Haiattacke in Marsa Alam/ sonst. Ägypten
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Eben zufällig noch gefunden. Hier wird von einer (scheinbaren) Haikennerin bezweifelt, dass es sich um einen Mako gehandelt haben könnte. Klingt jedenfalls alles ziemlich fundiert für mich.
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Würde auch bezweifeln, dass da ein Dritter in der Lage gewesen sein soll, einen Mako zu identifizieren. Selbst die Tauchlehrer sehen so einen nicht oft.
Was man schon oft zu sehen bekommt, sind Longimanus.
Die werden am Elphinstone angefüttert, damit die viel näher ran kommen, als die das ohne blutiges Huhn im Wasser sonst tun würden. Das ist gesichert. Das funktioniert auch.
Wie nah die um Taucher rum schwimmen, dazu gibt es ein privates "Werbevideo" von einem Coraya Tauchlehrer.
Bei unserem letzten Aufenthalt im Januar hiess es, die seien inzwischen zu aufdringlich, regelrecht aggressiv geworden und die Verhaltensänderung sei auch den Schiffscrews "unheimlich". Die Anfütterer würden inzwischen von Kollegen gestoppt.Elphinstone ist 3 Bootsstunden oder 2 Haistunden von Coraya weg. Also weit.
Und von den Corayas hat ja niemand Futter mitgenommen.Irgendein Zusammenhang wird da aber sicher nicht bestehen. Oder ?
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Mir ist nicht ganz klar, was deine Aussage andeuten soll.
Denkst du, ein Longimanus könnte einem "Futterboot" von Elphinstone nach Coraya gefolgt sein?
Oder willst du sagen, man füttert in der Nähe an, um nicht die weite Fahrt mit den Tauchern machen zu müssen?
Oder steh ich ganz auf der Leitung?
Frage an die Haiexperten: Von was ernähren sich die Longimanus in der Regel? Sollte das natürliche Angebot im Roten Meer nicht mehr als üppig sein? Für meinen laienhaften Verstand sollte es bei diesem Fischangenot eigentlich keine hungrigen Haie geben. Da dürfte so eine Anfütteraktion doch eigentlich nur Langeweile auslösen. Oder liege ich da falsch?
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Ein Longimanus wird es sicher nicht gewesen sein, der lässt sich ja sehr leicht an den weißen Flossenspitzen identifizieren.
In der Coraya Bucht liegen nur Zodiaks für kurze Trips, die längeren Touren, so auch Elphinstone, starten von Marsa Alam ( oder Port Ghalib ?) .
Um Haie anzulocken, braucht es nicht mehr als ein bisschen Blut. Und wer mal eine Hai Doku im Fernsehen gesehen hat oder sich ein bisschen schlauer liest, der weiß doch, dass der Hai eben kein Menschenfresser ist wie im Film, ( im übrigen gibt es auch Weiße Haie im Roten Meer...)
Und ich glaube nach den Vorkommnissen in Sharm en Sheik vor einigen Jahren, wohl verursacht durch Anfüttern, riskiert kein Hotelier in der Coraya Bay und ganz bestimmt auch nicht die Coraya Divers, die Touristen durch Hai Unfälle abzuschrecken -
Hallo zusammen
wir waren selbst auch schon mehrmals in dieser Bucht. Wir haben zu unterschiedlichen Tageszeiten (früh morgens / abends) nie einen Hai gesehen.
Habe bei dieser Sache den Eindruck, dass es garnicht aufgeklärt werden soll.
Jede Haiart hinterlässt einen eigenen Gebissabdruck. Meines Wissen kann man normalerweise einen Biss recht genau der Haiart zuordnen. Ein Mako Hai hat ein anderes Gebiss als ein Weißspitzen Hochseehai. Das kann selbst ein Laie nach ein paar unterschiedlichen Bildern der Tiere erkennen. Anhand der Wunden sollte es möglich sein, den "Täter" zu identifizieren. Man kann mittlerweile soviel verschiedenes im Netz über diesen Unfall lesen...
Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen!!
