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  8. Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread

Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Gran Canaria
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  • elke3E Offline
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    elke3
    schrieb am zuletzt editiert von
    #101

    Einkaufen ist das ganze Jahr über ein Thema, für viele Menschen gehört es im Urlaub einfach dazu. Aber jetzt in der Weihnachtszeit hat es doch noch einen anderen Stellenwert. Deshalb möchte ich heute mal etwas über Vecindario berichten. Die Stadt liegt im Südosten der Insel nicht weit vom Flughafen entfernt. Sie hat fast 70.000 Einwohner und ist ein wahres Einkaufsparadies. Vecindario ist von Maspalomas nur 20km entfernt. Dort leben viele Menschen, die in den Urlaubsorten im Süden ihr Geld verdienen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass in Vecindario die Preise – im Gegensatz zu den Ferienorten – viel günstiger sind. Mit dem Auto ist Vecindario über die Autobahn erreichbar, außerdem gibt es gute Busverbindungen.

    Die Haupteinkaufsstraße in Vecindario ist die Avenida de Canarias. Sie ist rund 2km lang und bietet eine Fülle an Einzelhandelsgeschäften. Außerdem gibt es dort das Shoppingcenter La Ciel. Die Avenida de Canarias ist zum großen Teil als Fußgängerzone angelegt und es macht Spaß, dort zu bummeln. Ein weiteres Highlight für Shoppingfans ist das CC Atlantico. Es ist modern gestaltet und erstreckt sich auf zwei Ebenen. Es gibt einen großen Parkplatz und eine Bushaltestelle am Center. Neben dem großen Supermarkt Carrefour gibt es einen Elektromarkt, Sportgeschäfte, Modeläden, Parfümerien und vieles mehr. Für Unterhaltung sorgen eine Bowlingbahn, ein großes Kino und zahlreiche Gastronomiebetriebe.

    Sehr empfehlenswert finde ich auch den Wochenmarkt von Vecindario, der mittwochs stattfindet. Er gehört zu den ältesten Märkten der Insel und wird überwiegend von Einheimischen besucht. Er bietet eine gute Auswahl an Obst, Gemüse, Kräutern und Blumen. Außerdem gibt es dort preiswerte Textilien, Schuhe, Handtaschen und diverse Haushaltsartikel zu sehr günstige Preisen. Insgesamt unterscheidet er sich sehr deutlich von den touristisch geprägten Märkten in den Urlaubsorten.

    Wer nach dem Bummeln noch Lust zu einer Besichtigung hat, kann das Museo La Zafra – das Tomatenmuseum – besuchen. Es ist nicht weit vom CC Atlantico entfernt und zeigt auf mehr als 4.000qm alles über die Tomate, von der Geschichte über ihre Produktion bis hin zum Transport und Export.

    Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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    • elke3E Offline
      elke3E Offline
      elke3
      schrieb am zuletzt editiert von
      #102

      Die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit, in der man gerne festliche Konzerte und andere Aufführungen besucht. Wer schon mal einen Ausflug in die Inselhauptstadt Las Palmas unternommen hat, konnte vielleicht dort das Auditorio Alfredo Kraus gegenüber vom Shoppingcenter Las Arenas bewundern. Benannt wurde es nach dem Opernsänger Alfredo Kraus, der am 24. November 1927 in Las Palmas geboren wurde. Seine Mutter war Spanierin, sein Vater Österreicher. Er bekam schon mit vier Jahren Klavierunterricht und sang als Achtjähriger im Schulchor. Nach der Schule begann er ein Ingenieurstudium. Er beschloss dann, Sänger zu werden, als ihn ein singender Ingenieur beeindruckte. Dies war der dänische Tenor Helge Rosvaenge, der nach Südamerika auswandern wollte und dabei in Las Palmas hängen blieb. Nachdem er mit seinem 25. Bühnenjubiläum den jungen Alfredo Kraus begeisterte, begann dieser sein Gesangsstudium.

      Er feierte im Jahre 1956 sein Bühnendebüt als Rigoletto-Herzog und sang sich in kurzer Zeit an die Weltspitze mit Auftritten in der Mailänder Scala, im Londoner Covent Garden, der Metropolitan und der Wiener Staatsoper. Fachleute halten ihn für einen der besten Tenöre des 20. Jahrhunderts. Er zeichnete sich besonders dadurch aus, dass er das hohe D im bekannten Duett Vieni fra queste braccia aus Bellinis Oper I puritani erreichte. So konnte er das Werk in der Originaltonlage singen.

