Auswandern?
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"meinungsfreiheit" wrote:
"Bulgarienfan" wrote:
Zurück zum Thread:Mir ging es darum, dem "Gejammere" über die Steuerklasse 5 zu widersprechen.
Dann sag dies doch gleich. Stimmt ja. Wer 5 hat, der hat nen Partner der gut verdient, fertig.
Ob 4/4 oder 3/5, wie Erika sagt, am Ende des Jahres wird abgerechnet und es geht ja nur darum, dem FA kein zinsloses Darlehen zu gewähren
Das kann ich leider nicht bestätigen. Er verdient vieleicht mehr, aber das muß nicht viel sein.
Vieleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt: Gern zahl ich auch viel Steuern, wenn ich sehe das es vernünftig verwendet wird. Nochmal zu meinem Beispielland Schweden: Da gibt es das Elterngeld, da kostet ein Kindergartenplatz nicht mehr als 70,-, die Renten dürfen vom Staat nicht für anderes ausgegeben werden. Dort sehe ich noch Zukunft für Familien. Das Bildungssystem ist besser. Jeder Jugendliche spricht dort sehr gut Englisch. Hier in Deutschland sehe ich keine Zukunft für die jungen Menschen. Jedenfalls zur Zeit nicht. -
Hi,
also ich kann mir auswandern für immer nicht vorstellen. Ich bin der Meinung wer aus Detuschland weg geht weil er heir keine Job bekommt wird auch im Ausland auf die Nase fallen. Für qualifizierte Kräfte gibt es in Deutschland immer noch Jobs genug nur halt vielleicht auch nicht vor der Haustür und auf die die so einen Job nicht ausführen können, wartet auch das Ausland nicht. Deutschland hat einige Mängel gar keine Frage aber ich würde eher nicht gehen. Wer ne super Fachkraft ist und keine Bock mehr auf hier hat - der soll gehen und selbst wenn es jemanden nur zu kalt ist. Ich din nur die Versager blöd die die Schuld das sie nichts hin bekommen Deutschland in die Schuhe schieben und meinen im Ausland wär alles besser - das ist nämlich Quatsch!!!
Gruß
Mole
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"Betti26" wrote:
... vor allem sind die Menschen dort nicht so doof wie hier. (nix gegen euch.) = Stellt euch mal einen Tag an eine Kinokasse, dann werdet ihr nach 1 Stunde spätestens merken, dass die meisten Leute nicht wirklich ein Hirn habenUnd ausgerechnet in den USA sollen die Leute mehr Hirn haben?????
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@ Sambal
Du hast geschrieben, dass du auswandern nur dann als auswandern siehst, wenn wer über den großen Teich wegzieht.
Ich finde, es ist immer ein Auswandern, auch wenn man nur ins Nachbarland Belgien zieht, weil auch dort muss man normalerweise drei Spachen lernen (französisch/flämisch fürs Privatleben und zusätzlich Englisch noch für das Berufsleben). Auch haben die Wallonen und Flamen auch eine andere Mentalität als die Deutschen und auch darauf muss man sich umstellen.
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Du schreibst, dass in Schweden die Renten vom Staat für nichts anderes ausgegen werden dürfen.
Wofür meinst du denn werden in Deutschland die Renten ausgegeben?
Schon mal mitgekriegt, dass das jetzige Rentensystem schon lange nicht mehr funktioniert und geschweige denn sich selbst tragen würde. Die Regierung muss schon ein Drittel aus Steuern dazubuttern, ansonsten würden die Rentner ab ca. September null Cent Rente mehr bekommen, weil die Rentenkasse leer ist.
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In Deutschland werden die Beiträge nicht nur für die Renten der Beitragszahler ausgegeben.
