Raucher oder Nichtraucher
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@ Sokrates
na das glaub ich weniger. Macht aber nichts. Da müsst ihr durch

Ich ziehe definitiv vor allen den Hut, die es problemlos schaffen. Marion und dir wünsch ich vorallem, dass du auch auf Dauer kein Rückfall erleidest. Das mein ich wirklich ernst. Wünsch dir alles Gute

Ich kenne auch einige, die sogar nach 2 Jahren wieder angefangen haben. Die gehören normal ersch******
Die ersten paar Wochen sind etwas hart, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Dann sollte man aber wirklich weiterhin "standhaft" bleiben und es durchziehen. Event. sogar täglich 4 Euronen in eine Kasse tun.
Ich bin bis jetzt jedenfalls noch nicht bereit. Der richtige "Willi" fehlt noch. Vielleicht überrascht mich der "Willi" ja mal ;).
Wäre nicht böse darüber....bye
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@caribiengirl
Ich rauche auch nicht mehr in der Wohnung und merke das ich jetzt viel weniger Rauche weil es so a....kalt ist. Manchmal fehlt es mir schon, so vorallem nach dem Essen, aber da mein Mann nichtraucher ist, kann ich schon verstehen das es ihm nicht so past. Jetzt dürfen wir auf der Arbeit auch nicht mehr drinnen rauchen. Es kommen schon harte Zeiten auf uns Raucher zu. Das Reduzieren ist ja klar ein Vorteil aber so auf der Arbeit ist das schon blöd, du kommst ja nicht immer so weg von deinem Arbeitsplatz zumal ich jetzt länger brauche um nach draussen zu gehen als früher zum Raucherraum. LG -
@carsten
Wir hatten da schon ein getrenntes Raucherzimmer, also die Nichtraucher mussten nicht leiden. Ich finde generell das Rauchverbot auch nicht sooo schlimm, zumal ich in ein Krankenhaus arbeite wo ich es verstehen kann das es verboten ist. Nur manchmal wenn ich es nicht schaffe von meinem Arbeitsplatz weg zu kommen (muß mit dem Aufzug auf dem Innenhof) werde ich ehrlich gesagt schon ein bißchen kribbelig. Geb ich ja ehrlich zu. Im groben und ganzen kann ich mich aber sehr gut beherschen. Die elf Stunden im Flieger dieses Jahr habe ich ja auch überstanden, sehr gut sogar und weißt du was das blöde ist, die erste Zigarette nach elf Stunden hat garnicht geschmeckt. LG -
Wer hat gestern abend die Sendung auf WDR "Feuer frei-gehören Raucher an den Pranger?" mit Frank Plasberg gesehen?
Es wurde deutlich, wie stark die Einflüsse der Tabak-Lobbyisten auf die Politiker sind. So stark, daß Argumentationen der Tabakindustrie Wort für Wort (mit den Rechtschreibfehlern!) von Politikern in ihre Konzepte übernommen wurden, indem die Vorlagen einfach kopiert wurden.Raucher oder Nichtraucher - ein interessanter Thread!
Langsam aber sicher wiederholen sich aber jetzt die Argumente. Deshalb sollten wir langsam zu einem Ende kommen. Wenn bis heute abend 20h keine neuen, diskussionswürdigen Gesichtspunkte eingebracht werden, wird der Thread geschlossen. -
Eigentlich ein interessanter Thread, der leider nicht das Gehalten hat, was man von ihm hätte erwarten können. Vielmehr sind zwei Gruppierungen auf einander los gegangen. Die Raucher waren permanent in der Verteidigung, während die Nichtraucher gnadenlos auf die Raucher eingedroschen haben. Dabei wäre ein bißchen mehr Verständnis auf beiden Seiten nicht schlecht gewesen. Es wäre möglich gewesen viele Fragen gemeinsam zu erarbeiten, einmal aus der Sicht der Raucher und einmal aus der Sicht der Nichtraucher. Man hätte die Frage nach dem Warum stellen können. Warum fängt man an zu rauchen? Macht rauchen von reinem Tabak süchtig? Ist rauchen von reinem Tabak gesundheitsschädlich? Wurde mit den Rauchern ein übles Spiel von Seiten der Tabakindustrie sowie auch der Politik betrieben? Warum hat die Politik nicht schon früher eingegriffen? Warum sind Drogen verboten aber nicht das Zigaretten rauchen (obwohl ja auch süchtig macht)?
