Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread
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Playa del Ingles ist der größte und bedeutendste Urlaubsort auf Gran Canaria. Wenn man durch den Ort spaziert, stellt man schnell fest, dass er keinen gewachsenen Ortskern hat. Playa del Ingles ist von großen Hotels und Apartmentanlagen geprägt. So kann man sich kaum vorstellen, dass hier in früheren Zeiten Getreide und Tomaten angebaut wurden. Der Tomatenanbau dehnte sich sogar bis zur Fataga-Schlucht aus.
Dieses Gebiet wurde für Investoren interessant, als in den 1960er Jahren der Süden der Insel für den Tourismus erschlossen werden sollte. Die Lage war perfekt und im Jahre 1962 wurde der Bebauungsplan für das damalige Llanos del Ingles genehmigt. Ursprünglich sollte die Landwirtschaft in die Bebauung integriert werden. Allerdings berücksichtigte die französische Firma, die den Wettbewerb für die Bebauung gewonnen hatte, die Landwirtschaft nicht. So wichen die landwirtschaftlichen Flächen einer 500.000qm großen Bebauung. Es waren einige Straßen wie die Avenida de Tirajana als Einkaufsstraße geplant. Neben den großen Hotelbauten sollten Bungalowanlagen mit viel Grün für ein angenehmes Ortsbild sorgen. Dies veränderte sich aber in späteren Jahren durch Hotelneubauten mit einer großen Anzahl an Stockwerken. Der Name Playa del Ingles – Strand der Engländer – ist auf den Beginn des Tourismus hier zurückzuführen, denn die ersten Urlauber kamen aus England.

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Die meisten Urlauber kommen nach Gran Canaria, um Sonne, Strand und Meer zu genießen. Dazu wird auch gerne ein Hotel direkt am Strand gebucht. Wer einen Strandurlaub auf Gran Canaria plant, sollte aber beachten, dass es in Spanien keine privaten Strände gibt. Es ist also nicht so, wie man es von anderen Ländern kennt, dass die Hotels eigene Abschnitte mit Liegen und Sonnenschirmen für ihre Gäste haben.
Dies ist im Küstenschutzgesetz von 1988 geregelt. Es besagt, das der Zugang zu allen Stränden für jedermann öffentlich und kostenfrei ist. Privatstrände, die Personen den Zugang verweigern oder Gebühren dafür verlangen, dürfen daher nicht errichtet werden. Darüber hinaus darf die zuständige Gemeinde weitere Regeln erlassen wie z.B. Rauchverbot. Liegen und Sonnenschirme dürfen nur von autorisierten Firmen aufgestellt werden. Für die Vergabe durch die jeweilige Gemeinde ist zunächst eine Ausschreibung notwendig, die Lizenzen werden in bestimmten Abständen vergeben.
Es ist aber auch erlaubt, dass man seine eigenen Strandutensilien wie Liegestühle und Sonnenschirme an den Strand mitbringt. Zelte dürfen allerdings nicht mitgebracht werden, denn Campen ist auf Gran Canaria nur an ausgewiesenen Campingzonen erlaubt. Ansonsten gibt es an vielen Stränden auch Hinweistafeln mit dem Regeln.

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Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass UD Las Palmas 75 Jahre alt geworden ist. Da kam mir die Idee, diesen Fußballverein doch hier mal vorzustellen. Unión Deportiva Las Palmas S.A.D. - so der vollständige Name – spielt in der ersten spanischen Liga, der Primera División. Das ist für solch eine kleine Insel schon etwas Besonderes. Dazu ein Blick in die Geschichte. In den späten 40er Jahren waren die Fußballtalente auf den Kanarischen Inseln verteilt, viele wurden vom Festland begehrt und es war unmöglich, sie in den kanarischen Vereinen zu halten. Dies sollte sich ändern und im Jahre 1949 schlossen sich die 5 Vereine CD Gran Canaria, Atlético Club, Club Victoria, Arenas Club und Marino CF zusammen, UD Las Palmas wurde gegründet. Mit der Gründung erfolgte der Antrag des kanarischen Fußballverbandes, an nationalen Wettbewerben teilzunehmen. So sollte der Fußball in Aufschwung kommen. Nach der Genehmigung fand am 22.08.1949 die offizielle Vereinsgründung von UD Las Palmas statt.
Der Verein schaffte mit dem 2. Platz in der Saison 2023/24 den Wiederaufstieg in die erste Liga. Davor spielte er ab der Saison 2015/16 erstklassig, stieg aber nach drei Jahren in die zweite Liga ab und spielte dort bis zum Saisonende 2022/23. Die Heimspiele finden im Estadio de Gran Canaria statt. Wer während des Urlaubs ein Spiel des UD Las Palmas dort erleben will, kann die Karten online auf der Webseite von UD Las Palmas bestellen. Für dir Fahrt zum Stadion werden Sonderbusse eingesetzt.
