Wie lange vorher am Flughafen (Frankfurt)?
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"claudia6" wrote:
nun weiss ich immer noch nichts genaueres zu den Kontrollen in USA (bei Ankunft u. Abflug) :((Was genau willste denn wissen

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"BlackRat" wrote:
ich kann hier auch nur aus hörensagen erzählen.Man wird stark kontrolliert und alles überprüft nochmals.. dann darfst du ins land einreisen.. aber länger dauerts dann wieder bei der ausreise...
aber ich denke auch hier können dir das bestimmt andere noch genauer sagen...
lg, lukas
Muß leider nochmal widersprechen

Die Ausreise aus den USA ist wesentlich unkomplizierter, da die recht langwierige Einreiseprozedur entfällt und beim Check In nur noch der grüne Zettel, der im Paß verblieben ist, entnommen wird.
Die Gepäckkontrollen sind aber vergleichbar.Während des Hinflugs muß man einen Einreisezettel und ein Zollformular ausfüllen, dabei ist auf die amerikanische Schreibweise zu achten (7 ohne Querstrich, 1 nur ein Strich usw.). Häufig wird ein Film gezeigt, der das genau erklärt, ansonsten einfach eine Stewardess fragen, denn bei Falschausfüllung gibt's Probleme.
Bei der Einreise wird man interviewt, wobei ich dabei in den letzten Jahren sehr unterschiedliche "Gründlichkeit" erlebt habe. manchmal wird man eine Viertelstunde über fast alles ausgefragt (Beruf, Art der Reise, warum man bestimmte Orte besuchen möchte, warum man sich ein bestimmtes Hotel ausgesucht hat, in welcher Hähe und Form man Geld dabei hat usw.), letztes Jahr bei Einreise in Las Vegas war es aber extrem locker und die einzige Frage war, ob ich schonmal in Vegas war. Man weiß also nie, was einen erwartet. -
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Zu Frankfurt 2,5 Stunden haben mir bisher immer gereicht und es war auch noch Zeit für einen Kaffee.
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Ja die Ausreise aus den USA ist wesentlich Unkomplizierter als die Einreise, und geht auch weitaus schneller.
Die Einreise ist manchmal eine Katastrophe und nervt gewaltig seit dem 11.09 ist es aber auch ein bisschen Verstndlich.
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Es ist eigentlich kein Interview, sondern pure Neugierde und Freundlichkeit der Mitarbeiter dort. Die Amerikaner halten immer gerne einen Plausch und auch dort ist es bei der Einreise halt nicht anders.
Je nach Laune wirst Du auch gar nichts gefragt, das ist sehr unterschiedlich, ansonsten fragen sie meist so Sachen wie " Sie waren ja schon einmal hier, wie hat es Ihnen gefallen" oder "Was wollen Sie denn so machen". Es ist also wirklich nicht wild. -
....es ist definitiv ein Interview:
wohin? , warum? , wie lange? , wieviel Geld dabei? , Beruf? , Dauer des Aufenthaltes? Wann das letzte Mal? Warum schon wieder? etc. usw. und wenn die Sprachkenntnisse nicht ausreichen, wird ein Mitarbeiter der Airline gerufen, der dann übersetzt.
Jede Airline ist verpflichtet einen Übersetzer der jeweiligen Landessprache aus der die Maschine kommt, für diese Fälle bereit zu halten.Sofern der Übersetzer gerade beschäftigt ist, wird man in einem Raum geparkt, bis Zeit ist...das kann sich dann ziehen...
