Insolvenz Thomas Cook
-
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Bevor Du solchen unsinn schreibst, lasse doch ganz einfach mal den gesunden Menschenverstand walten -sofern vorhanden und gaukle nicht Anfragenden vor, dass in einem solchen Falle alles in Ordnung sei.
Wie soll den ein den Leistungsträgern bis dato völlig unbekannter Insolvenzverwalter dort Vertrauen geniessen?@zehneuro sagte:
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Die gesamte Branche wird darunter leiden bzw. hat Vertrauen verspielt.
-
@zehneuro sagte:
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Die gesamte Branche wird darunter leiden bzw. hat Vertrauen verspielt.
@erik-e sagte:
Die gesamte Branche wird darunter leiden bzw. hat Vertrauen verspielt.
richtig und ich glaube fest daran, dass dies erst der Anfang ist, dass eben durch diesen Vertrauensverlust der Eine oder Andere aus dieser Riesenbranche auch in absehbarer Zeit das Handtuch werfen muss. An den Geschehnissen haben alle in diesem Bereich zu knabbern, ob Busunternehmen, andere große Veranstalter, kleine Spezialveranstalter, alle. Jeder vernünftig denkende und jetzt in Mitleidenschaft gezogene Kunde wird sich zukünftig dreimal überlegen, wie er handelt, wie er bucht und ob es denn überhaupt noch Vorkasse an ein Unternehmen, dessen Finanzgebaren man nicht kennt, sein muss.
Wenn sich dieses Unternehmen dann noch derart mies verhält, wie wir es derzeit erleben, dann verspielt es den Kredit für eine ganze Branche. Auf dem Konto erscheinende Abbuchungen noch nach Insolvenzeröffnung der Mutter zeigen doch, wie gehandelt wurde und was der Kunde für einen Stellenwert hat -ich persönlich sehe das als vorsätzlich an und frage mich, wo da die Grenze zur Kriminalität ist. -
Weil die Frage aufkam:
Unsere Reise sollte Samstag Abend gehen. Heute um 16:15 Uhr bekam ich die erste Mail von Thomas Cook selbst. Darin wird die Reise offiziell abgesagt.
Da jemand anders mit Abreise morgen seine Mail schon gegen 14 Uhr hatte, wird die Aussage mit der gestaffelten Absage nach Abreise wohl stimmen.
Mein Schadensformular habe ich auch gerade vollständig eingereicht und freue mich nun auf den neu gebuchten Urlaub, der nun zwar von einem anderen Flughafen und zu einem teureren Preis am Samstag startet.
-
Nochmal zu "alle Reisen bis 13.10. sind abgesagt":
wenn zu einer Pauschalreise Linienflüge gehören, muss bei Buchung dieser LINIENFLÜGE vom Veranstalter sofort bezahlt werden.
Erst dann wird das Ticket ausgestellt und kann verwendet werden. Linienflug: Lufthansa, Swiss, Emirates, Etihad, Air France, etc. aber auch Ryanair und Easyjet haben dieses Procedere - erst Geld, dann Ticket.
Wer solch ein Ticket hat, kann einchecken, einsteigen und losfliegen, muss aber damit rechnen, vor Ort für Transfer und Hotel in Vorkasse treten zu müssen, da diese Leistungen vom Veranstalter storniert wurden. Diese Vorkasse kann man später als Schaden bei der Insolvenzversicherung einreichen. Aber zumindest ist der Urlaub möglich und der Flug bezahlt. Und die versicherung freut sich, dass sie vom Gesamtreisepreis nur noch die Hotelkomponente ersetzen muss und nicht noch zusätzlich die Flugkosten.Bei Charterflügen wie Condor, Corendon oder auch Eurowings wird vom Veranstalter eingebucht, aber erst bezahlt wenn der Flug stattfindet oder sogar noch später, daher ist hier auch ein Storno noch vor Abflug möglich und wurde auch bei fast allen Flugbuchungen der Thomas Cook Gruppe gemacht. Ebenso die Hotelbuchungen, so dass es hier weniger Sinn macht, alle Leistungen noch einmal zu bezahlen und diese später mit der Versicherung abzurechnen.
-
Mal eine kurze Verständnisfrage zu den Ansprüchen aus der Versicherungssumme der Zurich:
Wenn die 110 Mio am Ende nicht reichen - und das dürfte ja sicher sein - bekommen alle nur anteilig etwas im Verhältnis zu ihrem Schaden. Gilt das auch für die Urlauber, die aktuell mit Mitteln aus der Versicherungssumme zurückgeholt werden? Ist es tatsächlich so, dass deren Kosten ganz übernommen werden oder werden diese auch nur anteilig erstattet - wie bei allen anderen, die erst später fliegen?
