" Diese Maschine ist nicht sicher "
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im Zweifel für den Angenagten, äh Angeklagten!
In diesem Falle meine ich den Piloten und nicht Onur.
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....also Rache des Kapitäns an den Fluggästen
lächerlichich denke, er war einfach zu aufgeregt nach dem ganzen Stress zuerst mit dem Flugzeug, dann mit dem Techniker, dann mit seinem Chef...er hat gerade sein Job verloren.....und vielleicht nicht alles so schön ausgesrpochen wie sich mancher wünschen würde
also ich wäre im nicht böse

ich sass schon in Fliegern in denen eine Aussage kam "Aufgrund eines technischen Fehlers verspätet sich unser Start...usw."
danach zu fliegen ist echt komisch und obwohl ich keine Angst vorm Fliegen habe, war es mir immer ein wenig mulmig in der Magengegend :?
lg
carbo -
"maus333" wrote:
Ich werde mit Sicherheit nie mit dieser Airline fliegen !!! :?Solange deutsche Reiseveranstalter Onur Air unter Vertrag haben, ist man vor Onur nicht sicher. Selbst wenn bei der Buchung gesagt wird, daß der Flug mit Condor stattfinden soll, kann es passieren, das dann die Tickets auf Onur ausgestellt sind. Dann ist guter Rat teuer...

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Solange Flugplatz-Einkäufer der Reiseveranstalter nicht ausdrückliche
Weisung haben, bestimmte Airlines nicht einzukaufen und die Möglichkeit sehen, noch 'nen Euro je Flugsitz einsparen zu können,
so lange hast Du als Pauschalreisender keine Möglichkeit, dich dagegen zu schützen.Soll heißen, auch wenn heute eine bestimmte Airline nicht vom Veranstalter gebucht wird, ist das keine Garantie dafür, daß diese
nicht kurzfristig noch eingesetzt wird.Nur eine verbindliche schriftliche Zusage einer bestimmten / gewünschten Airline wäre eine Garantie gegen diese
"Wir buchen hier / wir buchen da - Mentalität",
die immer mehr um sich greift. Aber die zu bekommen ist momentan noch fast aussichtslos. Bin sicher, Kunden würden das auch finanziell mit einem Aufschlag unterstützen.
Auf der anderen Seite müßte auch die Möglichkeit einer kostenfreien Vertragsaufhebung gelten, wenn keine einvernehmliche Änderung
auf andere Airline erfolgt.Also bleibt nur die eigene Absicherung gegen solche branchenüblichen
"Machenschaften" - selbst Flüge beim Partner des Vertrauens buchen. -
Eine Info dazu, es war keine Pilotin sondern ein Pilot. Dieser hat am Mittwochabend bei Stern TV ein Interview zu diesem Vorfall gegeben.
Zitat:
Der Captain erzählte, dass die APU vor dem Start inoperable war. Danach hat sich eines der Triebwerke nach dem Startvorgang von alleine abgeschaltet. In der Zeit in der auf die Techniker gewartet wurde, hat er ins Logbuch der Maschine geschaut und hat festgestellt, dass der selbe Fehler vor kurzer Zeit bereits bei dem anderen Triebwerk vorgefallen ist. Die Techniker kamen dann und haben lediglich ein Software-Neustart der Triebwerke vorgenommen ohne auch nur die Verkleidung des TW zu öffnen.
Danach hat der deutsche Captain sich geweigert den A321 zu fliegen.Hauptaussage des Captains war: "Triebwerke schalten sich nicht einfach von selbst ab." Da die Techniker nicht die Ursache herausgefunden haben, befürchtete er ein Abschalten des TW während des Startes.
Also die Pax können froh gewesen sein so einen Capt. zu haben.
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Ich stütze die Einschätzung von jaykayham zu 100%!
Nicht die Tatsache, daß der Flugkapitän sich weigerte, die Maschine zu fliegen, ist zu kritisieren. Diese Entscheidung war, sollten die vorliegenden Informationen über die technischen Probleme der Maschine stimmen, absolut richtig.
Nein, zu kritisieren ist die unseriöse, effektheischende Art und Weise, wie der Flugkapitän das den Fluggästen mitgeteilt hat.
Ich denke, das muß auseinander gehalten werden.Was sich da wirklich im Vorfeld zwischen Airline und Pilot abgespielt hat, wissen wir nicht. Diese Kenntnis wäre aber unabdingbar, wenn man eine objektive Einschätzung dessen, was da passiert ist, vornehmen will.
