Mecker-Ecke / Speakers Corner
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Und was ist damit? Nur rein interessehalber.
Ist das event. vergleichbar mit Berlin (Neu- Köln,oder wie der Stadtteil heißt).
Sollte ich komplett daneben liegen,dann verbessere mich
(kleine Anmerkung am Rande:ich habe absolut nichts gegen diesen Stadtteil.Könnte ja sein,dass man mir das wieder unterstellt
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Da mag das rechtsrheinische Köln noch so aufblühen – mit der KölnMesse, der großen Kölnarena, dem neuen Polizeipräsidium. Es bleibt für die Kölner die "Schäl Sick". Die Bezeichnung, heißt es, sei auf die Pferde zurückzuführen, die früher die Lastkähne rheinaufwärts zogen. Damit sie nicht scheuten, hatte man ihnen auf einer Seite, der "schäl Sick" also, eine Augenklappe verpasst. Wie dem auch sei, das Wort haftet dem Rechtsrheinischen an, und die Menschen, die dort wohnen, "ertragen" das mit großem Selbstbewusstsein.
Quelle: Deutzer Karnevalsgesellschaft "Schäl Sick"
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Das stimmt allerdings.Hab vorher auch noch nie davon gehört.Ist aber interesant,von Dingen zu erfahren,die man zuvor im eigenen Wortschatz nicht benutzt hat.
Köln ist eh eine sehr schöne Stadt. -
Ja, daaaaaaaaaaas ist was ganz anderes, das mit der Schäl Sick!
Im linksrheinischen Köln wird eher ein Fidjianer, ein Türke oder sogar ein Düsseldorfer integriert als einer aus dem rechtsrheinischen Köln.
Ein Linksrheinischer würde zum Beispiel freiwillig nie ins Rechtsrheinische ziehen. 
Die Abneigung der Linksrheinischen gegen alles Rechtsrheinische ist schwer zu definieren und für Außenstehende auch nicht nachzuvollziehen.
Deshalb möchte ich hier auf weitere Erklärungsversuche verzichten.In Wirklichkeit ist es aber so, daß sich das immer mehr verliert. Nur noch ein paar Verknöcherte und ewig Gestrige sehen das heute noch so verkrampft.
Auch die ewig und immer wieder zitierte Feindschaft zwischen Köln und Düsseldorf gibt es ernsthaft eigentlich gar nicht. Nur ein paar Berufs-Düsseldorfer und Berufs-Kölner und ein Häufchen bekloppter Kommunalpolitiker halten diese Mär noch hoch.
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Nein @ Caribiangirl, ich habe nicht auf dich angespielt, wenn ich dich gemeint hätte, hätte ich das schon deutlich gekennzeichnet!!( So, wie ich es jetzt tue...:-) )
Es war eigentlich nur eine allgemeine Äußerung und ich wollte dich damit in keinster Weise kritisieren oder ähnliches, wenn es so rüberkam, Sorry!
Nur wie gesagt, ich denke, man sollte erstmal persönliche Erfahrungen oder argumente sammeln, bevor ich anfange zu sagen: ja, das und das hab ich gehört....Ich hatte auch nie den Eindruck, dass du etwas gegen Ausländer hast@caribiangirl,..nur wenn man manche Dinge ( jetzt nicht von dir!:-) ) liest, kommen sie halt oftmals und schnell falsch rüber!! -
"salvamor41" wrote:
Ja, daaaaaaaaaaas ist was ganz anderes, das mit der Schäl Sick!
Im linksrheinischen Köln wird eher ein Fidjianer, ein Türke oder sogar ein Düsseldorfer integriertals einer aus dem rechtsrheinischen Köln.
Ein Linksrheinischer würde zum Beispiel freiwillig nie ins Rechtsrheinische ziehen. 
....aber nur dann, wenn diese Leute n i c h t von der Schäl Sick kommen.
Ich bin mal Mitte der sechziger Jahre vom Kölner Stadtteil Junkersdorf (linksrheinisch) in den Stadtteil Dellbrück (schäl Sick) gezogen. Gegenüber Freunden und Bekannten war das wie eine Auswanderung, sozusagen ein psycho-kultureller Selbstmord.
War aber halb so schlimm, die sprechen dort keine fremde Sprache und bzgl. des kölschen Dialekts konnte ich keine Unterschiede feststellen. Auch gingen die Leute dort aufrecht und der Umgang mit Messer und Gabel war ihnen auch nicht fremd. Vor allem hatten sie dieselben Kölsch-Sorten wie linksrheinisch und es gab auch Verkehrsverbindungen. 
Resümee: Köln ist links wie rechts des Rheins eine wirklich erlebens- und sehenswerte Stadt.
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"Harzer" wrote:
Wie z.B. das "schächten", oder welche Sitten und Gebräuche meinst du Salvamor41?Industrialisierte Massentierhaltung und Viehtransporte durch den halben Kontinent sind natürlich viel humaner! Dafür sind wir beim Schlachten gnädig. Fragt sich nur, was das Vieh dazu sagen würde?
