Ägypten: Aktuelle Situation/Sicherheitslage
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Es stand im Guardian, in die deutschen Zeitungen hat die Meldung es wohl nicht geschafft, weil die Zeitungskäufer eh nur an Blut, Mord und Skandalen interessiert sind.
Wenn bei irgendwelchen Unglücken keine Deutschen betroffen sind, interessiert es hier doch eh keine Sau.Verschwiegen wird da nix.
Und falls jemand bezweifelt, dass die Briten ganz weit oben auf der Zielliste stehen: Hier
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Gerhard Kraus:
Mir zeigt das,dass Gefahren bewusst verschwiegen werden.Erst wenn es wirklich rumst und die Teile am Boden liegen erfährt man-zwangsläufig-was.
Sich vor einer Reise auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die Sicherheitslage des Reisezieles zu erkundigen liegt natürlich fern!
Kleiner Tip:
Unsre Medien sind in erster Linie betriebswirtschaftelich Unternehmen! -
Und die meisten lesen in der Zeitung eh nur die großen Buchstaben und die Bilder.
Was unter "Ausland" oder "Vermischtes" in kleinen Absätzen geschrieben wird, entgeht doch den meisten.
Genau wie die bestehenden Sicherheitshinweise den Ägyptenbuchern. Oder die AGB und wichtige Informationen bei der Reisesuche. -
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.... und bestehen auf Mündikeit

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Bravo, Kourion, genau so ist es.
Das verkauft sich in Deutschland eh am besten. ANGST. Und Produkte und Dienstleistungen zur "Absicherung".
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Die Bundesregierung geht nun auch von einem Anschlag aus:
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Mal ganz davon abgesehen, daß der Beitrag von Fehlern nur so übersät ist, ist auf Seiten des AA bisher davon nichts zu lesen.
Davon unabhängig haben bislang diverse Medien und 'offizielle Stellen' dahingehend berichtet, daß die Absturzursache offenbar an einer Explosion im Flugzeug begründet ist. Derweil werden daher zahlreiche Urlauber aus dem Sinai ausgeflogen, wobei es zu teils extremen Engpässen kommt, da u.a. Großbritannien die Urlauber nur mit Handgepäck reisen läßt. Ägyptische Frachtmaschinen befördern das Gepäck aktuell mit Frachtfliegern zeitversetzt nach London.
Als Folge daraus ist der Flughafen SSH überlastet, so daß die eingesetzten Flugzeuge entweder Warteschleifen fliegen müssen oder gar auf andere Flughäfen ausweichen müssen.
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Man verdrängt Risiken so lange, bis sie real werden. Ich gestehe, ich habe die Sicherheitsvorkehrungen an den ägyptischen Flughäfen nie so richtig ernst genommen. Eine Petflasche Mineralwasser in Frankfurt oder München mit in die Wartehalle zu nehmen, völlig unmöglich. In Hurghada kein Problem. Man glaubte sich in Sicherheit, das ein bewaffneter Angriff von Einzeltätern oder von Gruppen auf den Flughafen wie auch das Betreten des Flugzeuges mit einer Waffe oder Stiefelbombe oder was sonst noch nicht möglich sei. Und damit hat man den wahren Schwachpunkt tatsächlich übersehen. Schlimm, sehr schlimm. Unabhängig von der menschlichen Tragödie wird das den Tourismus als Wirtschaftsfaktor in Ägypten wieder zurückwerfen. Wir selbst haben unsere Pläne für den Januar erstmal zurückgestellt.
Was mich aber am meisten wundert, ist die Einschätzung der russischen Risikobewerter auf denkbare Auswirkungen der Entscheidung von Herrn Putin, den ( u.a. ) IS in Syrien zu bombadieren auf russische Touristen in Ägypten haben könnte. Die USA und Israel schätzen die Risiken iher Bürger auf die politischen Entscheidungen der Regierung vielleicht sogar manchmal übertrieben ein, aber sie tun es. Auch England hat dafür eine eigene Risikobewertung. -
es ist einfach eine tragödie mit dem Absturz der russischen maschine und ein desaster
für den tourismus in ägypten. die spekulationen sind in solchem fall sofort breitgefächert. das sich die is gleich zum anschlag bekennt, muss jedem menschen der klar denken kann, aufhorchen lassen. wenn es denn so sein sollte, haben die ihr ziel mal wieder erreicht, eines der hauptwirtschaftszweige in ägypten empfindlich zu treffen.
