Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Salvamor, genauso gehts mir auch....
Für den normalen Hausgebrauch, Forum und e-mail, sowie mal einen Brief in Word schreiben, und das wars.
Wenns mal brennt dann muß ich um Hilfe schrien. Sehr lästig. Und manchmal hab ich nur aus Versehen eine falsche Taste erwischt und alles hängt.
Sollte eigentlich nicht passieren, wo doch abgefragt werden kann: " Sind Sie sicher, daß Sie das auch wirklich tun wollen?"
Dann würde ich fast immer rufen."Nein, hör auf damit!"
Ich sag mal provozierend:
Informatiker sind auch eine ganz besondere Sorte Mensch, oder???

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Hallo Antje und Salvamor,
mir gehts genauso. AAber ich taste mich so langsam ran, denn Lesen kann ich sehr gut.
Nur wenn ich Beschreibungen lesen muß, wo bei jedem 2ten Wort ein mir manchmal unbekannter Begriff und meist auch noch ne Abkürzung auftaucht, dann schmeiße ich das Handtuch.
Aber ich gebe trotzdem nicht auf, weil ich das endlich alleine schaffen will.
Deswegen habe ich heute auch wieder ein Erfolgserlebnis, aber auch einen Mißerfolg gehabt.Die Quickcam mit Microfon zu installieren und einzustellen habe ich geschafft,
aber die Einstellungen vom Sound haue ich jedesmal daneben, weil ich absolut keine Ahnung habe, wie ich die 3 Sachen (Internettelefonie, Softphone und die Cam ) synchronisieren soll,damit alles auf Anhieb funzt. Na ja, es ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen, der mir hilft.LG Wally
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Dann bin ich ja beruhigt,dass bei einigen von euch das selbe passiert ist.Wollte damit sicher nicht meine Beiträge in die HÖHE treiben.Hab mich nur gewundert,den Sch.... PC wieder runtergefahren,neu gestartet und eben dann immer das selbe "geschwafelt".Nach dem 3. mal runterfahren hab ich dann gesehen,dass alle meine Postings angekommen sind,eben später.
Naja,egal.Wir überleben es.
War aber nur im Fun so.Bei Allgemein hat es auf Anhieb gepasst.Deshalb wunderte( ärgerte) ich mich ja so.Grüßchen von meiner einer
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Stimme Deinen Ausführungen vom 24.06. 14:30 h vollkommen zu!
Ich selber habe PC-mäßig nur Ahnung für den Hausgebrauch; wenn mal etwas "Größeres" hängt muss ich auf einen meiner beiden Söhne warten, die kriegen das dann hin. Was die "Broterwerbsabsicherung" der IT-Experten angeht hast Du auch recht, schließlich sind - wie ich von meinem bestens informierten Nachwuchs weiss - in den meisten Programmen von den Entwicklern derselben nur diesen oder Insidern bekannte Zusatzoptionen drin, die in keiner Gebrauchsanleitung stehen, die aber z.B. bei Computerspielen dazu benutzt werden, den Spieler unverwund- bzw. unbesiegbar zu machen. Damit kann (oder konnte ?) man dann bei Online-Spielen bestimmte Charaktere in ungeahnte Level bringen und dann gegen teuer Geld an andere Spieler verkaufen.
Die Idee von einer sich selbst erklärenden "Volkssoftware" habe ich vor Jahren schon mal an Fachleute bei einem ehemaligen Brötchengeber (Computerhandel) herangetragen, mit der nachzuvollzieheden Reaktion: "Die Programmierer sägen sich doch nicht den Ast ab!"
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@ Sokrates
Ich habe mich schon in der Firma oft über die "Brüder" von der EDV geärgert, die außerstande oder nicht willens waren, jemandem verständlich zu erklären, was sie da jetzt gerade machten. Aber ich habe nie was gesagt, weil sie entsprechende Anweisung hatten, mir schnell zu helfen.
Richtig ärgerlich wird es, wenn man im einschlägigen Handel etwas kaufen will und sich das erklären lassen will, und man an einen gerät, der mit hoch gezogenen Augenbrauen sein Fachchinesisch an den Mann bringen will und auch noch pampig wird, wenn man ihn bittet, das zu unterlassen und sich einer für Laien verständlichen Sprache zu befleißigen.
