Allgemeine Probleme im touristischen Flugverkehr 2018
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Nochmal Rubin9999:
Ich sehe auch keine "Schuld" beim Verbraucher, der nützt nur die ihm zur Verfügung stehenden Handlungsspielräume.
Wie nun auch Günter schrieb gibt es schlicht und einfach Anpassungsbedarf, damit nicht in schöner Regelmäßigkeit Billigtickets überkompensiert werden.
Tatsächlich sollte die Regelung einen Anreiz zu mehr Pünktlichkeit geben - das ging aber wegen der Komplexität der Problematik nach hinten los. -
Die Dauer der Verspätung auf 5 Stunden zu erhöhen ist sicher ein guter Schritt. Möglich wäre m.E. auch noch die Forderungen auf den Ticketpreis zu deckeln. Wer eben ein Mittelstrecke Ticket für 200 Euro kauft, kann maximal diese 200 Euro als Kompensation erwarten und nicht mehr.
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Mein Reden. Zumal dann die Inhaber hochwertiger Tickets dann eben ihre 3000€ beanspruchen könnten anstelle von 1200.
Ich halte die 3h für alle ohnehin für Humbug, es ist schließlich etwas anderes, ob ich nach Malle fliege oder nach Male ... -
Hallo,
die Dauer der Verspätung ab wann man eine Entschädigung bekommt auf fünf Stunden zu erhöhen finde ich absolut nicht gut. Wenn ich mir vorstelle ich muss 4 Stunden am Flughafen rumsitzen und muss das einfach so hinnehmen, das finde ich nicht toll. Wobei ich der Meinung bin die Entschädigung sollte nach der Dauer der Verspätung gestaffelt werden und nicht nach der Entfernung des Fluges. Wer drei Stunden Verspätung hat bekommt weniger und wer 24 Stunden Verspätung hat bekommt mehr, das fände ich wesentlich gerechter.
Viele Grüße
Silvia L -
Du hast ja nach wie vor Anspruch auf Versorgungsleistungen, ggf. Erstattung des Ticketpreises (trotz Beförderung!) Silvia L ...
Nichts davon hab ich bei 4h im Wartezimmer des Kieferorthopäden.
Von "einfach so hinnehmen" ist keine Rede sondern von Angemessenheit. -
Hallo,
die Dauer der Verspätung ab wann man eine Entschädigung bekommt auf fünf Stunden zu erhöhen finde ich absolut nicht gut. Wenn ich mir vorstelle ich muss 4 Stunden am Flughafen rumsitzen und muss das einfach so hinnehmen, das finde ich nicht toll. Wobei ich der Meinung bin die Entschädigung sollte nach der Dauer der Verspätung gestaffelt werden und nicht nach der Entfernung des Fluges. Wer drei Stunden Verspätung hat bekommt weniger und wer 24 Stunden Verspätung hat bekommt mehr, das fände ich wesentlich gerechter.
Viele Grüße
Silvia L@silvia-l sagte:
Hallo,
die Dauer der Verspätung ab wann man eine Entschädigung bekommt auf fünf Stunden zu erhöhen finde ich absolut nicht gut. Wenn ich mir vorstelle ich muss 4 Stunden am Flughafen rumsitzen und muss das einfach so hinnehmen, das finde ich nicht toll.4 Stunden musst Du ja jetzt u.U. auch schon am Flughafen rumsitzen, wenn ein Flugzeug Verspätung hat. Die Erhöhung auf 5 Stunden bevor eine Entschädigungsleistung fällig wird soll ja lediglich dem LVU die realistische Möglichkeit lassen mit geringeren Kosten Abhilfe zu schaffen. Die Änderung soll ja keine Verlängerung der Wartezeit als Resultat haben. Eher umgekehrt. Das LVU sucht vielleicht schneller nach Lösungen als bisher. Wenn die Entschädigung eh schon gezahlt wird, dann kommt es auf eine Stunde hin oder her nicht mehr an.
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Sorry VS, wenn du dich mit meinem Beitrag angesprochen gefühlt hast.
