Räuberbande auf Fuerteventura???
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"meinungsfreiheit" wrote:
@tinlichwenn eine Räuberbande einen bestimmten Straßenzug in einer Stadt im Auge hat und da Autos aufbricht, müssen dann alle Anwohner Garagen bauen.
wenn in ein Juweliergeschäft oder auch anderes Geschäft in einem Monat öfters eingebrochen wird, soll dann der Besitzer ein Schild an die Tür hängen: Bitte dieses Geschäft nicht betreten, erhöhtes Risiko!
Ich stimme dir zu, daß das Management die Security erhöhen muss, sprich eine höhere Präsenz zeigen muss. Aber ein Reiseveranstalter wird sich doch nicht das Geschäft vermiesen, wenn in ein Hotel eingebrochen wird.
LG
PS: Ich gehe dieses Jahr auch nach Fuerte und mach mir jetzt nicht ins Hemd. Wertsachen kommen in den Safe und wenn es sein will, dann her mit dem Zeug, ist zwar dann ärgerlich, aber nur Materiell.
Zustimmung.
Was würde es denn nützen die Gäste in dem vorliegenden Fall zu informieren und andere wieder nicht? Es kann doch kein Mensch ausschließen, dass woanders auch eingebrochen wird. Die Leute müssten dann ja auch gewarnt werden. Also bliebe nur noch eine "Generalwarnung" für alle Gebiete.
Ich sehe das auch, dass ein gesunder Menschenverstand, der eigentlich nicht nur während des Urlaubs eingeschaltet sein sollte, besser ist als präventive Panikmacherei.
fio -
Der Vergleich mit dem Juweliergeschäft oder anderen Geschäften, wo häufig eingebrochen wurde, hinkt ganz gewaltig.
Denn:
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hält man sich in Geschäften nicht tage- oder nächtelang auf, folglich ist das Risiko in der kurzen Zeit von einem Raubüberfall mitbetroffen zu sein äußerst gering.
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Räuber scheuen viel Publikum, sie werden einen Laden wohl eher seltenener ausrauben, wenn Kunden sich dort aufhalten.
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habe ich nicht im voraus Hunderte von Euros bezahlt, um mich in dem Geschäft aufhalten und mich dort erholen zu können, von daher ist mir der Besitzer nichts schuldig

Ich bleibe dabei: Eine grundsätzlich Warnung mit entsprechenden Verhaltensregeln müssen - in allen Bereichen - zum Standard werden.
Ansonsten können sich die Reiseveranstalter wohl auf gewaltige Prozesslawinen von Opfern einstellen, viel Spaß...
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"Tinlich" wrote:
Der Vergleich mit dem Juweliergeschäft oder anderen Geschäften, wo häufig eingebrochen wurde, hinkt ganz gewaltig.Denn:
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hält man sich in Geschäften nicht tage- oder nächtelang auf, folglich ist das Risiko in der kurzen Zeit von einem Raubüberfall mitbetroffen zu sein äußerst gering.
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Räuber scheuen viel Publikum, sie werden einen Laden wohl eher seltenener ausrauben, wenn Kunden sich dort aufhalten.
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habe ich nicht im voraus Hunderte von Euros bezahlt, um mich in dem Geschäft aufhalten und mich dort erholen zu können, von daher ist mir der Besitzer nichts schuldig

Ich bleibe dabei: Eine grundsätzlich Warnung mit entsprechenden Verhaltensregeln müssen - in allen Bereichen - zum Standard werden.
Ansonsten können sich die Reiseveranstalter wohl auf gewaltige Prozesslawinen von Opfern einstellen, viel Spaß...
Sorry, sehe ich anders. Du wirst vor Gericht niemals dein Recht auf "gewaltfreien Urlaub" durchsetzen können. Das sehen weder das deutsche Strafrecht noch die Haager Konventionen, auf denen sich das internationale Recht stützt, vor. Was du erreichen wirst ist, dass du den Täter, der dich angegriffen und/oder beraubt hast, verklagen kannst.
Das aber auf die einzelnen Reiseveranstalter, die dich nicht vor "Überfällen" gewarnt haben umzusetzen, erscheint mir sehr weit herbeigeholt.
fio -
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Sorry, es geht nicht darum sich einen "gewaltfreien Urlaub" garantieren zu lassen lach.
Es geht darum, dass Informationen, die Straftaten hätten verhindern können, gezielt verschwiegen wurden, um sich das Geschäft nicht zu vermiesen.
Und es gibt einen Tatbestand, der sich da nennt: Einer Straftat Vorschub leisten oder im weitesten Sinne sowas wie unterlassene Hilfeleistung. Da einige Managements nicht mal bereit sind nachdem sowas passiert ist, die Polizei zu holen. Da wird den Betroffenen gesagt, sie müssten selbst zur Polizei gehen und dort Anzeige erstatten.
Ich bin mir sicher, dass die Anwälte der Opfer schon Möglichkeiten finden werden, den Leuten zu ihrem Recht zu verhelfen.
Also: Lasst Euch nicht abschrecken! Präzedenzurteile werden immer mal gefällt aber ich denke, so einiges an Ansehen haben die Veranstalter jetzt schon eingebüßt...
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Habe auch auf Fuerteventure, Cost Calma, ein Clubhotel erlebt, daß die Hotelangestellten und Rezeption nicht auf Einbrüche und fremde Personen in der Anlage reagieren. Abends kam ein Junge über den Zaun, schlich durch die Anlage und bediente sich am Getränkeautomaten, verschwand dann wieder über den Zaun. Die Hotelleute hörten mir zu. Das war es aber auch schon. Am Tag wurde einem Gast eine Videocamera aus dem Zimmer gestohlen. Ist wohl durch das gekippte, kleine Badezimmerfenster gestiegen. Das war im 2. Stock. Liegt an einem Gang. Das muß ja wohl ein Kind gewesen sein. Habe dann auch am Tag immer das kleine Fenster geschlossen.
Stimmt, zu Hause schließen wir bei Abwesenheit und Nachts auch immer alle Fenster und Türen. Warum n icht auch im Urlaub
Gruß
Siegi -
"Tinlich" wrote:
...............Und es gibt einen Tatbestand, der sich da nennt: Einer Straftat Vorschub leisten oder im weitesten Sinne sowas wie unterlassene Hilfeleistung. ........Bei allem Respekt, aber frag mal ´nen Anwalt ob "unterlassene Hilfeleistung" ein Tatbestand ist, wenn die Tat noch nicht mal ausgeführt wurde.
Ich werde zu diesem Thema nun keine Stellung mehr abgeben. Vernünftige Prävention ja - aber bitte keine Hysterie.
fio -
"Tinlich" wrote:
Der Vergleich mit dem Juweliergeschäft oder anderen Geschäften, wo häufig eingebrochen wurde, hinkt ganz gewaltig.Denn:
- hält man sich in Geschäften nicht tage- oder nächtelang auf, folglich ist das Risiko in der kurzen Zeit von einem Raubüberfall mitbetroffen zu sein äußerst gering.
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du warst mit einer Frau noch nicht beim Juwelier bzw. beim Schuhe kaufen


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ok, ich denke, das Thema ist abgehandelt. ich mache hier zu!