Kochrezepte aus dem Urlaubsland
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Kroatische Lammkoteletts
4 Personen
400 g festkochende Kartoffel
2 kleine Auberginen
Salz, schwarzer Pfeffer
200 g grüne Bohnen
1 Möhre
5 reife Tomaten
3 Knoblauchzehen
je 2 Zweige Oregano und Thymain
8 EL Olivenöl
scharfes Paprikapulver
8 kleine Lammkoteletts
2 TL getrockneter RosmarianAuberginen waschen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden, salzen.Bohnen waschen,putzen und bißfest garen.(Man kann auch grüne Bohnen aus der Dose nehmen.
Möhre schälen und in Streifen schneiden.Die Tomaten blanchieren, häuten, Kerne entfernen, Fruchfleisch in große Stücke schneidern (Auch hier gehen Tomaten aus der Dose).
Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Auberginenscheiben wässern und mit Küchenpapier trockentupfen.Oregano und Thymian abbrausen, trockenschütteln, Blätter abzupfen und kleinschneiden. 6 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch hinzufügen. Auberginen beidseitig anbraten, auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Kartoffel schälen und in Scheiben schneiden und leicht in der Pfanne anbraten. Möhren, Bohnen und Tomaten hinzufügen. Mit den Kräutern vermischen und nochmals weiter dünsten. Mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver abschmecken.
Alles in einer feuerfesten Form im Backofen bei 125 Grad warmstellen
Lammkoteletts mit Rosmarin und Pfeffer würzen, im restlichen Olivenöl von beiden Seiten anbraten, salzen. Auf das Gemüse legen, und sofort servieren.
Dazu einen trockenen Rotwein.
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Rezept: Gemüse-Tajine mit Bulghur und Harissa
Tajine (gesprochen “Taschinn” [oder so ähnlich]) ist so eine Art arabischer Römertopf, in dem allerlei Schmorgerichte zubereitet werden. Die darin zubereiteten Gerichte werden ebenso als Tajine bezeichnet. Heute geht es also um ein Gemüse-Schmorgericht.
Bulghur oder arabisch Burghul ist eine Art zerkleinerte Version des mittlerweile hier relativ bekannten Zartweizens (Ebly). Also vorgekochter Weizen, der grob zerstückelt und danach getrocknet wurde. Der Geschmack ist leicht nussig-süß, ansonsten relativ neutral. Das Zeug gibt es in vielen Supermärkten in der Abteilung für ausländische Spezialitäten oder ggf. auch in türkischen Süupermärkten zu kaufen. Die Zubereitung unterscheidet sich von Reis kaum.
Harissa ist eine ungeheuer intensive Gewürzpaste,oder( Pulver) die aus (getrockneten) Chilischoten, Knoblauch, Olivenöl, Salz, Koriander, Curmin und ggf. Minze und weiteren Zutaten besteht. Harissa dient zum Würzen beim Kochen bzw. wird auch zum Nachwürzen bei Tisch gereicht. Ich persönlich finde den Geschmack superlecker, ich weiß aber, dass viele Leute Curmin (bitter-scharf, extrem intensiv) nicht mögen. Daher muss man damit sicher vorsichtig sein.
Das Rezept ist also nicht “original”marokkanisch, sondern eher marokko-style
Zutaten (für zwei Personen):