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Meine Freundin, die mit ihrem Mann in Portugal an der Algarve lebt, schrieb mir neulich, dass dort Falken eingesetzt werden, um die Möwen zu vertreiben. Sie schickte mir dazu ein Foto von einem Falkner, der direkt vor ihrem Apartment war. Der Falke würde zu bestimmten Zeiten fliegen gelassen, um die Möwen zu erschrecken. So würden sie Abstand zu den Häusern halten und auch keine Nester bauen.
Das fand ich sehr interessant und ich wollte wissen, ob es das auch auf Gran Canaria gibt. Ja, die Falken werden hier auf dem Flughafen eingesetzt. Der Zusammenstoß mit einem Vogelschwarm kann für ein Flugzeug schlimme Folgen haben, besonders wenn sie in die Triebwerke geraten. Daher sind rund 50 Falken jeden Tag und rund um die Uhr im Einsatz. Sie bilden das Greifvogel-Kontrollteam des Flughafens, das für die Sauberkeit seines Luftraums zuständig ist. Verantwortlich für die Greifvögel ist seit 1998 die Familie Carmona. Antonio Carmona und seine vier Kinder Antonio, Miguel, José und Sara sind von Beruf Falkner. Sie sorgen dafür, dass keine Vögel die startenden und landenden Flugzeuge gefährden.
Die Familie Carmona züchtet seit mehreren Generationen verschiedene Falkenarten, deren Aufgabe es ist, zu verhindern, dass die dortigen Tauben und Möwen nicht zu den startenden und landenden Flugzeugen zu fliegen. So machen die Falken den Flughafen zu ihrem Jagdgebiet, das sie in freier Wildbahn hätten. Die Ausbildung der Vögel beginnt schon kurz nachdem sie aus dem Ei geschlüpft sind. Sie dauert so lange, bis sie ausgewachsen sind. Trainiert werden Markier- und Angriffsflüge, letztere sollen Tauben und Möwen erschrecken und bei Bedarf auch töten. Wenn sie eingesetzt werden, finden die Flüge zu unterschiedlichen Zeiten statt, damit die Beute kein Zeitgefühl dafür entwickelt. Die Falken werden stets von dem gleichen Falkner betreut, so dass beide zusammen ein Team bilden.
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@guenter-holidaycheck sagte:
Liebe Elke, wieder ein sehr schöner Beitrag von Dir
, der u.a. auch für viele Winterurlauber auf GC interessant ist.
Schauen wir aber auch mal auf die Zahlen:
Bald haben wir die 10.000er Marke der Views Deines Thread geknackt -(aktuell 9329--)- da sind auch sehr viele User drunter, die hier nicht im Forum aktiv sind..die aber über Suchmaschinen, wie die von Tante G. hereinkommen.Kann man sehr gut messen.
Dankeschön für Deine schönen und interessanten Berichte.
Das war ein Beitrag vom November 2022.
Inzwischen sind wir bei 23.694 Aufrufen Deines eigenen Threads. Elke, da kann man nur wieder mal gratulieren, das ist Dein persönlicher Erfolg, aber da steckt auch viel Arbeit und Herzblut dahinter.Dankeschön, dass Du uns immer wieder mit neuen, schön geschriebenen Beiträgen über Gran Canaria überraschst. Vielen lieben Dank!

@guenter-holidaycheck sagte (am 20.8.2023):
Inzwischen sind wir bei 23.694 Aufrufen Deines eigenen Threads. Elke, da kann man nur wieder mal gratulieren, das ist Dein persönlicher Erfolg, aber da steckt auch viel Arbeit und Herzblut dahinter.Dankeschön, dass Du uns immer wieder mit neuen, schön geschriebenen Beiträgen über Gran Canaria überraschst. Vielen lieben Dank!


Und schon sind wir bei 43.930 Aufrufen ggü 23694 in 2023 .. Gratuliere Liebe Elke, das ist schon sensationell, wie stark Deine Beiträge gelesen werden----(die meisten Views kommen übrigens direkt von Draußen, über Google usw. also nicht über die klassischen angemeldeten Forenuser)
Dankeschön, was für ein toller Erfolg für Dich.
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Ja--- z.B. dass sich auch RTL schon mit Dir auf GC gedreht hat, das haben die RTLer aus dem HC Forum mitbekommen und Dich angesprochen
Und - hier leider nur eine Kurzform des Berichts--- kann man das in mal anschauen,Immer mehr Rentner genießen Ruhestand im Ausland,klick
Sagt natürlich nichts über die tollen Beiträge von Dir, die wir hier ganz ohne RTL lesen dürfen :bowtie:
Aber -das hier war die Basis für diesen RTL-Dreh .
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Du willst einen ruhigen Urlaub im Süden von Gran Canaria verbringen, aber es sollten schon Möglichkeiten zum Ausgehen vorhanden sein? Dann empfehle ich als Urlaubsort San Agustin. Ich habe dort vier Jahre gewohnt und das ruhige Ambiente geschätzt. Der Ort grenzt direkt an das lebhafte Playa del Ingles, das mit einem Spaziergang sowie per Bus oder Taxi schnell erreichbar ist. San Agustin hat alles, was zu einem perfekten Urlaub gehört, zwei schöne Strände, eine gute Auswahl an Hotels und Apartmentanlagen, ein Shoppingcenter sowie eine gute Busanbindung. Hier kann man sich erholen und trotzdem die Pluspunkte des Massentourismus nutzen.
