Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Ja und ?
Sollen die etwa ohne Begleitschutz fahren ? Und eventuell in einem Golf, während potentielle Attentäter die schwere Limousine fahren ?
So richtig wird jetzt nicht verständlich, was Du damit sagen willst.
Politiker sollen ohne Begleitschutz in einem Kleinwagen fahren, damit sie Benzin sparen ??
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nein, nicht ohne Begleitschutz. Davon spricht keiner. Aber gut u. sicher Auto fahren kann man beispielsweise auch in einem 5er BMW anstatt eines 7ers, der wesentlich mehr Sprit braucht (größere Maschine, Gewicht usw). Letztendlich ist es Pille Palle darüber zu diskutieren, mir geht es in solchen Fällen ums Prinzip. Wir bekommen hohe Steuern auf die Spritpreise u. da ist es egal. Ist so.
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Wenn es Pille-Palle ist, hätte ich doch gar nicht erst davon angefangen ...
Aber hier ist ja die Meckerecke, hier darf man das.
Also, ich meckere auch mal:
Ich muss morgen wieder in mein dösiges Büro und habe den ganzen Tag zwei lange Sitzungen !! -
Und die Steuern, die im Spritpreis enthalten, kommen ja dem Bürger wieder zu gute.
Und nebenbei bemerkt haben auch die Politiker im Ausland Personenschutz und auch dieses muss vom Sjeweiligen Steuerzahler bezahlt werden, also kein Unterschied zu D. Und übrigens fahren die meisten Politiker, Botschafter, etc. pepe im Ausland eine deutsche Marke, d.h. davon werden deutsche Arbeitsplätze erhalten.
Aber komisch, die Politiker sollen also deiner Meinung nach kleinere Autos fahren, die Bürger aber nicht? Wovon gibt es denn jetzt mehr, Politiker oder Bürger in D.?
Wenns nach mir geht, sollte z.B. die Kfz-Steuer abgeschafft werden und dieses als Steuer auf den Spritpreis noch draufgeschlagen werden, weil das gerechter ist, wer viel fährt, der zahlt auch viel und wer wenig fährt, der zahlt dann auch wenig. Das finde ich bedeutend gerechter.
Und solange die halbstarken den ganzen Tag mit ihren aufgemotzten Kisten eine Angeberrunde nach der anderen durch die Stadt drehen, kann der Sprit wohl noch nicht teuer genug sein, oder?
Auch zu meinen ganzen anderen Bemerkungen kein einziger Kommentar, aber so sind wir, es ist immer einfach andere dafür zu verurteilen (in diesem Fall z.B. die Politiker) anstatt sich mal an die eigene Nase zu fassen und sich selbst zu hinterfragen.
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Stop!. Es,-- das Thema driftet ab. Wer, was für einen Wagen fährt, darüber könnte man ewig streiten, aber darum geht es nicht im wesentlichen.
Fakt ist der Sprit (Ölpreis) steigt, (ins unermessliche?) und die Politiker sehen zu.Man übergeht den kleinen mittelständischen Mann. Wir werden gemolken , wo immer sich die Steuerrschraube ansetzen lässt. Das 2 Drittel des momentanen Spritpreises als Steuern genommen wird, darüber regt sich die Mehrheit auf. Aus welchen Gründen sich auch immer die Beschaffungskosten erhöhen, wenn unsere Politiker etwas mehr Know how hätten würden sie vielleicht, um es dem arbeitenden Volk etwas zu erleichtern, wenigsten vorübergehend die zuständige Steuer dafür herabsetzen.
Es ist indiskutabel zuzusehen, das unser Nettoverdienst nur noch für die Lebens(Erhaltungs)kosten draufgeht.
Habe erst kürzlich von einem Firmenschef gelesen, der mal ausprobieren wollte sich einen Monat lang, mit dem Lohn eines normalen Arbeiters zu ernähren. Nach nicht mal der Hälfte des Monats hatte er kein Geld mehr.
Fazit er erhöhte allen seinen Arbeiter den Lohn .Lasst mal einen Monat einen unserer Politiker mit dem Normalbürgerverdienst, Haus abbezahlen oder Miete, Einkauf, Tanken, Strom, Telefon,Medikamentenzuzahlung, Friseur, Schulsachen(Klassenfahrt) etc alles was so anfällt mal auskommen. Ich wäre sehr gespannt und wette darauf, dass es in die Hose gehen würde.
