Flightright
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@Haberling,
sag mir Bitte bei welchem Gesetzesvorhaben keine Lobbyisten gefragt werden und an der Verwirklichung mitwirken?
Das ist ganz Bewusst so gewollt.
Im Übrigen sieh Dir doch Bitte die Margen von Schmuckhändlern an, da sind nach meiner Kenntnis 200 - 300 % bei der Kalkulation durchaus keine Seltenheit,
Welche Kalkulation ist bei welcher Gelegenheit "normal" und was ist A.b.z.o.c.k.e.
Sein froh, dass wir nicht in den USA leben, da würden Dir die Augen übergehen wenn Du dir die Forderungen von z.B. Anwälten ansiehst. -
@haberling sagte:
Dreimal darfst du raten

Jetzt mal im Ernst... Welche Lobbygruppe soll denn deiner Meinung nach für welches Gesetz in der vorliegenden Thematik verantwortlich sein?
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Vielleicht weise ich nochmal auf ein kleines pikantes Detail der Beschwerde hin:
Geführt wurde sie von einem Anbieter von Beitreibungsdienstleistung für Forderungen infolge von Flugverspätungen und -annullierungen ...
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@Vs.
Richtigkeit Deiner Aussage von mir anerkannt. -
Vielleicht weise ich nochmal auf ein kleines pikantes Detail der Beschwerde hin:
Geführt wurde sie von einem Anbieter von Beitreibungsdienstleistung für Forderungen infolge von Flugverspätungen und -annullierungen ...
@vonschmeling sagte:
Vielleicht weise ich nochmal auf ein kleines pikantes Detail der Beschwerde hin:
Geführt wurde sie von einem Anbieter von Beitreibungsdienstleistung für Forderungen infolge von Flugverspätungen und -annullierungen ...
Du hast ein interessantes Detail vergessen : es handelt sich um ein Unternehmen, das für sich höhere Provisionen beansprucht als z.B. flightright oder euclaim .....
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Ein Schelm der Schlimmes dabei denkt.
Da wird doch wohl Niemand Konkurenten schaden wollen?
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Weshalb sollte das in der Sache wichtig sein? Sie werben jedenfalls nicht mit "bis zu 600€ Erstattung" - und wenn man es tut schadet man zuerst dem Kunden und danach eben sich selbst.
Außerdem sind nicht nur die Werbemethoden von "preiswerteren" Dienstleistern moniert worden, insofern ist der Aspekt m.E. unerheblich.
Im Wesentlichen geht es um Seriosität - und an der kann schon mal gezweifelt werden, wenn da nicht haltbare Versprechungen in der Headline des Angebots gemacht werden.
Ja, ist halt doof zu behaupten, wenn´s alle machen wird´s schon i.O. sein ...
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@Vs.
die genannte Behauptung ist nicht nur doof sondern schwachsinnig.
Nur finde ich es durchaus interressant Wer aus welchen Motiven den Prozess anstrengt und auch für die Seriosität wichtig. -
Verstehe ich dich richtig, dass du mich "schwachsinnig" nennst? Sportlich ...
Weder du noch die beleidigten Leberwürschte mit ihrer irreführenden Werbung wissen, welchen Motiven der Beschwerdeführer folgt. So einfach ist das ... -
@Vs.
nein das hast Du nicht richtig verstanden, weder sportlich noch anders.
Ich habe die von dir genannte doofe Behauptung des beklagten Gs. schwachsinniog genannt
Ausserdem sehe ich an dem Wort schwachsinnig nichts anstössiges, da es in seiner Bedeutung von schwachem Sinn ausgeht. -
Wie eine transparente Erstattungspolicy dargestellt werden kann aus gegebenem Anlass mal hier klicken ...
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@burton: Beschäftige Dich mal ein wenig mit der Historie der gegenwärtigen Richtlinie.
