Trinkgelder, wie macht Ihr das?
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@ Cristina,
Askari ist sozusagen der Wachschutz, die verdienen da sie nicht bei DM - Tours sondern bei einer ( Fremd) Wachschutzfirma angestellt sind ca 60 Dollar im Monat, wenn ich 30 Tage drüben bin bekommt er also 30 Dollar, die Anlage hat 6 Cottages, ob jeder was gibt weiß ich nicht, aber ich denke der Junge fährt nicht schlecht dabei, er paßt aber auch immer ordendlich auf und eine direkte Standleitung zur Zentrale gibt es auch.
Gabi 2001 ( Franz)
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Gabi/Franz, ich denke wir werden uns an das Ländle ersteinmal gewöhnen müssen und schätzen dann vor Ort ein, was es uns wert ist und was nicht.
Ist wie gesagt unser erster Aufenthalt in Kenia und ich bin mehr als gespannt was uns diese Reise so geben wird.
Asien haben von oben bis unten durch, da weiss ich was ich tue, aber Kenia ist da doch ein bisschen spezieller. Lach, und je mehr ich lese und stöbere, umso mehr Fragezeichen tun sich auf
.
Freuen uns auf jeden Fall sehr, schade, hätten auch gerne ein bisschen mehr Zeit gehabt, aber mehr als 2 Wochen am Stück ist beruflich gesehen leider nicht drin
.LG Christina
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Liebe Christina
Kannst ruhig alles in Kenya Shilling wechseln, denn es ist egal wie viel dir übrig bleibt, du kommst sowieso mindestens ein zweites mal nach Kenya, wenn nicht öfter

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Ich würde das auch tun, ich kann Deinen Hintergedanken verstehen, USD kann man immer und überall brauchen, aber: Den Kenianern hilfst Du mit den kleinen Dollarscheinen (1 USD und 5 USD) nicht wirklich. Viele Wechselstuben tauschen diese kleinen Stückelungen nicht mal um!!! Und wenn dann teils mit horrenden Gebühren. An der Küste mag das noch irgendwie gehen, die Angestellten in den Lodges/Camps haben oft keine Chance, sie schaffen es mit Chance mal zum nächsten Mpesa shop um Geld irgendwo hinzuschicken, sie haben mit Dollar keine Chance. Bis diese Leute mal die Möglichkeit haben selbst größere Dollarscheine in KSH zu tauschen kann es sehr sehr lange dauern. Das einzige was sie oft tun können ist andere Touristen darum zu bitten ihre USD in KSH zu tauschen. Alleine deswegen würde ich mir zumindest für die Safari die USD kompett sparen, alleine den Leuten zuliebe.
Davon ab - Hannes hat hier sicher recht, Ihr werdet ein zweites mal nach Kenia kommen, da bin ich mir auch ziemlich sicher
- und wenn nicht, in diesem Forum gibt es viele Leute die mehrmals im Jahr runterfliegen, es wird sich sicher jemand finden der Dir Deine restlichen KSH abnimmt, ich bin z.B. immer froh wenn ich welche übrig habe bzw. welchsel teilweise extra mehr um damit man nicht gleich in die Bank stürzen muss. -
Jambo,
wir waren vom 19.9-08.10 in Kenia und haben davor auch lange überlegt, wieviel Geld wir in KSH tauschen sollen.
Wir haben 300€ (für 2 Personen getauscht) und wir haben alles aufgebraucht :-), die letzten Schillinge am Flughafen.
Trinkgeld für die Kofferträger auf den Lodges, für die Getränke dort (ca 15 € pro Tag), am Ende der Safari für den Fahrer ca 50€ (2 Pesonen) und Souvenirs (8 Tage Safari). Und den Rest dann in den restlichen 9 Tagen Hotel (Trinkgelder, Roomboy, Souvenire, Postkarten, .....).
Die Leute dort nehmen am liebsten KSH, wir sind auch ein paar mal gefragt worden, ob wir Euro wechseln können.Vielleicht konnte ich ja weiterhelfen!?!

Muss aber auch gestehen, dass wir nicht sehr aufs Geld geschaut haben, dafür war der Urlaub zu schön und da würde man dann am falschen Ende sparen...LG
Steffi -
Jambo,
wir tauschen auf der Reisebank in Deutschland immer einen kleinen Startbetrag in der jeweiligen Landeswährung und holen im Land dann den Rest nach Bedarf.
