F1 Thread....
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... ja, diesen Thread haben wir ja auch noch!! Und Caribiangirls Eröffnungsworte waren "....denke,dass dieser Sport auch sehr gut bei uns..."
Der letzte Sonntag hat meiner Meinung nach das Wort "Sport" aus dieser Autoveranstaltung gestrichen! Wenns irgendwo um Big Money und nichts anderes als um das grosse Geld geht, dann hier.. Sport kann man das bei besten Willen nicht mehr nennen!!
Bin gespannt, bis wann es geht, und die Amis Sammelklagen einreichen. Habe diesbezüglich schon was läuten gehört....!!
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@Blues
die Sammelklage ist doch schon eingereicht und der Mosley klagt die Teams und Michelin an, soweit ich das weis!
Das es ums große Geld bei der Formel 1 meistens geht, das wussten wir schon vorher.
Aber was wär euer Vorschlag gewesen! Was hätten die besser machen können!!!
Grüße
Michelle -
Ja Blues, ganz Deiner Meinung!
Wenn die Angst vorm Rennfahren haben, sollen sie doch Dreirad fahren. Die Fahrer verdienen sich dumm und dämlich mit ihrem Sport, der mittlerweile so sicher geworden ist! Wenn ich da an die 70-er Jahre denke, da gabs doch fast bei jedem Rennen einen Toten! Das war gefährlich.
Übrigens habe ich mal Euren Clay Regazzoni kennengelernt. Ein sehr netter und charmanter Typ. Habe damals bei der Autozeitung rallye racing als Sekretärin gearbeitet und er hat unsere Redaktion besucht. Damals konnte er noch laufen.Michelle, ich habe sogar im TV gesehen, daß Ferrari gar nicht gefragt worden ist wegen der Schikane. Allerdings hat entweder
Ross Brawn oder Jean Todt auch gesagt, daß sie wohl nicht zugestimmt hätten, wenn sie denn gefragt worden wären!
Ich glaube, da wurden wieder Gerüchte lanciert, nur um Ferrari eins auszuwischen. -
Hallo Barbara!
...und natürlich auch Michelle, Blues...und all die anderen, die bestimmt noch einsteigen...
Ich stelle mal eine Gegenfrage:
Warum hacken alle auf Michelin und den 7 Teams herum?
Nun gut: Natürlich hätten sie fahren können. Vielleicht(!) wäre auch wirklich nichts passiert - vielleicht(!) aber doch??? Und dann???Ein kleines Szenario: Ein "Michelin-Fahrer" verliert im Hochgeschwindigkeitsbereich plötzlich aufgrund des bekannten Problems die Kontrolle über sein Fahrzeug, selbiges bricht aus, kollidiert mit anderen Fahrzeugen und alle zusammen fliegen in die Zuschauerränge...
Anschließend stellt sich irgendein PR-Manager vor die Mikrofone und sagt: "Sorry, wir wußten von dem Problem...aber der Druck zu starten war größer...und es sind ja nur 40 Tote und 200 Verletzte...was macht das schon bei 160.000 Zuschauern und vielen Millionen vor den Bildschirmen..."Ich finde es auch nicht gut, das umgekehrt auf M. Schumacher und Ferrari "eingehauen" wird - sehr "glücklich" finde ich deren Verhalten aber auch nicht.
Fakt1:
Ferrari hat als einziges Team gegen eine Schikane gestimmt und damit über die Veto-Regelung eine solche Maßnahme verhindert.Fakt2:
Ferrari hat als einziges Team gegen eine ausnahmsweise Lockerung der Reifenregel gestimmt und damit über die -auch hier greifende- Veto-Regelung einen solchen Kompromiss verhindert.Fakt3:
Es war Michael's Bruder(!!!) der verunglückt ist!und anschließend noch eine -zugegebenermaßen- provozierende Frage:
Wie hätten sich wohl Michael Schumacher und Ferrari in "umgekehrter Position" nach einem solchen Rennen verhalten, wenn sie selbst nicht hätten starten können/wollen, und auf diese Art und Weise ein eigentlich schon im WM-Stand abgeschlagener Gegner so herangekommen wäre?
Da wird moralisiert bis zur Kotzgrenze...
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puuuh ein schwieriges Thema!!!
@Sóhn von kleinen Prinzen
Also, das Michelinteams nicht gestartet ist, ist einerseits vollkommen in Ordnung,
Sicherheit geht nun mal vor,
aber statt Schikane hätten Sie in der Steilkurve einfach langsamer fahren können, neee das wollten Sie auch nicht. Das ist für mich auch absolut unverständlich, ob eine Schikane da ist oder nicht fahren können Sie auch langsamer. Da hat Ferarri gesagt ist nicht, und die wussten dann das die Bridgestoneteams absolut im Vorteil sind da sie ja eben viel Zeit verlieren.
