Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
-
Guten Morgen,
Nach Wochen des zittern und bangen,kam ja am Mittwoch die Erlösung für alle die ab 1.11.ihre Reise antreten wollten.
Gestern also ins RB,und wir waren im Prinzip offen für alles.Schlussendlich landeten wir doch im selben Hotel in der Dom Rep,fliegen zwar 5 Tage später,was mir Urlaubs technisch sogar noch entgegen kommt,bzw das beste daran ist,daß wir die Reise um 600€ billiger bekamen als ursprünglich über TOC!Bei 800€ Anzahlung ist somit der Schaden für uns wirklich in Grenzen!
Einzigster Wermutstropfen ist das wir nun kein Bahnticket mehr nutzen können und mit dem Auto nach München fahren müssen und dort parken müssen,da der Flug mogens schon sehr bald startet und somit der Zug raus ist.Ich wünsche wirklich allen Geschädigten das selbe Glück und das ihr in euren wohlverdienten Urlaub kommt!!!
-
Guten Morgen,
Nach Wochen des zittern und bangen,kam ja am Mittwoch die Erlösung für alle die ab 1.11.ihre Reise antreten wollten.
Gestern also ins RB,und wir waren im Prinzip offen für alles.Schlussendlich landeten wir doch im selben Hotel in der Dom Rep,fliegen zwar 5 Tage später,was mir Urlaubs technisch sogar noch entgegen kommt,bzw das beste daran ist,daß wir die Reise um 600€ billiger bekamen als ursprünglich über TOC!Bei 800€ Anzahlung ist somit der Schaden für uns wirklich in Grenzen!
Einzigster Wermutstropfen ist das wir nun kein Bahnticket mehr nutzen können und mit dem Auto nach München fahren müssen und dort parken müssen,da der Flug mogens schon sehr bald startet und somit der Zug raus ist.Ich wünsche wirklich allen Geschädigten das selbe Glück und das ihr in euren wohlverdienten Urlaub kommt!!!
@perator sagte:
Einzigster Wermutstropfen ist das wir nun kein Bahnticket mehr nutzen können und mit dem Auto nach München fahren müssen und dort parken müssen,da der Flug mogens schon sehr bald startet und somit der Zug raus ist.
Fahrt doch einen Tag früher mit der Bahn nach München und übernachtet in einem Hotel nähe Flughafen

-
@perator sagte:
Einzigster Wermutstropfen ist das wir nun kein Bahnticket mehr nutzen können und mit dem Auto nach München fahren müssen und dort parken müssen,da der Flug mogens schon sehr bald startet und somit der Zug raus ist.
Fahrt doch einen Tag früher mit der Bahn nach München und übernachtet in einem Hotel nähe Flughafen

-
Hallo an alle Mitgeschädigten,
seit dieser Link hier zum ersten Mal gepostet wurde habe ich den Inhalt immer wieder gelesen. Alle paar Tage kommen Neuerungen hinzu die eigentlich alle Fragen die hier immer wieder gestellt werden klar beantworten. Einfach mal alle 10 Seiten durchlesen.
https://www.tc-infonet.de/fileadmin/media/Vertriebsinfo/TCI_Redaktion/PDF_Download_2019/Vertriebsinfo.pdf
Bin auch traurig dass unser Sizilienurlaub ins Wasser fällt aber keiner von uns kann daran etwas ändern.
Liebe Grüße an Euch alle, geniest die wahrscheinlich letzten warmen Tage. -
Verliert deutsche Thomas-Cook-Tochter eine Milliarde Euro?
https://www.focus.de/finanzen/boerse/thomas-cook-pleite-investoren-haben-interesse-an-thomas-cook_id_11172290.html
(wie gesagt: Ein Einzeiler + Link ist ausreichend!) -
@sonnestrand75 sagte:
Was passt dir schon wieder nicht? Es werden hier immer mehr Stornierungen der Flugtickets berichtet. TC hat es angekündigt. Das sind Fakten.
Wettlauf mit der Zeit - vielleicht schafft jemand seinen Hinflug früher zu nutzen, als er storniert wird. Mit unbekannten Konsequenzen.
