Allgemeine Probleme im touristischen Flugverkehr 2018
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@tf
Überlasse das den Admins, deine Aufforderung interessiert mich selbstverständlich nicht.
Ich habe ein konkretes Beispiel für die Unangemessenheit genannt, nämlich einen Fall, bei dem ein Reisender über die Ausgleichzahlung mehr erhielt als der komplette Urlaub gekostet hatte. Ich erinnere mich mit Grausen an einen Beitrag, bei dem die Buchung von Azur Air als "Einnahmequelle" vorgeschlagen wurde. Bei Tickets sind solche Überkompensationen nämlich fast schon an der Tagesordnung - da von "freier Marktwirtschaft" zu fabulieren ist schlchterdings ignorant.
Wie gesagt, die Regelung benachteiligt EU basierte LVU im internationalen Wettbewerb. Mir widerstrebt es mehr für mein Ticket zu bezahlen, nur weil Kompensationsforderungen insbesondere in D inzwischen zu einer Art Volkssport geworden sind. -
@Vs.
meine Aufforderung and Dich galt den Beleidigungen wie "dämlich und Korinthenkacker" , z.B. . das mit den Admins überlassen kannst Du Dir im besonderen merken, ich kann mich an Aufforderungen von Dir an andere User der gleichen Art erinnern.
Nichts gegen Deine Meinung, nur wäre es schön, wenn Du abweichende Meinungen nicht mit Schimpfwörtern diffamieren würdest. -
@Vs.
ich fordere Dich auf, Dich an die Forenregeln zu halten, allzumal an die Forennettikette, wenn es kein Admin tut.
Hinweis, Beitrag von gestern 21:17 Uhr und 23:00 Uhr@tuerkeifliegende sagte:
@Vs.
ich fordere Dich auf, Dich an die Forenregeln zu halten, allzumal an die Forennettikette, wenn es kein Admin tut.
Hinweis, Beitrag von gestern 21:17 Uhr und 23:00 UhrHast Du es denn immer mit der Foren-Netiquette?
Du musst hier keine Ansagen machen, danke.
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Bevor alle an Langeweile sterben:
@Frankenstephan
Es ist aufrichtig, dir zu einem Erfolg zu gratulieren; das bedeutet nicht, dass dessen Ursache nicht kritischer Betrachtung bedarf.
Du bist ein Korinthenkacker ersten Ranges - also schau drauf, was wer in welchem Kontext wiedergibt, mit Bedacht und Sorgfalt.Ich halte die Fluggastrechte der EU in ihrer Form und Auslegung für unangemessen, ja für benachteiligend im internationalen Wettbewerb (ist sattsam bekannt!).
Löst ein LVU einen Fluggastkonflikt dennoch geschmeidig, kann ich das unbeachtlich meiner prinzipiellen Bedenken hinsichtlich der Angemessenheit als positiv werten.
Einfach ausgedrückt: Du hast Glück gehabt!Ich bezweifle aus bereits unendlich erwähnten Gründen die Angemessenheit der EU Lösung - Ticket- und Kostenerstattung würde vollkommen ausreichen (sh. MÜ).
Die überobligatorische Auslegung "immaterieller" Schädigung für EU Fluggäste betrachte ich als völlig unangemessen oder sogar diskriminierend, i.e. EU Fluggäste sind nicht anders zu stellen als alle andern.@vonschmeling sagte:
Die überobligatorische Auslegung "immaterieller" Schädigung für EU Fluggäste betrachte ich als völlig unangemessen oder sogar diskriminierend, i.e. EU Fluggäste sind nicht anders zu stellen als alle andern.
Ich erachte die inflationäre Erstattung immaterieller Schäden im Reiserecht ohnehin für eine gefährlich falsche Entwicklung. Nach deutschem Recht sollte Schmerzensgeld nur bei einer Verletzung höchstpersönlicher Rechtsgüter wie Leben, Körper, Gesundheit oder der sexuellen Selbstbestimmung in Betracht kommen. Das aus Rechtssprechung (nicht aus Gesetzgebung!) entstandene Reiserecht legt da die Latte verdammt niedrig. Es reist halt jeder gerne, auch Richter, wie sollten die da nicht befangen sein
Bahnreisende bekommen bestenfalls den halben Fahrpreis zurück, und da kann ich von mancher Aktion von Fahrdienstleitern berichten, die mich manchmal zweifeln lässt, ob nicht doch Böswilligkeit im Spiel ist...Aber back to topic: Im Winterflugplan scheint es ja etwas runder zu laufen. Mehr Sorgen machen mir die Triebwerksprobleme bei neuen Flugzeugtypen (trifft ja sowohl die beiden großen Flugzeug- als auch die beiden Triebwerkhersteller). Nach Dreamliner Triebwerksausfällen in Serie nun der Absturz einer fabrikneuen 737 Max, ich hoffe, da gibt es keinen Zusammenhang, nicht dass die elendigen MVP's inzwischen auch Einzug in die Luffahrt gehalten haben.. Um so mehr rege ich mich auf, wenn die Ahnungslosen "Nie wieder" Poster hier mal wieder über eine alte, aber zuverlässige 757 oder 767 herziehen (mit letzterer baut Amazon gerade übrigens eine große Frachtflotte auf)...
