Mediwelt Reisen
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und noch ein anderer Aspekt zum Beitrag des RA. Wenn durch diesen und die bitte um Geduld bis Mitte März 2016 nur 10 – 20 % der hier vertretenen Gläubiger davon absehen ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten dann ergibt das unterm Strich sicher eine nette Summe an Einsparung von Mahngebühren für Mediwelt.
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Es stellt sich eher die Frage, ob die Gläubiger nicht auf ihren Mahngebühren sitzen bleiben bzw. ggfs. die beauftragten Inkassogesellschaften aus eigener Tasche bezahlen müssen.
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@Alfred_Tetzlaff
auf die Gefahren des sitzenbleibens auf Mahngebühren z. B. bei Insolvenz wurde mehrfach hingewiesen. Aber der RA schreibt ja: ...Deshalb wollen wir nochmals klarstellen, dass jeder Kunde sein Geld zurück erhält und auch die berechtigte Ansprüche bedient werden..." das klingt für mich nicht nach Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit.
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Gut, dass es das Internet gibt - da kann man sich erkundigen, wie und ob ein Liquidator Kosten, die nach der Liquidation auflaufen, aus der Masse begleichen muss.
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Mann oh mann hier gehts ja zu wie im Kindergarten. "Ich habe Recht und alle anderen sind blöd (weil sie nicht meiner Meinung sind)". Es wird hier immer wieder darauf hingewiesen, und ist sogar oben festgetackert das im Forum keine Rechtsberatung erfolgt. Aber vielleicht sollten mal alle Beiträge stehen bleiben wo Betrug u.ä. geschrieen wird, und alle die hier -zig Seiten versuchen zu helfen hoffen mal das ein RA vom RV mitliest und entsprechend handelt.

Oder sollte ich mit meiner Vermutung richtig liegen, das der wahrscheinlich sehr günstige Preis für die Buchung ausschlaggebend war (was ja legitim ist) und man deshalb den RV hier bei HC gebucht hat. Und jetzt: "Soll uns gefälligst HC den A.... retten und kostenlose Rechtsberatung liefern ".

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So, es reicht jetzt.
Was hier hauptsächlich von einem gewissen Ex-User abgesondert wurde, ist unterste Schublade. Jeder 10jährige schreibt mit mehr Niveau und Substanz.Der Kehrwagen rollt an.
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Es wurden gerade viele Beiträge entfernt. Darauf bezogene Antworten mussten ebenfalls entfernt werden, da kein Zusammenhang mehr bestand.
Es werden weiterhin Beiträge gelöscht, wenn diese nichts mit Mediwelt zu tun haben. Ebenso Beiträge, die prollig, trollig, OT sind und solche, die den Thread unnötig aufblähen, aber nichts zum eigentlichen Thema beitragen.
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Wenn man sich auf seine Urlaub gefreut hat und der Urlaub futsch ist und man auf sein Geld noch wartet, dann kochen Emotionen hoch. Völlig verständlich.
Schlimmer ist wohl noch, dass es keine hinreichenden Informationen seitens Mediwelt gibt und alle Geschädigten im "Dunkeln" gelassen werden oder mit scheinheiligen Ausreden vertröstet.
Das ist wirklich übelst!
Wenn ich dann hier teils gelesen habe, dass man selbst Schuld ist, weil man "billiger" gebucht hat, ist das meiner Meinung nach totaler Mumpitz.
Manchmal sind die großen und bekannten Rv's am günstigten, manchmal X-Veranstalter oder eher unbekannte RV's. Das schiebt sich hin und her, fast täglich.
Ich habe mit eher unbekannten RV's gute Erfahrungen gemacht, manchmal mit den bekannten "Großen" auch Schlechtes erlebt.
Meiner Meinung nach ... einfach Pech.
Aber Geschädigte so im Unklaren zu lassen, zappeln zu lassen, nicht erreichbar sein, ist meiner Meinung keine schöne Sache ... da bekommt man nachhaltig bei jeder Reisebuchung einen ganz bitteren und unsicheren Beigeschmack.Nochmals viel Erfolg für euch alle und ein gutes Ende!
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Hallo, habe mich lange und ausgiebig mit dem Thema Liquidation beschäftigt und mir meine eigene Meinung gebildet. Jeder der sich über die verschiedenen Phasen der L. informieren will, kann dies ausreichend googlen und wird feststellen, dass auch MediWelt an den gesetzlichen Vorgaben nicht vorbeikommt. Ich persönlich bin
immer noch der Meinung, dass wir alle unser Geld zurück erhalten, es wird bloss dauern und nach Eröffnung der Bilanz werden wir wissen, ob MW genug Kapital hat um alle Gläubiger auszuzahlen und sollte nicht genug Geld vorhanden sein, ist der Liquidator verpflichtet innerhalb von 3 Wochen Insolvenz anzumelden (alles nachzulesen) und dann ist eben die Versicherung gefordert.
Natürlich ist die Art und Weise wie MW mit den Gläubigern umgeht absolut unterirdisch, doch was soll man verlagen, täglich Informationen über den Sachstand?
Was mich persönlich noch interessiert und darüber könnte ich nichts finden.
Wie verhält es sich mit der Gesellschaftereinlage, die in der Regel bei einer GmbH 25.000 € beträgt, aber wohl bei MW auf 200.000 € aufgestockt wurde, gehört diese Geld mit zur Liquidationsmasse, also werden daraus auch die Gläubigerforderungen befriedigt?
