Trinkgeld für Putzpersonal nicht vergessen!!!
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Hi,
im Prinzip bekommst Du hier LE. Aber vergiß das ganz schnell wieder, denn der Kurs ist schon sehr bescheiden. Deshalb grundsätzlich erst in Ägypten tauschen. Entweder unmittelbar nach der Landung im Flughafen oder dann Hotel, Wechselstube, Bank, eben je nachdem wo Du bist.
LG chepri
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Danke, und wie ist der Kurs zum Euro, ich meine wieviel LE gebe ich wenn ich 5 Euro geben möchte, oder gibt man weniger.
Wir waren 1998 in Kuba, dort hatte ich einem bediensteten 5 Dollar gegeben, als ich erfuhr das ein Durchschnittsverdienst bei 50-70 Dollar liegt.
das heisst selbst ein Dollar ist soviel das man dies gar nicht verstehen kann nach unserem ermessen.
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Hallo Andrea,
1 € gleich 8,1609 LE. 5 € Trinkgeld wären dann aufgerechnet 41 LE. Für den Roomboy halte ich auch ca. 25 LE für angemessen. Hat nichts mit "Geiz" zu tun, ist aber in Egypt viel Geld. Gerade dort wird immer und überall Bakschisch erwartet, also bitte der" Dienstleistung" entsprechend das Geld verteilen, sonst ist die Urlaubskasse schnell geplündert

LG Sabine
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andrea7 wrote:
@chepriDanke, und wie ist der Kurs zum Euro, ich meine wieviel LE gebe ich wenn ich 5 Euro geben möchte, oder gibt man weniger.
W)
5 Euro sind viel zuviel.
Bitte, auch wenn es für euch nicht viel Geld ist, bleibt im Rahmen.Die Erwartungshaltung hier wird immer höher, die Gesichter immer unzufriedener wenn mal jemand normales Trinkgeld gibt.
Es ist schwer erklärbar, aber so bescheuert es klingt, durch hohes Trinkgeld beissen sich die Touris selbst ins Bein.Leg ihm 1-max 2x wöchentlich (nicht täglich!!) 10LE aufs Bett.
Rechne das jetzt mal hoch, auf alle Zimmer die er putzt, da kommen ganz schöne Summen zusammen.Und das alles in einen grossen Topf kommt, stimmt leider nur in der Theorie bzw in wenigen Hotels.
Es macht sich immer mehr der Neid breit. Keiner vertraut mehr dem anderen.
Und wenn Zimmerboy A sieht, das Boy B vermeintlich zuwenig in den Topf legt, hält auch er Geld zurück. Das sieht Boy C und macht das gleiche
und die Spirale dreht sich. Da gabs schon richtige Kämpfe drum.Leider ausglöst durch viel zu hohe Trinkgelderwerwartungen, die leider durch die Touristen verursacht wurdne.
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Jede noch so kleine Dienstleistung ist entgeltlich. Das ist in Ägypten so üblich und wird auch erwartet - und nicht nur in Ägypten.
Je nach Dienstleistung sollte dann auch das Trinkgeld bemessen werden, zw. 2-5 Pfund reichen in den meisten Fällen aus.
Bei einem Druchschnittseinkommen von 50€ im Monat - Ägyptischer Tourleiter verdient zw. 300-500 LE, stellt sich mir die Frage erst gar nicht - Trinkgeld ja oder nein? Ist die Dienstleistung gut gibt es Trinkgeld.Es ist noch nicht lange her, da galt dieses Prinzip auch bei uns in Deutschland für Dienstleistungen. Heute ist das Bedienungsgeld im Preis inkl. ob einem die Dienstleistung nun gefiel oder nicht.
Ich kenne das Prinzip - alles in einen Topf - aus eigner Erfahrung her und von Bestätigungen seitens des Personals und Managements div. Hotels.
Daher lassen wir gerne noch persönliche Dinge zurück, wenn der Zimmerboy z.B. Kinder hat schenken wir ihm Sachen, Süßigkeiten oder Spielzeug - dieses jedoch immer mit einer persönlichen Bestätigung auf seinen Namen, dass es sich um ein Geschenk handelt. Denn in den meisten Hotels werden die Angestellten am Abend beim Verlassen des Hotels
kontrolliert und müssen einen Nachweis über die Dinge vorlegen, die sie
mitnehmen.Gruß
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Diese Woche hatte ich u.a. folgende Nachricht im Kasten.
.......Die ägyptischen Behörden haben sich auch vorgenommen, gegen die Praxis des "Bakschisch" stärker vorgehen. "Es ist ein kulturelles Verhalten, das wir verändern müssen", betonte der ägyptische Minister. Schließlich zahlen Touristen - ebenso wie Einheimische - in Restaurants, Bars und Cafes bereits ein unfreiwilliges Trinkgeld in Form eines gesetzlichen Service-Aufschlags von zwölf Prozent. (APA)
Der ganze Artikel steht HIER
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Hallo Kidir,
Auf Speisekarten z.B. steht der Vermerk "Service inklusive"
Service-Kräfte bekommen in Deutschland feste Einkommen und sind nicht ausschließlich auf Trinkgelder angewiesen.
Für erbrachte gute Dienstleistungen werden ja auch weiterhin Trinkgelder bezahlt, es ist aber in Deutschland kein Muss sonder ein Kann. Gefällt einem die erbrachte Leistung nicht, muss ich auch kein Trinkgeld bezahlen.Gruß
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Klar, daß es kein Muss hier ist. Da, wo ich hier meistens essen gehe, steht dieser Vermerk aber nicht mit drauf.
