Kundengeldabsicherung der Veranstalter
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@steelydan1
Wenn du das denkst und vielleicht auch fürchtest, bleibt dir immer noch die getrennte Buchung, die aber auch ihr Nachteile hat - oder die Fahrt im PKW gen Süden zur Ferienwohnung / zum Hotel, wobei dies zweifelsohne einen gewissen Charme hatte... und das denke ich wirklich. (Das Herumgehänge auf verstopften Autobahnen blende ich dabei allerdings aus.
)
Ansonsten... ich buche seit rund 10 oder 11 Jahren zu 70% pauschal, Rest getrennt. Erfahrungen mit Insolvenzen habe ich keine. Sollte ich nach all den "guten" Jahren dann doch einmal in so etwas hineingeraten, dann ist das so. Ich kann nicht immer Glück haben...
Was ich aber denke, ist, dass so ein Debakel wie jetzt mit TC nicht wieder vorkommen darf, dass eine Änderung dringend notwendig ist. -
@steelydan1
Wenn du das denkst und vielleicht auch fürchtest, bleibt dir immer noch die getrennte Buchung, die aber auch ihr Nachteile hat - oder die Fahrt im PKW gen Süden zur Ferienwohnung / zum Hotel, wobei dies zweifelsohne einen gewissen Charme hatte... und das denke ich wirklich. (Das Herumgehänge auf verstopften Autobahnen blende ich dabei allerdings aus.
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Ansonsten... ich buche seit rund 10 oder 11 Jahren zu 70% pauschal, Rest getrennt. Erfahrungen mit Insolvenzen habe ich keine. Sollte ich nach all den "guten" Jahren dann doch einmal in so etwas hineingeraten, dann ist das so. Ich kann nicht immer Glück haben...
Was ich aber denke, ist, dass so ein Debakel wie jetzt mit TC nicht wieder vorkommen darf, dass eine Änderung dringend notwendig ist.Ich habe persönlich auch keine Bedenken bzw. schlechten Erfahrungen.
Unsere 2-Personen-Pauschalreisen sind finanziell überschaubar, meist 2x p.a nach Ägypten im Bereich 1200-1600€ pro Reise.
Die grossen Reisen nach Indien oder SriLanka organisieren wir individuell, meine Frau hat in beiden Länder als Reiseleiterin gearbeitet und viele hilfreiche Kontakte.Meine Meinung zu dem Thema Insolvenzversicherung:
Anstatt der bisherigen Regelung sollte es dem Kunden bei Pauschalreisen freigestellt sein, ob er gegen Gebühr eine individuelle Versicherung für den Insolvenzfall abschliesst oder nicht. Genauso wie es bei der Reiserücktrittsversicherung der Fall ist.
Der Gesetzgeber sollte regulatorisch nur insoweit eingreifen, dass die Veranstalter - vergleichbar wie bei der RRV - die Kunden explizit auf die Möglichkeit und die Vor-/Nachteile hinweisen müssen. -
Ich habe persönlich auch keine Bedenken bzw. schlechten Erfahrungen.
Unsere 2-Personen-Pauschalreisen sind finanziell überschaubar, meist 2x p.a nach Ägypten im Bereich 1200-1600€ pro Reise.
Die grossen Reisen nach Indien oder SriLanka organisieren wir individuell, meine Frau hat in beiden Länder als Reiseleiterin gearbeitet und viele hilfreiche Kontakte.Meine Meinung zu dem Thema Insolvenzversicherung:
Anstatt der bisherigen Regelung sollte es dem Kunden bei Pauschalreisen freigestellt sein, ob er gegen Gebühr eine individuelle Versicherung für den Insolvenzfall abschliesst oder nicht. Genauso wie es bei der Reiserücktrittsversicherung der Fall ist.