Meine Meinung war "Allgemein bezogen". Nicht speziell auf deinen Beitrag/Meinung.Ja, es besteht Anpassungsbedarf. Fluggäste, die erst 6, 12 oder 24 Std. oder mit einer noch längeren Verspätung ihren Flug antreten können, sollten weitaus großzügiger kompensiert werden. Ich empfinde alles über 2 Std. eine Zumutung. Man muss schließlich auch bedenken, dass Fluggäste beispielsweise bei Fernflügen bereits 3 Stunden vorher anreisen müssen. Oder der Gast bei Pauschalreisen oftmals noch früher im Hotel abgeholt wird. So Mancher startet zudem insbesondere die Langstrecke bereits mit einem Zubringer und kalkuliert dementsprechend mehr Zeit ein. Zudem handelt es sich bei den Fluggästen nicht nur um Urlauber, sondern auch um Geschäftsleute, die wichtige Termine erfüllen müssen. Daher empfinde ICH alles über eine 2-stündige Verspätung als Zumutung.
Warum die Kompensation dem Ticket-Preis entsprechend angespasst werden sollte, entzieht sich auch meinem Verständnis. Wenn eine Airline "Billig"-Tickets auf den Markt schmeißt, muss sie die den Vertrag auch erfüllen. Es kann nicht sein, dass der Kunde mit Preisen und interessanten Strecken geködert wird, um ihn am Ende "verhungern zu lassen". Nach dem Motto selber Schuld, wenn du tatsächlich geglaubt hast, dich für die kleine Mark zu befördern und warum soll ich dich mit deinem 50-Euro-Ticket dafür auch noch entschädigen.
Nur wenn es der Airline weht tut, kann sich über kurz oder lang etwas ändern. Das Problem auf dem Markt ist MEINER Meinung nämlich nicht, dass es zu viele "Billig"-Ticktes gibt, sondern in erster Linie, dass die Strecken ausgedünnt werden müssen. Dass manche Strecken nur bedient werden, um einer anderen anderen Airline den Konkurrenz-Kampf anzusagen. Oder dass wissentlich zu wenig Personal oder Maschinen bereit stehen. Und dies sind Punkte, die einer Airline bereits im Vorfeld bekannt sind. Ich wüsste daher keinen Grund, warum der Kunde mit einer geringeren Kompensation abgespeist werden sollte. Im Gegenteil.
Die Airlines müssen dazu verdonnert werden, nur Strecken und Preise anzubieten, die sie auch bedienen können. Ansonsten muss es in der roten Kasse kräftig klingeln. Wie bereits geschrieben: ICH bin auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Aber in erster Linie möchte ich mein Ziel relativ pünktlich erreichen. Die Airline soll ihren Vertrag erfüllen und Verspätungen dürfen nur die Ausnahme bleiben/werden.
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@Rubin9999,
ich bin voll Deiner Meinung.
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Türkeifliegende , nicht nur du . Ich auch !
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@Rubin9999
Genau das war ja der Zweck dieser VO - würdest du urteilen, dass es gelungen ist?
Im Übrigen gibt es auch außerhalb der EU Geschäftsreisende, die mit mobilen Kalamitäten dealen müssen und noch nicht einmal Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises haben.
Daher bin ich leider überhaupt nicht deiner Meinung. -
Und weil es auch Ausserhalb der Eu Geschäftsreisende gibt , sollte es diese Vo. nicht geben? Oder wie habe ich das zu verstehen VS.?
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@Rubin9999
Genau das war ja der Zweck dieser VO - würdest du urteilen, dass es gelungen ist?
Im Übrigen gibt es auch außerhalb der EU Geschäftsreisende, die mit mobilen Kalamitäten dealen müssen und noch nicht einmal Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises haben.
Daher bin ich leider überhaupt nicht deiner Meinung.@vonschmeling sagte:
@Rubin9999
Genau das war ja der Zweck dieser VO - würdest du urteilen, dass es gelungen ist?