Es werden immer über die gleichen Flugtickets gesprochen ....und das vielleicht ....bringt keinem etwas.Jeder muss für sich selbst entscheiden was er machen möchte und natürlich mit den Konsequenzen leben.
@cj sagte:
Es werden immer über die gleichen Flugtickets gesprochen ....und das vielleicht ....bringt keinem etwas.Jeder muss für sich selbst entscheiden was er machen möchte und natürlich mit den Konsequenzen leben.
Es wurden unterschiedliche Tickets storniert, unterschiedliche Gesellschaften (LH, SwissAir, Emirates, AirFrance), alle mit Beteuerungen vorher, dass die Tickets nicht stornierbar wären.
-
@sonnestrand75 sagte:
Vor allem, wenn die Airlines ihre Inkompetenz wenigstens nicht die Fluggäste ausbaden lassen würden!
Hätten sie nicht solche unqualifizierte Aussagen von sich gegeben, könnten viele Reisenden vielleicht rechtzeitig andere Vorkehrungen treffen.Das ist jetzt aber ein wenig unfair. Wie ich von vornherein ausgeführt habe, haben wir es hier mit einer extrem komplizierten Rechtslage und einem Präzedenzfall zu tun, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Auf juristischer Seite immer sehr schwierig, da es noch keine Vergleichsurteile gibt, wir betreten quasi Neuland. Und diese Expertise im (Insolvenz-)Recht erwartest Du vom Call-Center Mitarbeiter einer Airline, der auf seinem Bildschirm nichts anderes als eine gültige Buchung sehen kann? Für den bleibt sie so lange gültig und kann abgeflogen werden, bis sie halt nicht mehr gültig ist. Genau vor dieser Gefahr haben wir hier stets gewarnt und es jedem selbst überlassen zu entscheiden, ob er dieses Risiko tragen will oder nicht.
@cnecky1 sagte:
In einem anderen Thread habe ich das ausführlich erläutert. Damit, wer auch immer, von meinem Konto abbuchen darf, benötigt er/sie meine Unterschrift! Und wenn die Thomas Cook nicht hat, kann ich auch Anzahlungen bis zu 13 Monate zurück gehen lassen!Es bleibt aber auch bei Wiederholung eine Falschaussage. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundesttages, das BaFin sowie das European Payments Council als Vertreter der Finanzwirtschaft haben bei Einführung von SEPA klar herausgestellt, dass eine Schriftform für SEPA Mandate nicht zwingend erforderlich ist (Quelle). Ansonsten wäre dieses praktische Zahlverfahren im Internethandel nicht mehr anwendbar gewesen. Lediglich die Bank von Thomas Cook könnte von Thomas Cook in ihren AGB's oder der Inkassovereinbarung die Schriftform verlangen, wo ich aber nicht von ausgehe.
Um es noch mal klar herauszustellen: Eine Insolvenz ist in der Wirtschaft ein alltäglicher und ganz normaler Vorgang und kein Betrug. Sie bewirkt kein Rückgaberecht für vertragsgemäß eingezogene Lastschriften über die achte Woche hinaus. Man müsste das Recht schon ziemlich verbiegen, um einen Richter zu finden, der bereit ist, den eigenen Verlust auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern (denn nichts anderes würde eine Retoure bis zu 13 Monate bedeuten). Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es tatsächlich hinreichend beschickerte Richter gibt, die Banken für ein Grundübel dieser Welt erachten (Stichwort "Widerrufsjoker"), um auf so ein schmales Brett zu kommen, auch das Reiserecht ist voller skurriler Urteile (Schampus bei Flugabsage HH-D). Drauf wetten würde ich allerdings nicht und nach normalen Maßstäben gemessen dürfte es nicht möglich sein, den eigenen Verlust mit einem Winkeladvokatentrick auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern.
Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben). Bei allem Verständnis für persönliche Betroffenheit: Parteien, die aus populistischen Gründen sich dafür einsetzen, Verluste zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren, erhalten von mir sicher keine Stimme.
-
Hallo!
Wahrscheinlich wurde die Frage bereits gestellt, aber ich habe leider den Überblick verloren.
Auf einer Informationsseite habe ich gelesen, dass alle Reisen bis 31.12. abgesagt wurden.