Der Gesetzgeber sollte regulatorisch nur insoweit eingreifen, dass die Veranstalter - vergleichbar wie bei der RRV - die Kunden explizit auf die Möglichkeit und die Vor-/Nachteile hinweisen müssen.@steelydan1 sagte:
Meine Meinung zu dem Thema Insolvenzversicherung:
Anstatt der bisherigen Regelung sollte es dem Kunden bei Pauschalreisen freigestellt sein, ob er gegen Gebühr eine individuelle Versicherung für den Insolvenzfall abschliesst oder nicht. Genauso wie es bei der Reiserücktrittsversicherung der Fall ist.Kurz zu diesem Punkt: Ja, käme der RRV nahe. Aber... ist das finanzielle Risiko für die Versicherungsunternehmen nicht sehr viel größer als bei der RRV ? Ich stelle mir vor, es gäbe bereits diese Versicherung und all die Geschädigten der TC-Insolvenz, die eine solche Versicherung abgeschlossen haben (Prozentzahl ? ), würden ihre Anträge einreichen. Ok, betrifft dann mehrere / viele (?) Versicherungsunternehmen, aber wenn solch eine Welle auf sie zurollt, kann das schon ein sehr großes Loch in die Kasse reißen.
Ich habe gerade noch einmal den Artikel zu Generali und JT gelesen, da geht's um Kosten-Nutzen-Gründen (3. Abschnitt des Artikels / "Ein Generali-Sprecher bestätigte...") - hier
Sind aber alles nur Überlegungen meinerseits.
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@steelydan1 sagte:
Meine Meinung zu dem Thema Insolvenzversicherung:
Anstatt der bisherigen Regelung sollte es dem Kunden bei Pauschalreisen freigestellt sein, ob er gegen Gebühr eine individuelle Versicherung für den Insolvenzfall abschliesst oder nicht. Genauso wie es bei der Reiserücktrittsversicherung der Fall ist.Kurz zu diesem Punkt: Ja, käme der RRV nahe. Aber... ist das finanzielle Risiko für die Versicherungsunternehmen nicht sehr viel größer als bei der RRV ? Ich stelle mir vor, es gäbe bereits diese Versicherung und all die Geschädigten der TC-Insolvenz, die eine solche Versicherung abgeschlossen haben (Prozentzahl ? ), würden ihre Anträge einreichen. Ok, betrifft dann mehrere / viele (?) Versicherungsunternehmen, aber wenn solch eine Welle auf sie zurollt, kann das schon ein sehr großes Loch in die Kasse reißen.
Ich habe gerade noch einmal den Artikel zu Generali und JT gelesen, da geht's um Kosten-Nutzen-Gründen (3. Abschnitt des Artikels / "Ein Generali-Sprecher bestätigte...") - hier
Sind aber alles nur Überlegungen meinerseits.
@kourion sagte:
Aber... ist das finanzielle Risiko für die Versicherungsunternehmen nicht sehr viel größer als bei der RRV ?
Das kann ich nicht beantworten. Zukünftige (Groß-)Insolvenzen sind bestimmt schwieriger zu prognostizieren als
Annahmewerte für Reisestornierungen auf Basis zurückliegender Jahre.
Ein Versicherungsunternehmen kann aber bei der Risikobewertung durchaus in Erfahrung bringen und in der
Pramienhöhe berücksichtigen wie (un)gesund ein Veranstalter finanziell dasteht.
Ich gehe davon aus, dass diese individuelle Versicherung in Relation zu den eigentlichen Reiskosten deutlich teuerer sein
wird als der (unbekannte) Anteil, welcher bisher im Gesamtpreis einer Pauschalreise enthalten ist.
Aber auch beim bisherigen Modell, jedoch ohne bzw. mit deutlich erhöhtem "Deckel", wäre ein erheblicher Kostenanstieg
zu erwarten.
Mir kommt es vor allem darauf an, selbst wählen zu können (volle + sichere Absicherung oder keine), anstatt
gezwungenermaßen eine halbgare Absicherungen nehmen zu müssen. -
@kourion sagte:
Aber... ist das finanzielle Risiko für die Versicherungsunternehmen nicht sehr viel größer als bei der RRV ?
Das kann ich nicht beantworten. Zukünftige (Groß-)Insolvenzen sind bestimmt schwieriger zu prognostizieren als
Annahmewerte für Reisestornierungen auf Basis zurückliegender Jahre.
Ein Versicherungsunternehmen kann aber bei der Risikobewertung durchaus in Erfahrung bringen und in der
Pramienhöhe berücksichtigen wie (un)gesund ein Veranstalter finanziell dasteht.
