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nach thrombose -jemals wieder in den Süden?

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu Gesundheit & Medizin
74 Beiträge 22 Kommentatoren 65.9k Aufrufe
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  • portvendresP Offline
    portvendresP Offline
    portvendres
    schrieb am zuletzt editiert von
    #41

    @ Susanne xyz: Ich freue mich über Deinen Beitrag, dem ich entnehme, dass Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Mit den guten Tipps und konstruktiven Gedanken, die Du da geschrieben hast, bin ich nicht nur einverstanden, sondern würde es Moni genau so empfehlen.
    Dieses Forum soll keine Spielwiese für Angehörige von Medizinberufen sein, sondern zum Austausch von Informationen zu "Gesundheit und Medizin“ dienen. Jeder darf fragen und antworten, jeder soll seine Erfahrungen und Meinungen mitteilen, aber da Du selbst "vom Fach" bist: Gerade in dieser Sparte wird so viel Quatsch verzapft, da sind so viele Dinge einfach falsch, Risiken werden verzerrt bewertet, Gefährliches verharmlost, Harmloses tabuisiert, wer soll da als "Nichtprofi" noch wissen, was eigentlich richtig ist? Auch Ärzte haben in diesem Forum die Wahrheit nicht "gepachtet", aber vielleicht sind unsere Beiträge hier nicht ganz unwillkommen - nicht weil wir uns „produzieren“ wollen, sondern weil es unser Beruf ist. Eine jahrzehntelange Aus- und Weiterbildung stände zur Disposition, wenn daraus nicht ein Wissensgewinn erwachsen würde, der gelegentlich auch diesem Forum zugute kommt.
    Thrombose ist für mich kein abstraktes Thema, sondern integraler Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ich lese nicht nur darüber, ich operiere Thrombosen, behandele sie medikamentös, interpretiere Laborwerte, lege Behandlungsstrategien fest – da darf ich mich schon äußern, wenn´s um dieses Thema geht. Und auch mal ungehalten sein, wenn die Diskussion sich zu sehr vom Boden der Tatsachen löst, oder? In diesem Sinne, einen tollen Sommer-Sonntag und viele Grüße von Jörn

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    • caribiangirlC Offline
      caribiangirlC Offline
      caribiangirl
      schrieb am zuletzt editiert von
      #42

      Hallo

      Ich habe schon seit 15 Jahren mit immer wiederkehrenden Thrombosen zu kämpfen. Kürzlich hatte ich meine 2. Tiefvenenthrombose, die ich zum Glück mit Heparin zu Hause selbst behandeln konnte. Während der Schwangerschaft hatte ich die erste tiefe Venenthrombose und jetzt, wie erwähnt, die 2.
      Die dazwischen (ca 5 Stück) waren oberflächliche Thrombosen. Heparin habe ich schon seit Jahren für den Fall des Falles daheim, Stützstrümpfe ebenso.
      Seit letzter Woche bekomme ich Marcumar und das Therapieende ist nicht ab zu sehen. Das kommt auf die Gerinnungswerte meines Blutes an, das ich immer wieder mal testen lassen muss. So nen Ausweis bekam ich auch. Den muss ich immer mitführen. Eine Marcumarbehandlung ist etwas größeres. In meinem Fall kann die Behandlung bis an mein Lebensende dauern. Kompressionsstrümpfe inbegriffen, leider.
      Trotzdem kann ich weiterhin in Urlaub, bzw in die Sonne fliegen. Die Strümpfe dann tagsüber mal ein paar Stunden weg zu lassen, wird sicher nicht schaden.

      LG

      Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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      • sertS Offline
        sertS Offline
        sert
        schrieb am zuletzt editiert von
        #43

        welche antikoagulation nimmst du denn zur zeit zur prävention einer re-thrombose? kennst du die gefahren, die von einer thrombose ausgehen? es besteht die gefahr einer lungenarterienembolie, und damit ist nicht zu spassen.
        würde nur mit ausreichender antikoagulation mittels eines niedermolekularen heparins + antithrombosestrümpfe + min. 5oo ml flüssigkeit/stunde + ausreichende bewegung also jede stunde laufen und vom sitz aufstehen

        ...survival of the fittest...:D

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        • fetmonF Offline
          fetmonF Offline
          fetmon
          schrieb am zuletzt editiert von
          #44

          @sert
          Hast Du selbst schon mal eine Thrombose gehabt?Oder bist Du Arzt?

