Wollen wir unsere Deutsche Mark zurück haben?
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Auch ich rechne vieles noch in DM um. Dann werden mir einige Preise erst so richtig bewußt und ich verzichte, wenn das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Viele Unternehmer (besonders das Gaststättengewerbe) haben die Umstellung auf EURO schamlos zur Preissteigerung ausgenutzt. Eine Tasse Kaffee EURO 1,40 (bei Tchibo) das sind ca. DM 2,80. Wahnsinn!!!!!!!
Der hohe Verlust beim Umtausch von DM in eine andere Währung kam nicht durch den Währungskurs zustande sondern durch die hohen Umtauschgebühren einzelner Kreditinstitute im In-und Ausland.
Ich wünsche mir die DM zurück. Sie steht für Wirtschaftswachstum, Vollzeitbeschäftigung, Aufschwung und niedrige Arbeitslosenzahlen. Nach Nobbi Blüm sogar für sichere Rente.
Gruß Werner -
Eigentlich geht es nicht um Nobbi, sondern darum, ob wir die DM wieder haben wollen. Die Politiker, welche geistig beschränkt sind, träumten von einem Vereinten Europa mit sich selbst als Präsidenten. Europa ist aber nicht Amerika, hier hat jeder Staat seine eigene Gesichte und ist kein Volk aus lauter Emigranten. Die Mentalität der einzelnen Bevölkerungsgruppen ist zu unterschiedlich um jemals eins zu sein. Vielleicht könnt ihr euch noch erinnern, wie uns der EURO von der Wirtschaft und den Politikern angepriesen wurde. Den größten Vorteil vom EURO hat nur die Wirtschaft und der gehts im Moment nicht gut. Nein, ich will meine DM wieder haben.
Gruß Werner -
Ganz interessant:
Die Deutschen horten ihre D-Mark:
Die Deutsche Bundesbank vermeldet, daß mehr als drei Jahre nach der Euro-Einführung noch rund 7,7 Milliarden D-Mark in Scheinen und noch etwa 7,27 Mrd. D-Mark in Münzen im Umlauf sind (das seien 46 % aller Geldstücke, die Ende 2000 in Umlauf waren, darunter allerdings zahlreiche Sammlermünzen).
Rein rechnerisch besäße jeder Bundesbürger noch D-Mark-Bargeld im Wert von etwa 95 Euro.Nach dieser Meldung ist mir klar geworden, worin die neue Hauptaufgabe des Behördenkolosses Deutsche Bundesbank besteht.....auf diese Institution können wir wahrlich nicht verzichten!
Zusatz: Da die Bundesbank davon ausgehe, daß der Löwenanteil der D-Mark-Bestände nicht mehr zurück komme, habe sie vergangenes Jahr die Summe von 1,2 Milliarden D-Mark ausgebucht und in ihren Gewinn einfließen lassen...
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Ich finde es eben eine Riesenschweinerei,dass uns damals gesagt wurde,wir hätten in keinster Weise finanzielle Nachteile,durch den Euro.Logisch war der Umrechnungskurs ganz am Anfang noch einigermassen OK.Obwohl die Einzelhändler schon vor der endgültigen Umstellung die Preise schon erhöhten.Jetzt ist doch fast alles 1:1.Die Hälfte vom Nettolohn,die Preise aber die selben.Momentan fallen mir spontan ca 5 Artikel ein,die wirklich nur die Hälfte von der DM kosten.
Das ist ja bei Gott nicht viel. -
Silke, ich habe da ein etwas anderes Empfinden: wir hatten ja lange Zeit die doppelte Preisauszeichnung. Weil mir der Euro nicht gerade sympathisch war, war ich etwas sensibilisiert. Die Preise wurden vor der €-Einführung nicht erhöht - zumindest nicht im Lebensmittelhandel. Und ich habe weiterhin genau aufgepaßt, deshalb ist mir dieser Preis
DM 0,99 /€ 0,51 in so guter Erinnerung. In dem Winter, als der Euro eingeführt wurde, war das Gemüse extrem teuer, wegen der schlechten Ernte. Im Frühjahr wurde alles wieder günstiger, ich hatte wirklich nicht den Eindruck, übervorteilt zu werden. Allerdings hat unser Lieblings-Pizzabäcker die Salatpreise gewaltig angehoben mit der Begründung, die Rohstoffpreise seien so teuer (eben wegen der schlechten Ernte). Er hat seine Preise nicht mehr nach unten angepaßt....