Wieder so ein Thema, wo wir unser eigenes Verhalten kaum hinterfragen aber schnell dabei sind, andere zu verurteilen.
Grüße Effi
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Hallo Klaus,
Du bist immer noch sehr gut informiert über die Entwicklungen in Köln. Stimmt, der rechtsrheinische Bereich wurde und wird noch weiter infrastrukturell aufgewertet, nachdem die Gegend doch arg gebeutelt wurde durch Werkschließungen bzw. Rationalisierungen (u.a. Großfirmen wie KHD, F&G). Insgesamt ist der rechtsrheinische Bereich zum Wohnen nicht so gefragt wie linksrheinisch, obschon es auch rechts sehr gute Wohnlagen gibt wie z.B. Dellbrück, Brück, Thielenbruch und Teile von Deutz. Wenn Du z.B. vom linksrheinischen Junkersdorf, was ein absoluter Nobelvorort ist, zum rechtsrheinischen Dellbrück umgezogen bist, dürftest Du dich nicht unbedingt verschlechtert haben.
Köln links ist halt das Ur-Köln, alles was rechts vom Rhein liegt wurde ja erst im Laufe des letzten Jahrhunderts eingemeindet. Die Kalker und Mülheimer von der schäl Sick sagen heute noch "Wir fahren nach Köln" und nicht "Wir fahren in die Innenstadt", wenn sie eine der Brücken überqueren wollen, um in der Kölner City einzukaufen. In letzter Konsequenz sind sie also immer noch nicht "angekommen" in Köln. Das gilt aber eben nur für die älteren Jahrgänge. Die von außen Hinzugezogenen und auch die jüngeren merken diese Unterschiede nicht so krass, das war bei Dir ja auch der Fall.
Gruß salvamor
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Woraus schließt du, dass ich das eigene Verhalten nicht hinterfrage?
Ganz schön mutig, wenn nicht sogar übermütig von dir, so eine Festsellung zu machen und dieses nur anhand von ein paar Threads, weil mehr Informationen oder Kenntnisse meines Lebens bzw. Verhaltesns hast du jawohl nicht!
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@ Harzer
Wenn Du die Sitten und Gebräuche der Moslems provokativ auf das Schächten von Tieren reduzierst, dann darfst Du dich nicht wundern, wenn Du eine solche Antwort wie die von effi erhältst.
Der Umgang mit Schlachtvieh hier in unseren Breitengraden ist in der Tat mindestens so verabscheuenswürdig wie das Schächten, das zumindest noch eine religiöse Motivation hat. Die Motivation der Massentierhaltung, der Massentiertransporte und der Schlachtung der Tiere ist der schnöde Mammon, die Gewinnmaximierung, und sonst gar nichts! Was sollte uns dazu berechtigen, den Finger zu heben?
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Habe ich für sämtliche Opfer Mitleid, die nur aufgrund reliöser Motivation/Machenschaften gequält bzw. getötet werden. Egal ob das Tiere sind oder auch jeder Mensch, der nur gestorben ist, weil irgendwer wieder einen sogenanten "Religionskrieg" angezettelt hat.
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Also nach dem Motto "Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen." Habe ich das also richtig verstanden?
Das Tiere, nur auf grund religiöser Motivation, vollkommen sinnlos gequält und getötet werden soll ich also nur aus dem Grund gut heißen, nur weil irgendwelche Menschen Massentiertransporte durchführen. Da ich beides nicht für gut heißen kann, berechigt es mich wohl schon den Finger zu heben.
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Müssen muß man gar nicht, weder zu Islam konvertieren noch sonst was. Und wenn das eine Frau macht, schön für sie.
Kenne genügend, wo die Partner zwei unterschiedlichen Religionen zugehören und alles ist bestens.
Mich irritiert es halt nur irgendwie, wenn es doch mal vorkommt, das ein Partner zu der Religion des Partners konvertiert, warum dann immer nur in die Richtung des Islam, warum konventiert nicht mal einer vom Islam zum katholischen oder Evangelischen?
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warum konventiert nicht mal einer vom Islam zum katholischen oder Evangelischen?##
Vielleicht, weil das lebensgefährlich ist? In einigen islamischen Ländern steht darauf die Todesstrafe.
Gruß
Bulgarienfan
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Ja, Bulgarienfan - das ist durchaus so...nur ist m.E. trotzdem nicht die "Politik" dieser Länder mit dem Koran (und damit ggfs. "den Moslems"(?)) gleichzusetzen.
Das "Problem" des Korans (übrigens auch der Bibel) sind die Leute, die diverse Interpretationen als die einzig wahren und richtigen (für ihre Zwecke?) propagieren und so oftmals falsche Anscheine wecken und schlimme Tatsachen herbeiführen.
Lest doch alle mal sowohl den Koran, alsauch die Bibel und ihr werdet für viele Dinge vollkommen neue Sichtweisen entwickeln.
Manfred, ich hoffe Du verstehst meinen Beitrag nicht in dem Sinne, das ich Dir irgendwelche Worte in den Mund legen will, die Du nicht gesagt/geschrieben hast...ich habe einzig und alleine den letzten Teil Deines Beitrages als "Aufhänger" für meinen genommen.