      Er widmete sich auch dem Nachwuchs und gab sein umfangreiches Wissen gerne an junge Talente weiter. Nachdem seine Frau im Jahre 1997 verstarb, fehlte ihm der Wille zum Gesang, er sagte aber in einem Interview „aber ich muss es tun, weil es in gewisser Weise die einzige Möglichkeit ist, die Tragödie zu überwinden. Singen ist das, was mich am Leben erhält.“ Leider erkrankte er nach kurzer Zeit schwer und verstarb am 10. September 1999 in Madrid. Die Grabstätten von ihm und seiner Frau sind auf dem Friedhof von Vegueta in Las Palmas. Die von ihm selbst gewählte Grabinschrift lautet „Silencio, aquí yace un tenor“ - „Stille. Hier ruht ein Tenor“.
      Ihm zur Ehre wurde in Las Palmas das Auditorio Alfredo Kraus errichtet. Es entstand am Las Canteras-Strand in der Zeit von 1993 bis 1997 und wurde am 05.12. 1997 eröffnet. Das sechseckige Gebäude wirkt fast wie eine Festung, dazu trägt auch sicherlich die Lage am Atlantik bei. Das Meer hat den Architekten auch zu etlichen maritimen Details inspiriert wie eine Kuppel am Dach, die an einen Leuchtturm erinnert. Das Auditorio Alfredo Kraus ist Sitz des Philharmonischen Orchesters von Gran Canaria. Zu den bedeutenden Veranstaltungen gehören das jährliche Canary Islands Music Festival und das Las Palmas de Gran Canaria International Film Festival.

      Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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      • elke3E Offline
        elke3E Offline
        elke3
        schrieb am zuletzt editiert von
        #103

        Viele Sehenswürdigkeiten hier auf der Insel weisen auf Traditionen hin. Vielleicht war schon mal jemand von Euch in Playa de Arinaga und hat dort das kleine Kalkmuseum besucht. Nicht nur auf Gran Canaria, auch auf den Nachbarinseln Fuerteventura und Lanzarote hat die Herstellung von Kalk eine lange Tradition. Schon in pre-hispanischen Zeiten wurde Kalk verwendet. Auf Lanzarote wurde in archäologischen Stätten die Verwendung von einem Gemisch aus Sand, Mörtel und Kalk mit Namen Tegue nachgewiesen. Er diente als Isolierung gegen Feuchtigkeit und Kälte. Nach der Eroberung durch die Spanier erhielt der Kalk eine große Bedeutung für Bauarbeiten sowie die Behandlung von Regenwasser. Auch als Futterkalk, mineralischer Dünger sowie in der Stahlindustrie wurde Kalk verwendet. Die Kalkindustrie begann im 16. Jahrhundert und hatte ihren Höhepunkt von 1850 bis in die 1960er Jahre, auf Fuerteventura sogar bis in die 1970er Jahre. Um aus dem Kalkgestein den Kalk zu gewinnen, war ein Brennofen notwendig. So wurde das Kalkgestein zwischen 800 und 1.000 °C zum Branntkalk gebacken. Dieser Vorgang dauerte mehrere Tage oder Wochen. Die Öfen waren 7 bis 8 Meter hoch und hatten einen Durchmesser von 3 Metern. Typische kanarische Architektur mit den Wänden aus schwarzem Lavastein und Kalkmörtel könnt Ihr in Orten wie Agüimes, Fataga oder Santa Brigida sehen.

        Nicht nur wegen des Kalkmuseums ist Playa de Arinaga ein lohnendes Ausflugsziel, es gibt auch eine sehr schöne Promenade mit riesigen bunten Fischskulpturen. Oberhalb der Promenade befindet sich das kleine Kalkmuseum, das interessante Einblicke in die Kalkgewinnung bietet. Die Kalkgewinnung wird auf großen Schautafeln dargestellt. Der Kalkstein wurde in der näheren Umgebung des Museums abgebaut.

        Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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        • elke3E Offline
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          #104

          Vor einigen Tagen bekam ich eine persönliche Nachricht hier bei HolidayCheck, die mich doch etwas erstaunte. Eine Reporterin von RTL hatte angefragt, ob ich mit ihr ein Interview machen will. Sie wollte eine Reportage zum Thema „Günstiger leben auf den Kanaren“ machen, wobei es um Rentner gehen soll, die auswandern. Sie war durch meine Forenbeiträge auf mich aufmerksam geworden. Beim Interview sollte ich ihr erzählen, welche Vorteile das Leben hier auf Gran Canaria für mich hat. Ich hatte ihr geschrieben, dass ich mir so etwas vorstellen kann. Ich habe ihr auch einiges über mich und meine Auswanderung geschrieben. Wir haben zweimal ausführlich telefoniert, einiges vertieft und sie sagte mir auch,wie sie sich das Interview vorstellt. Daraufhin machte ich den Vorschlag, dass wie uns in San Fernando auf der Einkaufsstraße treffen. Dort sind typische Geschäfte und wir können uns einige ansehen. Wir verabredeten uns für Samstag, den 20.01.