Ich gehe davon aus, dass diese individuelle Versicherung in Relation zu den eigentlichen Reiskosten deutlich teuerer sein
wird als der (unbekannte) Anteil, welcher bisher im Gesamtpreis einer Pauschalreise enthalten ist.
Aber auch beim bisherigen Modell, jedoch ohne bzw. mit deutlich erhöhtem "Deckel", wäre ein erheblicher Kostenanstieg
zu erwarten.
Mir kommt es vor allem darauf an, selbst wählen zu können (volle + sichere Absicherung oder keine), anstatt
gezwungenermaßen eine halbgare Absicherungen nehmen zu müssen.@steelydan1 sagte:
Ein Versicherungsunternehmen kann aber bei der Risikobewertung durchaus in Erfahrung bringen und in der Pramienhöhe berücksichtigen wie (un)gesund ein Veranstalter finanziell dasteht.
War eben auf dem falschen Dampfer, sorry.
Du meinst, dass es (bei Online-Buchung) auf dem Buchungsformular neben dem Angebot einer RRV auch das Angebot einer individuellen Versicherung für den Insolvenzfall gibt, ja ? Dann - alles klar. -
Ja, genau das meinte ich.
Und ähnlich wie bei der RVV (nur Rücktritt, zusätzlich mit RKV, usw.) könnte man bei einer individuell angebotenen IV-Absicherung auch Abstufungen im Leistungsumfang anbieten, z.B. ohne / mit 300€ / mit 500€ Selbstbeteiligung.
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Steelydan Kurion
letztlich ist es egal, ob freiwillige Versicherung oder wie jetzt Pflicht. Am Ende des Tages zahlt immer der Kunde. Wenn jetzt wie häufig gefordert die Grenze von 110 mio angehoben wird, werden die Pauschalreisen teurer. Die Versicherung wird die Mehrkosten nicht übernehmen. Man kann es doch bei der RRV sehen, für Senioren ist die ziemlich teuer. Und wenn der Versicherungsfall eintritt, muss man häufig klagen. Denn welcher Senior hat keine Vorerkrankungen. Und als ganz gesunder Senior wird der Versicherungsfall kaum eintreten.
ich halte das Ganze für ein Geschäft mit der Angst. Es könnte ja ....
ich habe seit 10 Jahren keine extra RRV mehr, ob meine Kreditkartengesellschaft ihr Versprechen hält, weiß ich nicht. Wenn nun Stornierungskosten anfallen, muss ich halt zahlen, bin unter dem Strich ganz sicher nicht in den miesen.
Natürlich ist es verlockend, eine Pauschalreise zu buchen, wenn die im Vergleich zur Individuellen Buchung so 500 eur billiger ist (bei gleichem Hotel und gleichem Flug). Verstehen kann ich es aber nicht. Das Hotel bekommt vom Reiseveranstalter weniger , als von mir. Die Airline kriegt die Kohle bei der Buchung von mir gleich, vom Reiseveranstalter sehr viel später (für meine PauschalReise Mitte November sind die Tickets noch nicht ausgestellt.) und wenn der Reiseveranstalter pleite geht? Kriegt die Airline was von der Versicherung? Das Hotel ja nicht. Beide sind bei Individualbuchung besser gestellt, verlangen von mir mehr, als bei Pauschal.
Mir bleibt nur zu hoffen, dass mein Reiseveranstalter nicht auch noch pleite geht, und wenn dann bitte 4,5 Wochen vorher -
@wschiro
Versicherungen - "Geschäft mit der Angst"... Mag sein, aber frag doch mal in deinem Umkreis, ob die Leute auf ihre diversen Versicherungen verzichten würden. Als ich vor vielen Jahren alle Versicherungen bis auf die unbedingt notwendigen gekündigt habe, bekam ich zu hören, dass das unverantwortlich sei. Irgendwann - kann so 8 Jahre lang her sein - hab ich mich dann um eine Jahres-RRV bemüht. Die habe ich seitdem tatsächlich in Anspruch nehmen müssen. Die damals gekündigten Versicherungen - es hat keinen Fall gegeben, bei dem ich sie benötigt hätte.
