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Währungskrise Ägypten

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Ägypten
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  • jirair73J Offline
    jirair73J Offline
    jirair73
    schrieb am zuletzt editiert von
    #121

    Hallo Zusammen.
    Wir fliegen am 01.01. nach Hurghada.
    Ich werde wohl eher Bares mit Nehmen und dort wechseln. Oder ist es Besser wenn ich in Automaten mit EC oder mit Visa abhebe?
    Ist jemand Gerade dort und kann mir sagen was man in wechsel Stuben bzw. banken für je 1 Euro bekommt?
    Und Wie ist das jetzt mit einkaufen? Beispiel was früher 10 LE gekostet hat kostet jetzt ca. 20 LE ? ( Ich meine Klamotten , Schnorchel Ausflüge und so).

    Danke
    LG JIJI

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    • Reiseamazone1970R Offline
      Reiseamazone1970R Offline
      Reiseamazone1970
      schrieb am zuletzt editiert von
      #122

      Ich war letzten Monat in Sharm el Sheikh.
      Der Umrechnungskurs am Bankschalter (Flughafen) betrug ca. 17 LE für einen Euro.
      Die Preise vor Ort haben sich nicht erhöht.
      Ich wechsele immer am Bankschalter EUR in LE, habe aber auch noch Dollar mit dabei.
      Manchmal zahle ich auch in EUR, je nachdem, was ich so bei den 3 Währungen parat habe 😏
      Und wenn das Geld knapp wird, gehe ich natürlich auch zum Automaten und hole mir weitere LE's.
      Den Umrechnungskurs habe ich aber jetzt nicht parat.

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      • hbremH Offline
        hbremH Offline
        hbrem
        schrieb am zuletzt editiert von
        #123

        Ob man jetzt Bargeld vor Ort tauscht oder Geld mit der Karte abhebt macht nicht viel Unterschied. Wobei man bedenken sollte das beim Abheben am Automat mit Karte noch die Gebühr anfällt. Also besser doch Bargeld.
        Die Wechselstuben geben maximal 5-10 Piaster mehr als die Bank. Da macht es schon mehr Sinn sich die Kurse bei verschiedenen Banken anzusehen, da dort die Differenzen manchmal höher sind.
        Auch zu überlegen ist wieviel man wechselt. Bei kleineren Beträgen ist die Suche nach einem besseren Kurs die Zeit nicht wert.
        10 Piaster pro Euro mehr sind bei 100 Euro = 10 Pfund = ca 50 Cent

        So gut wie alles ist teurer geworden. Das Eine mehr, dass Andere weniger.
        Die gebräuchlichste Benzinsorte kostet jetzt 3,5 Pfund gegenüber vorher 2,6 Pfund, vor 2 Jahren 1,8 Pfund.
        Alleine das wird sich auf alle Waren niederschlagen. Durch den extremen Kursverfall sind alle Importe enorm teuer geworden und momentan teilweise schwer erhältlich.

        Die Inflation liegt im Moment bei ca 19.5%. Die Prognosen gehen von deutlioch über 20% für nächstes Jahr aus.

        Der tagesaktuelle Kurs Euro zu Pfund bei der Nationalbank von Ägypten ist 19,27 LE für 1 Euro oder 18,15 LE für 1 Dollar.
        Trotz gefallenem Euro bekommt man fast täglich mehr. Vor 2 Wochen lag der Kurs noch bei ca 18,65 bei einem höheren Eurokurs.
        Im Moment verfällt das LE rasend schnell. Leider.

        Sehr viele Ägypter haben nun die größten Probleme sich noch zu versorgen, da auch inländische Produkte sehr teuer geworden sind, wenn überhaupt erhältlich. Vor Wochen gab es keinen Zucker, danach keine Butter oder vergoldet.

        Für uns Ausländer ist so gut wie alles billiger geworden, da das LE so stark abgewertet hat.
        1 Liter Benzin kostet mich jetzt umgerechnet ca 0,18 Euro.
        Bei 2,6 LE für einen Liter waren es noch 0,27 Euro.

        Leider, leider müssen wir hilflos mitansehen wie das Land den Bach runter geht.