So und ich hoffe ihr bekommt euch nicht mehr in die Haare, denn angesichts dessen was ""wir"" bezahlen müssen wäre das hinausgeschmissene Energie.
Wie schön waren doch noch die DM Zeiten...... -
Das Bruttogehalt muss nicht mal erhöht werden. Die Menschen verdienen genug! Die hohen Abzüge müßten gesenkt werden, damit das Netto höher ausfällt.
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Mich nervt dass die Politiker immer davon reden, dass die Jugend Deutschlands Zukunft ist.
Ich sehe es in meinem Bekanntenkreis wie viel trotz einer guten-durchschnittlichen mittleren Reife keine Chance auf eine Lehrstelle haben.
Dass sollte von den Politikern mehr gefördert werden!
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@ erik
Kirchensteuer nicht auf 5% senken, sondern nur einen Paschalbetrag nehmen, warum muss einer mehr Kirchensteuer bezahlen, als eine der wenig verdient.
Und den Beitrag für die Arbeitslosenversicherung kann man auch komplett einsparen.
Sicherlich ist das Bildungssystem in D. reformwürdig.
Angefangen davon, das jeder Abschluss, die im Nirwana eines EU-Mitgliedsstaates bei uns anerkannt wird, aber ein Abschluss nicht in allen Bundesländern anerkannt wird.
Warum ist eigentlci Bildung Ländersache?
können nicht in D. in allen Ländern dasselbe unterrichtet werden, so das auch während der Schulzeit auch mal ein Ortwechsel inkl. schulpflichtigen Kindern problem los möglich ist.
Man muss nämlich auch sagen, das das Niveau von Schulabgängern immer schlechter wird. Wer heute einen Realschulabschluss hat, der hat das Niveau eines früheren hauptschulabgängers.
Kein Wunder, das die meisten Betriebe keine Lehrlinge mehr ausbilden wollen, wenn Sie erstmal das nachholen müssen, was eigetnlich den Azubis bereits in der Schulzeit hätte vermittelt werden müssen.
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Lieber Harzer, ich habe nächstes Jahr einen Schulabgänger, sogar nur einen Hauptschulabgänger.
Manche Betriebe bilden nicht mehr aus, weil es sich heutzutage nicht mehr rendiert. Habe ich mir sagen lassen müssen.
Zudem will jeder noch ausbildende Betrieb nur noch 1 er Schüler. Man glaubt es nicht, es werden sogar "Friseusen"" nur noch mit Real oder Wirtschaftsschule (= Vorraussetzung) eingestellt.Nun, das an unserem Schulsystem was geändert werden müsste, weil zuwenig Lehrer da sind, ist auch kein Geheimnis, wobei wir uns jetzt wieder wo treffen? Stimmt bei den Politikern.
Aktueller Fall: Ein Fach wie GTB - gewerblich-technischer Bereich, Grundvorraussetzung für Bewerbungen bei Schäffler und Ina z.B wurde einfach in unserer Schule gestrichen. Keine Fachkraft und Zeit dafür.!!! Man stelle sich das mal vor. Die Zukunft von Kindern wird schon im Anfangsstadion verbaut. Nach "unseren Beschwerden" bei zuständigen Ministerrien werden unsere Kinder jetzt in die nächste Stadt(Schule) gefahren. (Fahrt in der zweiten Pause und 4 Stunden am Stück)Das ein Realabschluss heute weniger wert sein soll und auf dem gleichen Stand eines Hauptschulabschlusses liegt, könnte ich dir auch leicht wiederlegen. (Patenkind ist in der Real und hat weitaus mehr zu erbringen als mein Sohn)
Der Grund warum uns dies so vorkommt ist auch, dass die Betriebe weitaus höhere Anforderungen an die Auszubildenden haben.
Was nützt mir aber ein 1er Gymnasiast, der im handwerklichen Bereich zwei linke Finger hat????Dieses Thema ist auch ein Fass ohne Boden und wer momentan in dieser wirtschaftlichen Lage einen Ausbildungsplatz finden muss, wird dieses herrschende Vorurteil nur ""einser im Zeugnis,"" wohl nicht verstehen.
