Ladenschlußzeiten
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"slowhexe" wrote:
Gott sei Dank arbeite ich nicht im Lebensmittelbereich, denn da ist zum Teil echte Knochenarbeit angesagt und viel Stress.Ich auch nicht! Da hast Du Recht, die habens echt am Schwersten, deshalb sollen, dürfen sie auch bei Zeiten mit dem Putzen und Aufräumen anfangen. In unserem Hause ist das üblich und in den restlichen 599 Filialen auch.

Wenn ich mal Zeit habe, bemitleide ich die armen Gestalten

War in den Schulferien mit meiner Familie in einem alten Bergwerk. Da mußte man Knochenarbeit leisten. Heutzutage gibts Hubwagen, um die Tomatendosen ins Regal zu hiefen!

Bei uns im Büro ist auch Stress angesagt, aber beklagen tue ich mich nicht. Wenn ich keinen Streß mehr habe, dann auch keine Arbeit.

Ist das hier ein Gejammere!
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@ meinungsfreiheit
Hier jammert doch gar keiner!!!!
Nur sind zum größten Teil Frauen im Einzelhandel tätig und für somanche ist das eine ganz schöne Schlepperei.
Wo hast du denn die Hubwagen gesehen, mit denen man Tomatendosen ins Regal einräumt?
Ich habe sowas noch nirgends gesehen. 
Es gibt wohl auch in jedem Job mal Stress und Hektik.
Und es soll auch Büroangestellte geben, die haben sogar einen elektrischen Bleistiftanspitzer.
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Ich arbeite in einer sehr großen Firma.
Wenn ich da manche Kollegen beobachte, wie gerne mal die Mittagspause um 10-15 Minuten verlängert wird, ein längeres Pläuschen auf dem Gang stattfindet usw. usw.
Da habe ich noch keinen erlebt, der gefleht hat, der Arbeitgeber möchte die verbummelte Zeit bitte vom Gehalt abziehen.
Aber abends, wenn mal 10 Minuten über der Zeit gearbeitet werden soll, ist das Geschreie groß.Gruss
marion -
Wo hast du denn die Hubwagen gesehen, mit denen man Tomatendosen ins Regal einräumt? Ich habe sowas noch nirgends gesehen.
@ditschi.........meinungsfreiheit hat vielleicht Hubwagen und Gabelstapler verwechselt

