Vorurteile
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Wir haben ja jetzt gelernt, dass die Frau der Hals ist.

Bedeutet das dann, dass der Kopf, also der Mann, rührend um das Wohl des Halses, also der Frau, besorgt ist ?
Würde der Hals nicht rosten, wenn es ständig reinregnet, wäre nicht der Kopf auf dem Hals ?

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Hardy01 wrote:
@Mujer
da muss was richtig gestellt werden.
Empathie kennen und haben wir Männer gar nicht, so ein Schweinkram kommt uns Männern nicht ins Haus.
Wir kennen nur Sympathie, und das macht schon Arbeit genug.ich könnte ja jetzt gemein sein und sagen, nachdem Sympathie unter die Rubrik menschliche Gefühle fällt, wundere ich mich schon sehr das ihr Männer euch überhaupt damit befasst. Allerdings hab ich in letzter Zeit meine eher schlechte Meinung im Bezug auf Männer revidiert, denn scheinbar gibts doch noch Angehörige eurer Spezies, die es wert sind näher hinzuschauen.

Hardy01 wrote:
Frage: Wie kann für die Frau die Wirklichkeit ein Grund zur Flucht sein ? Scheuen Frauen die Wirklichkeit ?Wenn sie allzu grausam ist ….
Naja, sagen wir mal so. Nachdem Wirklichkeit sowohl von Möglichkeit als auch Notwendigkeit begrenzt wird und wir Frauen ja nicht dumm sind und sehr gut logisch denken können, ziehen wir uns, natürlich nach Ausschöpfen sämtlicher Mittel und Maßnahmen nicht aus, sondern zurück.
Das bezeichnet man nicht als Flucht sondern eher als agieren mit Bewusstsein.Hardy01 wrote:
Willst Du damit sagen, dass bei Frauen Empathie in Abhängigkeit vom Getränk entsteht ? Ich dachte, für Frauen steht nicht das materielle, sondern der Mensch (also in diesem Fall der Mann) an erster Stelle.
Ich kann ja jetzt nicht für alle Frauen sprechen. Für mich steht selbstverständlich der Mann an erster Stelle und nicht sein Haus, Boot oder Sparbuch. Was nutzt mir das tollste Haus oder Geld in Massen, wenn`s mir jedes Mal den Angstschweiß auf die Stirn treibt und sich Fluchtgedanken ausbreiten wenn er vorm Essen schon den Nachtisch will ....

Hardy01 wrote:
Wir Männer tun was, damit Frauen uns verstehen. Z.B. würde kein Frau bemerken, dass ein Mann krank ist - weil wir nicht leiden, nicht jammern.hach, was gibt es Schöneres als einen kranken Mann zu pflegen, zu sehen wie ihm das Süppchen schmeckt und er langsam wieder zu Kräften kommt ....

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Mujer schrieb...
Ich kann ja jetzt nicht für alle Frauen sprechen. Für mich steht selbstverständlich der Mann an erster Stelle und nicht sein Haus, BOOT oder Sparbuch. Was nutzt mir das tollste Haus oder Geld in Massen, wenn`s mir jedes Mal den Angstschweiß auf die Stirn treibt und sich Fluchtgedanken ausbreiten wenn er vorm Essen schon den Nachtisch will ....
Also ich finde Boote schon sehr wichtig.... und ich nehme den Nachtisch auch gerne vor dem Hauptgericht..

Apropo essen.... sind nicht die Männer - bis auf wenige Aussnahmen - die absoluten Spitzenköche

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Marcello, das sind die, die Du im Fernsehen siehst. Die haben genug Zeit, weil ihre Frauen zu Hause auch am Herd stehen und für sich und die Kinder kochen

@ Mujer: bei Dir würde ich gerne mal krank sein
aber nur, wenn Du das Süppchen wegläßt. Ein steifer Grog tut's in den meisten Fällen auch 
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kruemel1312 wrote:
.... und ich nehme den Nachtisch auch gerne vor dem Hauptgericht..
warum wundert mich die Antwort nicht?