(könnte diejenigen Firmen oder Ausbildungsberufe gerne nennen)LG
diejenigen die an der Front stehen, die sollte man immer um eine Beurteilung oder Meinung fragen.
Ingrid -
Harzer wrote:
@ erikKirchensteuer nicht auf 5% senken, sondern nur einen Paschalbetrag nehmen, warum muss einer mehr Kirchensteuer bezahlen, als eine der wenig verdient.
Und den Beitrag für die Arbeitslosenversicherung kann man auch komplett einsparen.
5 % von der Lohnsteuer, ist doch dann wie ein Pauschbetrag, für alle Kirchenmitglieder.
Wer mehr geben möchte, kann dies dann Sonntags tun.
Ist doch eigentlich ein guter Vorschlag.Die AV wird doch eh bald wieder abgesenkt.
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da sich die Lohnsteuer auch nach dem Gehalt, Steuerklasse und Anzahl von Kindern unterschiedlich hoch ausfällt, kann ja gar nicht in dem Fall es ein Pauschbetrag bei der Kirchensteuer sein, wenn die sich nach der Lohnsteuer berechnet.
als Personaler mit Ausbildereignungsprüfung mit ich auch vernatwortlich für die Einstellung von Azubis, deswegen kann ich das Niveau schon vergleichen.
Und da ich ebenfalls mal zur Schule gegangen bin, kann ich das Niveau von den heutigen Schulangängern mit demselben Bildungsgrad wie meiner ist schon vergleichen.
Des Weiteren unterhält man sich ja auch mit Kollegen aus anderen Betrieben und auch die bestätigen einem, das Niveau bzw. Wissenstands eines heutigen Schulabgängers mit einem z.B. Realschulabschlusses mit dem Wissenstand eines Hauptschulabgängers von vor Jahren zu vergleichen ist.Selbstverständlich sollte auch heute ein Realschulabgänger mehr wissen als ein Hauptschulabgänger. ich meinte aber das das Niveau des Realschulabgängers im laufe der Jahre immer niedriger wird.
Und wenn die Ausbildungsbetrieb den Azubis erst mal Rechnen und Schreiben bei bringen müsen, wozue eigentlich die Schulen da sein sollten, dann braucht man sich auch nicht wundern, warum kaum noch wer ausbilden will.
Und bzgl. der einser Schnittes. Auch bei der Auswahl eines Auszubildenden geht es darum, den geeignesten im Bewerbungsverfahren zu finden.
Und bei der Anzahl von Bewerbungen sind auch sicherlich viele dabei, die ein durchschnittliches Zeugnis haben und trotzdem diese Ausbildung schaffen würden, da es aber nun mal nur eine bestimmte Anzahl von Ausbildungsplätzen gibt und die Anzahl der bewerbungen verhältnismäßig viel höher ist, muss man ja nun mal nach gewissen Kriterien entscheiden.
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interessante Diskussion, die ihr hier führt!
da ich im Marketingbereich viele kleinere Handwerksbetriebe begleite, höre ich von vielen Arbeitgebern aus erster Hand, dass, was Harzer hier beschreibt.
Die einfachsten Rechenaufgaben werden nicht bewältigt, Allgemeinbildung = 0 usw.
Viele bilden gar nicht mehr aus, führen ihren Betrieb mit einem Gesellen weiter.Ich habe auch die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK absolviert. Dort mußte man auch Lehrgespräche führen, Einstellungsgespräche, Konfliktlösungen im Betrieb usw.
Neulich hat mir ein Handwerksmeister erzählt, dass selbst die Prüfung von Betrieben gekauft werden kann, um den Anreiz, auszubilden, zu erhöhen

Also von beiden Seiten fehlende Qualifikation. Das sind Aussichten

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Seit mir mal nicht böse, aber die Anforderungen haben sich dahingegen erweitert, das manch einer von Euch, auch nicht, auf seinem jetzigen Posten sitzen würde, wäre er jetzt ein Ausbildungsplatzsuchender!!
Vor 20-30 Jahren war es viel einfacher als jetzt.