Ob Pauschalreisen so viel billiger sein können wie du schreibst, kann ich nicht sagen. Ist mir bisher noch nicht untergekommen. Getrennte Buchungen wären bei meinen Zielen eher ein wenig preiswerter gewesen, kommt aber wohl auf die Destination an.
Und da meine Ziele seit Jahren nicht über Mittelstrecke hinausgehen, werde ich mir gewiss keine private Versicherung gegen Veranstalterinsolvenz zulegen. Kann aber nachvollziehen, dass diejenigen, die Fernreisen machen, vielleicht auch über einen längeren Zeitraum, bei einer Pauschalbuchung eine private Absicherung in Betracht ziehen. -
Ich reise seit 18 Jahren jedes Jahr ca. 3-5 Mal, ab und zu auch mehr. Aber ich hätte noch nie eine RRV gebraucht.
Sie zahlen ja nur in bestimmten Fällen, Tod, schwere Krankheit, Arbeitslosigkeit (auch arbeitslos kann man reisen bzw mit einem neuen Job, das war bei mir noch nie ein Hindernis).
Für mich ist es eine unnütze Versicherung, im Fall der Fälle zahlt man eben die Stornokosten. 20% muss man bei einer Krankheit eh selbst zahlen. -
@SonneStrand75
du hast einfach bisher verdammt viel glueck gehabt, das du bisher noch nie eine RRV in anspruch nehmen mußtestso etwas kann ganz schnell gehen, und du hast im zweifel ueberhaupt keinen einfluss darauf wenn dich beispielsweise 3-4 tage vor deinem urlaub jemand umfaehrt, du dir einen beinbruch, oder sonst etwas zuziehst, was die flugreise unmoeglich macht und du deinen urlaub voellig unverschuldet nicht antreten kannst
oder aber dir brennt die bude ab, du hast einen nicht unerheblichen wasserschaden, auch etwas worauf du ueberhaupt keinen einfluss hast
dann bleibt natuerlich der partner auch zuhauseund wenn man dann bei einem reisepreis von 5-6 tsd euro die reise nicht antritt hast du je nach veranstalter 80-90 % des reisepreises an stornokosten
das waere dann dein "fall der faelle, wo man eben die stornokosten zahlt"
und dann sind ein paar tausend euro einfach so weg fuer nichts...und das man immer 20 % eh selbst bezahlen muß stimmt so nicht, es kommt auf den vertrag an
beispielsweise mußt du beim a dac premium schutz im fall eines krankenhausaufenthaltes keinen cent bezahlen, und sonst auch nur mindestens 25 euro pro versicherungsfall -
Ach stimmt, einmal musste ich wegen Unfall Flüge stornieren.
Wenn man trotzdem alle Kosten zusammenzählt, hätte ich an RRV in den Jahren deutlich mehr bezahlt...Das, was du alles aufzählst, ist nunmal wenig wahrscheinlich.
Und Premiumtarife sind natürlich noch teurer.Lohnt sich vielleicht für jemanden, der alle paar Jahre teuer verreist.
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@wschiro
Versicherungen - "Geschäft mit der Angst"... Mag sein, aber frag doch mal in deinem Umkreis, ob die Leute auf ihre diversen Versicherungen verzichten würden. Als ich vor vielen Jahren alle Versicherungen bis auf die unbedingt notwendigen gekündigt habe, bekam ich zu hören, dass das unverantwortlich sei. Irgendwann - kann so 8 Jahre lang her sein - hab ich mich dann um eine Jahres-RRV bemüht. Die habe ich seitdem tatsächlich in Anspruch nehmen müssen. Die damals gekündigten Versicherungen - es hat keinen Fall gegeben, bei dem ich sie benötigt hätte.
Ob Pauschalreisen so viel billiger sein können wie du schreibst, kann ich nicht sagen. Ist mir bisher noch nicht untergekommen. Getrennte Buchungen wären bei meinen Zielen eher ein wenig preiswerter gewesen, kommt aber wohl auf die Destination an.
