Hausttauschferien
-
Auf jeden Fall ist es etwas anderes wen man die Menschen schon vorher kennt.
Aber auch wenn man die Menschen vorher sieht,man kann in keinen Menschen hineinsehen und ich persönlich müsste schon seeeeehr großes Vertrauen haben meine Wohnung an Fremde zu vergeben.
Auch wenn die Versicherung Schäden bezahlt,hat man doch nur Ärger.
Und wenn ich daran denke was ich so alles wegräumen müsste an Wertgegenstände....neee....viel zu viel Arbeit.
Und den Gedanken,dass jemand der mir fremd ist, in unserem Bett schläft find ich ehrlich gesagt auch nicht so prickelnd.
-
@Delfo
Seltsame Einschätzung der Deutschen.Ebensogut kann man schreiben: Schau mal, wie geldgierig die Schweizer sind, wenn sie sich auf sowas einlassen
Klar, ein Student tauscht eher seine Bude mit Sperrmüllmöbeln, als jemand mit Werten in seinem Eigenheim.
-
Für mich wäre das auch nichts.Ich könnte meinen Uralub nicht geniessen,wenn jemand fremdes in meinem Haus wäre und ich mich die ganze Zeit fragen würde,was der/die da machen und ob auch alles in Ordnung ist.Ich bin generell kein Ferienwohnungstyp,da es nichts mit Urlaub für mich zu tun hat,wenn ich selbst kochen,putzen,aufräumen... muss.
-
I_need_holidays wrote:
Für mich wäre das auch nichts.Ich könnte meinen Uralub nicht geniessen,wenn jemand fremdes in meinem Haus wäre und ich mich die ganze Zeit fragen würde,was der/die da machen und ob auch alles in Ordnung ist.Ich bin generell kein Ferienwohnungstyp,da es nichts mit Urlaub für mich zu tun hat,wenn ich selbst kochen,putzen,aufräumen... muss.Da hast du Recht! Das würde gerade noch fehlen, im Urlaub putzen und aufräumen.

-
Hallo,
eine spontane Entscheidung von mir würde lauten: Nein, auf keinen Fall Häusertausch mit fremden Menschen. Den meisten geht es ja wohl so, dass man lieber sein Bettchen nicht wildfremden Menschen überlassen möchte. Ich habe schon enorme Schwierigkeiten, meine Verwandschaft bei mir in meinen Betten übernachten zu lassen, was mir immer den leisen Groll meiner Verwandschaft eingebracht hat.
Aaaber ! Man soll nie nie sagen !
Ich habe unlängst mal wieder eine Florida-Rundreise mit dem PKW gemacht. Dabei bin ich mal wieder über die A1A von Palm Beach nach Miami gefahren, was ich früher schon einige Male gemacht habe. Die Auffrischung meiner Erinnerung an die "netten" Häuser dort läßt meine gefestigte Meinung, einem Häusertausch nicht zuzustimmen, ins Gegenteil kippen.Wenn sich also jemand aus Palm Beach oder Miami Beach bereit erklären würde, seine Prachtvilla mit 500 qm Wohnfläche auf dem 10.000 qm Grundstück mit Bootsanlegesteg mit meiner kleinen Hucke auf einem noch kleineren Grundstück für 90 Tage oder auch für länger zu tauschen - bitte ! Ich stehe bereit.

Und ich habe üüüüberhaupt kein Problem mehr mit den Matratzen. Notfalls kaufe ich eben neue, das wäre es mir wert.
Grüße, Hardy -
Hallo Hardy,
glaubst du denn, die Familie aus Miami könnte sich in diese deinen kleinen Dimensionen zurecht finden?
Umgekehrt tut wir man sich sicher leichter mit mehr Platz.
Ein kleines Zuhause kann wunderschön sein, aber ob Amerikaner das auch so sehen???
Gruß Reisemarie
P.S. Ich bin ebenfalls mehrfach in Florida gewesen und kenne die Anwesen, von denen du sprichst.
-
Hallo Reisemarie,
natürlich wird eine Familie aus Miami mit einem Anwesen, wie von mir kurz beschrieben, mit meiner Hucke nicht klar kommen.
Darum wird sowas ja auch nie zustande kommen.Allerdings hätte ich da was zu bieten:
Meine Hucke steht unter Denkmalschutz und ist ungefähr 100 Jahre alt (wenn man mal die "Reparatur" nach 1945 ausser Acht läßt). Bei mir in der Straße stehen sogar noch Gaslaternen !Aber ich glaube, das allein wird die amerikanische Familie mit einem Haus, wie ich es oft bewundert habe, nicht überzeugen können.

