Situation der Hotels an der Türkischen Riviera
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da hat Altlöwin nicht unrecht.
wenn leute mit klamotten, egal wie sie es nennen, in den pool springen geht das garnicht.
besonders nicht in einem hotel, welches auch westliche gäste beherbergt und deren geld nimmt.
man sollte sich aber zurückhalten, wenn es darum geht nationalitäten über einen kamm zu scheren.
auch auf dem boden sitzend essen, im restaurant lautstark einen auf grossfamilie machen und die kinder mit essen um sich werfen lassen, mit badeklamotten nass oder trocken im restaurant erscheinen, an - oder betrunken rumpöbeln, nachts in den gängen spielen oder rumgröhlen,stundenlang babies in windeln oder nackig im pool/whirlpool bespielen, mit den händen essen und vllt auch noch laut rülpsen, an buffets rempeln und sich vordrängeln etc etc etc, ist nicht akzeptabel.
da gibt es noch zig weitere beispiele.
ich habe jetzt einige klichees angesprochen die auf deutsche, holländer, österreicher, briten, schweizer etc, auf chinesen, russen, bulgaren, ukrainer, italiener, spanier, franzosen, türken, araber etc etc zutreffen.
es gibt bestimmte benimmregeln, die es einzuhalten gilt, soll ein miteinander harmonisch verlaufen.
auf die bestehe ich auch, wenn ich mich für einen eher westlich geprägten urlaub entscheide. da ist mir die provenienz der anderen urlauber egal.
sollte ich schmerzfrei sein und buche einen eher abenteuerlichen urlaub, dann muss ich mich allerdings auf landestypische eigenarten einstellen. -
Holginho hat absolut recht.
deshalb habe ich in meinem beitrag von westlich geprägt .... gesprochen.
und ich habe uns deutsche und unsere nachbarn explizit erwähnt.
ansonsten gilt natürlich, bist du in rom, benimm dich wie ein römer.
alle seiten müssen sich halt ein wenig anpassen, dann klappt das schon.
unsere letzte kreuzfahrt ging vor 2 wochen zuende.
in unserem bereich waren total 170 personen aus deutschland, der schweiz, frankreich, russland, italien und ein ehepaar aus japan.
die 2 wochen waren ein genuss und es gab nichts zu beklagen, ganz im gegenteil. sogar die kids der gäste waren toll.
das haben wir allerdings auch schon anders erlebt. -
Türkeifliegender:
@Altlöwin63, @cjmddorf,
ich empfehle Euch den Beitrag von @holginho von 12:19 Uhr zu lesen, dort ist doch Alles in bester Weise erklärt.
Was gibt es noch zu mosern, ist daran etwas falsch?--------------------------------------------------------------------------
Ich lese seinen Schmarrn aber grundsätzlich nicht .
Der steht bei mir auf der Ignorierliste
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Was hat er denn geschrieben ?? -
Auffällig ist ebenfalls, dass gewisse Hotels einer gewissen Gruppe von ihren 99%/98% WE durch mangelhaften Service, unzureichende Zimmerreinigung und halt neuer Gästestrukturen (trotz Versprechen eines Handtuches) gefallen sind, und die Bewerter in der Mehrheit türkische Namen haben.
Da (zumindest durch deutsche Touristen) im nächsten Jahr keine Steigung auf Niveau 2015 zu erwarten ist, wird sich das Urlaubsland Türkei wahrscheinlich grundlegend ändern - Balearen, Griechenland, Bulgarien und Co werden sich freuen.
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Wenn ich Gast bin in einem fremden Land dann benehme ich dementsprechend.
In Sharm el Sheik war eine Abgrenzung , links durften Arabische Gäste schnorcheln, Frauen in Burkini die beim Schnorcheln hinter der Abgrenzung kamen wurden sofort zurück gepfiffen
das war für uns befremdlich denn das Meer ist ja Riesengroß und es hätte wirklich keinen gestört !
Allerdings muß ich sagen das sie in einem Nachbar Hotel untergebracht waren und ob sie den Pool dort benutzt haben weiß ich nicht . -
Vollkommen richtig @ A.Tetzlaff .
Des einen Hoteliers leid ist des anderen Freud .
Eine Preisoffensive der türk. Hoteliers muss her . -
Wollt Ihr zukünftig noch nen Zwanni pro Tag als Prämie für Euren Besuch haben, oder wie?
Die Hotels können nimmer billiger werden, denn dann gibt es sie nächstes Jahr nicht mehr. Rechnet doch selbst mal bisserl nach. Die Preise auf dem deutschen Markt sind doch eh schon so niedrig, dass man davon eigentlich kein Hotel mehr betreiben kann. Schon gar nicht nach den Vorstellungen die die meisten deutschen Touris haben.
Euch ist schon auch klar, dass die "Einheimischen", "Russen" und "Araber" quasi Euren Urlaub subventionieren? Falls nicht, lest doch bitte einfach nochmal nach, was Günter zu dem Thema schon des öfteren geschrieben hat.