Und eigentlich müsste man das Trinkgeld sogar zweiteilen: einmal, was die Servicekraft an Leistung bringt, zum anderen was hinten in der Küche hergestellt wird.
Weil, wer muss es denn mit dem Trinkgeld ausbaden, wenn in der Küche Murks gebaut wurde ? :? -
Kidir wrote:
Das lasst dann mal auch schön dort oben im Norden !!!!
@Kidir
Soweit mir bekannt ist gilt es für ganz Deutschland. Hier ein Auszug aus einem Bericht:Trinkgeld - dem allgemeinen Sprachgebrauch folgend - als eine dem Arbeitnehmer vom Kunden oder Gast gewährte zusätzliche Vergütung, die als freiwillige und typischerweise persönliche Zuwendung eine Art honorierende Anerkennung darstelle. Der Trinkgeldempfänger stehe in einer doppelten Leistungsbeziehung, nämlich das Arbeitsentgelt für die dem Arbeitgeber erbrachte Arbeitsleistung und das Trinkgeld als Entgelt für eine anlässlich dieser Arbeit erbrachte und vom Kunden honorierte Leistung.
Gruß
Anmerkung: Ich habe mir erlaubt das Zitat zu reparieren, damit Deine Antwort nicht im Zitat steht.
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Hallo,
habe mir hier die Beiträge mal durchgelesen und muss mich wundern, wie viele Leute hier so großzügig mit Trinkgeld um sich werfen.
Ich persönlich bin auch jemand, der z.B. für eine bezahlte Reise in ein 5 * Hotel erst einmal eine sehr gute Leistung des Personals voraussetzt !
Ansonsten kann ich ja auch ein 2 * Hotel buchen....
Sollte ich dann merken, dass jemand eine sehr gute Leistung etc. zeigt, gebe ich auch mal gerne Trinkgeld, aber nicht immer so mit dieser Selbstverständlichkeit !
Mir ist gerade in Ägypten aufgefallen, das durch diese ewige Trinkgeldgeberei schon viele erst einmal die Leistungen herabschrauben, so daß man sich mit Trinkgeldern dann wieder die Mehrleistung "erkaufen" muss. Da es jede Menge dummer Touristen gibt, die das anscheinend toll finden, hat man das Problem, mitmachen zu müssen , oder man ist selber der Dumme. Ging uns in Ägypten so, als wir im Grand Makadi an der Pool Bar Wasserflaschen holen wollten und uns der Angestellte immer wieder "übersah", bis wir mitbekamen, das er durch Trinkgeld etwas "aufmerksamer" wurde...und ganz ehrlich- ich gebe hier in Deutschland auch nur noch bei einer sehr guten Bedienung Trinkgeld, wenn eben jemand darauf angewiesen ist, muss der / die sich eben richtig bemühen, für mittelmäßige Leistung gibts von mir nichts. Mich stört ganz einfach immer diese Erwartungshaltung dahinter, ich würde erstmal die gute Leistung erbringen und dann kommt auch Trinkgeld....ich hab selber Bekannte, die im Service arbeiten. Da kann man auch nicht mit langem Gesicht rumlaufen und dann noch TG erwarten......
In unserem letzten Karibikurlaub fiel mir auf, das unsere Reinigunskraft im Zimmer nach einem relativ hohem Trinkgeld nicht mehr so sorgfältig saubermachte...seitdem sehe ich das etwas kritischer......
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McMonnie wrote:
Hallo Kidir,Service-Kräfte bekommen in Deutschland feste Einkommen und sind nicht ausschließlich auf Trinkgelder angewiesen.
Für erbrachte gute Dienstleistungen werden ja auch weiterhin Trinkgelder bezahlt, es ist aber in Deutschland kein Muss sonder ein Kann. Gefällt einem die erbrachte Leistung nicht, muss ich auch kein Trinkgeld bezahlen.Gruß
Hallo,
ja toll, " feste Einkommen". Wahrscheinlich wissen viele nicht, daß gerade in der Gastronomie , die Leute auch für kleines Geld arbeiten, d.h. , in unserer Region 5- 6 Euro die Stunde und das wohlgemerkt immer, also Samstag, Sonntag , Weihnachten, Silvester ect. ohne einen Cent mehr , da gibts keine Zuschläge oder Überstundenzulage. Also die Leute freuen sich schon über Trinkgeld, nicht nur in Ägypten.

Aber hier geht es um Ägypten. Was ist denn " eine erbrachte Leistung, die gefällt" ?
Mir fällt immer wieder auf, daß gerade in Ägypten viele Urlauber meinen, die Kellner und natürlich auch andere Hotelangestellte, seien so etwas wie persönliche Sklaven, also wenn der " Effendi " erscheint, müssen alle rennen und zu Diensten sein und ihm am besten noch Zucker in den ...., na ihr wißt schon, was ich meine. Man kann die Erwartungshaltung auch übertreiben. Ist natürlich klar, mal unabhängig vom Trinkgeld, wenn ich die Leute behandle wie die letzten Idioten, brauche ich mich auch nicht zu wundern, wenn ich gerne mal " übersehen " werde.LG gusca
Anmerkung: Ich habe mir erlaubt das Zitat zu reparieren, damit Deine Antwort nicht im Zitat steht.