          Juni 2013-Borkum
          November 2013-Ägypten
          Februar 2014-Malaysia

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          • sertS Offline
            sertS Offline
            sert
            schrieb am zuletzt editiert von
            #45

            ich bin krankenpfleger auf ner intensivstation
            und zum glück hab ich noch keine thrombose gehabt, enteweder aufgrund der vorsichtsmaßnahmen, oder ich hatte glück 🙂

            ...survival of the fittest...:D

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            • fetmonF Offline
              fetmonF Offline
              fetmon
              schrieb am zuletzt editiert von
              #46

              und ich bin Krankenschwester im OP...hatte schon 2 Thrombosen,1x nach Op und 1x nach Fliegen.Allerdings nicht sofort danach,sondern ein paar Wochen später.Hab nach der ersten Thrombose allerdings(das war im Mai)gleich ne Fernreise Flugreise angetreten,weil ich nicht verzichten wollte.Damals noch unter Marcumar und mit Kompressionsstrümpfen.Heute trag ich immer die Strümpfe und spritze schon 2 Tage vorher Heparin(Clexane)Zwischendurch mal aufstehen,trinken tu ich nicht soviel,wegen der Toiletten..... :? Naja,was kommt,das kommt sowieso.Mehr vorbeugen kann ich wohl nicht und verzichten will ich nicht.Also,auf den nächsten Flug.. 😆 😆 😆

              Juni 2013-Borkum
              November 2013-Ägypten
              Februar 2014-Malaysia

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              • sertS Offline
                sertS Offline
                sert
                schrieb am zuletzt editiert von
                #47

                die gefahr der reisethrombose ist, dass man noch 10 wochen nach einem langstreckenflug durch die wahnsinnig geänderten druckverhältnisse gefährdet ist, denn so lange braucht der körper, um sich wieder an die verhältnisse anzupassen
                wie es bei dir passiert ist..ich spritz au vorher clexane und trag ats, um halt das zu verhindern

                mfg martin

                ...survival of the fittest...:D

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                • caribiangirlC Offline
                  caribiangirlC Offline
                  caribiangirl
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #48

                  sert wrote:
                  welche antikoagulation nimmst du denn zur zeit zur prävention einer re-thrombose? kennst du die gefahren, die von einer thrombose ausgehen? es besteht die gefahr einer lungenarterienembolie, und damit ist nicht zu spassen.
                  würde nur mit ausreichender antikoagulation mittels eines niedermolekularen heparins + antithrombosestrümpfe + min. 5oo ml flüssigkeit/stunde + ausreichende bewegung also jede stunde laufen und vom sitz aufstehen

                  Hi sert

                  Ich werde derzeit mit Marcumar behandelt. Bei Beginn der Marcumarbehandlung musste ich laut Arzt noch 7 Tage Heparin spritzen, da die Tabletten erst nach ca 1 Woche zu wirken beginnen.
                  Momentan muss ich noch einmal die Woche zum Blut nehmen, bis mein Quickwert (heißt der so :? ) auf ca 50% ist. Noch ist er bei 63%.
                  Momentan schluck ich eine halbe Marcumar pro Tag.

                  Ich kenne auch die Gefahren, die von einer Thrombose verursacht werden können. Lungenembolie usw. Laufen, bzw Fahrrad fahren tu ich jeden Tag 😉 .
                  Weshalb ich die einzige aus unserer großen Familie bin, die sich mit diesem Sch.... rumplagen muss, weiss ich nicht.

                  Grüßchen

                  Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                  • portvendresP Offline
                    portvendresP Offline
                    portvendres
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #49

                    Nach zwei unglücklichen Threads, die zwar heiß diskutiert, aber inzwischen ohne wirklich abschließendes Statement geschlossen wurden, möchte ich hier einmal das Thema „Reise und Thromboseprophylaxe“ aus meiner Sicht vorstellen. Ich versuche, wenig medizinische Fachbegriffe zu verwenden und möchte noch ein paar Dinge betonen, bevor es los geht:
                    Dieser Beitrag soll informativ sein und in erster Linie die Problematik erläutern. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall die Konsultation eines Arztes! Genannte Medikamente sind Beispiele aus einer Stoffgruppe und können durch andere Präparate gleichen Inhalts ersetzt werden. Handelsnamen sind geschützt.

