Karibik-Reisender mit Erreger der Malaria infiziert
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Ein guter Bekannter von uns, der sechs Jahre in der Niederlassung Hong Kong eines großen deutschen Chemieunternehmens tätig war und ganz Südost-Asien bereiste, antwortete auf meine Frage, wie er es mit dem Schutz vor Malaria halte (sinngemäß): Ich kenne ja die Präparate, die ich selber verkaufe. Ich nehme keine medikamentöse Prophylaxe. Damit schütte ich ein Loch zu und reiße gleichzeitig andere auf, denn durch die Nebenwirkungen der Medikamente wird der Körper geschwächt und für andere Krankheiten anfällig. Zudem ist auch bei einer medikamentösen Prophylaxe wegen der vorhandenen Resistenzen kein 100%iger Schutz gegeben.
Das "Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn", offenbar neu im Netz (www.meb.uni-bonn.de/hygiene/index.html), empfieht, wenn man nach den dort veröffentlichten Grafiken geht, für ganz Asien überraschenderweise lediglich einen Stand-by-Schutz, während für die einschlägigen afrikanischen Staaten Prophylaxe vorgesehen wird.
Im Endeffekt muß jeder einzelne für sich entscheiden, ob bzw. wie er sich schützt. Generell von medikamentöser Prophylaxe abzuraten ist unverantwortlich, ein Aufbauschen von vorhandenen Risiken unnötig.
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"Delfo" wrote:
Hallo HipDiese Frage kann man nicht wirklich beantworten. es kommt auf den Zusammenhang an. Fieber oder besser ausgedrückt eine erhöhte Körpertemparatur muss ersteinmal korrekt gemessen werden. Wenn Du am frühen Morgen eine erhöhte Körpertemperatur hast, sollte das Alarmglöckchen lauter klingeln, als wenn das am Abend der Fall ist.
Eine erhöhte Temperatur ist die Folge eines erhöhten Stoffwechsels im Körper, der einen entzündlcihen Prozess als Ursache haben kann. wenn du aber zum beispiel den ganzen Tag in der Sonne warst, keine Kopfbedeckung getragen und sehr wenig getrunken hast, bekosst Du auch Fieber, weil Du mit 99,9% einen Sonnenstich hast.
Also: mal angenommen Du hast tatsächlich plötzlich Fieber und warst in der letzten Zeit nicht krank. dann musst Du las erstes Deinen Körper nach entzündlichen Prozessen absuchen. Vielleicht bist Du ja in einen Dorn getreten und die Einstichstelle eitert. dann wäre das vermutlich auch der Grund für das Fieber.
Kannst du gar nichts entdecken, hast weder Husten noch Halsschmerzen - dann würde ich zur Prophylaxe greifen und auch zum Arzt gehen, der sehr schnell feststellen kann, ob es eine Malaria sein könnte. Das bißchen Geld für eine blutuntersuchung wäre mir dann nicht zu schade.Fazit: Hat Dich eine Mücke gestochen und die bist eigentlich völlig Gesund und bekommst aus heiterem Himmel Fieber, dann solltest Du das Medikament nehmen.
Und woher soll ich wissen, dass es nicht vielleicht Denguefieber ist?
Meine Fragestellung sollte einen eher kritischen Charakter haben. Ich persönlich denke, dass das Mitnehmen von Standby-Medikamenten nicht ungefährlich ist. Die meisten Urlauber halten sich in Gegenden auf, wo eine ärztliche Versorgung möglich ist. Die Ärzte können dann einen Malariatest vornehmen und die entsprechenden Medikamente verordnen (die mit größter Wahrscheinlichkeit einen Bruchteil kosten).
Wenn man natürlich fernab jeglicher Versorgung unterwegs ist, macht es Sinn Standby-Mittel mitzunehmen.Aber letztendlich muss es jeder für sich entscheiden!
Gruß hip
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Ich weiß gar nicht, was Ihr gegen vorbeugende Malaria-Prophylaxe habt? Wenn Ihr erst mal Malaria habt, oder die Anzeichen, ist es meines Erachtens und auch die Ansicht von Tropen-Instituten zu spät , Pillen ein zu nehmen. Für jede Region müßt Ihr auch besondere Pillen einnehmen. Müßt auch besonders im Krankenhaus behandelt werden.
Zu gobo 0101: Was soll der Quatsch ? Im Hotel ist genug Chemie. Was ist, wenn Du abends draußen sitzt, oder in der Anlage spazieren gehst? Machen die Mücken einen Bogen um dich?
Gruß
Siegi -
"Siegfried" wrote:
Ich weiß gar nicht, was Ihr gegen vorbeugende Malaria-Prophylaxe habt? Wenn Ihr erst mal Malaria habt, oder die Anzeichen, ist es meines Erachtens und auch die Ansicht von Tropen-Instituten zu spät , Pillen ein zu nehmen. Für jede Region müßt Ihr auch besondere Pillen einnehmen. Müßt auch besonders im Krankenhaus behandelt werden.
Zu gobo 0101: Was soll der Quatsch ? Im Hotel ist genug Chemie. Was ist, wenn Du abends draußen sitzt, oder in der Anlage spazieren gehst? Machen die Mücken einen Bogen um dich?
Gruß
SiegiSiegi, wer lesen kann ist klar im Vorteil!!!hmmmmm hatte keinen einzigen Mückenstich bei meinen Aufenthalt, hmmm kann sein das mein Körpergruch sie gestört haben.......zwinka