Manchmal kann man ihnen regelrecht von den Augen ablesen, daß sie einen für einen ausgemachten Vollidioten halten.Daß unter allen Umständen verhindert werden soll, daß entsprechendes Fachwissen Allgemeingut wird, sich also jeder bei Problemen selber helfen kann, ist völlig klar. Aber über kurz oder lang wird es trotzdem so sein, daß Transparenz in die Sache kommt und jeder seinen PC mit großer Selbstverständlichkeit handlet, auseinanderschraubt und wieder zusammensetzt, wie es z.B. bei Uhren oder Autos heute schon oft der Fall ist.
Aber bis das so weit ist, müssen wir uns noch etwas weiterärgern!
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An alle Windows XP-User:
Es gibt ein 1000-Seiten-Buch mit dem Titel: "Die besten Windows XP Geheimnisse" von Data Becker (das ist keine Werbung).
Es kostet so um die 15 EUR und ist ein wirklich sehr hilfreiches Instrument bei allen möglichen Pannen und vor allem verständlich geschrieben. -
Mal was anderes:
Ich war kürzlich in einer Textil-Reinigung hier in der Innenstadt, wo ich sonst nicht hingehe, und es entwickelte sich das folgende "Zwiegespräch":
Ich komme rein und sage zu der anwesenden Bedienung, die mit versteinerter Miene da rum stand, "Guten Tag". Reaktion null.
Ich sage: "Ich möchte etwas abholen" und lege der Dame den Zettel vor. Reaktion null.
Sie geht, holt meine gereinigten Sachen, legt sie mir hin und ich sage "Danke", sie sagt nichts. Ich bezahle (Reinigung ohne Vorkasse! So was gibt es noch!), sie gibt mir wortlos das Wechselgeld raus und sagt: nichts!
Ich denke "Jetzt willst Du es wissen" und sage zu ihr: "Ganz schön heiß hier bei Ihnen". Reaktion: keine!
Im Rausgehen sage ich "Auf Wiedersehen", sie sagt nichts.
Die Dame hatte es tatsächlich "geschafft", mich, ohne ein einziges Wort zu sprechen, zu bedienen. Wirklich eine saubere Leistung!
Wenn ich das berichte, will ich damit nicht sagen, daß es symptomatisch ist, will auch nichts dramatisieren, aber manche Menschen sind von Natur aus wahre Muffelköppe, warum die ausgerechnet da arbeiten wollen, wo Kundenverkehr ist, kann ich nicht verstehen. Ich frage mich oft "Wie mögen die zu Hause sein?", laufen die dort auch wortlos mit versteinerter Miene rum?Ein weiterer Fall, über den ich mich immer wieder wundere, sind die Grenzschutzbeamten und die Zöllner auf den Flughäfen. Wenn man in deren freudlose Gesichter sieht, fragt man sich auch bei denen oft
"Ob die wohl, wenn die nach Hause kommen, ihre überdrüssigen Gesichter auswechseln. Warum sind die eigentlich so? Hassen die ihren Job? Hassen sie die vielen Touristen mit ihren weiten Reisen, die sie sich selber nicht leisten können? -
Guten Morgen Salvamor!
Das ist aber wirklich erstaunlich - kein einziges Wort ????
Das muß man erst mal schaffen. Bei den Zöllnern an der Paßkontrolle habe ich mich auch schon gefragt, warum die immer so muffelig sind. Wenn man denen - wie ich - ein fröhliches "Guten Tag" entgegenschmettert, gucken die oft richtig verständnislos, anstatt zu antworten. Zugegeben, die haben sehr viele Leute zu bewältigen, aber für ein hallo sollte es doch reichen.
Aber folgendes ist bei uns in der Firma schon vorgekommen:
Mein Chef trommelt uns (39 Weiber) zusammen, um uns zu sagen, wir möchten doch bitte unsere Kunden, die wir beliefern, je nach Tageszeit begrüßen. Ich dachte Häh? Muß einem das gesagt werden?
Er meinte dann, es sei "aus gegebenem Anlaß". Also hatten sich Kunden über muffelige Fahrerinnen beschwert. Meiner Meinung nach zu Recht! Wir sind für viele alte Leutchen mitunter der einzige lebende Mensch, mit dem sie am Tag ein paar Worte wechseln können. Es sind zwar oftmals täglich dieselben Sätze, die gewechselt werden, aber was solls? Dann redet man halt über das Wetter oder was weiß ich denn. Viel Zeit haben wir sowieso nicht, das wissen die Leute, aber muß man wortlos an ihnen vorbeitrampeln, Essen hinstellen und wieder raus?