Wir haben ein Hotel über Holidaycheck über Neckermann gebucht für November.
Meine Frage: Bisher habe ich keine Mitteilung einer Stornierung erhalten. Kommt diese noch? -
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
-
@wuelfi71
Neun, es ging um keine Rechtsberatung im Insolvenzfall. Sondern um die Aussage, das Ticket sei durch RV nicht stornierbar. Das hat mit der Insolvenz nichts zu tun.Es wurde ja eben nicht gesagt, zur Zeit liegt eine gültige Buchung vor. Es wurde vehement ausgeschlossen, dass sich der Zustand der Buchung verändern kann.
-
@wuelfi71
Neun, es ging um keine Rechtsberatung im Insolvenzfall. Sondern um die Aussage, das Ticket sei durch RV nicht stornierbar. Das hat mit der Insolvenz nichts zu tun.Es wurde ja eben nicht gesagt, zur Zeit liegt eine gültige Buchung vor. Es wurde vehement ausgeschlossen, dass sich der Zustand der Buchung verändern kann.
@sonnestrand75 sagte:
@wuelfi71
Neun, es ging um keine Rechtsberatung im Insolvenzfall. Sondern um die Aussage, das Ticket sei durch RV nicht stornierbar. Das hat mit der Insolvenz nichts zu tun.Es wurde ja eben nicht gesagt, zur Zeit liegt eine gültige Buchung vor. Es wurde vehement ausgeschlossen, dass sich der Zustand der Buchung verändern kann.
Bitte lies einmal aus den Informationen, die Gitti125 heute um 10:47h verlinkt hat, den folgenden Passus noch einmal durch:
=======
Ich möchte meinen gebuchten Linienflug - der aktuell im Rahmen einer Pauschalreise gebucht ist - antreten, da laut Aussage der gebuchten Airline die Bezahlung bereits erfolgt ist. Was gilt es zu beachten?Leider ist dies nicht möglich, da wir alle Pauschalreisen bis zum 31.12.2019 abgesagt haben. Die Flugleistung kann aus insolvenz- und haftungsrechtlichen Gründen nicht in Anspruch genommen werden. Dies gilt leider auch dann, wenn die Airline Ihnen fälschlicherweise eine Durchführung bestätigt haben sollte. Wir haben alle Möglichkeiten durchgespielt, die rechtlichen Grundlagen lassen aber leider keine andere Lösung zu, daher werden alle Linienflüge, die im Rahmen einer Pauschalreise gebucht wurden, storniert.
=======
LG
Sokrates
-
@sonnestrand75 sagte:
Vor allem, wenn die Airlines ihre Inkompetenz wenigstens nicht die Fluggäste ausbaden lassen würden!
Hätten sie nicht solche unqualifizierte Aussagen von sich gegeben, könnten viele Reisenden vielleicht rechtzeitig andere Vorkehrungen treffen.Das ist jetzt aber ein wenig unfair. Wie ich von vornherein ausgeführt habe, haben wir es hier mit einer extrem komplizierten Rechtslage und einem Präzedenzfall zu tun, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Auf juristischer Seite immer sehr schwierig, da es noch keine Vergleichsurteile gibt, wir betreten quasi Neuland. Und diese Expertise im (Insolvenz-)Recht erwartest Du vom Call-Center Mitarbeiter einer Airline, der auf seinem Bildschirm nichts anderes als eine gültige Buchung sehen kann? Für den bleibt sie so lange gültig und kann abgeflogen werden, bis sie halt nicht mehr gültig ist. Genau vor dieser Gefahr haben wir hier stets gewarnt und es jedem selbst überlassen zu entscheiden, ob er dieses Risiko tragen will oder nicht.
@cnecky1 sagte:
In einem anderen Thread habe ich das ausführlich erläutert. Damit, wer auch immer, von meinem Konto abbuchen darf, benötigt er/sie meine Unterschrift! Und wenn die Thomas Cook nicht hat, kann ich auch Anzahlungen bis zu 13 Monate zurück gehen lassen!Es bleibt aber auch bei Wiederholung eine Falschaussage. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundesttages, das BaFin sowie das European Payments Council als Vertreter der Finanzwirtschaft haben bei Einführung von SEPA klar herausgestellt, dass eine Schriftform für SEPA Mandate nicht zwingend erforderlich ist (Quelle). Ansonsten wäre dieses praktische Zahlverfahren im Internethandel nicht mehr anwendbar gewesen. Lediglich die Bank von Thomas Cook könnte von Thomas Cook in ihren AGB's oder der Inkassovereinbarung die Schriftform verlangen, wo ich aber nicht von ausgehe.