* Für die Tajine: eine mittelgroße Zucchini eine mittelgroße Aubergine zwei Tomaten eine Karotte eine rote Paprikaschote zwei kleine, weichkochende Kartoffeln eine große Zwiebel ein oder zwei Knoblauchzehen Harissa ca. 200ml Brühe Koriandersaat Zimt Curmin (Kreuzkümmel) (ein Teelöffel Honig) Olivenöl * Für den Bulghur: 125g Bulghur 500ml Brühe eine kleine Handvoll Rosinen ein paar MandelnZubereitung:
Step 1: Zuerst das Gemüse waschen, ggf. schälen und klein schneiden.
Step 2: Knoblauch mit Zwiebeln in einem guten Schwung Olivenöl andünsten. Dann ca. 1 EL Harissa dazu geben und etwa 1 Minute weiterdünsten. Danach die Kartoffeln und Karotten dazu geben, 4, 5 Minuten dünsten. Dann Zucchini und Aubergine dazu geben, wieder 4, 5 Minuten dünsten. Zum Schluss den Paprika dazu geben, mit Brühe auffüllen und die enthäuteten Tomatenstücke dazu. Jetzt:
Step 3: Den Bulgur in ca. 500ml kochende Brühe einrühren. Der Bulghur ist sehr pflegeleicht und braucht nicht großartig gerührt werden. Einfach Deckel drauf und 10 Minuten bei leichter Hitze quellen lassen. Nach 10 Minuten die Rosinen dazu geben und jetzt den Deckel nicht mehr drauf tun. Das restliche Wasser soll mehr oder weniger verkochen. Wenn der Bulghur gar (weich) ist und die Flüssigkeit verkocht ist, die grob zerhackten Mandeln dazu geben.
Step 4: Den Gemüseeintopf vollends mit Salz, Curmin, Zimt und Koriander abschmecken. Ein Teelöffel Honig rundet das ganze ab und dämpft auch etwas die schärfe des Harissa.
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Na, dann bekommst Du hier von mir meine Erbsensuppe:
500 g dicke Rippe
2-3 Mettwürstchen
250 g durchwachsenen Speck und Speckschwarten
2 Pak. gelbe Erbsen (die bekommt man auch schon ohne das man sie über Nacht einweischen muss, kannst aber auch 2 Dosen gelbe Erbsen nehmen)
2 dicke Zwiebel
5 sämigkochende Kartoffel
Salz, Pfeffer und Senf
3 TL Instant-Fleischbrühe1 L Wasser mit Fleischbrühe und Saltz würzen und das Fleisch, Zwiebeln und die Speckschwarten darin ca. 40 Min. kochen lassen. Den durchwachsenen Speck hinzufügen und alles nochmal ca. 15 Min. weitergaren.
Erbsen, gewürfelte Kartoffeln und geschnittene Mettwürste hinzufügen Salz, Pfeffer und reichlich Senf abschmecken und weitere 20-30 garen.
Dann gegebenfalls nochmals abschmecken.Das Fleisch herausnehmen und kleinschneiden und wieder in den Eintopf geben.
Noch nen Tipp: Nehme mittelscharfen Senf und gebe ihn reichlich dazu.
Am besten schmeckt er, wenn er erstmal kalt geworden ist und ihn dann wieder aufwärmt.
Lass es Dir schmecken und dazu genieße Dein Löwenbräu-Bierchen !!!!
LG
Vievien -
[quote=katze2ooo]Rezept: Gemüse-Tajine mit Bulghur und Harissa
Tajine (gesprochen “Taschinn” [oder so ähnlich]) ist so eine Art arabischer Römertopf, in dem allerlei Schmorgerichte zubereitet werden. Die darin zubereiteten Gerichte werden ebenso als Tajine bezeichnet. Heute geht es also um ein Gemüse-Schmorgericht.
Tajine- diese Töpfe habe ich kürzlich im Fernsehen gesehen, rund und bauchig, mit einem Deckel in der Form ähnlich einer Zwiebel.
Dieses leckere Gericht läßt sich sicher auch gut in einem großen normalen Topf nachkochen

