JT Touristik Teil II/ JT /Lidl-Digital
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Ich habe in meiner außerordentlichen Kündigung am 6. Oktober keine Frist zur Nachbesserung gesetzt.
Erstens wusste ich nicht, dass das möglicherweise erforderlich wäre und von Bedeutung sein könnte und zweitens war JT ja zum damaligen Zeitpunkt und auch in der absehbaren Zukunft überhaupt nicht in der Lage, einen Sicherungsschein für den Zeitraum nach dem 1. November auszustellen, da ja bekannterweise genau das Auslaufen der Insolvenzversicherung am 31.10. dazu beigetragen hat, das Unternehmen in die Insolvenz zu treiben.Die Frage ist nun, ob diese Fristsetzung bzw. das Fehlen derselben tatsächlich ausschlaggebend ist, wenn man ansonsten alles richtig gemacht hat??
@BrakerJunge: Soweit ich weiß, hast du auch außerordentlich gekündigt. Hast du dabei eine Frist gesetzt?
@Cinimini1: Hast du JT am 29.09. explizit eine Frist zur Zusendung des Sicherungsscheins gesetzt oder ohne Angabe eines bestimmten Datums danach verlangt?
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Im Ernst, doc ... so wie es sich augenblicklich darstellt versucht das für JT tätige Factoring Unternehmen Gelder beizutreiben, die JT nicht zustehen. Das betrifft alle Forderungen zu Reisen, die nach dem 31.10. beginnen und dürften dies nicht wenige sein.
Hat das nur "ein G´schmäckle" oder geht es schon in Richtung Arglist?
Schuldner aus Sicht des Verbrauchers ist JT, die wiederum haben zugesagt, dass ihre Rechnungen erst nach der Reise fällig sind - vermutlich weil es keine Kundengeldabsicherung gibt.
Fühle ich mich als Verbraucher durch dieses Vorgehen betrogen, ist der Betrüger derjenige, mit dem ich den Vertrag geschlossen habe (oder zumindest zu schließen beabsichtigte), also erstatte ich gegen ihn folgerichtig Anzeige.
Daran kann ich keine blinde Bezichtigung oder sonst etwas erkennen ...
Natürlich geht das ins Leere, wenn ich der Polizei gegenüber nicht klipp und klar von einem Betrugsversuch spreche. Man muss schon die Eier haben, das Kind beim Namen zu nennen.
Mich würde interessieren als was du die Maßnahme betrachtest?@vonschmeling sagte:
Im Ernst, doc ... so wie es sich augenblicklich darstellt versucht das für JT tätige Factoring Unternehmen Gelder beizutreiben, die JT nicht zustehen. Das betrifft alle Forderungen zu Reisen, die nach dem 31.10. beginnen und dürften dies nicht wenige sein.
Hat das nur "ein G´schmäckle" oder geht es schon in Richtung Arglist?
Schuldner aus Sicht des Verbrauchers ist JT, die wiederum haben zugesagt, dass ihre Rechnungen erst nach der Reise fällig sind - vermutlich weil es keine Kundengeldabsicherung gibt.
Fühle ich mich als Verbraucher durch dieses Vorgehen betrogen, ist der Betrüger derjenige, mit dem ich den Vertrag geschlossen habe (oder zumindest zu schließen beabsichtigte), also erstatte ich gegen ihn folgerichtig Anzeige.
Daran kann ich keine blinde Bezichtigung oder sonst etwas erkennen ...
Natürlich geht das ins Leere, wenn ich der Polizei gegenüber nicht klipp und klar von einem Betrugsversuch spreche. Man muss schon die Eier haben, das Kind beim Namen zu nennen.
Mich würde interessieren als was du die Maßnahme betrachtest?Sorry Hase, ich war unterwegs und bin Dir noch eine Antwort schuldig.
