Situation der Hotels an der Türkischen Riviera
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@miss_varna hättest du das Alter des Kindes erwähnt, wäre die Frage
von Eismann vielleicht garnicht gekommen.
Ein bspw. 16-jähriges Kind zahlt doch mehr als ein bspw. 3-jähriges -
Fintelwolle, ein 16jähriges Kind gilt wohl überall als Vollzahler. Unser Kind ist 10, würde aber nicht weniger zahlen, wenn es 3 wäre.
Und richtig, es geht nicht darum wie viel wir zahlen. Ich wollte nur veranschaulichen, wie stark Robinson die Preise für die Türkei gesenkt hat, ganz passend zum Thema dieses Threads.
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Der Eismann 06:
Letztes Jahr im Taj Mahal haben wir für 12 Tage im Oktober für 2 Erwachsene ca. 2300 Euro bezahlt, das Kind war frei!Finde den Denkfehler!

Sorry, Eismann - aber zuweilen frag ich mich tatsächlich, was du aus bald 11jähriger Mitgliedschaft am Forum mitgenommen hast?!
Du hast das Kind mit dem Erwachsenenpreis finanziert, auch die Stone-Group agiert nicht gemeinnützig ... reib dir mal kräftig die Augen!!?? -
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Oooops.... das ausgerechnet Veranstalter aus dem Hochpreissegment mit als erstes die Preise reduzieren und dann auch noch für die Sommerferien, das überrascht mich schon.
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Zu dem ganzen Thema passen auch die im Zeitraum 27.12. bis 9.1. 2016 über google.de vorgenommenen Internetrecherchen zum Thema Reisen in die Türkei.
Ein ziemlich heftiges Minus ggü dem exakten Vorjahreszeitraum2014/2015---**minus 27%
OT:**Nur Ägypten trifft es noch härter/minus 44.0 % ggü Vergleichzeitraum Vorjahr.Gewinner ist übrigens Portugal: plus 19,4 %
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@ miss-varna
Kann diese teils drastische Preisreduzierungen bei den Kinderfestpreisen ebenfalls bestätigen. Bisher mussten wir beim 'Club Grand Aqua' für unsere beiden Kids (5 &
einen altersgestaffelten Kinderfestpreis zahlen. Mitte November wären das bei einem 11-tägigen Aufenthalt im Mai für unsere Kleine 456€ und für den Großen 828€, also zusammen stolze 1284€ gewesen! Ich weiß natürlich, das 'Aldiana' und 'Robinson' deutlich mehr verlangen, aber bei unserem Budget ging das einfach nicht. 
Nachdem die RV in den letzten Wochen meiner Meinung nach vor allem die Kinderpreise nach unten 'gedrückt' haben, haben wir wir dann doch noch gebucht und zahlen jetzt bei 'Neckermann' pro Kind pauschal 274€. Ob sich diese doch recht heftige Preisreduzierung in irgendeiner Form bemerkbar macht, wird sich vor Ort sicher schnell zeigen...
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Vermutlich werden mehr Kinder da sein ...

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mk116:
Sollte meine bezahlte - womöglich noch "überhöhte" - Rechnung dazu beitragen dass er am Tag nach meiner Abreise frei von Verbindlichkeiten ist, habe ich kein schlechtes Gewissen.Musst du auch nicht, das erbringt eher gutes Karma!