Und da meine Ziele seit Jahren nicht über Mittelstrecke hinausgehen, werde ich mir gewiss keine private Versicherung gegen Veranstalterinsolvenz zulegen. Kann aber nachvollziehen, dass diejenigen, die Fernreisen machen, vielleicht auch über einen längeren Zeitraum, bei einer Pauschalbuchung eine private Absicherung in Betracht ziehen.@kourion sagte:
@wschiro
Versicherungen - "Geschäft mit der Angst"... Mag sein, aber frag doch mal in deinem Umkreis, ob die Leute auf ihre diversen Versicherungen verzichten würden. Als ich vor vielen Jahren alle Versicherungen bis auf die unbedingt notwendigen gekündigt habe, bekam ich zu hören, dass das unverantwortlich sei. Irgendwann - kann so 8 Jahre lang her sein - hab ich mich dann um eine Jahres-RRV bemüht. Die habe ich seitdem tatsächlich in Anspruch nehmen müssen. Die damals gekündigten Versicherungen - es hat keinen Fall gegeben, bei dem ich sie benötigt hätte.
Ob Pauschalreisen so viel billiger sein können wie du schreibst, kann ich nicht sagen. Ist mir bisher noch nicht untergekommen. Getrennte Buchungen wären bei meinen Zielen eher ein wenig preiswerter gewesen, kommt aber wohl auf die Destination an.
Und da meine Ziele seit Jahren nicht über Mittelstrecke hinausgehen, werde ich mir gewiss keine private Versicherung gegen Veranstalterinsolvenz zulegen. Kann aber nachvollziehen, dass diejenigen, die Fernreisen machen, vielleicht auch über einen längeren Zeitraum, bei einer Pauschalbuchung eine private Absicherung in Betracht ziehen.Sehe ich ähnlich. Die RRV ist in unserer Kreditkarte inkludiert, ansonsten sind Versicherungen auch bei uns auf das nötigste reduziert.
Dass Pauschalurlaube günstiger sind als individuell zusammengestellte Urlaube sehe ich auch höchst selten, außerdem ist mir die Wahl der Hotels bei pauschaler Buchung eh oft zu eingeschränkt...
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@SonneStrand75
Jahresversicherung RRV+Reiseabbruch kostet z. B. beim ADAC 59 € - ohne Selbstbeteiligung.
Ist eine magere Investition bei 3-5 Reisen im Jahr... wobei die Höhe des Jahresbeitrags natürlich von der Höhe der Reisekosten abhängt.
Und natürlich zahlt man nicht 20% bei unerwarteter schwerer Krankheit aus eigener Tasche. Das ist Quatsch.
Ich hatte auch nicht erwartet, dass ich diese erst sehr spät abgeschlossene Versicherung in den Folgejahren gleich mehrmals würde in Anspruch nehmen müssen, war aber so. Und wenn zwei Reisen in der Warteschleife sind - eine kurzfristige (= hohe Stornokosten), die zweite zum Glück längerfristig (also nur 25% Storno), dann freut man sich doch, das nicht alles selbst bezahlen zu müssen.
Ok, wenn der Reisepreis stets sehr niedrig liegt, lohnt sich vielleicht tatsächlich nicht die Investition von z- B. rund 60 € / Jahr. Muss der Betreffende dann halt abwägen. Ansonsten...
@sonnestrand75 sagte:Das, was du alles aufzählst, ist nunmal wenig wahrscheinlich.
Dann wünsche ich dir, dass das noch lange so bleibt.
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Steelydan Kurion
letztlich ist es egal, ob freiwillige Versicherung oder wie jetzt Pflicht. Am Ende des Tages zahlt immer der Kunde. Wenn jetzt wie häufig gefordert die Grenze von 110 mio angehoben wird, werden die Pauschalreisen teurer. Die Versicherung wird die Mehrkosten nicht übernehmen. Man kann es doch bei der RRV sehen, für Senioren ist die ziemlich teuer. Und wenn der Versicherungsfall eintritt, muss man häufig klagen. Denn welcher Senior hat keine Vorerkrankungen. Und als ganz gesunder Senior wird der Versicherungsfall kaum eintreten.
ich halte das Ganze für ein Geschäft mit der Angst. Es könnte ja ....
ich habe seit 10 Jahren keine extra RRV mehr, ob meine Kreditkartengesellschaft ihr Versprechen hält, weiß ich nicht. Wenn nun Stornierungskosten anfallen, muss ich halt zahlen, bin unter dem Strich ganz sicher nicht in den miesen.