                    Was ist eine Thrombose? Kurz gesagt eine meist unerwünschte Blutgerinnselbildung in den Gefäßen unseres Körpers.

                    Zur Anatomie: Wir unterscheiden zwischen Schlagadern (Arterien) und Venen – Erstere transportieren das Blut vom Herzen in die Körperperipherie, in den Venen fließt es zurück. Während in den Arterien ein hoher Druck und eine rasche Fließgeschwindigkeit herrscht, erfolgt der Rückstrom des Blutes zum Herzen erheblich langsamer und das bei deutlich niedrigerem Druck. Unterstützt wird der Rückstrom durch zwei Mechanismen, nämlich die Tatsache, dass die Venenwand dünn ist und sich leicht durch die umgebende Muskulatur komprimieren lässt und zweitens ein engmaschiges Ventilsystem aufweist, die sogenannten “Venenklappen“, die den Blutstrom nur in eine Richtung gestatten – nämlich zum Herzen zurück. In beiden Gefäßsystemen kann es zu einer Thrombose kommen, wobei die venöse Thrombose sehr viel häufiger vorkommt. Die Venen unserer Extremitäten werden in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich in ein oberflächliches und ein tiefes Venensystem. Das tiefe Venensystem ist weniger verzweigt und enthält kaliberstärkere Gefäße, während das oberflächliche System engmaschiger verläuft. Zwischen beiden Systemen gibt es Verbindungsvenen (ebenfalls mit Klappenapparat). Krampfadern gehören übrigens zum oberflächlichen System.

                    Zur Physiologie der Blutgerinnung: Neben den roten und weißen Blutkörperchen besteht unser Blut zum Hauptteil aus Flüssigkeit, in der sich Eiweiße, Mineralien, Blutplättchen und zahlreiche andere Dinge „tummeln“. Ein sinnvoller Reparaturmechanismus bei einem Wandschaden des Gefäßsystems besteht aus der Blutgerinnung, die durch Bildung eines Gerinnungspfropfes einen „Rohrbruch“ gezielt abdichtet. Ohne diese Reparaturmethode würden wir selbst an einer winzigen Verletzung verbluten. Damit die Blutgerinnung nur dann einsetzt, wenn sie erwünscht ist, ist ein extrem kompliziertes Sicherungssystem vorgeschaltet, die sogenannte „Gerinnungskaskade“. Hier wird aus Eiweißen in zahlreichen Arbeitsgängen das Endprodukt „Fibrin“ gebildet, dass zusammen mit den Blutplättchen zu einem Gerinnsel wächst. Auslöser für das Einsetzen der Blutgerinnung sind die unterschiedlichsten Faktoren, in erster Linie jedoch der Kontakt von Blut mit Bestandteilen, die sonst nicht im Gefäßsystem vorhanden sind. Das können Zelloberflächen sein, körperfremde Stoffe oder die Luft. Weiterhin führt jedoch auch ein längerer Stillstand des Blutes zum Auslösen der Blutgerinnung. Außerdem können Medikamente (z.B. Hormonpräparate) und Umweltfaktoren die Blutgerinnung beeinflussen.
                    Nach der Bildung eines Gerinnsels wird dieses vom Körper nach und nach wieder aufgelöst. Das macht Sinn, denn nach einem Gefäßwandschaden war das Gerinnsel ja nur eine „Erste-Hilfe-Maßnahme“, bis die eigentliche Reparatur der Gefäßwand abgeschlossen ist. Danach würde das Gerinnsel nur noch den Blutstrom stören und wird daher „entsorgt“. Hat das Blutgerinnsel das gesamte Lumen des Gefäßes verschlossen, wird auch hier nach Wochen und Monaten wieder der Blutfluss freigegeben (Rekanalisierung), wobei allerdings die Klappen der Venen oftmals einen Schaden zurückbehalten und ihrer Ventilfunktion nicht mehr adäquat nachkommen können.

                    Warum ist eine Thrombose gefährlich? Zum einen durch die Rückflußbehinderung des Blutes mit Schwellung und Schmerzen der Extremität und einer nachfolgenden Störung der Kreislaufsituation. Diese kann chronisch zu Ernährungsstörungen der Haut und Unterhaut führen ("offene Beine") bis zum Verlust der Extremität bei akutem und vollständigem Verschluß der Venen. Weiterhin können sich Gerinnsel aus den Venen wieder "en bloc" lösen und mit dem Blutstrom verschleppt werden, bis sie ein Lungengefäß erreichen und dieses okkludieren - die Folge ist eine Lungenembolie mit bis zu lebensbedrohlichen Folgen.