          Die Reporterin und ihr Kameramann holten mich zu Hause ab und sie waren mir beide gleich sympathisch. Wir fuhren nach San Fernando und gingen in eines der Cafés auf der Avenida de Galdar. Dort gab ich das erste Interview und erklärte mit dem Bon in der Hand, dass der Cappucino 1,65 € und das Wasser 1,- € kostet. Wenn man länger hier lebt, ist einem gar nicht mehr bewusst, wie günstig das ist, man empfindet es als selbstverständlich. Wir gingen dann nach Mercadona, das ist ein beliebter spanischer Discounter, Dort kauften wir typische Artikel, die preislich gut vergleichbar sind, wie Milch, Butter, Brötchen ein. Alles wurde gefilmt und von mir mit den entsprechenden Kommentaren versehen. Dann gingen wir zu Desnudos gleich oberhalb von Mercadona. Dort gibt es neben preiswerter Mode, Schuhen und Taschen auch vieles für den Haushalt vom Handtuch bis zur Bettdecke. Zum Schluss fuhren wir noch nach Meloneras, denn es sollte natürlich auch in Interview am Meer geben. Dazu fanden wir einen schönen Platz am Leuchtturm mit dem Atlantik als Hintergrund. Wir waren insgesamt drei Stunden unterwegs und es war für mich ein tolles Erlebnis!

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          • elke3E Offline
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            schrieb am zuletzt editiert von
            #105

            Dieses Erlebnis hatte noch eine Fortsetzung, die Reporterin wollte gerne ein Interview mit meinem Freundeskreis machen. Dazu hatte ich die Poolbar in meiner Bungalowanlage vorgeschlagen. Dort treffe ich mich gerne mit Freunden und Nachbarn. Ich sagte ihnen Bescheid, vorher hatte ich natürlich die Wirtin gefragt. Ein Termin wurde abgestimmt und die Reporterin und ihr Kameramann kamen am vergangenen Donnerstag abends an die Poolbar. Es gab eine Begrüßung und Vorstellung, mein Freundeskreis ist ein Mix aus Residenten und Langzeiturlaubern. Das Thema, wie man günstiger hier lebt als in Deutschland, wurde hier noch mit verschiedenen Aspekten vertieft. Ich stellte zunächst die Poolbar als unseren Treffpunkt vor und nannte auch ein paar Preise wie z.B. ein großes Bier für 2,50 €. Es gibt auch eine gute Auswahl beim Essen vom Hamburger bis zu Gambas in Knoblauchöl, alles zu günstigen Preisen. Ansonsten wurden von meinen Freunden sehr interessante Themen beigesteuert. Zwei von ihnen hatten einen Bungalow gekauft und komplett renovieren lassen. Das ist natürlich auch ein interessanter Aspekt für Menschen, die hierhin auswandern wollen. Fortbewegungsmittel ist ein weiteres Thema, wer hier kein Auto fahren will, kann sehr günstig Busfahren. Neben dem Einzelticket in der gesamten Gemeinde Maspalomas für 1,40 € wurde auch die aufladbare Buskarte erklärt. Da kann man 100,- € aufladen und bekommt 140,- € gutgeschrieben. Das ist besonders für Langzeiturlauber interessant, Residenten können sogar kostenlos Bus fahren. Wo gibt es so was in Deutschland? Es war für uns ein schöner Abend und wir sind jetzt gespannt auf die Sendung, die wir natürlich nicht verpassen wollen.

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            • Günter/HolidayCheckG Offline
              Günter/HolidayCheckG Offline
              Günter/HolidayCheck
              Admin Experte Fuerteventura
              schrieb am zuletzt editiert von Günter/HolidayCheck
              #106

              Wir hatten uns ja im Vorfeld dazu ausgetauscht. Sehr gut dass Du trotz anfänglicher Bedenken zugestimmt hattest.Deine wunderbaren, schön geschriebenen Geschichten werden eben auch gerne von Externen gelesen.Das beweist eben einmal mehr, wie sehr Deine Beiträge Anklang finden.Die 30.000er Marke an Views hast Du hier inzwischen locker überschritten.Sehr schöner Erfolg👋
              Dann sind wir mal gespannt auf den Sendetermin, den wir hier gerne auch veröffentlichen.Las ihn uns wissen.
              Dies bleibt weiter Dein eigener Thread, ohne Diskussionen, etc....so werden wir ihn auch gerne unverändert laufen lassen.

              Günter/HolidayCheckG 2 Antworten Letzte Antwort
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              • elke3E Offline
                elke3E Offline
                elke3
                schrieb am zuletzt editiert von
                #107

                Danke! Ja, natürlich teile ich den Sendetermin mit.

                Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                  elke3E Offline
                  elke3
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #108

                  Ich habe soeben die Nachricht bekommen, dass der Beitrag heute um 18 Uhr in RTL Explosiv kommt.

                  Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

                  MarcoHH01M 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • elke3E elke3

                    Ich habe soeben die Nachricht bekommen, dass der Beitrag heute um 18 Uhr in RTL Explosiv kommt.