Der Hauptstrand ist die Playa de San Agustin, er ist rund 700m lang und hat nur mäßigen Wellengang. Die Strandpromenade zieht sich bis zum benachbarte Playa del Ingles. Es gibt Liegen und Schirme zu mieten, sowie eine Rettungsstation. Restaurants und Bars sind ebenfalls vorhanden. Dies alles bietet auch der zweite Strand des Ortes, die rund 300m lange Playa de las Burras. Mit seinem Wassersportcenter ist er eine Empfehlung für aktive Urlauber. Ein paar Schritte vom Strand befindet sich das Shoppingcenter San Agustin mit zahlreichen Geschäften, Cafés, Restaurants und Bars. Mein Tipp für Fußballfans ist der Köpi-Treff bei Danny und Dani, dort kann man in gemütlicher Stimmung Fußball schauen.
Was gibt es denn sonst noch in San Agustin?. Man kann über die Promenade laufen, die sich von Playa del Ingles bis zu dem Apartmenthaus Balcon San Agustin zieht. Dabei führt sie zwischen den beiden Stränden an einer sehenswerten Steilküste entlang. Im Hotel Gloria Palace San Agustin gibt es ein Thalssotherapie-Center, das auf einer Fläche von fast 7.000 m² neben einem Badebereich die verschiedensten Anwendungen wie Ayurveda, Algentherapie, Fangopackungen, Kosmetikbehandlungen und vieles mehr bietet. Mitten im Ort gibt es eine kleine Grünanlage. Ein paar Meter entfernt befindet sich das kleine Center El Portón, dort gibt es außer ein paar Lokalen auch eine Touristinformation.


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Vor ein paar Tagen habe ich mit Freunden einen schönen Ausflug gemacht. Sie haben ein Auto und wollten mir ein paar Strände abseits vom Massentourismus zeigen. Ich habe hier kein Auto und habe fast alle Ausflüge bisher mit dem Linienbus unternommen. Aber es gibt so einige Orte, die mit dem Bus nicht so gut erreichbar sind. Wir fuhren in den Norden und steuerten den kleinen Ort Tufia an. Am ersten Parkplatz, den wir erreichten, war schon sehr viel Betrieb von Badegästen und Tauchern. Da konnten wir uns vorstellen, das unten am Strand los war. Es war Samstag Nachmittag und wir wollten nicht weiter fahren. Die Freunde wollen diesen Ort mal an einem Wochentag mit mir besuchen. Ich konnte aber ein paar schöne Fotos machen.
Dann fuhren wir nach Melenara, einem Ort in der Gemeinde Telde. Hier hatten wir mehr Glück, nach ein paar Runden fanden wir endlich eine Lücke und konnten losgehen. Aber ich empfehle, diesen Ausflug an einem Wochentag zu unternehmen. Wir gingen in Richtung Promenade und uns fielen gleich die Picknickplätze auf, die gut besucht waren. Das galt auch für die Restaurants, an denen wir vorbeikamen. Dort hatten sich sogar Warteschlangen von Menschen gebildet, die auf einen freien Tisch warteten.
Der Strand machte auf uns einen guten Eindruck, es war alles sauber und gepflegt, Abfallbehälter waren reichlich vorhanden. Der Strand besteht aus dunklem Sand, das Meer war ziemlich ruhig. Wir hatten Glück und fanden in einem Café einen freien Tisch. So konnten wir bei Kuchen und Eis die schöne, entspannte Atmosphäre genießen. Nebenan spielten Musiker, das hat uns gut gefallen. Im Meer fiel uns die Bronzeskulptur des Meeresgottes Neptun auf, die ca. 4 Meter hoch ist. Sie stammt von dem kanarischen Bildhauer Luis Arencibia Betancort und soll die Verbundenheit der Stadt mit dem Meer symbolisieren.
Tufia




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Viele Pflanzen, die ich in Deutschland nur als Topfpflanze kannte, wachsen hier als große Büsche oder sogar Bäume. Dazu gehört der Gummibaum, die beliebte Topfpflanze der 1950er und 1960er Jahre. Er bestand meistens aus einem Trieb, hatte eine nicht allzu große Zahl an Blättern und war selten verzweigt. Nach meinem Geschmack war er keine attraktive Zimmerpflanze. So war ich dann erstaunt, wie er sich hier präsentiert.