                    Wie entsteht die Thrombose bei Flugreisen? Durch eine längere statische Sitzposition mit angewinkelten Beinen, einschnürender Bekleidung und ohne Muskeltätigkeit kommt es zu einer Verlangsamung des Blutstromes in den Venen, was die unerwünschte Auslösung der Gerinnungskaskade und die nachfolgende Gerinnselbildung begünstigt. Weiterhin verliert der Körper über die trockene Luft und eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme an Wasser, so dass sich das Verhältnis von „festen“ zu „flüssigen“ Bestandteilen des Blutes ungünstig verändert. Damit ändert sich auch die Fliesseigenschaft des Blutes und eine unerwünschte Gerinnselbildung wird durch die zunehmende Viscosität wahrscheinlicher.

                    Wie kann ich mein persönliches Thromboserisiko senken? In erster Linie durch die Anwendung der Muskelpumpe, die die Venen „auspresst“ und das Blut darin schneller fließen lässt. Dazu entweder öfter umhergehen oder auch am Platz durch isometrische Muskelanspannung Druck auf das Venensystem ausüben. Weiterhin durch das Tragen von bequemer und nicht einengender Bekleidung und die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit. Zu beachten ist dabei, dass Kaffee, Tee und alkoholische Getränke zu einer vermehrten Ausscheidung über die Erhöhung der Nierenfunktion und damit einer Verschlechterung der Bilanz führen. Fruchtsäfte, Limonaden und natürlich Mineralwasser sind daher zu empfehlen.
                    Die äußere und gleichmäßige Kompression des oberflächlichen Venensystems führt zu einer Verbesserung der Fliessgeschwindigkeit im tiefen System und kann ebenfalls protektiv wirken. Kompressionsstrümpfe sollten jedoch nicht einschnüren, daher ist bei „Stangenware“ Vorsicht geboten.

                    Thrombose-Prophylaxe-Spritzen: Der Wirkstoff dieser Medikamente ist „Heparin“, das eine bereits eingesetzte Gerinnung erheblich schneller wieder auflöst, als es der Körper selbst tun würde (etwa um den Faktor 1000). Da Heparin nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden kann, muß es als Injektion appliziert werden. Unterschieden werden unfraktionierte und niedermolekulare Heparine, wobei letztere unter den Handelsnamen Clexane®, Fraxiparin®, Fragmin® oder Mono-Embolex® in erster Linie für diesen Zweck zur Thromboseprophylaxe in Frage kommen. Die Schutzwirkung ist unumstritten und durch zahllose Studien belegt. Wie jedes wirksame Medikament beeinhaltet die Anwendung von Heparinen Risiken und Nebenwirkungen, die von allergischen Reaktionen, Erhöhung der Leberwerte, Blutungsneigung bis zu einer überschiessenden Gerinnungshemmung durch eine Verminderung der Blutplättchenanzahl (HIT – „heparin-induzierte-Thrombozytopenie“) reichen. Heparin ist verschreibungspflichtig und die Anwendung setzt die Konsultation eines Arztes voraus.

                    **Wer sollte Heparin zur Thrombose-Prophylaxe bei Flugreisen einsetzen?**Diese Frage ist aus meiner Sicht nicht pauschal zu beantworten. Sicherlich Personen, die ein hohes Thromboserisiko in sich tragen: Dazu gehören Menschen mit einer angeborenen Gerinnungsstörung, Patienten mit bestimmten bösartigen Erkrankungen, aber auch Reisende, die schon mal in der Vergangenheit eine Thrombose entwickelt haben. Eine Grauzone in der Entscheidung liegt bei einem entsprechenden Risikoprofil vor(extremes Übergewicht, Hormoneinnahme, Vorhandensein von Krampfadern etc.). Hier sollte der Betreffende unbedingt den Rat des Arztes suchen, der ihn regelmäßig betreut und damit am besten über die Nutzen-Risiko-Konstellation entscheiden kann.
                    Für allen anderen Flugreisenden ohne entsprechendes Risikoprofil würde ich auf eine medikamentöse Thromboseprophylaxe verzichten, wenn die o.g. Ratschläge zur Minderung des persönlichen Thromboserisikos auf offene Ohren stoßen. Im Zweifelsfall ist der Rat des behandelnden Arztes auf jeden Fall besser, als jeder noch so gut gemeinte Ratschlag in einem Forum.