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        • bphB Offline
          bphB Offline
          bph
          schrieb am zuletzt editiert von
          #124

          Sind auch gerade aus El Gouna zurück, dort gibt bei der Bank in Down Town sowie in unserem Hotel (Steigenberger Golf) einen Wechselautomaten. Dort kannst Du Euro, Dollar in LE wechseln. Aufgrund des Währungverfalls, bitte nicht wie früher 10 LE als Trinkgeld geben, sondern bitte 20 LE oder 2 $. Entspricht momentan 1 €. Auch wenn OT, deutsche Schokolade ist sehr beliebt.
          Schönen Urlaub
          Candy

          Crystal Bay Hurghada 01/2020, Sommer offen

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • Florian80wF Offline
            Florian80wF Offline
            Florian80w
            schrieb am zuletzt editiert von
            #125

            @ hbrem
            Deine Zahlen für den Benzinpreis zeigen deutlich, was der ägyptische Staat auch nach der Preiserhöhung jeden Tag an Subventionen aufwendet, damit das Volk mobil und ruhig bleibt. Aktuell kostet eine Gallone Benzin auf dem Spotmarkt Rotterdam 1,55 USD = 28,6 LE. Das sind 7,56 LE pro Liter. Der Staat verliert also täglich verglichen mit dem, was er für Benzin auf dem Weltmarkt erlösen könnte, rund 5 LE pro getankten Liter. Es ist nicht anzunehmen, dass Ölförderfirmen wie Misr auf viel Geld verzichten.

            Dito Getreide: Was kostet ein Fladenbrot, was wiegt es (Trockengewicht)? Es besteht fast nur aus Weizenmehl, Mehl wird überwiegend importiert, auch dafür sind Weltmarktpreise im Internet findbar, auch Mehl wird staatlich hoch subventioniert.

            Die Schere zwischen stetig steigenden staatlichen Subventionen und anderen Geldausgaben und einer zu schnell wachsenden Bevölkerung einerseits und bestenfalls stagnierenden Einnahmen von Ägypten wird sich immer mehr öffnen - bis zum Zusammenbruch des Staates als next failed state in vielleicht 15 Jahren.

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            • SabaelcherS Offline
              SabaelcherS Offline
              Sabaelcher
              Verwarnt Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #126

              Es wird keine 15 Jahre brauchen bis der Staat zusammenbricht. Teile der Bevölkerung hungern jetzt schon - es wird Unruhen und Flüchtlingsströme geben. Wenn es wie jetzt weitergeht, dann gebe ich Ägypten noch max. 1 Jahr. Man kann aber hoffen, dass andere Staaten umgehend Hilfe leisten - es müssen nur die richtigen Nationen sein.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • Florian80wF Offline
                Florian80wF Offline
                Florian80w
                schrieb am zuletzt editiert von
                #127

                Dann leg doch bitte mal ein Konzept auf den Monitor, wie effektive Hilfe (im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe und nicht milliardenteure Daueralimentierung) aussehen könnte bei einem Staat, in dem du wegen abgründigem Bildungsniveau von 95% der Bevölkerung sowie nicht gerade herausragendem Arbeitsfleiß nicht mal im niederschwelligen Zulieferbereich von Industrieprodukten was Ertragreiches auf die Beine stellen kannst. Und selbst wenn das möglich wäre, wird das nicht zu stoppende "Karnickeln" jeglichen Fortschritt zerstören.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • SabaelcherS Offline
                  SabaelcherS Offline
                  Sabaelcher
                  Verwarnt Gesperrt
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #128

                  Ich weiß, dass Hilfe zur Selbsthilfe schon lange stattfindet - aber alles dauert seine Zeit. Ich persönlich engagiere mich in Bildung für die Mädchen dort. Im Moment ist das allerdings nicht genug, weil keine Zeit mehr vorhanden ist. Hier ist ein umfangreiches wirtschaftliches Programm von Nöten und vor allen Dingen auf Regierungsebene ein Umdenken.

                  Ich denke auch, dass viele den Ägypter/die Ägypterin unterschätzen. Es ist ein sehr gelehriges, kluges Volk. In manchen Familien gibt es wohl "zu viele" Kinder, aber auch das wird sich mit Ausbildung relativieren. Was sie machen, machen sie gut. Die Zeit hat aber noch nicht ausgereicht, um ein bodenständiges, wirtschaftliches Wachstum zu erreichen und gleichmäßig (demokratisch) zu verteilen - Ideen gibt es da genug (z.B. verfügt Ägypten über ca. 2.200 Milliarden m³ Erdgasreserven, das sind über 1,2 Prozent der weltweiten Erdgasvorkommen). Ich könnte seitenlang dazu schreiben - das will hier aber keiner hören. Die zwei Umstürze haben enorme Ressourcen gekostet. Es könnte alles gut werden aber die Zeit fehlt.

