lange Flugzeiten und Kinder
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ulrich griese wrote:
man sollte die eltern in den knast sperren
wen sie kinder mit in flieger nemen
platz-enge-freihet
gruss ulliso ein Beitrag kann mich nur amüsieren, aber nicht wirklich eine ernsthafte Reaktion bewirken.
Darum, nicht ganz so ernsthaft:
(Fast) wörtliches Zitat: "Wenn sie Kinder mit in Flieger nehmen"
Sollte man dann nicht auch die Airlines bestrafen, weil sie es zulassen, dass Kinder überhaupt an Bord kommen ?(Fast) wörtliches Zitat: "Platz-Enge-Freiheit"
Von diesen drei Wörtern sehe ich zwei als durchaus positiv an, nämlich Platz und Freiheit. Die Enge allerdings betrifft ja wohl mehr die Erwachsenen, weil sie vermutlich größer und breiter sind als Kinder.Hardy

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holzwurm wrote:
Sowas können leider nur Kinderlose ablassen, weil sie keine Ahnung von Kindern haben.so ein statement ärgert mich immer maßlos.
warum kann man als kinderloser keine ahnung davon haben?
wie gut, dass wir nicht über den tod diskutieren. denn dann müssten wir uns ja erst mal alle umbringen , damit wir davon "ahnung" haben

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Erinnert mich irgendwie aber doch an das Sprichwort: "Wie ein Blinder von der Farbe reden!" :?
Ich bin Mutter und das erste Mal mit meiner Ältesten geflogen als sie 6 Monate alt war. Zum Besuch der Großeltern nach USA, ja, Langstrecke. Und dann so ziemlich jedes Jahr wieder, dann mit beiden Kindern. Oftmals nach USA, aber auch Türkei, Tunesien, Frankreich.... Ich lege meine Hand ins Feuer, meine Kinder haben noch nie jemanden im Flieger genervt. Sie haben, auch als sie noch klein waren, im Flieger nicht gebrüllt. Gut vorbereitet klappt das alles prima. Evtl. Kochsalzlösung als Nasenspray um die Tuben offen zu halten bei Start und Landung. Nuckeln am Fläschchen oder Schnuller. Getränke und Snacks (Apfelschnittchen, Kekse...) kann man selbst mitnehmen (Getränke jetzt nicht mehr, ok). Spielzeug, Bücher usw. zum Ablenken durfte es dann auch mal der Gameboy sein. Oder später der transportable DVD-Player. Allerdings hatten sie immer (auch mit 6 Monaten) ihren eigenen Sitzplatz mit entsprechendem Kindersitz darin angeschnallt. Ich bin der Meinung, das alleine macht vieles einfacher, für Eltern und Kinder. Meine beiden wissen von klein an, dass man im Flieger noch mehr Rücksicht nimmt, da dort so viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, d.h. nicht die Rückenlehne den ganzen Flug über zurückstellen, nicht an der Lehne des Vordersitzes rütteln, nicht durch die Gänge flitzen (Klogänge sind i.O.
), den Flug über locker angeschnallt im Sitz bleiben, Müll in einer Tüte sammeln und entsorgen usw...... Sie fliegen mittlerweile alleine die Langstrecke nach USA zum Besuch beim Papa und ich muss mir keine Gedanken machen, dass sie irgendjemanden belästigen oder nerven.Allerdings habe ich auch schon die Kinder erlebt, die nerven. Im Gang herum und über die Sitze turnen. Sich durch brüllen über mehrere Gangreihen hinüber verständigen. Mit Kekskrümmel Schneefall nachahmen. Die leeren Verpackungen in die nächste Sitzreihe fallen lassen.
Das höchste der Gefühle war ein Wettbewerb in : " Wer kann am lautesten im Flieger rülpsen". Und die Eltern fanden das tierisch lustig wie nett sich die Kleinen doch beschäftigen.
Da fehlen mir die Worte.Und wie immer, die, sicherlich vielen, bei denen es klappt, fallen natürlich nicht auf (wie denn auch ohne Gebrüll usw.). Aber die Negativbeispiele bleiben jedem im Gedächtnis.
Wir haben auch schon die klassischen Auto-Urlaube in Kroatien, Italien, Österreich gemacht. Ob das für die Kinder viel angenehmer ist, sei dahingestellt. Meine beiden bevorzugen das Fliegen.
So, nun steinigt mich, dass meine "armen" Kinder schon so oft fliegen mussten!
LG
Sandy -
Lexilexi wrote:
holzwurm wrote:
Sowas können leider nur Kinderlose ablassen, weil sie keine Ahnung von Kindern haben.so ein statement ärgert mich immer maßlos.
warum kann man als kinderloser keine ahnung davon haben?
wie gut, dass wir nicht über den tod diskutieren. denn dann müssten wir uns ja erst mal alle umbringen , damit wir davon "ahnung" haben