Das sind versicherungsfremde Leistungen, von der Deutschen Rentenversicherung selbst so bezeichnet:
Kriegsfolgelasten
Anrechnungszeiten, z.B. für Ausbildung, wegen Arbeitslosigkeit oder wegen Krankheit
Kindererziehungszeiten
Kindererziehungsleistungszeiten
Rentenberechnung nach Mindesteinkommen
Absicherung des Arbeitsmarktrisikos durch Rentenzahlung
Bestandsschutz für Renten in den neuen Bundesländern
Renten für Aussiedler
Ausgleich von NS-Unrecht
Ausgleich von SED-UnrechtDas Gesamtvolumen dieser versicherungsfremden Leistungen belief sich 1995 (neuere Zahlen habe ich nicht gefunden) auf die unvorstellbare Summe von 135 Mrd. DM.
Gäbe es diese Leistungen nicht, könnte unser Rentenbeitrag um 7-8 Beitragssatzpunkte niedriger sein.
Quelle: Bundestag/Analysen 2003
edit:
Der Bundeszuschuß ist für die versicherungsfremden Leistungen nicht ausreichend. -
Ich glaube das ist ein Thema, wo jeder Mensch gefühlsmäßig anders reagiert. Sicherlich gibt es schöne Dinge im Ausland, da man diese Orte vom Urlaub oder aus anderen Gründen noch vor Augen hat. Ich persönlich denke z. b. dann an Punta Cana. Auch komt es drauf an was hat man in seinem Land alles. Hat man viele Freunde, Arbeit, den Verein, Eigenheim usw? Soll man das alles aufgeben? Für immer? Für mich persönlich sehr schwer. Für einen anderen vieleicht eher leichter da der Wunsch ins Ausland zu gehen so groß ist u. vieleicht das drum herum nicht dranhängt. Habe im TV die zur Zeit laufende Dokumentation Ausreisen mal mitverfolgt. Ich kann bei sowas denke ich nicht mitreden, jedoch verstehe ich eins nich: Warum kann man gewisse Sachen in dem heutigen Computer u. Internetzeitalter einfach schon erledigen. Da gibt es Leute die kommen im Australien an u. wissen noch nicht mal wo sie die nächste Nacht schlafen, was für ein Auto sie kaufen usw. Zwar hat einer nach Ankunft mitgeholfen dfer sich in so einem Gebiet auskennt, jedoch kann ich mir vorstellen gewisse Dinge wie Übernachtung oder Eigenheim schon mal im Voraus im Internet abzuchecken, oder?
LG Carsten -
Danke!!! Das ist genau das was ich meinte mit den Renten. Ich sehe da halt die Zukunft der heutigen Jugend nicht so positiv in Deutschland.
@Harzer
Natürlich bekomme ich das mit. In vielen Ländern u.a. die Schweiz, gibt es keine Rentenprobleme. Jedenfalls nicht so gravierende wie hier und wenn ich 20 Jahre jünger wäre, ist das ein Grund für mich auszuwandern. Wie schon gepostet, gerne beteilige ich mit Steuern und Rentenpflichtversicherung an der Allgemeinheit. Aber damit Leuten die Rente zu finanzieren, die nie eingezahlt haben find ich nicht gut. -
"carsten wismar" wrote:
Ich glaube das ist ein Thema, wo jeder Mensch gefühlsmäßig anders reagiert. Sicherlich gibt es schöne Dinge im Ausland, da man diese Orte vom Urlaub oder aus anderen Gründen noch vor Augen hat. Ich persönlich denke z. b. dann an Punta Cana. Auch komt es drauf an was hat man in seinem Land alles. Hat man viele Freunde, Arbeit, den Verein, Eigenheim usw? Soll man das alles aufgeben? Für immer? Für mich persönlich sehr schwer. Für einen anderen vieleicht eher leichter da der Wunsch ins Ausland zu gehen so groß ist u. vieleicht das drum herum nicht dranhängt. Habe im TV die zur Zeit laufende Dokumentation Ausreisen mal mitverfolgt. Ich kann bei sowas denke ich nicht mitreden, jedoch verstehe ich eins nich: Warum kann man gewisse Sachen in dem heutigen Computer u. Internetzeitalter einfach schon erledigen. Da gibt es Leute die kommen im Australien an u. wissen noch nicht mal wo sie die nächste Nacht schlafen, was für ein Auto sie kaufen usw. Zwar hat einer nach Ankunft mitgeholfen dfer sich in so einem Gebiet auskennt, jedoch kann ich mir vorstellen gewisse Dinge wie Übernachtung oder Eigenheim schon mal im Voraus im Internet abzuchecken, oder?