Mit einem "Hubi" kann man lediglich Paletten und schwere Kartons transportieren, vom Lager in die Verkaufsräume.
Hochheben der Kartons mit Ware oder die Ware(Tomatendosen) selbst, muß immer noch der/die Verkäufer(in) von Hand machen.
Wie denn auch sonst?
Mit dem Gabelstapler dürfen auch nur dafür geschulte männliche(in der Regel) Mitarbeiter umgehen. Paletten in 4 Meter Höhe oder mehr zu bringen oder auch wieder runter zu befördern, ist jedenfalls größerer Stress, als im Büro am Schreibtisch zu sitzen und die Krawatte in der Schublade festzuklemmen, damit man nicht umkippen kann ;)..........und überhaupt, was ist eigentlich Stress?
Laut der Uni Montreal haben auch Tiere Stress, die nicht einmal ein Gehirn haben
z.B. die Qualle!!!
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"ditschi2" wrote:
@ meinungsfreiheitHier jammert doch gar keiner!!!!
Nur sind zum größten Teil Frauen im Einzelhandel tätig und für somanche ist das eine ganz schöne Schlepperei.
Wo hast du denn die Hubwagen gesehen, mit denen man Tomatendosen ins Regal einräumt?
Ich habe sowas noch nirgends gesehen. 
Es gibt wohl auch in jedem Job mal Stress und Hektik.
Und es soll auch Büroangestellte geben, die haben sogar einen elektrischen Bleistiftanspitzer.
So so, hier jammert Keiner:
Gott sei Dank arbeite ich nicht im Lebensmittelbereich, denn da ist zum Teil echte Knochenarbeit angesagt und viel Stress.
Ich auch nicht! Da hast Du Recht, die habens echt am Schwersten, deshalb sollen, dürfen sie auch bei Zeiten mit dem Putzen und Aufräumen anfangen.
Sind das Freudengesänge?
Meinte nat. den Weg vom Lager ans Regal, was denn sonst.
Eine Dose wiegt 50 Kilo und das ist dann schon Knochenjob.
Gefahrenzulage sollten die Damen auch bekommen, denn sie könnten sich ja am Dosenrand schneiden und abends nicht mehr die Kinder wickeln.
Ach ja, die Schmutzzulage hab ich vergessen, denn die Dosen könnten ja verstaubt sein.Und um Rücksicht auf die arbeitenden Hausmütterchen zu nehmen, sollten wir den Laden 3 mal die Woche 1 Stunde früher schließen, nat. bei vollem Lohnausgleich.
Ach ja, der Geschäftsführer sollte noch ein Schweißtuch parat haben und einmal die Stunde vorbeikommen, um abzutupfen.
Den Kassiererinnen steht 5 mal die Woche eine Stunde Gymnastik zu, nicht das es noch Bandscheibenschäden gibt. Aber nicht nach Feierabend, sondern während der Stoßzeiten, denn das kann man niemand zumuten.
Wir Bürosesselfurzer habens doch leicht. Wir lassen unseren Bleistift elekt. anspitzen, die Sekretärin bringt Kaffee, bindet uns die Schuhe.
Hält uns die Türe auf, nimmt Telefongespräche entgegen und und und.
Warum gehe ich eigentl. noch ins Büro?Wären wir nicht im Fun Forum, ich würde es nicht glauben, wie hier gejammert wird.
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@ meinungsfreiheit
Echt lustig! Ich habe herzhaft gelacht!
Du weißt natürlich, daß Du überzeichnet hast, aber es geht ja um die prinzipielle Einstellung zum Beruf, und da kann ich mich Deinen Worten nur anschließen.Wir sollten aber mal überlegen: Wer macht die Jobs im Einzelhandel? Warum macht jemand diesen Job? Ich möchte niemandem zu nahe treten und die Ernsthaftigkeit seiner Einstellung zum Beruf in Frage stellen. Aber ich denke mal, daß die Tätigkeiten dort sehr oft typische Zuverdienjobs sind, zumal die, welche von Frauen ausgeführt werden. Da reicht oft das Einkommen des Mannes nicht aus, das Leben zu führen, das man sich vorstellt. Oft steht sogar eine absolute wirtschaftliche Notwendigkeit dahinter.
Da man nach dem Job abends noch für die Familie kochen und Gott-weiß-was machen muß, ist die Motivation und die Einstellung zu dem, was man da tut, zwangsläufig eine andere wie bei einem Bürojob. Arbeiten im Einzelhandel wird von den Frauen zu oft als notwendiges Übel angesehen.Aber was soll's? Die Unternehmen hätten doch heute am liebsten gar keine Ganztagskräfte mehr, sondern beschäftugen viel lieber
€ 400,00 Mitarbeiter oder sonstige Teilzeit-Arbeitskräfte. Und daß sich da mehr Hausfrauen melden, die "nebenher" auch noch ihre Familien versorgen müssen, liegt auf der Hand. -
@ Dirk
wenn Salvamor solche Aussagen trifft dann
a) lebt er noch im vergangenen Jahrhundert wo die vorwiegende Meinung herrschte eine Frau hat nix im Berufsleben zu suchen
oder
b) hat er auf dem Buch von Eva Hermann geschlafen und das hat ihm die Fähigkeit genommen die Realtität in diesem Punkt einzuschätzen
oder
c) hat Salvamor im Privatleben eine Frau die sich um ihn kümmert und den ganzen Tag Hausfrau spielt und er es deshalb nicht anders kennt.
Sorry Salvamor aber Deinen Beitrag könnte man allenfalls ernst nehmen wenn man in einer Ironierunde wäre aber ich glaube die von Dir vertretene Meinung ist schon so manches Jahrzehnt überholt.
Gruß
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Aber was soll's? Die Unternehmen hätten doch heute am liebsten gar keine Ganztagskräfte mehr, sondern beschäftugen viel lieber
€ 400,00 Mitarbeiter oder sonstige Teilzeit-Arbeitskräfte.................ja, z.B. Rentner, denen zu hause langweilig ist.
Die sind in unserem Hause zu finden bei den Süßwaren, beim Kaffee und beim Obst u. Gemüse(zum Nachfüllen). Da passen sie gut hin!
Für die Käseabteilung sind Fachkräfte von Nöten!!
Die Käsesorten müssen schon auseinandergehalten werden können zwischen Stinker und eher geruchlos und die Käseschneidemaschine kann auch nicht jederputzen!
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"Dirk-B." wrote:
Toller Beitrag Salva...!Ich freu mich jetzt schon auf die verständlicherweise heftigen Reaktionen der berufstätigen Damen.