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Deine Verschwoerungs-Theorie in allen Ehren, aber das was Du schreibst ist doch irrelevant, FAKT ist es gab ein Problem, zu dem die Airline NICHT steht und offensichtlich vertuscht und verschlampt hat wie die Beweise (Logbuch) belegen!
Und genau das ist der Punkt, er hat nicht nur einem Ersatz-Piloten das Steuer ueberlassen und den dann in die "Katastrophe" fliegen lassen, sondern ist fuer seine Ueberzeugung eingetreten und hat nach der reaktion der Airline diePassagiere infomiert, DAMIT DIESE BESCHEID WISSEN wie die Sache aussieht und selber daraus eine Entscheidung treffen koennen, anstatt wie von Dir propagiert, die Passagiere "dumm sterben" zu lassen.....
PS:
Die Tatsache, dass er seinen Fall oeffentlich im Fersehen kundtun kann OHNE dass die Airline einen Juritischen Maulkorb verhaengt und Beweise ( Logbuch) hat spricht doch schon fuer sich Baende......vor allem nach der Vorgeschichte der Airline! -
"jaykayham" wrote:
Und mich hat der Pilot z.T. unverantwortlich gehandelt. Es ist bravourös und richtig, dass der Kapitän den Start verweigert hat! Respekt!**Aber dann seine absolut unprofessionelle Ansage vor den Passagieren, dass die Maschine nicht sicher ist und sie damit nicht fliegen sollten...**War es aus Rache? Fakt ist, jeder Pilot sollte wissen, wieviel Passagiere Flugangst haben und was das für eine Panik auslöst! Diese Ansage war völlig unverantwortlich.
Es wären andere Wege möglich gewesen, die er aber nicht gegangen ist! So hätte er sich weiter weigern können- sollte trotzdem keine Einigung möglich gewesen sein, wäre er wohl gekündigt worden. Dann hätte er z.B. den Vorfall sofort den türkischen/irischen Luftfahrtbehörden melden können, dass eine mangelhafte Maschine eingesetzt werden soll!
@ Thorben-Hendrik
Es hätte seriöse Alternativen gegeben. Der Pilot hätte die Passagiere nicht "dumm sterben" lassen müssen (ich unterstelle übrigens zu Deinen Gunsten, daß Du das nicht wörtlich gemeint hast).
Das Verhalten des Piloten ist anrüchig, so lange man nicht die ganze Vorgeschichte kennt. -
Sollte es tatsächlich so sein, wie es sich bisher darstellt, hat der Pilot effektiv und notwendigerweise verhindert, dass die Maschine einfach mit einem anderen Piloten startet.
Gruß
Bulgarienfan
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"Bulgarienfan" wrote:
Sollte es tatsächlich so sein, wie es sich bisher darstellt, hat der Pilot effektiv und notwendigerweise verhindert, dass die Maschine einfach mit einem anderen Piloten startet.Gruß
Bulgarienfan
Genau das hat der Pilot in dem Interview auch gesagt. Er meinte, hätte er sich lediglich geweigert, mit diesem Flugzeug zu starten, hätte man einen anderen Piloten eingesetzt. Er war überzeugt davon, daß der Flug nicht störungsfrei verlaufen würde. Er sah sich gezwungen, die Fluggäste auf diese spektakuläre Weise darauf aufmerksam zu machen, daß das Flugzeug nach seiner Ansicht nicht sicher ist - in der Hoffnung, daß dann auch die Passagiere protestieren.
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"salvamor41" wrote:
Das Verhalten des Piloten ist anrüchig, so lange man nicht die ganze Vorgeschichte kennt.Salvamor, ich verstehe nicht so ganz, warum das Verhalten des Pilots für Dich so unseriös, effektheischend oder anrüchig ist.
Sicher, wir kennen nur die Aussage des Piloten, aber warum nimmt die Airline dazu nicht Stellung? D a s finde ich unseriös, egal was sich vorher zwischen Pilot und Airline abgespeilt hat!
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Sollte, könnte, müßte...Alles nur einseitige Aussagen. Keiner von uns weiß objektiv, was im Vorfeld im Arbeitsverhältnis zwischen Pilot und Airline vorgefallen ist und welcher Art die technischen Probleme wirklich waren, aber fast alle bilden sich ein abschließendes Urteil.
Es muß hier nicht unbedingt zutreffen, aber so können auch berufliche Karrieren zerstört und Unternehmen in ihrem Ruf derart geschädigt werden, daß sie am Ende aufgeben müssen:
Audacter calumniare, semper aliquid haeret!
Man sollte vorsichtig sein mit Schlußfolgerungen, die alleine auf zweifelhaften Informationsquellen beruhen.