                  Mit Dumpingpreisen im Tourismus wird das allerdings nichts. Das kostet wieder Ressourcen und es ist eine Frage der Zeit, dann kommt auch der ökologische Super-Gau dazu. Dann hat Ägypten noch nicht einmal mehr in dem Bereich etwas zu bieten.

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • Florian80wF Offline
                    Florian80wF Offline
                    Florian80w
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #129

                    "Was sie machen, machen sie gut." Na ja, da bin ich ganz anderer Meinung.
                    Beispiel Hochbauwesen: Ich war gerade auf Teneriffa, also auf dem in etwa gleichen Breitengrad, und dort nicht in einem hypermodernen Luxushotel, das eine Kolonne von Hochtief erstellt hat. Ob Bauhandwerker in irgend einem Land gut und sorgfältig arbeiten, zeigt sich bei sowas wie Verlegen von Fliesen und keramischen Platten. In diesem Hotel war keinerlei auch nur ansatzweiser Pfusch oder ungenaue Arbeit zu sehen. In Ägypten dagegen fand ich von 1* bis 4* in jedem Hotel und auch in Privathäusern reichlich Pfusch und Ungenauigketen, ohne dass ich intensiv suchen musste. Gleiches gilt für ägyptische Rohbauten: Es gibt auch dort Wasserwaagen, Senklote und Fluchtschnüre, aber viele grauenvoll schief hochgezogene Gebäude. Beton und Mörtel bei meernahen Baustellen wird mit Rotmeerwasser angemischt und niemand stört es.
                    Beispiel Straßenbau/Tiefbau: Warum wohl fährt jeder kundige Ägypter in Ortschaften bewusst Bögen um Kanalschachtabdeckungen? Warum wird nach irgend welchen Tiefbauarbeiten in Gehwegen der Gehwegbelag nicht sofort wiederhergestellt, sondern es lauern tagelang Stolperfallen und Sandhaufen?
                    Beispiel Tauchbootbau: Warum wird die Außenhaut der hölzernen Boote nicht hinterlüftet erstellt, so dass jedes Boot alljährlich in die Werft muss zwecks Austausch von verfaultem Holz?

                    SabaelcherS 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Der mit dem Manta tanztD Offline
                      Der mit dem Manta tanztD Offline
                      Der mit dem Manta tanzt
                      Gesperrt
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #130

                      Man beachte auch die verlegte Elektrik auf Liveaboards...

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • Florian80wF Offline
                        Florian80wF Offline
                        Florian80w
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #131

                        Oh ja, ganz düsteres Thema, wie sowieso der gesamte Bootsbaubereich. Macht ein fachkundiger Europäer konkrete Vorschläge, wie es besser und sicherer geht, reichen die Reaktionen von (harmlos) "Ägypten tickt nun mal anders, lass uns man machen" bis "Misch dich nicht ein, wir wollen keinen Neokolonialismus". Nicht grundlos brennen vergleichsweise viele derartige Boote ab. Ein Zertifikat vom Germanischen Lloyd würde wohl aktuell kein Safariboot bekommen.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • Florian80wF Florian80w