                    Hilft Aspirin® zur Thromboseprophylaxe? Studien haben belegt, dass Acetyl-Salicyl-Säure zwar eine sehr potente und lang anhaltende Wirkung auf die Blutgerinnung hat, aber dies nur im arteriellen Schenkel der Blutbahn relevant ist. Zur Prophylaxe einer Venen-Thrombose ist ASS nicht geeignet.

                    **Marcumar® als Alternative zum Heparin?**Klares „Nein“! – die Wirkung ist zwar exzellent, aber der Wirkstoff dient der Dauermedikation und die Einnahme als Thromboseprophylaxe auf Flugreisen ist in keiner Weise mit den Risiken, der langen Wirkdauer, der komplexen Einnahmevorschrift und den erforderlichen engmaschigen Kontrollen der Gerinnungsparameter vereinbar. Wer allerdings Marcumar® bereits als Dauermedikation einnimmt, ist optimal geschützt und benötigt auch bei entsprechendem Risikoprofil kein zusätzliches Heparin.

                    Komme ich mit Heparin-Spritzen durch den Zoll? In aller Regel ja! Wer im Zweifel ist, kann sich von den Herstellern ein internationales, mehrsprachiges Zertifikat kostenlos zusenden lassen, das der verordnende Arzt unterschreibt und stempelt. Damit gibt es in aller Regel keine Probleme.

                    Ich hoffe, dieses Statement hat etwas zur Klärung der kontroversen Fragen beigetragen und wünsche allen Lesern eine schönen Urlaub - Gruß von Jörn

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                    • gobo0101G Offline
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                      gobo0101
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #50

                      Danke portventres, damit müßten jetzt ja alle Fragen geklärt sein!!!!

                      Dont worry be happy----denk nicht darüber nach, sei einfach glücklich

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                      • sertS Offline
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                        sert
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #51

                        Hilft Aspirin® zur Thromboseprophylaxe? Studien haben belegt, dass Acetyl-Salicyl-Säure zwar eine sehr potente und lang anhaltende Wirkung auf die Blutgerinnung hat, aber dies nur im arteriellen Schenkel der Blutbahn relevant ist. Zur Prophylaxe einer Venen-Thrombose ist ASS nicht geeignet.

                        endlich mal jemand der meiner meinung ist
                        sonst wollt mir ja in meinem thread keiner glauben, was oben steht
                        ne delfo? 😄

                        lg martin

                        ...survival of the fittest...:D

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                        • oracleO Offline
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                          oracle
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #52

                          portvendres wrote:
                          Ich hoffe, dieses Statement hat etwas zur Klärung der kontroversen Fragen beigetragen und wünsche allen Lesern eine schönen Urlaub - Gruß von Jörn

                          Absolut hat es das.

                          Danke auch von mir.

                          Wir zwei haben uns schon überlegt wie wir bei unserem ca. 11 Stunden Flug am kommenden Samstag u.a. die Kiste Wasser (500ml/Person/Stunde) in den Flieger kriegen. Neben den Spritzen für den Rückflug 😉

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • sertS Offline
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                            sert
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #53

                            spritzen sind kein thema...

                            ...survival of the fittest...:D

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                              denyo_66
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #54

                              Hallo,

                              hab mir dieses thema nun komplett durchgelesen und wollte mal sagen das das hier alles sehr interessant ist. Hab das ganze internet durchsucht, aber das hier war das erste das mir ein paar praktische tipps geben konnte.

                              Bin 27 jahre alt und am 18.07.08 wurde bei mir thrombose im linke bein und eine beidseitige lungenembolie festgestellt. Nehme nun marcumar (erstmal 6 monate bis raus ist ob es genetisch bedingt ist oder ob es ein dummes zusammenspiel zwischen blutgerinsel und ibuprofen 800 war) und muss 2 jahre einen thrombosestrumpf tragen. Momentan gehe ich einmal die woche zum inr bestimmen. Hoffe das dieser intervall in der nächsten zeit größer wird.