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Mal sehen wie rund tatsächlich. So einige größere Veranstalter werden es nicht ganz leicht haben, die Ausfälle der Small Planet Operatings aufzufangen, insbesondere z.B. nach Marsa Alam.
Übrigens ist ein nicht unwesentlicher Grund des bisherigen Scheiterns bei der Investorensuche dort das Pfund Kompensationsforderungen, das die Verbindlichkeiten enorm belastet.
Aber nach dem lex tf hätte 5P das "kalkulieren" müssen, genau wie den horrenden Kerosinpreis z.B. ... schließlich gibt´s da ja ein Mangement! -
@Vs.,
genau das hätte SP. machen müssen, dann wären sie nicht in den Schwierigkeiten. Aber da Du das bestreitest darf es ja nicht sein. -
Bleib doch einfach mal bei deinem Leisten, Türkeifliegende ... so mancher wäre dafür unendlich dankbar!
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Ich weiss VS. es ist Dir nicht möglich abweichende Meinungen zu ertragen.
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Du verstehst es halt nicht, wenn eine Airline neu auf dem Markt kommt, ist der Preis der ausschlaggebende Faktor. Das Problem ist dann, daß wegen den niedrigen Preisen keine Rücklagen gebildet werden können und es zu unvorhergesehenen Reparaturen kommt, wie zb. bei SPA ein Triebwerk defekt und die daraus resultierenden Ausgleichszahlungen. Du wärst ein klasse CEO, mit der Einstellung gäbe es keine neuen Airline.

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@Haberling,
und Du bist der Meinung, dass man ruhig ein Unternehmen aufbauen sollte , welches auf Naht geklöppelt wird?
Die Erfahrung , dass es in die Hose geht mussten schon Andere machen.
Wenn es dann schief geht den , in diesen Fällen, den Fluggästen zu geben die ihre Rechte wahrnehmen, ist zu einfach.
Siehst Du und weil ich mit Sicherheit kein CEO bin und somit auch kein Klasse Manager, lasse ich die Finger davon. zum nachahmen empfohlen. -
Es ist genauso simpel, dem Management die Schuld zuzuweisen, zudem einfach nur eine vage Behauptung.
Hingegen ist es ein Fakt, dass ein Teil des 5P Schlamassels die Verbindlichkeiten aus Kompensationsforderungen ausmacht.
Anstatt eine Überkompensation über den Ticketpreis auf alle zu verteilen sollte man ihr entgegenwirken.
Natürlich sind junge Unternehmen finanziell zuerst einmal auf Naht geklöppelt - das ist übrigens auch ein Charakteristikum der freien Marktwirtschaft.
Allerdings schaue ich mit weit größerem Interesse auf die Auswirkungen des 5P Groundings für die betroffenen Fluggäste, als mich an der Erklärung zu versuchen, dass die Erde keine Scheibe ist ...
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Wenn es so natürlich ist, dass neue Unternehmen auf Naht geklöppelt sind, und es als Selbstverständlich hinnimmt, darf man sich auch nicht wundern wenn sie in die Insolvenz gehen und nicht den Aussenstehenden die Schuld zuweisen. Auch eine Charaktereigenschaft der freien Marktwirtschaft. Wer trifft denn unternehmerische Entscheidungen, der Nikolaus?

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Mithin trifft der Verbraucher die Entscheidungen, namentlich indem er lieber eine Karibikreise für 1000 Tacken bucht als eine nach Griechenland für 1200. Du hast doch wohl oft genug gelesen wie enorm die Zurückhaltung gegenüber einem neuen LVU ist, wie wenn nicht über den Preis soll es in den Markt kommen?
Zudem gehe ich davon aus, dass auch ein Newbie am Himmel zunächst den Ehrgeiz hat, seine Maschinen möglichst in der Luft zu haben und nicht am Boden.
Es bedarf sicherlich keiner Erklärung, dass sich eine etablierte Fluggesellschaft schneller von einem viralen Absturz erholt als eine gerade an den Markt gegangene?!