Und warum haben Sie das nicht gemacht? Das versteh ich nicht!
Sorry aber dem Michael ist sicher bewusst was da passiert ist und das das sien Bruder war, ich glaube auch kaum des der Michael gesagt hat "sch..ß drauf fahrt trotzdem mit der gleichen geschwindigkeit weiter" !!!!
Ich finde die hätten fahren sollen aber in der Kurve eben so langsam als wär da eine Schikane! Punkt! Das wär aufs gleiche gekommen!!! Findet ihr nicht!!!
Ich glaub nämlich die durften gar nicht fahren und wollten eben das Bridgestone auch nicht fährt, das ja der Schumacher keine Punkte holt oder so ähnlich. Vielleicht seh ich das alles falsch aber ich finde es unmöglich das man immer wieder versucht für jeden Sche.. den Ferrari als Sündenbock darzustellen!
Grüße
Michelle -
Hi Holger!
Da haben wir vielleicht unterschiedliche Info-Quellen. Ich habe meine aus dem Videotext verschiedener Sender, sowie den Nachrichten.
Daraus ging hervor, was ich oben schon erwähnt habe, und auch, daß Ferrari sogar einem Reifenwechsel zugestimmt haben soll. Ich bin auch davon überzeugt, daß außer den 4 "Mitfahrern" niemand Spaß an dem sogenannten Rennen hatte. Das drückten schon die Gesichter von MS und RB bei der Sieger"ehrung" aus. Die wären doch am liebsten gar nicht da hoch gegangen.
Die FIA, sprich Max Mosley, hat nein gesagt zu den Veränderungen.
Und Regeln sind nunmal Regeln. Wie Christian Danner schon sagte, man wollte auch keinen Präzendenzfall schaffen!
Und vergessen wir doch nicht den Spott und die Häme, die über Ferrari gekippt wurden, als sie am Anfang von Schumachers Zeit dort noch eine reine Gurkentruppe waren!!! Ich erinnere nur an den Reifenwechsel mit 3 (!) Reifen!!!
Und apropos Ralf, der ist letztes Jahr schon einmal in dieselbe Mauer geknallt. Deswegen wurde zwar das Safetycar rausgeschickt, aber das Rennen auch nicht abgebrochen.
Du merkst schon, hier tippt ein Schumi-Fan. Sorry!
Im übrigen bin ich der Meinung, Ferrari wäre an den Start gegangen, gerade, wenn das Punkteverhinderung für die anderen bedeutet hätte.
Aber dies ist nur meine unmaßgebliche Meinung, nichts für ungut!!!
Liebe Grüße von Barbara -
ja das was Barbara sagt hab ich auch gelesen und gesehen das Ferrari dafür war das den Michelinteams erlaubt wird öfters Reifen zu wechsel ohne weitere Konsequenzen ausser das die dadurch natürlich viel Zeit verlieren. Aber dann wären Sie wenigstens gefahren.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Hallo Michelle!
Dieses "dann sollen sie eben in den Kurven langsamer fahren" ist doch gar nicht praktikabel...und würde aus Gründen der Chancengleichheit voraussetzen, das auch die nicht betroffenen freiwillig langsamer fahren.
Glaubst Du ernsthaft, das sie das getan hätten???
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Aha, da liegt unser Mißverständnis!
Es gab 2 Anfragen bezüglich einer Lockerung der Reifenregelung!...auch im offiziellen FIA-Protokoll nachzulesen.
Anfrage1:
Habt ihr (Michelle) hier genannt, und da hat Ferrari tatsächlich kein Veto eingelegt. Dies wurde von den anderen Teams aber wegen fehlender Chancengleichheit abgelehnt.Anfrage2: Bezog sich darauf, das die Michelin-Teams frische(!), im Training noch nicht gefahrene Reifen, auf Sicherheit prüfen wollten und dann damit fahren wollten...und hier hat sich Ferrari geweigert.
Ich bleibe dabei, die wollten günstig an Punkte kommen!
Ich kann in gewisser Weise natürlich auch verstehen, das ein Michael Schumacher (der es m.M. nach versäumt hat, im richtigen Augenblick aufzuhören) "genervt" ist.