                          "Was sie machen, machen sie gut." Na ja, da bin ich ganz anderer Meinung.
                          Beispiel Hochbauwesen: Ich war gerade auf Teneriffa, also auf dem in etwa gleichen Breitengrad, und dort nicht in einem hypermodernen Luxushotel, das eine Kolonne von Hochtief erstellt hat. Ob Bauhandwerker in irgend einem Land gut und sorgfältig arbeiten, zeigt sich bei sowas wie Verlegen von Fliesen und keramischen Platten. In diesem Hotel war keinerlei auch nur ansatzweiser Pfusch oder ungenaue Arbeit zu sehen. In Ägypten dagegen fand ich von 1* bis 4* in jedem Hotel und auch in Privathäusern reichlich Pfusch und Ungenauigketen, ohne dass ich intensiv suchen musste. Gleiches gilt für ägyptische Rohbauten: Es gibt auch dort Wasserwaagen, Senklote und Fluchtschnüre, aber viele grauenvoll schief hochgezogene Gebäude. Beton und Mörtel bei meernahen Baustellen wird mit Rotmeerwasser angemischt und niemand stört es.
                          Beispiel Straßenbau/Tiefbau: Warum wohl fährt jeder kundige Ägypter in Ortschaften bewusst Bögen um Kanalschachtabdeckungen? Warum wird nach irgend welchen Tiefbauarbeiten in Gehwegen der Gehwegbelag nicht sofort wiederhergestellt, sondern es lauern tagelang Stolperfallen und Sandhaufen?
                          Beispiel Tauchbootbau: Warum wird die Außenhaut der hölzernen Boote nicht hinterlüftet erstellt, so dass jedes Boot alljährlich in die Werft muss zwecks Austausch von verfaultem Holz?

                          SabaelcherS Offline
                          SabaelcherS Offline
                          Sabaelcher
                          Verwarnt Gesperrt
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #132

                          Natürlich wird in Ägypten anders als in der westlichen Welt gebaut - aber es hält! Ich finde es eine ganz tolle Leistung, was sich dort in den letzten Jahren alles getan hat, z. B. Kairo erkennt man verkehrstechnisch kaum wieder. Ich möchte nicht wissen, wie Europäer in der Wüste bauen würden bzw. ob sie es überhaupt schaffen könnten. Ich musste dort bisher nicht auf Strom, warmes Wasser und andere "zivilisierte" Annehmlichkeiten verzichten. Die zahlreichen (und sinnvollen) Windräder, die Mülltrennung etc. - alles noch in der Entwicklung aber es wird.
                          Die Logistik stimmt auf jeden Fall schon ´mal.

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • Florian80wF Offline
                            Florian80wF Offline
                            Florian80w
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #133

                            Es hält - aber wie lange? Guck dir Rotmeerhotels an, auf die 3 Jahre keine Fassadenfarbe kam. Guck in der Werft in Hurghada, was in 1-2 Jahren an den Booten an Gammelholz entstand. Warum wohl verlangen bei Hotelneubauten die Banken nach Auszahlung der Tranche für das Betonskelett dessen Haltbarkeitsnachweis über 12 Monate, bevor es weiteres Geld gibt?

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • hbremH Offline
                              hbremH Offline
                              hbrem
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #134

                              Tja, meine Lieben,

                              wenn Ihr schon mit der Qualität von Häuserbauten usw. anfangt, muß ich meinen Senf auch dazu geben.

                              Ich bewohne ein Haus in Safaga. Das Haus habe ich nicht gebaut. Als wir eingezogen sind war es mehr oder weniger ein Rohbau.

                              Für einen Deutschen ist es unfassbar wie man so einen Murks veranstalten kann.
                              Das überall die Wände krumm und schief sind, wird dann mit extrem dicken Fliesenmörtel versucht auszugleichen. Das gelingt natürlich nur teilweise. Das Verfugen der Fliesen wird mit weißem Zement und den Fingern gemacht. Wie das aussieht kann man sich vorstellen.
                              Aus Kostengründen werden bei den Decken keine Ringanker eingebaut. Die Verzahnung der Steine an Mauerecken fehlt.
                              Die Decken sind nur 10-15 cm dick, dann kommt jede Menge Sand auf dem mit einer dünnen Betonschicht Fliesen verlegt werden, ohne Wasserwaage. Ich habe noch keinen Ägypter gefunden der mit einer simplen Wasserwaage ohne vorherige Anleitung umgehen konnte.
                              Die Verlegung der Wasserleitungen ist sehr abenteuerlich. An Starkstromanschlüssen fand ich Kabel mit einem 0,75 Querschnitt.

                              Ich könnte das Ganze ewig weiter ausführen, aber das will ich Keinem antun.

                              In den letzten Jahren hat sich nichts an dem Murks geändert. In meiner Nachbarschaft werden viele Häuser gebaut, jedoch alle nach dem gleichen Schema.

                              Die Überzahl der Ägypter ist beratungsresistent, permanent müde und extrem faul.

                              Die Wenigen, die mit Kraft und Geist etwas vernünftiges schaffen wollen, sind leider in der Minderheit und können das Land nicht retten.

