FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
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@wohak sagte:
Solche Autorisierungen bei Kredikartenzahlungen sind ja im System abgespeichert. Also zB am 1.1 Anzahlung "x €" abbuchen und am 1.7. Restzahlung "y €" abbuchen. Auch wenn die Konten von FTI gesperrt sind, kann es nicht sein, dass diese Info "Restzahlung einziehen am ..." bei der Kreditkartengesellschaft damals von FTI hinterlegt wurde und deshalb trotzdem abgebucht wird?
Hallo,
ich habe heute meine Kreditkarten-Umsätze (!) geprüft online und da sollte am 07.06. die Restzahlung abgebucht werden.
Das war nicht der Fall.Ich habe keine Kartensperre vorgenommen.
Ob und wann die Vormerkung raus genommen wird, ist mir aktuell nicht bekannt. Allerdings kann dies notfalls bei der Kreditkartengesellschaft bzw. Bank angefragt werden. Dazu sehe ich momentan keine Veranlassung.
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
@philipp-ratz sagte:
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
Die Neubuchung Hotel kannst du safe vornehmen.
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@philipp-ratz sagte:
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
Die Neubuchung Hotel kannst du safe vornehmen.
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FTI ist insolvent unsere Reise sollte am 14.06. nach Mallorca starten. Wir hatten schon Restaurants vorab reserviert und uns mit Freunden verabredet. Untrer Anderem wollten wir dort mit Freunden meinen Geburtstag im Restaurant des Hotels feiern. Dann kam die Stornierung der Reise am 07.06. am späten Nachmittag rein. Ins Reisebüro vor Ort gegangen und den Fall geschildert und versucht eine Ersatzreise zu finden. Hotel war nur auf Anfrage buchbar Zimmer natürlich 700€ teurer. Hatten allerdings vorab im Hotel Bescheid gegeben und auch gefragt ob unser Zimmer storniert ist, das waren sie bis Do. noch nicht. Anfrage läuft seit Freitag und bisher keine Bestätigung des Hotels über Reisebüro bekommen. Inzwischen nur noch höhere Zimmerkategorie buchbar, kostet jetzt über 2000 € mehr. Absolut unverschämt sie kennen vor Ort unseren Fall. Preise der anderen Hotels inzwischen auch stark angestiegen und auch kaum noch buchbar. Im Reisebüro Vortrag über Marktwirtschaft bekommen und das sie dort wussten das das so kommen würde. Wir haben über Holidaycheck gebucht. Jetzt stehen wir heute am Montag da und wissen nicht ob wir am Freitag fliegen, weil das Hotel dem Reisebüro ewig nicht antwortet, es war ja auch das WE dazwischen. Nach den Erfahrungen wie die Hotels sich verhalten haben wir keine Lust mehr. Wenn morgen das Angebot höher ist als die vormals verbindliche Anfrage bleiben wir zu Hause. Keine Lust mehr das mitzumachen! Vielen Dank für die vielen Infos in dieser Zeit hier im Forum. Ich wünsche Allen, dass sie da besser rauskommen als wir.
@urlaubsverweigerer sagte:
Ins Reisebüro vor Ort gegangen und den Fall geschildert und versucht eine Ersatzreise zu finden. Hotel war nur auf Anfrage buchbar Zimmer natürlich 700€ teurer. Hatten allerdings vorab im Hotel Bescheid gegeben und auch gefragt ob unser Zimmer storniert ist, das waren sie bis Do. noch nicht. Anfrage läuft seit Freitag und bisher keine Bestätigung des Hotels über Reisebüro bekommen. Inzwischen nur noch höhere Zimmerkategorie buchbar, kostet jetzt über 2000 € mehr. Absolut unverschämt sie kennen vor Ort unseren Fall. Preise der anderen Hotels inzwischen auch stark angestiegen und auch kaum noch buchbar. Im Reisebüro Vortrag über Marktwirtschaft bekommen und das sie dort wussten das das so kommen würde.