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Ruhig Blut....
Klar kann man, wenn man zusammen reist, auch zusammen an den Schalter der US-Immigration treten.
Und "Interview" in der Form hatten wir noch NIE, hatten schon den ganz sprachfaulen Typ der gerade eben einen Gruss herausgewürgt bekam, und etwas "Sprachfreudigere", die ein paar Fragen während der Abfertigung stellten, ja eben: Guten Flug gehabt?, Wohin geht's?, Schon mal in USA gewesen?.. Alles total simpel.
Nur eines ist super wichtig zu beachten: Beim Anstellen in der Schlange vor den Schaltern UNBEDINGT abwarten bis man an den nächsten freien Schalter gewunken bzw. gerufen wird und die Linie am Boden nicht vorher übertreten. Das mögen sie gar nicht!!LG
Sandy -
Man kann dort zu zweit an den Schalter gehen, wenn ihr auch zusammen gereist seit.
Das Gespräch ist aber wirklich nicht schlimm, es ist eher reine Neugierde. Ich hatte es auch schon, dass ich gar nicht befragt wurde, es kommt halt immer sehr auf den Mitarbeiter drauf. Es beschränkt sich ziemlich auf smalltalk und die Fragen sind nicht schlimm. -
Es ist meiner Meinung nach ein großer Irrtum, wenn man glaubt, es handele sich bei diesem Interview lediglich um einen unverbindlichen Smalltalk. Die Mitarbeiter der Einreisebehörde haben sehr weitreichende Befugnisse und können jeden, der ihnen nicht gefällt, auch abweisen und dann geht's mit dem nächsten Flieger wieder nach Hause. Irgendwelche Einspruchsrechte hat man dann keine.
Besonders schwierig wird die Einreise, wenn man mit Visum einreist, was ich ca. 4mal gemacht habe (Touristenvisum, das in den 80ern noch verpflichtend war und ca. 3 mal mit Studentenvisum), in diesem Fall wird man besonders genau unter die Lupe genommen und wehe, irgendwelche Formulare stimmen nicht! Ich hatte einmal eine Rechnung nicht dabei und wäre auch beinahe wieder nach Hause geschickt worden.Das geringste Problem hat man wohl als nur mäßig englisch sprechender Tourist ohne Visum, der zudem über stark frequentierte Touristenflughäfen wie beispielsweise Las Vegas oder JFK einreist.
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Zu zweit an den Schalter dürfen nur Ehepaare, habe schon mehrfach erlebt wie Begleitpersonen weggeschickt wurden und ein offizieller Dolmetscher geholt wurde.....es kommt eben auf die Laune des Beamten an.
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"claudia6" wrote:
danke - das problem ist halt dass mein freund kein englisch spricht dh meine "Angst"....Zur Auflockerung eine kleine Anekdote:
Mein erster Flug überhaupt führte mich vor vielen Jahren nach New York. Ich Grünschnabel mit geringen Englischkenntnissen musste bei der Einreise ein Formular ausfüllen, u.a. wurde nach dem Beruf gefragt. Der Typ bei der Einreise am JFK sah mich über den Rand seiner Brille groß an: "You work in the Army?". Ich entgegnete: "No, I work in an office, so I am an OFFICER." Mit einer Handbewegung, die so in entwa "Geh mir endlich aus den Augen Du Null!" bedeutet hat, gewährte er mir Einlass in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Musste dem doch glatt seine eigene Sprache erklären!!!
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LOL!!!

