Raucherplätze???
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"sge-Werner" wrote:
allein wenn Ihr an einer Fußgängerampel steht und auf grün wartet habt Ihr mehr Schadstoffe eingeatmet als in einer verrauchten Kneipe....zumal ich ja auch 2-3Stunden an der Ampel stehe!
Diese Ansicht hast Du, lieber Werner, aber ziemlich exklusive!!!!
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Blues,
10 Minuten an der Tankstelle, 2 Stunden einkaufen im Stadtverkehr, wie auch immer.
Die Hatz auf die Raucher nimmt tatsächlich diskriminierende Züge an. EU-Beschlüsse, vor denen die Schweiz verschont bleibt.
Wenn auch vorstehend irgendwo gesagt wurde, es gäbe Untersuchungsberichte. Nichts ist bestätigt. Es sterben Kinder an Krebs... und auch da ist die Ursache nicht bekannt.
Bevorzugtes Argument, immer wieder: die Klamotten stinken nach einem Kneipenbesuch... öhhhm - möchten die Leute mit diesem Anti-Raucher-Argument ihre Klamotten länger tragen?
Wenn ich eine Bluse getragen habe, kommt sie in die Wäsche. Egal, ob sie nach Rauch oder nach Rosen riecht.
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Von mir aus können alle so viel Rauchen, dass man aus Ihren Lungen die A 7 komplett neu teeren kann.
Ich persönlich mag nur keinen kalten Rauch, den man morgens schön riecht, wenn man ein Raum betritt, wo die Kippen vom Vortag noch vor sich hindunsten. In meinem Bekanntenkreis gibts, glaube ich genau so viele Raucher wie Nichtraucher. Und von mir aus kann auch, wenn wir abends unterwegs sind, in den Kneipen geraucht werden, nur beim Essen nicht. Und die meisten warten auch mit dem anstecken ihrer Kippe, bis der letzte mit dem Essen fertig ist. Und wenn sich das mit den Rauchen in Kneipen in Maßen hält, dann merkts man es erst auch morgens, wenn die Klamotten von Qualm duften.Naja durch Erhöhung der Tabaksteuer profitiert eigentlich nur die Zigarettenmafia, weil bei denen der Umsatz dann wieder steigt.
Das Problem bei Flugzeugen ist nun mal, dass Nichtraucher, im Gegensatz zur Kneipe, das Flugzeug nicht verlassen können. Deswegen finde ich gut, dass es keine Raucherplätze mehr im Flugzeug gibt. Wenn die Nachfrage groß genug ist, werden vielleicht Raucherflugzeuge eingeführt.
Das Thema Raucher vs. Nichtraucher wurde hier schon des öfteren breit getreten, sogar erst vor ein paar Wochen im Fun Forum. Und es kommt sowieso nie zu einem Konsens, da beide Seiten hart bleiben und sich gar nicht erst mit den Argumenten der anderen beschäftigen, geschweige denn drauf eingehen.@ herzing, fobs
Bei den PKV gibt es genügend Anbieter, wo Nichtraucher weniger bezahlen. Das gleiche gilt ja auch für z.B. Lebensversicherungen oder bei der BUZ. Bei der BUZ zahlen Nichtraucher ganz klar einen günstigeren Beitrag als Raucher.
@ Lexilexi
"bei den gesetzlichen geht das natürlich nicht. wegen des solidaritätsprinzips"
Warum geht das natürlich nicht? Kann sich unser Staat eigentlich dieses Solidaritätsprinzip in der Form, wie wir es bis jetzt haben, heutzutage überhaupt noch leisten, wohl nicht.
Wenn z.B. einer meint, er muss quarzen bis seine Lunge die Farbe angenommen hat, wie meine Holzkohle, dann kann er das gerne tun. Allerdings sollte er dann auch selbst für die gesundheitlichen Schäden, die er selbst verursacht hat, aufkommen und nicht die Allgemeinheit.
Von mir aus macht man es so, wie bei der Vollkasko für Kfz-Versicherungen. Wer selbst keinen Schaden verursacht, der sinkt in seinem Beitragssatz. Wer einen Schaden selbst verursacht hat, zahlt halt mehr, weil er im Beitragsatz höher eingestuft wird als der Schdadensfreie Fahrer.
Also, warum muss ein gesundheitsbewußter Mensch, der nie krank wird, genau so viel bezahlen, wie einer, der aufgrund Unfälle oder Krankheiten oder gesundheitliche Folgeschäden, die daraus resultieren unser Gesundheitssystem immens belastet?Wenn sich dein Freund und Gastronom sich über Raucher ärgert, wer hindert ihn denn dran, jetzt aus seinem Lokal ein komplett Nichtraucherlokal zu machen?