Wenn ich das so lese, freue ich mich richtig über mein auf den Azoren gebuchtes Hotel. Von denen habe ich am Dienstag eine eMail bekommen, daß FTI meine Buchung am Vortag storniert hätte gekoppelt mit der Anfrage, ob ich an der Buchung festhalten und das Hotel dann selber zahlen wolle. Sie würden mir da ein Vorkaufsrecht einräumen bevor sie die Zimmer wieder auf den Markt werfen. Den Preis, den sie für das Zimmer aufgerufen haben, war sogar noch 70€ unter dem Preis, den FTI haben wollte. Wir hatten auch nur das Hotel über FTI gebucht und den Flug direkt bei der Airline, weil FTI die SATA Air Acores nicht im Programm hatte und diese Airline die einzige ist, die unser Ziel ab Deutschland non-stop anfliegt.
Es gibt sie also noch, die ehrlichen Kaufleute bzw. Hoteliers, zumindest in Portugal.

Ich habe dann auch letzte Woche Dienstag sofort zugestimmt, ohne das die Stornomeldung von Seiten FTIs an mich zu warten. Vielleicht wird daher auch mein Frust verständlich über die Hinhaltetaktik des Insolvenzverwalters. Würde FTI bzw. der Verwalter zu der ersten Meldung stehen, demnach alles storniert ist, das Leben wäre für alle Kunden sehr sehr viel leichter.
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Bei allem Frust, der nachvollziehbar ist. Was erwarten manche? Wunder? Der Insolvenzverwalter wurde zum 3.6. also vor einer Woche bestellt. Hinhaltetaktik ist das sicherlich nicht.
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@philipp-ratz sagte:
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
Die Neubuchung Hotel kannst du safe vornehmen.
@vonschmeling sagte:
Die Neubuchung Hotel kannst du safe vornehmen.
Hallo vonschmeling,
Anfrage zum aktuellen Stand ging an das Hotel heute Mittag raus mit der Frage ob die unsere Buchung noch aufrecht erhalten zu diesen Konditionen wie bei BigXtra/FTI gebucht.
PS: Danke für die tolle Unterstützung hier im Forum, lese von Seite 1 an mit und beteilige mich nun ebenfalls etwas.
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Bei allem Frust, der nachvollziehbar ist. Was erwarten manche? Wunder? Der Insolvenzverwalter wurde zum 3.6. also vor einer Woche bestellt. Hinhaltetaktik ist das sicherlich nicht.
@fuchsteufel sagte:
Bei allem Frust, der nachvollziehbar ist. Was erwarten manche? Wunder? Der Insolvenzverwalter wurde zum 3.6. also vor einer Woche bestellt. Hinhaltetaktik ist das sicherlich nicht.
Ist es zuviel verlangt, daß FTI zu der ersten Aussage "alle Reisen, die noch nicht angetreten wurden, sind storniert", wie sie am 03.06.2024 zuerst veröffentlicht wurde, steht?
Dieses "wir versuchen da noch etwas" bezeichne ich als Hinhaltetaktik, weil eben dieses genau zu den zusätzlichen Kosten bei allen damaligen Kunden führt, entweder weil die Kunden jetzt noch abwarten oder weil Ersatzreisen mit teuren Flex-Optionen gebucht werden.Klare Aussage: "Es ist Schluß, es gibt nichts mehr!" Fertig!
Aber damit beraubt man sich natürlich der Option für die Gläubiger noch etwas mehr Geld herauszuholen, weil manche Dinge vielleicht doch noch gewinnbringend abgewickelt werden könnten, was man bis dato noch nicht weiß. Nur ist der dadurch verursachte Schaden bei uns ehemaligen Kunden weitaus höher.