VG
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@ Harzer
naja, du hattest in einem Beitrag geschrieben, dass eine christliche Frau , wenn sie eine Beziehung zu einem Moslem führt zum Islam konvertieren muss, dein Beitrag war ja der Grund, dass ich mich und meine Beziehung als positives Beispiel angeführt habe...
Ich denke, es gibt nunmal extreme Gläubige..Sowohl bei den Christen als auch bei den Moslems etc...Und es sind nunmal nicht alle Moslems so radikal, dass sie zum Beispiel von einer Frau verlangen zu konvertieren...Wenn es eine Frau macht, nur weil der Mann es so will...hey, dann tut mir diese Frau echt leid!! Ich bestreite nicht, dass sowas vorkommt, aber man muss jeden Fall einzeln sehen und nicht alles verallgemeinern...
Ich habe sowohl die Bibel, als auch bis jetzt teilweise den Koran gelesen...Und was in der Bibel steht, find ich auch teilweise bissle komisch!! Kann mir jemand zum Beispiel sagen, warum es 2 verschiedene Schöpfungsgeschichten gibt? Das ist doch komisch...Also, man sollte nicht immer nur die Andersgläubigen in Frage stellen, sondern erstmal über den eigenen Glauben ausreichend informiert sein!! -
Hallo Holger,
ich hab dich schon verstanden, kein Problem. Es ist aber ein Problem, dass in einigen Ländern der Islam Staatsreligion ist. Erinnerst du dich noch, es war erst dieses Jahr, dass nur die Weltöffentlichkeit einen Konvertiten in Afghanistan vor der Todesstrafe bewahrt hat?
Das Hauptproblem ist für mich die fehlende Trennung von Staat und Kirche im Islam, es gab dort (noch) keine Aufklärung.
Gruß
Manfred
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Ja Manfred, und genau das meinte ich u.a.:
Afghanistan ist ein(!) islamistischer Staat - sind deswegen alle islamistischen Staaten oder gar Menschen so?
Ich denke, Du wirst mir in der Antwort "Nein" ohne zögern zustimmen.
Das wir uns richtig verstehen - auch ich prangere einige Geschehnisse in solchen Ländern, von solchen "Menschen"(?) teils heftigst an - aber ich bleibe dabei:
Deswegen sind längst nicht alle Islamisten/Moslems "religionsfanatische, menschenverachtende Terroristen".
Anderes Beispiel:
Ich bin z.B. durchaus dafür, das hier lebende Migranten (egal welcher Herkunft, Religion) ggfs. z.B. in Fällen wiederholter Kriminalität ausgewiesen werden können...und dann ist es mir vollkommen egal, ob sie in ein "Folterland" zurück müssen...sie hätten hier ja die Gastfreundschaft annehmen und würdigen können.
Aber genau in dieser "Gastfreundschaft" steckt doch gleichzeitig auch der Haken:
Wo ist diese denn wirklich existent, wenn wir viele Migranten als Menschen 2. Klasse behandeln und ihnen selbstverständlichste Rechte absprechen.
Es kann doch z.B. nun wirklich nicht sein, das wír Muslime hier aufnehmen, ihnen aber gleichzeitig u.a. schächten nicht gestatten ... und dies erst nach langen Auseinandersetzungen und unter strengsten Auflagen (was richtig ist) genehmigt wurde.
Diese Leute leben hier unter dem Schutz unseres Grundgesetzes...welches u.a. Religionsfreiheit beinhaltet...aber existiert genau diese wirklich?
Wo sind denn z.B. Moscheen? Warum dürfen noch heute keine Minarette gebaut und genutzt werden. Mich "stören"(?) die jedenfalls nicht mehr oder weniger als Kirchengeläut!
Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Sätzen a la "guck doch mal in deren Länder" denn dann wären wir a) wieder am Anfanf der Diskussion und müßten zugeben, das wir uns im Kreis bewegen
und b) sprechen wir hier von unserem(!) Verhalten und den Bedingungen in unserem(!) Land.Allen noch eine fruchtbare und sachliche Diskussion - VG
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"Harzer" wrote:
- Habe ich für sämtliche Opfer Mitleid, die nur aufgrund reliöser Motivation/Machenschaften gequält bzw. getötet werden. Egal ob das Tiere sind oder auch jeder Mensch, der nur gestorben ist, weil irgendwer wieder einen sogenanten "Religionskrieg" angezettelt hat.
Aber für Vieh, dass im Namen der Gewinnmaximierung nach einem kurzen und erbärmlichen Leben in einer Fabrik am Fliesband (natürlich betäubt!) geschlachtet wird, reicht Dein Mitleid nicht aus?
"Harzer" wrote:
Da ich beides nicht für gut heißen kann, berechigt es mich wohl schon den Finger zu heben.Mit erhobenem Zeigefinger hat noch keiner was erreicht.
In meiner letzten Antwort auf Deinen Beitrag habe ich übrigens das Wort "Wir" verwendet. Ich habe nicht Dich persönlich damit gemeint.
Grüße Effi