Um es noch mal klar herauszustellen: Eine Insolvenz ist in der Wirtschaft ein alltäglicher und ganz normaler Vorgang und kein Betrug. Sie bewirkt kein Rückgaberecht für vertragsgemäß eingezogene Lastschriften über die achte Woche hinaus. Man müsste das Recht schon ziemlich verbiegen, um einen Richter zu finden, der bereit ist, den eigenen Verlust auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern (denn nichts anderes würde eine Retoure bis zu 13 Monate bedeuten). Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es tatsächlich hinreichend beschickerte Richter gibt, die Banken für ein Grundübel dieser Welt erachten (Stichwort "Widerrufsjoker"), um auf so ein schmales Brett zu kommen, auch das Reiserecht ist voller skurriler Urteile (Schampus bei Flugabsage HH-D). Drauf wetten würde ich allerdings nicht und nach normalen Maßstäben gemessen dürfte es nicht möglich sein, den eigenen Verlust mit einem Winkeladvokatentrick auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern.
Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben). Bei allem Verständnis für persönliche Betroffenheit: Parteien, die aus populistischen Gründen sich dafür einsetzen, Verluste zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren, erhalten von mir sicher keine Stimme.
@wuelfi71 sagte:
.....Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben).....
Sehe ich in diesem Fall nicht so. Für mich hat der Staat ein EU Gesetz nicht genügend umgesetzt und ist dadurch in der Haftung.
Bei unseren Nachbarn hat es ja auch funktioniert. Wenn es um Diätenerhöhung gegangen wäre......
So enstand eine trügerische Sicherheit für den einzelnen.
Ich könnte mit den Kosten für eine bessere Absicherung leben. -
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
Wir haben auch eine Nur Hotel Buchung für den Januar. Irgendwie habe ich total überlesen, dass diese Buchungen automatisch storniert wurden. Müssen wir die offizielle Bestätigung abwarten vor wir das Charge Back Verfahren beantragen können? Oder gar warten bis zum 05.01., das wäre der Beginn der Hotelbuchung. Danke
-
@wuelfi71 sagte:
.....Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben).....
Sehe ich in diesem Fall nicht so. Für mich hat der Staat ein EU Gesetz nicht genügend umgesetzt und ist dadurch in der Haftung.
Bei unseren Nachbarn hat es ja auch funktioniert. Wenn es um Diätenerhöhung gegangen wäre......
So enstand eine trügerische Sicherheit für den einzelnen.
Ich könnte mit den Kosten für eine bessere Absicherung leben.@deckerr sagte:
Sehe ich in diesem Fall nicht so. Für mich hat der Staat ein EU Gesetz nicht genügend umgesetzt und ist dadurch in der Haftung.
Bei unseren Nachbarn hat es ja auch funktioniert. Wenn es um Diätenerhöhung gegangen wäre......
So enstand eine trügerische Sicherheit für den einzelnen.
Ich könnte mit den Kosten für eine bessere Absicherung leben.Bin da ganz Deiner Meinung. Das hat auch nichts mit persönlichem Verlust zu tun, hier gibt es EU Rechtliche Vorgaben... und scheinbar hat sich Wuelfi immer noch nicht den Artikel durch gelesen um zu verstehen warum sich einige darauf berufen...
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/thomas-cook-versicherung-1.4622090
Ebenso ist dies nicht die erste Insolvenz eines Reiseanbieters, daher sollte eine Fluggesellschaft schon eine einigermaßen klare Ansage machen können...
-
@sonnestrand75 sagte:
Vor allem, wenn die Airlines ihre Inkompetenz wenigstens nicht die Fluggäste ausbaden lassen würden!
