Flughafen geändert - Mehrkosten/Aufwand zahlt wer?
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Ist ja alles ganz wundervoll - nur hat es eben nix mit Ansprüchen zu tun sondern gibt mehr oder weniger erfolgreiche Verhandlungsergebnisse wieder.
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Richtig, zeigt aber auch, dass es möglich ist durch freundliche Kommunikation die Servicewüste ein bisschen zu begrünen!

LG
Sokrates
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So ist es.
Der Ton macht die Musik, so wie überall im Leben, wo Menschen mit Menschen kommunizieren.
(und es natürlich auch Alternativen gibt)
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Sicherlich spielt es eine nicht unwichtige Rolle, wie man sein Anliegen vorträgt.
Tut man es im Bewusstsein eine Bitte zu stellen und nicht etwa einen Anspruch, dürfte es recht einfach sein, den rechten Ton zu treffen. Nicht nur deswegen geben sich hier einige Aufrechte ja reichlich Mühe, die Unterschiede zu erklären.
Eine der Phobie gegen "Touristiker" geschuldete "Vermeidungsstrategie" halte ich persönlich für glatten Mumpitz.
Wenn XY von A nicht fliegt hat man aus meiner Sicht keinerlei Vorteile aus einer direkten Buchung - auch wenn man das vehement bestreitet! -
Völlig korrekt dargestellt, @alfred und vonschmeling. Zudem muß in den allermeisten Fällen auch niemand als "Bittsteller zu Kreuze kriechen vor der allmächtigen Touristik-Mafia". Simples sachliches darlegen in einem freundlichen Ton ist in vielen Fällen schon ausreichend und führt zu Erfolgen. Diese Taktik ist jedenfalls deutlich zielführender als meist sinnfreie (und in ihrem Ergebnis sinnlose) "Nie wieder"-Beiträge in Foren und Social Networks.
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Nochmal kurz zurück zur Thematik "Reise als Ware". Natürlich ist z:b. @hema2812 Lichtjahre von Realitäten entfernt mit der Verweigerung dieser Definition. Nur sollten solche Gedankengänge grundsätzlich m.E. schon ein paar Gedanken auf Seiten der Anbieter wert sein. Die Frage ist doch auch, wie wird etwas präsentiert, wie wird es verkauft und welche backgrounds hat es. Die Industrie "Tourismus" (ja, es ist eine...hier werden aus vielen Einzelkomponenten Gesamtprodukte hergestellt, sowohl als Massenware, alsauch in bestimmten Umfängen als Individualanfertigungen) tut m.M.n. gut daran bei der Verwirklichung von Reise"träumen" regelmäßig auch die thematisch sachliche Seite darzustellen.
Interessant wäre zu erfahren, als was Reisen, wenn nicht als "Ware", denn dann gesehen und bezeichnet werden (sollen). Und bitte keine Antwort a la "...jedenfalls nicht als Ware!" -
Mein fall:
Gebucht wurde bei schauinsland im Jänner 16 Pauchalreise Salzburg-Antalya-Salzburg inkl. 1 Woche HP+ im Defne Star, Side.
Ca Einen Monat später Mail von HC:
Flug gestrichen, neuer Flughafen München zu sehr unchristlichen Zeiten. Verhandlungen via HC mit schauinsland bzgl. Flughafen Linz bzw. anderer Tag aus Salzburg scheiterten da shauinsland dafür mehr Geld wollte. Also kostenlos stoniert, was anfänglich eigentlich nicht angeboten wurde.
Nun wieder via HC aber nun bei FTI Flug von Linz nach Antalya und reteour, + gleiches Hotel.
Nun wollte ich (gestern) auf der Homepage von Sunexpress Sitzplätze reservieren, und bekam im wieder die Meldung "noFlight". Anruf bei Sun: Flug wurde vor rd. 2 Monaten gestrichen.
Anruf bei HC: Nachfrage bei FTI
2h später "zufällig ein Standard Mail:
"Wir informieren Sie hiermit.... bla bla... umgebucht auf Wien.. bla bla... viel Spass bei Ihrem Urlaub...."
Anruf HC und Unmut geäußert: "Der Reiseveranstalter darf das. Im Prinzip könnte er mich nach Hamburg schicken, kein Recht kostenlos zu stornieren..."