Wenn ich mich nicht vertue, ist der einzig Handlungsbevollmächtigte bei JT momentan der IV und dieser hat offiziell verkündet, daß Reisen ab 1.November erst im Nachhinein bezahlt werden müssen und ich glaube kaum, daß er dann hintenrum Geldbeitreibung betreibt. Das Inkassounternehmen wurde vom Factoringunternehmen beauftragt (was mir als absolute Schnellspritzmaßnahme erscheint), nicht von JT und deshalb habe ich bzgl. JT weder ein G`schmäckle, noch sehe ich Arglist oder gar Betrugsabsichten und finde deshalb jegliche Maßnahme in deren Richtung als verfehlt.
Ich schrieb es ja schon weiter vorne, man sollte den richtigen Adressaten ermitteln und dafür fehlen mir einfach essentielle Informationen, aber für eine Betrugsanzeige gegen JT sehe ich momentan keinerlei haltbare Anhaltspunkte.
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Ich habe ein gewisses Verständnis für den Impuls.
Immerhin sollte dem IV bekannt sein, dass abgetretene Forderungen bestehen und das neue Angebot zur Zahlungsmethode dort offenbar noch nicht bekannt ist ...Nochmal: Ich bin der Ansicht, dass einer Kündigung bei gänzlich fehlendem Nachweis einer Kundengeldabsicherung bzw. bei der Versendung eines ungültigen schwerlich widersprochen werden kann, auch wenn der Betroffene keine Frist (was wäre denn angemessen, wenn man im Juli bucht und im Oktober noch kein Dokument erhalten hat?) gesetzt hat.
Ich habe bei meinen Hinweisen sehr akribisch beachtet, dass es ganz verschiedene Positionen der Betroffenen gibt, inzwischen war ja auch cinimini so nett, die Haltung des von ihr/ihm konsultierten Rechtsbeistandes wiederzugeben.
Soweit es mich betrifft sind Links und Zitate zu diversen Paragraphen des BGB entbehrlich, ich habe reifliche Überlegungen angestellt bevor ich bestimmte Aussagen dann hier traf.
Mein unmaßgeblicher Rat: Abwarten und Tee trinken. -
Dem kann ich mich nur anschließen und habe das ja auch schon getan, allerdings ging es ja um die Betrugsanzeige, die ich für absolut überzogen halte.
BrakerJunge, ich gebe zu, ich habe mich mit der Gesellschaftsform von TeleCash nicht genau auseinandergesetzt und den Begriff von vonschmeling übernommen, allerdings denke ich schon, daß man dieses als Factoringunternehmen bezeichnnen kann und so wie ich das hier gelesen habe, haben sie Thorwaldt (oder so ähnlich) mit dem Inkasso beauftragt.
Mir jedenfalls liegen keine Anhaltspunkte vor, daß JT da involviert war und deren Reaktion, diese Schreiben als Fake zu bezeichnen, bestärken mich nur in der Annahme, man war dort nicht nur nicht informiert, sondern sehr überrascht.
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@doc3366: Meine „gute Nacht Geschichte“ hat euch ja am Wochenende anscheinend etwas Unterhaltung geboten – somit Ziel in diesem Punkt erreicht.
@all:
Ich finde es aber nach wie vor nicht korrekt, dass JT massenhaft Reisen mit Beginn 01.11. verkauft hat, ohne gültige Insolvenzabsicherung und den Reisepreis auch komplett ohne Vorlage eines Sicherungsscheines von den gutgläubigen Kunden abgebucht hat. Ob dies nun vorsätzlich erfolgte und eventuell eine Betrugsabsicht zum damaligen Zeitpunkt vorlag – der ob JT gutgläubig auf eine neue Versicherung gehofft hat kann und mag ich nicht beurteilen. Auch nicht, in wie weit Reisebüros in Regress genommen werden, die diese Reisen wissentlich des Fehlen einer gültigen Insolvenzversicherung vermittelt haben. Dazu fehlen mir natürlich – wie meines Erachtens auch euch – die genauen Hintergründe – und wir können auch nicht über die „Gesetzmäßigkeit“ urteilen - hier nur unsere eigene Meinung haben.Wir alle mutmaßen hier nun schön rum – aber keiner lässt den strafrechtlichen Aspekt mal prüfen. Also bin ich halt als treuer Bürger unseres Staates zur örtlichen Polizei „gewackelt“ – um unter andrem dies dort mal vorzutragen. Der freundliche Wachmeister hat mich dann ja aufgeklärt – dass ich schon einen konkreten Sachverhalt in Richtung Strafgesetzbuch abgeben müsste, damit er mich erst zum „Sachbearbeiter“ vorlässt. Ich hätte eigentlich erwartet, dass dieser (Sachbearbeiter?) meinen Vortrag anhört, mit mir abklärt, ob und welche Anzeige ich gegeben Falls erstellen könnte / sollte. Da war isch ja anscheinend zu naiv - ich hätte ich als Dienst am Bürger so angesehen, der mit seinen Steuern auch den Staat und somit die 3 Staatsgewalten monatlich finanziert. Aber man lernt ja auch jede Tag dazu - auch dank den verschieden Meinungen diesem Forum.
