Bundeswehr steigt ins Tourismusgeschäft ein
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@rumsstein
Bei Mode ist es sinnlos, mit Vernunft ranzugehen. Da ist jemand knallharter Ökopazifist und rennt in Flecktarn mit'm coffee to go-Becher rum. Angesagte und teure Jeans sehen so kaputt aus wie bei uns früher nach fünfmal Hängenbleiben im Stacheldrahtzaun plus Betriebsunfall mit Säure und Chlorbleiche.
Ach ja, draußen sonnt und frühlingt es, und schon haben die Dinger Auferstehung, die eigentlich nur maximal 10% junge Frauen tragen können (und die tun es meist nicht): Bauchfreie Tops und dazu fastfoodgestählter Schwabbelbauch, dazu Minirock mit freigelegten kurzen Sauerkrautstampfern. -
Naja, das gab's schon immer. Von mir aus soll auch jeder anziehen, was er möchte, ich muss ja nicht hingucken, ich wundere mich nur, dass jemand Tarnkleidung freiwillig trägt, eigentlich ist es ja Berufsbekleidung
. Ich bin früher immer so schnell wie möglich aus dem Zeug rausgeschlüpft. Aber vielleicht ist ja auch der Blaumann der Hit in der Damenmode und ich habe es nur nicht mitgekriegt, was durchaus möglich ist. In Sachen Mode habe ich ganz schwere Bildungsdefizite.
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@rumsstein
Ich denke, das findest du in jeder Preisklasse. Ist zumindest in der Regel so. "Tarnkleidung" ist übrigens nicht soo neu. Vor ca. 15 (?) Jahren gab's schon mal Ähnliches (military style / camouflage).
Der "Blaumann"... nein, nicht dass ich wüsste.
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Ja stimmt, ich erinnere mich, das gab's auch für die Männers, mit so 1000 Taschen draufgenäht. Das war übrigens das einzige, was mir an den Kampfanzügen gefiel. Stauraum ohne Ende. Neben dem Pflichtgedöns wie Verbandpäckchen etc. passten da noch gut ein bis zwei Taschenbücher, Ciggies und ein Flachmann rein, für die medizinischen Applikationen in sehr kalten Nächten.

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Jau Florian, und die Typen, die ich bereits in (mehr oder weniger) kurzen Hosen bewundern durfte, kaum dass es wärmer als 10 °C ist, sahen natürlich ausnahmslos wie Marcus Schenkenberg aus: Klick!
Was haben wir Frauen doch für ein Glück...
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@Kourion
Doch, Blaumann als weibliche Mode gab es schon, muss so ca. 20 Jahre her sein. Zwei Varianten: Nr. 1 wurde gern zusammen mit grobgestrickten Pullovern in der linksgrünalternativen Szene getragen, Nr. 2 ohne was drunter (auch ohne BH) als Anmachefummel. -
Also wenn du tatsächlich Kleidungsstücke in Blaumann-Stoff (!) meinst... dann hat diese Modeerscheinung entweder nie Osnabrück erreicht oder / und ein InStyle lesender Teenie-Abkömmling hatte verklebte Augen. Aber ich bestreit's natürlich nicht, hab allerdings null Erinnerung daran.
Latzhosen - klar, die gab's und gibt's heute noch. Aber in Jeansstoff. Aber die meinst du wahrscheinlich nicht ? -
Also ich hatte meine Milchbar nicht in der Hose,und ohne Latz kommt man doch leichter hin.Männer

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@rumsstein
Ob Latzhosen noch in sind - keine Ahnung. Aber es gibt sie noch - auch neu zu kaufen.
Und zu "Mode" an sich: Heute kannst du im Grunde alles tragen... finde ich übrigens toll. Egal ob Camouflage, Latzhosen, Hoddies, zerrissene Jeans, konservativer Look, knöchellang, mini oder was auch immer, interessiert niemanden..., solange es halt "passt".
Und das sollte es natürlich.
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@Schlangenfänger
Milchbar ohne Latz - na ja, gibts von traumhaft schön bis Örks-mach-weg.@Kourion
Was man in der Freizeit trägt, kann mir ziemlich egal sein. In so manchen Berufen sehe ich es als berechtigt an, dass so manche "Mode" tabu ist. Ebenso bin ich Traditionalist und sage, dass innerhalb eines Gebäudes Hut/Mütze/Kappe nicht auf den Kopf gehören. -
@Schlangenfänger
Milchbar ohne Latz - na ja, gibts von traumhaft schön bis Örks-mach-weg.@Kourion
Was man in der Freizeit trägt, kann mir ziemlich egal sein. In so manchen Berufen sehe ich es als berechtigt an, dass so manche "Mode" tabu ist. Ebenso bin ich Traditionalist und sage, dass innerhalb eines Gebäudes Hut/Mütze/Kappe nicht auf den Kopf gehören.@Florian80w sagte:
"In so manchen Berufen sehe ich es als berechtigt an, dass so manche "Mode" tabu ist."Wie z.B. Kopftuch an Schulen?

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Florian,ich meinte natürlich Milchbar mit Bluse und Hose ohne Latz.Da kommt man leichter hin.Die Männer immer mit ihrer langen Leitung!Na ja und alles ohne Kopfbedeckung,denk mal an die Haare in der Suppe.....
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Wäre ich Koch, würde auch ohne Mütze niemand was von meinem Kopf in der Suppe finden. Außerdem: Welcher TV-Koch trägt diese hohe Faltenmütze? Und wenn sich schon Köche über mein Essen beugen, mögen sie bitte verpflichtend zwischen Kopf und Essen eine gläserne Schutzscheibe wie an jedem Salatbuffet stellen.
@rumsstein
Kopftuch ist nicht nur an Schulen keine "Mode", sondern Symbol der Teilentrechtung von Frauen. -
Eine gläseren Schutzscheibe zwischen Pfanne und Kopf ?
In Fleischerei- / Bäckerei- / usw. -betrieben werden teils - wie auch in Küchen - Netze getragen. Natürlich nicht vorn an der Verkaufstheke.
Da wünsche ich mir dann Handschuhe, was leider noch nicht überall Usus ist.
(um mal wieder aufs Thema zurückzukommen).