Hätte man damals nur nach 1er Schülern ausgewählt, würden viele ihren momentanen Posten bestimmt nicht haben.Und? Aus diesen Schülern mit schlechteren Noten ist auch was geworden!!!Oder?? Seit doch mal ehrlich, hattet ihr alle nur 1er und 2er? Glaube ich nicht!!!!
Was ich damit sagen will, auch wenn ein Schüler z.B. rechtschreiblich gesehen , sich nicht wie ein Journalist ausdrücken (formullieren)kann, er doch eine reelle Chance haben muss, ohne Vorurteile einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Trotz 3er oder 4er im Zeugnis.
Das schreibt euch eine 1er Abschluß Schülerin, die wegen Überqualifizierung und mit 40 zu alt, trotz der super Noten, keine Stelle bekommt.
Aber lassen wir das Thema lieber. Da könnte man argumentieren bis zur Rente!

Wünsche Euch noch einen schönen, arbeitsreichen Tag.
LG
Ingrid.
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Harzer wrote:
@erikda sich die Lohnsteuer auch nach dem Gehalt, Steuerklasse und Anzahl von Kindern unterschiedlich hoch ausfällt, kann ja gar nicht in dem Fall es ein Pauschbetrag bei der Kirchensteuer sein, wenn die sich nach der Lohnsteuer berechnet.
.Das ist wohl wahr, aber es wären die 8% / 9% vereinheitlicht auf 5% abgesenkt u. alle würden den gleichen Satz auf die Lohnsteuer zahlen. Ähnlich wie jetzt auf den SoLi von 5,5%.
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Einerseits ist das mit dem Kaufen natürlich nicht an der Tagesordnung und auch nicht in Ordnung.
Der Ausbildungsbetrieb hat dafür Sorge zu tragen, das der Azubi eine gute Ausbildung machen kann. Und die Schule hat dafür zu sorgen, das die Schüler mit einem gewissen Niveau die Schule beenden, damit gewährleistet ist, das man sofort mit der Ausbildung beginnen kann und nicht erst extra schichten fahren muss um den Azubies den Dreisatz, Allgemeinbildung, etc. pepe beizubringen.
Andererseits braucht man ja in D. für jeden Kram ein Zeugnis, Erlaubnis oder ein sonstiges Dokument, da geht es gar nicht, ob die Person die Aufgabe auch so kann.
In der USA wird z.B. ein Computerspezialist nach seinem Grad des Könnens eingestellt. Der absolviert ein paar Tage probearbeit und wenn man feststellt, der hat was auf dem Kasten, dann kriegt er den Job, egal ob er sein Können durch irgendwelche Dokumente belegen kann.
Und in D. geht es nicht nach dem Können, da müßte dieselbe Person erst irgenwelche Schulungen besuchen, damit er einen Abschluss vorweisen kann, obwohl er praktisch das können schon hat.
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Ehe du kritisierst, solltest du doch erst mal die Beiträge der anderen durchlesen.
"Und bei der Anzahl von Bewerbungen sind (...) nun mal nach gewissen Kriterien entscheiden."
Ich habe nicht behauptet, das ein 3er Noten Schüler diesen Ausbildung nicht schaffen würde, wenn aber sich nun mal heutzutage in bestimmten Berufsgruppen sich nun mal mehrere Dutzend sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben, dann kann der Betrieb auch nun mal nicht alle einstellen sondern muss sich für einen entscheiden.
Und vor zig Jahren war das Verhältnis Ausbildungsplätze zu Schulabgängern eher zum Vorteil der Suchenden, da es verhältnismäßig weniger Bewerber pro Ausbildungsplatz gab als heute.
"Das schreibt euch eine 1er Abschluß Schülerin, die wegen Überqualifizierung und mit 40 zu alt, trotz der super Noten, keine Stelle bekommt."
Wie bereits schon mal geschrieben, bei der großen Anzahl von Bewerbungen suchen die Betriebe nun mal die geeignetsten Bewerber und keinen über- oder unterqualifizierten Bewerber für die ausgeschriebene Stelle
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Ich übe Kritik?
schön dann geht wenigstens das noch, ohne irgendwelchen Notendurchschnitt. grins
aber danke für deine Meinung bzw. Ansicht der Dinge
LG
Ingrid