JT Touristik Teil II/ JT /Lidl-Digital
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ich habe auch soeben wieder folgenden Text erhalten über Facebook von JT:
Liebe Frau Kathrin KI, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es keine außerordentlichen Kündigungen gibt, ebenso wenig sind kostenfreie Stornos möglich. Dies ist Teil des laufenden Insolvenzprozesses. Gern können wir Ihnen dies auch noch einmal telefonisch erklären. Melden Sie sich hier wenn gewünscht gern mit Ihrer Telefonnummer per PN. Beste GrüßeSo, nun einfach mal die konkrete Frage, da ja auch die ausführliche Stellungnahme von JT hinsichtlich Kündigungen nun im Raum steht:
Was mache ich nun?
Neu gebucht und bezahlt ist bereits.
Ich will und werde diese Reise nicht antreten (ob sie überhaupt zustande käme oder nicht).
Wie verhalte ich mich nun, wenn diese Mail kommt und ich ja somit bis zum Reiseantritt nix weiter hören werde bzw. man mir dann sogar die Reiseunterlagen zusendet?
Mich darauf einlassen, dass ich dann eben die Stornogebühren zu tragen habe?
Werden die dann zu dem %-SAtz errechnet, der am Tag meiner Kündigung gegolten hätte oder zu dem % -SAtz per heute etc.?
Oder einfach nix tun, nix zahlen und es drauf ankommen lassen nach der Reise, dass die die Kosten einfordern und dann Anwalt nehmen????Meine Beiträge und Antworten bei FB wurden gelöscht- oder ich sehe diese nicht mehr!Denn JT behauptet sie können noch alles sehen
DA war eine Antwort dabei, dass der Sicherungsschein nur ein kleiner Unwichtiger Teil vom Vertrag sei.Schade dass ich dies nicht kopiert hab! LEider ging die Arbeit vor! VL Sieht ja jemand die Beiträge noch und kann den von JT hier einstellen!
LG Barbara Heiß -
Meine Beiträge und Antworten bei FB wurden gelöscht- oder ich sehe diese nicht mehr!Denn JT behauptet sie können noch alles sehen
DA war eine Antwort dabei, dass der Sicherungsschein nur ein kleiner Unwichtiger Teil vom Vertrag sei.Schade dass ich dies nicht kopiert hab! LEider ging die Arbeit vor! VL Sieht ja jemand die Beiträge noch und kann den von JT hier einstellen!
LG Barbara HeißIch habe dies auch auf FB als Antwort erhalten!


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So..ich gehöre ja auch zu denen, die wegen fehlendem Sicherungsschein außerordentlich gekündigt haben, mein Geld zurückgebucht habe und gestern ein Anwaltsschreiben erhalten habe.
Jetzt wird hier wieder geschrieben, dass bei einer Insolvenz ein fehlender Sicherungsschein nicht mehr "so wichtig" ist, da dann andere Regeln gelten.Von meinem Reisevermittler habe ich am 04.10., nachdem die Insolvenz öffentlich war, folgende Email erhalten:
Wichtige Information zu Ihrer Reise - 80....
Sehr geehrte Frau ....
wie Sie sicher aus den Medien und den zugesandten E-Mails Ihres Veranstalters JT Touristik entnehmen konnten, hat der Veranstalter eine Insolvenz in Eigenverantwortung eingeleitet.
Wir bitten Sie daher zu prüfen, ob Sie für Ihre aktuell gebuchte Reise über JT Touristik in den Unterlagen einen Sicherungsschein erhalten haben. Sollte dies nicht der Fall sein, prüfen Sie ob der Veranstalter schon Geld eingezogen hat und lassen Sie eine solche erfolgte Zahlung ggf. umgehend per Rücklastschrift oder über Ihre Kreditkartenfirma zurückbuchen. Ohne einen gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein kann eine Absicherung Ihrer vorab geleisteten Zahlungen im Falle einer Liquidierung nicht gewährleistet werden und das Vereinnahmen des Geldes ist deshalb nicht erlaubt.