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@urlaubsverweigerer sagte:
Ins Reisebüro vor Ort gegangen und den Fall geschildert und versucht eine Ersatzreise zu finden. Hotel war nur auf Anfrage buchbar Zimmer natürlich 700€ teurer. Hatten allerdings vorab im Hotel Bescheid gegeben und auch gefragt ob unser Zimmer storniert ist, das waren sie bis Do. noch nicht. Anfrage läuft seit Freitag und bisher keine Bestätigung des Hotels über Reisebüro bekommen. Inzwischen nur noch höhere Zimmerkategorie buchbar, kostet jetzt über 2000 € mehr. Absolut unverschämt sie kennen vor Ort unseren Fall. Preise der anderen Hotels inzwischen auch stark angestiegen und auch kaum noch buchbar. Im Reisebüro Vortrag über Marktwirtschaft bekommen und das sie dort wussten das das so kommen würde.
Wenn ich das so lese, freue ich mich richtig über mein auf den Azoren gebuchtes Hotel. Von denen habe ich am Dienstag eine eMail bekommen, daß FTI meine Buchung am Vortag storniert hätte gekoppelt mit der Anfrage, ob ich an der Buchung festhalten und das Hotel dann selber zahlen wolle. Sie würden mir da ein Vorkaufsrecht einräumen bevor sie die Zimmer wieder auf den Markt werfen. Den Preis, den sie für das Zimmer aufgerufen haben, war sogar noch 70€ unter dem Preis, den FTI haben wollte. Wir hatten auch nur das Hotel über FTI gebucht und den Flug direkt bei der Airline, weil FTI die SATA Air Acores nicht im Programm hatte und diese Airline die einzige ist, die unser Ziel ab Deutschland non-stop anfliegt.
Es gibt sie also noch, die ehrlichen Kaufleute bzw. Hoteliers, zumindest in Portugal.

Ich habe dann auch letzte Woche Dienstag sofort zugestimmt, ohne das die Stornomeldung von Seiten FTIs an mich zu warten. Vielleicht wird daher auch mein Frust verständlich über die Hinhaltetaktik des Insolvenzverwalters. Würde FTI bzw. der Verwalter zu der ersten Meldung stehen, demnach alles storniert ist, das Leben wäre für alle Kunden sehr sehr viel leichter.
Das freut mich wirklich sehr zu lesen, sehr nettes Angebot vom Hotel und ganz tolle Reaktion des Hotels!
Bei uns finde ich es besonders schlimm, weil wir unsere Reise erst am 25.05. über HC/FTI gebucht hatten. Da waren es noch 3800 €. Inzwischen ist unser Zimmer weg (obwohl ich dort Bescheid gegeben hatte und es war auch da schon 700 € teurer) und jetzt ist nur noch die höhere Kategorie verfügbar - 2000 € teurer. Das Hotel, wo wir schon mal waren sieht uns nicht wieder. Wir wollten dort Golf spielen und hatten alles vorab geplant und Geb. feiern. Das Alles wussten sie vor Ort. Unsere Freunde sind darüber auch etwas schockiert. Immerhin war es eine Pauschalreise, was leider einige nicht hatten und wir waren noch nicht vor Ort mit dem ganzen Stress.
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@platty sagte:
Ich habe meine Bank auch gefragt was ich tun kann, damit FTI nicht die Restzahlung von meiner Mastercard einziehen kann. Antwort der Bank: „Sie haben damals schon die Zahlung am 1.07.2024 autorisiert und können das jetzt nicht mehr zurücknehmen. Auch ein Sperren der Karte wäre sinnlos, weil die Karte zum Zeitpunkt der Autorisierung am 15.01.2024 nicht gesperrt war. Sollte FTI etwas abbuchen, müssen sie ein zweites Chargeback initiieren, wie sie es schon für die Anzahlung getan haben.“
Also da habe ich eine ganz andere Info von meiner Bank. Wir haben unser Kreditkarten Konto blockiert, so dass keine Abbuchungen erfolgen kann und das würde gehen.