Hätten sie nicht solche unqualifizierte Aussagen von sich gegeben, könnten viele Reisenden vielleicht rechtzeitig andere Vorkehrungen treffen.Das ist jetzt aber ein wenig unfair. Wie ich von vornherein ausgeführt habe, haben wir es hier mit einer extrem komplizierten Rechtslage und einem Präzedenzfall zu tun, wie wir ihn noch nie erlebt haben. Auf juristischer Seite immer sehr schwierig, da es noch keine Vergleichsurteile gibt, wir betreten quasi Neuland. Und diese Expertise im (Insolvenz-)Recht erwartest Du vom Call-Center Mitarbeiter einer Airline, der auf seinem Bildschirm nichts anderes als eine gültige Buchung sehen kann? Für den bleibt sie so lange gültig und kann abgeflogen werden, bis sie halt nicht mehr gültig ist. Genau vor dieser Gefahr haben wir hier stets gewarnt und es jedem selbst überlassen zu entscheiden, ob er dieses Risiko tragen will oder nicht.
@cnecky1 sagte:
In einem anderen Thread habe ich das ausführlich erläutert. Damit, wer auch immer, von meinem Konto abbuchen darf, benötigt er/sie meine Unterschrift! Und wenn die Thomas Cook nicht hat, kann ich auch Anzahlungen bis zu 13 Monate zurück gehen lassen!Es bleibt aber auch bei Wiederholung eine Falschaussage. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundesttages, das BaFin sowie das European Payments Council als Vertreter der Finanzwirtschaft haben bei Einführung von SEPA klar herausgestellt, dass eine Schriftform für SEPA Mandate nicht zwingend erforderlich ist (Quelle). Ansonsten wäre dieses praktische Zahlverfahren im Internethandel nicht mehr anwendbar gewesen. Lediglich die Bank von Thomas Cook könnte von Thomas Cook in ihren AGB's oder der Inkassovereinbarung die Schriftform verlangen, wo ich aber nicht von ausgehe.
Um es noch mal klar herauszustellen: Eine Insolvenz ist in der Wirtschaft ein alltäglicher und ganz normaler Vorgang und kein Betrug. Sie bewirkt kein Rückgaberecht für vertragsgemäß eingezogene Lastschriften über die achte Woche hinaus. Man müsste das Recht schon ziemlich verbiegen, um einen Richter zu finden, der bereit ist, den eigenen Verlust auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern (denn nichts anderes würde eine Retoure bis zu 13 Monate bedeuten). Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es tatsächlich hinreichend beschickerte Richter gibt, die Banken für ein Grundübel dieser Welt erachten (Stichwort "Widerrufsjoker"), um auf so ein schmales Brett zu kommen, auch das Reiserecht ist voller skurriler Urteile (Schampus bei Flugabsage HH-D). Drauf wetten würde ich allerdings nicht und nach normalen Maßstäben gemessen dürfte es nicht möglich sein, den eigenen Verlust mit einem Winkeladvokatentrick auf die Bank von Thomas Cook zu verlagern.
Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben). Bei allem Verständnis für persönliche Betroffenheit: Parteien, die aus populistischen Gründen sich dafür einsetzen, Verluste zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren, erhalten von mir sicher keine Stimme.
@wuelfi71 sagte:
Genau so sehe ich das nach wie vor beim Thema Umverteilung der persönlich erlittenen Verluste auf alle Steuerzahler (was manche gern so schön anonym als "Staatshaftung" umschreiben). Bei allem Verständnis für persönliche Betroffenheit: Parteien, die aus populistischen Gründen sich dafür einsetzen, Verluste zu sozialisieren und Gewinne zu privatisieren, erhalten von mir sicher keine Stimme.
Welche Partei hat sich dafür ausgesprochen...? Hab ich was verpasst?