Sollte in naher Zukunft eine Forderung des Veranstalters mit gültigem Sicherungsschein bei Ihnen eintreffen, so kann ab diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass die Reise stattfindet. Die Forderung ist dann umgehend zu begleichen bzw. wird dann von Ihrem Konto oder Ihrer Kreditkarte eingezogen.Ist der Sicherungsschein zum Zeitpunkt der Forderungsfälligkeit nicht vorhanden, kann der Reisevertrag durch Sie gekündigt werden, ohne dass dafür Kosten auf Ihrer Seite entstehen. Hier stehen wir Ihnen gern bei der Abwicklung und Buchung einer Alternative zur Verfügung.
Solange noch keine weitere Information durch den Veranstalter JT Touristik vorliegt, können wir nur um Geduld in dieser besonderen Situation bitten. Selbstverständlich informieren wir Sie umgehend, wenn wir neue Informationen bezüglich Ihrer Reise erhalten.
Mit freundlichen GrüßenIch bekomme also sogar vom Vermittler die Aufforderung, genau so zu handel, wie viele es hier getan haben. Und jetzt soll das alles nicht mehr gelten? Ich könnte mich ja auch wenn es hart auf hart kommt auf die Email des Vermittlers berufen.
Bald verstehe ich gar nichts mehr................. -
echt Komisch das JT verschiedene Aussagen trifft. die Fälle ähneln sich alle und jeder hat eine andere bis gar keine Info.

was aber richtig komisch ist das sie auf keine Anwaltsschreiben reagieren
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Wäre sie nicht in ihrer Auswirkung wahrhaft tottraurig könnte man sich tatsächlich über die von JT dargebrachte Attitüde zur Notwendigkeit der Kundengeldabsicherung amüsieren ...
Am 29.9. wurde über die Insolvenz in Eigenverantwortung informiert, etliche JT Kunden sahen sich vor Ort gezwungen, ihr Hotel erneut zu bezahlen um ihr Zimmer zu beanspruchen. Jene die das Geld aufbringen konnten, müssen sich jetzt mit der Versicherung auseinandersetzen.Für Reiseantritte nach dem 31.10. war vom 29. 9. bis 17.10. der Schwebezustand angesagt, ausgestattet mit unzulänglichen Verträgen und Informationen der Qualität "bitte warten", wurden Kunden derweil auch noch ungebremst mit Forderungen seitens des Veranstalters konfrontiert.
Um eben genau solche Situationen zu vermeiden gibt es §651k. Für das wirksame Zustandekommen eines Reisevertrages ist dort festgelegt, dass eine Kundengeldgarantie in Form eines unscheinbaren Dokumentes namens Sicherungsschein erforderlich ist. Etlichen Buchungsunterlagen scheint ein solcher ja beigefügt worden zu sein, allein mit dem kleinen Makel der Ungültigkeit für den Reisetermin ... darüber kann man sich auch mal den ein oder anderen unguten Gedanken machen.Jetzt konstatiert der Veranstalter, der Insolvenzverwalter habe für eine Absicherung der Reisen gesorgt (wie auch immer die aussehen soll ist nur lückenhaft überliefert) und die Verträge seien zwischenzeitlich nicht aufkündbar gewesen - weshalb auch immer.
Nicht genug damit geistert jetzt auch noch ein tüchtiger Anwalt durch´s Szenario und macht Forderungen geltend, die lt. BGB gar nicht bestehen.
Zweifellos wären massenhafte Kündigungen (Zahlungsverweigerungen) unkomfortabel für das Unternehmen in der Insolvenz, da mindestens die Flüge bezahlt wurden und die Wiederverkaufschancen gegen Zero tendieren dürften.
Das ist sicherlich ein Problem, aber ist es auch eines der Betroffenen?
Wer noch nichts bezahlt hat und seine Reise auch nicht antreten möchte muss nicht klagen, stattdessen müsste der Veranstalter ggf. die Gebühren gem. Stornostaffelung seinerseits einklagen und gleichermaßen begründen, weshalb er dem Begehren zur Kündigung nicht entsprechen wollte. -
@burton_ sagte:
Darf ich fragen, was dein Rechtsbeistand von Beruf ist?!

@BrakerJunge
Es gibt keinen Fachanwalt für Reiserecht!
Die Lemminge rennen. Absichtlich so gefragt.@BrakerJunge sagte:
Die Lemminge rennen. Absichtlich so gefragt.Versuche einfach nicht witzig zu sein!
Erstens passt es nicht zur Situation und zweitens geht´s - wie immer! - daneben.