Es gab nicht wenige "Experten" (darunter sicher auch "Neider") die vor der Saison angesicht der Veränderungen im Reglement gesagt haben, das es nun beweisen muß, das er wirklich der Beste ist...und ausgerechnet jetzt "lahmt" der "Gaul". Übrigens hat C. Regazzoni bei einer großen Pressekonferenz vor der Saison die Frage gestellt:"Wissen Sie, wieviele Rennen M. Schumacher auf der Strecke -und nicht in der Boxengasse- gewonnen hat?"
(Die Lösung ist übrigens "3"!)
Und dann: "Ich bin mal gespannt wieviele jetzt dazukommen, wo technische Vorteile und Strategie nicht mehr so extrem ausschlaggebend sind!" -
...und wie wären die Schumi-Fans mit
-Ferrari
-Bridgestone
-FIA
-Medien
-Ecclestone
-Mosley
-etc.umgegangen, wenn er bei einem eventuellen Unfall (aufgrund bekannter Probleme) verunglückt wäre?
PS:
Nicht, das wir uns falsch verstehen - ich bin zwar nicht unbedingt Schumi-Fan, aber habe größte Achtung vor dem, was er erreicht hat. Ich mag nur dieses vollkommen übertriebene Heroen-Tum und diesen "Götterstatus" nicht...er hat ja z.B. noch nie, niemals nicht schuld an einem Unfall gehabt...das sind immer nur die anderen.Michael, wach auf! Du kommst viel, viel besser 'rüber, wenn Du offen und ehrlich eigene Fehler eingestehst!
Das ist Sport und Fairplay!!! -
Ja die wollten günstig Punkte kriegen und ich garntier euch das hätten ander auch gemacht, wäre das Bridgestone gewesen hätte kein Michelinteam gesagt ok solidaritätshalber fahren wir nicht. NIEMALS und wieder NIEMALS, die hätten sich tot gelacht und hätte schumi wieder in den Schmutz gezogen. So wie Ferrari sagt warum sollen wir bestraft werden wenn andere Fehler machen, und das ist vollkommen LEGITIM und da braucht keiner zu wiedersprechen!!!!!!!!

VOn wegen Bridgestone hätte auch auf Rennstart verzichten sollen, die anderen hätten alle fahren soll und eben an bestimmter Stelle langsamer!!!
Aber es dreht sich ja immer alles nur ums Geld und ja nicht den Ferarri ein Vorteil überlassen, und schon alleine wo es eh glas klar ist das dieses Jahr Schumi nicht Weltmeister wird.
Hab ich recht oder hab ich Recht
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Nun, wie dem auch sei, das Rennen ist gelaufen und ich glaube auch die F1 in den USA!
Bei der Strategie herrschte doch auch Chancengleichheit. Wenn dann einer etwas mehr tricky ist als andere, tough luck!
Bemerken möchte ich noch, daß ich das Österreichrennen, wo Barrichello den Schumacher vorbei lassen mußte wg. Stallregie, genauso abartig fand. Das sollte so ein Fahrer wirklich nicht nötig haben. Außerdem haben die Ferrari damals wegen der Siegerehrung und der Stallregie eine Millionenstrafe auf Bewährung bekommen. Und ich glaube kaum, daß die große Lust hatten, die Million jetzt eventuell abdrücken zu müssen. Obwohl es ihnen wahrscheinlich nicht einmal wehtun würde.p.s. wie viele Rennen wurden wohl schon "versteckt" in der Boxengasse beeinflußt???? Who knows ??
Michelle, ich kann und will Dir gar nicht widersprechen!!!!Liebe Grüße von Barbara
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aprpro gewonnene Siege für alle Schumacher "Hasser"! Dieser Mensch hat mehr Siege auf dem Konto als alle restlichen Fahrer zusammen! Ist jemanden klar was das bedeutet! Ob in der Boxengasse oder nicht, gewonnen ist gewonnen. Ein Alonso, Ralf,Raikönnen usw. muss das erst mal nachmachen. Formel 1 hat auch was mit Strategie zu tun und der Fahrer bringt auch viel dazu bei. Ich finde es echt "nicht gut" (harmlos ausgedrückt) wenn jemand wie du "S.v.K.P" diese Äußerungen bringst wie von den über 80 Siegen waren nur 3 davon die nicht in der Box gewonnen wurden. Sorry da hört es auf. Das ist NEID!!!!