                              Nun meine frage:

                              Ich hatte eigentlich geplant am 05.09. für 4 wochen nach australien zu fliegen. Hab jetzt auch schon mit mehreren ärzten gesprochen. Die grundaussage ist hier das es vom fliegen her eigentlich kein problem ist(natürlich mit den strümpfen und den tipps die ihr hier gepostet habt). Muss mir halt da unten einen arzt suchen für den inr. Denke mal wenn ich das in der ersten und letzten woche den test machen lasse dann sollte das langen. bzgl. der risikogruppen kann ich nur sagen das ich noch nie geraucht hab und relativ sportlich bin.

                              Wo ich mir jetzt nicht ganz sicher bin ist zum ersten der zeitraum ( zu frisch alles? 18.07. – 05.09.) und das thema mit der sonne. Ist es schlimm wenn man sich lange in der sonne aufhält? In australien ist es zu der zeit frühling, also von daher nicht so schlimm. Würde mich aber trotzdem interessieren. Werde natürlich noch einige ärzte in der nächsten zeit aufsuchen, aber würde mich mal interessieren was ihr machen würdet. Würdet ihr fliegen?

                              Vielen dank.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • carstenW.C Offline
                                carstenW.C Offline
                                carstenW.
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #55

                                @denyo
                                Deine Vorgeschichte ist nicht ohne, da würde ich an einer solchen Stelle hier nicht fragen. Das ist nicht böse von mir gemeint, denn bei diesen Erkankungen, die Du hast, solltest Du auf den Rat Deines Arztes hören.
                                LG

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • gobo0101G Offline
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                                  gobo0101
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #56

                                  Kann mich Carsten nur anschließen. In Australien mußt du dir einen Internisten suchen, der dir Dein Quick und INR bestimmt, denn nach den Werten wird ja deine Macumardosis festgelegt.

                                  Dont worry be happy----denk nicht darüber nach, sei einfach glücklich

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • mink82M Offline
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                                    mink82
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #57

                                    ich hatte november 07 mit 25 eine thrombose im arm. ich hatte noch glück im unglück und konnte das falithrom (macumar) schon nach 3 monaten absetzen.
                                    am anfang musste ich, wie die meisten, zusätzlich heparin spritzen. ich hab noch 4 spritzen übrig. könnte ich die als vorbeugung für einen flug nutzen? oder sind die spritzen zur vorbeugung niedriger dosiert?

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • austernperleA Offline
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                                      austernperle
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #58

                                      Hallo,
                                      hatte 02/1995 (damals 24 Jahre) auch eine tiefe Beinvenenthrombose (Becken-, Oberschenkel, Knie und mehrere Unterschenkelvenen saßen komplett zu) und haben sich auch nur zum Teil rekanalisiert (wieder geöffnet); und bin 1 Tag nach Entlassung wieder mit Lungenembolie ins Krankenhaus. Wurde dann auch auf Marcumar eingestellt, welches bei mir aber sehr schwierig war, da ich sehr stark auf die kleinste Dosierung reagierte. Bin dann trotzdem im Juni '95 in die Türkei geflogen. Bei mir saß die Kompressionsstrumpfhose überhaupt nicht, hatte immer eine Wurst in der Kniekehle, die mir alles abschnürte, obwohl die K-.Strumpfhose 2 x maßgeschneidert wurde (Sanitätshaus). Habe dann im Urlaub keinen Quick gemessen. Als wir wieder aus dem Urlaub zurück waren, am nächsten Morgen direkt zum Quick messen, der war total unter dem Normwert und ich durfte die ganze Woche kein Marcumar mehr nehmen. Marcumar wurde dann in 10/2006 bei mir abgesetzt, da ich aufgrund Unfall operiert werden musste. Danach habe ich nichts mehr einnehmen oder spritzen müssen.

                                      Fliege jedes Jahr und spritze 1 Tag vor dem Flug, am Flugtag und 1 Tag danach 0,4 Clexane Fertigspritze. Versuche soviel Wasser im Flieger zu trinken wie möglich, denn das ist wirklich wichtig. Wenn Die K-Strümpfe gut sitzen sollten diese auch genutzt werden, aber die dürfen keine Falten werfen, denn dann schädigen sie mehr als sie von Nutzen sind. Am besten ist aber wirklich regelmäßig mit den Beinen im Sitz Venengymnastik zu machen und jede Stunde versuchen aufzustehen und ein paar Schritte zu laufen. Da das Druckverhältnis beim Fliegen anders ist als auf der Erde (trotz Druckausgleich) weiten sich die Beinvenen, dadurch ist der Blutfluss natürlich nicht so schnell und kommt leichter in Stocken, deshalb ist es insbesondere beim Fliegen gefährlicher, als wenn man Stundenlang im Auto sitzt oder mit dem Zug fährt.