Mir erscheint daher die Aussage "das ist Marktwirtschaft" für denkbar dumpf, bedaure. -
Gebe TF Recht Die Zahlungen für Verspätungen sollten auch einem neuen Player am Himmel bekannt sein. Wer dann bei Ausfall einer Maschine gleich ins Chaos fällt, hat halt nicht gut geplant und muss mit den Konsequenzen rechnen. Dem Touristen die Schuld in die Schuhe zu schieben, nur weil er seine Rechte wahrnimmt, ist dann doch ziemlich billig.
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@Haberling,
und Du bist der Meinung, dass man ruhig ein Unternehmen aufbauen sollte , welches auf Naht geklöppelt wird?
Die Erfahrung , dass es in die Hose geht mussten schon Andere machen.
Wenn es dann schief geht den , in diesen Fällen, den Fluggästen zu geben die ihre Rechte wahrnehmen, ist zu einfach.
Siehst Du und weil ich mit Sicherheit kein CEO bin und somit auch kein Klasse Manager, lasse ich die Finger davon. zum nachahmen empfohlen.@tuerkeifliegende sagte:
Siehst Du und weil ich mit Sicherheit kein CEO bin und somit auch kein Klasse Manager (…)
Auf den Gedanken wäre ganz sicher auch niemand gekommen

Auch eine Charaktereigenschaft der freien Marktwirtschaft.
Keine Ahnung, wo du wohnst – in Deutschland jedenfalls haben wir immer noch die soziale Marktwirtschaft. Aber muss man ja auch nicht unbedingt wissen... :neckbeard:
Ansonsten: Wie sagte Däniken doch gleich: „Es sind die Phantasten, die die Welt verändern, und nicht die E.rbsenz.ähler.“
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Richtig, gnarze - es wäre zu billig und deshalb tut´s keiner. Ebensowenig wurde bestritten, dass auch ein junges Unternehmen um die VO wissen muss. Es ist daher ziemlich unnütz irgend jemand "recht zu geben" ...
Ich habe Fakten vorgetragen und keine Schuldzuweisungen.
Fakt ist auch, dass beim gegenwärtigen Stand der Dinge die Rechte der Fluggäste zumindest bei 5P keinem nützen. -
Ja, leider soll es Kunden geben, die sich gewisse Strecken nur raussuchen, um eine Kompensation einzukassieren. Kann ich perspönlich überhaupt nicht nachvollziehen, aber auch da sehe ich die Schuld nicht beim Verbraucher. Gewisse Airlines sind nun einmal bekannt für enorme Verspätungen und da darf man sich nicht wundern, wenn am Ende drauf gezahlt wird und es ggf. in die Insolvenz geht. Man kann dem Kunden nicht tolle Strecken und Preise versprechen und am Ende erreicht der Gast nur sehr verspätet oder sogar überhaupt nicht sein Ziel.
Wir gehören zu den "Wenig-Fliegern" und möchten in erster Linie sicher und relativ pünktlich unser Ziel erreichen. Da ich zu denen gehöre, die mit einer gewissen Flugangst zu kämpfen haben, liegt meine Befürchtung eher darin, dass "defekte Maschinen" eines Tages doch pünktlich raus gehen, nur um von weiteren Zahlungen (Kompensation) absehen zu können. Aber das ist mein persönliches Problem.
Ich bin froh, dass dem Verbraucher mittlerweile gewisse Rechte zustehen. Dies sollte eher ein Ansporn der Airlines sein. Und sei es, dass gewisse Strecken ausgedünnt werden und der Verbraucher am Ende mehr für den Flug bezahlen muss.
Sollte jemand ein schechtes Gewissen haben, die Kompensation einzufordern, so gibt es übrigens genug Projekte, die sich über eine Spende freuen.
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Wenn die Novelle der Fluggastrechte kommt( und davon ist auszugehen, die Bundesregierung unterstützt die übrigens auch ) gibt es ohnehin erst ab 5 Stunden Geld--vieles dürfte sich dann erledigen, an Themen hier.
Die jetzt 15 Jahre alte EU-Verordnung bezog sich auf die damaligen Ticketpreise -- und die waren eben deutlich höher. Es gab auch noch nicht so viel Wettbewerb, wenige Billigflieger. Wir hätten heute ganz andere Preise für Reisen- auch Pauschalreisen,wenn die alten Ticketpreise noch kalkuliert werden müssten.
Andersrum gesagt:: Die TIcketpreise sind massiv gesunken- die ursprünglich vorgesehenen Entschädigungen sind geblieben.Der BDF hat die Ticketpreise und die Erlöse der deutschen Arlines schon des öfteren dargestellt.
Ganz einfach gerechnet liegt die Rendite einer deutschen Airline, bei einem Ticketpreis von 100,-- Euro- bei 1%-- also einem Euro.Das ist leider so.
Da reichen schon ein paar (negative) Änderungen an der Kostenstruktur- und der Verdienst ist komplett weg.