Ich hatte auch schon das Gefühl, mein Lächeln sei mir im Gesicht festgetackert, aber immer noch besser als eine "Hackfresse" (sorry)
Ich würde mich über solche Sturköpfe auch aufregen, denn es ist für mich sowohl eine Unhöflichkeit, als auch eine Mißachtung dem Kunden gegenüber.
Also dann: fröhliche und höfliche Grüße nach Kölle !!!! -
...was meint ihr, viele unfreundliche Zeitgenossen den Weg der von Euch so kritisierten Zollbeamten kreuzen!!
...und reagieren wir 24Std/Tag, 7Tage/Woche, 52Woche/Jahr immer gleich freundlich.
Freundlichkeit ist auch Toleranz - also mal ein bisschen darüber hinwegsehen, wenns nicht immer so rüberkommt wie wirs gerade gerne hätten.
Und die Frau in der warmen Wäscherei hat wahrscheinlich auf die Bemerkung "schön warm haben sie's hier" sicherlich gewartet.

Sicher bin ich auch der Meinung, Freundlichkeit ist ein Gebot und ein Lächeln kostet nichts. Aber auch mir gelingst nicht immer...
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Aber mein lieber Blues,
es geht doch nicht darum, jedem Ar....., der einem blöde kommt, auch noch in selbigen reinzukriechen! Es geht nur um ganz normale zwischenmenschliche Höflichkeiten/Freundlichkeiten.
Was kann ich als netter Mensch dafür, wenn mein Gegenüber sich kurz vorher über einen Idioten geärgert hat? Das wird immer so gern als Gegenargument angeführt.
Wenn immer gesagt wird, es gäbe so viele Idioten, warum müssen dann immer die netten Leute darunter leiden?
Ich kann mich über eines meiner Kinder ärgern, aber brülle ich die anderen dann kollektiv mit an? Ist doch hirnrissig, oder!?
Ich bin immer noch der Meinung: wer keinen Bock auf das "Querbeet der menschlichen Soziologie" hat, soll bitte schön einen Job machen, der ihn so wenig wie möglich mit seinen Artgenossen zusammenführt.
p.s. ich verweise nochmals auf den letzten Absatz meines vorherigen Postings. -
Liebe Barbara - ich kann Deinen Argumenten ebenso folgen
wie ich Salvamor's Aergernis verstehe. In ähnlich gelagerten Fällen
habe ich auf ein freundliches "Guten Morgen" meinerseits das
Nichtbeantworten auch schon mit "Schönes Echo, das sie hier haben"
beantwortet.Sei's drum - nicht immer tönts so aus dem Walde wie man reinruft.
Freundliche und unfreundliche Zeitgenossen gibts immer wieder - wie
auch die Ursachen für Unfreundlichkeit verschieden sind.In dem Sinne - einen wunderschönen und erholsamen Sonntag wünscht der Schweizer...!!
PS an Barbara R. - Dein "totlachen" über unser Bahngroundig sei Dir nochmals verziehen

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Lieber Blues,
es geht auch nicht in erster um die Menschen, die hin und wieder mal aus den unterschiedlichsten Gründen ein Tief haben und mehr ungewollt als gewollt ihren Mißmut auf andere zu übertragen versuchen, obschon ich als Kunde, der ihnen das Geld bringt, nicht einzusehen vermag, daß man sich zumindest Kunden gegenüber nicht selber disziplinieren kann.
Zumindest diese Muffelköppe an den Flughäfen sind immer so, und zwar auf der ganzen Welt. Ich würde gerne mal wissen, was sie bewegt? Soll damit die Wichtigkeit ihrer Aufgabe betont werden? Ist es Frust wg. zu schlechter Bezahlung? Sollen die "Untertanen" eingeschüchtert werden (wir, der Staat, hier oben und ihr, Bürger, da unten)?
Ich hatte gehofft, daß hier im Forum u.U. ein Zollbeamter oder ein Grenzschutzbeamter teilnimmt, der da mal Licht ins Dunkel bringt.
Eins steht fest, wenn ich andauernd mit so einer langen ****** rumlaufe, hat das Einfluß auf mein eigenes Seelenleben und auf meine Gesundheit. Im Grunde schaden sich diese Miesepeter in erster Linie selber!Gruß salvamor
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Hallo Salvamor - zu den Grenz- und Zollbehörden habe ich meine eigene Einstellung.
