn man es zuhause wiederbekommt. wer hat schon 4 stellige beträge so mal kurz auf dem konto. ich denke, die meisten nicht.
da bringt einem so ne VS relativ wenig.musste mir 2007 in hurghada fäden ziehen lassen, weil ich ne woche davor mit dem wäschekorb die treppe runtergefallen bin. hab mir dabei ein loch im kopf zugezogen.
die fäden mussten 10 tage drin bleiben.
zum glück gibts das nil hospital in hurghada. das ziehen der fäden hat 25 € gekostet. das hab ich gerne so bezahlt -
Caribiangirl,
für die - hoffentlich nie eintretenden - Unfälle und Erkrankungen, die eine umfangreiche Behandlung im Ausland nötig machen, gibt es Auslandsreiseversicherungen, die dann dem Krankenhaus oder der Flugambulanz gegenüber eine Kostenübernahme erklären und direkt mit diesen abrechnen und dafür nur einen Anruf von Dir oder den Mitreisenden auf ihre Notfallnummer benötigen.
Denn da werden nicht nur 4-stellige Beträge fällig, das geht ganz schnell in hohe 5 stellige Bereiche. Und gerade wenn Du in manchen Ländern nicht krank werden möchtest, solltest Du solch eine im Verhältnis sehr günstige Versicherung haben, weil Du sonst im Fall eines Falles nicht oder unter wesentlich unangenehmeren Umständen behandelt wirst. -
...hier ein Link
@Carabiangirl
Wieso eine Auslands-KV einmal "gehabt"? Jetzt bei Reisen ins Ausland nicht mehr?
Wer (regelmäßig) ins Ausland ohne eine solche Versicherung (muss nicht zwingend ADAC sein) reist, hat entweder während der Reisen gesundheitlich viel Glück oder schlichtweg immer genügend Bargeld in der Tasche oder auf dem Konto gehabt.
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caribiangirl:
ich möchte in bestimmten oder sogar vielen ländern nicht krank werden.
Ich glaube, dass möchte niemand

Trotzdem habe ich eine und es gibt sogar Reisen, wo die vorgeschrieben ist. -
Du verwirrst mich - Du schreibst, dass man i. d. R. ja eh keine 4-stelligen Beträge mal eben so auf dem Girokonto hätte und dass eine Auslands-Krankenversicherung nichts bringt, weil man ja eh in Vorleistung gehen müsse...
Vor Jahren musst ich mal wg. einer heftigen Grippe in der Dominikanischen Republik zum Arzt - er sagte mir, ich solle keine Ananas essen (
) und gab mir Halstabletten mit, die hier vielleicht 5 € kosten würden - das ganze dauerte keine fünf Minuten, dann war ich wieder raus. Aber nicht, ohne vorher schlappe 100 USD bezahlt zu haben... (Man sieht, auch in fernen Ländern sind die Behandlungskosten nicht unbedingt günstiger als in Deutschland).Diesen Betrag habe ich später von meiner Auslands-Krankenversicherung ohne Probleme wiederbekommen.
Was machst Du, wenn Du tatsächlich mal im Urlaub so krank werden würdest, dass die Kosten im 4- oder 5-stelligen Bereich liegen würden?

Mit Versicherung würde mein Konto schlimmstenfalls ins Minus rutschen, sofern ich nicht mit KK bezahlen könnte, aber mir persönlich wäre es schon wichtig, dass Geld später erstattet zu bekommen....
BTW: Meine Auslands-KV kostet mich jährlich 12 € - ich finde, dieses Geld ist hervorragend "investiert"...