Gruss Dirk
Och, bis jetzt geht das doch noch, Dirk!
Übrigens, faß' mal Mut und sag' uns mal, wie Deine Einstellung zu diesem Thema ist.
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@ Heiko Müller
Das neue Buch von Eva Herman habe ich nicht unter dem Kopfkissen gehabt, und ich stimme auch keineswegs mit ihren Argumenten überein. Gottseidank habe ich auch keinen Tagesschausprecher-Job zu verlieren, bei HC darf nämlich im Gegensatz zur ARD jeder seine Meinung sagen, ohne irgendwelche Sanktionen befürchten zu müssen.
Ich lebe das Gegenteil der Vermutung, ich sei der Meinung, Frauen hätten im Berufsleben nichts zu suchen. Ich bin seit achtunddreißig Jahren mit einer Frau zusammen, die achtundvierzig (48) Jahre ununterbrochen im Beruf "ihre Frau" gestanden hat, und das mit meiner ausdrücklichen und nachdrücklichen Unterstützung. Sie hat mich also nie ganztags betüteln können, wie Du vermutest.
Meine Aussagen beschäftigen sich ausschließlich kritisch mit den Verhältnissen in den mit € 400,00 - Jobs und sonstigen Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen durchzogenen Unternehmen des Einzelhandels. Und wer mir erzählen will, daß eine Teilzeitkraft, die ihren Job nur zur Auffrischung des Haushalteinkommens macht, diesen mit dem selben Schmackes ausübt wie eine Ganztagskraft, hat die Realität in den Unternehmen noch nicht erlebt.
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"salvamor41" wrote:
Und wer mir erzählen will, daß eine Teilzeitkraft, die ihren Job nur zur Auffrischung des Haushalteinkommens macht, diesen mit dem selben Schmackes ausübt wie eine Ganztagskraft, hat die Realität in den Unternehmen noch nicht erlebt.
...wo in aller Welt hast Du denn gearbeitet?Es liegt doch nicht an 400 Euro-Jobs oder füher 600 Mark-Jobs, es liegt an der Firma, wie sie ihre Mitarbeiter (auch Teilzeit oder Geringverdiener) motiviert.
Ich kenne genügend Unternehmen, die auf diese Aushilfskräfte angewiesen sind, vor allem saisonal. Deren Mitarbeiter sind hoch motiviert und leisten eine sehr gute Arbeit, die z.T. noch über den Festangestellten liegt!
Hierzu gibt es bereits viele Untersuchungen, die den Teilzeitbeschäftigten gegenüber den Vollzeitmitarbeitern eine höhere Effizienz bescheinigen.
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ja, klar ist dies so, dass diese Einräumarbeiten, Kassenjob usw. im Einzelhandel viel vom Zweitverdiener gemacht wird.
Ich weiß dies auch von einigen Bekannten, dass da die Frau im Supermarkt arbeitet, um die Haushaltskasse aufzubessern oder aber um Klamotten zu finanzieren

Aber deswegen muß die Einstellung zum Job genauso passen, wie wenn jemand ins Büro geht oder aufm Bau arbeitet.
Wir haben beide nicht gesagt und nicht gedacht, dass dies eine minderwertige Arbeit ist, nur weil wir verlangen, dass ordnungsgemäß bis Dienstschluß gearbeitet wird. Mehr verlange ich doch gar nicht.
Wer da hinter der Theke steht, ist mir gleichgültig. Wenn er ungelernt ist, dafür freundlich und nett, so what.Komme soeben vom E-Center nach Feierabend. Von wegen Käsefachverkäuferin. Die wußte weder, was ein Morbier, noch was ein halbjähriger Bergkäse ist.
Da hat sie eben eine sog. Fischplatte nebenan hergerichtet. Ich hab 3 Min. gewartet und dann freundlich gefragt, ob Sie für die Käsetheke zuständig ist.
Ein sehr freundliches "Ja" schallte mir entgegen. Eine "******" hat die gezogen, wie 3 Tage Regenwetter. Ich hatte eigentl. schon eingekauft.
Mein Sohn mit 4 Jahren hat ihr dann gezeigt, wo der Morbier liegt, da wir diesen öfters kaufen.
Als wir fertig waren, hab ich mich schon gefragt, ob ich mich entschuldigen sollte, da ich ja für 18 EUR Käse gekauft habe.
Der Hammer:Mein Sohn bekommt an dieser Theke immer eine Scheibe Käse zum gleich essen. Als wir weggelaufen sind, sagte er:
" Papa, die Frau ist nicht nett, da habe ich nichts bekommen"
Das lief runter wie Öl. Kinder und Narren sagen eben die Wahrheit.
Oder lag es daran, dass ich um 18.45 Uhr im Laden war und die Maschine schon geputzt war.