Grüße
Michelle
bitte nicht persönlich nehmen
Nachtrag:
SCHUMACHER MUSS NICHT BEWEISEN DAS ER DER BESTE RENNFAHRER DER WELT IST, ER IST ES UND DA GIBT ES NICHTS ZU BEWEISEN. DA SOLLTE GAR NICHT DISKUTIERT WERDEN, DAS SIND TATSACHEN. Und man sollte sich vor Augen halten das auch der beste Rennfahrer der Welt nur ein Mensch ist und er auch Fehler macht, nur das bei MIchael die Fehler doppelt und dreifach auseinandergenommen werden und hochgepusht werden. Aber jetzt genug von mir erst mal. Meine Meinung kennt ihr. Auch wenn ich ein absoluter Michael Fan bin, bin ich trotzdem davon überzeugt das Alonso VERDIENT dieses Jahr Weltmeister wird! -
Noch nie hat der Begriff "F1-Zirkus" besser gepasst als heute. Alles umbenennen in "Formel Zero - Money-Circus"... und dann ist ruhe im Stall.
Als Nichtformeleinsfan trotz allem noch ein Statement zu Michelle's Aussage betreffend Schumi - ich denke auch, dass man ihn und Ferrari nicht als Feindbild hochstilisieren sollte. Dass Michelin und die anderen Teams Fehler gemacht haben, kann wirklich nicht seine Schuld sein. Und die Anzahl der Siege und WM-Titel sind eine nicht wegzudiskutierende Tatsache...hier hat er seine Qualitäten bewiesen.
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...ruhig Brauner, ganz ruhig...

Sorry Michelle, aber...
JA, F1 hat etwas mit Strategie zu tun und der Fahrer steuert auch unzweifelhaft etwas dazu bei.
Aber genau das ist die Krux:
Der Fahrer ist leider nicht mehr (wie in früheren Jahren der F1) der Hauptausschlaggebende und deshalb finde ich persönlich soviele (in der Art und Weise gewonnene) Siege auch nicht sooooo besonders erwähnenswert unter dem Aspekt der rein sportlichen(!!!) Leistung.
-Natürlich kann M. Schumacher nichts dafür, das er in eine andere F1-Zeit hineingeboren wurde,
-Natürlich habe ich Respekt vor seiner Leistung (die ja durchaus vorhanden ist) und seinen vielen Siegen......aber steh mir bitte zu, das ich den oben bereits genannten (und begründeten") "Götterstatus" nun überhaupt nicht nachvollziehen kann!
Es gibt auch Fans (wie Barbara), die da offensichtlich deutlich besser differenzieren können, und die Welt nicht durch eine rosa MS-Brille sehen.Ja, die Rekorde von MS sind "imponierend" und dürften recht lange Bestand haben, aber ich frage mich manchmal, wie es um ihn aussehen würde, wenn er in die F1 der z.B. 70er Jahre geboren wäre
...oder heutzutage z.B. die Autos nicht mehr nachgetankt werden dürften ("wenn Tank leer, dann Pech"), Reifen nur noch im Schadensfall gewechselt werden dürften, und die Boxengasse überhaupt nur noch zur Schadensbehebung angesteuert werden dürfte. -
Lieber Prinzensohn - nochmals ich als Antiformeleinsfan (..ich bau diesen Begriff schon noch weiter aus, wart's ab) zu M.S.
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der Vergleich der in eine andere Zeit hineingeboren ist zu weit hergeholt. Boris Becker heute gegen Roger Federer - die Deutschen Fussballweltmeister 1974 gegen Brasilien 2005 usw.usw. - man müsste nicht darüber reden, wie die Resultate wären.
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MS hat seine Siege in seiner Zeit gewonnen. Und sobald es ein Mannschaftsrennsport ist, herrschen halt die Gesetze der Teams. Wenns in der TdF Zeitbonifikationen gibt und der Teamleader braucht sie, dann stoppt der Helfer auch vorm Zielstrich.
Soweit die Meinung eines Totalantiformeleinsfan..!!

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Man sollte wirklich nicht die "guten alten Zeiten" außer Acht lassen.
Wenn einem J.M. Fangio der Wagen kaputt ging, hat er eben seinen Teamkollegen angehalten und ist mit dessen Auto weitergefahren.
Man stelle sich das heute mal vor
Dann könnte man die Fahrer mit Besen und Kehrschaufel zur Box zurückbringen.
Aber Spaß beiseite, jede Zeit hat ihre Helden und wir wollen doch keine Märtyrer, aber die Jungs sollen Spannung und Unterhaltung bieten, dafür werden sie bezahlt und jeder Zuschauer und Fan möchte eine gute Show geboten bekommen. Es ist ja kein ADAC-Sicherheitstraining. Basta.
Im übrigen bin ich der Meinung, Montoya sollte man aus der F1 rausschmeißen. (Erinnert mich an Catos Spruch.i.ü. bin ich der Meinung, Carthago sollte zerstört werden) So brutal bin ich dann doch nicht
Grüße von Barbara