Gruß -
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Zum Thema Schorcheln und der aktuellen Handhabung in der Coraya-Bucht habe ich folgendes gefunden:
In Absprache mit der Leitung der Hotels in der Coraya Bucht in Bezug auf das Schwimm-und Schnorchelverbot, gilt bis auf weiteres folgende Regelung:
Nachdem sich seit dem Unfall kein Hai mehr in oder in der Nähe der Bucht gezeigt hat, ist eine imaginäre Nord-Süd-Linie als "Grenze" in der Bucht gezogen worden. Sie teilt die meerseitige von der landseitigen Hälfte ab; in letztgenannter ist Schwimmen und Schnorcheln ohne Einschränkung erlaubt. Auf dem nördlichen Strand und dem südlich gegenüber liegenden Steg (dieser gilt als "Grenzmarkierung") sind jeweils "Baywatcher" positioniert die Schwimmer/Schnorchler, die diese Linie überschwimmen auf die Überschreitung der Grenze hinweisen. Für Taucher gilt keine Einschränkung in der Bucht. (Quelle: www.taucher.net) -
@ andizett
Nein, Menschenblut meinte ich auch nicht. Ich habe letztens von National Geographic einen Bericht über Weiße Haie gesehen, wo es darum ging, ob Haie ähnlich wie andere Raubtiere, auch irgendeine Form der beziehung zu Menschen aufbauen könnten. da ging es eben nicht um reißerische Bilder von Riesengebissen.
So hat die Schiffscrew ( vor einer unbewohnten Insel im Pazifik ) immer ein kleines Wasserglas mit Fischblut/Abfällen ins Wasser gekippt, um die Haie neugierig zu machen und dann mit ihnen zu tauchen. So zeigte sich auch deren Neugier, daß selbst nach einiger Zeit Fischköder nicht mehr von Interesse waren, erst recht keine Hühner, die regelrecht verschmäht und ausgespuckt wurden, sondern vielmehr das Boot und die Taucher umrundet wurden, und das über mehrere Tage, ohne, daß je ein Angriff erfolgte.
Ich glaube Taucher ( auf einer Ebene ) und Schnorchler ( der vielleicht doch mal mit einer Robbe oder ähnlichem verwechselt wird ) sind auch ein himmelweiter Unterscheid.
Für mich gilt nun: Auf in die Coraya Bay und sich selbst ein Bild machen, wie jedes Mal werde ich auch einen Schnorchelausflug mit den Coraya Divers machen, vielleicht wieder zum Shaab Marsa Alam, wo auch schon Longimanus gesichtet wurden, trotzdem reise ich voller Zuversicht und Respekt. -
@Leeluu68.. jupp.. auch wir reisen jetzt (in 2 wochen) mal mit etwas Zuversicht und Respekt in die Bucht. Sollte sich bis dahin kein Hai mehr zeigen, wäre das schon mal was.
Hat jemand Ahnung, bis wann die Teilsperre der Buch aufrecht erhalten bleibt? Und ob nun das Sonar permanent eingesetzt wird?
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Wir fliegen am Samstag für 2 Wochen ins Lamaya, Nach 1 x Makadi Club und 1x Samaya sind wir im nun das 3. Mal dort, für uns mit zwei Mädels, 11 und 14, perfekt. Mal sehen, ob die MBs einen Post im Hotel zulassen
. Da ich aber selber jede Info von "vor Ort" verschlungen habe, werde ich es gern versuchen. -
Ich wäre auch über einen aktuellen Bericht von der Lage vor Ort interessiert.
leider verharmlosen die Hotelleitung den Vorfall massiv.
( in wieweit Das die Coraya Diver auch tun kann ich nicht beurteilen)
bei der zweiten Haisichtung wurde mir allerdings mitgeteilt, das dies nicht bestätigt werden soll ( die Aussage kam von den Tauchhelfern auf dem Steg)es ist für Sie wahrscheinlich wirtschaftlich auch nicht tragbar , wenn Taucher und Schnorchler weg bleiben würden.
da ich selber auch Taucher bin und somit wohl immer die verschwindend geringe Möglichkeit einen Haiangriffs besteht( obwohl ich Haie immer als scheue Wesen kennengelernt habe), würde ich dort auch wieder tauchen gehen und auch Schnorcheln .
aber bitte erst wenn der Hai dort nicht im Wochenrythmus vorbei kommt.