LG Carstenseh ich auch so!!!
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Hallo,
ich bin Amerikanerin und würde auch lieber gestern als heute zurück gehen, aber mein Mann liebt sein Land und will es auch nicht verlassen. Daher lebe ich schon viele Jahre mit ihm hier und habe auch meine Arbeit und Freunde etc. Wenn er sich doch irgendwann mal umentscheiden sollte, würde es mir inzwischen auch sehr schwer fallen meine Freunde zurück zu lassen.
Natürlich stimmt es schon, daß in Deutschland das Temperament und die überschwengliche Freundlichkeit nicht gerade mit in die Wiege gelegt werden, aber ich denke, daß sich das in den letzten Jahren gebessert hat.
Trotzdem sind die Deutschen (nicht alle, das weiß ich) doch sehr mißtrauisch und stur. z.B. kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen abends alleine auszugehen. Und ich bin sehr kontaktfreudig. Man bleibt alleine. Das ist mir in den USA noch nicht passiert. Wenn dort mal alleine wegging, hatte ich nach ein paar Minuten schon nette Menschen kennengelernt. Das sind zwar keine tiefen Freundschaften, aber zumindest fühlt man sich nicht so verstoßen...
Deutschland hat natürlich auch seine Vorteile. Die meißten sind sehr zuverlässig und diszipliniert, aber ist das wirklich Lebensfreude ?
Bitte nicht falsch verstehen, ich werde auch hier glücklich wenn mein Mann für immer hier bleiben möchte...
Liebe Grüße
Sarah -
"carsten wismar" wrote:
Ich glaube das ist ein Thema, wo jeder Mensch gefühlsmäßig anders reagiert. Sicherlich gibt es schöne Dinge im Ausland, da man diese Orte vom Urlaub oder aus anderen Gründen noch vor Augen hat. Ich persönlich denke z. b. dann an Punta Cana. Auch komt es drauf an was hat man in seinem Land alles. Hat man viele Freunde, Arbeit, den Verein, Eigenheim usw? Soll man das alles aufgeben? Für immer? Für mich persönlich sehr schwer. Für einen anderen vieleicht eher leichter da der Wunsch ins Ausland zu gehen so groß ist u. vieleicht das drum herum nicht dranhängt. Habe im TV die zur Zeit laufende Dokumentation Ausreisen mal mitverfolgt. Ich kann bei sowas denke ich nicht mitreden, jedoch verstehe ich eins nich: Warum kann man gewisse Sachen in dem heutigen Computer u. Internetzeitalter einfach schon erledigen. Da gibt es Leute die kommen im Australien an u. wissen noch nicht mal wo sie die nächste Nacht schlafen, was für ein Auto sie kaufen usw. Zwar hat einer nach Ankunft mitgeholfen dfer sich in so einem Gebiet auskennt, jedoch kann ich mir vorstellen gewisse Dinge wie Übernachtung oder Eigenheim schon mal im Voraus im Internet abzuchecken, oder?
LG CarstenAuch ich habe diesen Beitrag im TV mitverfolgt und mein Freund und ich stellten uns dieselbe Frage!
Aber ich denke, gerade solche Menschen schaffen es, im Ausland wieder Fuß zu fassen. Die haben bewiesen (den anderen und sich selbst), dass sie es selbst so geschafft hatten und nicht schon im vorhinein in Deutschland alles vorbereiten mußten - auch so kann man es sehen,
oder? -
Hallo allerseits !