Meine Bitte die Mehrkosten (rd. 400 km weitere An-und Abreise Prkplatz kostet statt 0,- (Flughafen ist praktisch ums Eck) nun rd. 90,-) zu übernehmen, wurden beantwortet mit €60,- auf den Gesamtpreis, "mehr geht hier nicht".
Habe dies mal so angenommen.
Soll/kann ich im Nachhinein noch nachfordern? Wieviel?LG
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@HATH79
Willkommen im Forum."Der Reiseveranstalter darf das. Im Prinzip könnte er mich nach Hamburg schicken, kein Recht kostenlos zu stornieren..."
Aha. Er kann dich also von von Salzburg nach Hamburg, von Pontius zu Pilatus schicken, und du musst es schlucken.
Nee klar... was denn noch?
Eine Flughafenänderung ist eine bedeutende Leistungsänderung und berechtigt zur kostenlosen Stornierung.Es war zwar hier schon von RV die Rede, die sich weigern, dem Kunden das Recht auf ein kostenloses Storno einzuräumen, da hinsichtlich Beförderung zum anderen Flughafen z. B. ein Rail&Fly Ticket angeboten wird (und dies auch in den AGB verankert ist). Ob diese Alternative bei einem Rechtsstreit zugunsten des RV entscheiden lässt, wage ich zu bezweifeln.
Falls ich falsch liege, bitte berichtigen.Zu Leistungsänderungen allgemein:
Achte vielleicht (um Ärger vorzubeugen) bei der nächsten Buchung darauf, dass der RV in seinen AGB unter "Leistungsänderungen" etwas in dieser Art vermerkt hat:
" ... ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.Gegebenenfalls wird... (RV)... dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten." (Quelle traveltainment.de) -
@HATH79:
ich finde, du kannst froh sein, 60 EUR Gutschrift bekommen zu haben. Unsere Umbuchung von Nürnberg ( Flug gestrichen ) nach Stuttgart kostete 100 EUR mehr plus 50 % mehr Pakrplatzgebühren. Wir hätten auch 500 EUR ( 5 Personen ) mehr bezahlen und dann näher dran ab Frankfurt fliegen können. Übrigens haben sich unsere Flugdaten ab Stuttgart zwischenzeitlich auch wieder geändert. Haben jetzt die falschen Unterlagen mit den alten Flugdaten bekommen und eine E-Mail dazu, in der die Flugzeiten geändert wurden. Ist auch nicht so spassig. Aber die Flunummer stimmt zumindest. -
"HATH79" wrote:
...
2h später "zufällig ein Standard Mail:
"Wir informieren Sie hiermit.... bla bla... umgebucht auf Wien.. bla bla... viel Spass bei Ihrem Urlaub...."
Anruf HC und Unmut geäußert: "Der Reiseveranstalter darf das. Im Prinzip könnte er mich nach Hamburg schicken, kein Recht kostenlos zu stornieren..."
...Um es mal diplomatisch auszudrücken und unter der Prämisse, daß der hier beigebrachte Sachverhalt sich tatsächlich so zugetragen hat, finde ich diese Aussage schon mehr als dreist!
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Überflüssiges Zitat entfernt!@doc3366
Es wurde mir so erklärt von der netten dame am Telefon von Holidaycheck, könnt ihr mir gerne glauben.Zu Schnirpel:
Ich sehe es nicht ein das ich eine Reise extra so buche, weil eben der Flughafen hier ums Eck ist, gerne auch mal tiefer dafür in die Tasche greife, da Flüge von diesem Flughafen einfach teuerer sind, und dann auch noch umgebucht werde ohne dass mir ein Zug-Ticket angeboten wird oder dergleichen. Das "Rail and Fly" Gilt in Ö leider nicht....Zu meiner Frage nochmals:
Macht es Sinn nach der Reise nochmals nachzufordern? GGf. mit Rechnung vom Tanken/Parken...?
Oder hab ich sowieso keine Chance mehr, da ich die €60,- akzeptiert habe?LG
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Ich formuliere es mal so: Mit der Annahme der 60 Euro hast Du nicht nur den Betrag, sondern auch ein Angebot akzeptiert. Vielmehr als Bitte um Kulanz (welche grundsätzlich freiwillig ist) wird da m.E. nicht mehr drin sein.