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Das meinte ich in meinem vorherigen Beitrag, als ich den Mako in Frage gestellt habe.
Das passt viel zu gut: Diese einmalige Ausnahme, dass ein eher scheuer Hochseehai in einer Badebucht einen Probebiss an einem Schnorchler setzt.Das passiert eigentlich nicht. Im Sinne eines funktionierenden Tourismus ist das unter den gegebenen Umständen ideal: Die einmalige Ausnahme, die eigentlich nie vorkommt.
Wenn man die Beiträge liest, dann ist die offizielle Version, dass der Mako identifiziert wurde, als er an dem Schlauchboot, dass den Schnorchler gerettet hat, hochgegangen sei. Wow. Sowas tut ein Mako ?
Also der hat einmal angebissen, dann 5 Minuten gewartet, bis der heftig blutende Schnorchler vor seiner Nase ins Boot gezogen wurde und sich dann nochmal an der Oberfläche gezeigt, als das Opfer schon weg war. Kling ... wow, wow, wow.Dagegen sagte hier im Forum jemand, dass der Schnorchler mit dem angebissenen Fuss von anderen Schnorchlern geborgen wurde. Nix mit Boot und nix mit "Mako geht daran nochmal hoch". Da steht, dass das nicht stimmt.
Es gibt dieses dumme Anfüttern. Es gibt die Verhaltensänderung bei den Longimanus am Elphinstone. Aber das wäre nicht so ein einfacher "einmaliger Unglücksfall".
Ich bin 4 Flugstunden weg und sollte nicht spekulieren. Schluss.
Schön wäre es, wenn die, die dabei waren, etwas sagen würden. Tun die bisher nicht. -
Wo sind die Beiträge denn von 2009??
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Fumus:
Die Bucht ist mittlerweile wieder komplett geöffnet.Ist das so? Laut einer aktuellen Bewertung einer reisenden nur für Taucher. Schnorchler dürfen anscheinend nur vom Steg aus nach links wo es nicht so toll sein soll zu schnorcheln. Ich mein, wir sind am Roten Meer, da wird es immer Haie geben, und wenn das Hotel nun die Schnorchler nur noch zum Teil in die Bucht lässt ist das schon eine starke Einschränkung. Wir sind Pfingsten auch im Lamaya und natürlich ist der Gedanke etwas komisch dort ungetrübt zu schnorcheln, aber letztendlich haben wir das Hotel genau aus dem Grund gebucht. Grundsätzlich ist es ja positiv wenn das Hotel auf diesen traurigen Vorfall reagiert, nur müssten dann sämtliche Hotels, zumindest in der Region, das Schnorcheln unterbinden. Es ist sicherlich schwierig zu beurteilen was das Richtige in dieser Situation ist, aber in Panik zu verfallen ist bestimmt der falsche. Mir für meinen Teil wurde leider wieder Bewusst, dass eine solche Gefahr im Roten Meer immer besteht, vergisst man leider immer wieder.
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Bei Holidaycheck hat eine Gabi geschrieben: " versuchte man ins Riff zu schnorcheln, wurde man von einem Schlauchbot der Tauchschule regelrecht verfolgt und genötigt umzukehren. Bei unserer Abreise am 31.03.2015 wurde uns auf Nachfrage, ob und wann das Riff für Schnorchler wieder aufgemacht wird ausweichend mitgeteilt, dass man das wegen den Haien nicht abschätzen kann. Von Tauchern wurde uns dann auch noch berichte, dass vor der Bucht Fische angefüttert werden, damit die Taucher auch genug Fische sehen."
Das kann doch wohl nicht wahr sein! Von allen Seiten wurde stets betont, das nicht angefüttert wird! Dann muss man sich wegen dem Haiunfall doch nicht wundern! Hat noch jemand, ähnliche Erfahrungen?
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@frieda-lisa: Wo hast du das gelesen - ich kann dazu rein gar nichts finden