Übergepäck
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Condor gehört doch zu Lufthansa, oder?
Und Lufthansa ist doch bekanntlich immer schon im höheren Preisniveau angesiedelt. Also auch die Tochtergesellschaft.
Lufthansa ist auch die einzige deutsche Fluggesellschaft, die auf ihren Internet-Seiten nirgends aufführt, was bei ihnen Übergepäck kostet. Da steht lediglich, dass es unterschiedlich ist und man sich halt unter der Hotline-Nummer nach dem Preis für seinen Flug erkundigen soll.Habe in diesem Mai auch Übergepäck zahlen müssen. Aber ich habe damit gerechnet, weil ich einen Koffer von meiner Tochter mit heim nahm. Sie absolvierte nämlich von Februar bis Ende Juni in Las Palmas de Gran Canaria ein Auslandssemester und für diese lange Zeit ja auch mehr Gepäck mitnehmen musste, vorallem waren dies Bücher, die sie unten benötigte.
Und da sie ab unserem Rückflugtermin gerade noch 4 Wochen unten bleiben musste, nahmen wir den größten Teil gleich mit heim, damit sie nicht die Gebühren zahlen muss. -
Hallo Peter,
hinkt ein Bißchen der Redbullvergleich. Red Bull verkauft nicht nur einen Drink, sondern auch ein Lebensgefühl, das dem Red Bull Konsumenten suggeriert, dazuzugehören, Flügel zu bekommen, usw. usf. Red Bull muss einen riesen Werbe- und PR-Aufwand treiben, dass das Konzept letztlich aufgeht und die Leute den Unsinn auch glauben. Dafür legen die dann das Geld hin.
Würde Red Bull den Saft billig ausschenken und, nachdem die Leute schon mehrere Dosen getrunken haben, damit ankommen, dass irgendwo im Kleingedruckten steht, dass ab der 2. Dose die Dose 5 Euro kostet, würden die Leute zurecht auf die Barrikaden gehen. -
Ich bin ja auch der Meinung, dass 14 kg Übergepäck (war für 2 Personen, wenn ich mich richtig erinnere) nicht kostenlos hingenommen werden müssen. Ich frage mich aber, wieso sie hingenommen werden, wenn sie der eine mit in die Kabine nimmt und in den Gepäckfächern oder im Fußraum lagert. Und ich frage mich, wieso sie hingenommen werden, wenn sie der ein oder andere auf seinem Bauch, Oberschenkel oder Hinterteil mit in die Kabine schleppt.
Wahrscheinlich sind die Flugzeuge heutzutage schon so intelligent, dass sie erkennen können, ob nur der Passagierraum überladen ist, weil sie dann keinesfalls abstürzen dürfen.
Spass beiseite.
Die Sicherheit wird ja nicht dadurch beeinträchtigt, dass man für Übergepäck bezahlen muss. Der Sicherheit ist genüge getan, wenn der Pilot weiß wie schwer die Maschine samt Inhalt ist. Und das wird beim Gepäck ja sorgfältig registriert. Demnach liegt das gesamte Sicherheitsrisiko beim "Kabineninhalt".
Das Sicherheitsargument wäre also nur stichhaltig, wenn auch die Passagiere gewogen würden und erst danach die Maschine aufgetankt wird.
Und das habe ich allerdings noch nie erlebt. -
@Petra:
Die Lufthansa kann auch keine konkreten Preisangaben machen, da sich bei Linienfluggesellschaften der Kilopreis des Übergepäcks nach den jeweiligen Tarifen der Flugstrecke richtet. Man bezahlt i.d.Regel 10% vom teuersten Business-Tarif.
Bei Linienflügen wird das Übergepäck also richtig teuer.
Kenne dir Tarife der Lufthansa nicht, aber Emirates dürfte da vergleichbar sein. Für 1 KG (eins!) zahlt man da z.B. nach Manila 40 Euro (oneway), nach Bangkog oder Delhi ca 30 Euro. Ist also immer unterschiedlich, je nach Flugziel.
Allerdings sind Linienfluggesellschaften wesentlich kulanter. Selbst wenn nur 20kg im Ticket stehen darf der Koffer bis 28 (unter Umständen sogar bis 30) kg wiegen.
Viele Grüße ! -
Hallo,
5,-- Euro pro Kilo Übergepäck ist doch ein Schnäppchenpreis.