Sollte die Aussage "von der netten Dame am Telefon" tatsächlich so getätigt worden sein, so geht sie (ich formuliere es mal höflich) reichlich weit an Realitäten vorbei. Erklären kann ich mir dies nicht, die MA gelten eigentlich als sehr kompetent, ich selbst habe auch nur durchweg gute Erfahrungen gemacht.
Hast Du HC diesbezüglich nochmal kontaktiert und um eine erneute Stellungnahme gebeten?Die teureren Preise für den "best"möglichen Flughafen und dann folgende Änderungen sind immer wieder Thema und folgende Verärgerungen. Ja, er darf grundsätzlich ändern, Du kannst aber (da wesentliche Änderung) kostenlos zurücktreten, mindestens aber auf eine Erstattung der entstehenden Mehrkosten bestehen (wobei diese im Rahmen bleiben müssen). Dein Reisemehrpreis für Abflug ab einem bestimmten Airport und/oder zu bestimmten Zeiten verschafft Dir kein verbriefes Recht auf ein tatsächlich so eintreffendes Ereignis.
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@HATH79
Auf der Grundlage deiner bisherigen Schilderung kann es durchaus sinnvoll sein mittels Belegen ggf. höhere Kosten als die 60€ im Nachgang der Reise zu fordern.
Immerhin hattest du einen Vertrag mit dem Inhalt, von Salzburg an den Zielort verbracht zu werden. Kann der Vertragspartner nicht liefern bist du so zu stellen als hätte die Reise vertragsgemäß stattgefunden. Der durch Vertragsbruch entstandene Schaden ist dir demnach zu ersetzen und erscheint mir die Auskunft "mehr ist nicht drin" bzw. "Das darf der Veranstalter" (ja, darf er - aber nicht in der Erwartung, dass die mängelbehaftete Variante neuer Vertrag vom Reisenden unmoniert angenommen wird!!) gelinde gesagt etwas unzulänglich.
Es ist zwar richtig, dass du allein wegen eines teureren Preises keine Garantie auf Abflugzeit und -flughafen erkaufst, jedoch sieht der Gesetzgeber / die gängige Rechtsprechung bei bestimmten Abweichungen selbstverständlich ein Recht auf Kündigung und Verlangen sämtlicher Zahlungen vor.
Ganz typische wesentliche Änderung ist eben die Verlegung des Abflugs auf einen anderen Flughafen. -
Hallo,
ich schliesse mich mal der Frage an. Unser Flug endet am 08.08.16 in München. Da er erst nach 22 Uhr ankommt habe ich ein Hotel gebucht, um am nächsaten Tag nach Hause zu fahren.
Was passiert, wenn der Flughafen geändert wird? Hat man recht auf Erstattung der Hotelkosten oder sollte manb lieber in den sauren Apfel beissen und 40 Euro mehr für das Hotel mit kostenloser Stornierung buchen? -
Gewöhnlich werden Übernachtungskosten nicht erstattet, es ist also durchaus ratsam einen stornierbaren Tarif zu buchen.
Je nachdem wann man dann tatsächlich am gebuchten Flughafen anlangt können auch Ansprüche gem. VO(EG)261/04 infrage kommen. -
Guten Abend,
Ich hoffe bin hier richtig, ansonsten entschuldigt bitte.
Für mich Frischling etwas ungewohnt das ganze gleider hat es nun auch mich getroffen.
Unsere Vorfreude auf unseren Urlaub war bis heute riesig.
Am späten Abend sah ich nun eine Email von unserem Reisebüro das sich der Lande-und Abflughafen geändert hat.Unser regulärer wäre Berlin Schönefeld, nun starten und landen wir in Leipzig/Halle.
Die Flugzeit wurde auch mal wieder geändert.
Erst von 14:45Uhr auf 21.30 und nun durch die Änderung schon morgens um 7.30Uhr.