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@Altlöwin63,
ich denke Du hast Deine Geisteshaltung deutlich gemacht.
Dazu fällt mir nur noch ein, Alter schützt vor Torheit nicht.
@Mam62,
selbst wenn manche "Gäste" noch deine erwähnten 20€ pro Tag bekommen würden, meckern sie immer noch.
Du hast mit Deinem Beitrag absolut Recht. -
Hahaha...die "Einheimischen, Russen und Araber subventionieren unseren Urlaub .
Man muss nicht jeden Blödsinn glauben was man so hört .
Wenn die Hoteliers ein Minusgeschäft mit uns Deutschen machen würden, dann würden sie es doch gar nicht anbieten .
Wenn ich in meiner Bäckerei keine Semmeln mehr verkaufe dann muss ich etwas an meinem Produkt ändern, heisst besser werden bzw. Kosten senken oder mit dem Preis runter.
Marktwirtschaft ! ...schon mal was davon gehört ?So, hab jetzt keine Zeit mehr.
Ich muss ins Geschäft. Kasse machen, zusammenräumen und putzen.
Dauert bis halb Zehn, ja es gibt Menschen die müssen sich ihren Urlaub schwer verdienen .
Schönes Wochenende allen !
Gruß Waltraud -
Zum Preis möchte ich festhalten, ich habe wie die Jahre auch schon zuvor für 10 Tage 2 Erw. und 1 Kind ab Sazburg 3.400 Euro bezahlt. Es war um keinen Euro günstiger als die Jahre davor. Meine Kollegen googelten es sogar, weil sie dachten es müsste günstiger sein. Also geschenkt bekam ich es gerade nicht. Aber auch verständlich bei einem vollen Haus. Warum sollte sich auch mit dem Preis runter gehen?
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Zur sachlichen Debatte über die islamische Badekleidung und der (einmal mehr abenteuerlichen!) Argumentation:
In Konstanz ließ die Stadt in einem Gutachten der dortigen Universität wissenschaftlich feststellen, ob Burkinis unhygienisch sind. Ergebnis: Nein!
Berichte über angeblich verunreinigte Pools gab´s schon lang vor dem Einzug muslimischer Gäste/Innen in den Hotels - interessanter Weise sind Benkö und sein Team momentan nicht auf der Suche nach telegenen Hygienesünden.Überdies:
Keine Aufregung über den Ekelfaktor adipöser Mitteleuropäer im Pool, kein Aufschrei hinsichtlich lokaler Sittlichkeit bei blankziehenden Bikiniträgerinnen - bisschen einseitig diese Postulierungen, oder etwa nicht?Ich frage mich auch, mit welcher Rechtfertigung zahlenden Gästen die Benutzung aller Hoteleinrichtungen verwehrt werden soll? Bekanntlich geht eine Muslima lieber gar nicht schwimmen als sich zum Halbnacktsein verdonnern zu lassen.
Soviel zu diesen Behauptungen und ihrem Realitätsgehalt ...
Ansonsten rate ich dazu, den Hoteliers die Entscheidung zu überlassen mit wem sie ihre Umsätze machen wollen. Man sollte sich nicht darauf verlassen, als teutonischer Tourist um jeden Preis "zurückgekauft" zu werden. Schließlich ist es scheinbar nicht so, dass die "Semmeln" gar keine Abnehmer mehr finden - es sind nur andere.
Trotz allem wird vermutlich in der Endabrechnung eine ziemliche Delle zu bedauern sein, aber halt kein Verlust im Verhältnis 1:1 zu den Einbrüchen bislang gewogener Nationen. Im Ergebnis führt das zu der - für manche sicher bedauerlichen?! - Erkenntnis, dass deutsche Arbeitsplatzerhaltungstouristen nicht das Zünglein an der Waage sind für welches sie sich beharrlich halten.
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Ihr kommt vom Thema ab, die allg. Situation ist die, das die Hotels in einer sehr schlechten Lage sind, weil ihr Land derzeit massive Probleme hat. Für das was z.B. ein durchschnittliches 5 Sterne Hotel bietet, bekommt man in Deutschland nicht mal ein 1 Sterne Hotel. In der Türkei ist jedoch nicht alles mehr so billig wie früher, und die Hotels müssen bezahlt werden. Alles andere geht schnell in den Konkurs, die Kreditkosten sind ja auch fast überall sehr hoch. So braucht man so viele Nation wie möglich, auch die Russen zahlen gut und haben zum heutigen Standart beigetragen. Länder, speziell Bulgarien holen derzeit massiv auf. Man sieht auch was Hotels passiert, die sich nur auf die Russen speziallisiert haben, davor haben auch die Hotels angst wenn sie sich für die Deutschen spezialisiert haben, deshalb kann man ihnen nicht verübeln, wenn man soviele Nationen wie möglich haben wollen.