Am 19.10.04 flogen mein Mann und ich mit Lufthansa Linienflug von Nürnberg (umsteigen in Frankfurt) nach Samara/Russland.
Flugdauer normalerweise etwa 3,5 Stunden.
Flugpreis pro Person: knappe 2.200 Euro, also insgesamt fast 4.400,-- Euro
Kosten für Übergepäck (wir müssen hier in Russland beruflich bedingt etwa ein halbes Jahr, über den Winter hinaus, leben)
100 kg - bezahlt 2.004,-- Euro (zweitausendundvier Euro).Gesamtkosten etwa 6.400,- Euro für die Holzklasse - inbegriffen eigenes kofferschleppen. Das ist eine andere Geschichte, die ich hier im Forum noch erzählen werde.
Dass wir Übergepäck bezahlen müssen war klar, aber der Preis und der darauf folgende Service haben uns dann echt geschockt.
Gruß vom Wolgastrand
Ingrid Schumacher -
Hallo,
5,-- Euro pro Kilo Übergepäck ist doch ein Schnäppchenpreis.
Am 19.10.04 flogen mein Mann und ich mit Lufthansa Linienflug von Nürnberg (umsteigen in Frankfurt) nach Samara/Russland.
Flugdauer normalerweise etwa 3,5 Stunden.
Flugpreis pro Person: knappe 2.200 Euro, also insgesamt fast 4.400,-- EuroKosten für Übergepäck (wir müssen hier in Russland beruflich bedingt etwa ein halbes Jahr, über den Winter hinaus, leben) 100 kg - bezahlt 2.004,-- Euro (zweitausendundvier Euro).
Gesamtkosten etwa 6.400,- Euro für die Holzklasse - inbegriffen eigenes Kofferschleppen. Das ist eine andere Geschichte, die ich hier im Forum noch erzählen werde.
Dass wir Übergepäck bezahlen müssen war klar, aber der Preis und der darauf folgende Service haben uns dann echt geschockt.
Gruß vom WolgastrandIngrid Schumacher
Georg Sunkler schrieb:Fazit(vorweg genommen):
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Die Preise für Übergepäck bei Condor sind Wucher
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Angesichts einer naturgemäß ungerechten Preis/Gewichtsabhängigkeit ist mehr Kulanz gefragt
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Condor verletzt hinsichtlich Übergepäck die Preisauszeichnungspflicht in seinen Fluginfos die jedem Ticket beiliegen
Hintergrund:
Vorallem der Kilopreis von 5,00 EUR oneway, kann nur als Nepp und ******* bezeichnet werden.Was ist vorgefallen?
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Hallo Astrid,
Du hast ja mächtig Fleißaufgaben gemacht. Sehr interessant Deine Recherche.
Bist Du sicher, 10 % vom teuersten Businesstarif?
10 Kilo würden also nochmals ein ganzes Ticket kosten?
Dass es da keinen Volksaufstand gibt, kann doch nur daran liegen, dass diejenigen, die da mitfliegen entweder die Sache nicht selber bezahlen müssen oder vom Volk schon etwas abgehoben sind.
Da kann man ja gleich die Sachen mit UPS schicken, kommt billiger. Oder mit Luftpost (jetzt DHL), da kosten
2 kg in ganz Europa 12,30 (pro kg 6,15)
5 kg in ganz Europa 32,50 (pro kg 6,50)
10 kg in ganz Europa 45,00 (pro kg 4,50) und
20 kg in ganz Europa 63,00 (pro kg 3,15)
Dafür bringt der Zusteller das Paket auch noch mit einem freundlichen Lächeln ins Haus.Wenn ich die Tabelle jetzt so ansehe drängt sich schon irgendwie der Verdacht auf, dass die Fluggesellschaften sich da ein wenig gesund stoßen. Denn die Post fliegt eingentlich auch mit ganz modernen und sicheren Maschinen. Die kommen da mit 3,15 bei 20 kg sogar noch auf Ihre Kosten und können davon sogar noch die Gotschalk Brüder bezahlen.
Naja, jetzt muss ich wieder was arbeiten. -
Man kann das Problem doch nicht mit absoluten Beträgen angehen.
Natürlich sind nach Adam Riese 5 Euro weniger als 20.
Es kommt auf die Relation an und die sieht hier so aus:
1 Ticket kostet 2200 EUR.
Ein Körpergewicht von 75 kg und 25 kg Freigepäck unterstellt ergibt das 22 EUR pro Kilogramm.