Die Zollbeamten an Strassenzollämtern bringen mich meistens zu Lachen, vorallem im Sommer. Schönes Wetter, Uniform und Sonnenbrille - und dann noch der Wettbewerb "Coolster Zollbeamter 2005"! Und zum Coolsein gehört ein Lächeln halt nicht dazu. Andererseits machts halt auch nicht immer Spass, stundenlang in den Abgasen der Autos rumzustehen. Und im Sinne einer reibungslosen, staufreien Abwicklung darf doch nicht mehr intensiver kontrolliert werden - auch hier, Langeweile pur.
Auch bei den Zollbeamten in den Flughäfen ist einerseits sicherlich die mittlerweilen doch eher langweilig gewordene Arbeit ein Grund für deren eingefrorenen Gesichtszüge. Offene Grenzen, keine Verzollungen mehr innerhalb Europas und Passagiere, die die Beamten doch nur anlügen mit "nein, ich habe nichts zum verzollen" tragen sicherlich nicht dazu bei, dies als einen gemeinhin "interessanten Arbeitsplatz" zu bezeichnen.
Und logisch - viele denken dass eine coole, versteinerte Mine Respekteinflössend ist.
Aber, dass wir uns schon recht verstehen, Salvamor - ich bin auch der Meinung, dass vieles einfacher geht mit einem freundlichen "Grüetzi" und einem freundlicheren Angesicht!
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Ich glaube, dass Vieles leichter wäre, wenn alle Personen im Dienstleistungsbereich Namensschilder tragen und die Kunden sich auch die Mühe machten, diese zu lesen und den Betreffenden mit seinem Namen ansprechen würden. Nachdem es die Namensschilder in vielen Firmen und Institutionen bereits gibt, haben nach meinen Erfahrungen besonders die Kunden mit ihrem Anteil noch erheblichen Nachholbedarf.
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@ Sokrates
Das stimmt! Wenn alle Namensschilder tragen würden, könnte man sie namentlich ansprechen und der Vorgang bekäme sofort eine persönlichere Note. Aber leider ist das noch lange nicht so. Ich habe mir das Ansprechen mit Namen, wenn es möglich ist, schon lange angewöhnt.
Auch unter den Kunden gibt es übrigens ***********, das soll man nicht verschweigen, da hilft auch kein Namensschild und keine noch so nette Ansprache seitens der Dienstleister. -
Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen! Wenn diese Leute wüssten, was für Möglichkeiten bei Kulanz, etc. sie sich durch ihr Benehmen selbst versauen, würden sie vermutlich noch größere ***********!

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Wir hatten im "Phrasenschwein"-Thread über den Begriff "Klüngel" und seine entsprechenden landsmannschaftlichen Varianten gesprochen.
Hier bei uns hat sich jetzt gerade eine Geschichte zugetragen, die das Kölner Urheberrecht für "Klüngel" mal wieder indirekt betont und über die sich viele Leute entsprechend aufregen:
Trotz gewaltiger Verluste und eines deshalb eingeleiteten Sparprogramms, das unter anderem auch Kürzungen der Personalausgaben durch einen mit Einbußen verbundenen Tarifvertrag vorsieht, entschied der Aufsichtsrat der Kölner Verkehrs Betriebe (KVB) soeben, einem aus den Diensten des Unternehmens ausscheidenden Vorstandsmitglied den vorzeitigen Abgang mit einer Erhöhung seiner Altersbezüge von 63% auf 70% (entspricht Euro 17.500,00 jährlich) zu versüßen. Diese Wohltat verdankt der Pensionär einem einstimmigen Beschluß eines "Vierer-Auschusses", dem pikanterweise mit dem AR-Vorsitzenden, der früher Gesamt-BR-Vorsitzender der Ford AG war und heute für die SPD Europa-Abgeordneter ist, und dem Verdi-Sekretär zwei Mitglieder angehören, denen die Arbeitnehmerinteressen eigentlich nicht egal sein dürften.
Man predigt also wieder einmal Wasser und trinkt Wein! Offenbar hat man jede Bodenhaftung und jedes Gefühl für Anständigkeit verloren.
"Man kennt sich, man hilft sich!" Und das mal wieder auf dem Rücken der Arbeitnehmer! -
Mich regt z.B. Beispiel auf, das wir in einem freien Land leben, man aber seine Meinung nur theoretisch öffentlich sagen kann und darf.
Auch regt mich auf das es Menschen gibt die sich trauen, aber nur hinter vorgehaltener Hand und nicht öffentlich, das ist Schade und traurig zugleich.