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@vonschmeling: Danke für die treffende Zusammenfassung der Situation. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters. Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
@alle, die einen Rechtsbeistand eingeschaltet haben: Wie sehen eure Anwälte das?
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
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@vonschmeling: Danke für die treffende Zusammenfassung der Situation. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters. Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
@alle, die einen Rechtsbeistand eingeschaltet haben: Wie sehen eure Anwälte das?
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
@peter_passau sagte:
@vonschmeling:
Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?Eine Einschätzung mute ich mir nicht zu, das wäre Glaskugelvorhersage.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters. Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
Ja, welcher sonst wäre denn plausibel?
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
Das wäre möglich.
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- es war definitiv nicht witzig gemeint mit dem Lemminge. Bin selber betroffen.
- ich weiß, dass wir keine Freunde werden weil ich einige deiner Aussagen für nicht korrekt und nicht zutreffend halte.
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@vonschmeling: Danke für die treffende Zusammenfassung der Situation. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters. Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
@alle, die einen Rechtsbeistand eingeschaltet haben: Wie sehen eure Anwälte das?
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
@peter_passau sagte:
@vonschmeling: Danke für die treffende Zusammenfassung der Situation. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?
Da da ein IV immer alles tun soll um die Insolvenzmasse nicht zu schmälern bzw. so groß wie möglich machen muss würde er es einleiten.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters.
Wurde eine angemessene Frist zur Nachbesserung gegeben? Nein. Also ist die Frage: Ist der sicherungsschein eine Hauptpflicht des Vertrages oder Nebenpflicht?
Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
es gilt immer der Zeitpunkt der Kündigung.
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@vonschmeling: Danke für die treffende Zusammenfassung der Situation. Für wie wahrscheinlich hältst du es, dass JT die Stornogebühren einklagen wird?
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Kündigungen für Reisen ab 1. November, die wegen dem fehlenden Sicherungsschein vor dem 17. Oktober (evtl. auch danach noch) ausgesprochen wurden, wirksam sein müssten. Schließlich bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Lösung von Seiten des Insolvenzverwalters. Und es gilt ja wohl der Zustand, so wie er beim Ausspruch der Kündigung vorlag, oder?
@alle, die einen Rechtsbeistand eingeschaltet haben: Wie sehen eure Anwälte das?
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
@peter_passau sagte:
Ich habe übrigens immer noch keinerlei schriftliche Reaktion von JT bekommen. Liegt es daran, dass ich eine Nur-Hotel-Buchung hatte?
Nein, daran liegt es nicht - habe selbst Nur-Hotel-Buchung und habe heute auch das aktuell zitierte Standard-Mail von JT erhalten.
Habe daraufhin sinngemäß zum Post von Rallyemaus um 15:10 geantwortet, wobei mir deren Argumente noch schlüssiger erscheine. Werde wohl Auszüge davon noch an JT "nachschicken".
Vielen Dank an alle Mitstreiter

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@BrakerJunge
Mit enormen Kostenrisiken marginale Beträge in einem Zeitraum von kaum weniger als einem Jahr höchst unwahrscheinlich zu erstreiten ist gleichbedeutend mit "die Insolvenzmasse groß machen"?
Na dann ... -
@BrakerJunge
Mit enormen Kostenrisiken marginale Beträge in einem Zeitraum von kaum weniger als einem Jahr höchst unwahrscheinlich zu erstreiten ist gleichbedeutend mit "die Insolvenzmasse groß machen"?
Na dann ...Sehe ich auch so, lehne mich zurück und warte ab. Mein Geld habe ich durch Rücklastschrift (zur Zeit
) wieder - nun soll JT schauen, ob und wie sie das von mir zurück bekommen. Ich kann abwarten, bis irgendwann ein Mahnbescheid kommt - Kreuz an richtiger Stelle und Klage abwarten. Falls es jemals dazu (Klage) kommt, gibt es immer noch vorher einen möglichen Vergleich. Und dann würde ich auch eventuell auch einen Anwalt einschalten. Ist bei mir aber auch ein überschaubarer Betrag (< 500 €). -
Wenn eine der Aufgaben des Herrn Thiemann auch darin besteht, das längerfristige Fortbestehen von JT zu sichern und das Unternehmen in eine gute Zukunft zu führen, täte er dann nicht gut daran, den (berechtigten) Kündigungswünschen der verärgerten Kunden zu entsprechen, um sie zufriedenzustellen und eine nachhaltige Beschädigung des in der Presse vielfach zitierten "guten Rufs" des Reiseveranstalters zu vermeiden? Ich kann mir vorstellen, dass dieser Ruf sehr leiden würde, wenn das aktuelle Geschäftsgebahren von JT an die breite Öffentlichkeit gelangen würde...