Alles Käse eben!
Nächstes mal geh ich wieder zum Italiener, da darf ich ohne zu fragen jeden Käse probieren. Obendrauf bekommt mein Sohn noch ital. Gebäck.
Und wenn ich um kurz vor Schluß in den Laden komme, steht meist noch die Bude voll, obwohl die Italienerin 5 Kinder zu versorgen hat und dringend nach Hause müßte. 🤪 -
"meinungsfreiheit" wrote:
Wenn Einige das Wort Dienstleistung besser verstehen würden, dann wäre diese Ladenschlußdebatte schon längst vom Tisch.Du glaubst jetzt aber nicht, dass bei längeren Ladenöffnungszeiten diese Diskussionen nicht entstehen....? Auch wenn ein Laden um 23Uhr00 schliesst, kommt irgendeiner um 22Uhr58 und will mit seinem Sohn Käse kaufen...!!! Die "Probleme" um 19Uhr30 finden dann halt später statt....

Und wenn ich all die Diskussionen hier lese, wundere ich mich nicht, dass es fast überall heisst, die Deutschen seien das unzufriedenste Volk! Nur bei Euch konnte sich die "Geiz ist Geil-Mentalität" durchsetzen. Hundert Mal zufriedenstellend und freundlich bedient - aber fast jede/r findet ein Beispiel einer schlechteren Bedienung. Mein lieber Mann - soviele negative Erlebnisse den lieben langen Tag! Ihr habt's nicht einfach....
Heiko - Chiara Saluta - ich bin eurer Meinung !
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Wenn Einige das Wort Dienstleistung besser verstehen würden, dann wäre diese Ladenschlußdebatte schon längst vom Tisch.
Das ist wie mit Pisa. In anderen Ländern funktionierts doch auch.
Der deutsche Michel und seine Starrköpfigkeit.
Keine Angst, ich wandere nicht aus, die biegen wir uns schon hin

So, jetzt gehe ich was essen, denn meine Frau kommt gerade heim, da Sie noch ein Kundengespräch hatte, obwohl seit 17.30 Uhr Feierabend!
Dann gehe ich wieder ins Büro, denn was sind Dienstzeiten

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@ Curiosus
Dann sind es offenbar doch die Ganztagsjobinhaber, die eine mangelhafte Dienstleistungsmentalität haben. meinungsfreiheit hat sie soeben ganz aktuell erneut eindrucksvoll beschrieben. Ich könnte mit ähnlichen Berichten aufwarten, frage mich auch oft, warum man im Ausland, aber auch bei Ausländern in Deutschland, so vorbildlich behandelt wird. Wir haben einen fußläufig gut zu erreichende Multikulti-Stadtteil, wo Türken, Griechen, Italiener, Araber ihre Einzelhandelsgeschäfte betreiben. Dort einzukaufen, ist eine wahre Freude, da bekommt man als Kunde wirklich in einer Weise den Hintern nachgetragen, daß es einem schon fast peinlich ist. Und da wird die Käseschneidemaschine auch noch eine Minute vor Geschäftsschluß ohne "Fressenschneiden" in Gang gesetzt.
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Extra für Dich, Blues, in grosser Schrift

"Blues" wrote:
Und wenn ich all die Diskussionen hier lese, wundere ich mich nicht, dass es fast überall heisst, die Deutschen seien das unzufriedenste Volk!...sind wir doch gar nicht immer

"Blues" wrote:
Hundert Mal zufriedenstellend und freundlich bedient - aber fast jede/r findet ein Beispiel einer schlechteren Bedienung.Viele? Ja.
Alle? Nein! -
Salvamor, Du lebst im falschen Ort oder kaufst im falschen Laden.

Wie ich schon geschrieben habe, gibt es die hier beschriebenen "Ausfälle" des Personals in meinem Ort nicht.

Für Dich natürlich nicht so schön, aber wenn ich das alles hier lese bin ich glücklich, so etwas nicht erleben zu müssen.
P.S. Wie war das noch?
Lächle und sei froh,
denn es könnte schlimmer kommen.ich lächelte und war froh.
Und es kam schlimmer!
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@curiosus - nicht immer, aber immer öfter!!! Und weil nicht alle User schlechte Beispiele nennen, habe ich auch geschrieben "fast jede/r"....!!!
Positiv angenehme und freundliche Zeitgenossen gibt es überall.... da geb ich Dir recht.

Aber wenn User hier schreiben, dass sie ,sobald sie Zeit haben, Erbarmen mit den "Gestalten" haben wundert es mich nicht, wenn diese User von den "Gestalten" auch dementsprechend bedient oder eben nicht bedient wird.....!
Da nützen dann auch längere Ladenöffnungszeiten nicht - auch spät Abends tönt es aus dem Wald wie man reinruft...!! :