                    MarcoHH01M Offline
                    MarcoHH01M Offline
                    MarcoHH01
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #109
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                    • Günter/HolidayCheckG Offline
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                      Günter/HolidayCheck
                      Admin Experte Fuerteventura
                      schrieb am zuletzt editiert von Günter/HolidayCheck
                      #110
                      Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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                      • Günter/HolidayCheckG Günter/HolidayCheck

                        Wir hatten uns ja im Vorfeld dazu ausgetauscht. Sehr gut dass Du trotz anfänglicher Bedenken zugestimmt hattest.Deine wunderbaren, schön geschriebenen Geschichten werden eben auch gerne von Externen gelesen.Das beweist eben einmal mehr, wie sehr Deine Beiträge Anklang finden.Die 30.000er Marke an Views hast Du hier inzwischen locker überschritten.Sehr schöner Erfolg👋
                        Dann sind wir mal gespannt auf den Sendetermin, den wir hier gerne auch veröffentlichen.Las ihn uns wissen.
                        Dies bleibt weiter Dein eigener Thread, ohne Diskussionen, etc....so werden wir ihn auch gerne unverändert laufen lassen.

                        Günter/HolidayCheckG Offline
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                        Günter/HolidayCheck
                        Admin Experte Fuerteventura
                        schrieb am zuletzt editiert von Günter/HolidayCheck
                        #111

                        Vielen Dank liebe Elke für die privaten Einblicke, die wir in dem kurzen, aber interessanten RTL Beitrag haben durften.
                        Ich bin mir sehr sicher, dass die Menge des Drehmaterials mehr hergeben wird, als die paar Minuten gestern- so läuft das in solchen Fällen immer
                        Da wird dann munter weiteres, von den Drehs vorhandenes Material zusammengeschnitten und das dann auch in anderen Sendeformaten eingesetzt.
                        Da die allermeisten Aufrufe hier von ausserhalb des Forums kommen- ist uns natürlich daran gelegen, Deine Tipps ,Bilder und Geschichten -ohne Begleitdiskussionen anzubieten. Dies bleibt ein reiner Infothread -Dein persönlicher Thread, liebe Elke

                        @ all Ich bitte um Euer Verständnis--- Dankeschön.

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                        • elke3E Offline
                          elke3E Offline
                          elke3
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #112

                          Nicht nur in Deutschland, auch hier auf Gran Canaria wird Karneval gefeiert. Besonders berühmt ist der Karneval in Las Palmas, der in diesem Jahr vom 25.Januar bis zum 18.Februar dauert. Seinen Höhepunkt hat er mit einem festlichen und lebhaftem Umzug. Doch wie ist der Karneval von Las Palmas überhaupt entstanden? Er hat eine lange Tradition und gehört zu den ältesten Festen der Insel. Aus historischen Dokumenten ist erkennbar, dass die Entstehung des Karnevals fast gleichzeitige mit der Gründung der Stadt Las Palmas begann, die am 24.Juni 1478 war. Es gibt Belege, die auf den Karneval im 16. Jahrhundert hinweisen, im Jahre 1574 fand im Hause des Domherrn Pedro León ein Maskenball statt. Außerdem gibt es Hinweise, dass die Italiener, die sich auf der Insel ansiedelten, eine große Vorliebe für Maskenbälle hatten.

                          Die weitere Entwicklung des Karnevals erfolgte im 19. Jahrhundert durch die Entstehung soziokultureller Kulturen. So wurde es möglich, unterschiedliche Feste zu organisieren und Umzüge mit prächtigen Wagen und kostümierten Menschen. Zu den Institutionen gehörten das Gabinete Literario und der Circulo Mercantil, die sich in der Nähe des Pérez-Galdós-Theaters befanden, das für seine Tanz- und Karnevalsveranstaltungen bekannt war. Im 20. Jahrhundert zog sich die Karnevalsszene weiter über das Hafengebiet bis in das Viertel La Isleta. Während der Franco-Diktatur waren solche Feste verboten, sie wurden aber heimlich unter dem Decknamen Winterfeste begangen. Die geschah in Privathäusern oder in Lokalen von Freizeitvereinen. So konnte sich die Nachbarschaft treffen, die Kostüme hatten sie auf dem Weg dorthin unter Bettlaken versteckt. Täglich wurden Karnevalspfannkuchen gebacken und es war Sitte, die Türen weit zu öffnen und zu den Süßigkeiten Erfrischungsgetränke oder Wein zu servieren. Nach Francos Tod entstand im Jahre 1976 der Karneval, wie man ihn heute kennt. Es wurden die Kostüme hervorgeholt und die ersten geschmückten Wagen rollten über die Straßen. Ein Bürger von der Halbinsel La Isleta bat den Provinzgouverneur um die Erlaubnis, den Straßenkarneval mit einem Umzug zu feiern. So ergab ist sich, dass in den Anfangsjahren die Einwohner von La Isleta die Schirmherrschaft übernahmen und den Straßenkarneval organisierten.