Hallo,
so ganz falsch ist das aber nicht. Als Tante, Onkel, Nachbar oder Bekannter habe ich natürlich auch Kontakt zu Kindern und mache meine Erfahrungen. Aber die wirklich richtigen Erfahrungen machst Du erst, wenn Du nicht nur "besuchsweise" mal für eine Stunde "zuständig" bist, sondern 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr - Jahr für Jahr, ohne Unterbrechnung, in guten wie in schlechten Zeiten.
Da macht man ganz andere Erfahrungen. Als "Außenstehender" hat man wirklich keine Chance, all diese Erfahrungen zu machen.
Das ist in allen Bereichen des Lebens so.Gruß, Hardy
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als ich den Beitrag des Fragestellers las war mein erster Gedanke:
"wer tut ihm leid? die armen kleinen Kinder, oder er sich selbst, weil er keine Kinder/Kindergeschrei aushalten kann?"
lg
carbo -
carbonicum wrote:
als ich den Beitrag des Fragestellers las war mein erster Gedanke:"wer tut ihm leid? die armen kleinen Kinder, oder er sich selbst, weil er keine Kinder/Kindergeschrei aushalten kann?"
lg
carboGute Frage Carbo.
Mal eine kurze Zusammenfassung.
Tagtäglich werden neue Threads eröffnet in denen junge Eltern fragen, ob sie mit ihren kleinen Kindern... Babys hierhin oder dorthin fliegen können. :fakt:
Warum fragen sie das?
Weil sie unsicher sind.
Weil sie Angst vor den Strapazen haben.
Weil sie sich nicht sicher sind, dass ihre Kinderim Flieger schlafen
das Essen vertragen
die Hitze vertragen
nicht quengelnusw
denn wenn sie sich so sicher wären, dann würden sie dies hier nicht fragen. :auch_fakt:
und jetzt kommen die beiden Seiten.
Die einen, die mit "unkomplizierten Kindern" gesegnet sind. Die gar nicht wissen, was es heißt, dass ein Kind von einer Sekunde zur nächsten 40° Fieber kriegt. Deren Kinder auf dem Fussboden schlafen würden. Die alles essen ohne zu murren und auch alles vertragen.
Und die andere Gruppe die eben diese Threads eröffnen.

Die wollen sich dann hier "ihr ok" abholen, dass es niemanden ......und auch sie selbst nicht........stört, wenn Probleme auftreten.
Und jeder der sich hier schreiben traut, "wenn ihr euch unsicher seid, dann bleibts lieber daheim, der wird total nieder gemacht".
Und das nervt ehrlich gesagt, ein bißchen.

