Mitbringsel für Einheimische
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meinungsfreiheit wrote:
kutte wrote:
Am besten gefällt mir die Geschichte mit dem älteren Herrn und den Strumpfhosen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.......

String Tangas sollen in Kuba recht beliebt sein

wenn manche Urlauberin ihren abgibt, reicht der gleich für ein ganzes Dorf
(Anwesende nat. ausgenommen) 
Bei manchen Kubanerinnen paßt´s schon. Ab bitte keine Sandalen mit eingebauten weißen Socken für die Herren.
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Wir respektieren doch den "Menschen" oder meinst Du zu wenig Respekt für die Arbeit der Animateure ???

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zuleyka wrote:
Wir haben auf Kuba auch dem Zimmermädchen ...einige Dollarscheine hingelegt. Sie hat sich immer sehr darüber gefreut, sie hat es uns gesagt, hat uns sogar ein Dankesbrieflein aufs Kopfkissen gelegt.Ein Zimmermädchen würde sich auch in Deutschalnd darüber freuen!
Das hat meiner Meinung nach mit der Nationaliät nichts zu tuen.
Ale -
Ach kommet, hinter heißts wieder Xanthippisch santa oder (z.B.) Fegerle würden sich unflätig benehmen

Und dabei stimmt das alles überhaupt nicht! So!
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alessandro wrote:
zuleyka wrote:
Wir haben auf Kuba auch dem Zimmermädchen ...einige Dollarscheine hingelegt. Sie hat sich immer sehr darüber gefreut, sie hat es uns gesagt, hat uns sogar ein Dankesbrieflein aufs Kopfkissen gelegt.Ein Zimmermädchen würde sich auch in Deutschalnd darüber freuen!
Das hat meiner Meinung nach mit der Nationaliät nichts zu tuen.
AleDAS hab ich auch nicht gesagt
War nur ein Beispiel im Zusammenhang mit DEM Beispiel in Tosca's Eingangsfred, woll?! -
Manchmal sind Sachzuwendungen besser als Geld. Vorallem bei Kindern. In Mexico ist es oft so dass den Kindern das Geld von den Erwachsenen abgenommen wird um sich davon mit Tequila zu laben.

Alle anderen ob Zimmermädchen,Kellner, Bellboy, Barkeeper usw. bekommen selbstverständlich Geld. Auf Cuba habe ich zusätzlich dem Zimmermädchen Spielzeug für die kleine Tochter gegeben. Die hat sich auch gefreut. Habe aber auch andere Erfahrungen. Kann natürlich sein, wie Alessandro schrieb, daß manche nur auf Markensachen fixiert sind.
Habe aber auch schon selbst Geschenke bekommen. In meiner Stammkneipe in Mexico habe ich zum Abschied einen Aufkleber vom Lokal und eine Friedhofskerze (war vor Halloween) bekommen.