Der Vorteil ist, man kann sechs oder acht Wochen nach Tausch in der Reisebank das Geld günstiger zurücktauschen. Also holen wir das Geld erst kurz vor dem Urlaub und falls etwas übrig ist und wir es nicht mehr brauchen, können wir es problemlos zurücktauschen.Lg. Monika
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Bei sowas bin ich geizig, die Kurse sind meistens grottenschlecht und je nach Bank kommen auch noch nicht wenig Gebühren dazu. Meiner Meinung nach unnötig.
Gerade im Moment, der KSH Kurs ist so gut wie lange nicht mehr, da lohnt es sich schon etwas zu schauen.
Es ist ja auch nie ein Problem an den Flughäfen Geld zu bekommen, Wechselstube zu meist nicht schlechten Kursen sowie Automaten sind im Regelfall vorhanden. Wenn nicht, dann ist die nächste Bank nicht weit weg. -
Stueppi:
@ Christina, wenn Du Deine THB loswerden willst dann melde Dich mal bei mir. Ich nehme sie gerne
. Könnte sie im Februar gebrauchen und müsste auch dort nicht den ersten Bankomaten überfallen 
Hi Stüeppi,
können wir gerne machen, vor 2016 kommen wir nicht wieder nach LOS und hier in der Schreibtischschublade vermehren sich die THB`s erfahrungsgemäss auch nicht, schade eigentlich
.
Auf der Bank zurücktauschen ist mehr als indiskutabel.
Kannst dich ja mal per PN melden.LG Christina
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Jambo,
frisch aus Kenia zurück - und ich will wieder hin.
Aber zu den Trinkgeldern, was mir dieses Mal extrem auffiel, da das Publikum auch "anders" war.
- Gebt das Trinkgeld bitte in Kenia Schillingen. Die Leute dort fangen mit Münzen oder Dollarnoten nichts an. Keine Bank an der Küste wechselt das. Letztendlich wechseln das dann andere Touristen...
Der Flughafen in Mombasa hat derzeit den gleichen Kurs wie die Banken an der Küste... Wem das dort zu unsicher ist...
- Es ist sicherlich nett, sich zu bedanken. Aber ein "feuchter" Händedruck hilft den Menschen wenig. Genauso sollte man abwägen, wem man wieviel gibt.
Ich habe erlebt, dass dem Safarifahrer für zwei Tage 500 gegeben wurde, dem Kellner an einem Abend 200. Das passt nicht zusammen.
Dazu auch:
In Kenia steigt vermehrt eine gewisse Abneigung gegenüber uns Weißen. Sie zeigen dass, indem sie ihre Macht demosntrieren und uns die Abhängigkeit von ihnen spüren lassen. Das war dieses Mal sehr zu spüren. Wägt ab, wem ihr etwas gibt. Nicht jeder Mist muss belohnt werden. Und schlechte Leistungen erst recht nicht.
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Hallo Gregor
Was meinst du mit ' gewisser Abneigung ' und ' Abhängigkeit '
Meinst du das Personal im Hotel oder z.b. die Kellner in den Restaraunts in Diani oder Ukunda ? Wie hast du das gespürt ? Fliege im Nov wieder und es wäre für mich sehr interessant wenn du das etwas näher schildern könntest
Lieben Dank -
Wir sind jetzt auch seit zwei Wochen wieder zurück aus Kenia und ich kann dem Beitrag von Greno nicht folgen. Bei uns war das Personal in den Camps und der Lodge sehr nett und freundlich, unsere Fahrer waren kompetent und im Anschlusshotel, dem Baobab Beach Resort, konnten wir auch kein schlechtes bzw. unwilliges Personal finden. Alle waren höflich und zuvorkommend.
Trinkgeld haben wir natürlich auch gegeben in KSH. Leider konnten wir nicht gleich am Flughafen wechseln, da bei unserer Einreise die Schalter noch geschlossen waren. Aber gleich am ersten Tag haben wir dann gewechselt.