                          Wie ging es nun weiter und wie wurde der Karneval zum heutigen Volksfest? Der Karneval breitete sich in den 80er Jahren in der ganzen Stadt aus. Er wurde professionell organisiert, denn es waren verschiedene Genehmigungen der Stadt notwendig, ebenso ein großes Angebot an Aktivitäten und dementsprechend eine finanzielle Grundlage. Einen großen Einsatz zeigte der damalige Bürgermeister, Juan Rodríguez Doreste, der ein leidenschaftlicher Karnevalist war. Er setzte sich für eine gemischte Kommission für die Organisation des Karnevals ein. Später, im Jahre 1986, wurde die Karnevalsstiftung von Las Palmas gegründet, die sich aus Politikern, Karnevalsgruppen, Nachbarschaftsvereinen und anderen gesellschaftliche Gruppierungen zusammensetzte. In den 90er Jahren begann der Karneval in Las Palmas seine heutige Form anzunehmen. Dazu trug die Gründung der Sociedad Anónima Fiestas del Carnaval de Las Palmas bei. Ab 1995 etablierte sich der Parque Santa Catalina als Zentrum des Karnevals. Internationale Aufmerksamkeit kam durch die erste Drag-Queen-Gala im Jahre 1998. Sie trug dazu bei, dass immer mehr Urlauber zum Karneval nach Gran Canaria reisten.

                          Heute gilt der Karneval als eine der wichtigsten Attraktionen auf der Insel. Er hat sich zu einem Mix aus Tradition und Moderne entwickelt. Zuständig für die Organisation ist das 2001 gegründete Unternehmen Promoción de la Ciudad de Las Palmas de Gran Canaria. Zu dem bunten Programm gehören die Gala Drag Queen als Besonderheit des Karnevals von Las Palmas sowie der große Umzug mit schmuckvollen Wagen, mitreißender Musik und verkleideten Menschen. Er endet mit dem Begräbnis der Sardine. Die Hymne des Karnevals ist Invitación al Carnaval“ (Einladung zum Karneval) von dem kanarischen Komponisten Sindo Saavedra. Am Canteras-Strand könnt ihr eine Statue sehen, die ihm zu Ehren dort aufgestellt wurde.

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                          60%
                          Hotel Santa Catalina (Vorgänger-Hotel - existiert nicht mehr)
                          Gran Canaria/Spanien
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                            elke3
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #113

                            Ich lerne hier auch häufig Urlauber kennen, viele davon sind zum ersten Mal hier auf der Insel. So kam mir die Idee, mal ein paar Tipps für den ersten Urlaub auf Gran Canaria zusammenzustellen. Vom Klima her ist die Insel ein ganzjähriges Reiseziel. Die Hauptsaison ist hier von Oktober bis April, dann entfliehen viele Menschen dem kalten Winter in Mittel- und Nordeuropa. Dann sind die Preise auch dementsprechend hoch, besonders zu Weihnachten und Silvester. Durchschnittlich liegen die Temperaturen das ganze Jahr zwischen 20 und 30 Grad, der Süden, in dem die meisten Ferienorte liegen, ist sehr regenarm. Im Sommer machen viele Unternehmen Betriebsferien, etliche Geschäfte, Restaurants und andere Lokale haben sogar für einige Monate geschlossen. Bei der Planung der Reisezeit sind auch sicherlich besondere Interessen zu berücksichtigen. So sind Winter und Frühjahr ideal zum Wandern und Radfahren, Wassersportler hingegen werden eher den Urlaub für den Sommer planen.

                            Neben der Reisezeit stellt sich die Frage nach dem richtigen Urlaubsort. Ich würde für den ersten Urlaub auf Gran Canaria Playa del Ingles empfehlen. Hier gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt. Eine riesige Auswahl an Hotels und anderen Unterkünften, einen langen Sandstrand, Unterhaltungsangebote, Einkaufsmöglichkeiten, gute Busanbindung und vieles mehr. Aber beginnen wir mit der Auswahl des passenden Hotels. Da sind die Prioritäten natürlich sehr unterschiedlich. Stehen Ruhe und Erholung oder Spaß und Action im Vordergrund? Will man die meiste Zeit am Strand verbringen oder lieber die Insel erkunden? Neben der Lage sollte auch die gewünschte Verpflegung eine Rolle spielen. Wer die meiste Zeit im Hotel verbringen und am Pool relaxen will, sollte ein Hotel mit All Inclusive buchen. Für Strandurlauber gibt es etliche Hotels in Strandnähe wie beispielsweise das Sahara Playa oder das Parque Tropical. Wer gerne abends essen geht und verschiedene Restaurants ausprobieren will, sollte ein Hotel mit Frühstück buchen, alternative ein Apartment oder einen Bungalow. Größere Anlagen bieten oft eine Möglichkeit zum Frühstücken, ansonsten kann man sich das Frühstück selbst zubereiten oder in einem Café frühstücken.