Das Übergepäck kostete 100 kg 2004 EUR,
ergibt 20,04 EUR pro kg. Damit ist das Übergepäck günstiger als der Personentarif, wie das aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich sein müsste.
Meinen Respekt an die Fluglinie!
Auch wenn sich 2004 EUR für Übergepäck astronomisch anhört, ist dieser Preis ein Schnäppchen und 5 EUR bei einem Ticketpreis von 264 EUR ein W..... -
Hallo Astrid,
haben sich die 10 % vom teuersten Businesstarif nicht auf den Kilopreis bezogen, sondern waren eine quasi Obergrenze?
Dann hätte ich das missverstanden. Dann stimmt meine Rechnung mit den 10 Kilo für 1 Personentarif natürlich nicht.
So wie Du schreibst, dass ihr das handhabt, so fände ich das auch richtig und würde das eigentlich auch erwarten.
Kulanz und Augenmaß ist gefragt und das heißt, der Fluggast muss ja nichts geschenkt bekommen, aber er muss auch nicht übervorteilt werden. Und dann sind in der Regel alle Beteiligten zufrieden.Grüße
HubertP.S.
Irgendwie fehlt Deine e-Mail hier, sodasas man vielleicht nicht versteht, worauf ich antworte. Sollte man vielleicht nach liefern. -
Hallo Astrid,
dann habe ich das tatsächlich missverstanden. Ich dachte es müssten 10 % des Flugpreises je Kilo bezahlt werden.
Die Lösung wie Du sie hier beschreibst, finde ich aber korrekt und die einzig betriebswirtschaftlich logische. Sie läuft nämlich darauf hinaus, von den geschenkten Kulanz-Kilos abgesehen, dass das Gepäck bzw. Übergepäck den gleichen Kilopreis kostet wie der Durchschnittspassagier:
75 kg 'Lebendgewicht' + ~25 kg Freigepäck = 100 kg zu 4000.-- EUR.
100 kg Übergepäck kosten ebenfalls 4000,--.
Wenn das alle Fluggesellschaften so sauber handhaben würden, gäbe es keine Diskussionen mehr.
Außer vielleicht noch über die leidige Frage, warum eine 50 kg Frau genausoviel zahlen muss, wie ein 120 kg Schwergewicht (meist Mann) oder natürlich auch umgekehrt.
Grüße
Hubert -
Dass die Billigflieger weniger Gepäck zulassen, ist ja noch verständlich. Dafür ist das Ticket eben knapp kalkuliert und deshalb billiger.
Eine Rechtfertigung für überhöhte Preise für Übergepäck ist das aber nicht.
Und was überhöht ist, ist eine ganz einfache Rechnung:
Das Kilo Übergepäck darf keinesfalls mehr kosten als das Kilo Fluggast (Durchschnitt 75 kg) + zulässiges Gepäck + zulässiges Handgepäck, natürlich unter Zugrundelegung des Normaltarifs.
Die Raumausnutzung ist beim Gepäck nämlich erheblich effizienter als bei Personen. Die Kosten für Betreuung (Boardpersonal, evtl. Speisen) und Sondereinrichtungen (WC, Boardprogramm, Druckkabine usw.) bei Fluggästen weitaus teuerer.
Ich habe mir dieser Tage von einer Insiderin (arbeitet am Check-in eines großen deutschen Flughafens) sagen lassen, dass das Thema überzogene Übergepäcktarife dort ein ganz heißes Thema ist und tagtäglich zu unzähligen Diskussionen und Ärger an den Schaltern führt.
Insofern bin ich etwas verwundert, dass in der Diskussionsrunde hier das Thema erst langsam ins Laufen kommt. Vorallem in den Anfangsbeiträgen ist versucht worden das Thema völlig zu verharmlosen. -
Sag mal Georg, was hattet ihr denn alles dabei??

Die Wirtschaftslage ist ja sehr angespannt und die Energiepreise explodieren. Einige Fluggesellschaften verlangen schon wieder einen Kerosinzuschlag. Früher wurde nicht so genau auf Übergepäck geachtet, heute wird da penibler geschaut. Das machen mittlerweile alle so.
Wer deutlich mehr mitschleppt als erlaubt, zahlt. Es ist müßig über den Preis zu diskutieren. Wer im Auto nicht angeschnallt ist, zahlt 60 Euro. Das ist auch "Wucher", oder? In wirtschaftlich angespannten Zeiten wird auch mehr kontrolliert um Kasse zu machen.