Meine Restzahlung wäre gestern (09.06) gewesen, da es aber ein Sonntag war also heute.
Habe bei der Bank angerufen um nachzufragen ob eine Transaktion zu sehen ist da meinte sie nein da wäre nichts und könnte auch nicht, da das Konto blockiert wurde.
Ja und es wurde bis jetzt auch nichts abgebucht. Entweder weil ich das Konto blockieren lassen habe oder die Information stimmt wirklich die ich von einem FTI Mitarbeiter bekommen habe, dass FTI keine Abbuchungen mehr vornimmt. -
@wohak sagte:
Solche Autorisierungen bei Kredikartenzahlungen sind ja im System abgespeichert. Also zB am 1.1 Anzahlung "x €" abbuchen und am 1.7. Restzahlung "y €" abbuchen. Auch wenn die Konten von FTI gesperrt sind, kann es nicht sein, dass diese Info "Restzahlung einziehen am ..." bei der Kreditkartengesellschaft damals von FTI hinterlegt wurde und deshalb trotzdem abgebucht wird?
Hallo,
ich habe heute meine Kreditkarten-Umsätze (!) geprüft online und da sollte am 07.06. die Restzahlung abgebucht werden.
Das war nicht der Fall.Ich habe keine Kartensperre vorgenommen.
Ob und wann die Vormerkung raus genommen wird, ist mir aktuell nicht bekannt. Allerdings kann dies notfalls bei der Kreditkartengesellschaft bzw. Bank angefragt werden. Dazu sehe ich momentan keine Veranlassung.
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
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@wohak
So findet kein Mensch den Kontext, auch wenn es inzwischen nicht mehr ganz so abgeht hier ...
Du darfst ausnahmsweise episch zitieren!@vonschmeling sagte:
@wohak
So findet kein Mensch den Kontext, auch wenn es inzwischen nicht mehr ganz so abgeht hier ...
Du darfst ausnahmsweise episch zitieren!Habe ich jetzt gemerkt. Dachte, dass ich mit "Antworten" Bezug zum Post nehme.
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@platty sagte:
Ich habe meine Bank auch gefragt was ich tun kann, damit FTI nicht die Restzahlung von meiner Mastercard einziehen kann. Antwort der Bank: „Sie haben damals schon die Zahlung am 1.07.2024 autorisiert und können das jetzt nicht mehr zurücknehmen. Auch ein Sperren der Karte wäre sinnlos, weil die Karte zum Zeitpunkt der Autorisierung am 15.01.2024 nicht gesperrt war. Sollte FTI etwas abbuchen, müssen sie ein zweites Chargeback initiieren, wie sie es schon für die Anzahlung getan haben.“
Also da habe ich eine ganz andere Info von meiner Bank. Wir haben unser Kreditkarten Konto blockiert, so dass keine Abbuchungen erfolgen kann und das würde gehen.
Meine Restzahlung wäre gestern (09.06) gewesen, da es aber ein Sonntag war also heute.
Habe bei der Bank angerufen um nachzufragen ob eine Transaktion zu sehen ist da meinte sie nein da wäre nichts und könnte auch nicht, da das Konto blockiert wurde.
Ja und es wurde bis jetzt auch nichts abgebucht. Entweder weil ich das Konto blockieren lassen habe oder die Information stimmt wirklich die ich von einem FTI Mitarbeiter bekommen habe, dass FTI keine Abbuchungen mehr vornimmt.@mehmetk83 sagte:
Also da habe ich eine ganz andere Info von meiner Bank. Wir haben unser Kreditkarten Konto blockiert, so dass keine Abbuchungen erfolgen kann und das würde gehen.
Meine Restzahlung wäre gestern (09.06) gewesen, da es aber ein Sonntag war also heute.
Habe bei der Bank angerufen um nachzufragen ob eine Transaktion zu sehen ist da meinte sie nein da wäre nichts und könnte auch nicht, da das Konto blockiert wurde.