Übrigens sehe ich das Anwaltsschreiben noch kritischer als das JT-Verhalten – darin wurden eindeutig unwahre Behauptungen abgeliefert (z.B. Sicherungsschein wäre vorhanden gewesen) – und es werden Kunden mit Massenanschreiben zur Zahlung von Anwaltsgebühren und JT-Reisezahlungen aufgefordert. Ist aber natürlich auch nur meine persönliche Meinung und mein "Bauchgefühl". Ich möchte nicht wissen, wie viele daraufhin die (möglicherweise) ungerecht geforderten Zahlungen geleistet haben. Aber anscheinend kann jeder einfach mal Massenschreiben versenden, und irgendetwas einfordern und muss laut mancher Meinung hier nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen - sofern da keiner eine Straftat anezeigt Aber wen sollen sich die Empfänger und juristischen Laien solcher Schreiben (strafrechtlich; privatrechtliche Forderungen ist mir klar) wenden, als nicht an die Polizei?
Wäre ich zu dem Wachmeister "gedackelt", und hätte dort mitgeteilt, dass auf dem Parkplatz einer mit Pistole herum geschossen hat, wäre ich ja wohl auch nicht so abgewiesen worden – obwohl ich keine ja Anzeige wegen eventuellen Mordes oder ähnlichem abgegeben hätte. Das herumschließen mit einer Pistole ist ja generell nicht strafbar – könnte sich ja um einen berechtigten Dienstwaffengebrauch gehandelt haben.
Als „rechtlicher Laie“ hätte ich mir jedoch etwas mehr von der örtlichen Polizeidienststelle erwartet – bin aber alles in alle konform mit dem Ergebnis meines „wackel“-Besuches (und meine „Eier“ sind immer noch dort, wo sie hin gehören).
Auch wenn ich nu wieder viele sinnvolle Kommentare zu meiner „gute Nacht Geschichte“ befürchte - mehr möchte ich aber zum „Gewackel“ und manchen „Eiern“ hier nicht mehr abgeben – wäre meines Erachtens sinnvoller, wenn wir uns hier um die Kündigungen und Reaktionen von JT weiter unterhalten würden.
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Ich gestehe Dir Deine Meinung durchaus zu, ich habe halt eine andere und bin froh, daß der Polizeibeamte genau so reagiert hat, wie er es tat und nicht noch mehr Steuergelder und Zeit verschwendet wurden.
Eine Frage sei mir gestattet, wann genau ist Dir aufgefallen, daß der Sicherrungsschein fehlerhaft war und wann hast Du dies moniert?
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@doc3366 - Danke - ich denke, da respektieren wir uns beide, auch mit teilweise unterschiedlichen Ansichten bzw. Meinungen.
Das Fehlen des Sicherungsscheines habe ich am 04.10 moniert - die Abbuchung des kompletten Reisepreise von meinem Konto war bereits ca. 14 Tage vorher.
Mit monieren meine ich dann den Widerruf des Reisevertrages, 3-4 Tage später auch noch explizit als Kündigung desselben ausgesprochen, jeweils begründet auf das Fehlen des Sicherungsvertrages und somit ungerechtfertigten Lastschrifteinzuges.