                            Für Urlauber, die Unterhaltung und Trubel mögen, gibt es Hotels und andere Unterkünfte in der Nähe der beliebten Zentren Cita und Yumbo. Beides sind Shoppingcenter, die neben Einkaufsmöglichkeiten zahlreiche Restaurants, Kneipen und Bars bieten, oft mit Livemusik und Shows. Aber ein lebhafter Ferienort wie Playa del Ingles bietet auch ruhige Möglichkeiten zum Wohnen wie beispielsweise das Hotel Santa Monica Suites an den Dünen oder eine der vielen Bungalow- und Apartmentanlagen im Bereich CC La Sandia bis CC Cita und der Promenade. Eine ruhige Lage bieten auch die Hotels zwischen dem Golfplatz und der Avenida de Gran Canaria.

                            Nach der Ankunft auf dem Flughafen von Gran Canaria sollte man wissen, wie man zur gebuchten Unterkunft kommt. Pauschalreisende haben meistens einen organisierten Transfer. Wer für den Urlaub einen Mietwagen haben will, kann ihn gleich am Flughafen übernehmen und für die Fahrt zum Hotel nutzen. Am Flughafen gibt es etliche Autovermieter. Eine Alternative sind Taxen, die es reichlich vor dem Flughafengebäude gibt. Preiswert ist der Linienbus. Der Weg zur Bushaltestelle ist beschildert, in den Süden fährt die Linie 66, der sogenannte Flughafenbus.

                            Hotel aus diesem Beitrag
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                              elke3
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #114

                              Im Hotel angekommen, heiß es dann einchecken, Koffer auspacken und den Ferienort Playa del Ingles erkunden. Zieht es Euch als erstes ans Meer? Der kilometerlange Sandstrand bietet alles für einen schönen Badeurlaub. Es gibt Liegen und Sonnenschirme zu mieten, ein großes Wassersportcenter und an der Strandmeile Anexo II eine riesige Auswahl an Restaurants, Cafés, Kneipen und Geschäften. Die Promenade verläuft oberhalb vom Strand und bietet schöne Ausblicke. In der einen Richtung verläuft sie bis nach San Agustin und in der anderen an den berühmten Dünen von Maspalomas entlang bis zum Aussichtspunkt Mirador de las Dunas. Dort könnt Ihr tolle Fotos von den Dünen machen und den Sonnenuntergang bewundern, Wissenswertes zu diesem Naturschutzgebiet vermittelt ein Informationscenter. Wer die Dünen erkunden will, sollte die markierten Wege und die Beschilderungen beachten.

                              Für den Einkauf von Getränken, Snacks und anderen Kleinigkeiten gibt es in Playa del Ingles jede Menge kleiner Supermärkte. Selbstversorger im Apartment können mit dem Mietwagen oder Taxi nach Lidl in San Fernando fahren, um sich mit Lebensmitteln und Getränken einzudecken. Wo kann man denn am Abend in Playa del Ingles essen gehen? In solch einem großen Urlaubsort ist die Auswahl an Restaurants riesig und es ist für jeden Geschmack etwas dabei, ob spanisch, deutsch, italienisch, griechisch, chinesisch, indisch, mexikanisch und vieles mehr. Außerdem gibt es Spezialitätenrestaurants für Steaks oder Fisch. Einfach mal durch die Gegend bummeln, die Speisekarten studieren und schauen, ob das Ambiente zusagt. Es gibt am Strand etliche Restaurants mit Blick auf das Meer oder die Dünen. Schöne Ausblicke kann man auch von den Lokalen im Tropical-Center oder im CC Atlantik Beach Club genießen. Falls ihr eine Paella probieren wollt, mein Tipp dazu: Wenn man sie vorbestellen muss, kann man davon ausgehen, dass sie frisch zubereitet wird.

                              Ihr wollt die Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria kennenlernen? Dazu gibt es einige Möglichkeiten. Am einfachsten sind organisierte Ausflüge, dazu gibt es verschiedene Anbieter, das sind die Reiseveranstalter, aber auch viele andere Anbieter für Touren, die man in Playa del Ingles findet. Neben Ausflügen mit dem Bus werden auch Jeepsafaris, Buggy-Touren und Bootsausflüge angeboten. Wer einen Mietwagen hat, kann die Insel auf eigene Faust erkunden. Eine andere Möglichkeit bieten die Linienbusse. Es gibt hier ein sehr gutes Busnetz und das Busfahren ist sehr preiswert. Die Haltestellen sind bei Googlemaps zu finden und mit einem Klick habt Ihr dann die Buslinien und Abfahrtzeiten. Einfach und ohne Umsteigen erreicht man z.B. den malerischen Hafenort Puerto de Mogan oder die Inselhauptstadt Las Palmas.

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                              Gran Canaria/Spanien
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #115
                                Dieser Beitrag wurde gelöscht!
                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #116
                                  Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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                                    Moderator Experte Nil-Region Experte Nilkreuzfahrten
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #117

                                    Günter schrieb:
                                    Da die allermeisten Aufrufe hier von ausserhalb des Forums kommen- ist uns natürlich daran gelegen, Deine Tipps ,Bilder und Geschichten -ohne Begleitdiskussionen anzubieten. Dies bleibt ein reiner Infothread -Dein persönlicher Thread, liebe Elke
                                    @ all Ich bitte um Euer Verständnis--- Dankeschön.