Ja und es wurde bis jetzt auch nichts abgebucht. Entweder weil ich das Konto blockieren lassen habe oder die Information stimmt wirklich die ich von einem FTI Mitarbeiter bekommen habe, dass FTI keine Abbuchungen mehr vornimmt.Bitte informiere uns bei Updates zum Thema Abbuchung
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@wohak sagte:
Solche Autorisierungen bei Kredikartenzahlungen sind ja im System abgespeichert. Also zB am 1.1 Anzahlung "x €" abbuchen und am 1.7. Restzahlung "y €" abbuchen. Auch wenn die Konten von FTI gesperrt sind, kann es nicht sein, dass diese Info "Restzahlung einziehen am ..." bei der Kreditkartengesellschaft damals von FTI hinterlegt wurde und deshalb trotzdem abgebucht wird?
Hallo,
ich habe heute meine Kreditkarten-Umsätze (!) geprüft online und da sollte am 07.06. die Restzahlung abgebucht werden.
Das war nicht der Fall.Ich habe keine Kartensperre vorgenommen.
Ob und wann die Vormerkung raus genommen wird, ist mir aktuell nicht bekannt. Allerdings kann dies notfalls bei der Kreditkartengesellschaft bzw. Bank angefragt werden. Dazu sehe ich momentan keine Veranlassung.
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
@philipp-ratz sagte:
Hallo,
ich habe heute meine Kreditkarten-Umsätze (!) geprüft online und da sollte am 07.06. die Restzahlung abgebucht werden.
Das war nicht der Fall.Ich habe keine Kartensperre vorgenommen.
Ob und wann die Vormerkung raus genommen wird, ist mir aktuell nicht bekannt. Allerdings kann dies notfalls bei der Kreditkartengesellschaft bzw. Bank angefragt werden. Dazu sehe ich momentan keine Veranlassung.
Jetzt warte ich noch ab in der Hoffnung dass die Stornierung von Seiten FTI bald kommt um dann woanders neu zu buchen oder direkt beim Hotel (Hotel-Einzelbuchung ab 07.07.)
Wenn es Neuigkeiten gibt, bitte teilen.
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@platty sagte:
Mit Verlaub: Ich glaube nicht daran, dass unser Staat die DRSF-Regeln anpassen wird.
Gut, ich glaube etwas anderes, also lassen wir das.
Der Sicherungsfonds kommt aus dem EU-Recht und wurde nur widerwillig eingeführt.
So hatte er zuerst eine maximale Deckungssumme von 110 Mio. €, weswegen damals bei der Thomas Cock-Pleite die Bundesrepublik wegen fehlerhafter Umsetzung der EU-Vorgaben direkt auf Schadenersatz verklagt wurde und erst daraufhin den DRSF entsprechend angepasst hat.Auch das ist mindestens halbfalsch! Die Kundengelder waren zuvor über Versicherungen, die bei jeder Pauschalreise abgeschlossen werden mussten vom Veranstalter gedeckt. Die unzureichende Deckung entsprach nicht dem EU Recht, weshalb die Regierung entschied im akuten Fall (TC) einzustehen. Völliger Quatsch ist "widerwillig", da gab es gar kein Vertun. Nun zahlen die Veranstalter in einen Fond ein, diese Einzahlung auch für Einzelleistungen zum implementieren ist rechtlich überhaupt kein Problem.
Ende Thema hiermit, solche Diskurse passen nicht zur akuten Krisenlage.@vonschmeling sagte:
Nun zahlen die Veranstalter in einen Fond ein, diese Einzahlung auch für Einzelleistungen zum implementieren ist rechtlich überhaupt kein Problem.