katze2000 ist nicht nur ein Meisterwerk der Natur sonder sicher auch ein Spitzenkoch

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urlaubsexperte wrote:
[aber dafür gerne die deftige bayrische Küche, es geht doch nichts über eine zünftige Brotzeit
Du wirst es nicht glauben, erst gestern habe ich mir eine Kiste Löwenbräu gekauft 
LG Peterja dann mach Dich mal auf nach München
hier in Wiesn Nähe riechts schon nach knusprigen Brathendl und rescher *******s Haxn ... da kannste auch Dein Löwenbräu wegstecken, denn das ist nichts gegen eine schöne kalte Wiesn Maß!! Ozapft is - aber erst morgen
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Mujer wrote:
ja dann mach Dich mal auf nach München
hier in Wiesn Nähe riechts schon nach knusprigen Brathendl und rescher *******s Haxn ... da kannste auch Dein Löwenbräu wegstecken, denn das ist nichts gegen eine schöne kalte Wiesn Maß!! Ozapft is - aber erst morgen
Servus mujer,
dann geh ich halt ich erst Viviens Erbsensuppe essen und hinterher auf die Wiesn
Ozapft hab i schon gestern 
Gruß Peter
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Griechenland !!!!
Hackbällchen Kefedes
4 Personen
1 altbackenes Brötchen
1/8 l lauwarme Milch
3 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Zweige Thymian
1 TL gemahlen Kreuzkümmel
1 Ei
500 g Lammhackfleisch
Salz, schwarzer Pfeffer
6 EL Olivenöl
700 g Tomaten
3 Lorbeerblätter
2-3 TL ZuckerDas Brötchen in leine Wüfel schneiden und in der lauwarem Milch einweichen. 2 Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein würfeln. Thymianblättchen fein zufpfen.
Brotwürfel gut ausdrücken und mit den Zwiebelwürfeln, Knoblauch, die Hälfte des Thymians, Kreuzkümmel und Ei zusammen mit dem Lammhackfleisch zu einem Fleischteig vermengen. Mit Saltz und Pfeffer würzen.
Aus dem Fleischteig mit nassen Händen gleichmäßige, walnussgrosse Kugeln formen. 4 El Öl in einer Pfanne erhitzen. Fleischbällchen darin 10 Min. von allen Seiten goldbraun braten.
Die fertigen Bällchen auf Küchenpapier abtropfen lassen. Tomaten kurz überbrühen, häuten und würfeln, dabei Stielansätze entfernen. Restliche Zwiebel vierteln und mit den Tomaten im übrigen Olivenöl anbraten.
Lorbeerblätter zugeben, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 15 Min. schmoren. Fleischbällchen zufügen und weiter 15 Min. schmoren. Mit restlichem Thymian bestreuen und servieren.
Wer kein Lamm mag, kann auch Hackfleisch vom ******* und Rind nehmen.
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urlaubsexperte wrote:
Vievien40w wrote:
Na, dann bekommst Du hier von mir meine Erbsensuppe:LG
VievienIch halt es nicht mehr aus
, schmeiß den Herd an und ich schmeiß mich in mein Auto und fahr die 800km nach Bayern
so lecker klingt das!Vielen Dank
LG Peter
Hi Peter
Ähm, ich liebe zwar die bayrische Küche bin aber aus dem Westerwald!!! Also brauchst du nicht allzu weit fahren. Ich schmeiß schon mal den Herd an, und das nächste Mal wirst Du Dich revanchieren, gelle???
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Vievien40w wrote:
Hi PeterÄhm, ich liebe zwar die bayrische Küche bin aber aus dem Westerwald!!! Also brauchst du nicht allzu weit fahren. Ich schmeiß schon mal den Herd an, und das nächste Mal wirst Du Dich revanchieren, gelle???
Hallo Vivien,
Danke für die nette Einladung

Leider kann ich die nächsten 2 Tage nicht mehr hier bei HC reinschauen
, ja es gibt immer noch Leute, die am Wochenende arbeiten müssen. Vor Montag schaffe ich es nicht, freue mich aber schon auf neue Anregungen und Tipps von Dir und natürlich auch allen anderen fleißigen Köchen (wo bleibt Frischluft-Rolf?) In Deine Fleischbällchen stecke ich immer noch ein 1x1cm großes Stück Feta, sonst mache ich es genauso 
Schönes Wochenende für alle die frei haben

und ein stressfreies für alle Racker
Gruß Peter
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urlaubsexperte wrote:
Hi PeterÄhm, ich liebe zwar die bayrische Küche bin aber aus dem Westerwald!!! Also brauchst du nicht allzu weit fahren. Ich schmeiß schon mal den Herd an, und das nächste Mal wirst Du Dich revanchieren, gelle???
[/quote]
hab ichs mir doch gedacht, denn Erbsensuppe ist kein bayrisches Gericht