Ganz einfach, er hat schiß vor den Umsatzeinbußen, die er erleidet.Ich bin auch gegen Rauchverbot in Gaststätten, etc. pepe. Wer ersetzt den bitte schön den Gatronomen den Umsatzverlust, den sie dadurch erleiden, weil keine Raucher mehr kommen. Dann werden wieder soundsoviele um ihre Existens gebracht, nur aufgrund einer gesetzlichen Regulierung. Das ist genauso ein Schwachsinn, wie man den Ladenbesitzer bis jetzt vorschreibt, wann sie zu öffnen und wann sie zu schließen haben.
Es wurden nämlich schon Tests durchgeführt, wo man für ein Wochenende reine Nichtraucherlokale gemacht hat. Das Ergebnis war niederschmetternd und die meisten haben sogar samstag abends das Rauchverbot augehoben, weil sich die Anzahl der Gäste und dementsprechend auch der Umsatz drastisch verringert hat.
Und meinungsfreiheit, wir sind hier in Deutschland und nicht in Italien.
Ich finde aber, man müßte in den Büros einführen, von mir aus können dort die Raucher soundsoviele Raucherpausen machen, aber dann sollten Sie halt die Zeit hinten dran hängen, weil ja der Nichtraucher während der unzählichen fünf Minuten jedesmal ja weitergearbeitet hat.
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"Harzer" wrote:
Ich bin auch gegen Rauchverbot in Gaststätten, etc. pepe. Wer ersetzt den bitte schön den Gatronomen den Umsatzverlust, den sie dadurch erleiden, weil keine Raucher mehr kommen.Wieso Umsatzeinbussen - bist Du Dir da wirklich sicher? Wenn alle Restaurants die gleichen Bedingungen, die gleichen Vorschriften haben und das Rauchverbot umsetzen (müssen), glaubst Du wirklich, dass die Raucher dann keine Restaurants, Gaststätten und Wirtschaften mehr besuchen werden. Da habe ich dann doch meine Zweifel. Und mit einer von den Gastwirten doch immer wieder gern gemachten Preiserhöhung sind diese Einnahmen schnell wieder wettgemacht - so nach dem Motto "ihr wollt frische Luft, ihr bezahlt frische Luft".
@Erika - wir haben zwar keine EU-Vorschrften, doch Vorschriften kennen wir auch. So ist z.B. bei "uns" in sämtlichen Zügen das Rauchen verboten. Das Restaurantrauchverbot ist bis dato noch nicht umgesetzt - nun versucht man es "hintenrum" mit einem Gesetz für die Garantie eines rauchfreien Arbeitsplatzes. Das heisst, das Personal "muss" den Kopf hinhalten. Und das mit dem Stadtverkehr stimmt meiner Meinung nach nur bedingt - die zwei Stunden Einkaufen verbringt man doch meistens in Geschäftshäusern. Dass die Schadstoffe in der Luft schädlich sind, ist natürlich ein anderes Thema.
Zum guten Schluss - meine Einstellung deckt sich für einmal mit der von Harzer. Raucher, qualmt soviel ihr wollt - mich stört es nicht. Ist ja wirklich nicht meine Lunge.
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Jetzt muss ich doch mal Erika und Werner "in die Seite treten".
Als unsere Kinder klein waren, haben wir immer auf dem Land gelebt, also frische Luft pur!
Bei einem Besuch in der Stadt bei Freundinnen mit ebenfalls kleinen Kindern sind wir mit Buggy und Nachwuchs durch die Stadt gezogen. An einer Ampel mussten wir natürlich auf grün warten und mir fiel der Auspuffgestank so richtig auf. Als ich das so nebenbei erwähnte, meinten meine Freundinnen, sie würden gar nichts riechen. Es fiel ihnen überhaupt nicht mehr auf. Sie waren dran gewöhnt.Und das Schärfste war: unsere Kinder saßen so schön tief in ihren Buggies, dass sie die volle Dröhnung auf Auspuffhöhe inhalieren durften.
Dafür muss man nicht stundenlang an einer Ampel verweilen.
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"Harzer" wrote:
Wer ersetzt den bitte schön den Gatronomen den Umsatzverlust, den sie dadurch erleiden, weil keine Raucher mehr kommen.Niemand weil es nicht nötig ist.
In anderen Ländern wo das Rauchverbot eingeführt wurde, stieg sogar der Umsatz in den Gaststätten... -
Bei meiner Frua im Geschäft(Grossraum-Büro)müssen die Raucher,wenn sie eine "plotzen" wollen,AUSSTEMPELN!!!!und im Freien rauchen.