Ich denke, Du weisst, dass mein Gedanke keine ernsthafte Grundlage hatte. smile
Gruß, Hardy -
Hi Hardy, ja natürlich.
Aber wer weiß, eigentlich sind die Amerikaner ja auch etwas verrückt. Biete es doch mal an, ich glaube, es ist gar nicht so abwegig, daß sich eine Familie findet

Aber das Gefühl, in "deinem Nest" waren fremde Leute, womöglich auch noch solche, die dir nicht unbedingt sympathisch sind - durch die doch sehr unterschiedliche Mentalität, alleine, wie sie mit deinen Sachen umgehen, Energien vergeuden usw. Von deinen Erwartungen mal abgesehen

Ich glaube, da bleibst du lieber wo du bist.
Unser Haus, 2 Jahre alt, würde ich niemals Fremden überlassen, außer, sie bieten mir soviel dafür, daß ich mir ein noch besseres neu bauen oder kaufen kann. Das wird aber schwer.
Allen, die ihr Haus tauschen möchten, wünsche ich nur positive Erfahrungen.
Gruß Reisemarie
-
Um hier den alten Thread mal wieder aufleben zu lassen:
Ich habe keine Schwierigkeiten damit, mein Haus Fremden zu überlassen, sofern sie über eine Agentur vermittelt werden. Ich habe ein ganz normales Haus ohne riesige Werte, was kann mir hier im schlimmsten Fall passieren?
Im Moment räume ich gerade meine Wohnung für ein südafrikanisches Ehepaar, die nächsten Montag anreisen. Ich finde, das ist immer eine gute Gelegenheit, alle Schränke auszumisten und Hausputz zu machen.
Dieses Paar bleibt für fünf Wochen und während dieser Zeit kommt meine Putzfrau einmal in der Woche vorbei. Allerdings wohnt meine Schwester nebenan, sodass immer ein Ansprechpartner da ist.Ich selbst besuche in dieser Zeit meinen Mann in Argentinien.
Unsere Bette dürfen sie auch gerne benutzen, hier tausche ich allerdings für die Zeit die Matratzen mit denen aus dem Gästezimmer.
Ich habe dies übrigens schon einige Male gemacht und noch nie musste ich mich beklagen.
Liebe Grüße
Andrea -
Das ist interessant, mal von jemanden zu hören, der bislang positive Erfahrungen damit gemacht hat. Ich muss zugeben, dass mir dieser Gedanke ja früher auch schon einige Male durch den Kopf gegangen ist.
Aber ich muss auch zugegeben, dass ich einfach keine Traute habe, das zu machen.Einerseits würde ich gern eine große FeWo mit allem Komfort in meinem Urlaub haben, andererseits scheue ich, meine Hütte dafür zur Verfügung zu stelllen.
Ich weiß, wie ich mit fremden Eigentum umgehe - nämlich sehr sorgfältig.
Das weiß ich aber nicht von mir völlig unbekannten Menschen.Ich weiß auch nicht, wie sowas juristisch geregelt ist. Ich meine, ich weiß nicht, welche Verträge es da gibt mit welchem Inhalt, insbesondere zur Frage der Haftung.
Was ist, wenn ich eine Wohnung betrete, in der völlig demolierter Flatscreen auf dem Boden liegt und der Eigner sagt - der war vorher in Ordnung ? Und jetzt sagt nicht, wird schon nicht.
Juristen sagen dann immer: Und wenn doch ?Gruß, Hardy
-
Allein die Vorstellung, dass ich nach Hause komme und wohlmöglich noch hinter wildfremden Menschen herputzen muss....nein danke!!!!!!
Mal ganz zuschweigen davon, dass ich die verhasste Hausarbeit auch noch im fremden Feriendomizil an der Backe habe!!!
Da überwiegen für mich/uns eindeutig die Nachteile.LG Carina
-
@ Carina
Das ist aber mehr eine Entscheidung Hotel oder Ferienwohnung. Wenn ich eh oft in Ferienwohnungen Urlaub mache, verändert sich für mich nichts. Wenn Du generell im Hotel Urlaub machst, ist das für dich ja auch off-topic.
Da wir aber sehr oft unterwegs sind, auch beruflich über Monate oder auch Jahre, bleibt dir gar nichts anderes. Ich kann Dir sagen, über Monate in einem Hotel zu wohnen ist auch kein Vergnügen. In Argentinien wohnen wir ebenfalls in einem Privathaus, vom Kochtopf bis zum Fernseher ist es voll möbliert.