                              Ich habe aber auch gute Handwerker, nach vielem Sieben gefunden, die heute noch gerne zu mir kommen und ihre Arbeit vernünftig machen.

                              Es kann mir keiner erzählen, dass sich die Bauqualität in Ägypten verbessert hat.
                              Natürlich gibt es auch qulitativ hochwertige Bauten. Diese werden von richtigen Fachfirmen erstellt und sind sehr teuer.

                              Doch es gibt wenige dieser Firmen und nur die Wenigsten sind bereit deren Peise für Qualität zu zahlen.

                              1 Antwort Letzte Antwort
                              Antworten Zitieren
                              • SabaelcherS Offline
                                SabaelcherS Offline
                                Sabaelcher
                                Verwarnt Gesperrt
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #135

                                Ist doch aber meine Rede - Ausbildung! Dann lernt der Ägypter sehr schnell, dass Qualität sich auch auszahlt. Ich kenne z.B. viele ägyptische Ärzte, denen kann kein deutscher Arzt das Wasser reichen. Zu den baulichen Anlagen sei gesagt, dass es sich hier um Bauwerke in der Wüste handelt und die werden unter erschwerten Bedingungen erbaut. In Kairo sind die Hochhäuser standfest, die Moscheen sind baulich auch nicht zu bemängeln. Es hält alles - auch ohne den deutschen Ansprüchen zu genügen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • Florian80wF Offline
                                  Florian80wF Offline
                                  Florian80w
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #136

                                  Zum Ausbilden brauchst du qualifizierte Ausbilder, und die gibt es in Ägypten nicht. Zu qualifizierter Ausbildung gehört auch die Theorie rund um das jeweilige Handwerk, und so lange an den allermeisten Schulen unter Bildung vor allem Auswendiglernen von Koransuren verstanden wird, kannst du Hochbaulehrlingen absolut nichts zu einfachster Statikberechnung und Elektrolehrlingen nichts zu Ermittlung von Phasenverschiebungen beibringen. (Übrigens ist - ersetze Koransuren durch Psalmen - das schulische Bildungsniveau auf den Philippinen nahezu identisch.) Nimm einem x-beliebigen Minimarkthändler mal seinen Taschenrechner weg, kaufe 2 Flaschen Wasser und 2 Flaschen Cola und zahle mit einem 50 LE-Schein, stoppe die Zeit, bis er deine Einkaufssumme richtig addiert hat und auch die richtige Wechselgeldsumme gefunden hat.

                                  Versuche mal, in den allgemeinbildenden Schulen die Themenpräferenz zu ändern, und das als christlicher Ausländer. Schon der Versuch dürfte den Muftis nicht gefallen, mach schon mal dein Testament. Sowas müsste von der Regierung ausgehen, und bis sie das bis ins letzte Dorf durchgesetzt hat und auch genug qualifizierte Lehrer ausgebildet hat, gibt es 150 Millionen ägyptische Nichtskönner und dann wegen Staatspleite sowieso Revolten, die das Land touristisch eliminieren und bestimmt keine ausländische Firma dort Arbeitsplätze schaffen lassen. Folglich wird die Währung ähnlich nutzloses Zeug wie aktuell in Venezuela.

                                  Quatsch! Wenn du auf Wüstenboden baust, hast du fast immer einen sehr stabilen und tragfähigen Untergrund, ohne Wasseradern oder mobile Tonschichten.

                                  Ja, es gibt tolle Ärzte. Kennst du deren Ausbildungsweg? Sehr oft sowas wie Abitur u. a. an der Deutschen Schule Kairo und dann Studium in D oder GB. Einer der besten Ägypter im Tauchmedizinbereich war danach jahrelang am SchiffMedInst der Bundesmarine in Kiel tätig.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • Der mit dem Manta tanztD Offline
                                    Der mit dem Manta tanztD Offline
                                    Der mit dem Manta tanzt
                                    Gesperrt
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #137

                                    Die Allermeisten kommen ja nicht mal mit kleineren Reparaturen klar!

                                    Lustig wird's immer wenn der Spülkasten nen "Hänger" hat. Da wird gedreht, geschraubt, telefonisch ein Zweiter hinzu geholt und als Ergebnis bleibt ein Gerät über, welches noch mehr Wasser durchlässt als vorher bzw. an noch mehr Stellen "seucht"!