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Es wäre schön, wenn sich tatsächlich jemand so nett verständlich gemacht hätte. "Wenn..., dann lieber...". Nein, es gibt dann nur Meinungen wie unverantwortlich und egoistisch den Kindern gegenüber die flugwütigen Eltern doch sind. Niedergemacht liebe Brigitte, werden eigentlich nur die.
Verstehen tue ich die Beiträge nicht, in denen über "kreischende und brüllende" Kinder geschimpft wird, weil es nervt. Da frage ich mich widerrum: geht es hier eigentlich noch um das Wohl der Kinder oder um das der anderen Mitreisenden ? -
zahnmaus wrote:
.........Da frage ich mich widerrum: geht es hier eigentlich noch um das Wohl der Kinder oder um das der anderen Mitreisenden ?Eine mit Sicherheit, berechtigte Frage.
Die aber hier auch niemand beantworten kann.
Denn wir kennen diese Leute nicht. Die sitzen ganz zufällig neben, hinter oder vor mir.
Jeder kennt schwierige Kinder in seinem privaten Umfeld. Es ist doch nicht so, dass es diese sogenannten Schreikinder nur im Fernsehen bei der Supernanny gibt.

Wenn jemand sich nicht sicher ist, dass sein Kind für so eine lange Reise geeignet ist, dann kann doch niemand hier eine Ferndiagnose erteilen, "fahrts ruhig, werd schon nichts passieren".
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zettel wrote:
Mir geht es einfach nur um die Kinder. Die tuen mir leid. Aber die
Erwachsenen wissen es ja am besten. Es lebe die Spaßgesellschaft !Dir tun Kinder leid, dessen Eltern die Kinder mit auf Reisen nehmen ? Warum?
Ich denke Kinder, die 2-3 Wochen Ferien mit ihren Eltern verbringen dürfen, dazu noch in fernen Ländern, in der Sonne, am Strand, die sind nicht zu bemitleiden.
Den Flug haben die Kleinen schnell vergessen, verkraften ihn meist besser als ein Erwachsener.
Du solltest Dein Mitleid sinnvoller einsetzen !!! -
Hunde die bellen beissen nicht:
und einen Dank an alle Deutschen Flugbegleiter.
wir sind mit unserem Sohn als er zwischen 6 Monaten und 5 Jahre alt war mehrheitlich mit Deutschen Ferien Flieger geflogen.Von Basel aus halt am schnellsten für uns.
Und der kleine war 2,3,mal echt Anstrengend ,nicht einmal hatte ich auch nur das geringste Gefühl gehabt wir währen unerwünscht.Im GEGENTEIL weiss ich wer alles hat gefragt geht es dem kleinen nicht gut ,kann man helfen die Solidarität war so gross ,dass wenn ich diesen Thread lese zt. meinen Augen nicht traue.
Wir haben genau wegen dieser friedfertikeit der Passgiere /Gäste aus dem Badischen Raum uns jeweils wohl und sicher gefühlt.
Doch eines ist richtig mehr als 4, 4 1/2 std trauten wir uns nicht zu reisen
LG
F -
Hardy01 wrote:
Lexilexi wrote:
holzwurm wrote:
Sowas können leider nur Kinderlose ablassen, weil sie keine Ahnung von Kindern haben.so ein statement ärgert mich immer maßlos.
warum kann man als kinderloser keine ahnung davon haben?
wie gut, dass wir nicht über den tod diskutieren. denn dann müssten wir uns ja erst mal alle umbringen , damit wir davon "ahnung" haben