Die ganze Jahreszeit,denn ein extra Raucherzimmer gibt es nicht.
Diese Firma hat Ihren Hauptsitz in Frankreich,meine Frau arbeitet in
Stuttgart.Das meiste Geld,nimmt der Vater-Staat mit Steuern ein.
Meine Marke XXXXX kostet pro Schachtel mit 17 Stück 4€.
im Zoll und Steuerfreien Handel dagegen kostet die selbe Marke mit 20 Stück 0,70€.
Unsere Stammkneipe besteht aus 90% Rauchern,der rest ist Nichtraucher.
Und sind wir doch mal ehrlich,Krebs kommt nicht nur vom Rauchen,mein Vater hatte ein "Raucherbein",hatte aber noch in seinen 73Jahren geraucht.
Sollten-was ja nicht möglichist-alle Raucher aufhören,wo kommen dann die vielen Steuereinahmen her,die unser Staat dann verliert?
Würde keiner mehr Auto fahren,wo sind dann die Arbeitsplätze?
Was macht ein Krankenhaus ohne Kranke?
Diese Beispiele sin nur hypotetisch,aber zum nachdenken reicht es bestimmt.
Eines habe ich noch:
Was macht eine Bierbrauerei,falls niemand mehr Bier drinkt?
Ganz einfach, sie macht zu

Was machen wir dann mit allen Arbeitlosen die in meinem Beispielen aüfgeführt?
Das lasse ich mal im Raum stehen,denn das ist dann ein anderes Thema.
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@ Merkaii
Na dann lies mal den neuesten stern, Seite 188 !
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"runda" wrote:
Bei meiner Frua im Geschäft(Grossraum-Büro)müssen die Raucher,wenn sie eine "plotzen" wollen,AUSSTEMPELN!!!!und im Freien rauchen.Die ganze Jahreszeit,denn ein extra Raucherzimmer gibt es nicht.
Diese Firma hat Ihren Hauptsitz in Frankreich,meine Frau arbeitet in
Stuttgart.Das meiste Geld,nimmt der Vater-Staat mit Steuern ein.
Meine Marke XXXXX kostet pro Schachtel mit 17 Stück 4€.
im Zoll und Steuerfreien Handel dagegen kostet die selbe Marke mit 20 Stück 0,70€.
Unsere Stammkneipe besteht aus 90% Rauchern,der rest ist Nichtraucher.
Und sind wir doch mal ehrlich,Krebs kommt nicht nur vom Rauchen,mein Vater hatte ein "Raucherbein",hatte aber noch in seinen 73Jahren geraucht.
Sollten-was ja nicht möglichist-alle Raucher aufhören,wo kommen dann die vielen Steuereinahmen her,die unser Staat dann verliert?
Würde keiner mehr Auto fahren,wo sind dann die Arbeitsplätze?
Was macht ein Krankenhaus ohne Kranke?
Diese Beispiele sin nur hypotetisch,aber zum nachdenken reicht es bestimmt.
Eines habe ich noch:
Was macht eine Bierbrauerei,falls niemand mehr Bier drinkt?
Ganz einfach, sie macht zu

Was machen wir dann mit allen Arbeitlosen die in meinem Beispielen aüfgeführt?
Das lasse ich mal im Raum stehen,denn das ist dann ein anderes Thema.
FEHLER PASSIERT BEI FRAU UND BEI MEINEM VATER DER WAR 73 JAHRE "NICHTRAUCHER"
ENTSCHULDIGUNG
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"Barbara R." wrote:
@ MerkaiiNa dann lies mal den neuesten stern, Seite 188 !
Gern!
Dann aber den ganzen Artikel - da heißt es dann weiter... Da interessiert es auch nicht, dass unabhängige wissenschaftlichen Studien dieser Argumentation nicht folgen. Erst Mitte August hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg Studien vorgelegt, die nicht nur die hohe Belastung von Beschäftigten in der Gastronomie nachweisen, sondern auch dezidiert Umsatzsteigerungen und Arbeitsplatzzuwächse in Ländern mit Rauchverbot nachweisen....