Wenn ich in drei Jahren, dann bin ich 55, in den Vorruhestand gehe, bzw. gehen muß und mir als "Strafe" dafür noch 600 € abgezogen werden, und meine Rente dann nur noch 60% des vorherigen Verdienstes ausmacht, kann ich meinen bisherigen Lebensstandard hier in Deutschland nicht mehr halten!!!

Dann werde ich mich die meiste Zeit des Jahres in Tunesien, bzw. Rumänien aufhalten, da ich dort mit meiner gekürzten Rente immer noch leben kann wie "Graf Koks" !
Hier würde ich jeden Euro umdrehen müssen !
Und jeder der hier grosse Sprüche kloppt von wegen: Mir geht es toll in Deutschland, alles prima, Job, Geld etc., der sollte nie vergessen wie schnell das vorbei sein kann! Ich sage nur Globalisierung am Arbeitsmarkt d.h., wie schnell kann z.B. eine Firma ihren Sitz in das Ausland verlegen um noch mehr Profit zu kassieren und wer nicht mitgeht (Haus, Freunde, Umgebung etc.) kriegt die Kündigung! Habe dies selbst im Bekanntenkreis erlebt!!!Gruß
Kurt -
"SarahCG" wrote:
Trotzdem sind die Deutschen (nicht alle, das weiß ich) doch sehr mißtrauisch und stur. z.B. kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen abends alleine auszugehen. Und ich bin sehr kontaktfreudig. Man bleibt alleine. Das ist mir in den USA noch nicht passiert.
Ja, das stimmt. Teilweise war's mir auch schon zu viel, ehrlich gesagt, weil ständig Leute mich angesprochen haben. Aber so ist es nunmal, dafür werden die Amerikaner auch oftmals als "oberflächlich" bezeichnet. No offence, Sarah! Ich selbst habe eine amerikanische Familie (Pittsburgh, Palm Springs) und ich fühle mich gerade in Los Angeles sehr wohl. Lange Zeit war sie sogar meine zweite Heimat (nur Urlaub, dafür aber 2x im Jahr).
Wenn ich in einem fremden Land bin, egal ob USA oder Österreich, dann bringe ich immer ein positives Gefühl mit nach Hause, wenn die Leute freundlich und kontaktfreudig sind. Und es war immer eine supertolle Zeit in den USA - ich habe viele interessante Leute kennengelernt und die besten Sachen erlebt. Aber was will ich mehr? Ich hatte nette Gespräche, schöne Momente, aber wie man so schön sagt: Ich wollte keinen davon heiraten und von dem her, wenn ich nach drei/vier Wochen zurück nach Deutschland flog, war es mir eh egal, denn auch ich war in dem Moment oberflächlich.Auswandern: Ich habe mich schon einige Male mit meinem Freund darüber unterhalten. Gerade auch, weil jetzt z.B. auf VOX "Goodbye Deutschland" gesendet wird und wir es sehr interessant finden. Meine Meinung dazu ist, dass es Menschen, die in ihrem Leben schon einmal oder gar mehrmals von ihrer Heimatstadt weggezogen sind, leichter fällt, irgendwo einen Neustart zu machen. Z.B. mein Freund, er kam von Paderborn über Frankfurt und Düsseldorf nach München.