Die Preissteigerung kam, nachdem die doppelte Preisauszeichnung weggefallen ist. Aus den 51 Cent
wurden 59, mittlerweile sind es 69 und 79 Cent. Denn wir blöden Verbraucher müssen ja solche
---48/49/79/89/99-Preise haben - wegen der Optik (sagen die Marketing-Leute).
Bei Textilien finde ich schon, daß es eine gewaltige Preissteigerung gegeben hat: wenn ich vorher eine Bluse für D-Mark 39,99 ergattern konnte, so zahle ich heute € 29,99; beim T-Shirt waren es etwa DM 19,99 und nun € 24,95 (wie sagt man so schön: ...und von diesen 3 % leben die..) -
Die Textilien kommen eh alle aus Fernost, weil die Produktion dort billiger ist. Im Gegensatz zu Lebensmittel kann somit keiner argumentieren, dass die Ernte schlechter war... (wie z.B. bei Kaffee). Bei Klamotten wird man echt über den Tisch gezogen, auch so "edle" Markensachen werden billigst produziert und zum zehnfachen Preis verkauft.
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Ich hätte gern die DM wieder zurück. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Leben dann wieder so günstig wird, wie es vor der Euro-Umstellung war. Mich nervt an dem Spielgeld (T)Euro, dass ich nur noch die Hälfte in der Tasche habe, die Lebensmittel aber das doppelte kosten. Und dann wollen die Politiker, die ja eh schon Millionäre im Vergleich zu uns sind, immer noch mehr Steuern abkassieren, und sehen sich nicht genug. Mit der DM konnten wir noch Geld beiseite legen. Mit dem Euro ist manchmal schon Monatsmitte kein Geld mehr da. Und dann redet die Regierung von Wirtschaft ankurbeln. Mit welchem Geld bitte????

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Wäre das Thema (T)Euro niemals in Erwägung gezogen worden,sprich,alles wäre wie zu DM Zeiten,würde es uns allen heute finanziell besser gehen.Logisch hätte es auch immer wieder irgendwelche Erhöhungen gegeben.Sei es bei Lebensmittel oder Mietnebenkosten.Egal.
Ich glaube,dass das der größte Schmu war,was die EU betrifft
Wie du schon sagst,unsere Politiker betrifft das ja kaum,da diese Schwachmaten monatlich genug bekommen (teilweise fürs nixtun).Jeder 4 köpfigen Familie geht es seit dem Euro schlechter,als vorher.
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Nicht nur Familien mit Kindern geht es schlechter, auch wenn man keine Kinder hat, ist es nicht mehr das gelbe vom Ei. Wir können uns kein Kind leisten, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Monatsmitte ist keine Kohle mehr da, obwohl wir sparen, wo es geht. Und Arbeit findet man ja auch nicht. Mit einem 400 Euro-Job würden wir über die Runden kommen, aber so geht es nicht.
Da mein Mann zuviel verdient, gibts für mich kein ALG2. Dass aber über 1000 Euro im Monat an seine Ex gehen, ist dem Arbeitsamt egal. Außerdem haben wir ein Häuschen, das uns gehört. Da es um 30 m2 zu groß ist für 2 Personen, sollen wir ein Zimmer untervermieten, dann würden wir soviel Geld kriegen, dass ich kein ALG2 mehr brauch.
Das ist purer Schwachsinn, was sich die Politiker da ausgedacht haben. -
Viele haben die Euro-Umstellung genutzt, Ihre Preis drastisch anzuheben.
Es glaubt aber doch niemand ernshaft daran, dass diese bei der Umstellung zu DM ihre Gewinnspanne wieder reduzieren würden!?