Seit dem mehrfach Standard-Mails erhalten (in folgender Reihenfolge: z.Zt. keine Aussage möglich -> abwarten Lösung angestrebt -> IV hat Lösung gefunden -> Stornierung nur mit entsprechenden Gebühren möglich -> gleiche nochmals ...) jedoch kein Wort zu meiner (außerordentlichen?) Kündigung vom 04.10., die in jeder "Gegen-Mail" von mir aufgeführt wurde.
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Ich hoffe, Du ziehst die Lehre daraus, wichtige Vertragsbestandteile demnächst bei ihrem Erhalt zu überprüfen.
Ich habe durchaus Verstädnis dafür, daß man aus diesem Vertrag aussteigen wollte und nicht bereit ist, Stornogebühren zu zahlen, ob das rechtens ist, werden kompetentere Personen wahrscheinlich zu entscheiden haben,, ich wünsche aufrichtig viel Glück!
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Ich hoffe, Du ziehst die Lehre daraus, wichtige Vertragsbestandteile demnächst bei ihrem Erhalt zu überprüfen.
Ich habe durchaus Verstädnis dafür, daß man aus diesem Vertrag aussteigen wollte und nicht bereit ist, Stornogebühren zu zahlen, ob das rechtens ist, werden kompetentere Personen wahrscheinlich zu entscheiden haben,, ich wünsche aufrichtig viel Glück!
Die Lehre habe ich daraus bereits gezogen - das Thema Sicherungsschein gehe ich bei allen künftigen Buchungen sicherlich wesentlich sensibler an.
Übrigens - wie ist denn deine Meinung, wie lange man vor der ersten Abbuchung bzw. Lastschrift auf die vollständigen Vertragsbestandteile warten muss/kann/darf? Ich bin davon ausgegangen, dass JT den Sicherungsschein auch im Nachgang, aber noch vor der Abbuchung oder dem veranschlagtem (Voraus-)Zahlungstermin eigenständig zur Verfügung stellt (bzw. stellen kann) und dann deren Vertragsverpflichtungen diesbezüglich erfüllt sind.
Mit Abbuchung ohne den Schein begehen sie meines Erachten eine Vertragsverletzung, die zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.
Letztendlich werden mein und ähnlich gelagerte Fälle wohl nur gerichtlich gelöst werden, falls JT die Kündigungen nicht akzeptiert. Aber dazu haben sie sich ja noch nicht individuell geäußert - sie darauf in ihrem Mailverkehr ja gar nicht ein.
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Ich buche nur noch selten pauschal, aber der Sicherungsschein ist das Erste, was ich überprüfe, da ich selbst schon von einer Verasntalterinsolvenz betroffen war. Meine Meinung ist eindeutig, sie hätten ohne gültigen Schein gar nicht abbuchen dürfen und ich sehe die Kündigungen als absolut gerechtfertigt an, allerdings interessiert meine Meinung da eher nicht und ich bin gespannt, wie die Nummer weitergeht und ob JT/der IV tatsächlich soweit gehen, Stornogebühren einzuklagen.
Daß auf die Sachlage von JT nicht individuell eingegangen wird, finde ich nachvollziehbar, meinem Rechtsverständnis nach dürfen sie es auch gar nicht.
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Nochmals zur Klarstellung: Telecash wickelt den Elektronischen Zahlungsverkehr für JT ab. Ich habe mir mal die Seite von denen angesehen. Da ist nichts mit Faktoring (=Verkauf von Forderungen!).
Von JT war es auch nicht die feine Art so Reisen ohne Sicherungsschein zu verkaufen. Aber es ist legal, wenn die Rechnung erst nach der Reise bezahlt werden muss.@Peter Passau
habe vergessen zu schreiben, dass ich nichts angezahlt habe. -
@Cinimini1: Vielen Dank für die Veröffentlichung des Statements deines Rechtsbeistands. Hat mir gut getan, das zu lesen, da ich jetzt zuversichtlicher auf einen positiven Ausgang des Ganzen blicke.