Der Gummibaum – Ficus elastica – stammt ursprünglich aus dem Gebiet von Nordostindien bis Indonesien und gehört zur Gattung der Feigen. Mittlerweile ist er weit verbreitet, als Zimmerpflanze wie auch als Zierpflanze in tropischen und subtropischen Gebieten. Der immergrüne Baum wird bis zu 40m hoch, er mag Sonne, und wächst besonders gut in einem feucht-tropischem Klima. Der Gummibaum wird auch Indischer Kautschukbaum genannt, beide Namen lassen eine Verwendung als Gummi ahnen. Der Saft der Pflanze enthält Kautschuk, dieser wird zur Herstellung von Gummi verwendet. Es ist allerdings sehr zeitaufwendig, denn der Kautschuk kann erst 7 Jahr nach der Pflanzung zum ersten Mal gewonnen werden. Ein Gummibaum kann bis zu 100 Jahre alt werden, dann kann etwa 30 Mal Gummi von ihm gewonnen werden. Daher wird er heute kaum noch dafür genutzt, sondern ist nur noch eine Zierpflanze. Für die Gummi-Herstellung benutzt man heute den Kautschukbaum - Hevea brasiliensis.
Diesen Gummibaum habe ich im Botanischen Garten von Maspalomas fotografiert:

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Zuckersüße Orangen, aromatische Tomaten und geschmacksintensive Bananen – Gran Canaria bietet eine reiche Vielfalt an Obst und Gemüse. Doch wie kam das alles hierhin auf die Insel? Dazu schauen wir mal in die Zeit von Christoph Kolumbus, als er die Neue Welt entdeckte. Durch den zunehmenden Schiffsverkehr kamen neue Pflanzen nach Europa. In der ersten Zeit nach der Entdeckung Amerikas spielten die Kanaren eine bedeutende Rolle. Als Knotenpunkt von drei Kontinenten boten sie die Möglichkeit, sich vor einer langen Schiffsreise mit Proviant zu versorgen. Dadurch kam es zum Austausch von Waren und es wurden fremde Pflanzen eingeführt. Üblicherweise kamen sie nicht direkt von Übersee auf die Kanaren, sondern über Sevilla und Cádiz. Aufgrund der Hispanisierung wurden sie von dort mit spanischen Schiffen befördert. Die schon vielfältige Flora der Kanaren wurde durch die Einfuhr fremder Pflanzen enorm bereichert. Das ganzjährig milde Klima ließ die neuen Pflanze bestens gedeihen.
Damit erhielten die Kanaren eine große Bedeutung für Botaniker. Sie begannen, die botanischen Neuheiten zu erfassen und es entstand das erste botanische Lexikon. Auf Teneriffa wurde der Jardín Botánico de Puerto de la Cruz im Jahre 1788 errichtet. Damit war ein Ort der Forschung für exotische und neue Pflanzen entstanden. Auf Gran Canaria war im 20. Jahrhundert der schwedische Botaniker Erik Ragnar Sventenius aktiv, sein Schwerpunkt war die Erforschung und der Erhalt unbekannter und endemischer Pflanzen. Nachdem er den botanischen Garten auf Teneriffa besichtigt hatte, suchte er einen geeigneten Standort für einen auf Gran Canaria. Er entschied sich für den Steilhang des Barranco de Guiniguada in der Nähe von Tafira, einem Vorort von Las Palmas. Die Arbeiten begannen 1952, der Garten wurde 1959 eröffnet. Sventenius war der erste Direktor, er nannte den Garten Jardín Botánico Viera y Clavijo. Dies geschah zu Ehren von José Viera y Clavijo, der schon 200 Jahre vorher ähnliches versucht hatte. Heute ist der Garten der größte und artenreichste Botanische Garten Spaniens.
Nun kommen wir aber wieder zu den neuen Obst- und Gemüsesorten. Im 18. Jahrhundert bekam der Handel besonders mit Tomaten, Avocados, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais, Bohnen, Bananen und Zitrusfrüchten einen großen Aufschwung, besonders mit Großbritannien. In Europa war frisches Obst und Gemüse in den Wintermonaten knapp. Da war die Produktion auf den Kanaren eine gute Lösung. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich mit Großbritannien eine gute Handelsbeziehung. Von London aus wurden die Waren zu den traditionellen Märkten des Landes gebracht, neben den genannten Früchten und Gemüsesorten wurden auch Wein und Käse exportiert. Später wurden auch andere Pflanzen wie Datteln, Papaya und Ananas auf die Kanaren gebracht. Deren Anbau hatte aber keine so große Bedeutung.

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Über die Entstehung des bekannten Ferienortes Playa del Ingles habe ich hier schon berichtet. Nun möchte ich mal schildern, wie er sich heutzutage zeigt. Er ist ein Ortsteil von Maspalomas und bildet mit dem angrenzenden San Agustin und Meloneras einen riesigen Touristenkomplex. Das Highlight ist der 4km lange Sandstrand, der für jeden das Passende bietet. Es gibt Liegen direkt vor der lebhaften Strandmeile Anexo II, aber auch in ruhigeren Bereichen. Ein großes Wassersportcenter bietet verschiedene Aktivitäten wie Jetski fahren, Bananaboat und Parasailing. Der Strand ist nicht nur bei Sonnenanbetern und Badefans beliebt, sondern auch bei Spaziergänger, die gerne bis zum Leuchtturm, dem Faro de Maspalomas, laufen. Für eine kleine Runde bietet sich das Anexo II an. Dort gibt es Supermärkte sowie Geschäfte mit Strandzubehör, Andenken, Textilien und vieles mehr. Die Gastronomie bietet auch eine reiche Vielfalt und ist auf die Bedürfnisse der Urlauber eingerichtet. Es gibt deutsche Cafés, Irish Pubs, Sportbars und Restaurants mit spanischen und internationalen Gerichten. Ob Currywurst oder Paella, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vom Frühschoppen bis in den späten Abend hinein wird hier jede Menge Unterhaltung geboten. Nach dem Sonnenbad kann man sich hier bei einem kühlen Bier oder einer leckeren Sangria erfrischen. Abends wird in vielen Lokalen Livemusik angeboten, so dass für Stimmung gesorgt ist.