Viele geben auch suggestiv merh aus als früher. Viele kaufen sich eher eine Jacke für € 149,- als für 300,- DM. Und schwupp di wupp ist das geld alle, weil sich ja leider das Gehalt ebenfalls halbiert hat. Des Weietern geben die Leute heute auch mehr Trinkgeld, weil ddas normale ihnen zu niedrig/peinlich vorkommt. Gibts doch auch bei Familienfeiern oder wenn in der Nachbarschaft wer Konfirmation, etc. hat. Wenn man wem zu DM-Zeiten 10,- DM geschenkt hat, ging die Diskussion direkt nach der Euro-Einführung los, das € 5,- jawohl zu wenig sind. Was soll den der Beschnekte von einem denken u.s.w. Also hat doch jeder mehr oder weniger indirekt bei den Ausgaben 1:1 gedacht...
Die Preisexpolosion, vor allem bei den Energielieferanten oder auch den Benzinpreisen, die hätte es garantiert auch gegeben, wenn man noch die DM gehabt hätte. Der Preis für ein Barrel Rohöl wird durch den weltweiten Handel gesteuert und nicht, ob es eine Euro Einführung gab oder nicht. Auch als es die DM noch gab, ist der Benzinpreis rein zufällig schon immer zu Feiertagen, etc. gestiegen und danach wieder gefallen. Aber die Zeit ist heute viel schnellebiger geworden, früher ist doch der Spritpreis von einem Tag zum anderen um einen höchsten zwei Pfennig gestiegen oder gefallen. Heute gab es schon Zeiten, da ist er den einen Tag um 8 Cent gefallen, den nächsten wieder um 6 Cent gestiegen u.s.w. Der Preis ändert sich ja heute schon manchmal mehrmals am Tag.
D.h. man kann nicht alles den Euro in die Schuhe schieben. Er wurde halt benutz von etlichen, um höhere Gewinne einzufahren.
Und Erika, es werden in D. nicht nur DM aufgehoben, die Deutschen sind auch Sparweltmeister. Wenn man nur mal bedenkt, wieviel Geld allein auf den Sparbüchern gehortet und deswegen auch vernichtet wird (weil die Inflationsrate nun mal höher ist als die Zinsen auf dem Sparbuch). Das Problem ist halt, die einen haben nichts mehr zum ausgeben und die diekönnten, die sparen lieber und geben auch nichts aus und so kommt wohl die Wirtschaft nicht in Schwung.
Ich habe allerdings auch noch nach mehr als 6 Jahren in Brüssel vieles im Kopf noch in DM umgerechnet, damit ich gesehen habe, ob das Produkt zu teuer oder günstig ist. Die DM war mein Konstanzwert.
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Harzer schrieb:
Und Erika, es werden in D. nicht nur DM aufgehoben, die Deutschen sind auch Sparweltmeister. Wenn man nur mal bedenkt, wieviel Geld allein auf den Sparbüchern gehortet und deswegen auch vernichtet wird (weil die Inflationsrate nun mal höher ist als die Zinsen auf dem Sparbuch). Das Problem ist halt, die einen haben nichts mehr zum ausgeben und die diekönnten, die sparen lieber und geben auch nichts aus und so kommt wohl die Wirtschaft nicht in Schwung.
Würde ich so nennen: Thema verfehlt.
Das Sparen - ganz gleich in welcher Währung - hat mit dem Wunsch des Beibehaltens der D-Mark rein gar nichts zu tun.Eine Rücklage versucht wohl jeder zu bilden, dem es möglich ist. Richtig. Empfohlen werden drei Monatsgehälter. Was ist an dieser Reserve zu kritisieren? Autoreparatur, Kühlschrank kaputt = Reserve verbraucht. Harzer, Deinen Vorschlag, Reserven zu verkonsumieren, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
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Wenns man bei nur drei Monatsgehältern bleiben würde, ist dem ja auch nichts entgegenzusetzen, egal in welcher Währung.
Aber wenn wir alle nur die drei Monatsgehälter zurücklegen würden, hätten wir nicht den Titel der Sparweltmeister, da liegt bedeutend mehr auf den Sparbüchern.Wenn es um den Wunsch der Beibehaltung der DM geht, haben hier aber etliche das Thema verfehlt, weil sie nicht geschrieben haben, warum sie lieber die DM wieder haben würden.
Und wenn wurde der Euro nur als (T) Euro verflucht, als ob die Währungsumstellung was dafür könnte, das wir in D. z.B. die höchsten Handy Tarife haben, als ob der Euro was dafür könnte, dass das Rohöl auf dem Weltmarkt "verschachert". Da werden zig Rohöltanker auf dem Ozean nur umdirigiert, weil irgendwer noch mehr Dollars für den Barrel Öl geboten hat.