@BrakerJunge: Es ist wohl richtig, dass der Verkauf von Reisen, die erst im Nachhinein bezahlt werden müssen, legal ist. Jedoch wurde diese Lösung erst NACH meiner Kündigung bekanntgegeben. Soll heißen, zum Zeitpunkt der Kündigung verfügte ich nur über die ursprüngliche Rechnung von JT mit dem Fälligkeitsdatum 3. Oktober (also über einen Monat vor meiner Reise). Selbst jetzt habe ich noch keine neue Rechnung erhalten, die dieses Fälligkeitsdatum korrigieren würde. Deshalb hatte ich hier im Forum nachgefragt, welche Situation gültig und rechtskräftig ist - diejenige zum Kündigungszeitpunkt oder (was völlig absurd erscheint) eine andere, die erst nachher entstanden ist.
@doc3366: Auch ich buche nur selten Pauschalangebote, weshalb ich wenig Erfahrung im Umgang damit habe und deshalb (wie so viele andere hier) nicht sofort bei der Buchung das Vorhandensein des Sicherungsscheins geprüft habe. Bei zukünftigen Buchungen werde ich immer als Erstes einen kritischen Blick auf den Sicherungsschein werfen. Zu deiner Kritik an manchen Usern hier: Nicht jeder wandelt als Rechtsexperte durchs Leben; das ist, sofern man nicht gerade Jura studiert hat, gar nicht möglich und kann auch nicht die Erwartungshaltung sein. Als Laie geht man schließlich normalerweise davon aus, dass alles seinen korrekten Weg geht.
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Man muß wahrlich kein Rechtsgelehrter sein, um Verträge, die meist irgendwo im vierstelligen Bereich angesiedelt sind, zu schließen, heißt für mich im Umkehrschluß, auch als Laie sollte man sich zumindest mit den wichtigsten Bestanteilen dessen auseinandersetzen, was man unterschreibt.
Ich könnte jetzt die Teebeutel meines Namensvetters bemühen, lasse es aber lieber

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Heute das 1. Mal Nachricht von JT bekommen, nachdem ich am 01.10. außerordentlich gekündigt habe und ihnen das angebliche "Fake"-Schreiben des Anwaltes zugeschickt habe:
Sehr geehrte Frau.....
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Gern prüfen wir das beigefügte Schreiben.
Die Buchung ist jedoch weiterhin aktiv.
Ihrem Wunsch nach einer kostenfreien Stornierung können wir nicht
nachkommen. Der Eintritt der Insolvenz führt nicht zum automatischen
Erlöschen der geschlossenen Verträge.Unsere Bereitschaft zur Durchführung der gebuchten Reise und die
hierfür notwendige Kostentragung haben wir zugesagt.
Sie haben allenfalls die Möglichkeit, gem. unseren AGB gegen Zahlung
der dort geregelten Stornogebühr … vom Vertrag zurückzutreten.Um Ihr Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten, bitten wir Sie, aufden gesamten E-Mail-Verlauf zu antworten.
Bei weiteren Fragen sind wir täglich zu den unten stehenden
Geschäftszeiten erreichbar.Herzliche Grüße
Ihr JT Touristik TeamNa sitzt bei denen ne Schraube locker. Ich habe keinen Wunsch geäußert, sondern außerordentlich GEKÜNDIGT.
Habe wie viele andere auch ne neue Reise gebucht, gleicher Zeitraum, gleiches Hotel.....
Hätte da ne gültige tolle Reise von JT zu verschenken, jemand Interesse????

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Ich frage mich langsam, ob sich JT da absichtlich doof stellt, um noch schnell die Stornogebühren der eingeschüchterten Kunden einzukassieren und nicht selbst auf den Storno-/Entschädigungskosten, die die Hotels etc. wahrscheinlich von JT verlangen, sitzen zu bleiben.
Oder sind sie wirklich felsenfest davon überzeugt, im Recht zu sein und die Kündigungen einfach zurückweisen zu dürfen? -
Ich frage mich langsam, ob sich JT da absichtlich doof stellt, um noch schnell die Stornogebühren der eingeschüchterten Kunden einzukassieren und nicht selbst auf den Storno-/Entschädigungskosten, die die Hotels etc. wahrscheinlich von JT verlangen, sitzen zu bleiben.