-
Folgende Aussage - Gefunden in der Vertriebs-info bei Thomas Cook:
Ich habe eine Reise mit Reisedatum ab dem 01.01.2020 und die Fluggesellschaft / der Hotelier hat mir mitgeteilt, dass meine Buchung storniert wurdeReisen mit Reiseantrittsdatum ab dem 01.01.2020hat die deutsche Thomas Cook Gruppe nicht abgesagt. Anders lautende Aussagen sind unzutreffend. Sollte der Hotelier oder die Fluggesellschaft Ihnen mitgeteilt haben, dass Ihre Buchung storniert sei, so bitten wir, obgleich nicht von unserer Seite verantwortet, um Entschuldigung. Wir wissen, dass die Ungewissheit der vergangenen zwei Wochen für unsere Kunden und Vertriebspartner sehr schwierig war. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, schnellst möglichst wieder operativ tätig zu sein, um dann auch wieder Reisen ab dem 01.01.2020anbieten zu können.Wir sind mit unseren Leistungsträgern instetigem Kontakt, um die gebuchten Leistungen für Reisen mit Antrittsdatum ab dem 01.01.2020durchführen zu können. -
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
@vonschmeling sagte:
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
Das liest sich hier aber anders:
„Ich habe eine Reise mit Reisedatum ab dem 01.01.2020 und die Fluggesellschaft / der Hotelier hat mir mitgeteilt, dass meine Buchung storniert wurde
Reisen mit Reiseantrittsdatum ab dem 01.01.2020 hat die deutsche Thomas Cook Gruppe nicht abgesagt. Anders lautende Aussagen sind unzutreffend. Sollte der Hotelier oder die Fluggesellschaft Ihnen mitgeteilt haben, dass Ihre Buchung storniert sei, so bitten wir, obgleich nicht von unserer Seite verantwortet, um Entschuldigung. Wir wissen, dass die Ungewissheit der vergangenen zwei Wochen für unsere Kunden und Vertriebspartner sehr schwierig war. Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, schnellst möglichst wieder operativ tätig zu sein, um dann auch wieder Reisen ab dem 01.01.2020 anbieten zu können. Wir sind mit unseren Leistungsträgern in stetigem Kontakt, um die gebuchten Leistungen für Reisen mit Antrittsdatum ab dem 01.01.2020 durchführen zu können.“
-
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
@vonschmeling sagte:
Sämtliche Hotelbuchungen sind schon gleich mit dem Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens storniert worden, auch die über den 31.12.2019 hinaus ...
Hallo @vonschmelig, "..auch die über den 31.12.2019 hinaus.."
Dazu würde mich eine aussagekräftige Quelle interessieren.
TC sieht das wohl z.Zt. noch anders.....
Unter "Fragen zu gebuchten Pauschalreisen und Einzelleistungen"

Quelle: https://thomas-cook.insolvenz-solution.de/faq
Ups, da waren Andere schneller ...

-
Wir haben auch eine Nur Hotel Buchung für den Januar. Irgendwie habe ich total überlesen, dass diese Buchungen automatisch storniert wurden. Müssen wir die offizielle Bestätigung abwarten vor wir das Charge Back Verfahren beantragen können? Oder gar warten bis zum 05.01., das wäre der Beginn der Hotelbuchung. Danke
@monikasy sagte:
Wir haben auch eine Nur Hotel Buchung für den Januar. Irgendwie habe ich total überlesen, dass diese Buchungen automatisch storniert wurden. Müssen wir die offizielle Bestätigung abwarten vor wir das Charge Back Verfahren beantragen können? Oder gar warten bis zum 05.01., das wäre der Beginn der Hotelbuchung. Danke
@monikasy ich blicke das auch nicht ganz, denn es wurden Reisen bis 31.12.2019 storniert. Danach habe ich Neckermann Reisen angeschrieben und nur die Mitteilung erhalten das ein Insolvenzverfahren eröffnet wird und ich meine Ansprüche in die Insolvenzliste stellen könnte. Ich habe ebenfalls nur Hotel ab 08.01.2020 gebucht und bin auch unsicher was gilt. Mein Hotel sagte mir keine Zimmer mehr von Neckermann-Reisen. Am Telefon von Neckermann Reisen bekam ich die Auskunft wir können noch nicht sagen was am 08.01.2020 los ist. Ich bin ein normal sterblicher Mensch und das ist mir mittlerweile alles zu hoch, denn egal wo man frägt eine genaue Auskunft bekommt man nicht. Auf eMailanfrage noch nicht einmal was persönliches sondern nur das ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Die Kunden stehen irgendwie dumm da....
aber nochmal 2000euro neu zahlen war nicht drin, wieder bekommen wir man wohl max.10 % lt.erfahrrnem IV 