Oberhalb vom Strand verläuft eine schöne Promenade, die von einer üppigen Pflanzenpracht gesäumt ist. Sie zieht sich bis zum angrenzenden Ort San Agustin. Hier kann man immer wieder schöne Blicke auf den Atlantik genießen. In die andere Richtung erstreckt sich die Promenade bis zum Aussichtspunkt Mirador de las Dunas, der sich am Hotel Riu Palace Maspalomas befindet. Hier kann man tolle Fotos von den Dünen machen und es gibt ein Informationszentrum. Die Dünen von Maspalomas sind ein Naturschutzgebiet und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria. Ansonsten ist Playa del Ingles eher ein Ort, der viel Abwechslung und Unterhaltung verspricht. Fangen wir mit dem Einkaufen an. Man findet zahlreiche kleine Supermärkte im gesamten Ortsgebiet. Sie reichen für Kleinigkeiten wie Getränke und Snacks, Selbstversorgern im Apartment empfehle ich für den Großeinkauf das angrenzende San Fernando mit Lidl, Spar, Mercadona und anderen Läden. Ansonsten gibt es Shoppingcenter wie Yumbo und Cita mit zahlreichen Geschäften, die Mode, Parfüm, Elektroartikel, Schmuck, Souvenirs und vieles mehr anbieten. Gleichzeitig sind diese Center auch Orte der Unterhaltung, so gibt es in der Cita eine deutsche Kneipenstraße, spanische und internationale Restaurants sowie verschiedene Cafés und Bars. Das Yumbo ist bekannt als Treffpunkt der LGBT-Community. Hier wird gerne gefeiert, vom Karneval bis zur Gay Pride. Zahlreiche Restaurants und Cocktailbars sorgen hier für Vielfalt. Es gibt noch das CC La Sandia, das fast nur aus gastronomischen Einrichtungen besteht – von der deutschen Kneipe bis zum italienischen Restaurant. Vielfältig ist in Playa del Ingles auch das Angebot bei den Unterkünften, es reicht vom einfachen Apartment bis zum 5-Sterne-Hotel, ob All Inclusive, Familienhotel, Wellness oder Adults only – hier findet jeder das Passende.



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Heute geht es mal wieder um das wichtige Thema Einkaufen. Wer zum ersten Mal auf Gran Canaria Urlaub macht, wird sich vielleicht über die vielen Spar-Läden wundern. In Deutschland gibt es sie nicht mehr, sie wurden vor einigen Jahren durch Edeka übernommen. In Spanien ist Spar seit 1959 auf dem Markt. Zunächst auf dem Festland, später ging es dann auf den Kanaren los. Die Geschichte von Spar Gran Canaria reicht bis in das Jahr 1986 zurück. Damals schlossen sich unabhängige Einzelhändler hier zusammen, um ein Einkaufs-, Vertriebs- und Servicezentrum zu gründen. Sie wollten so ihre Geschäfte beliefern, um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu stärken. Die Cencosu-Gruppe entstand, sie wurde später mit der internationalen Spar-Kette vereint.
Heute ist SPAR Gran Canaria ein bedeutendes wirtschaftliches Unternehmen der Insel mit einem Umsatz von mehr als 350 Mio. Euro und beliefert 197 SPAR-, EuroSPAR-, SPAR Express-, SPAR Natural- und Vivó-Märkte in den 21 Gemeinden Gran Canarias. Es handelt sich um ein Unternehmen mit 100% kanarischem Kapital mit unabhängigen Partnern, die sich aber derselben Philosophie verschrieben haben. Dazu gehören verschiedene Sponsorings und Förderprogramme. Für die Zufriedenheit der Kunden sorgen mehr als 3.300 Mitarbeiter. Ich kaufe gerne in Spar-Läden, sie haben ein breit gefächertes Sortiment und besonders gut gefällt mir die Auswahl bei Obst und Gemüse. Der Eurospar in San Fernando hat sogar eine Abteilung mit Bioprodukten. Außerdem gibt es dort eine gute Auswahl an Haushaltswaren, bei den Lebensmitteln findet man sehr viele deutsche Produkte. Wenn man dauerhaft hier lebt, hat man da doch mal so spezielle Wünsche.