Ich bin gebürtige Münchnerin, lebe seit meiner Geburt in der gleichen Ortschaft und kann mir nicht vorstellen, einmal aus München wegzugehen. Ich bin mit der Stadt, mit den Menschen, mit meinen Freunden zu stark verwurzelt. Ich glaube, das ist eben für andere leichter, die schon einmal weggegangen sind. Und ich bin auch in einer glücklichen Position, mir vieles leisten zu können - mir geht es gut und darüber bin ich glücklich.Viele wandern ja aus, das sieht man ja auch bei VOX, weil sie dem Irrglauben folgen, im Ausland würde ihnen die Hähnchen und Trauben in den Mund fallen. Derweil muss man so hart arbeiten, dieser Illusion darf man sich nicht hingeben! Ich habe großen Respekt vor Menschen, die auswandern/weggehen (egal, ob nach New York oder Hamburg); sie haben Mut, den ich nicht habe. Und ich unterstütze auch solche, die in ihrem Rentnerdasein sich ein schönes, sonniges Leben im Süden machen wollen.
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Hallo,
die jenigen die es im Ausland nicht schaffen, schaffen es auch hier nicht.
Unsere Tochter und ihr Freund sind in 7 Monaten fertig mit ihrer Ausbildung. Sie wissen schon jetzt, dass sie nicht übernommen werden. Statt einen normalen unbefristeten Vollzeitjob, gibt es befristetet Teilzeitverträge. Wie sollen die davon leben hier? Aus diesem Grund, bewerben sie sich bei deutschen Firmen im Ausland, da gibt es noch unbefristete Verträge. Junge wie Ältere Menschen, haben hier kaum Chancen. Traurig, aber wahr!Gruß
Serafina -
@carsten wismar
Klaro, einige schaffen es und andere wieder nicht. Ich glaube aber, dass jene, die es einmal gewagt haben, die Heimat hinter sich zu lassen und irgendwo auf der Welt einen Neustart versuchen, besonders stark und strebsam sind. Wenn es dann einige davon nicht schaffen und wieder zurück in ihre alte Heimat gehen, dann sind sie zumindest eine Erfahrung und wahrscheinlich auch eine Enttäuschung reicher. Es muß besonders hart sein, nach so einem Sprung wieder alles aufzugeben. Sie haben es aber zumindest versucht und somit nicht mehr den Gedanken, wie wäre es wenn...Wie man sich im neuen Land einlebt, kommt bestimmt einmal auf das Land selbst an (welcher Lebendstandart herrscht beispielsweise dort), dessen Sprache, Kultur, Mentalität, Klima... und es kommt auch stark darauf an, ob es sich um ein Pensionistenpaar handelt, eine jugendliches Paar oder vielleicht gar um Familie mit Kleinkindern oder schon Jugendlichen. Einige davon haben es bestimmt einfacher...
LG Dama
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@Barty
auch ich glaube, dass es einem, der schon mehrmals seinen Wohnsitz im eigenen Land gewechselt hat, grundsätzlich einfacher fallen würde, in ein anderes Land zu wechseln. Einfach, weil er nicht so tief verwurzelt ist.
Bei meinem Freund ist es wieder anders - er wohnt nun zwar schon jahrelang im selben Ort wie ich, hat aber schon den dritten Ortswechsel hinter sich. Er würde unseren Ort oder Land nie verlassen - ich, wo ich von Geburt an nie woanders gelebt habe, kann es mir unter Umständen vorstellen. Er ist aber hier bestimmt eine Ausnahme - wahrscheinlich liegt es auch daran, dass er nun ein Zuhause gefunden hat, das ihm sehr gut gefällt, was in früheren Orten nicht so der Fall war. -
"george" wrote:
Hallo allerseits !Wenn ich in drei Jahren, dann bin ich 55, in den Vorruhestand gehe, bzw. gehen muß und mir als "Strafe" dafür noch 600 € abgezogen werden, und meine Rente dann nur noch 60% des vorherigen Verdienstes ausmacht, kann ich meinen bisherigen Lebensstandard hier in Deutschland nicht mehr halten!!!

Dann werde ich mich die meiste Zeit des Jahres in Tunesien, bzw. Rumänien aufhalten, da ich dort mit meiner gekürzten Rente immer noch leben kann wie "Graf Koks" !
Hier würde ich jeden Euro umdrehen müssen !