Hallo,
so ganz falsch ist das aber nicht. Als Tante, Onkel, Nachbar oder Bekannter habe ich natürlich auch Kontakt zu Kindern und mache meine Erfahrungen. Aber die wirklich richtigen Erfahrungen machst Du erst, wenn Du nicht nur "besuchsweise" mal für eine Stunde "zuständig" bist, sondern 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 52 Wochen im Jahr - Jahr für Jahr, ohne Unterbrechnung, in guten wie in schlechten Zeiten.
Da macht man ganz andere Erfahrungen. Als "Außenstehender" hat man wirklich keine Chance, all diese Erfahrungen zu machen.
Das ist in allen Bereichen des Lebens so.Gruß, Hardy
@hardy
ja mit deinen beispielen gebe ich dir vollkommen recht. aber wer sagt, dass die leute, die sowas schreiben nicht kindergärtner, kinderkrankenschwester, lehrer, jugendarbeiter, etc sind.
es gibt zum beispiel auch leute, die keine kinder bekommen können und ihre sehnsucht durch arbeiten als jugendbetreuer kompensieren. ich kenne genug leute, die ständig irgenwelche "fremden" kinder hüten und das sogar in den ferien wochenlang oder auch mal wochenendenlang.
ich denke schon, dass man da einen recht guten einblick in die kinderwelt erzielen kann. -
Lexilexi wrote:
@hardy
ja mit deinen beispielen gebe ich dir vollkommen recht. aber wer sagt, dass die leute, die sowas schreiben nicht kindergärtner, kinderkrankenschwester, lehrer, jugendarbeiter, etc sind.
es gibt zum beispiel auch leute, die keine kinder bekommen können und ihre sehnsucht durch arbeiten als jugendbetreuer kompensieren. ich kenne genug leute, die ständig irgenwelche "fremden" kinder hüten und das sogar in den ferien wochenlang oder auch mal wochenendenlang.
ich denke schon, dass man da einen recht guten einblick in die kinderwelt erzielen kann.Das mag richtig sein.
Jedoch haben Eltern immer noch den größeren Einblick bzw. dann auch die Entscheidungsfähigkeit.
Mit einem Wochenende Kinder hüten im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit bekommt man zwar einen grundsätzlichen Einblick. Jedoch weis man meist doch nicht wie sich das Kind bei den Eltern oder im Kindi oder anders wo verhält.
Es geht nun mal nicht ohne einen Versuch um dabei als Eltern seine Erfahrungen zu sammeln und danach bei der Planung des nächsten Urlaubs entsprechend zu entscheiden.
Es kann ja sein, das das oder die Kinder bei der ersten Reise schreien und quengeln usw. und im nächsten Jahr sieht es ganz anders aus. Ebenso kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten.
Ich denke diese Entscheidung sollte man immer noch den entsprechenden Eltern überlassen, daß sie ihre Kinder immer noch am besten kennen.
LG
holzwurm -
holzwurm wrote:
Es kann ja sein, das das oder die Kinder bei der ersten Reise schreien und quengeln usw. und im nächsten Jahr sieht es ganz anders aus. Ebenso kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten.Ich denke diese Entscheidung sollte man immer noch den entsprechenden Eltern überlassen, daß sie ihre Kinder immer noch am besten kennen.
LG
holzwurmich hoffe, Du verzeihst mir, dass ich Dein Posting auf zwei Absätze gekürzt habe ...;)
Aber auf diese Punkte möchte ich noch kurz eingehn.
-ein Jahr dazwischen!
ob sich die Schreikinder, um die gehts ja wohl
..... (echt nicht bös gemeint).....nach einem Jahr pflegeleichter gängeln lassen....können die Eltern doch schon vor dem Urlaub sagen. Da liegen immerhin 365 Tage dazwischen. 
-Entscheidung!
ist ja dann klar, wenn die Eltern ihre gewonnenen Erkenntnisse umsetzen.