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                                      schrieb am zuletzt editiert von elke3
                                      #118

                                      Im Urlaub lernt man auch schnell neue Leute kennen. Was gibt es dann schöneres, als am Abend in einer geselligen Runde beim Essen und Trinken zu sitzen? Dazu bieten sich die beliebte Tapas an. Die kleinen Häpppchen haben hier auf den Kanaren eine lange Tradition und werden in vielen Restaurants angeboten. Typische Tapasbars gibt es in San Fernando, das nördlich an Playa del Ingles angrenzt. Ihr findet sie vor und hinter dem Shoppingcenter Bellavista in der Calle Partera Leonorita. Ein weiterer Tipp ist die Cafeteria Mercado Timanfaya, ebenfalls in San Fernando, aber im oberen Bereich. Oft werden die Gerichte in verschiedenen Größen angeboten, darauf sollte man achten, wenn man viele verschiedene probieren will. Neben der Tapa-Portion wird auch eine Ración angeboten, das ist die Größe eines Hauptgerichtes. Dementsprechend ist die media Ración eine halbe Portion, aber deutlich mehr als eine Tapa.

                                      Was sind denn nun typische Tapas? Da nenne ich mal als erste die beliebten Papas Arrugadas, die Runzelkartoffeln, die es auch oft als Beilage zu Fisch oder Fleisch gibt. Traditionell werden sie in Wasser mit Meersalz gekocht, dadurch erhalten sie die typische Salzkruste. Dazu gibt es zwei Soßen, die mildere Mojo Verde und die pikante Mojo Rojo. Die leckeren Gambas al Ajillo dürfen auch auf keiner Tapas-Karte fehlen. Die Garnelen in Olivenöl mit reichlich Knoblauch werden in einer typischen braunen Tonschale serviert. Die Pimientos de Padron sind kleine grüne Paprikaschoten. Sie stammen aus dem Ort Padron in Galizien und haben von daher ihren Namen. Man bestreut sie vor dem Servieren mit groben Meersalz, zum Essen nimmt man sie einfach mit der Hand an den Stil. Zu meinen persönlichen Favoriten gehört der Ensalada Rusa, den ich mir im Sommer gerne als Hauptmahlzeit zubereite. Es handelt sich dabei um den spanischen Kartoffelsalat, der aus Kartoffeln, Erbsen, Möhren, Ei, Thunfisch und Majonäse besteht. Er ist auch als Oliviersalat bekannt, denn er wurde von dem französischen Koch Lucien Olivier in seinem Moskauer Restaurant erfunden. Lecker finde ich auch die Tortilla, die aus Kartoffeln, Zwiebeln und Eiern gebacken wird. Zu ihrer Herkunft gibt es eine Legende, sie soll im 19. Jahrhundert während der Karlistenkriege in Navarra entstanden sein. Ein General war auf einem Bauernhof untergebracht und die Bäuerin musste eine Mahlzeit zubereiten. Sie hatte allerdings nur Kartoffeln, Zwiebeln und Eier in ihrem Vorrat, daraus bereitetes sie ihm eine Tortilla zu.

                                      Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                        elke3
                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #119

                                        Was gibt es denn bei der Bestellung von Tapas zu beachten? Zunächst einmal geht es um die Menge, die sich nach der Anzahl der Personen und der Art von Speisen wie Gemüse, Kartoffeln, Fisch oder Fleisch richtet. Wenn man sehr unschlüssig ist, kann man auch den Kellner nach einer Empfehlung fragen. Auch sollte man beachten, welche Portionsgrößen das Restaurant anbietet. Als grobe Regel rechnet man 2 bis 3 Tapas pro Person. Wenn mehr als 4 Leute zusammensitzen, kann man bestimmte Gerichte auch doppelt bestellen, damit jeder genug zum probieren hat. Auch die Reihenfolge der Tapas ist wichtig, deshalb sollte man der Bedienung sagen, welche Tapas man als Vorspeise und welche als Hauptgericht essen will. Sollte es nicht ausreichen, kann man jederzeit nachbestellen. Das ist hier so üblich und die Restaurants sind darauf eingestellt.

                                        Auch beim Bezahlen gibt es etwas zu beachten. Es ist hier nicht üblich, einzeln zu zahlen. Hier wird nicht nur das Essen, sondern auch die Rechnung geteilt. Das ist so am einfachsten. Die Restaurants sind nicht darauf eingestellt, einzeln abzurechnen. Das wird in Spanien nicht gemacht. Nach der Rechnung fragt man in spanisch „la cuenta por favor“. Dann bekommt man die Rechnung über den gesamten Preis, dazu sind ca. 10 % Trinkgeld üblich. Jeder gibt seinen Teil des Geldes in die Mitte vom Tisch und alles ist erledigt. Viel Spaß bei einem gemütlichen Tapas-Essen!