Auch dort haben uns die Vermieter ihre Putzfrau überlassen und der Gärtner versorgt den Garten. Die argentinische Familie lebt zur Zeit auch aus beruflichen Gründen in einem anderen Land und war froh, uns gefunden zu haben. Natürlich hatten die auch erst Bedenken, aber jetzt wohnen wir dort schon seit einem halben Jahr und sie haben sich zwischendurch erkundigt, ob noch alles in Ordnung ist und sind jetzt ganz glücklich mit dieser Lösung.
"Allein die Vorstellung, dass ich nach Hause komme und wohlmöglich noch hinter wildfremden Menschen herputzen muss....nein danke!!!!!!"
Kommt nie vor, da vor meiner Rückkehr immer meine Putzfrau da war.
Man muss sich nur zu helfen wissen
.Ich vermiete auch noch zwei Ferienwohnungen und das schon seit Jahren. Noch nie, wirklich noch nie, hat mir jemand etwas in der Wohnung demoliert. Es geht vielleicht mal ein Glas kaputt, aber mehr auch nicht. Und das jemand die Wohnung wirklich versifft zurückgelassen hat, ist nur einmal vorgekommen.
Ich glaube, dieses ewige Misstrauen gegenüber Fremden ist eine deutsche Eigenschaft, vielleicht sollten wir hier mal ein wenig lockerer werden.
LG
Andrea -
Nein, hat nicht direkt was mit Mißtrauen gegenüber Fremden zu tun, sondern mehr mit beruflich begründeter Erfahrung. Siehe die Frage: "Und wenn doch ?"
Es ist immer alles prima, solange alles funktioniert. Aber was, wenn mal was nicht "funktioniert", wenn also tatsächlich mal so ein Fall eintritt ?
Beispiele gäbe es genug.
Man könnte das "und wenn doch" auch übertragen auf andere Sache, wie z.B. das Fahren von fremden Autos etc.
Darum hatte ich gesagt, ich kenne die Verträge nicht, kann also zur Haftungsregelung nichts sagen. Das war ja u.a. meine Frage, die ist leider noch nicht beantwortet. Interessiert mich aber wirklich, und nicht nur beruflich.
Hardy -
"Der Tauschpartner ist dazu verpflichtet, das Haus sorgfältig zu hinterlassen. Er muss vor der Abreise dafür sorgen, dass das Haus in einem aufgeräumten und gereinigten Zustand hinterlassen wird. Der Tauschpartner ist für alles was zum Haus gehört verantwortlich, und ist ebenfalls dazu verpflichtet, vor der Abreise alle selbstverschuldeten Schäden an Haus und Inventar zu vergüten. Sollten während der Tauschzeit Schäden am Haus oder Inventar entstehen, bitten wir Sie, uns sofort hierüber zu benachrichtigen. Das Haus einschliesslich Inventar ist vom Besitzer gegen Feuer versichert. Sach- und Personenversicherungen sind für den Tauschpartner nicht abgeschlossen."
So oder so ähnlich sind die Bedingungen.
Da der Fall bei mir noch nicht eingetroffen ist, kann ich Dir auch nicht sagen, wie es in der Realität ist.
Ich habe über meine private Haftpflichtversicherung Schäden in angemieteten Fewos mitversichert, dies ist seit einiger Zeit möglich. Ob das andere haben, weiss ich nicht. Natürlich bleibt das Restrisiko.
Genau Carina, so war es auch von mir gemeint. Ich lasse fremde Menschen in meinen Betten schlafen und ich schlafe in den Betten fremder Menschen - privat und beruflich.
Die Idee selber Ferienwohnungen zu vermieten ist eigentlich erst aus der Erfahrung des Tauschens entstanden. Wir waren (wie Hardy) der Meinung, daß sich kein Mensch für unsere Gegend interessieren würde und wir von daher nie jemanden finden, der mit uns tauscht. Stimmt nicht - mussten wir mit Erstaunen feststellen - wir wohnen sehr zentral - d.h. vom Standort hier kann man in alle Richtungen sehr viele Ausflüge unternehmen und das ist auch gefragt.
LG
Andrea -
Also ich persönlich würds auch nicht unbedingt machen außer ich hätte eine 2 Wohnung/Haus das ich nicht als Hauptwohnsitz nutze und kaum persönliche Dinge dort habe. Aber ich würde nicht wollen das Fremde in meinem Bett schlafen und alles kann man nicht absperren (Kleiderschrank...)
Aber ich kenne Leute die schon öfters ihr Haus getauscht haben. Überhaupt Leute mit mehren Kindern machen das gerne, weil sie sowieso im Urlaub ein Ferienhaus mieten würden und so kommt es halt noch günstiger. Diese Bekannten waren mal in Frankreich,Spanien und irgendwo im Norden (Schweden oder so).