Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG
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Man sieht ja bei diversen Quizshows wie wenig Allgemeinwissen junge Lehrer/innen haben. Alles Fachidioten. Da hat der Taxifahrer oft mehr Wissen als eine Lehrerin. Blamabel war da mal eine Frage nach dem kürzesten Monat im Jahr. Sie konnte von zwei Junglehrerinnen nicht beantwortet werden.

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Dem stimme ich absolut zu. Was einem tagtäglich für Mist vorgesetzt wird, ist ungeheuerlich. man brauchts ja aber, wie Harzer schrieb, nicht anschauen.
Hier wurde ja ua auch Computer und Kinder erwähnt.
Logisch wird heute sehr vieles mit dem Computer gemacht und man sollte auch die jüngere Generation schon damit vertraut machen. Wenn aber für viele Teenager der Nachmittag nur noch aus Ballerspielen und chatten besteht und die Hausaufgaben darunter leiden, dann stimmt was nicht.
Unsere Jugend interessiert sich ja heute mehr für World of Warcraft etc, als für den Namen unserer Kanzlerin, oder der deutschen Geschichte. Die meisten wissen zwar, dass es mal einen Adolf Hitler gab und bringen den auch mit dem 2. Weltkrieg in Verbindung, das wars aber dann schon.
Ich finde es schon irgendwie traurig und auch sehr schade, da eben eine gewisse Allgemeinbildung in der heutigen Zeit zu fast jedem Bewerbungsgespräch dazu gehört.
Oft scheitern ja Vorstellungsgespräche schon an den Fragen der Allgemeinbildung.
Was jetzt natürlich jeder einzelne darunter versteht, ist reine Ansichtssache. -
Harzer wrote:
@MaloniDatz gehören aber zwei, die Fernsehsender, die dieses Niveau anbieten, aber auch die Zuschauer, die das haben wollen und sich ansehen.
Weil, wenn die Einschaltqoute nicht stimmen würde, dann würden die Sendungen ja auch abgesetzt.
Natürlich! - Das sagt ja schon viel aus, Österreichisches Programm ist ja ähnlich.

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exakt Caribiangirl. Dazu hatte ich vor längerer Zeit ein super Comikbild mit einem Spruch gesehen. Abgebildet war eine Mutter mit Ihrem Kind, die gerade vor die Haustüre gingen. Das Kind hatte viereckige Augen. Die Mutter sagte: "Schau, daß nennt man drausen". Die Antwort des Kindes: "Ich glaube das Level kenne ich".

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Meiner meinung nach sind die Stundenpläne in der Oberstufe am Gymnasium manchmal echt sinnfrei.Ich selbst mache dieses Schuljahr mein Abitur und habe durch die Wahl meiner 4-stündigen Fächer einen akzeptabeln Stundenplan.Ich habe nur 3-mal die Woche Mittagsschule,dafür aber auch 2-mal erst um halb 10 Schule.Allerdings ist es schwachsinnig bis um 12 Uhr Schule zu haben und dann erst um halb 4 wieder eine Stunde Nachmittagsunterricht.Es gibt sogar Leute in meiner Stufe,sie z.b. am freitag nur eine einzige Stunde Unterricht haben und dafür ne Anfahrt von einer Dreiviertelstunde in Kauf nehmen müssen,dafür aber sonst jeden Tag Mittagsschule haben.
Und wenn man dann zu hause ist gibt es noch Hausaufgaben zu machen und sich auf Klausuren vorzubereiten.
Zum Thema Allgemeinbildung in der Schule kann mannur sagen,dass es eben spätestens in der Oberstufe nur noch in den 4-stündigen Fächern ist vertieftes Wissen zu vermitteln.Wenn ich mir jetzt z.B. anschaue,was die 2-stündigen Schüler in Geschichte machen im vergleich zu den 4-stündigen,erhalten diese bestenfalls einen groben Einblick. -
@ i need hollidays
Hallole
Nicht nur die Stundenpläne der Oberstufe des Gym. sind sinnfrei, sondern auch die, von anderen Schulen, wie ua der Realschule.
Mein Sohn besucht diese und ständig sind die Lehrer entweder krank, auf Lehrgang oder sonstwo.
Ich war auf der selben Schule, aber zu meiner Zeit damals war immer irgendein Vertretungslehrer da, wenn der andere fehlte.
Bei so vielen "Freistunden", wie mein Sohn jeden Monat hat, kann der vorgesehene Lehrplan nicht eingehalten werden.
Da fehlen mal insgesammt 12 Mathestunden, dort Deutsch, Englisch usw, wie bitte will man das dann mit dem Lehrplan vereinbaren. Da müssen dann eben die fehlenden Stunden innerhalb kürzester Zeit wieder reingeholt werden. Der fehlende Stoff wird kurz durchgezogen, dass man wieder auf dem Level ist, als hätte es die Fehlzeiten oder Freistunden nie gegeben
Dann wundern sich die Lehrer, dass viele Schüler hinterher hängen.Ich gehe mal davon aus, dass ich eine gewisse Allgemeinbildung habe. Allerdings nicht unbedingt durch meine Schulzeit, sondern eher durch meine Eltern. Ich habe auch schon relativ früh angefangen, Nachrichten zu schauen oder Zeitungen zu lesen.
Frag mal in der heutigen Zeit einen Teenager nach der Landeshauptstadt von BW oder wieviele Bundesländer Deutschland hat. Oder breite eine Weltkarte aus und frag, wo Deutschland ist. Ich könnte meinen Popo verwetten, dass eventuell 5 % richtig antworten.
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@ caribiangirl
verwechselst du das mit der Weltkarte wenn du Amis fragst

Ne Recht hast du schon -
Ich habe gerade in den Nachrichten gehört, das dieses Jahr im Schnitt pro Kind 306€ für Weihnachtsgeschenke ausgegeben werden.
Also ich persönlich finde für zwei Kinder >1200 DM < verdammt viel Geld. Anstatt die Kinder mit Konsumgütern jeglicher Art vollzuschütten, bevorzuge ich es, mich mit meinen Kindern zu beschäftigen.Soll natürlich nicht bedeuten, dass sie keine Weihnachtsgeschenke bekommen
Auf jeden Fall, wissen meine Kinder weit aus mehr, aus der reellen Welt, als aus irgendwelchen Computerspielen. Bei vielen Kindern spielt also auch die Erziehung von Haus aus mit
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@nachtwind
exakt, schöner Beitrag. Leider haben sich diese Dinge merklich verändert in den letzen Jahren. Und dies nicht zum Positiven. -
bastel doch mal was für die Kinder
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hoff ja immer noch, das des windchen mir zum Fest nen strohhalm-schiffchen schickt

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Jooooo, lernt ma doch in der Schule
Dann muß es dazu gehören 
Genau so wie Schuhband zubinden und die Tür verriegeln bevor man sich hinhockt
Und das man immer schön "Bitte " und "Danke" sagen muß
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Nein, biste net, bist halt in a andere Schul gangen

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Puh,
na Gott sei dank, ich hab schon dacht, aber jetzt müss ma aufhörn, da ist zu viel Fun!
obwohls do so ernst gemeint ist.
Allso zurück zum Thema!
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals die 49 Staaten von Europa und ihre Hauptstädte habe lernen müssen.