Anders formuliert: Wenn auch für die aktuell betroffenen und zurückgeholten Urlauber nur anteilig im Verhältnis zum Schaden erstattet wird, müssten die dann theoretisch zu viel erhaltene Versicherungsleistungen (weil sie ihre Kosten eben auch nur anteilig bekommen wie alle anderen) an die Zurich zurückerstatten? Und wenn ja, wie soll das praktisch vonstatten gehen? Will die Zurich da dem Geld hinterlaufen? Oder bekommen die zurückgeholten Urlauber den ganzen Schaden erstattet und nur für den Rest, der noch nicht unterwegs ist, wird die dann noch übrige Restsumme aufgeteilt?
-
@sandra-hbc sagte:
Blödsinn. Wenn der insolvenzverwalter die Reise freigibt dann kann man auch fliegen. Das wird dann auch bezahlt. Der haftet ja dafür. Aber ist nicht bis einschl. 13.10 alles abgesagt?
Bis einschließlich 13.10. ist alles abgesagt.
-
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Bevor Du solchen unsinn schreibst, lasse doch ganz einfach mal den gesunden Menschenverstand walten -sofern vorhanden und gaukle nicht Anfragenden vor, dass in einem solchen Falle alles in Ordnung sei.
Wie soll den ein den Leistungsträgern bis dato völlig unbekannter Insolvenzverwalter dort Vertrauen geniessen?@zehneuro sagte:
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Bevor Du solchen unsinn schreibst, lasse doch ganz einfach mal den gesunden Menschenverstand walten -sofern vorhanden und gaukle nicht Anfragenden vor, dass in einem solchen Falle alles in Ordnung sei.
Wie soll den ein den Leistungsträgern bis dato völlig unbekannter Insolvenzverwalter dort Vertrauen geniessen?Wer tut gerade so ? Ich würde vorsichtig sein hier alle in einen Topf zu schmeissen.
So wie Du schreibst hast nur Du den Durchblick, oder ?
Glückwunsch !!!
-
@jbecher sagte:
Naja, als Betroffener der Air Berlin und Eurowings-Pleite sage ich, dass dies nicht besser ist. Wenn Du selbst buchst bist Du nicht versichert.
Das Hotel könnte bei Fortführung des Betriebes wieder eingebucht werden. Solange du noch keine Absage hast hängst du in der Luft.
@sandra-hbc sagte:
Das Hotel könnte bei Fortführung des Betriebes wieder eingebucht werden. Solange du noch keine Absage hast hängst du in der Luft.
Seh ich, nachdem man mal im Netz nach allen möglichen Info's zu diesem Disaster gesucht und gelesen hat, leider genau so.
Auch wenn es gerade uns Deutschen so schwer fällt - warten und Tee trinken ist die einzig Devise.
Alles andere kann ein finanzielles Harakiri bedeuten, wenn mann nicht Unmengen an Geld im Rücken hat. -
@zehneuro sagte:
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Die gesamte Branche wird darunter leiden bzw. hat Vertrauen verspielt.
@erik-e sagte:
Die gesamte Branche wird darunter leiden bzw. hat Vertrauen verspielt.
Vielleicht führt das ja auch dazu, dass die Veranstalter wie bei den Linienflügen demnächst vorab das Hotel bezahlen müssen und nicht wie z.B. bei Thomas Cook in zwei Jahreszahlungen im Oktober und Januar.
dadurch können aber auch günstige Stornoregeln für Urlaube mit Abreise in mehreren Monaten nicht mehr machbar sein und auch da ein 100% Storno ab Buchung auf den Tisch kommen. Aber das sind noch ungelegte Eier.. -
@erik-e sagte:
Bis einschließlich 13.10. ist alles abgesagt.
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

@hanna1979 sagte:
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
-
Nochmal zu "alle Reisen bis 13.10. sind abgesagt":
wenn zu einer Pauschalreise Linienflüge gehören, muss bei Buchung dieser LINIENFLÜGE vom Veranstalter sofort bezahlt werden.
Erst dann wird das Ticket ausgestellt und kann verwendet werden. Linienflug: Lufthansa, Swiss, Emirates, Etihad, Air France, etc. aber auch Ryanair und Easyjet haben dieses Procedere - erst Geld, dann Ticket.