Als ob der Euro als Anlaß genommen wurde, um in gewissen Gebieten der Erde Krieg zu führen, was dementsprechend auch zur Folge hat, das das Öl und dementsprechend auch die Benzinpreise steigen.
Als ob es am Euro liegt, das die Energiepreise so in den Himmel geschossen sind. In den Fällen geht es nur um gewinnmaximierung der Unternehmen, egal ob es DM oder Euro als Währung gibt.
Etc. pepe das alles und noch viel mehr würde es auch heute geben, wenn wir noch die gute alte DM hätten.
Früher hat der bettler gefragt "haste mal ne Mark?" ruft der heute etwa "haste mal 50 Cent?. Ich glaube nicht und deswegen machen es sich zu viele zu einfach, in dem sie behaupten, nur weil es den Euro gibt, ist alles teurer geworden und wir wollen die DM wieder zurück.Aber zu der Ursprungsfrage zurück:
Einerseits fand ich die DM besser, vor allem die Münzen, da hab ich mit einem Griff im Portomonai schon meistens am fühlen gemerkt, welches Geldstück ich in den Fingern habe. heute muss ich immer noch erst hingucken, damit ich mich nicht vertue.Andererseits finde ich eine einheitliche Währung für Europa besser, weil ich früher durch meine beruflichen Reisen zig Portomonais hatte, wo in jeder eine verschiedene europäische Währung war. Heutzutage hat sich die Anzahl der Portomonais deutlich gesenkt.
Und das finde ich klasse. -
Die Euroumstellung war der volle Nepp für den Verbraucher.Anfangs hieß es,man bräuchte sich keinerlei negativen Gedanken machen,es bliebe alles preislich gleich.
Im Endeffekt wurden die Löhne zwar "halbiert",die Kosten blieben aber die selben.
Nur ein kleines Beispiel: Zu DM Zeiten kostete eine Schachtel Ziggis am Automaten 4 DM.Als die Automaten auf den Euro umgestellt wurden,mußte man aber schon 3 Euro reinwerfen,um ne Packung zu ergattern.Wo bitte ist den da die Relation? Normal hätten es 2 € sein müssen.
Ich glaub,das einzigste (mir fällt zumindest gerade nur dieses Beispiel ein),was preislich hingehauen hat und das bis heute,ist die Kiste Bier.
Früher ca 20 DM,heute ca 11 €.Früher kostete das Bauen samt Bauplatz um die 300 000 DM,heute 300 000 Euro.
Mir fällt absolut nichts positives ein,was die Umstellung auf den Euro rechtfertigt.Nichtmal der (angebliche) Vorteil,im europ. Ausland das Geld nichtmehr tauschen zu müssen.Zb die Engländer oder Schweizer behielten doch auch ihre Währung.
Ich finde auch,dass man diesbezüglich eine Volksabstimmung hätte machen können.Wäre das geschehen,hätten wir unsere gute DM nämlich noch....LG
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So schlechts kann den Deutschen gar nicht gehen, wenn man so sieht, wieivel Geld für materialistische Geschenke ausgegeben wird, die sich der Beschenkte sowieso nur kurz anguckt und meistens sowieso nicht braucht.
Früher kamen die Geschenke vom Herzen, heute vom Portomonaie.
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Ich möchte auch die gute alte DM zurück.....
Ich finde es einfach erschreckend, wie teuer zum Beispiel manche Lebensmittel geworden sind...Nehmen wir mal ein normales Brot..( vom Bäcker nicht Discounter!) Es kostet bei 750g so ca. 2,50€!!!!!Hallo??!! Das sind 5 DM! Also, wer hätte denn ,,früher" 5 DM für ein Brot ausgegeben???Ich mit Sicherheit nicht....
Ich muss aber auch gestehen, dass ich auch heute noch, obwohl die Einführung des Euros schon zig Jahre her ist, in Gedanken immernoch in DM umrechne..und mich sehr, sehr oft sehr über die Preise aufrege.... -
@yvonne-ismail
So geht es uns auch. Wir rechnen auch noch um. Und viele behaubten die Preise hätten sich nicht verändert. Unverständlich.
LG