Im Übrigen gibt es auch außerhalb der EU Geschäftsreisende, die mit mobilen Kalamitäten dealen müssen und noch nicht einmal Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises haben.
Daher bin ich leider überhaupt nicht deiner Meinung.Leider schmerzt es die Airlines noch nicht genug. Es fordern auch nicht alle Fluggäste ihre Kompesation ein. Hinzu kommt, das oftmals versucht wird, die Kompensation abzuschmettern, was Viele von ihrer (weiteren) Forderung abhält. Daher wäre ich sogar für eine Erhöhung. Und wir reden ja hier von der EU. Außerhalb der EU gibt es ebenso genug Urlauber (und Geschäftsreisende), die dieses Anrecht haben sollten. Daher dürfte dies MEINER Meinung sogar erweitert werden.
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Sorry VS, wenn du dich mit meinem Beitrag angesprochen gefühlt hast.
Meine Meinung war "Allgemein bezogen". Nicht speziell auf deinen Beitrag/Meinung.Ja, es besteht Anpassungsbedarf. Fluggäste, die erst 6, 12 oder 24 Std. oder mit einer noch längeren Verspätung ihren Flug antreten können, sollten weitaus großzügiger kompensiert werden. Ich empfinde alles über 2 Std. eine Zumutung. Man muss schließlich auch bedenken, dass Fluggäste beispielsweise bei Fernflügen bereits 3 Stunden vorher anreisen müssen. Oder der Gast bei Pauschalreisen oftmals noch früher im Hotel abgeholt wird. So Mancher startet zudem insbesondere die Langstrecke bereits mit einem Zubringer und kalkuliert dementsprechend mehr Zeit ein. Zudem handelt es sich bei den Fluggästen nicht nur um Urlauber, sondern auch um Geschäftsleute, die wichtige Termine erfüllen müssen. Daher empfinde ICH alles über eine 2-stündige Verspätung als Zumutung.
Warum die Kompensation dem Ticket-Preis entsprechend angespasst werden sollte, entzieht sich auch meinem Verständnis. Wenn eine Airline "Billig"-Tickets auf den Markt schmeißt, muss sie die den Vertrag auch erfüllen. Es kann nicht sein, dass der Kunde mit Preisen und interessanten Strecken geködert wird, um ihn am Ende "verhungern zu lassen". Nach dem Motto selber Schuld, wenn du tatsächlich geglaubt hast, dich für die kleine Mark zu befördern und warum soll ich dich mit deinem 50-Euro-Ticket dafür auch noch entschädigen.
Nur wenn es der Airline weht tut, kann sich über kurz oder lang etwas ändern. Das Problem auf dem Markt ist MEINER Meinung nämlich nicht, dass es zu viele "Billig"-Ticktes gibt, sondern in erster Linie, dass die Strecken ausgedünnt werden müssen. Dass manche Strecken nur bedient werden, um einer anderen anderen Airline den Konkurrenz-Kampf anzusagen. Oder dass wissentlich zu wenig Personal oder Maschinen bereit stehen. Und dies sind Punkte, die einer Airline bereits im Vorfeld bekannt sind. Ich wüsste daher keinen Grund, warum der Kunde mit einer geringeren Kompensation abgespeist werden sollte. Im Gegenteil.
Die Airlines müssen dazu verdonnert werden, nur Strecken und Preise anzubieten, die sie auch bedienen können. Ansonsten muss es in der roten Kasse kräftig klingeln. Wie bereits geschrieben: ICH bin auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen. Aber in erster Linie möchte ich mein Ziel relativ pünktlich erreichen. Die Airline soll ihren Vertrag erfüllen und Verspätungen dürfen nur die Ausnahme bleiben/werden.
@rubin9999 sagte:
Nur wenn es der Airline weht tut, kann sich über kurz oder lang etwas ändern. Das Problem auf dem Markt ist MEINER Meinung nämlich nicht, dass es zu viele "Billig"-Ticktes gibt, sondern in erster Linie, dass die Strecken ausgedünnt werden müssen. Dass manche Strecken nur bedient werden, um einer anderen anderen Airline den Konkurrenz-Kampf anzusagen.