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"Siegfried" wrote:
Ich kann sehr gut lesen! Es gibt aber Leute die spüren, oder merken gar keinen Mückenstich.
Gruß
Siegiglaube mir, auch ich spüre sie, nun ja nur dann nicht wenn ich ein wenig viel cuba libre getrunken habe, aber dann will auch kein Moskito an mich heran.

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"Siegfried" wrote:
Ich weiß gar nicht, was Ihr gegen vorbeugende Malaria-Prophylaxe habt? Wenn Ihr erst mal Malaria habt, oder die Anzeichen, ist es meines Erachtens und auch die Ansicht von Tropen-Instituten zu spät , Pillen ein zu nehmen. Für jede Region müßt Ihr auch besondere Pillen einnehmen. Müßt auch besonders im Krankenhaus behandelt werden.
SiegiWieso für jede Region verschiede Pillen einnehmen?
Manche Leute nehmen eben Pillen und Tabletten gegen alles und jedes. Man kann eben alles übertreibenWir halten es auch wie salvamor41 ein Loch reisst einige neue Löcher auf.
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Zur Malariagefahr in der Dominikanischen Republik kann man sich ja auch vor einer Reise umfassende Informationen holen oder besser noch einen Tropenmediziner aufsuchen.
Um es mal zusammenzufassen:
Der WHO-Report 2007 geht von einem ganzjährigen Malariarisiko in den westlichen Landesteilen und der Provinz La Altagracia aus bei sonst vernachlässigbarem Risiko. Empfohlen wird für Aufenthalte in den gefährdeten Gebieten die Expositionsprophylaxe (nicht stechen lassen) + eine Chemoprophylaxe mit Chloroquin. Wer also "unvorbereitet" in die Dom. Rep. fliegt, der handelt nach den Empfehlungen, so lange er nicht die Risikoregionen aufsuchen möchte. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber in diesem Fall überwiegen halt die mit einer Prophylaxe verbundenen Risiken deutlich. -
bergfrosch wrote:
"abindiedomrep" wrote:
@gobo:
und welche nebenwirkungen meinst du und wie oft treten die auf?Nun ja, das kann bis zu nervoesen Stoerungen fuehren, die dann auch Rechtschreibschwaechen hervorrufen....

Bergfrosch
kommt vom Profi = Profilaxe 
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Dom Rep hat ein geringes Malaria-Risiko, aber gering bedeutet ja auch, es ist nicht ausgeschlossen. Trotzdem würde ich jetzt keine Panik verbreiten. Der wirksamste Schutz ist die Länder einfach nicht zu besuchen, aber werhält sich schon daran?
Also am besten auf Insektenschutz achten und bei geringsten Verdacht (Inkubationszeit ca. 12 bis 20 Tage, meistens also zu Hause) wie Fieber (sehr hoch) iund Schütelfrost sofort einen Arzt aufsuchen und darauf hinweisen, dass man eine Fernsreise unternomen hat.
Lg
Maggie -
gobo0101 wrote:
"taiger.wutz" wrote:
Tja, auch gegen Malaria gibt es schon sehr lange eine gute Vorbeugung...
...nur nehmen das halt viele Reisende zu sehr auf die leichte Schulter... :?
...und nun sowas...

Gruß
Taigerja klar gibt es schon lange profilaxe, aber die Nebenwirkungen sind viel höher als die Gefahr an Malaria zu erkranken. Aber bitte immer rein mit der chemie, auf das Dir das dein körper dankt!!!!!. Gutes Mückenspray und Vorsicht tuhen es auch
Richtig. Ich weiß noch, dass meinem Freund die Medi garnicht gut bekommen sind. Er hat sie nach nur ein paar Tagen absetzen müssen. Bei mir dauerte es ein paar Tage mehr und ich habe abgesetzt.
Uns war sowas von K..übel.