These von "Jobkiller Rauchverbot" unhaltbar
"Dabei zeigen auch neuste Zahlen des irischen Statistikamtes, dass sich der positive Trend bei Umsätzen und Arbeitsplätzen auch im zweiten Quartal diesen Jahres fortgesetzt hat", sagt Martina Pötschke-Langer vom DKFZ. Danach hat Irland mit rund 120.000 Mitarbeitern einen neuen Rekordstand erreicht, was die Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie angeht.wenn wir dann noch den Spiegel nehmen
Eine weitere Studie des DKFZ beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen Folgen eines Rauchverbots in der Gastronomie anderer europäischer Länder. Dort sei man teilweise bereits viel weiter, was den Schutz der Nichtraucher angehe: In Irland beispielsweise, das 2004 ein komplettes Rauchverbot in der Gastronomie erlassen hat, habe es keine Umsatzeinbußen in Restaurants, Bars und Pubs gegeben, so die Untersuchungen. Fast alle Iren bewerteten mittlerweile die Gesetzesänderung positiv.
Und wegen der These "An der Ampel stehen genau so schädlich"
Klar as es nicht gesund ist, wenn ich die Abgase einatme. Dennoch muss man sich doch dann nicht noch die zusätzliche Dröhnung in Gaststätten oder Diskos geben. Das dies ganze nicht so ganz ohne ist zeigt diese Grafik
http://www.spiegel.de/img/0,1020,702932,00.jpg -
vielleicht liegts daran, daß in irland oder anderen europäischen ländern das "kneipen-verhalten" anders ist als bei uns in deutschland? guck dir doch nur mal die karnevals-zeit an oder diverse volksfeste. alles gerammelt voll, oder an verlängerten wochenenden. ist das in irland oder italien auch so? vor allem bei den imensen preisen in irland kann ichs mir schlecht vorstellen. italien ist auch nicht das preiswerteste land. ich weiß es nicht. ich kann mir schlecht vorstellen, daß das bei einem generellen rauchverbot bei uns auch noch so wäre.
wie schon mal gesagt: gebt jedem seinen raum und alles wird gut.
noch was: ich rauche seit 30 jahren. ich war noch nie wegen des rauchens krank und zahle seit 28 jahren fleißig kassenbeiträge. wenn ich also tatsächlich irgendwann mal wegen des rauchens kostspielig behandelt werden muß, habe ich das durch meine beiträge auch selber finanziert! nur mal so am rande erwähnt... -
"Der_Gast" wrote:
"meinungsfreiheit" wrote:
...
Wenn ich beim Weingenuss bleibe kann ich zumindest niemand anders gefährden, wenn es mal ein Viertele zuviel ist.
"meinungsfreiheit" wrote:
...
Am Dienstag sogar 14,5 Prozent bei einem wunderbaren Nero d`avola und ich musste mich im Restaurant nicht in eine Ecke setzen, die für Weingenießer ausgewiesen war."meinungsfreiheit" wrote:
...
vielleicht bekommen Rotweintrinker wegen den gesundheitsfördernden Phenolen dann einen Rabatt"meinungsfreiheit" wrote:
...
Dr.Bordeaux und Dr.Cotes du Rhone nicht zu vergessen!
Ich sehe schon, Genießer am Werk!... hoffentlich fällt es Dir selber auf.
Sorry, nix für Ungut aber die Suchtkliniken und Krankenhäuser sind voll mit "Genießern" die wie die Raucher für die Allgemeinheit (Sprich Gesundheitswesen) horrende Kosten verursachen.
Ich möchte dir hier wirklich nichts unterstellen, aber wenn es hier unter anderen um die Kosten für die Allgemeinheit durch das Rauchen geht, sollte man Deutschlands Droge Nr. 1 auch nicht vergessen.
Bei einen Punkt habt ihr recht, die Gefährdung der Mitmenschen durch Alkohol ist geringer als beim Rauchen. Von fliegenden Maßkrügen auf der Wies´n mal abgesehen.
Beste Grüße und @ meinungsfreiheit: Verstehe meinen Post nicht falsch!
Der_Gast
(Raucher und Biertrinker)Hallo Gast,
verstehe Dein Posting schon recht, keine Sorge. Mir Zittern schon die Hände

Suchtkranke gibts genug, aber ein Genießer ist nicht in der Klinik, da möchte ich Dir widersprechen.
Ich habe nur geschrieben, dass Du durch Weinkonsum andere nicht gefährdest. Mir ging es darum vor allem um das nicht aus dem Weg gehen können.
Gehe gerne gut essen und da stört mich im Restaurant dieses Gequalme doch. Selbst am Flughafen ist es schwierig dem Gestank aus dem Weg zu gehen.
Wenn ich da sehe, wie manche die Ziggis *******, dann ist das wirklich krank und eine Sucht.Ich genieße mein Viertel Wein aus den passenden Gläsern meist zum passenden Essen und nicht Literweise am Bahnhof aus der Flasche.