Davon abgesehen ist´s mir ebenfalls wurscht, sicherlich sinniert ein Hotelier auch nicht darüber, ob ich mich nach 7 Nächten in seiner Blattgold/Marmorbude das restliche Jahr von trockenen Semmeln ernähren muss. Ich betrachte mich als Verbraucher mit einem recht angemessenen Anspruch, nicht als Retter irgendwelcher Investoren, die ihre überschüssige Kohle in ein pseudoluxuriöses Hotel in der Walachei versenken.
Nochmal zu den Kinderpreisen:
Wenn diese bei Beibehaltung der Erwachsenenraten sinken, ist das aus meiner Sicht ein prima Signal, Alfredinos Buchungsenscheidung beweist das. Adults only Hotels bedienen eine etwas budgetresistentere Klientel, jedoch ziehen diese dann vielleicht auch noch einen preislichen Joker?
Übrigens glaube ich tatsächlich, dass auch bei an sich unpolitischen Geistern die negative Presse über den Herrn Erdogan Spuren hinterlässt und selbst eingeschworene Türkeifans beeinflusst. Womöglich sogar mehr als eine eher undeffinierte Gefahrenlage bzw die Furcht vor terroristischen Übergriffen. -
Das wäre eine interessante Frage. Wobei in meinem auch recht unpolitischen Umfeld der Gedanke vorherrscht, 2 Wochen in der Sonne zu verbringen und der "Kasper" und seine Machenschaften in Ankara für diese kurze Zeit von keinerlei Interesse ist. Wobei der Griechenboss auch nicht viel besser ist, sieht vielleicht besser aus, aber das wars schon ... -
Ich mache mich in einem - zwangsläufig! - kritischen Umfeld auch gerne unbeliebt mit einer gewissen Nonchalance hinsichtlich politischer Aspekte, Mone ...

Gefühlt allerdings taucht das Argument "dem Erdogan nichts hintragen" auch bei den bisherigen Türkei Ultras unter meinen Bekannten häufiger auf, was ich staunend zur Kenntnis nehme. Wie gesagt - die Rettung der Welt obliegt mir bei meinen kurzen Strandauszeiten eher weniger, ich höre nur vermehrt die spezifische Begründung bei Kontra-Entscheidungen.
Gelegentlich neige ich selbst dazu meine Haut zu retten, allerdings plane ich keine Reise ins wilde Kurdistan und muss daher nix anpassen ... -
Ja, so sehe ich das auch und "eigentlich" sollte man das trennen, d. h. nicht das ganze Land, ihre Menschen, die Landschaft etc. mit ihrem Boss in einen Topf werfen. Ich will schließlich nicht mit Erdogan, Putin oder sonst wem Tee trinken, sondern einfach eine schöne Zeit haben. Und beileibe nicht jeder wählt Erdogan, von daher finde ich es nicht fair den Leuten gegenüber, wie bereits oben geschrieben.
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Wenn Alois Moosbauer dem Erdogan mal so richtig zeigen will, wo der Bayer seinen Most holt, und protestgewaltig beschließt, ab jetzt im katholischen Kernland Spanien zu urlauben, ist das so effektiv wie das Nassspritzen der Autoreifen meines bösen Nachbarn nachts mit einer Wasserpistole, keiner merkt es nämlich.
Politischer Boykott macht nur Sinn, wenn er im breiten Rahmen angelegt und von wirksamen Maßnahmen wie Unterschriftensammlungen, Protestaktionen vor Botschaften usw. begleitet wird. Als ich in den achtziger Jahren meine 3 Orangen pro Jaher nicht aus Südafrika gekauft habe, mag das eine Wirkung gehabt haben, weil es in vielen Ländern viele getan haben. Aber Aktionen einiger weniger, und das noch unkoordiniert, schaden in diesem Fall nur Teilen der Reiseindustrie und vor allem den Angestellten und Geschäftsleuten vor Ort. -
Hat zwar jetzt nichts mit Hotels zu tun, aber gerade las ich, dass die Kreuzfahrtschiffe ihre Türkeilandungen gestrichen haben. Sowas fördert doch nur eine Hysterie, die mit Vorsicht nichts mehr zu tun hat.
Ich denke mal, auf so einem Dampfer gibt es viel gefährlicheres als ein Halt in Istanbul, man nehme z. B. nur diese ganzen Infektionen, von denen man immer wieder hört. -
Wenn aus einem Alois plötzlich 500.000 Aloise werden, die still und leise nicht mehr buchen, hat das größere Konsequenzen als große Schreierei vor Botschaften.
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Ich weiß nicht, wie groß der Einfluss der Tourismuslobby ist, aber weniger Gäste bedeutet mehr Arbeitslose, bedeutet mehr soziale Spannungen, da kann selbst der Adi für Arme irgendwann nicht mehr dran vorbei.
Und mit Sicherheit würde auch in der türkischen Tourismusbranche Ursachenforschung betrieben, wenn der wichtigste westliche Markt einbrechen würde.