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Ich glaube Carabiangirl verwechselt hier etwas oder mißversteht den Sinn einer Auslandskrankenversicherung. Die Auslands-KV soll in erster Linie nicht die "Kleinigkeiten" wie Fäden ziehen oder eine Grippebehandlung, sondern die großen Risiken (Operation, Spezialbehandlungen, Flugrückführung im Ambulanzjet etc.) abdecken. Dabei ist eine Vorkasse des Patienten -wie bei den privaten Krankenversicherungen üblich- normal. Bei größeren Beträgen sollte man sich vorab mit seiner Versicherung telefonisch in Verbindung setzen um das notwendige Prozedere (auch der Vorkasse) abzuklären.
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Es gibt aber auch keinen vernünftigen Grund, die Rechnung für sog. "Kleinigkeiten" nicht umgehend bei der Auslands-KV einzureichen.
Im Gegensatz zur "normalen" privaten KV, wo es sich lohnt, die Rechnungen bis zum Jahresende zu sammeln und dann ggf. einzureichen - oder eben auch nicht...
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...doch den Grund gibt es, denn die Versicherung hat i.d.R. -wie der Versicherungsnehmer auch- nach jedem Versicherungsfall das Recht zur Kündigung. Und diesen Fall sollte man nicht unbedingt mit jeder Kleinigkeit provozieren. Außerdem habe ich ja geschrieben "...in erster Linie..."

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Es gibt aber auch keinen Grund keine abzuschliesen.
wenn ich bedenke, wie wenig eine KV kostet.
Nichts ist wichtiger, aber gar nichts!!
wenn man auf Reisen ist..
Wie schnell , benötigt man eine.
kann man auf der Seite zuvor gut nachlesen.
z,b bei mir., die ich dann das erste mal benötigte.
wo ,dann 2,5 Tage etwas über 1700,- kosteten
ohne Vorkasse,
diesen Betrag habe ich in über 40 Jahren Reisen nie einbezahlt,
und auch wenn ich den Betrag auf dem Konto habe,
war es doch eine feine Angelegenheit nichts selber regeln zu müssen -
leute. genau hier
http://www.holidaycheck.de/thema-Auslandsreisekrankenversicherung-id_200929.html
wurde haargenau dasselbe thema vor nicht allzulanger zeit bereits diskutiert. -
querenburg:
...doch den Grund gibt es, denn die Versicherung hat i.d.R. -wie der Versicherungsnehmer auch- nach jedem Versicherungsfall das Recht zur Kündigung. Und diesen Fall sollte man nicht unbedingt mit jeder Kleinigkeit provozieren. Außerdem habe ich ja geschrieben "...in erster Linie..."
huhu @querenburg
also hier muß ich mal vehement widersprechen.
dieser grund den du benennst, ist einfach mumpitz.
ich weiß nicht, welche fabeln um versicherer ranken.
wenn der versicherer einen kunden los werden möchte, kann er ihm auch jährlich ordentlich kündigen und muß nicht abwarten bis dieser eine rechnung einreicht, so dass ein schaden entsteht. der versicherer hat genauso das recht, zum ablauf zu kündigen, wie der versicherungsnehmer auch. -
...da schreibt offensichtlich die Mitarbeiterin einer renomierten und oder verarmten Versicherungsgesellschaft und hat auch noch Recht.
So weit mir bekannt, haben beide Parteien i.d.R. aber auch ein außerordentliches Kündigungsrecht im Schadensfall nach dessen Regeulierung. Habe jetzt die AGB meiner Auslands-KK nun gerade nicht zur Hand...Gleichwohl bleibe ich dabei, die Versicherung soll in erster Linie die großen Risiken abdecken. Aber am besten bleibt Mann/Frau auch im Urlaub gesund und muss die Versicherung gar nicht erst in Anspruch nehmen. Denn wie @Manili schon richtig schrieb:
...man rennt im Urlaub ja auch so gerne andauernd zum Arzt...
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Ich würde nie ohne Reisekrankenversicherung ins Ausland verreisen. Selbst in Länder nicht, die noch ein Abkommen mit Deutschland haben.
Wir haben vor etlichen Jahren den absoluten Härtefall erlebt. Ein Bekannter von uns musste kurz vor Urlaubsende auf Mallorca notoperiert werden, lt. Arzt eine OP auf Leben und Tod. Frau und Tochter waren mit dabei. Die Tochter flog mit dem gebuchten Flug zurück, die Frau blieb erst noch ein paar Tage (auf Kosten des Hotels und dank Connections) im Hotel, dann wurde sie mit ins Krankenhaus einquartiert bis zur Heimreise. Wir haben uns damals mit der Frau um alles gekümmert und die Reise-KV hat alle Kosten übernommen. Selbst den Rückflug und die Kosten für die Frau im Krankenhaus. Er hat es dank der OP gut überstanden und konnte nach ca. 2 Wochen nach Hause fliegen. Aber diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass eine Reise-KV immer dabei sein muss.
Kleinigkeiten wie mal was für den Magen, gegen Durchfall oder so zahl ich gerne selbst, aber für solch einen Notfall oder auch nur einen angeknacksten Knöchel möchte ich gerüstet sein. -
@querenburg
du hast vollkommen recht.
im schadenfall gibt es für beide vertragsparteien ein außerordentliches kündigungsrecht.
aber darauf muß der versicherer - so deine theorie - nicht spekulieren, denn er kann nach wie vor ordentlich von jahr zu jahr kündigen.wenn für dich die versicherung nur große risiken abdecken muß und du für sogenannte "kinkerlitzchen" keine entschädigung der versicherung beanspruchst, dann ist das legitim. das ist deine persönliche meinung, die hier auch beachtung und gehör findet.
das ist aber nicht der tenor der masse.
gerade weil, wie hier @malini schon schrieb, die ärzte im ausland bei europäischen gästen gerne mal den x-fachen satz der goä für bagatelleingriffe berechnen, ist eine solche versicherung da. und sogar ich lasse jeden noch so kleinlich erscheindenden arztbesuch über die auslands kv abrechnen. eben weil ich weiß, dass es versichert gilt und weil ich schließlich dafür bezahle.
wenn der versicherer kleinere bagatellrechnungen nicht bearbeiten wollen würde, würde er eine selbstbeteiligung von, sagen wir mal 500 €, vereinbaren, so dass die kleinen fälle gar nicht erst zur auszahlung kämen.p.s.: es handelt sich selbstverständlich um eine renommierte versicherungsgesellschaft, für die ich arbeite