Der Rückflug wurde ebenfals von 10:10Uhr auf 16:45Uhr und nun auf 03:00Uhr vorgezogen. Somit lassen wir mehr oder weniger einen ganzen Tag verfallen.Mein größtes Problem in der ganzen Sache ist allerdings, das ich eine 5 jährige Tochter habe, mit der ich aufgrund der neuen Flugzeiten in Leipzig Nachts 2Uhr durch die Berliner Stadt fahren muss, anschließend 2 Stunden mit dem Zug um dann nochmal ca. 20 min mit einer S-Bahn zum Flughafen in Leipzig zu kommen.
Wir möchten die Reise allerdings nicht stornieren, da wir Sie im November 2015 nachdem die frisch eingetroffen sind, gebucht haben.
Laut Reisebüro hat der Veranstalter, Alternativflüge blockiert und die Flüge an allen anderen Tagen sind alle komplett vergeben.
Hat jemand vllt. Ahnung was wir alles machen können?
Ich meine, die können von mir doch nicht verlangen, dass ich mit ein Kleinkind eine halbe Weltreise mache und als Dank noch einen Tag "kürzen".Ich gehe morgen nochmal ins Reisebüro, aber ob wir wirklich eine Lösung finden bezweifel ich.
Ich bin gerade so durcheinder und versuche eine Lösung zu finden.
Hält mich von einer ruhigen Nacht ab :?Ich bedanke mich für das offene "Ohr" und wünsche allen eine ruhige Nacht

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Willkommen im Forum von HolidayCheck, Cassylein!
Nein, die können von dir nicht verlangen, dass du eine Reise zu Mond und zurück absolvierst um deinen Flug anzutreten.
Du kannst jedoch auch nicht erwarten, dass der Veranstalter einen Flug einrichtet, der dich und deine Mitreisenden direkt von der gebuchten Destination befördert.
Demnach sind die Möglichkeiten begrenzt ... ungefähr auf Pest oder Cholera.Den Rücktritt wünschst du nicht, Alternativen ex Heimatflughafen scheint es nicht zu geben - interessant zu wissen wäre: Wohin soll die Reise gehen?
Ggf. kann ein anderer Veranstalter bessere Bedinungen bieten, das kann man jedoch nur mit Angaben von Datum und Ziel feststellen im Vergleich.
Die Initiative über dein Reisebüro die Kuh vom Eis holen zu wollen ist aus meiner unmaßgeblichen Sicht die genau richtige. Falls du damit scheiterst kannst du dich ja immernoch bei den Foris und Experten nach einem Rat erkundigen.
Viel Glück! -
Falls du nach dem Gespräch mit dem Reisebüro doch keine andere Alternative bekommst, wre doch eine Vorübernachtung in einem Hotel in der Nähe des Flughafens eine Alternative - dann ist der Reisetag entspannter. Machen wir immer, wenn wir nicht ab Stuttgart fliegen.
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Hallo,
SXF / LEJ ist ja nun keine halbe Weltreise... aber dennoch kann ich den Unmut vollkommen verstehen.
Frag doch dein RB ob man dir einen Leihwagen zur Verfügung stellt. Dann bist du in 0,nix die A9 runter gebraust, fällst direkt in den Flughafen und kannst in den Urlaub. Ohne Umwege erst in die Stadt, um dann wieder raus zu fahren...
Beim Rückflug sehe ich außer dem Zeitverlust am Urlaubsort weniger Probleme. 3 Uhr Abflug heißt doch vormittags landen in LEJ, oder? Dann ganz entspannt zurück.
Die Idee mit einer Nacht vorher finde ich auch nicht schlecht, wobei ich den Fahrtweg echt nicht weit finde und die kleine Maus bestimmt im Auto / Zug nochmal einschlafen würde...
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Claudia86:
Beim Rückflug sehe ich außer dem Zeitverlust am Urlaubsort weniger Probleme. 3 Uhr Abflug heißt doch vormittags landen in LEJ, oder? Dann ganz entspannt zurück.
Die Idee mit einer Nacht vorher finde ich auch nicht schlecht, wobei ich den Fahrtweg echt nicht weit finde und die kleine Maus bestimmt im Auto / Zug nochmal einschlafen würde...
Ganz entspannt wäre ich nach so gut wie gar keinem Schlaf absolut nicht..Auch wenn die Kleine im Auto vermutlich schlafen würde,so kann es eben die Mama nicht!