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Brigitte wrote:
ob sich die Schreikinder, um die gehts ja wohl
..... (echt nicht bös gemeint).....nach einem Jahr pflegeleichter gängeln lassen....können die Eltern doch schon vor dem Urlaub sagen. Da liegen immerhin 365 Tage dazwischen. 
Jetzt hab ich mal Deinen Beitrag gekürzt und stelle nun mal ne Frage in den Raum:
Wer bucht schon 365 Tage vorher seinen nächsten Urlaub?
In der Regel wird der Sommerurlaub fühestens mit Erscheinen der entsprechen Saisonkataloge gebucht. Somit liegen in der Regel bis zu 7 Monate zwischen Buchung und Reise. Und ein Kind kann sich innerhalb dieser Zeit kollosal verändern.
Von dem her gibt es für die Eltern keine 100prozentige Planungssicherheit, sondern immer nur die Erfahrungen vom Vorjahr. Diese können aber dann beim aktuellen Urlaub ganz anders ausfallen.
LG
holzwurm -
holzwurm wrote:
Wer bucht schon 365 Tage vorher seinen nächsten Urlaub?In der Regel wird der Sommerurlaub fühestens mit Erscheinen der entsprechen Saisonkataloge gebucht. Somit liegen in der Regel bis zu 7 Monate zwischen Buchung und Reise. Und ein Kind kann sich innerhalb dieser Zeit kollosal verändern. LG
holzwurmgut, haken wir das als meinen "Rechenfehler ab
und nehmen wir "nur" 12-7 = 150 Tage oder 5 Monate?In fünf Monaten können Eltern auch sehen, ob sie sich mit ihrem Kind solch eine Reise zutraun können.
WIR können dies nach wie vor nicht. Und um das gehts aber hier in diesen Diskussionen.
Die einen sagen den anderen, was sie denken sollen.
Ein User hat im Fun- Bereich einen Thread mit "Meinungsfreiheit" eröffnet.
Bei manchen Diskussionen sehe ich immer öfters keine Diskussion mehr, sondern eher einen "Schlagabtausch".

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Brigitte wrote:
gut, haken wir das als meinen "Rechenfehler ab
und nehmen wir "nur" 12-7 = 150 Tage oder 5 Monate?In fünf Monaten können Eltern auch sehen, ob sie sich mit ihrem Kind solch eine Reise zutraun können.
WIR können dies nach wie vor nicht. Und um das gehts aber hier in diesen Diskussionen.
Die einen sagen den anderen, was sie denken sollen.
OK halten wir mal fest, daß es zum Buchungszeitpunkt dem Kind zuzutrauen gewesen wäre.
Danach ändert sich das Verhalten des Kindes. Was ja passieren kann, aber nicht muß.
Sollen dann die Eltern die Reise stornieren und Geld kaputt machen?
Brigitte wrote:
Ein User hat im Fun- Bereich einen Thread mit "Meinungsfreiheit" eröffnet.Bei manchen Diskussionen sehe ich immer öfters keine Diskussion mehr, sondern eher einen "Schlagabtausch".

Das muß ich leider auch feststellen. Denn keiner mehr hat eine Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Sondern nur seine ist richt.
Auf diesen Thread bezogen kann man mehr oder weniger zwischen den Zeilen heraus lesen, daß Kinder im Endeffekt nichts im Flieger zu suchen haben. Daß die Kinder auch wachsen und irgendwann selber Geld verdienen und wiederum mit Kindern in den Urlaub fliegen. Damit werden doch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter bei den Airlines gesichert. Das will aber keiner der Gegner erkennen und wissen.
LG
holzwurm -
holzwurm wrote:
OK halten wir mal fest, daß es zum Buchungszeitpunkt dem Kind zuzutrauen gewesen wäre.Danach ändert sich das Verhalten des Kindes. Was ja passieren kann, aber nicht muß.
Sollen dann die Eltern die Reise stornieren und Geld kaputt machen?