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Ich bezweifle, dass ganz gleich welches Gebaren die Beleumundung des Veranstalters wiederherstellen kann.
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Ich bezweifle, dass ganz gleich welches Gebaren die Beleumundung des Veranstalters wiederherstellen kann.
Kleine Story zur Belustigung und als Gute Nacht Geschichte:
War heute bei unserem Polizeipräsidium und wollte - ganz naiv - Anzeige gegen JT erstellen. Kam aber nicht über das Office mit dem "Wachmeister" hinweg:
Sinngemäß und kurz zusammengefasst :
Er: Was wollen Sie
Ich: Anzeige gegen JT erstellen
Er: Warum /weshalb
...
Ich: Die haben Reisen verkauft ohne Sicherungsschein und Geld von meinem Konto abgebucht, ohne rechtliche Grundlage. Sie haben damit gegen $ ... BGB verstoßen und auch von andere Kunden Gelder unberechtigt eingezogen
...
Er: BGB geht uns nix an
Ich: Als "Bürger" möchte ich aber andere Bürger vor solchen Machenschaften schützen
Er: Geht uns nix an - wenden sie sich an ihr Reisebüro
...
Er: Sehen sie - das hat nix mit StGB zu tun...
...
Er: Was soll ich dem Kollegen in der ... Etage sagen, warum sie hier sind ..
...
....
Er: Soll ich Ihnen das nochmals erklären - womit wir wieder am Anfang (des Gesprächs) sind
...
...
Ich: Nein - Sie wollen die Anzeige ja nicht aufnehmen - habe ich verstandenIch hätte auch gerne noch das Anwaltsbüro wegen dem Massenschreiben angezeigt - bin dann aber vorerst mal wieder abgezogen. Für meinen nächsten Auftritt müsste ich aber besser vorbereitet sein - leider habe ich hier im Forum auch keine weiteren Hinweise bekommen. (Soll keine Kritik an die Mitstreiter oder Moderatoren darstellen!).
In Nachhinein gedacht wäre wohl eine Anzeige wegen Betrug möglich gewesen - da habe ich aber auch etwas Respekt bezüglich eine Gegenanzeige wegen Verleumdung oder ähnlichem.
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... und wohl nicht ganz zu Unrecht?!
Was für ein Sturm im Wasserglas, wird immer wilder hier im Forum

Was die Belumundung angeht, sollte JT wieder auf die Beine kommen, was ich persönlich ihnen sehr wünsche, erinnert sich in einem Jahr maximal ein Direktbetroffener an die Probleme von heute, geschätzte 10% werden sich die Mühe machen, sich im Vorfeld über den Veranstalter zu erkundigen und vielleicht hier landen oder andere "abschreckende" Berichte ergooglen. Sollten diese 10% daraufhin tatsächlich komplett von einer Buchung Abstand nehmen, blieben immer noch weit über 80%, die nur am Preis interessiert sind, "buchen ihr Ding" und der Zirkus zieht weiter...
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Sorry, aber nach dem Auftritt des "Vollstreckers" hab ich jedenfalls alle Hoffnung auf nachhaltige Lauterkeit fahren lassen ...
Dann meandern die JT Reaktionen darauf von "Vorsicht Fake!" bis zu "das ist alles rechtens" und gipfeln schließlich in "Wie Kündigung? Wir ham doch gesagt alles wird gut".
Zuweilen ist der eigentliche Schießbudeninhaber schon schwerer auszumachen gewesen ...