Ich bin gespannt, was Georg mit seinen Anspielungen meint. -
Das geht los bei gewissen Dingen, die die Fahrer auf der Safari einfach machen. Vieles war schon immer so, aber sie zeigen immer mehr ihre Macht. Ich brauch nicht mehr bei jedem Zebra oder jeder Antilope halten. Erst recht nicht, wenn ich höre, dass ein Raubtier in der Nähe ist. da wird plötzlich langsam gefahren....
Über Gelder, die manche zahlen müssen, andere aber nicht (Hautfarbe) oder über Dienstleistungen. Da stehe ich im Nakumatt in einer Schlange. Kaum bin ich dran, wird die Kasse zugemacht. Ich stell mich woanders an. Kaum passiert, macht die Person die Kasse wieder auf. Das sind so Merkwürdigkeiten, die mir dort Wohnhafte durchaus bestätigt haben, dass es zunimmt.Auch hat die Selbtverständlichkeit des Trinkgeldes stätig zugenommen. Ich war jetzt binnen 14 Monate drei Mal in Kenia. Dieses Mal war es teilweise extrem. So stellte sich am letzten Abend extra noch der "Roomservice" vor und machte uns darauf aufmerksam, dass Trinkgeld bei ihm nicht immer ankommen würde. Wenn, dann sollte ich es ihm doch direkt geben.
Fährt uns ein Fahrer von einem Veranstalter z.B. zum Flughafen. Da erwarte ich durchaus, dass dieser uns das Gepäck rausholt und uns zumindest zum Flughafen bringt (nicht das Gepäck). Stattdessen sagt er tschüß und hält die Hand auf.Das sind nur so drei oder vier Punkte, es sind noch mehr. Vielleicht war es auch Pech, aber Auswanderer haben mir diese Tendenz bestätigt.
Auf der anderen Seite gibt es aber immer noch diese wahnsinnig netten Menschen. Die Kluft geht aber mittlerweile wieder mehr auseinander, der Weiße ist nach wie vor der Reiche und die Wunden der Kolonialzeit brechen wieder etwas mehr auf.
Ich will damit keinesfalls die Menschen dort schlecht machen. Aber ich halte es schon immer so, dass ich Trinkgeld nach Leistung gebe, nicht aus Prinzip. Bisher hatte ich damit auch in Kenia eher selten Probleme. Und darauf wollte ich nur aufmerksam machen. Man sollte Trinkgeld mit etwas mehr Bedacht geben. So finde ich es auch nicht i.O., einem guten Safarifahrer nach drei Tagen nur 1000 oder 1500KSH als Familie zu geben.
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Hallo Schausel,
Die Geldwechselschalter waren noch geschlossen? Um wleche Uhrzeit seid Ihr wo angekommen?
Wir wollen nach Nairobi fliegen und gleich von dort die Safari starten.
Wäre blöd, wenn wir nicht Geld wechseln könnten.
Denn auf Safari kommen wir kaum an einer Bank vorbei ;-).
l.g. -
Wirklich wundern tut mich das nicht mehr, die Leute kriegen es doch von ihren obersten vorgelebt. Seit Wochen und Monaten wird gegen die westliche Welt "geschossen", und seit Den Haag wird es immer schlimmer. Das sich das teilweise auch auf die kleinen Kenianer abspiegelt bringt die Natur der Sache mit sich...
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Ich liebe zum Beispiel auch Matatur fahren. Hatte damit nie Probleme und werde es auch weiterhin empfehlen.
Jetzt wurde ich aber gleich zwei Mal im Matatu betrogen, wenn auch nur um ein paar Cent, aber egal. Wenn ich für die Strecke immer nur 60KSH zahlen muss, dann ist das so. Ist aber blöde, wenn der Typ plötzlich 150KSH haben will. Angeblich "Lunch-time". Auf dem Rückweg wurde es mir direkter gesagt...
Das waren zwei Vorfälle nach wohl ca. 100 Fahrten. Schwamm drüber, die Tendenz ist es aber. Genauso wie das System mit der Fähre, täglichen Demonstrationen in den Großstädten oder eben dem Hand aufhalten beim Trainkgeld.
Die Regierung ist derzeit sehr schlecht für dieses Land, die Menschen glauben nicht mehr daran, dass es besser wird.
Aber um nicht abzuschrecken, gab es auch ein paar schöne Geschichten. Mir war eben nur wichtig, dass Trinkgeld keine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dazu haben "wir" sie auch etwas erzogen. Die Regierung hat den Rest gemacht.