Wer solch ein Ticket hat, kann einchecken, einsteigen und losfliegen, muss aber damit rechnen, vor Ort für Transfer und Hotel in Vorkasse treten zu müssen, da diese Leistungen vom Veranstalter storniert wurden. Diese Vorkasse kann man später als Schaden bei der Insolvenzversicherung einreichen. Aber zumindest ist der Urlaub möglich und der Flug bezahlt. Und die versicherung freut sich, dass sie vom Gesamtreisepreis nur noch die Hotelkomponente ersetzen muss und nicht noch zusätzlich die Flugkosten.Bei Charterflügen wie Condor, Corendon oder auch Eurowings wird vom Veranstalter eingebucht, aber erst bezahlt wenn der Flug stattfindet oder sogar noch später, daher ist hier auch ein Storno noch vor Abflug möglich und wurde auch bei fast allen Flugbuchungen der Thomas Cook Gruppe gemacht. Ebenso die Hotelbuchungen, so dass es hier weniger Sinn macht, alle Leistungen noch einmal zu bezahlen und diese später mit der Versicherung abzurechnen.
@cliffideo sagte:
Nochmal zu "alle Reisen bis 13.10. sind abgesagt":
wenn zu einer Pauschalreise Linienflüge gehören, muss bei Buchung dieser LINIENFLÜGE vom Veranstalter sofort bezahlt werden.
Erst dann wird das Ticket ausgestellt und kann verwendet werden. Linienflug: Lufthansa, Swiss, Emirates, Etihad, Air France, etc. aber auch Ryanair und Easyjet haben dieses Procedere - erst Geld, dann Ticket.
Wer solch ein Ticket hat, kann einchecken, einsteigen und losfliegen, muss aber damit rechnen, vor Ort für Transfer und Hotel in Vorkasse treten zu müssen, da diese Leistungen vom Veranstalter storniert wurden. Diese Vorkasse kann man später als Schaden bei der Insolvenzversicherung einreichen. Aber zumindest ist der Urlaub möglich und der Flug bezahlt. Und die versicherung freut sich, dass sie vom Gesamtreisepreis nur noch die Hotelkomponente ersetzen muss und nicht noch zusätzlich die Flugkosten.Bei Charterflügen wie Condor, Corendon oder auch Eurowings wird vom Veranstalter eingebucht, aber erst bezahlt wenn der Flug stattfindet oder sogar noch später, daher ist hier auch ein Storno noch vor Abflug möglich und wurde auch bei fast allen Flugbuchungen der Thomas Cook Gruppe gemacht. Ebenso die Hotelbuchungen, so dass es hier weniger Sinn macht, alle Leistungen noch einmal zu bezahlen und diese später mit der Versicherung abzurechnen.
Bist du da wirklich sicher? Ich kann mir auch bei gebuchten und bezahlten Tickets Geld wiederholen und seien es nur Steuern. Selbst wenn es nur 12,76 Euro pro Ticket als Beispiel sind, macht das bei 1000 Tickets auch schon was aus. Und den Kunden habe ich als Veranstalter ja die Reise abgesagt. Wer weiß, wie hoch die Stornierungskosten im Hotel waren. Lagen die nicht bei 100 Prozent (wovon ich nocht ausgehe), dann spart der Veranstalter auch hiet Geld ein.
Versteh mich nicht falsch, ich will dir nicht widersprechen.. ich persönlich wäre einfach nur vorsichtig mit so einer Aussage, wenn der Veranstalter offiziell die Reise storniert hat. Ich weiß auch nicht, wie die Insolvenzversicherung das handhabt.
-
@hanna1979 sagte:
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
@bundesstrasse73 sagte:
Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
Ganz genau so wird es dann sein! Da ist nichts bezahlt, die deutschen Deppen kommen und werden abgezockt. Vorsicht also
-
@erik-e sagte:
Bis einschließlich 13.10. ist alles abgesagt.
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

@hanna1979 sagte:
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

Warte doch einfach die offizielle Bestätigung des RV ab - Die Infos gehen doch zeitlich gestaffelt nach Terminen nun an die Kunden raus.
-
@hanna1979 sagte:
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
@bundesstrasse73 sagte:
Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
Die Frage kann man sich sparen, die Hotels werden nicht vor der Reise bezahlt.
-
@zehneuro sagte:
@sandraHBC:
schön, wenn der Insolvenzverwalter haftet, aber welches Hotel verlässt sich nach den mehr als leidvollen Erfahrungen jetzt noch auf solche Zusagen?
Der Hotelier, der dies tut, müsste verrückt sein.
Vorkasse ist die einzige Möglichekit und wenn Geld dann dort eintrifft, wird es sicherlich erst einmal mit den noch ausstehenden Beträgen verrechnet.