Hier noch eine Ergänzung:
Heute habe ich gelesen, dass hier im Süden in Bahia Feliz ein neuer Spar eröffnet hat. Er befindet sich im Hotelkomplex Servatur Monte Feliz, das im Sommer 2024 renoviert wurde und sich auf Sportler spezialisiert hat. Passend dazu bietet dieser Spar neben seinem normalen Sortiment rund 300 Produkte für Sportler wie beispielsweise isotonische Getränke und Proteinriegel an. Er ist 140 qm groß und hat täglich von 8.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. -
Gran Canaria ist bei Urlaubern aufgrund der herrlichen Strände beliebt, aber die Insel hat landschaftlich eine reiche Vielfalt zu bieten. Die berühmten Dünen von Maspalomas sind den Gran Canaria Fans als Naturschutzgebiet bekannt. Doch welche anderen geschützten Naturräume gibt es noch auf der Insel? Die 33 Naturschutzgebiete Gran Canarias sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Es gibt nationale und internationale Schutzgebietskategorien, bis auf den Nationalpark sind auf Gran Canaria alle vorhanden. Jeder Park hat seine Besonderheit, es lohnt sich also, in die Artenvielfalt der Insel einzutauchen und diese Schutzgebiete zu entdecken.
Der Naturpark - Parque Natural – ist ein größeres Gebiet, das die Flora und Fauna erhalten soll. Diese Parks können als Naherholungsgebiete genutzt werden, wünschenswert ist die Förderung des Kontaktes der Menschen mit der Natur. Diese Nutzungen dürfen allerdings den Schutzzweck nicht beeinträchtigen. Ein Beispiel ist der Park von Tamadaba mit seinen Kiefernwäldern, der im Nordwesten der Insel liegt. Er erstreckt sich zwischen den Gemeinden Agaete, Artenara und La Aldea de San Nicolás. Hier finden endemische Vogelarten ideale Brutbedingungen. Der Park beinhaltet einsame Küsten und hohe Gipfel, der Pico de la Bandera bietet eindrucksvolle Ausblicke. In den tiefer gelegenen Gebieten wachsen Disteln und andere Kleinsträucher. Der Park von Tamadaba bietet verschiedene Freizeitmöglichkeiten wie Camping in Llanos de la Mimbre, verschiedene Grillplätze und Wanderrouten mit unterschiedlichen Anforderungen.
Der Landschaftspark – Parque Rural – hat ebenfalls eine größere Ausdehnung und dient neben dem Schutz der Natur auch Aktivitäten wie Fischerei, Viehzucht und Ackerbau. Außerdem bietet er Möglichkeiten der Erholung wie z.B. der Parque Rural del Nublo. Weitere menschliche Eingriffe, die mit dem Schutzzweck nicht vereinbar sind, sind nicht erlaubt. Der Parque Rural del Nublo. erstreckt sich in der Inselmitte und auch hier sind ausgedehnte Kiefernwälder vorhanden. Charakteristisch sind auch seine Schluchten und extreme Steilhänge, besonders hervorzuheben ist der markante Fels Roque Nublo, das wichtigste Symbol der Insel. Auch in diesem Park gibt es viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Es gibt den Aussichtspunkt Mirador Roque Bentayga, der tolle Ausblicke und Fotomotive bietet. Am Roque Bentayga gibt es ein Besucherzentrum, dort erhält man Informationen zu Wanderwegen. Ein weiteres Ausflugsziel ist das Bergdorf Artenara mit seinen Höhlenwohnungen.


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Das Naturschutzgebiet - Reserva Natural Integral – hat eine mittlere Größe und dient dem Schutz bestimmter Tier- und Pflanzenarten. Bestimmte Ökosysteme sollen erhalten werden. Menschliche Aktivitäten sind nicht erlaubt, Ausnahmen sind die Wissenschaft. Ein Beispiel für ein Naturschutzgebiet ist der Park Inagua im Inneren der Insel in den Gemeinden Tejeda, Mogán und San Nicolás de Aldea. Hier findet man die Berge Inagua, Ojeda und Pajonales mit ihren Kiefernwäldern und die Schluchten Mulato und Mogán. So spielt das Reservat eine wichtige Rolle für die Erneuerung des Grundwassers und den Erhalt des Bodens. Die höchsten Gipfels das Parks sind mehr als 1.400m hoch, an den Hängen findet man eine reiche Vielfalt an endemischen Arten. Außerdem wurde er zum besonderen Vogelschutzgebiet erklärt, hier leben Arten wie Buchfinken und Blaumeisen. Die häufigste Baumart ist die kanarische Kiefer. Ansonsten wachsen dort Ginster, Zistrosen und Tabaibas.
Das besondere Naturreservat - das Reserva Natural Especial – ist ein Sondernaturschutzgebiet, das dem Artenschutz dient und besondere Formationen oder Lebensräume umfasst. Zu den Sondernaturschutzgebieten gehören die berühmten Dünen von Maspalomas. Das Reservat ist 403,9 Hektar groß und hat einen großen ökologischen Wert. Einen Überblick bekommt man am Aussichtspunkt Mirador de las Dunas, der sich hinter dem Hotel Riu Palace Maspalomas befindet und zu dem ein Besucherzentrum gehört. Die Dünenlandschaft hat ein wüstenhaftes Flair, dahinter liegt erstreckt sich der Strand vom Faro de Maspalomas bis nach Playa del Ingles. Die Dünen sind ein Brutgebiet für verschiedene Vogelarten. Auch viele endemische Insektenarten haben dort ihren Lebensraum, zu den Pflanzen gehören Stechginster, Sumpfzypresse und Schilf. Durch das Gebiet der Dünen führen markierte Wege, sie dürfen nicht verlassen werden.