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tosca4711 wrote:
Manchmal sind Sachzuwendungen besser als Geld. Vorallem bei Kindern. In Mexico ist es oft so dass den Kindern das Geld von den Erwachsenen abgenommen wird um sich davon mit Tequila zu laben.
in Kuba und Dom.Rep Rum, Kugelschreiber und Co. werden verscherbelt und selbes Spiel.
Ich geb nur, wenn ich weiß, wers bekommt, d.h. wenn mein Amigo wieder mal nach Kuba reist
(Spielsachen, Kleidung, Stethoskop, Fieberthermometer)was willst mit Kugelschreibern, wenn nicht mal was zu nagen hast. Diejenigen, die den Koffer mit Kugelschreibern vollladen, wollen sich sowieso nur eine Leistung erkaufen, so imho.
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meinungsfreiheit wrote:
tosca4711 wrote:
Manchmal sind Sachzuwendungen besser als Geld. Vorallem bei Kindern. In Mexico ist es oft so dass den Kindern das Geld von den Erwachsenen abgenommen wird um sich davon mit Tequila zu laben.
in Kuba und Dom.Rep Rum, Kugelschreiber und Co. werden verscherbelt und selbes Spiel.
Ich geb nur, wenn ich weiß, wers bekommt, d.h. wenn mein Amigo wieder mal nach Kuba reist
(Spielsachen, Kleidung, Stethoskop, Fieberthermometer)was willst mit Kugelschreibern, wenn nicht mal was zu nagen hast. Diejenigen, die den Koffer mit Kugelschreibern vollladen, wollen sich sowieso nur eine Leistung erkaufen, so imho.
Also Kugelschreiber finde ich auch nicht so sinnvoll. Habe aber auch schon erlebt das Spielsachen verkloppt werden. Wie macht man es richtig?
Leistung erkauft man sich doch besser mit Geld. -
Weshalb soll / muss man eigentlich immer irgendwelche Geschenke mitbringen
?
Klar werden die Dinge, wie Kugelschreiber, Mal oder Schreibblöcke, Klamotten angenommen. Geld wäre den Leuten dort aber auf jeden Fall lieber.
Jedesmal, wenn wir in die Dom. Rep. geflogen sind, haben wir auch solche Dinge mit im Koffer gehabt. Auch Hosen und T- Shirts von meinem Sohn (guter Zustand) vor der Abreise dort gelassen.
Die Augen der Kinder leuchteten aber lange nicht so, als hätte man ihnen Geld gegeben.Ein Beispiel:
Ein Animateur, mit dem wir sehr gut auskamen, klagte uns tagtäglich sein Leid, er müsse sich operieren lassen. Er hatte tatsächlich ein Furunkel am Kopf, man konnte es sehen. Jedenfalls setzte er sich einen Tag vor unserem Rückflug zu uns und klagte weiter. Er habe kein Geld für die wichtige OP, er hätte 5 Kinder zu versorgen und würde aber nur 80 Euro monatl. verdienen. Davon brauchte er aber schon 20, um jeden Monat einmal nach Hause (Norden) zu kommen.
Logisch tat er uns irgendwo leid, trotzdem wussten wir, dass er denkt, wir geben ihm jetzt Geld, für seine OP.
Ich ging ins Zimmer hoch und kam mit Kinderklamotten meines Sohnes (2 seiner Kinder hatten ungefähr das selbe Alter) zurück. Auch Schuhe brachte ich mit. Er bedankte sich zwar, trotzdem merkten wir, dass ihm Geld lieber gewesen wäre.
Wenn ich arm bin und eine große Familie zu versorgen habe, dann sollte ich mich normalerweise auch über materielle Dinge freuen, die zumindest meinen Kindern zugute kommen. Wie gesagt, die Shirts und Hosen waren weder verwaschen noch zerissen!
Soooo schlimm kanns dann nicht sein.LG
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In Kuba war ich zwar noch nicht! Aber in Sri Lanka freuen sich die Kinder riesig auf Schokolade und Bonbons. Die Erwachsenen freuen sich wenn Sie einen Kugelschreiber bekommen!
Wir waren 2000 in Sri Lanka und haben da Einheimische kennengelernt die uns die Insel ein bisschen gezeigt haben zu denen haben wir heute noch Briefkontakt. Einmal im Jahr schicke ich ein Päckchen mit Kleidung und Schulzubehör zu Ihnen sie freuen Sie jedesmal riesig. -
maassiblau wrote:
In Kuba war ich zwar noch nicht! Aber in Sri Lanka freuen sich die Kinder riesig auf Schokolade und Bonbons.ja natürlich freuen sich die kinder über bonbons und schoko, aber hast du mal drüber nachgedacht, dass sich die eltern den dann zu konsultierenden zahnarzt vielleicht gar nicht leisten können? dann solltest du den scheck für den arzt gleich mitschenken. alles andere fände ich verantwortungslos.
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ich habe generell ein gespaltenes verhältnis zu diesen mitbringseln ins ausland.
man muß sich mal überlegen, was das bei den dort einheimischen für ein bild hinterlässt. viele von denen denken ja sowieso wir stecken alle voll mit geld und können uns immmer und guten urlaub leisten. das wir aber auch (teilweise echt hart) darauf hinsparen müssen, wissen viele doch nicht. und dann kommen wir noch mit unmengen von geschenken an, verteile diese großzügig, als würden wir nur so im geld schwimmen.
vielleicht wäre dem einen oder anderen besser geholfen, wenn man mal außerhalb der ai anlage etwas essen und trinken würde, anstatt geschenke zu verteilen und dann wieder ins hotel zurück zu gehen um einen kostenlosen cocktail dort zu trinken.

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Hola Amigos!
Nun muss auch ich mich mal zu Wort melden.
Immer wieder taucht der faszinierende Kugelschreiber auf.........klar nehmen die den wenn es nix anderes gibt! Der Vergleich mit den berühmten Glasperlen ist gar nicht so abwegig. Auf Cuba kann man(frau) alles brauchen! Frauen z.B. benötigen Artikel der Monatshygiene, sehr teuer auf Cuba, wenn überhaupt erhältlich. Mein Amigo erzählte mir von irgendetwas "Selbstgerolltem", bzw. Baumwolltücher welche ausgekocht werden......... Bei uns im LIDL kosten Tampons 2-3 Euro 80 St. oder so......das sind die Dinge die u.a. auf Cuba gebraucht werden! Net der blöde Kugelschreiber.
Kleider welche ihr in die Kleidersammlung geben würdet oder auf dem Flohmarkt verhöckert. Schuhe welche bei uns in die Schuhsammlung gehen, Zahncreme, alle Körperpflegeartikel. Die sind zwar auf Cuba erhältlich, aber sehr teuer. Praktische Dinge wie Fahrradmäntel- und Schläuche, Ketten usw. Man könnte die Liste des Benötigten ellenlang fortsetzen.............Nur eines brauchen die mit Sicherheit nicht an oberster Stelle: Kugelschreiber!

Und beschenkt nicht nur die Zimmermädchen und Kellner, denkt auch mal an die Gärtner welche die Anlage für euch sauber halten, die Köche und Küchenhilfen. Wir nehmen auf jeden Ausflug/Exkursion irgendwelche Dinge mit und geben den Leuten auf der Straße etwas ab. Da braucht man sich nicht blöde vorkommen, die Menschen wissen das zu schätzen.
Gruß BelicososP.S. Dieses Thema lässt sich auf alle Entwicklungsländer der Welt beziehen.