Ihr tut gerade so, als sei dies alles ein schlechter Witz und durch einen Handstreich reparierbar. Nein, der Schaden ist immens, nicht nur vom Betrag her, sondern auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von allem, was irgendwie mit TC zusammenhängt.
Regulär läuft das erst wieder, wenn die offenen Beträge alle beglichen sind, vorher wird der anreisende Gast immer irgendwie in die Haftung genommen - was übel ist, aber auf der Hand liegt.
TC hat doch durch seine jahrelange Misswirtschaft und die jetzt vereinnahmten und nicht an die Leistungsempfänger gezahlten Gelder jedwedes Vertrauen verloren.Bevor Du solchen unsinn schreibst, lasse doch ganz einfach mal den gesunden Menschenverstand walten -sofern vorhanden und gaukle nicht Anfragenden vor, dass in einem solchen Falle alles in Ordnung sei.
Wie soll den ein den Leistungsträgern bis dato völlig unbekannter Insolvenzverwalter dort Vertrauen geniessen?Wer tut gerade so ? Ich würde vorsichtig sein hier alle in einen Topf zu schmeissen.
So wie Du schreibst hast nur Du den Durchblick, oder ?
Glückwunsch !!!
@birmatiger sagte:
nein, ganz sicher tue ich nicht so, als hätte ich alleine den Durchblick.
Dieser Unsinn aber, der von Manchen verbreitet wird, ist unsäglich, weil weder nachvollziehbar, noch auf irgendeiner Grundlage korrekt.
Ich versteh, dass Viele völlig verunsichert sind (ich auch ob meiner geleisteten Vollzahlungen), jetzt aber zu meinen, mit Eintritt des Insolvenzverwalters wäre alles geregelt oder käme wieder zur allgemeinen Zufriedenheit in die Gänge, ist einfach nur hanebüchen.Wer keine Ahnung hat und einfach nur an sein wirres Denken glaubt, der sollte doch einfach mal die Griffel von der Tastatur lassen, statt Andere zu verunsichern und möglicherweise in weitere Kosten zu treiben.
-
@birmatiger sagte:
nein, ganz sicher tue ich nicht so, als hätte ich alleine den Durchblick.
Dieser Unsinn aber, der von Manchen verbreitet wird, ist unsäglich, weil weder nachvollziehbar, noch auf irgendeiner Grundlage korrekt.
Ich versteh, dass Viele völlig verunsichert sind (ich auch ob meiner geleisteten Vollzahlungen), jetzt aber zu meinen, mit Eintritt des Insolvenzverwalters wäre alles geregelt oder käme wieder zur allgemeinen Zufriedenheit in die Gänge, ist einfach nur hanebüchen.Wer keine Ahnung hat und einfach nur an sein wirres Denken glaubt, der sollte doch einfach mal die Griffel von der Tastatur lassen, statt Andere zu verunsichern und möglicherweise in weitere Kosten zu treiben.
@zehneuro sagte:
nein, ganz sicher tue ich nicht so, als hätte ich alleine den Durchblick.
Dieser Unsinn aber, der von Manchen verbreitet wird, ist unsäglich, weil weder nachvollziehbar, noch auf irgendeiner Grundlage korrekt.
Ich versteh, dass Viele völlig verunsichert sind (ich auch ob meiner geleisteten Vollzahlungen), jetzt aber zu meinen, mit Eintritt des Insolvenzverwalters wäre alles geregelt oder käme wieder zur allgemeinen Zufriedenheit in die Gänge, ist einfach nur hanebüchen.Wer keine Ahnung hat und einfach nur an sein wirres Denken glaubt, der sollte doch einfach mal die Griffel von der Tastatur lassen, statt Andere zu verunsichern und möglicherweise in weitere Kosten zu treiben.
Da muss ich Dir natürlich Recht geben !!!!!!
Gruß
-
Nochmal zum Thema Staatshaftung/ nicht hinreichend umgesetzten EU-Recht, für den anzunehmenden Fall, dass die € 110 Mio. nicht ausreichen:
M.E. müsste jeder einzelne seinen Schäden Stand heute zur Not per Amtshaftungsverfahren/-klage gegen den zuständigen Bundesminister oder von mir aus auch Angi herself einfordern. Besser wäre natürlich, die Politik würde im Vorfeld einlenken.
Sobald geklärt ist, welche Reisen wie noch durchgeführt werden und grob auf welche Summe wohl der Gesamtschaden abzuschätzen ist, halte ich eine Online-Petition z.B. über Change.org für nicht verkehrt. Motto: Anerkenntnis spart dem Staat und dem Michel unzählige Einzelverfahren.
-
@hanna1979 sagte:
Das wundert mich ja auch so, wir reisen am 05.10.2019, die Airline und das Hotel haben mir heute Nachmittag bestätigt, dass nichts storniert ist.

Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
@bundesstrasse73 sagte:
Da würde ich einmal explizit nachfragen, ob "nicht storniert" auch "bezahlt" heisst. Nicht dass bei Ankunft im Hotel mit dem Schlüssel auch eine Rechnung überreicht wird ...
Genau das habe ich heute noch mal per Mail beim Hotel auch gefragt, jetzt warte ich mal auf die Antwort.
-
Mal eine kurze Verständnisfrage zu den Ansprüchen aus der Versicherungssumme der Zurich:
Wenn die 110 Mio am Ende nicht reichen - und das dürfte ja sicher sein - bekommen alle nur anteilig etwas im Verhältnis zu ihrem Schaden. Gilt das auch für die Urlauber, die aktuell mit Mitteln aus der Versicherungssumme zurückgeholt werden? Ist es tatsächlich so, dass deren Kosten ganz übernommen werden oder werden diese auch nur anteilig erstattet - wie bei allen anderen, die erst später fliegen?
Anders formuliert: Wenn auch für die aktuell betroffenen und zurückgeholten Urlauber nur anteilig im Verhältnis zum Schaden erstattet wird, müssten die dann theoretisch zu viel erhaltene Versicherungsleistungen (weil sie ihre Kosten eben auch nur anteilig bekommen wie alle anderen) an die Zurich zurückerstatten? Und wenn ja, wie soll das praktisch vonstatten gehen? Will die Zurich da dem Geld hinterlaufen? Oder bekommen die zurückgeholten Urlauber den ganzen Schaden erstattet und nur für den Rest, der noch nicht unterwegs ist, wird die dann noch übrige Restsumme aufgeteilt?
@zippocat sagte:
Mal eine kurze Verständnisfrage zu den Ansprüchen aus der Versicherungssumme der Zurich:
Wenn die 110 Mio am Ende nicht reichen - und das dürfte ja sicher sein - bekommen alle nur anteilig etwas im Verhältnis zu ihrem Schaden. Gilt das auch für die Urlauber, die aktuell mit Mitteln aus der Versicherungssumme zurückgeholt werden? Ist es tatsächlich so, dass deren Kosten ganz übernommen werden oder werden diese auch nur anteilig erstattet - wie bei allen anderen, die erst später fliegen?
Anders formuliert: Wenn auch für die aktuell betroffenen und zurückgeholten Urlauber nur anteilig im Verhältnis zum Schaden erstattet wird, müssten die dann theoretisch zu viel erhaltene Versicherungsleistungen (weil sie ihre Kosten eben auch nur anteilig bekommen wie alle anderen) an die Zurich zurückerstatten? Und wenn ja, wie soll das praktisch vonstatten gehen? Will die Zurich da dem Geld hinterlaufen? Oder bekommen die zurückgeholten Urlauber den ganzen Schaden erstattet und nur für den Rest, der noch nicht unterwegs ist, wird die dann noch übrige Restsumme aufgeteilt?
110 Millionen für alle Ansprüche der dt. Kunden - In einem Wirtschaftsforum spricht man von rund 166 Euro pro Kunde - Natürlich alles Pi mal Daumen ...
-
@birmatiger:
Das Problem derzeit ist doch, dass Jeder sich an jeden gereichten Strohhalm klammert. Wenn diese Strohhalme aber morsch sind und beim ersten Anpacken zerbröseln, wird es heftig.
Fakt ist ja nunmal, dass nahezu alle Fragen sich um die weitere Verhaltensweise drehen, Rat suchen, wie man mit angezahlten oder vollbezahlten reisen, die noch nicht von TC storniert sind, umzugehen habe. Jeder falsche Schritt aufgrund eines unfundierten Rates kann massive weitere Kosten produzieren, die noch auf den schon anstehenden Verlust obendrauf kommen.Hier ist TC in der Pflicht, umgehendst und vollumfänglich für Klarheit zu sorgen -das Gebot der Transparenz ist aber in Oberursel offensichtlich noch nicht erkannt worden. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man noch mieser mit Denjenigen umgehen kann, die die Gehälter der TC-Geschäftsführung auch in den letzten Wochen und Monaten mit ihren Geldern bezahlt haben. Geldern, die eigentlich für eine Reise gedacht waren.
@eric e: Das ist ein Betrag, mit dem ich seit zwei,drei Tagen auch schon gerechnet habe, mehr als maximal 20% vom eingezahlten Geld pro Reisendem wird es nach dieser Berechnung wohl nicht werden, die 110 Mio reichen hinten und vorne nicht.