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Das Naturdenkmal – Monumento natural – ist ein kleines Gebiet, in dem eine erdgeschichtliche Besonderheit oder eine bestimmte geologische Formation geschützt wird. Es hat eine große Bedeutung für die Wissenschaft oder Kultur. Ein Naturdenkmal ist die Barranco de Guayadeque im Südosten von Gran Canaria. In der 15km langen Schlucht befinden sich Höhlenwohnungen der Ureinwohner. An den steilen Hängen wachsen viele endemische Pflanzen. Es ist ein lohnendes Ausflugsziel, dort gibt es sogar eine Höhlenkirche und ein Höhlenrestaurant.
Das Landschaftsschutzgebiet - Paisaje protegido – hat eine größere Ausdehnung und beinhaltet kulturelle oder ästhetische Werte. Dazu gehört die Schlucht von Fataga, dort wachsen zahlreiche Palmen, daher auch der Name Tal der Tausend Palmen. Außerdem findet man dort seltene Pflanzen wie die Raute und das Immergrün. Am Ende der Schlucht befindet sich das Dorf Fataga mit seinen traditionellen Häusern.
Plätze von wissenschaftlichem Interesse - Sitio de Interes Cientifico – haben eine kleine Ausdehnung und sind wegen des Vorkommens bestimmter gefährdeter Tier- und Pflanzenarten schützenswert. Ein Beispiel dafür ist Tufia, ein kleiner Strand in Telde. Zu den seltenen Pflanzen gehört die Meeresananas, darüber hinaus gilt das wissenschaftliche Interesse den Überresten wirbelloser Fauna in den Dünen.
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Wir hatten uns ja im Vorfeld dazu ausgetauscht. Sehr gut dass Du trotz anfänglicher Bedenken zugestimmt hattest.Deine wunderbaren, schön geschriebenen Geschichten werden eben auch gerne von Externen gelesen.Das beweist eben einmal mehr, wie sehr Deine Beiträge Anklang finden.Die 30.000er Marke an Views hast Du hier inzwischen locker überschritten.Sehr schöner Erfolg

Dann sind wir mal gespannt auf den Sendetermin, den wir hier gerne auch veröffentlichen.Las ihn uns wissen.
Dies bleibt weiter Dein eigener Thread, ohne Diskussionen, etc....so werden wir ihn auch gerne unverändert laufen lassen.@guenter-holidaycheck sagte am 29.o1. 2024 :
.......Deine wunderbaren, schön geschriebenen Geschichten werden eben auch gerne von Externen gelesen.Das beweist eben einmal mehr, wie sehr Deine Beiträge Anklang finden.Die 30.000er Marke an Views hast Du hier inzwischen locker überschritten.Sehr schöner Erfolg

......
Inzwischen sind wir-nur 11 Monate später--- bei aktuell 50.544 Aufrufen in Deinem wunderbaren, persönlichen Thread.
Das hat sich ja unglaublich gesteigert, mit den Aufrufen. (Alleine 1000 Aufrufe mehr in den letzten 7 Tagen)
Wir gratulieren ganz herzlich--- und sagen Dankeschön für die vielen interessanten Berichte und Bilder, mit denen Du hier -auch viele User die komplett von außerhalb ins Forum kommen--- begeisterst.
Danke auch für die viele Zeit die Du dazu einbringst.
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Ja, Günter, es macht mir sehr viel Spaß, diese Texte zu schreiben und ich sehe an den Zahlen, dass sie gut ankommen. Ich lerne dadurch auch einiges über die Insel dazu, es sind doch sehr unterschiedliche Themen. Ich versuche auch immer, verschiedene Interessen zu berücksichtigen. Manches ergibt sich auch per Zufall. So schrieb mir meine Freundin in Portugal, dass in ihrer Apartmentanlage Falken eingesetzt werden, um die Möwen zu vertreiben. Da habe ich recherchiert, ob es ähnliches auf Gran Canaria gibt. Hier werden Falken am Flughafen eingesetzt, dass keine Vögel die startenden und landenden Flugzeuge gefährden. Eine Gran-Canaria-Riesenechse fand ich auch interessant genug für einen Beitrag.
Wichtig finde ich auch, einen Bezug zum Urlaub. Aktuell bin ich wieder an einem spannenden Thema, das vielleicht für manche Leser neue Anregungen bei der Urlaubsplanung gibt. Es geht dabei um Veranstaltungen in Las Palmas, die das ganze Jahr über stattfinden. Auf die Idee bin ich durch die Ankündigung eines Musik-Festivals im Juli gekommen.