                                      Ich selbst arbeite im Krankenhaus (Büro in der Inneren, deshalb aber mit Sicherheit nicht allwissend, frage unsere Ärzte oft Löcher in den Bauch) und ich kann nur sagen, dass bei den Ärzten auch die Meinungen auseinandergehen. Eine 100 %-ige Sicherheit gibt es sowieso nicht.

                                      Habe mich aber bisher auch nicht auf Langstreckenflügen getraut (obwohl meine Traumziele Thailand, Bali und Antillenbestimmt auf mich warten und einige Ärzte meinten, dass ich mit der Prophylaxe gut zurechtkommen müsste. Wenn dann käme für mich die Economyclass auf Langstrecken dann nicht infrage, sondern nur BC, wegen mehr Beinfreiheit usw. (wäre für mich vom Kopf auf jedenfall ein besseres Gefühl).

                                      Man wird zig Ärzte fragen können, eine absolute Sicherheit ist nie gegeben, wie auch, gibt es halt nicht. Das Restrisiko trägt man halt immer selbst.

                                      Zum Quick-Wert messen, wollte ich noch sagen, dass es mittlerweile Selbstmessgeräte gibt, weiß aber nicht, ob diese von der KK gezahlt werden und wenn unter welchen Voraussetzungen, bzw. wie teuer die im Selbstkauf sind. Aber da wird der, KK oder Apoth. Auskunft geben können.

                                      Dies war bisher so meine Erfahrung. Hoffe konnte ein wenig helfen.
                                      LG
                                      Kirsten

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                                      • deifiD Offline
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                                        deifi
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                                        #59

                                        Hallo,

                                        Ich (26) bin am 26.01. auch ins Krankenhaus mit Schmerzen im re. Oberschenkel, da hat man festgestellt, dass ich ne Thrombose habe. War neun Tage stationär dort und man stellte fest dass ich mehrere Lungenembolien hatte und ne Lungenentzündung, welche durch eine vorhergegange Thrombose ausgelöst wurde, die man bei mir ende November erst als Verstauchung und dann als Arthrose ausmachte.

                                        Naja wie es nun so ist muss ich mindestens ein halbes Jahr (das wäre dann bis ca. Anfang August) eine Kompressionsstrumpfhose tragen und ebenfalls Marcumar nehmen (wohl auch ein halbes Jahr).

                                        Am 10. August ist eigentlich unser Flug nach Mallorca für 10 Tage und die Hose müsste ich bis mind. Anfang August tragen.

                                        Würdet Ihr fliegen oder was würdet Ihr machen? Hab schon überlegt zu stornieren oder so.

                                        Bin momentan auch unsicher was das angeht, habe allerdings meinen arzt dazu auch noch net gefragt.

                                        Danke für Eure Antworten schon mal

                                        LG

                                        Yvonne

                                        14.03.-18.03. Centerparcs Zandvoort, 30.05.-06.06. Centerparcs Port Zélande, 11.09.-18.09. Alanya, Hotel Savk

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                                        • LouboutinL Offline
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                                          Louboutin
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #60

                                          @ deifi,

                                          ich denke schon, dass Du in einem halben Jahr fliegen und Deinen Urlaub auf Mallorca geniessen kannst. Das Tragen der Kompressionsstrumpfhose ist jetzt ja eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme, welche in einem halben Jahr ausgestanden sein müsste. Wichtig wäre nur, dass Du Vorsorge auf dem Flug triffst, damit es dort nicht zu neuerlichen Problemen kommt.

                                          Völlig ausschließen kann man eine erneute Erkrankung natürlich nicht. Doch wenn Du die Risiken minimierst und für den Flug evt. ein niedermolekulares Heparin spritzt wird schon nichts mehr passieren.

                                          Mit Brille und Buch auf's Klo gehen, reicht nicht aus zum Klugscheißen.

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