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...freut mich, dass wir im Grundsatz mal wieder einer Meinung sind.

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@ querenburg
ne, hab tatsächlich seit jahren keine mehr. vllt etwas leichtsinnig, ich weiß.
ich habe eben persönlich die erfahrung gemacht, dass solche auslandsversicherungen erst zuhause die behandlungskosten übernehmen.
früher habe ich solche versicherungen bei der bank abgeschlossen. das kostete ca 30 euro für 4 wochen, bzw für 2 erwachsene und ein kind knapp 100. rückführung war da zb nicht dabei.
seit mein sohn nichtmehr mit geht, schließ ich keine mehr ab. nicht wegen den paar kröten.
vllt wurde ich diesbezüglich auch immer falsch beraten ( auf bank ).toi, toi toi, bis jetzt gings immer gut. natürlich sollte man das schicksal auch nicht beschwören. beim nächsten urlaub denk ich mal drüber nach

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Da bist Du nicht vielleicht sondern ganz sicher falsch beraten worden, eigentlich ne Frechheit!
Schon wegen eines gebrochenen Beins oder einem verdorbenen Magen wären es keine paar Kröten mehr, die 10 bis 15 Euro im Jahr sind eine mehr als gute Investition!Da könntest Du wirklich was für Deine Sicherheit tun!
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caribiangirl,
ehrlich gesagt verstehe ich nicht, wo das Problem liegt, wenn Du das Geld erst zu Hause wiederbekommst?
Wie hier ja nun mehrfach geschildert wurde, kommen bei Krankheiten ganz schnell mehrere hundert oder sogar tausende Euros zusammen - und Dein Problem ist dann, dass Du es ggf. erst vorstrecken musst?
Und das bei einem Jahrebetrag ab ca. 10 Euro?
Aber muss ja jeder selbst wissen... :?