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Ihr wollt einen spannenden Städtetrip mit hochkarätigen Veranstaltungen und Erholung am Strand? Dann schaut Euch mal Las Palmas an, die Hauptstadt von Gran Canaria und größte Stadt der Kanaren hat eine Menge zu bieten. Hier trifft sich Großstadtleben mit Zeugnissen der Geschichte und maritimen Ambiente. Die Altstadt La Vegueta beeindruckt mit ihrer imposanten Kathedrale Santa Ana. Vor der Kathedrale erstreckt sich ein großer Platz, auf der anderen Seite befindet sich das ehemalige Rathaus. Weitere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind das Kolumbushaus und die Markthalle Mercado de la Vegueta. Im angrenzenden Stadtteil Triana befindet sich eine Fußgängerzone mit schönen Häusern im Jugendstil. Der Hafen Puerto de la Luz ist sehenswert mit seinem Kreuzfahrtterminal, den großen Containerschiffen und dem Aquarium Poema del Mar. Eine weitere Attraktion ist der nahe gelegene Parque Santa Catalina mit dem Technikmuseum Elder. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Stadtstrand von Las Palmas, dem Canteras-Strand. Er erstreckt sich zwischen der Halbinsel La Isleta und dem Auditorio Alfredo Kraus und besteht aus mehreren Bereichen, In der Nähe des Auditorio eignet er sich gut zum Surfen, es gibt auch Abschnitte mit ruhigem Wasser, dort kann man gut schwimmen. Im nördlichen Bereich liegen einige Fischerboote. Am Strand führt eine Promenade entlang, dahinter gibt es zahlreiche Hotels. Meine Hotelempfehlung ist das Hotel Aloe Canteras, es hat eine sehr gute Lage zwischen der Promenade und dem kleinen Mercado del Puerto. Ich habe dort auch mal ein paar Tage verbracht.
Für Abwechslung sorgen das ganze Jahr über spannende Veranstaltungen in Las Palmas. Es geht los mit der Transgrancanaria, die im kommenden Jahr vom 19. bis 23. Februar stattfindet. Das beliebte Langstreckenrennen wird in verschiedenen Kategorien durchgeführt und zieht Teilnehmer aus aller Welt an. Dieser Event zieht Profiathlethen und Hobbyläufer gleichermaßen an. Der Classic Transgrancanaria startet in Las Palmas. Als nächstes kommt ein Riesen-Event, der Karneval in Las Palmas. Er findet im kommenden Jahr vom 08 Feb. 2025 - 16 März 2025 statt. Im Gegensatz zu Deutschland, wo es einheitliche Termine gibt, sind sie auf Gran Canaria unterschiedlich. Der erste Karneval findet in Las Palmas statt und zieht dann weiter in Richtung Süden. Der Karneval in Las Palmas hat ein reichhaltiges Programm mit viel Musik und ausgelassener Stimmung. Höhepunkte sind die Wahl der Karnevalskönigin und der lebhafte Umzug. Es folgt das Internationale Filmfestival vom 19. bis 28. April 2025. Es findet alljährlich statt und zeigt nationale und internationale Filme verschiedener Formate und Genres. Freunde des Motorsports können sich ebenfalls auf einen Städtetrip nach Las Palmas freuen. Vom 24. bis 27. April 2025 findet die Rallye Islas Canarias – auch Rallye El Corte Inglés genannt – statt. Diese internationale Rallye war jahrelang ein Lauf zur Rallye-Europameisterschaft, der spanischen Rallye-Meisterschaft und der Rallye-Meisterschaft der Kanarischen Inseln und hat im Jahr 2025 erstmals den Weltmeisterstatus. Ein Teil der Route wird die Gemeinde La Aldea sein. Der Servicepark befindet sich in Las Palmas beim Estadio de Gran Canaria. Auch für Musikfans bietet sich ein Städtetrip nach Las Palmas an. Sie können das Granca Live Fest besuchen, das vom 03.07.2025 bis 05.07.2025 stattfindet. Im Programm stehen Namen wie Enrique Iglesias, Will Smith, Ozuna und Carín León. Das Festival findet im Stadion von Las Palmas statt. Wanderer können Strand und Kultur in Las Palmas mit schönen Wanderungen auf der Insel verbinden. Dazu bietet sich das Gran Canaria Walking Festival an, das vom 23. bis 26. Oktober 2025 stattfindet. Ein besonderes Erlebnis ist eine Städtereise nach Las Palmas zu Weihnachten. Das Fest am Strand unter Palmen zu verbringen, ist schon etwas Besonderes. Dazu gibt es ein tolles Event, das sind die Sandkrippen in Las Palmas. Die Vorbereitungen beginnen Mitte November und die Krippenausstellung beginnt Anfang Dezember und sie dauert bis zum Dreikönigstag. Die größte Freiluftkrippe Europas zeigt eindrucksvolle Szenen mit der Heiligen Familie und den Drei Königen. Darüber hinaus gibt es in Las Palmas verschiedene Weihnachtsmärkte sowie tolle Einkaufsmöglichkeiten in der festlich geschmückten Fußgängerzone Calle Triana oder im CC Las Arenas am Canteras-Strand.
Die Dachterrasse vom Hotel Aloe Canteras:
