Hartz IV und verreisen
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als ich Buddhas Beitrag gelesen habe, wußte ich und so manch anderer Leser hier mit Sicherheit auch, dass bei solch einem Reizthema die Gemüter überschäumen.
Was aber absolut nicht sein muss, so imho, dass man hier so von oben herab sich profilieren muss, dass man 60 Stunden arbeitet.
Schaut an, ich der Primus, der Hartz Empfänger der Looser
Das ist in meinen Augen ärmer als jeder Hartz Empfänger!Es gibt nicht nur finanzielle Armut, sondern geistige Armut

Ich gönne mir von meinem übrigen gesparten Gehalt auch tolle Urlaube.
Bin mir aber auch bewußt, dass dies von heute auf morgen durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder sonstiges Schicksal vorbei sein kann.genieße es, wenn Du solch eine Partnerin hast, die dir hoffentlich in solch einer Situation nicht nur finanziellen Halt gibt, sondern auch sonst an Dich glaubt.
Bleib am Ball mit dem Job. Du schaffst das schon, es gibt Schlimmeres!
Backst halt mal ein paar Jahre kleinere Brötchen, auch nicht schlimm.
Es gibt auch sehr schöne Pensionen, es muss nicht immer Sternehotel sein.Alles Gute
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@ AugeClausthaler
Du bist hier seit 17.01.2007 registriert. Wieso hebst Du auf den "alten" Salvamor ab? Firmiertest Du etwa vor diesem Datum unter einem anderen Namen, bist hier rausgeflogen und hast Dich jetzt wieder neu angemeldet?
Du machst immer wieder den selben Fehler, wir kommen Dir jedes Mal wieder auf die Schliche...!
Wer hier nur rumstänkern will, ohne sachlich etwas zur Diskussion beizutragen, gehört auf die Tribüne. Tschüss!
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Nein, ich bin nicht rausgeflogen.....
Und eins noch zur Klarstellung. Ich bin auch nicht der Meinung von Mole, aber es gibt eben verschiedene Meinungen zu verschiedenen Themen und das sollte in Foren auch so sein.
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@ Meiningsfreiheit,
da ich die Einzige bin die das geschrieben hat ( 60 Std. ) gehe ich mal davon aus das Du auch mich meinst.
Erkläre mir bitte was es mit profilieren zu tun hat wenn man schreibt das man in genannter Stundenzahl arbeiten geht.
Vor wem und vor allem warum sollte ich mich profilieren? Hat man es nötig sich mit seiner Arbeit zu profilieren?Ich denke nicht denn das arbeiten gehen sollte zur Normalität gehören.LG
Sandra
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@meinungsfreiheit: Die Gemüter schäumen bei diesem Thema wirklich über. Jeder hat dazu einen gewissen Standpunkt.
Sicherlich ist es nicht die Diskussion, die sich der Thread-Eröffner gewünscht hat, sie entsteht bei diesem Thema ganz automatisch. Und jeder hat eine eigene Meinung dazu, sei sie geprägt durch die eigene Erfahrung, die Umwelt oder durch das Fernsehen. Das hat nichts mit geistiger Armut zu tun.
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Ich werde jetzt mal normal !
Hallo Freunde,
wir können doch gern über dieses Thema hart streiten !
Aber bitte lasst uns gegeneinander nicht zerfleischen und etwas Respekt übrig!Helfen tun wir mit unserer Streiterei den Millionen Arbeitslosen und Stützeempfängern damit auch nicht !
Erwin
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Ich könnte mir vorstellen, daß es einem Langzeitarbeitslosen, der dann in Hartz4 abgerutscht ist, gut täte, mal in eine "Sommerfrische" zu fahren, einfach raus aus der grauen Perspektivlosigkeit, um vielleicht danach die Kraft für einen neuen Anlauf zu haben, um die nächsten 100 Bewerbungen zu schreiben und die nächsten 100 Ablehnungsschreiben wegzustecken.
Um diesen Abstand zu gewinnen, kann schon eine Bahnfahrt von 50 km genügen, dazu ein Appartment mit Selbstverpflegung für die Familie.
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ich muß mich hier sandra anschließen.
auch ich arbeite mehr als die üblichen 40 stunden pro woche.
bin zusätzlich kreuz und quer durch europa unterwegs, muß mir dafür auch oft ein stück vom wochenende abzwacken.ich bin dran gewöhnt, im urlaub und sogar im krankenstand!!!!! anrufe aus der arbeit zu bekommen.
hab auch schon mal meinen urlaub komplett mit einem nebenjob verbracht.
aber wenn ich das hier schreibe, dann "profiliere" ich mich nicht damit, sondern ich "erzähle" es einfach!
was ist bitte daran "profilieren"??????und übrigens: trotz nicht sooo schlechtem verdienst ist auch bei uns heuer kein großartiger urlaub drin....wegen unserem hausbau!
und auch in den nächsten jahren können wir von tollen urlaubsreisen wohl nur träumen.....und was die obdachlosen und arbeitslosen betrifft:
natürlich gibts da sehr viele, die unverschuldet in schwierige situationen geraten.
und auch viele, die wieder arbeiten wollen! (hab selber beispiele in der eigenen familie, weiß daher, wovon ich rede.)aber es gibt genauso viele, die diese meinung vertreten: wozu arbeiten - ich krieg ja genug vom staat!) - solche kenne ich AUCH persönlich, weiß also auch hier, wovon ich rede!
es gab zeiten, da hab ich mit einer fast 40-stunden-woche WENIGER verdient, als mancher arbeitslose bekommt (als frischgebackerner akademiker der grad von der uni kommt, sieht es leider absolut un - rosig aus).und in solchen fällen hätte ich mich dann auch gefragt: aha - und URLAUB will der jetzt auch noch????
ebenfalls schon OFT!!!! (wirklich oft, nicht ein- oder zweimal) erlebt:
obdachoser spricht mich auf der straße an: ich hab hunger! haben sie geld für mich für eine jause?
ich: ja, klar. gehn wir rüber in den supermarkt / zum würstelstand...(was auch immer grad in der nähe war).antwort durchwegs: (inkl. beschimpfung!!!!!): NEIN - ich will das geld, kein essen!!!!
sorry, aber da brennen bei mir dann auch die sicherungen durch.
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"paso" wrote:
ich muß mich hier sandra anschließen.auch ich arbeite mehr als die üblichen 40 stunden pro woche.
bin zusätzlich kreuz und quer durch europa unterwegs, muß mir dafür auch oft ein stück vom wochenende abzwacken.ich bin dran gewöhnt, im urlaub und sogar im krankenstand!!!!! anrufe aus der arbeit zu bekommen.
hab auch schon mal meinen urlaub komplett mit einem nebenjob verbracht.
aber wenn ich das hier schreibe, dann "profiliere" ich mich nicht damit, sondern ich "erzähle" es einfach!
was ist bitte daran "profilieren"??????und übrigens: trotz nicht sooo schlechtem verdienst ist auch bei uns heuer kein großartiger urlaub drin....wegen unserem hausbau!
und auch in den nächsten jahren können wir von tollen urlaubsreisen wohl nur träumen.....und was die obdachlosen und arbeitslosen betrifft:
natürlich gibts da sehr viele, die unverschuldet in schwierige situationen geraten.
und auch viele, die wieder arbeiten wollen! (hab selber beispiele in der eigenen familie, weiß daher, wovon ich rede.)aber es gibt genauso viele, die diese meinung vertreten: wozu arbeiten - ich krieg ja genug vom staat!) - solche kenne ich AUCH persönlich, weiß also auch hier, wovon ich rede!
es gab zeiten, da hab ich mit einer fast 40-stunden-woche WENIGER verdient, als mancher arbeitslose bekommt (als frischgebackerner akademiker der grad von der uni kommt, sieht es leider absolut un - rosig aus).und in solchen fällen hätte ich mich dann auch gefragt: aha - und URLAUB will der jetzt auch noch????
ebenfalls schon OFT!!!! (wirklich oft, nicht ein- oder zweimal) erlebt:
obdachoser spricht mich auf der straße an: ich hab hunger! haben sie geld für mich für eine jause?
ich: ja, klar. gehn wir rüber in den supermarkt / zum würstelstand...(was auch immer grad in der nähe war).antwort durchwegs: (inkl. beschimpfung!!!!!): NEIN - ich will das geld, kein essen!!!!
sorry, aber da brennen bei mir dann auch die sicherungen durch.
- Teil: Setzen 6, Thema verfehlt

- Teil: Dachte, das Schubladendenken gibts nur in Deutschland, jetzt ist das auch schon übern Berg gewandert

- Teil: Setzen 6, Thema verfehlt
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@sandra 78
du schreibst auf das Eingangsposting von Buddha, dass er nicht alles über einen Haufen werfen soll.
Aber genau das tust du einige Posts später, indem Du Obdachlose als Alkoholiker bezeichnest. Die sind sozial so weit abgerutscht, wie das Holzmichel schon schilderte, dass die da ohne fremde Hilfe nicht mehr rauskommen.
Warscheinlich das Umfeld genauso pauschalisiert. Ach, Hartz Empfänger. so so! Dann Wohnung verloren, keine Perspektive, keine Freunde mehr, kein Rückhalt.
Ich verstehe es genauso wenig, wie die Menschen inder Stadt am Brunnen sitzen und saufen, aber hinter Jedem steckt doch eine Geschichte und durch das Schubladendenken in Deutschland wird die Situation nicht besser.
Habe auch einen Polizisten als Freund. Gerade, wenn Du dich mit deinem Mann unterhälst, dann müsste dir auffallen, dass er evtl. auf Streife schlimmere Dinge erlebt.
Wenn wir uns hier profilieren, dass wir 60 Stunden arbeiten, dass ich meine Überstunden nicht vergütet bekomme und und und dann reden wir am Thema vorbei.
Im Fun Forum gibts dafür nen schönen Smiley: Wen juckts?
Ich für meinen Teil gebe nicht an damit, da es hier im Thread dem (den) Betroffenen nicht weiterhilft, sondern mehr als entmutigt
Auch sehe ich es nicht als Normal an, dass wir uns den Buckel krummschuften, während Andere in Deutschland keine Arbeit haben!
Ist das die Gaußsche Normalverteilung a la Steinbrück?

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wenn jemand den vorwurf macht, daß man sich "profiliert", wenn man von einer mehr als 40 - stunden - woche spricht, dann habe ICH wohl auch das recht, mich zu verteidigen. für mich ist das eben nicht "profilieren" sondern "erzählen"
warum machst du denn demjenigen, der vom "profilieren" sprach, nicht auch den vorwurf der themenverfehlung?
gleichberechtigung, bitte!
ich sprach nicht von schubladendenken.
auch nicht von dingen, die ich "mal so im fernsehen gesehen" habe.
ich redete auschließlich von EIGENEN erfahrungen und von menschen, die ich PERSÖNLICH kenne!
was soll dran schubladendenken sein?????? -
Wenn es Arbeitslose gibt, die mich auslachen, weil ich arbeite, tangiert mich das gar nicht.
Ich vertrete die Ansicht, dass sich jeder Mensch, der eine Arbeit hat, glücklich sein kann, und eben das bin ich.
Jedoch glaube ich, dass die Großzahl der Arbeitslosen sehr gerne arbeiten würde.
Gottlob habe ich eine sehr gute Anstellung.
Ich habe es also nicht nötig, auf Arbeitslose zu schimpfen oder mich über Obdachlose aufzuregen. Die Ansicht "denen kaufe ich was zu Essen oder sie bekommen von mir nichts, teile ich nicht.
Kein Obdachloser ist gern obdachlos. Er ist einfach aus der Gesellschaft rausgerissen und ich möchte mir da kein Urteil erlauben. -
"Erika1" wrote:
Ich könnte mir vorstellen, daß es einem Langzeitarbeitslosen, der dann in Hartz4 abgerutscht ist, gut täte, mal in eine "Sommerfrische" zu fahren, einfach raus aus der grauen Perspektivlosigkeit, um vielleicht danach die Kraft für einen neuen Anlauf zu haben, um die nächsten 100 Bewerbungen zu schreiben und die nächsten 100 Ablehnungsschreiben wegzustecken.Um diesen Abstand zu gewinnen, kann schon eine Bahnfahrt von 50 km genügen, dazu ein Appartment mit Selbstverpflegung für die Familie.
Genau so sehe ich das auch!
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@ meinungsfreiheit:
übrigens - findest du nicht, daß du den falschen nick gewählt hast?

denn "meinungsfreiheit" ist das ja nicht gerade, was du hier praktizierst......
und deinen satz:
Auch sehe ich es nicht als Normal an, dass wir uns den Buckel krummschuften, während Andere in Deutschland keine Arbeit haben!
verstehe ich nicht ganz....wie meinst du das????
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@ herzing:
Die Ansicht "denen kaufe ich was zu Essen oder sie bekommen von mir nichts, teile ich nicht.
ich hab hier nicht meine "ansicht" beschrieben, sondern einfach eine art von erlebnis, die ich leider schon des öfteren hatte.
und @ meinungsfreiheit: ich würde trotzdem immer noch gerne wissen, wie ich diesen satz:
Auch sehe ich es nicht als Normal an, dass wir uns den Buckel krummschuften, während Andere in Deutschland keine Arbeit haben!
verstehen soll.....da würde mich eine antwort dennoch interessieren!
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@ meiningsfreiheit
Mit Sicherheit kann man nicht alle Obdachlosen als Alkoholiker bezeichnen und das würde ich auch nicht machen.Wenn das so rüber gekommen ist tut es mir leid.
Nach meiner Erfahrung ist nichts desto trotz aber der größte Teil von Ihnen dem Alkoholismus verfallen ( ich hoffe diese Beschreibung passt Dir besser ) Ich hatte schon viele von ihnen auf Station und kenne das nur zu gut, da muss man mir nix erzählen.
Zu dem profilieren kann und möchte ich nix mehr sagen, ich glaube wir Beide drehen uns dann nur im Kreis
LG
Sandra
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Paso, Du hast nicht Deine Ansicht mitgeteilt, sondern Dir sind die Sicherungen durchgebrannt......
Kein Mensch zwingt Dich, einem Obdachlosen was zu geben. Du stellst aber Deine "Ansicht" so hin: Wenn ich dem schon gebe in meiner unendlichen Güte, dann bestimme ich auch, für was er es ausgibt. -
"paso" wrote:
und was die obdachlosen und arbeitslosen betrifft:natürlich gibts da sehr viele, die unverschuldet in schwierige situationen geraten.
und auch viele, die wieder arbeiten wollen! (hab selber beispiele in der eigenen familie, weiß daher, wovon ich rede.)
aber es gibt genauso viele, die diese meinung vertreten: wozu arbeiten - ich krieg ja genug vom staat!) - solche kenne ich AUCH persönlich, weiß also auch hier, wovon ich rede!
es gab zeiten, da hab ich mit einer fast 40-stunden-woche WENIGER verdient, als mancher arbeitslose bekommt (als frischgebackerner akademiker der grad von der uni kommt, sieht es leider absolut un - rosig aus).und in solchen fällen hätte ich mich dann auch gefragt: aha - und URLAUB will der jetzt auch noch????
ebenfalls schon OFT!!!! (wirklich oft, nicht ein- oder zweimal) erlebt:
obdachoser spricht mich auf der straße an: ich hab hunger! haben sie geld für mich für eine jause?
ich: ja, klar. gehn wir rüber in den supermarkt / zum würstelstand...(was auch immer grad in der nähe war).antwort durchwegs: (inkl. beschimpfung!!!!!): NEIN - ich will das geld, kein essen!!!!
sorry, aber da brennen bei mir dann auch die sicherungen durch.
von den paar pers. Erfahrungen schreibst Du: Weiß ich, wovon ich rede!
Den Anschein hat das aber nicht, denn von ein paar pers. Erfahrungen kann man nicht auf alle Arbeitslosen schließen.Hast Du etwa repräsentative Umfragen gestartet?
Wenn dein Posting zum Thema kein Schubladendenken ist, dann ist die Erde eine Scheibe!