Natürlich ist es verlockend, eine Pauschalreise zu buchen, wenn die im Vergleich zur Individuellen Buchung so 500 eur billiger ist (bei gleichem Hotel und gleichem Flug). Verstehen kann ich es aber nicht. Das Hotel bekommt vom Reiseveranstalter weniger , als von mir. Die Airline kriegt die Kohle bei der Buchung von mir gleich, vom Reiseveranstalter sehr viel später (für meine PauschalReise Mitte November sind die Tickets noch nicht ausgestellt.) und wenn der Reiseveranstalter pleite geht? Kriegt die Airline was von der Versicherung? Das Hotel ja nicht. Beide sind bei Individualbuchung besser gestellt, verlangen von mir mehr, als bei Pauschal.
Mir bleibt nur zu hoffen, dass mein Reiseveranstalter nicht auch noch pleite geht, und wenn dann bitte 4,5 Wochen vorher@wschiro
Nachtrag: Ich hab mal nachgeschaut bezügl. Senioren. Stimmt, da können die Beiträge zur RRV schon mal fast das Doppelte betragen.
Private Versicherung gegen RV-Insolvenz werden gewiss auch nicht gerade kostengünstig sein - egal wie alt der Reisende ist. Ich kann aber die Argumente von steelydan1 nachvollziehen. -
@Malini
Hab einzig im Malediven-Forum schon gelesen, dass man da pauschal besser wegkommt. Aber... keine persönliche Erfahrung.@kourion sagte:
@Malini
Hab einzig im Malediven-Forum schon gelesen, dass man da pauschal besser wegkommt. Aber... keine persönliche Erfahrung.Das ist auch eines der wenigen Ziele, die mich 0 reizen...

Als ich mal einen 200–€–Gutschein von HC verbraten wollte, habe ich jedenfalls ewig gesucht, um eine Pauschalreise zu finden, die sich lohnt zu buchen...
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Wenn sonneStrand75 Single ist und keine sehr nahen Verwandten (mehr) hat sowie über mehr als nur genug Kohle verfügt, dann kann es für ihn ja sinnvoll sein, keine RRV zu haben.
@nate1 sagte:
Wenn sonneStrand75 Single ist und keine sehr nahen Verwandten (mehr) hat sowie über mehr als nur genug Kohle verfügt, dann kann es für ihn ja sinnvoll sein, keine RRV zu haben.
Nein, ist sie nicht. Ich verreise mehrmals im Jahr mit Kindern, seit vielen Jahren.
Wegen der RRV bei ADAC schaue ich mal, 60 Euro im Jahr wären sinnvoll. Aber ist dieser Betrag schon für die ganze Familie? Ich werde mich informieren.
Bestehende Krankheiten werden eh ausgeschlossen, das wäre das einzig Sinnvolle bei uns.
Und 20% SB bei Krankheit war bisher bei jedem Tarif.
Krank waren wir natürlich schon, ich bin auch schon mit 40 Fieber und kleinen Kindern gereist, hilft ja alles nichts, man muss heim. Auch Kinder waren immer wieder mal krank, ist halt alles kein Grund für einen Reiseabbruch, man wird ja nicht gesünder dadurch.
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@SonneStrand75
Nein, gilt nicht für die ganze Familie. Einzelpolice.
Was 20% SB ("bei jedem Tarif") bei unerwartet schwerer Krankheit betrifft, so ist das nicht bei meiner jetzigen Reiserückrittsversicherung der Fall und war es auch nicht bei meiner ersten, angeboten über die Visa-Card.
Wenn du eine SB wünscht, kannst du diesen Punkt natürlich anklicken, dito die Höhe der SB.
Zum Reiseabbruch - keine Erfahrungen.
Könntest du vielleicht einen Versicherer benennen, bei dem diese Klausel "20% SB bei unerwartet schwerer Krankheit" zu finden ist.