Ziel des Gesetzgebers war es, die Überhand nehmende Zahl von Annullierungen aus wirtschaftlichen Gründen zu reduzieren, indem den Airlines Strafen für Annullierungen aufgebürdet wurden, die diese wirtschaftlich unattraktiv machten. Eine Entschädigung für Flugverspätungen war nicht im Sinne der Legislative und nie beabsichtigt. Das hat sich der EuGH einfallen lassen in einem aus meiner Sicht skandalösen Urteil wider aller Rechtsgrundsätze, das die Gewaltenteilung auf den Kopf stellt, alles schön unter dem Mäntelchen des Verbraucherschutzes und unter Ausnutzung des ein oder anderen handwerklichen Fehlers, bzw. "Interpretationsspielraumes" in der Verordnung. Ob das Lobbyarbeit war, wie Haberling unterstellt, ich würde es eher persönliche Befangenheit der Richter nennen. Kann der BGH ja auch ganz gut. Dass hier grundlegende Rechtsgrundsätze wie die Gewaltenteilung auf den Kopf gestellt werden, nur weil es um eine vermeintlich "gute Sache", nämlich zu Gunsten der Verbraucher und gegen die bösen geldgeilen Unternehmen geht, widert mich ehrlich gesagt ziemlich an. Dieses (aus meiner Sicht Fehl-)Urteil hat die Branche rund um Flightright erst entstehen lassen und eine ungeahnte Welle der Entschädigungsgeilheit ausgelöst.
Die Legislative wollte das wohl noch korrigieren (sicherlich spielt auch hier Lobbyarbeit eine Rolle, in diesem Fall der Luftverkehrsunternehmen, grundsätzlich ist aber auch nichts dagegen einzuwenden, wenn die Legislative die Lobbyisten beider Seiten hört, um eine ausgewogene Entscheidung zu treffen), hat den Deckel aber nicht mehr auf die Flasche bekommen. Das Thema Reduzierung der Fluggastrechte bei Verspätung steht aber immer noch auf der Agenda, wird aber wohl kaum vor der nächsten Europawahl angepackt werden.
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Ein fataler Mechanismus, wie üblich im "Verbraucherschutz":
Es rollen massig "Schützenhilfen" (natürlich eigennützig) auf den Markt, die Kosten explodieren und specken so behände den Ticketpreis auf wie Pommes die Hüfte.
Ich wünschte wahrlich, die EU würde sich auf so elementare Verbraucherbedürfnisse wie die genormte Gurkenkrümmung beschränken ... -
Ich wünschte mir., dass die Verbraucherschutzmeckerer, natürlich uneigennützig, sich endlich Mal zurücknehmen, und den Grund für den Schutz einsehen und die Verursacher des Chaos kritisieren
Btw. Ich habe eine sensationelle Idee. Die LVUs z.B. verbessern die Qualität Ihrer Leistungen , besser sie leisten erst Mal das was sie versprechen.
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Ich wünschte mir., dass die Verbraucherschutzmeckerer, natürlich uneigennützig, sich endlich Mal zurücknehmen, und den Grund für den Schutz einsehen und die Verursacher des Chaos kritisieren
Btw. Ich habe eine sensationelle Idee. Die LVUs z.B. verbessern die Qualität Ihrer Leistungen , besser sie leisten erst Mal das was sie versprechen.
@tuerkeifliegende sagte:
Ich wünschte mir., dass die Verbraucherschutzmeckerer, natürlich uneigennützig, sich endlich Mal zurücknehmen, und den Grund für den Schutz einsehen und die Verursacher des Chaos kritisieren
Sind wir Touristen nicht die eigentlichen Verursacher des Chaos was derzeit am Himmel herrscht ?
Wir verlangten ja mit unserer Geizistgeilmentalität nach immer mehr Flügen, immer weiter weg, immer billiger uswusw. Die Airlines mussten dem nachkommen und gleichzeitig aber auch noch Gewinn machen. Nun fängt dieses System an zu kolabieren, und das Ergebnis spüren wir nun alle selbst. Eigentlich sind wir selbst Schuld am dem Chaos. -
@wiener-michl,
Bitte nicht Ursache und Wirkung vertauschen.
Wenn ein Anbieter von Dienstleistungen sich in seiner Gier ,und das ist Mittlerweile Allgemein anerkannt, verschätzt und nicht das liefern kann was er versprochen hat, dann muss er dafür die Konsequenzen tragen.
Ich bestreite nicht, dass das von einigen weidlich ausgenutzt wird.
Nur ist es mir viel zu einfach und sachlich falsch, den Kunden die Schuld für das Chaos zu geben, und das Argument des Geiz ist Geil, kann doch nicht ernshaft der Grund für unrealistisches Handling sein, kein Unternehmer wird dazu gezwungen Fake-Angebote zu machen. -
Nö, im gegenständlichen Sachverhalt wird er gezwungen, sie zu unterlassen ...
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Ich Hoffe Du hast Recht und es geschieht so.