                                    Mir wurde dann von Zuständiger Seite schon mal ein Zimmerwechsel vorgeschlagen, aber in der Zeit hab ich den Kasten selbst wieder gemacht (o.k, ich komm in etwa aus dem Zweig).

                                    Gruß, Manta

                                    1 Antwort Letzte Antwort
                                    Antworten Zitieren
                                    • Florian80wF Offline
                                      Florian80wF Offline
                                      Florian80w
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #138

                                      @ hbrem
                                      Das ganz Schlimme ist, dass europäische Fachkundige den ägptischen ungelernten Pfuschern sonstwas sagen und erklären können - es wird ignoriert oder als quasi neokolonialistische Einmischung in den Nationalstolz der Ägypter empfunden. Und sowas beginnt schon ganz klein beim Hinweis, für Malerarbeiten im vertikalen Bereich die Horizontale mit Pappe oder Folie abzudecken.
                                      Kritisch wird die Ignoranz sämtlicher von kundigen Europäern geäußerten Mängelrügen im Safaribootbereich. Fluchtweg vom Unterdeck nach draußen ist verstellt oder versperrt? Na und, es passiert schon nichts. Seenotsignalbake (EPIRB) ist mit viel Haushaltsfolie unabwerfbar mit der Halterung verbunden? Sie soll nicht dreckig werden. Rettungsinseln sind nicht frei abwerfbar und so montiert, dass sie nicht frei ins Wasser fallen können? Das sollen sie auch nicht, sonst werden sie geklaut. Qualifikation der sogenannten Kapitäne? Jeder Deutsche mit frischem Sportbootführerschein hat mehr gelernt als diese ex Lüttfischer. Konkretfall aus 2015: Nachtfahrt im Süden, Boot hat GPS und Kartenplotter, Käptn macht die Abdeckung drauf, irrt sich um 10 Grad, rammt deshalb das Sataya-Vorriff. Das anschließende Krisenmanagement übernahmen drei Mitreisende und ich, der Käptn war "abgetaucht", die Crew planlos. Und so jemandem wird ein 2 Mio Euro-Objekt anvertraut?
                                      Ich habe mit einer übrigens von einer Binnenlanddeutschen geleiteten Safarifirma etliche solche Diskussionen geführt, nahezu immer erfolglos.

                                      Ägypter sind lernfähig und lernwillig? Nein! Warum wohl gründen europäische Firmen lieber Niederlassungen in Kambodscha und Vietnam anstatt in Ägypten? Billiglohnbereich sind beide Regionen. Und ohne industrielle Zulieferindustrie kommt Ägypten nicht auf wirtschaftliche Füße. Bald gibts 100 LE pro Euro.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • hbremH Offline
                                        hbremH Offline
                                        hbrem
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #139

                                        @Florian80w

                                        Du hast ja so recht.

                                        Es gibt jedoch Ausnahmen, aber die sind handverlesen.

                                        Ich habe es bei einem Installateur und einem Maler geschafft so zu arbeiten wie ich mir das vorstelle.
                                        Achja und ein Stukkateur war auch dabei.

                                        Der installateur arbeitet normalerweise in Saudi Arabien, war auf Heimurlaub in unserer Stadt. Der konnte sogar mit einer Wasserwaage umgehen, sodaß die neuen Leitungen korrekt verlegt sind. Da gab es nichts zu meckern.
                                        Vielleicht wird in SA doch mehr Qualität verlangt.

                                        Zum Thema Boote. Was war denn mit der Salem Express? Ein ortskundiger Käpitän weicht nachts von der Route ab und rammt ein Riff, wobei das Schiff mit vielen hunderten Menschen versank.

                                        Immer wieder Bus- und Minibusunglücke wegen verantwortungslosem Fahrens.

                                        Ob die Herren wie die Irren mit den Autos durch die Stadt rasen oder Fußgänger blindlinks über die Strasse laufen, Allah wirds schon richten.

                                        1 Antwort Letzte Antwort
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                                        • SabaelcherS Offline
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                                          Sabaelcher
                                          Verwarnt Gesperrt
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #140

                                          Bei soviel deutscher Überheblichkeit von gleich 3 Foristen ziehe ich mich lieber zurück.

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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