Warum sind Zigarrenraucher weniger abhängig als Zigarettenraucher? Und vielleicht die wichtigste Frage warum hat die Politik die ganze Zeit weggesehen?Ich hab als jugendlicher auch mal in der Gruppe eine Zigarette gepafft, daß kam durch den so genannten Gruppendruck. Einer hatte sich eine Schachtel Zigaretten gekauft und ließ die angezündete Zigarette dann in der Gruppe rum gehen, so daß jeder mal ziehen durfte. Der Sport hat mich allerdings davon abgehalten, daß ich zum Raucher wurde.
Gruß Werner -
@ sge-Werner
Du sprichst die Problematik der sucherregenden Additive an, die die Zigarettenindustrie bewußt in die Glimmstengel einbaut, um das Suchtpotenzial zu erhöhen und dadurch die Raucher bei der Zigarette zu halten.
Es ist wirklich nicht verständlich, warum es der Politik nicht gelingen will, den Einsatz dieser Suchtstoffe zu verbieten. Damit wäre man auf relariv softe Art und Weise doch einen gehörigen Schritt weiter.
Offenbar leisten die Lobbyisten der Tabakindustrie ganze Arbeit. Ich möchte nicht wissen (d.h. ich möchte es eigentlich schon wissen!), was denen alles einfällt, um Politiker zugunsten ihrer Interessen zu beeinflussen.
Leider ist in unserem Gesellschaftssystem alles dem Mammon untergeordnet. Ärzte lassen sich von der Pharmaindustrie beeinflussen und verordnen massenhaft nachweislich unsinnige Pillen gegen angeblich zu hohe Blutfettwerte, die Lebensmittelindustrie beeinflußt die Ärzte, damit sie ihre bekloppten Low-Fat-Erzeugnisse ihren Patienten empfehlen und die Tabakindustrie...siehe oben... Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.
Meines Erachtens hilft nur eine gesunde Skepsis der Verbraucher gegenüber allen möglichen Kampagnen der Interessenverbände.
Und Gottseidank helfen auch investigative Medienberichte. -
Die EU subventioniert den Tabakanbau mit jährlich 2 Milliarden Euro - gleichzeitig werden Anti-Raucher-Kampagnen gefördert.
Dieser Widerspruch ist nicht nur Geldvernichtung in hohem Ausmaß, es läßt den Normalbürger auch am Verstand der zuständigen Entscheider zweifeln.
Natürlich ist alles dem schnöden Mammon unterworfen, jedes Geschäft unterliegt einer Gewinnerzielungsabsicht und das ist durchaus in Ordnung. Nur: manchmal entbehrt die Profitgier jeglicher Moral.
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@Salvamor, ja, da kann ich Dir nur beipflichten. Mir kann keiner sagen, die Politiker wußten nicht, was sich für Giftstoffe in den Zigaretten befanden. Die Politiker haben bzw. hatten gar kein Interesse daran die Suchtstoffe zu verbieten, je mehr Raucher je höher die Steuereinnahmen. Politik ist ein schmutziges Geschäft. Man muß den Weitblick haben. Die Lobbyisten der Tabakindustrie verlieren immer mehr an Einfluß und die Lobbyisten der Krankenkassen werden immer stärker. Also schwenkt man um, verflucht und verbietet das Rauchen, Nichtraucher werden gegen Raucher aufgehetzt, alles unter dem Deckmantel der Gesundheit. Aber eins macht man nicht, das hast Du gut erkannt, man verbietet nicht die Giftstoffe in den Zigaretten. Was jawohl am einfachsten wäre. So ganz will man es sich doch nicht mit der Tabakindustrie und den Rauchern verderben. Kaum vorstellbar, würden die Steuereinnahmen aus diesem Industriezweig ausbleiben.
Ich habe, obwohl Nichtraucher, Verständnis für die Raucher, denen man so Übel mitgespielt hat, systematisch süchtig gemacht.
Ich finde es (ich möchte mich hier mal Tommys Worte aus dem Bundesliga-Thread bedienen) zum Kotzen, wie die Politik mit den Süchtigen (Nikotinsüchtige, Alkoholsüchtige, Spielsüchtige usw.), in Form von Steuereinnahmen, Geld verdient.
Gruß Werner -
Danke, Erika, für Deine Schlußbetrachtungen! Die politische Dimension des Problems interessiert leider, leider viel zu wenige Menschen. Sie kommt auch in diesem Thread viel zu kurz.
Plumpes gegenseitiges Draufhauen vor allem der Nichtraucher auf die Raucher ist zu wenig.Wir schließen diesen Thread jetzt ab.