Ich finde es auch ungerecht, wenn ich für ein Ticket nach Lanzarote ( das durchschnittl. 150,- kostet) in den Ferien - auf die ich mit Kind angewiesen bin- dann knapp 500,- Euro zahlen muß.
So ist das eben
Und so weit kommt`s noch, dass ein Übergewichtiger weniger mitnehmen darf als ein Normalgewichtiger.....bzw. "was der auf den Rippen hat - das nehm ich zusätzlich an Klamotten mit..."
Mit nachdenklichen Grüßen -
@ alle
irgendwie verstehe ich Eure Ausführungen nicht. Bei einem Pauschal- urlaub incl. Flug
weiß ich doch vorher daß ich nur(exclusive Airlinecard) 20 kg p.P. mitnehmen darf.Ich wiege jedesmal vor Abflug meine Koffer (aber ohne Handgepäck). Bei jedem Rückflug habe ich ca. 8kg mehr p.P. und mußte trotzdem nie Übergepäck bezahlen.
Sollte ich noch mehr haben, weiß ich aber auch, daß ich Übergepäck bezahlen muß.
Also warum beschwert Ihr euch eigentlich darüber?MfG Wally
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Ich dachte bisher immer, daß wir viel Gepäck mitschleppen..... aber nun denke ich das nicht mehr.
Wir kommen immer hin und hatten noch nicht solche Probleme. Aber wenn ich zuviel mitnehme, dann weiß ich, daß es Geld kostet. Und da kann ich die Meckerei auch nicht nachvollziehen. -
Nein, denn dann wären's 150 Kilo geworden.
Aber Tennisschläger, Windsurfkleidung und Joggingschuhe sollten schon noch drin sein.
Es geht übrigens nicht darum, dass Übergepäck was kostet, sondern darum, dass der Preis unangemessen hoch ist und somit als ******* und Hinterhalt benutzt wird. Und Condor tut sich da ganz besonders hervor. Die sind am kleinlichsten und am teuersten. Mit LTU und Happag Lloyd ist mir das noch nie passiert.
Grüße
Georg -
Hallo,
ist ja toll. Ich kenne einen, der hat für 4 Wochen sogar nur 8-10 kg Handgepäck dabei und hat auch noch nie Übergepäck zahlen müssen.
Grüße
Georg -
jeder von uns weiss eigentlich was man an gewichten so mitnehmen darf, trotzdem habe ich manchmal das gefuehl, das der oder die eine, urlaub mit auswandern verwechselt. gewicht und groesse der jeweiligen gepaeckstueche sind klar vorgeschrieben (zb. handgepaeck). mir kann niemand erzaehlen das er von unwissen und sonstigen getruebten mal eben an die 10 bis 15 kg im handgepaeck hat. selbst mit ner 5000-er packung kondome (lol) kommt man nicht auf dieses handgepaeck.
ob jemand 56 kg oder 95 kg hat ist fuer die mischkalkulation fuer ein flugzeug voellig irrelevat. an irgendwelche gesetze muss jede airline der welt sich halten koennen. ich kann mir gut vorstellen, wie unser fluggast mit einem innerlichem laecheln in den flieger eigestiegen ist, nach dem motto , sieste mein schatz, geht doch.
jedem auf dem boden (erde) stehenden ist es voellig klar, ob lkw - oder pkw-fahrer zuviel gewicht bei zu viel geschwindigkeit landet auf dem acker. son flieger landet ja auch auf dem acker ---aber die ueberlebenschangsen ??
mein fazit: NICHT IMMER ZU BLAUAEUGIG / auch andere menschen haben lebenserfahrung...
moin milan -
Tach auch,
mal gaaaaanz ehrlich: ich habe selten so einen larmoyanten Schwachsinn gelesen, wie das Epistel von Georg. Da er ja auch mit einem Fazit beginnt, hier ist meines:- Räbähh, Räbähh, ich hatte 24 Kilo zuviel Gepäck und die haben mich erwischt!
- Die 10 Kilo Kulanz, die man mir gewährt, reichen mir nicht. Ich bin der Schorschi und der ißt seine Suppe nicht - ähem...bezahlt sein Übergepäck nicht!
- Lieber zetere ich hier rum und beschimpfe wüst Gott und die Welt. Jawoll, jetzt fühlt sich der Schorschi wieder gut und die Condor - ja, die sieht jetzt, was sie davon hat...
Gähn.....
Highflyer