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Das darfst Du gerne so sehen, mir erscheint das hier hingegen fast schon als Massenhysterie, die darin gipfelt, daß man wacker zur nächsten Polizeidienststelle wackelt und Anzeige erstatten will
,das alles basierend auf reichlich Spekulation und Hörensagen.Wenn ich mal ganz ruhig und nüchtern die Situation betrachte, bleibt bei mir als faktischer Fehler - von mir aus auch fahrlässige Verfehlung - die Ausgabe von Sicherungsscheinen über das Ablaufdatum hinaus bestehen. Hierbei sollte man allerdings bedenken, daß keiner von uns bei den Gesprächen mit der Generali dabei war und nicht umsonst erscheinen mir diese, gerade für eine Versicherung, mehr als kulant bei der Behebung des Schlamassels. Auch sollte man bedenken, daß ich als Pauschalreisender ebenso Pflichten habe und es mir obliegt, die Vertragsbestandteile auf ihre Richtigkeit zu überprüfen, dazu gehört halt auch ein gültiger Sicherungsschein, den ich mir nicht erst anschaue, wenn ich ihn benötige.
Die Inkassonummer ist natürlich sehr dubios, aber wer kann denn hier belegen, daß JT dafür verantwortlich ist und nicht ein übermotivierter Vertreter von TeleCash, der die Felle wegschwimmen sah?!
Ja, die Aussagen beim Gesichtskrebs und den Hotlines sind nicht wirklich stimmig und könnten durchaus besser abgestimmt sein, aber ist das wirklich etwas Neues und gerade in der Situation verwunderlich? Ich finde es hingegen außerordentlich erwähnenswert, daß man in der Situation nicht jeglichen Kontakt einstellt, wie oft genug erlebt in vergleichbaren Situationen, sondern immer noch für Kontakt offensteht und dabei auch weitere Schmähungen und Fehler riskiert.
Bliebe noch die grundsätzliche Frage nach der Beurteilung der Rechtmäßigkeit des Vertrages, aber vor allem der Kündigungen und auch wenn ich Dir zustimme, daß man durchaus argumentieren kann, der Vertrag durfte so nie geschlossen werden, bin ich mir nicht sicher genug zu konstatieren, dies resultierte automatisch ein Rücktrittsrecht und es fallen nicht doch noch Stornogebühren an. Ich schätze, das werden Andere final beurteilen müssen, womit wir beim letzten Punkt wären, der Erklärung von JT/dem IV, die Rücktritte wären nicht rechtens, was ich absolut nachvollziehen kann und für ihren Job halte, auch wenn das hier natürlich nicht gerne gelesen wird.
Der IV scheint mir nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen zu sein und mir fehlen eindeutig zu viele Informationen und das Wissen, um hier ein eindeutiges Urteil abgeben zu wollen, aber der Schritt mit der Anzeige erscheint mir als lächerlich, vor allem auch in Anbetracht der Gesamtsituation, welche uns m.E. noch ein wenig länger beschäftigen wird.
Ich wünsche allen Betroffenen eine zufriedenstellende Lösung, aber vor allem den betroffenen Mitarbeitern alles Gute, denn im Vergleich zu deren Problemen sind die hier vorgetragenen wahrlich Peanuts!
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Möglicherweise bin ich da spitzfindiger als du und würde im Falle einer solchen Inkassomethode ebenfalls den Weg der Strafanzeige wählen, allein schon wegen der Dunkelziffer derer, die haumichtot "Ärger vermeiden" wollen und sofort eine Zahlung tätigen.
Für mein Empfinden gehst du, doc3366, etwas zu jovial mit einem Gebaren um, welches viel Geld in unzureichend gesicherte Kanäle fließen lassen könnte.
Welche Handhabe hat denn ein Reisender nach dem 31.10., der im worst case doch noch vom bezahlten Hotel erneut zur Kasse gebeten wird? Keine.
Der IV lässt ihn ggf. als Massegläubiger abtropfen und mit dem Ofenrohr ins Gebirge blicken, derweil hat er womöglich unrechtmäßig geforderte Anwaltsgebühren und jedenfalls Teile der Reise doppelt gelatzt.
Ich halte das für unwahrscheinlich, kann aber jene Betroffenen gut verstehen, die mehr Sicherheit verlangen.Als Betroffener, der eine Zahlung noch abwenden konnte und die JT Reise nicht mehr antreten will, würde ich fein klemmen und getrost abwarten, bis Stornokosten streitig von mir gefordert werden.
Übrigens schiebt Jasmin Taylors Gatte ebenfalls ein Reisestübchen, nur so als Info für die unbedingt vermeiden Strategen ...