Sorry, mit diesem Satz werden mir zu viele Hoffnungen geweckt. So einfach ist es denn doch nicht. Es bedarf auf jeden Fall einer Gesetzesänderung. Selbst wenn der politische Wille dazu da ist, bleibt noch die Frage ob die Änderung nur zukünftig oder auch rückwirkend gilt.
Ende Thema hiermit, solche Diskurse passen nicht zur akuten Krisenlage.
In diesem Sinne hättest du den zitierten Satz besser nur gedacht.
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Mumpitz jetzt einfach einen Satz aus dem Kontext zu pflücken!?!
Ich habe keinesfalls Hoffnungen geweckt sondern dem zitierten Beitrag entgegengehalten.
Hier begegnen sich kontroverse Ansichten und keine Wahrsager!
Das sollte mittlerweile und besonders bei gewählter Formulierung auch sattsam zu unterscheiden sein.
Also nochmal lesen oder auch nicht - ich bleibe dabei. -
@armin sagte:
@Quarkii
Dann sind wir Leidensgenossen...ich habe eine "Nur Hotelbuchung Türkei für Oktober mit der Option kostenlos bis 14 Tage vor Leistungsbeginn zu stornieren. Leider habe ich schon im Herbst 2023 über KK gebucht und bezahlt so daß bei mir leider die 120 Tagefrist verstrichen ist. Ich gehe davon aus daß meine Anzahlung (zum Glück "nur" 134€) futsch ist.Zum Thema KK Chargeback Ausschlussfrist habe ich noch Folgendes gefunden:
… um nicht zu riskieren, dass die für den Widerruf vorgesehene Frist abläuft.
Sie beträgt für Visa-Kunden 120 Tage ab dem ersten Tag der gebuchten Reise, maximal 540 Tage ab Kreditkartenabbuchung.
Für Mastercard-Kunden beträgt die Frist 240 Tage ab dem ersten Tag der gebuchten Reise.
Die kartenausgebenden Institute haben Formulare für die Reklamation auf ihren Internetseiten.
Im Erstattungsantrag müssen Kunden den Grund „Ware/Leistung nicht erhalten“ angeben.Problem ist, dass in den AGBs unserer Bank, von der die Kk ist, steht, dass die Frist 8 Wochen ab Abbuchung ist.
Macht bei Reisen keinen Sinn, da die Leistung ja erst später erbracht wird.
Die Karte ist eine Mastercard, gelten jetzt die Fristen der Karte oder der Bank?
Mastercard sagt explizit, dass bei Reisen der Zeitpunkt der Leistung entscheidend ist. Ich wüsste sehr gerne, welche Frist jetzt für mich giltViele Grüße Barbara
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Problem ist, dass in den AGBs unserer Bank, von der die Kk ist, steht, dass die Frist 8 Wochen ab Abbuchung ist.
Macht bei Reisen keinen Sinn, da die Leistung ja erst später erbracht wird.
Die Karte ist eine Mastercard, gelten jetzt die Fristen der Karte oder der Bank?
Mastercard sagt explizit, dass bei Reisen der Zeitpunkt der Leistung entscheidend ist. Ich wüsste sehr gerne, welche Frist jetzt für mich giltViele Grüße Barbara
@babs2406 sagte:
Die Karte ist eine Mastercard, gelten jetzt die Fristen der Karte oder der Bank?
Meine Bank sagt, daß die Fristen von MasterCard gelten, weil die Bank ja auch bei MasterCard den Antrag auf Zahlungsreklamation (Englisch: Chargeback) stellen muß. Dafür gelten zwei Fristen:
- maximal 540 Tage ab Zahlung
- maximal 120 Tage ab dem letzten Tag der (geplanten) Leistungserbringung, also 120 Tage ab Rückreise
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@vonschmeling
Verehrte Frau Kollegin(?), sie gehen doch sicher nicht davon aus, dass hier jeder Satz von den Lesern im Kontext gesehen und verstanden wird!?! Insofern bleibe ich - nach nochmaligem Lesen - auch dabei.