Aus den Fliegern wurde das Rauchen Gott sei Dank verbannt. Auch wenn man nur hinten im Flugzeug rauchen dürfte, zog der Gestank nach Vorn.
In letzter Zeit mehren sich auch die Fälle von Alkoholproblemen im Flugzeug (hier schon in anderen Threads erörtert).
Deswegen plädiere ich für keinen Alkohol da oben.Aus der Kneipe kann ich gehen, wenn mich da was stört. Beim Flugzeug leider nicht.
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"Harzer" wrote:
Und meinungsfreiheit, wir sind hier in Deutschland und nicht in Italien.Warum soll etwas, was in Italien wunderbar funktioniert, nicht in Deutschland funktionieren.
Die Restaurants in Italien haben keine Umsatzverluste, im Gegenteil!
Sehe da keinen Widerspruch!
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die Politik hätte schon längst das Rauchverbot in Gaststätten verhängt, wenn da nicht die Steuereinnahmen wären.
Denn wer soll denn sonst die Haushaltslöcher stopfen?
Man sollte mal die Steuermehreinnahmen und die Einsparungen dann im Gesundheitssystem gegenrechnen. Leider ist dies nicht messbar!
Warum?
Da die Suchtraucher immer ihre Ausreden finden werden.
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"merkaii" wrote:
"Harzer" wrote:
Wer ersetzt den bitte schön den Gatronomen den Umsatzverlust, den sie dadurch erleiden, weil keine Raucher mehr kommen.Niemand weil es nicht nötig ist.
In anderen Ländern wo das Rauchverbot eingeführt wurde, stieg sogar der Umsatz in den Gaststätten...Eben!
Da man endlich das Essen wieder richtig genießen kann!
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meinungsfreiheit schrieb:
Man sollte mal die Steuermehreinnahmen und die Einsparungen dann im Gesundheitssystem gegenrechnen. Leider ist dies nicht messbar.Zudem der Tabakanbau durch Steuergelder subventioniert wird...
Das Gesundheitssystem basiert nunmal auf dem Solidaritätsprinzip: (fast) alle zahlen für die Gemeinschaft, also auch Raucher für nichtrauchende Bungeespringer oder sonstige Sportler, deren Hobby besonders verletzungsintensiv ist. Die Liste ließe sich beliebig fortführen, wobei der rauchende Military-Reiter für die Krankenkasse ein größeres Kostenrisiko darstellt als der nichtrauchende, normalgewichtige Schachspieler.
Bei der großen Anzahl der Versicherten dürfte sich das relativieren.
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"Erika1" wrote:
meinungsfreiheit schrieb:
Man sollte mal die Steuermehreinnahmen und die Einsparungen dann im Gesundheitssystem gegenrechnen. Leider ist dies nicht messbar.Zudem der Tabakanbau durch Steuergelder subventioniert wird...
Das Gesundheitssystem basiert nunmal auf dem Solidaritätsprinzip: (fast) alle zahlen für die Gemeinschaft, also auch Raucher für nichtrauchende Bungeespringer oder sonstige Sportler, deren Hobby besonders verletzungsintensiv ist. Die Liste ließe sich beliebig fortführen, wobei der rauchende Military-Reiter für die Krankenkasse ein größeres Kostenrisiko darstellt als der nichtrauchende, normalgewichtige Schachspieler.
Bei der großen Anzahl der Versicherten dürfte sich das relativieren.
Hallo Erika,
eben nicht, darum wird ja nach Lösungen gesucht, wie man Risikogruppen anders einstuft.
Das diese Abgrenzung nicht leicht wird steht auf einem anderen Blatt.Wie gut ein Solidaritätsprinzip funktioniert sehen wir ja am Beispiel Rente.

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Und was ist eine Risikogruppe? Diabetiker, Patienten mit Bluthochdruck, Sportler, Menschen mit angeborenen Krankheiten, Raucher, Trinker, alte Menschen, Leute mit Eß-Störungen und solche, die sich falsch ernähren, Autofahrer, Kradfahrer, Fußgänger, die Stadtbevölkerung....
Eine Einstufung ist m.E. gar nicht möglich und würde das Solidaritätsprinzip ad absurdum führen.
Auch mit der neuen x-ten Gesundheitsreform kommen auf die Versicherten höhere Kosten zu. Warum nennt man das Kind nicht beim Namen: "Wir-wollen-mehr-Geld!"
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könnten die Krankenkassen in einem fairen Wettbewerb, sowie Versicherungsgesellschaften, antreten, wäre eine Abgrenzung möglich.
Bei Buz und Co. gehts auch.
Auweia, jetzt sind wir aber ganz schön o.t.