Roamer wrote:
@ Mujer: bei Dir würde ich gerne mal krank sein
aber nur, wenn Du das Süppchen wegläßt. Ein steifer Grog tut's in den meisten Fällen auch 
das Süppchen ist die Ouvertüre, danach folgt der Mittelteil in Form einer Wärmebehandlung unter kratzigen Wolldecken und dann der Abschluss in Form des gewünschten Getränkes ... alles schön der Reihe nach

Meine Nummer gibts aus Gründen des Datenschutzes per PN, versteht sich
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Das klingt sehr nach Oper ... meist geht der Besucher ja zufrieden nach Hause, wenn das Finale nur okay war

Mujer, die Thermotherapie mit kratzigen Wolldecken gilt jedoch in Fachkreisen als eher obsolet.
Schulmedizinisch arbeitet man heutszutage mit Ultraschall / Kurzwelle, wobei ich persönlich alternativen Methoden wie Handauflegen aufgeschlossen gegenüber stehe. Für subtilere Beratung komme ich auf das Angebot mit der PN gern zurück 
Gruß, Peter -
Nu ja, manche klischees treffen nur bedingt zu, zum beispiel
- ich hasse fussball, meine freundin liebt ihn ... manchmal zwingt sie mich sogar mitzugucken ... *bitterlich wein ...
- ich putze gerne und halte gerne die hütte sauber, auch nach der arbeit ... na ja, und dass ich meiner kleenen auch mal was hinterherräumen muss finde ich ebenso okay ... ist halt sie, die das macht ... jeden anderen würde ich zusammenfalten

- nu ja, und zuletzt muss ich auch sagen - ich brauche länger im bad als sie ... und dennoch find ick sie auch morgens nach dem aufstehen bezaubernd schön

insofern also - schönen abend noch ...
*winkz macht -
Mein Mann hat "früher" mal Fussball gespielt und wenn der den Platz betreten hatte, hast du gemeint da wurde ein Schalter umgelegt und irgendwie war er ein anderer Mensch.
Plötzlich blähten sich die Nasenflügel auf und die Nackenhaare wurden gestellt! 
LG -
mal was zum Vorurteil - speziell Beamter

Professoren sind zerstreut, Blondinen unintelligent, Dicke unbeweglich und Frisöre ******. Franzosen und Italiener denken immer nur an Sex, Engländer können nicht kochen, Polen klauen Autos oder zumindest die Teile davon und Beamte sind verstaubt, faul und langweilig.
Diese Bilder bestimmen meist, wie man auf einen unbekannten Menschen zugeht und was man von ihm erwarten.
Man stelle sich mal vor das man in der kommenden Woche eine Verabredung mit einem Herrn Müller hat. Er ist Beamter und sofort versucht man sich ein Bild zu machen. Sicher ist er immer geschniegelt und der Schreibtisch wohl geordnet. Wenn man Beamte nicht sehr schätzt, kann es schon sein, dass man mit einem blöden Gefühl zum Termin geht und den Herrn jetzt schon unsympathisch findet. Ist es dann soweit und er ist wirklich geschniegelt und sitzt am wohlgeordneten Schreibtisch, so fühlt man sich bestätigt.
Das Gespräch könnte bzw. wird dementsprechend verlaufen ...... :?
Wenn man aber nicht gewusst hätte, welchen Beruf Herr Müller ausübt, sondern nur, dass er gerade erst Vater einer kleinen Tochter geworden ist, so würde man bei der ersten Begegnung sicher auf ganz andere Dinge achten. Sicher nicht auf Kleidung und die Ordnung auf dem Schreibtisch, sondern eher auf das Foto im Regal das ihn mit seinem Baby im Arm als stolzen Vater zeigt. Man hat einen sympathischen Mann vor sich, mit dem man sich blendend unterhält.
alles klar?