Glück gehabt, dass du nicht wieder retour musstest! (Scherz)

Macht der armen Claudia bzw. ihrem Freund nicht so Angst! Wir (in allen Konstellationen: meine Kinder, meine Eltern und ich oder mein Freund und ich oder meine Kinder, mein Freund und ich ..., je nachdem wer zusammen unterwegs war) sind bisher immer zusammen an den Schalter getreten und sind gemeinsam durch die Immigration. Auch noch zu Visumszeiten. Ist noch nie etwas gesagt worden oder jemand musste zurück und einzeln durch. Und das sogar obwohl meine Kinder mit US-Pässen reisen und der jeweilige Rest mit deutschen Pässen. Sogar da wurden wir gemeinsam abgefertigt.
Hatten auch schon Glück und wurden mit "gemischten" Pässen (gemeinsam!) bei der Einreise für US-Staatsbürger eingereiht und dort alle abgefertigt. Besonders nett, wenn die dortige Schlange deutlich kürzer ist.Sandy
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Also einen Tip zum Fomular habe ich auch noch:
Da gibt es die Frage SEX

Da mus man dann ein F für Female oder ein M für Male eintragen.
Wer da YES einträgt darf die Karte neu aussfüllen

PS: erstaunlich, dass Ihr immer zusammen an den schalter durftet, als meine Frag und ich noch nicht verheiratet waren wurden wir in ca. 80% der Fälle immer zwangsgetrennt, aber vielleicht liegt es daran dass wir so oft nach USA reisen und die hören wollten, ob wir beide die gleiche Begründung geben.....hmmmmm.....komisch wir werden auch immer recht genau befragt....
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Eine wahre Begebnheit, die schon drei oder vier Jahre zurückliegt. Also:
Der Scheigervater meines Onkels (pensionierter Ingenieur für Maschinenbau) war während seienr beruflichen Laufbahn sehr oft geschäftlich in den USA.
Dann versuchte er vor eben drei oder vier Jahren mit seiner Frau für einen Urlaub in die USA einzureisen.
Die Einreise wurde ihm verweigert und erwurde festgenommen. Seine Frau ist des Englischen nicht mächtig.
ihm wurde nicht mitgeteilt, warum man ihn festhalten würde. Nach drei Stunden sagte man ihm, daß er illegal einreisen wollte, da der Ausreisestempel bei seinem letzten Aufenthalt, der über 10! Jahre zurücklag, in seinem Reisepass fehlen würde.
Er könne nur dann einreisen, wenn er einen amerikanischen Staatsbürger kennt, der seine Ausreise glaubhaft bestätigen kann. Ansonsten muß er nach Deutschland zurückkehren.Glücklicherweise konnte er tatsächlich seinen alten Geschäftspartner auftreiben, der dann extra zum Flughafen kommen musste, um die Ausreise von damals zu bestätigen.
Also - immer schön aufpassen, daß ihr alle Stempel habt.
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Merkwürdig, denn eigentlich gibt es nur bei der Einreise einen Stempel

Bei der Ausreise wird lediglich der Abschnitt der Ein-/Ausreisekarte dem Paß entnommen, der zur Sicherheit (damit er nicht verlorengeht) meist bei der Einreise festgetackert wird. Evtl. hatte er den damals verloren, beim Check-In bei der Rückreise wird normalerweise dieser Abschnitt automatisch entnommen, die Ausreise ist damit bestätigt.
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@Thorben-Hendrik: der ist auch gut, und wir wollen wahrscheinlich gar nicht wissen, wieviele Leute NICHT F oder M angeben !!!

Ist in der Tat sehr seltsam, aber bei uns gab es noch nie irgendwelche Probleme mit der Einreise, wie bereits o.g.. Und wir haben logischerweise unterschiedliche Nachnamen, z.B. meine Eltern und ich, mein Freund und ich. Wir wurden wohl schon gefragt, ob wir zusammen reisen, meist gab ich dann eben als Antwort: ja, sind meine Eltern....bzw. Freund. Bei den Kindern und mir ist der Nachname ja gleich, aber eben die Staatsbuergerschaften unterschiedlich. Ich muss dann ja auch immer schoen Foto machen lassen und Fingerchen scannen. Beim ersten Mal vor einigen Jahren scherzte der Herr an der Immigration mit meinen Kids: Mal schauen, ob das Foto passt...... Hat den kleinen Monitor sogar umgedreht, den Kindern das Foto gezeigt und gefragt was sie dazu meinen, ob er mich damit "durchgehen" lassen kann. Netterweise stimmten meine Kids zu
. Danach sagte er noch zwinkernd zu ihnen, ob er Mamis Finger "zappen" sollte.
Vielleicht merke ich nur nicht wie die netten Herren mich beim Plaeuschchen ausfragen, und empfinde es nur als Small-Talk???
Beim naechsten Mal passe ich besser auf, was ich gefragt werde!! 
LG
Sandy -
Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass es bei uns "verdächtig" ist, weil wir so oft da sind, ist wahrscheinlich ungewöhnlich.........
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Also mein Bruder ist oft in den USA und er erzählt mir auch jedes mal von den Interviews. Einmal hats bei Ihm fast eine halbe Stunde gedauert und fand in einem sep. Raum statt. Warum weiß er bis heute nicht. Und ein Übersetzer war da nicht mit dabei. Und sein Englisch ist so naja.