also irgendwie stehe ich jetzt auf der Leitung.
Dein Kind hatte einen schönen Urlaub und freut sich mit dir auf den nächsten Urlaub. Alles klappte prima und warum sollte sich dieses Kind in sieben Monaten zum Schrei- bzw Sorgenkind entwickeln?
Warum soll ich so denken? Verstehe ich nicht ganz.
holzwurm wrote:
Auf diesen Thread bezogen kann man mehr oder weniger zwischen den Zeilen heraus lesen, daß Kinder im Endeffekt nichts im Flieger zu suchen haben. Daß die Kinder auch wachsen und irgendwann selber Geld verdienen und wiederum mit Kindern in den Urlaub fliegen. Damit werden doch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter bei den Airlines gesichert. Das will aber keiner der Gegner erkennen und wissen.LG
holzwurmDu argumentierst jetzt ganz genau so, wie die Leute die Du kritisierst.
Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
Es gibt auch Eltern die gute und schlechte Erfahrungen vorzuweisen haben. Sie können beide Seiten verstehen.
Zu diesen Leuten zähle ich mich.
Meine Kinder gehörten zu den pflegeleichten Kindern. Mit denen konnte man alles unternehmen, die wurden nie krank, bekamen keinen Sonnenbrand. Kurz sie waren "Urlaubs geeigneter als ihre Mama.
Das Kind meiner Schwester war kein pflegeleichtes Kind. Sie bekam extremen Sonnenbrand, trotz hoher Sonnenschutzcreme, Durchfall, Fieber und schrie die ganzen 4 1/2 Stunden bis Fuerteventura. War eine echte Freude für uns alle. Wenn hier im Forum Leute fragen, dann gibts eben nur diese eine Antwort.
Ihr kennts eure Kinder, wir nicht. Und wenn ihr euch nicht sicher seids, dann bleibts daheim.
Da steht nichts von "Kinder raus aus dem Flieger, wieso Ihr das dann so rauslest, nur weil ein oder zwei User dies schreiben, verstehe ich in hundert Jahren nicht.
Ignorierts doch diese ein- zwei Postings, das ist doch nicht der Mittelwert.
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holzwurm wrote:
Lexilexi wrote:
@hardy
ja mit deinen beispielen gebe ich dir vollkommen recht. aber wer sagt, dass die leute, die sowas schreiben nicht kindergärtner, kinderkrankenschwester, lehrer, jugendarbeiter, etc sind.
es gibt zum beispiel auch leute, die keine kinder bekommen können und ihre sehnsucht durch arbeiten als jugendbetreuer kompensieren. ich kenne genug leute, die ständig irgenwelche "fremden" kinder hüten und das sogar in den ferien wochenlang oder auch mal wochenendenlang.
ich denke schon, dass man da einen recht guten einblick in die kinderwelt erzielen kann.Das mag richtig sein.
Jedoch haben Eltern immer noch den größeren Einblick bzw. dann auch die Entscheidungsfähigkeit.
Mit einem Wochenende Kinder hüten im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit bekommt man zwar einen grundsätzlichen Einblick. Jedoch weis man meist doch nicht wie sich das Kind bei den Eltern oder im Kindi oder anders wo verhält.
Es geht nun mal nicht ohne einen Versuch um dabei als Eltern seine Erfahrungen zu sammeln und danach bei der Planung des nächsten Urlaubs entsprechend zu entscheiden.
Es kann ja sein, das das oder die Kinder bei der ersten Reise schreien und quengeln usw. und im nächsten Jahr sieht es ganz anders aus. Ebenso kann aber auch der umgekehrte Fall eintreten.
Ich denke diese Entscheidung sollte man immer noch den entsprechenden Eltern überlassen, daß sie ihre Kinder immer noch am besten kennen.
LG
holzwurm@holzwurm
es geht aber nich um deine kinder im speziellen. nur du kennst deine eigenen kinder, ihre gewohnheiten (gute wie schlechte) und auch ihre eigenarten. die kennt niemand anders sonst.
trotzdem nimmst du dir das recht heraus, auch über andere kinder zu urteilen bzw. einzuschätzen /einzuordnen.
und dieses gleiche recht gestehe ich einem, der sich von berufs wegen oder auch privat viel mit kindern beschäftigt, zu.
deswegen kann man nicht pauschal sagen: du hast keine ahnung von kindern, weil du keine hast.
du hast ja auch nur ahnung von deinen kindern.
ich hoffe, du verstehst was ich meine.