                                        Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                          schrieb am zuletzt editiert von elke3
                                          #120

                                          Über die Vielfalt der Insel habe ich ja schon so einiges geschrieben und da gehört für mich auch der Regenbogen zu. Damit meine ich nicht das Naturphänomen, sondern das Zeichen der Gay-Szene. Seit vielen Jahren ist Gran Canaria ein beliebtes Ziel für Homosexuelle. So gibt es Hotels, die sich auf diese Zielgruppe spezialisiert haben, aber auch zahlreiche Bars und andere Lokale, die dieses Publikum anziehen. Die meisten befinden sich im Yumbo-Center in Playa del Ingles. Hinzu kommt das tolle Klima, das die Insel zu einem ganzjährigen Urlaubsziel macht. Die Menschen hier sind gastfreundlich und tolerant. Herrliche Strände, gute Einkaufsmöglichkeiten und viele Sehenswürdigkeiten machen das Ganze perfekt. Als ich neulich abends mit meinen Nachbarn, einem männlichen Ehepaar, zusammengesessen habe, kam uns mal die Frage, warum ausgerechnet Gran Canaria bei Schwulen so beliebt ist. So kam ich dann auf die Idee zu diesem Text.

                                          Schauen wir doch einfach mal zurück in die Vergangenheit. Die Geschichte der LGBT-Bewegung reicht bis in die Zeit des Franco-Regimes zurück. Aber auch davor gab es Einflüsse, die sich schon aus der Entfernung zum Festland ergaben. Dort herrschte eine konservative Klasse und der Einfluss der katholischen Kirche war enorm. Die Kanaren wurden von der Zentralregierung genutzt, um Menschen, die in ihrer Denkweise unbequem waren, ins Exil zu schicken, wie beispielsweise den spanischen Schriftsteller Unamuno, der immer wieder Kritik an der Monarchie übte. So konnten diese „Unruhestifter“ auf dem Festland keinen Einfluss mehr nehmen, aber auf die Kanaren kamen immer mehr neue Menschen mit neuen Ideen.

                                          Es kam die Diktatur Francos, dieser beauftragte Mattias Vega Guerra mit der Leitung der Insel Gran Canaria. Dabei handelte es sich um einen Loyalisten und Freimaurer. Obwohl das erste nicht erlaubt und das zweite verpönt war, war es ihm – auch auf Grund der Entfernung zu Madrid – möglich, die diskrete Homosexualität der Inselelite zu ignorieren. Während des Franco-Regimes war die Homosexualität in Spanien verboten und wurde streng verfolgt. Franco sah eine Möglichkeit der Kontrolle, denn er wusste sicherlich, was dort in aller Heimlichkeit geschah. So war es, dass die Insel liberaler war als die meisten anderen Orte Spaniens. Mattias Vega Guerra war zwischen 1945 und 1960 Präsident des Cabildo von Gran Canaria, also vor dem Aufschwung des Tourismus.

                                          Prägend war aber auch die Kunstszene der Insel. Ein gutes Beispiel dafür ist der Maler Néstor Martín-Fernández de la Torre aus Las Palmas. Als Vertreter des Jugendstils war er der bedeutendste Maler der Kanaren. Er war homosexuell, dies spiegelten auch viele seiner Kunstwerke wieder. Das Museum Nestor wurde am 18. Juli 1956 in Las Palmas eröffnet. Nestor hat auch das Pueblo Canario – das kanarische Dorf – entworfen, das im Jahre 1938 eröffnet wurde. Erbaut wurde es von seinem Bruder Miguel, einem Architekten. Nestor war außerdem der Erste, der für die Kanarischen Inseln ein Touristenplakat entwarf. All dies geschah in einer Zeit, als der größte Teil Spaniens noch sehr konservativ war.

                                          Nach dem Tod Francos und dem Ende der Diktatur in den 1970er Jahren hat sich in Spanien sehr viel verändert hinsichtlich Toleranz und Liberalität. Im Jahre 1978 wurde die Homosexualität in Spanien legalisiert. Seitdem hat die LGBT-Community erheblich zum Aufbau einer vielfältigen Gesellschaft auf der Insel beigetragen. 2005 wurde Spanien eines der ersten Länder, das die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare einführte.

                                          Der Ursprung, dass sich Gran Canaria zu einem der größten und bedeutendsten Ziele des LGBT-Tourismus entwickelt hat, liegt also in der Geschichte.

                                          Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!

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                                          San Bartolome de Tirajana
                                          Vega de San Mateo
                                          Hotels in der Nähe
                                          Club Maspalomas Suites & SPA
                                          Bohemia Suites & Spa - Adults only
                                          Maritim Playa
                                          Santa Monica Suites Hotel
                                          Hotel Riu Palace Maspalomas Adults Only
                                          Hotel Riu Palace Meloneras
                                          Hotel Riu Palace Oasis
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