Im Übrigen möchte ich noch anführen, das ich alle Gläubiger respektiere, die versuchen über ger. Mahnverfahren bzw. Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft ihr Geld zu bekommen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass alle diese Maßnahmen dazu führen werden, dass hier bevorzugte Auszahlungen stattfinden. Ich sehe es so, dass es sich dabei nur um eine eigene Befriedigung einzelner handelt zu wissen, ich habe doch etwas getan. Eine Beschleunigung des Liquidationsverfahren wird nicht stattfinden.
Seit Tagen lese ich hier, dass einige ein ger. Mahnverfahren eingeleitet haben aber Ergebnisse hat es bislang nicht gegeben. Nicht einer hat inzwischen bestätigt auch nur eine Zustellungsbestätigung vom Gericht bekommen zu haben.
Liebe User laßt uns doch teilhaben, wenn ihr Erfolg hattet. -
@Lothar
Habe meinen Antrag auf Mahnbescheid am Montag in die Post getan. Nun kann die Bearbeitung beim zuständigen Mahngericht (bei mir Mahngericht Wedding in Berlin) auch mal gut 2 Wochen dauern. Ich erhalte nach Bearbeitung dann einen Gebührenbescheid und erst nachdem ich die Gerichtsgebühren bezahlt habe, erfolgt die Zustellung an MW.
Werde dann zeitnah darüber hier im Forum berichten.Gruß Horst
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@ Lothar Stange
Das Kapital der Gesellschaft dient natürlich der Befriedigung der Gläubigeransprüche.
Der letzte veröffentlichte Jahresabschluss (31.12.2014) der Gesellschaft weist ein gezeichnetes Kapital von 50.000 Euro, sowie eine Kapitalrücklage in Höhe von 25.500 Euro aus.
Durch Verluste wurde dieses Kapital aber komplett aufgezehrt, was wohl zu einer Kapitalerhöhung auf 200.000 Euro führte.Was davon allerdings nun noch übrig ist bleibt abzuwarten, denn das Verhältnis kurzfristiges Vermögen zu kurzfristige Verbindlichkeiten war per 31.12.2014 schon sehr ungesund.
Quelle: Bundesanzeiger -
Danke, @Domino27, Du warst schneller...dann kann ich mir meine Ausführungen ja sparen.
Lothar, auch diese Geschichte dauert eine gewisse Zeit und beschleunigt wird dadurch, Du hast es richtig erkannt, nichts, aber auch absolut gar nichts. Laßt uns abwarten und gespannt sein, was die jeweiligen user die dies "durchgezogen" haben, berichten werden. Ich vermute, es dürfte auch vorher/zeitgleich noch ein neues Statement von Mediwelt geben.
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Wie sieht das mit der Verzinsung aus?
Klar, dass jeder erstmal froh ist, wenn er seinen gezahltenBetrag zurück erhält, aber wie sieht das mit einer Verzinsung nach §288 BGB dieser Beträge aus?
Ich habe mit meinem Schreiben, auf die erste E-Mail des Liquidators,eine Frist zur Auszahlung gesetzt und ihn direkt in den Zahlungsverzug gesetzt. Somit müsste ab diesem Datum der Betrag mit 5% über dem Basiszinssatz (-0,83%) also 4,17% p.a. verzinst werden.
Wie sieht die Forengemeinschaft dies?
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@Holginho
Ich warte noch auf deine PN, in der du darlegst, warum gerade du mit deiner Meinung recht haben sollst und welche fachspezifische Ausbildung dich zu dieser Aussage befähigt.Ansonsten ist deine Meinung, auch wenn diese nun schon 100 mal von dir gepostet wurde, nur eine Meinung von vielen und ob der Lothar irgendwas richtig erkannt hat auch nur eine nicht verifizierte Aussage, die nur in deiner Fantasie einen verifizierbaren Wahrheitsgehalt hat.
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@loc716
Sicher hast Du Anspruch auf eine angemessene Verzinsung. Inwieweit Du diese erhälst und eventuell bereit bist diese nach Ausgleich der Hauptforderung separate einzufordern liegt bei Dir.@DerKaterSilvester
Im Forum geht es um Meinungen. Wenn hier nur User schrieben mit einer für den jeweiligen
Fall fachspezifischen Kenntnis, würde nicht viel zusammenkommen. Sicher würden uns dann auch viele unnötige Beiträge erspart blieben. -
Ich kann nur noch mal auf die Beiträge von halett auf Seite 138, 139 verweisen.
Kürzer und vor allem sachlicher kann man das Szenario nicht beschreiben.Meine unmaßgebliche Meinung: Weder RV noch Versicherung sind an einer Insolvenz interessiert.
Ich würde als Betroffener nach dem Leitsatz handeln:
Wer kämpft, kann gewinnen.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.Jeder muss für sich entscheiden, was zu tun ist.
Ich kann beide Positionen verstehen, geduldig warten oder aktiv werden mit Mahnbescheid etc..
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@KaterSilvester,
ich bat darum, keine OT's mehr zu posten, bzw. Beiträge, die den Thread unnöig aufblähen.
Das hat nichts mit dem Threadthema zu tun. Welche fachlichen Kompetenzen ein User hat, der hier viel und hilfreich postet, ist unrelevant. Also lasse bitte dieses penetrante Hinterfragen.Hier findet ein Austausch zwischen Usern statt, Punkt, Ende und aus.
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Zitat gelöscht, bitte nutze den Button "Beitrag verfassen".
Wenn du dich auf einen Beitrag eines Users beziehen möchtest, reicht der Username aus, danke.Domino27
Manchmal ist richtig. Aber wer sind hier die Gläubiger? Viele Urlauber. Und die meisten halten still.
Ich hoffe, du hast die genannten Beiträge gelesen.