--->A380 was haltet ihr davon?<---
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Also wenn ich diesen Flug umsonst haben könnte( als Testperson) würde ich mitfliegen.
Der Grund ist, weil ich gerne neue Sachen ausprobiere.
Auslastung usw. hin oder her ( ich bin auch nicht lebensmüde, wenns mich treffen sollte, ist es nunmal so) ich würde gerne den Testflug mitmachen.LG Wally
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Hallo Salvamor!
Bei den hier angesprochenen Erstflügen eines Prototyps sind die Testpiloten natürlich durch zusätzliche Ausrüstung (Schleudersitz und Fallschirm, sowie entsprechende bauliche Maßnahmen im Cockpit) abgesichert.
Zwar wird jedes Detail eines solchen Fluges in Computersimulationen vorab akribisch behandelt. Auch erfolgt die finale Freigabe für einen Erstflug erst, nachdem alles, zumindest rechnerisch, "wasserdicht" ist. Ein Restrisiko fliegt allerdings immer mit, schon aus dem Grund, da die entgültige Harmonie der verwendeten Einheiten sich nur in der Praxis unter Beweis stellen kann. Und auch eine Simulation kann nur das abbilden, was anhand von verfügbaren Daten berücksicht wurde.
Allerdings sind die Simulationen heute so präzise, dass es kaum noch echte Überraschungen während eines Erstfluges gibt, obgleich die hierbei gesammelten Daten zu manchen Detailänderungen führen. Ein Notausstieg der Testpiloten ist also recht unwahrscheinlich. Die Möglichkeit hierzu aber bleibt; aus den beschriebenen Gründen und sicherlich auch für die Versicherungen.
Beste Grüße
von Lutz -
Salvamor, habe bei uns (AI-DE) mit der Konstruktion gesprochen und noch einen Kollegen in Toulouse (AI-FR) kontaktiert. Das mit den Schleudersitzen ist wie ich schon beschrieben habe ein Hirngespinst. Das wird nur bei Militärischen Fliegern angewandt. Da es sich um einen Erstflug
handelt und dieses Flugzeug auch eine Musterprüfung durchlaufen hat, ist die bauliche Veränderung, zwecks Cockpitoberschale mit Notausstieg, auch garnicht zulässig. Was bringt es wenn ich später eine erneute Musterzulassung beantragen muß, nur um so einen Vogel ersteinmal in die Luft zu bekommen.
Wie Lutz es schon mit der Simulation beschrieben hat, KANN eigentlich, bis auf Restrisiko, nichts passieren. -
Der "SPIEGEL" berichtet in seiner heute erschienenen Ausgabe über
"Probleme beim Test des Airbus A380".Airbus-Ingenieure kämpfen offenbar mit unerwarteten Problemen bei den Belastungstests ihres Superjumbos A380. Diese für die Zulassung von Flugzeugen unverzichtbaren Stresstests belasten alle wesentlichen Bauelemente eines A380-Prototyps mit Kräften, wie sie sonst nur in Tausenden Flugstunden zu erwarten wären. Beim "Rear End Test", der das Heck des Passagierriesen durchrüttelt, sei es, so ein Insider, zu "unerwarteten und erheblichen Schwierigkeiten" mit der rund vier Meter langen Heckspitze gekommen. Sorge bereite den Testingenieuren auch das Fahrwerk des Riesenjets, der bis zu 853 Passagiere tragen soll und bei Landungen mit Massen von bis zu 386 Tonnen aufsetzt. Wie aus internen Dokumenten hervorgeht, waren Bug und Mittelfahrwerk insgesamt um rund 760 Kilogramm abgespeckt worden, um die gravierenden Gewichtsprobleme des Superfliegers in den Griff zu bekommen. Ingenieure befürchten nun, daß die Schlankheitskur der Fahrwerke an den jetzt aufgetretenen Problemen schuld sein könnte. Kenner der Tests unken, daß sich der für Ende kommenden Monats geplante Erstflug eines A380 um Wochen verzögern könnte. Dagegen erklärt Airbus-Sprecher David Voskuhl, daß sich die Belastungstests im "von uns erwarteten Rahmen in die richtige Richtung bewegen".
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Hallo Salvamor,
Vielen Dank für deine Information!
Ich habe gestern im Fernseher gehört,dass sie eine längere Version des A380 planen,finde ich zwar nicht eine sher gute Idee,wenn der A380 schon so gross ist,und dann noch eine viel längere Version,wie dass dann wohl aussehen wird

Liebe Grüsse Maja
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Hallo Maja,
wie die Langversion aussehen würde, ist m.E. zweitrangig.
Viel wichtiger ist, daß sie unter Sicherheitsgesichtspunkten funktioniert.
Aber ich denke, das ist Zukunftsmusik, die müssen erst mal sehen, daß sie die "Kurz"-Version ans Klappen kriegen.Gruß salvamor
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Einer afp-Meldung (ausführlicher Bericht im KStA vom 26.04.05) zufolge wird der Jungfernflug des A380 nun am 27.04.05 stattfinden. An Bord wird eine 6-köpfige Crew um die französischen Testpiloten Claude Lelaie und Jaques Rosay sein, zu der auch der deutsche Bordingenieur Manfred Birnfeld zählt. Beim Erstflug werden in erster Linie das Fahrwerk, die Beschleunigung und das Einfahren der Bremsklappen überprüft.
"Wenn der A380 mit der Werks-Nr. MSN001 zum ersten Flug startet, wird die Crew auch Fallschirme tragen. Das ist zwar keine Auflage der Luftfahrtbehörden mehr, aber Vorbeugepraxis aller Flugzeughersteller. Damit die Fallschirme im Notfall auch benutzt werden können, gibt es einen seitlich in die Tiefe führenden Schacht als Notausstieg. Unfälle bei Jungfernflügen sind zwar dank Computertechnik, Windkanälen und zahlreicher Probeläufe eher unwahrscheinlich - aber dennoch nie ganz auszuschließen"......
Schleudersitze wird es also nicht geben, aber es ist Gott-sei-Dank für den Notfall vorgesorgt. Sehr beruhigend!
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...außerdem, Klaus43, las ich, daß der Großteil des Testflugs aus Sicherheitsgründen über dem Atlantik stattfinden wird.
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Genau! Der Flug geht über Südwestfrankreich auf den Atlantik und wird zwischen einer und fünf Stunden dauern.
Dann wollen wir hoffen, dass alles gutgeht. Mittlerweile liegen 155 Bestellungen seitens internationaler Kunden vor. Immerhin ein Zeichen dafür, dass das know how des "alten" Europa durchaus sehr geschätzt wird.
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touchdown
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Hoffentlich auch noch wenn 800 japaner drinnen sind
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weil die größte Version -in welche über 800 Leute passen- vorerst für asiatische Kunden gedacht ist.
Bedingt durch kürzere Beine der Japaner kann man die Sitzabstände entsprechend verringern.
Das wird auch heute schon zum Teil beim A340 praktiziert.lg
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Siehste Maja, Fallschirme wurden nicht gebraucht!
War echt geil LIVE dabei zusein. Start und Landung waren vorschriftsmäßig.