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Mujer wrote:
hab ichs mir doch gedacht, denn Erbsensuppe ist kein bayrisches Gericht

Auch nicht mit Weißwurscht und Brezen veredelt
??? -
urlaubsexperte wrote:
Mujer wrote:
hab ichs mir doch gedacht, denn Erbsensuppe ist kein bayrisches Gericht

Auch nicht mit Weißwurscht und Brezen veredelt
???🤮 ...
die Weißwurst verträgt sich nur mit Brez`n und süssem Senf - sonst nix!
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Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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Mujer wrote:
🤮 ...
die Weißwurst verträgt sich nur mit Brez`n und süssem Senf - sonst nix!
Einspruch Euer Ehren, eine Maß dazu geht immer

Schönes Wochenende
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@mujer und Peter
..aber Haxe mit Semmelknödel und Rotkohl
Jetzt im Herbst beginnt bei uns die Schlachtessen - Saison, wo viele Lokale diese Speisen anbieten. Man muss dann schon einen Tisch reservieren, so sehr ist die Nachfrage.
Einfach nur lecker, aber schlecht für meine Hüften

Vievien
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Asienwuerzig Marinierte Kabeljauwuerfel Im Kraeuterdampf
Menge: 4 PortionenZutaten:
800 g Kabeljaufilet
Salz, Pfeffer
2 El. Sherry
1 El. Sesamoel
2 Tl. Ingwer; fein gehackt oder gerieben
1 El. Knoblauch; feingehackt oder durchgepreßt
4 Chilischoten; frisch, scharf, moeglichst rot und gruen
1 Tl. Zucker
1 Tl. Thailaendische Fischsauce
Thaibasilikum
Koriandergruen
2 Fruehlingszwiebeln
100 g SojabohnenkeimeDie Fischfiletstuecke in grosse Wuerfel teilen, a jeweils 3-4
Zentimeter, mit Salz und Pfeffer wuerzen. Aus den Zutaten eine
Marinade ruehren, die Wuerfel darin eine Stunde ziehen lassen. Sie
schliesslich nebeneinander auf einer Platte verteilen, dazwischen
die abgezupften Blätter vom Koriandergruen, Thaibasilikum, feine
Ringe von Fruehlingszwiebeln und Sojabohnenkeime verteilen.Die Platte in den Wok oder auf einen passenden Topf setzen, in dem
dreifingerhoch Wasser steht. Aufkochen, damit Dampf entsteht, die
Fischwuerfel darin etwa 5-8 Minuten garen.Erst jetzt mit etwas thailändischer Fischsauce beträufeln und
wuerzen. Dazu serviert man Reis und einen Salat, der mit Fischsauce
und Sesamöl angemacht ist. -
Eines unserer Lieblingsgerichte, wenn wir in Skandinavien Urlaub machen:
Blaubeer-Pfannkuchen
Man nehme eine große Schüssel, gehe damit in den Wald und pflücke Blaubeeren. Blaubeeren waschen und gut abtropfen lassen.
Aus 300 g Mehl, 4 Eiern, 250 ml Milch, 250 ml Mineralwasser und etwas Salz einen Pfannkuchenteig anrühren. Den Teig 1/2 Std. quellen lassen.
Eine dünne Schicht Teig in eine Pfanne geben und mit Blaubeeren bestreuen. Wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist, den Pfannkuchen umdrehen und die obere Seite ausbacken. Dann den fertigen Pfannkuchen wieder umdrehen, auf einen Teller geben und mit etwas Zucker bestreuen. Auf diese Weise fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.Statt Blaubeeren kann man auch Apfelscheiben oder Pflaumen nehmen.
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Reiselady wrote:
Eines unserer Lieblingsgerichte, wenn wir in Skandinavien Urlaub machen:Blaubeer-Pfannkuchen
Vielen Dank für Dein Rezept, endlich mal was süßes
, klingt sehr lecker, vielleicht schaffen wir es alle, das Thema noch ein bisschen länger im Forum zu haben, ich würde mich freuen und die vielen Klicks zeigen ja, dass ein gewisses Interesse besteht,vielen Dank nochmal an alle fleißigen Hobbyköche/innen