wir fliegen seit 15 jahren nach ägypten, sind bei bombenanschlägen, beim sognannten arabischen frühling usw. im land gewesen und haben es nicht bereut. die sicherheitskontrollen war für uns immer sehr nervig, trinkflaschen konnten wir bis jetzt auch nicht mit ins flugzeug nehmen. allerdings waren wir das letzte mal 2009 in sharm el sheike.
hurghada und marsa alam sind die kontrollen, jedenfalls wie ich sie erlebt habe, immer gründlich gewesen auch im september 2015. es wundert mich nur, das das aa noch nicht reagiert hat, die sind doch sonst immer schnell dabei "angst" und unsicherheit zu verbreiten, wenn es um ägypten geht, so wie 2013. eti hat uns einen super schönen urlaub damals erleben lassen, trotz reisewarnung, es war ein witz.
ich hoffe, dass das "rätzel" des unglücks schnell gelöst wird, damit wieder etwas ruhe und sicherheit im tourismus einkehrt. -
Hallo zusammen,
ich wollte eigentlich Ende November nach Marsa Alam fliegen für eine Woche habe jetzt natürlich auch etwas sorge. Ich war schon einige male in Ägypten und frage mich nun ob Marsa Alam noch als sicher eingestuft werden kann durch die Lage sehr weit weg vom Sinai oder ob es durch die Nähe zum Sudan auch stark gefährdet ist?
Wie steht ihr zur aktuellen Situation?
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Wir fliegen am Dienstag nach Marsa Alam und freuen uns auf den Urlaub. Auf Flügen kann vieles passieren. Haben heuer schon 7 Flüge hinter uns. Wir hatten in unserer Flughistorie Blitzschlag , Unwetter, Verspätungen mit Zwangsübernachtung, Startabruch, Umkehr wegen technischen Defekt erlebt. Wir sind immer froh gesund und munter in der Heimat zu landen, egal aus welchem Urlaubland wir zurück kehren.
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So wie es in den Medien dargestellt wird frage ich mich im ernst, warum das Auswärtige Amt nicht mit einer Reisewarnung für ganz Ägypten, zumindest für die Urlaubsregionen Hurghada, Marsa Alam, reagiert..... ????

Reagiert DE immer langsam? Oder ist es gar nicht zu erwarten dass das AA eine kpl. Reisewarnung ausspricht???
Bisschen verunsichert.... -
Ich erwarte, wenn überhaupt, eine erweiterte Teilreisewarnung für den Sinai.
Warum es eine für ganz Ägypten bzw. Hurghada, Marsa Alam geben sollte, erschließt sich mir nicht.
Übrigens gibt es bei den Briten auch keine Reisewarnung. -
Und was genau verspricht man sich denn dann von der Reisewarnung des AA?
Wenn man als Tourist, ganz sujektiv einschätzt, dass es zu gefährlich ist ein Land zu bereisen, bleibt er dann in logischer Folge nicht zu Hause oder bucht ein anderes Ziel, auch ohne Reisewarnung?!
Reagiert DER DEUTSCHE immer nur auf Empfehlungen, Beratungen und Verbote? Ist der Verlust der Entscheidungsbereitschaft (Eigenverantwortung) ein Preis für unsre regulierte und durchorganisierte Gesellschaft?!
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Kleiner Nachtrag:
Ist natürlich sinnig auf eine Reisewarnung fürs die touristen Gegenden am Roten Meer zu fordern (ich lese keine für Sinai), wenn der Anschlag im Norsinai (evtl. ) verübt wurde)
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@zeitigweise
DER DEUTSCHE ist sehr auf Sicherheit bedacht, aber nur wenn er sie nicht selbst bezahlen muss. Dafür schreit man nach Reisewarnungen, damit die Reiseveranstalter Umbuchungen oder Stornierungen für den Kunden kostenfrei zulassen. -
Das ist dann natürlich logisch!
Wenn andere die Rechnung für die eigene Angst tragen muss?!
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Klar das ist doch bequem. Ein Schnäppchen buchen und hinterher nach jemandem rufen der die Verantwortung übernimmt. Man reist ja schließlich mit Familie und kann sich keinem Risiko aussetzen. Das Risiko bei der Buchung schon mit abzuwägen ist offensichtlich zu viel verlangt.