Und jeder der hier grosse Sprüche kloppt von wegen: Mir geht es toll in Deutschland, alles prima, Job, Geld etc., der sollte nie vergessen wie schnell das vorbei sein kann! Ich sage nur Globalisierung am Arbeitsmarkt d.h., wie schnell kann z.B. eine Firma ihren Sitz in das Ausland verlegen um noch mehr Profit zu kassieren und wer nicht mitgeht (Haus, Freunde, Umgebung etc.) kriegt die Kündigung! Habe dies selbst im Bekanntenkreis erlebt!!!Gruß
KurtHallo Kurt,
Du machst es Dir sehr einfach in Deinem Bericht. Unter Auswandern verstehe ich seinen Lebensunterhalt ebenfalls im Ausland zu verdienen. Du bekommst Deine Rente ja dann trotzdem noch vom deutschen Staat. Ist doch fast so wie Dauerurlaub. Find ich toll, aber wer auf Arbeit im Ausland angewiesen ist, hat mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. z. B. oft eine 6-Tage-Woche, weniger Urlaub, weniger Lohn, andere oder keine Sozialleistungen hinzu kommt oftmals noch eine andere Sprache etc.. Ich habe schon viele schöne Länder bereist, und zwar auf allen 5 Kontinenten, aber hier alles abbrechen für eine Zukunft im ungewissen. Ich denke viele machen sich über die Probleme die es im Ausland gibt keine Gedanken. Die sehen nur wie schlimm es bei uns ist und wollen einfach nur weg. Das sind aber genau die Leute, die es vermutlich auch im Ausland nicht schaffen werden. Wer wirklich seine Zukunft im Ausland aufbauen will, muss sich vorhergenau über das betreffende Land informieren (der ein oder andere würde es sich dann sicher überlegen, ob in Deutschland doch alles so schlecht ist) und sollte auf jeden Fall ein Grundwissen der Sprache mitbringen.
Ich finde es sehr mutig, wenn man sich dafür entscheidet, aber bitte mit Verstand an die Sache herangehen und hinterher nicht jammern. -
Hier mein kurzer Beitrag zum Thema "auswandern".
Ich verfolge seit kurzer Zeit die Sendung die Dienstags immer auf VOX komm, da ich auch schon mit dem Gedanken gespeilt habe auszuwandern. Diese Sendung finde ich sehr interessant und zeigt auch das es klappen kann. Aber sie auch auch ein Beispiel dafür wie man es nicht machen sollte. Ich bin sehr darüber erschrocken wir blauäugig da manche Familien samt ihrer Kinder an diese wirklich lebenswichtige Sache rangehen. Manche denken wirklich in anderen Länder finden sie das Schlaraffenland.
LG Mandy
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"Dama" wrote:
@carsten wismar
Klaro, einige schaffen es und andere wieder nicht. Ich glaube aber, dass jene, die es einmal gewagt haben, die Heimat hinter sich zu lassen und irgendwo auf der Welt einen Neustart versuchen, besonders stark und strebsam sind. Wenn es dann einige davon nicht schaffen und wieder zurück in ihre alte Heimat gehen, dann sind sie zumindest eine Erfahrung und wahrscheinlich auch eine Enttäuschung reicher. Es muß besonders hart sein, nach so einem Sprung wieder alles aufzugeben. Sie haben es aber zumindest versucht und somit nicht mehr den Gedanken, wie wäre es wenn...Wie man sich im neuen Land einlebt, kommt bestimmt einmal auf das Land selbst an (welcher Lebendstandart herrscht beispielsweise dort), dessen Sprache, Kultur, Mentalität, Klima... und es kommt auch stark darauf an, ob es sich um ein Pensionistenpaar handelt, eine jugendliches Paar oder vielleicht gar um Familie mit Kleinkindern oder schon Jugendlichen. Einige davon haben es bestimmt einfacher...
LG Dama
die mit den vielen Gläubigern im Nacken wandern besonders gerne aus