Seit der Insolvenz von Air Berlin gibt es etliche Destinationen, die man nicht mehr non stop erreichen kann – was bitte willst du da noch „ausdünnen“?
Im übrigen gilt: Konkurrenz belebt das Geschäft! Für den Kunden ist es ganz gewiss kein Nachteil, wenn sie die Wahl haben (das gilt insb. dann, wenn tatsächlich mal ein Flug gecancelt wird).
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Gerade Monopolstrecken sind die teuersten, insofern halte ich diese Rufe nach Strafe für ganz und gar verkehrt.
Gem. aktueller Rechtsprechung können sich die LVU noch nicht mal durch mittels Fremdeinwirkung entstandene Schäden exkulpieren, und was will man denn bei einer Ticketrendite von 1% noch "erhöhen"?Die Probleme, mit denen der LV im Moment konfrontiert ist sind mit drakonischen pekuniären Auflagen nicht zu beheben, das schadet eher, da Kapital aus dem Unternehmen gezogen wird.
Meine Ansicht: VO 261/04 hat auf der ganzen Linie versagt. 0 Punkte, setzen. -
Und weil es auch Ausserhalb der Eu Geschäftsreisende gibt , sollte es diese Vo. nicht geben? Oder wie habe ich das zu verstehen VS.?
@tuerkeifliegende sagte:
Und weil es auch Ausserhalb der Eu Geschäftsreisende gibt , sollte es diese Vo. nicht geben? Oder wie habe ich das zu verstehen VS.?
Nein diese Verordnung, die nur auf die EU beschränkt ist schwächt die EU LVU's gegenüber denen die außerhalb der EU operieren. Da diese keine Entschädigungen zahlen müssen, können die günstigere Preise anbieten und verdrängen so die europäischen Airlines. Zumindest auf Strecken außerhalb der EU.
Will man also Verbraucher schützen, sollte man dies weltweit reglementieren oder aber gar nicht. -
Aus einem von @Haberling verlinktem Artikel im Small Planet Thread, ich zitiere
"
Die Small Planet Airlines GmbH (SPA DE) ist seit 2015 als unabhängiges Unternehmen in Deutschland tätig. Anfang 2016 erhielt die Airline ein Air Operator's Certificate (AOC). Der erste SPA-DE-Flug fand im Mai desselben Jahres statt. In diesem Jahr entschied sich der deutsche Kleine Planet für eine schnelle Expansion, die unter anderem erfolgte Aufgrund der verspäteten Auslieferung von Flugzeugen sowie des schlechten Managements auf Gruppenebene endete dies mit einem großen Fiasko und die gesamte Small Planet-Gruppe litt darunter."
Nur Mal so als Hinweis an diejenigen die es bestreiten, dass das Management die Hauptverantwortung trägt. -
@Domino27,
schön wärs, nur wenn stets nach dieser Maxime gehandelt werden würde gäbe es sehr wenige bis keine Regularien. -
Und wenn in der BLÖD steht, dass Frau Merkel Latexschlüpper trägt ist das in Marmor gemeißelt?
Sorry, aber das Zitat sagt mal eben gar nichts aus.
Es geht auch nicht darum was wäre sondern was ist, nämlich die wettbewerbliche Benachteiligung von EU Luftverkhrsunternehmen auf dem internationalen Markt durch die VO, die noch nicht einmal ansatzweise die erhoffte Wirkung erzielt.
Das sind im Übrigen Fakten und keine Meinung. -
Zugegeben, ich bin auch nicht auf die Idee gekommen, dass du dem Artikel zustimmen könntest.
Im Übrigen noch ein gutgemeinter Hinweis an Dich VS. HC ist kein rechtsfreier Raum, hier lesen Mitarbeiter der bewussten Zeitung mit und Deine Benennung könnte Dir sehr teuer werden. -
Wieder mal als Admin unterwegs Türkeifliegende?
BLÖD nur, wenn der Hinweis richtig albern ist.