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Ja, was ist denn mit den subventierten Reisen für Deutsche, wenn man vor allem den Beitrag von Astrid liest?
Ich halte den Preis nicht für ein Schnäppchen, eher für unglaublich hoch.
Altlöwin hat recht. Wir leben in einer Marktwirtschaft. Das gilt auch für die Reisebranche, die zugegenermaßen mit ganz geringen Margen und häufig keine Rücklagen hat, um Schiflagen über längere Zeiten auszuhalten.
Manche hier bestreiten ja heftig, dass es keine Schnäppchenpreise gibt.
Nur (un)lautere Werbung von hc und Co? Nein, es gibt sie. Manchmal muss auch ein Hotel, ein Veranstalter, oder Fluglinie Produkte unter Preis verkaufen, wenn zu erwarten ist, dass sonst das Zimmer, die Reise oder der Flug nicht verkauft werden kann. Leere Zimmer oder Plätze bringen Nullertrag.
Zur Ankurbelung des Türkeigeschäfts müssen niedrige Preise her, auch wenn es zwischenzeitlich weh tut.
Ja, die Reisebranche ist ein hartes Geschäft, vor allem jetzt beim Türkeitourismus. -
@hema
Was verstehst du denn nicht an "nicht um jeden Preis zurückkaufen"?
Natürlich gibt´s Schnäppchen - gab es schon immer wenn man flexibel suchte. Marktwirtschaft ist jedoch keine Einbahnstraße und wird sich eben möglicherweise in einer fundamentalen Änderung für die deutschen Touristen manifestieren.
Einfacher ausgedrückt:
Wer bereit ist den Preis für die Semmel aufzubringen darf sie mit nachhause nehmen.
Der Bäcker entscheidet, ob er verkaufen oder missionieren will! -
Mein Beitrag bezog sich auf die Aussage vom mam62 und Beiträge von Astrid und Altlöwin.
Deine Erklärung der Marktwirtschaft passt hier nicht.
Oder doch? Früher gab es in jedem Ortsteil oder Ort mindestens einen Bäcker. Diese Bäckereien gibt es heute bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr. Heute machen Bäckereiketten, Discounter , sogar Tankstellen das Geschäft.
Nur die Bäckereien, die nah am Kunden waren und sind, sind noch im Markt.
In der Marktwirtschaft der Reisebranche dominiert der Kunde. Und das Reisebüro, das sich nicht an den Bedürfnissen der Kunden ausrichtet und guten Service bietet, hat riesige Schwierigkeiten, obwohl Reisen der Deutschen liebstes Kind ist.
Heute ist der Kunde , was Preise betrifft, häufig besser informiert als der Experte, da er mehr Zeit hat, die wechselnden Tagespreise der verschiedenen Anbieter zu verfolgen,
Und wie schon mal gesagt, Hotels im Inland und nahen Ausland kann man zu unglaublichen Niedrigpreisen erwerben oder ersteigern. Kein Hotel hat 100ige Zimmerbelegung . Und Ryanair achtet immer darauf, dass der Flieger voll ist.
Wer antizyklisch handelt, bekommt immer einen "guten" Preis.
Bestimmte Produkte kaufe ich persönlich auch nicht geschenkt. Mann muss ja nicht alles kaufen und überall hin reisen. -
hema2812:
... Deine Erklärung der Marktwirtschaft passt hier nicht ...Passt dir nicht träfe wohl eher des Pudels Kern?!
Egal ... es geht hier nicht um Semmeln und wurden dem geneigten Publikum auch wieder unversehens Flüüügel verliehen ...
Zuweilen ist der Austausch hier derart grotesk, dass man den Sinn einer Mitwirkung fundamental bezweifelt.
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Einfacher ausgedrückt:
Wer bereit ist den Preis für die Semmel aufzubringen darf sie mit nachhause nehmen.
Der Bäcker entscheidet, ob er verkaufen oder missionieren will!..................
Was ist an meinem vollständigen Beitrag so grotesk?Bleiben wir beim Bäcker!
Bei dir hat der Bäcker das Sagen oder die Marktmacht und kann den Preis bestimmen.
Für einige Branchen und Unternehmen stimmt das, aber nicht für die Reisebranche für Türkeireisen.Da zählen jetzt keine Meinungen, die Wahrheit darüber sieht man in der Praxis.
Die Reisebranche "Türkei" leidet, und wenn es nicht bald besser wird, werden noch mehr Unternehmen mit starkem Türkeigeschäft pleite gehen..
Das ist halt so in der Marktwirtschaft. Und es gibt wieder genügend Touristiker, die sich den Kunden mit neuen Ideen andienen.
Und dein Bäcker wartet und wartet , bis sein Brot verschimmelt ist , und die Kosten nicht mehr tragbar sind.
Ich seh es wie Altlöwin, die was von Geschäft versteht.
Das wars von meiner Seite.