Oder sind sie wirklich felsenfest davon überzeugt, im Recht zu sein und die Kündigungen einfach zurückweisen zu dürfen?ich glaube einfach die armen Mitarbeiter dort werden angehalten, jedem so eine Antwort zu senden. Wenn die es entscheiden dürften, wären sie wahrscheinlich eh schon lieber seit 3 Wochen im Urlaub und wir hätten unsere Kündigungsbestätigung.

Ich frage mich jetzt nur, ob es was bringt, zusätzlich noch einen Rechtsanwalt mit einzubeziehen, obwohl ich dank vonschmeling und anderer Verfasser hier, die Schreiben eigentlich richtig verfasst habe.
Was meint Ihr? Immer noch abwarten und Tee trinken oder lieber Wellen schlagen??? Bin Ratlos, hab auf jeden Fall keinen Bock am Ende für eine eigentlich billige Portugalreise das doppelte plus Anwaltskosten hinzulegen...... -
ich glaube einfach die armen Mitarbeiter dort werden angehalten, jedem so eine Antwort zu senden. Wenn die es entscheiden dürften, wären sie wahrscheinlich eh schon lieber seit 3 Wochen im Urlaub und wir hätten unsere Kündigungsbestätigung.

Ich frage mich jetzt nur, ob es was bringt, zusätzlich noch einen Rechtsanwalt mit einzubeziehen, obwohl ich dank vonschmeling und anderer Verfasser hier, die Schreiben eigentlich richtig verfasst habe.
Was meint Ihr? Immer noch abwarten und Tee trinken oder lieber Wellen schlagen??? Bin Ratlos, hab auf jeden Fall keinen Bock am Ende für eine eigentlich billige Portugalreise das doppelte plus Anwaltskosten hinzulegen......und noch die nächste Frage...Was ist wenn sich jetzt einige Kunden einschüchtern lassen und die mittlerweilen hohen Stornogebühren bezahlen. Was ist mit der Rechnung vom Anwalt????? Am Ende dürfen die armen dann auch noch den bezahlen, da sie die Reise ja dann storniert haben....Puh.......ist das alles verzwickt....
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und noch die nächste Frage...Was ist wenn sich jetzt einige Kunden einschüchtern lassen und die mittlerweilen hohen Stornogebühren bezahlen. Was ist mit der Rechnung vom Anwalt????? Am Ende dürfen die armen dann auch noch den bezahlen, da sie die Reise ja dann storniert haben....Puh.......ist das alles verzwickt....
und noch zum Schluss....ich verfolge diesen Thread seit 01.10. und weis, dass vonschmeling eigentlich gar nicht betroffen ist, d.h. keine Reise gebucht hat, sondern seine/ihre Freitzeit für uns Betroffene opfert und das täglich von früh bis meist spät nachts, also verstehe ich einige hier nicht, so scharf gegen die Aussagen von ihr/ihm vorzugehen. Wer von euch würde sowas machen, wenn er gar nicht betroffen wäre? Also nochmals vielen Dank an @vonschmeling, ohne Sie hätte ich in den letzen Wochen nicht so beruhigt schlafen können.
PUNKT! -
@Kerschdel: Bin ganz deiner Meinung. Ich bin mehr oder weniger auch ratlos angesichts der verworrenen Situation, habe aber beschlossen, erst mal abzuwarten. Stornogebühren werde ich erst zahlen, wenn ich dazu gezwungen werde, was aber (hoffentlich) nicht eintreten wird. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass, falls es tatsächlich hart auf hart kommen sollte, diejenigen Stornogebühren berechnet werden müssten, die zum Zeitpunkt der Kündigung galten, da diese ja von JT als "Stornierungswunsch" bezeichnet und wahrgenommen wurde

@vonschmeling: Auch von meiner Seite nochmals ein großes Dankeschön für das herausragende Engagement und die Zeit, die du für uns opferst sowie für deine beruhigenden Worte.